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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Weltraum Thriller
Wenn sich mit Markus Heitz einer der bekanntesten deutschen Fantasy Autoren auf dem Höhepunkt der All-Age und New Romance Welle dem SciFi Genre zuwendet, so ist das ein sehr bemerkenswerter Schritt.

Was darf der Leser von Heitz erstem SciFi und zweitem Buch in diesem Jahr (ein drittes soll ja noch folgen) erwarten? Nun, zunächst einmal eine durchweg...
Veröffentlicht am 20. Juni 2010 von Warin

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Übernommen
Mit diesem Buch hat sich der Autor bedauerlicherweise komplett übernommen. Fängt das Buch noch gut an und weckt das Interesse des Lesers, verliert der Autor im Laufe der Geschichte den Faden und verzettelt sich in zahlreichen Subplots, von denen manche scheinbar einfach vergessen werden und nicht weiter behandelt werden.

Das dieses Buch den Grundstein...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2011 von F. Eichhorn


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Übernommen, 17. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Mit diesem Buch hat sich der Autor bedauerlicherweise komplett übernommen. Fängt das Buch noch gut an und weckt das Interesse des Lesers, verliert der Autor im Laufe der Geschichte den Faden und verzettelt sich in zahlreichen Subplots, von denen manche scheinbar einfach vergessen werden und nicht weiter behandelt werden.

Das dieses Buch den Grundstein für ein ganzes Storyuniversum legen soll, ist leider zu merken. Oftmals werden Technologien, Rassen, Geschichten angerissen, obwohl sie (noch) nicht gebraucht werden. Ein simples Beispiel dafür ist die Transportertechnologie. Der Autor führt sie kurz ein, indem er schreibt das sie existiert, allerdings kommt sie das ganze Buch über nicht zum Einsatz oder wird auch nur nochmal erwähnt.

Leider lassen einen auch die Protoagonisten völlig kalt, als Motivation wird kurz die schwere Krankheit des Kindes genannt, nur leider kommt bis auf die letzten paar seiten das Kind niemals vor, so dass es schwer fällt, eine Bindung zwischen ihm und der Hauptperson glaubhaft zu vermittelen. Es wird nur als Aufhänger genommen, um die Story in Fahrt kommen zu lassen.

Im letzten Drittel wird die Story nur noch Konfus, so wird z.b. lange ein Nebenplot erzählt von einer Priesterin auf einem besetzten Planeten, die aber von einem Augenblick auf den anderen aus der Story geschrieben wird - Einfluss auf den Hauptplot: Null.

Auch eine Sabotage der Menschenflotte wird nicht mehr weiterverfolgt, der Versuch wird festgestellt und der Commander überlegt, wie er die Aktion vereiteln kann ohne sich zu verraten - > auch dieser Strang wird einfach fallen gelassen.

Dafür wird das Raumschiff der Handlung, besetzt von einem elitären Überwesen und Hunderten von genetisch verbesserten Soldaten ohne jegliche Erklärung oder Beschreibung von einer Handvoll Cyborgs übernommen. Wie das passiert oder überhaupt möglich ist wird nicht beschrieben. Das Schiff taucht auf einmal auf und ist nun feindlich -> ganz schwach.

Den Todesstoß versetzt der Story aber eine plötzliche Wendung ala "Das ist doch ein Verräter und er hat die Flucht nur eingeleitet um das Vertrauen zu erlangen!". Weil es KEINEN Grund gibt warum er dies überhaupt tun soll. Die Kollektoren haben alles unter Kontrolle, der Verräter hat keine Möglichkeit überhaupt was nützliches zu unternehmen und man merkt förmlich, wie dem Autor kurz vor Ende nochmal eingefallen ist, er kann ja ein "huch, nasowas"-Moment noch fix einwerfen.

Im Endeffekt wirkt die Story daher lieblos zusammengeschustert, als hätte der Autor entweder den Überblick verloren oder teileeise Monatelange Pausen zwischen dem Schreiben eingelegt und vergessen, wo er stehen geblieben war.

Was Schade ist, denn der typische Ideenreichtum und die guten Beschreibungen von Ereignissen und Ortschaften sind auch hier spürbar. Nur leider passt das ganze am Ende nicht so gut zusammen wie bei den Zwergen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gruselig!, 16. Juli 2011
Von 
Oliver S - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Habe das Buch als ungekürztes Hörbuch vorgelesen bekommen.
Selten hab ich ein Buch erlebt, dass sich ab einem gewissen Punkt in so einer rasanten Abwärztspirale befunden hat!

Die Story ist zu Anfang interessant und spannend, man möchte schon wissen wie es weitergeht. Das hilft auch, über
die doch sehr ungeschliffene Sprache und die ständig aufkommenden logischen Fehler hinwegzusehen. Dazu kommen
Charaktere, die eindimensional und blass wirken. Dazu sind sie austauschbar und werden vom Autor auch mal schnell
getötet, wenn er nicht weiter weiß.
Das wirkliche Desaster in diesem Buch ist das Ende! Schon nach ca. einem Drittel denkt man sich: Oh bitte, lass
nicht DAS den Grund für alles sein! Und natürlich ist es genau das. Platter und öder kanns nicht sein, dazu ist es auch völlig unlogisch, wie jeder, der älter als 12 Jahre ist einsieht. Von dem Zeitpunkt an wollte ich echt nur, dass es vorbei geht. Eigentlich habe noch einige Zeit gehofft, es wäre nur ein Missverständnis und das "echte" Ende wäre besser. Leider Fehlanzeige!

Der Auto sollte wohl besser bei seinen Zwergen bleiben oder man stellt die Bücher in die "Junge Leser Ecke". Allen anderen, die Lust auf gute SF mit stimmigen Ideen, guter Story und ohne völlig hahnebüchene Enden haben, empfehle ich die Bücher von Peter F. Hamilton!
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Space-Seifenoper, 12. September 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Als erstes mal eines vorweg, der Klappentext/Einleitung ist mal wieder von jemanden geschrieben worden der anscheinend ein anderes Buch gelesen hat als ich.
Liest man die Einleitung hat man den Eindruck man bekommt einen Geschichte erzählt in der eine Außereirdische Rasse zu den Menschen kommt und sagt "Wir helfen Euch" und wie das dann so immer ist bei solchen Geschichten deckt ein "Held" nach Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit die wahren Hintergründe/Absichten auf und nimmt den Kampf auf, wie gesagt so liest sich die Einleitung.
Hingegen liest sich das Buch eigentlich ganz anders.
Ein technologisch Überlegene Rasse nimmt mehr und mehr Planeten unter ihre "Obhut" eine Kommunikation scheint unmöglich, was auf den Planeten die die Collectors (wahlweise auch Samariter genannt) unter ihre Obhut nehmen wirklich passiert das weiß niemand so genau, alle Schiffe die sich einem solchen Planeten nähern werden zur Landung gezwungen und man sieht sie nie wieder.
Die fremden senden den Menschen zwar immer Funkbotschaften "Bedrohte Rasse Mensch ihr werdet unter Obhut gestellt" und so weiter aber die Hintergründe kennt so wirklich niemand denn direkte Kommunikation scheint unmöglich, im verlauf der geschichte erfährt man dann aber das es unter den "Menschen" eine Fraktion gibt die die Hintergründe sehr wohl kennt.
Um die Aufklärung dieser Geheimnisse geht es im groben in diesem Buch, man erfährt was die Collector beabsichtigen, man erfährt was diese Fraktion der Menschen beabsichtigt und es wird ein "Universum" aufgebaut, in dem sicherlich noch weitere Geschichten spielen werden.

Das Buch hinterlässt bei mir einen "zwiespältigen" Eindruck, einerseits merkt man das der Autor durchaus in der Lage ist Bücher zu schreiben, aber man merkt auch das er nicht gerade in diesem Genre zu Hause ist, gelegentlich wirkt die Story stark konstruiert und extrem holprig, kleines Beispiel eine derart Technologisch hoch entwickelte Rasse ist nicht in der Lage zu einer verbalen Kommunikation mit den Menschen? (Wie überhaupt in diesem Universum die wenigsten Rassen miteinander zu kommunizieren in der Lage sind). Zudem sind einige mir unangenehme Tendenzen aufgefallen, so versucht der Autor Menschen die sich mit Kybernetik aufrüsten lassen in jedem Falle als die Bösen darzustellen, alle Protagonisten im Buch erzählen immer wieder und ausnehmend gern wie "unheimlich, unverständlich, abartig usw." diese Selbstverstümmelung sei.
Darüber hinaus zeigen ebenfalls sehr viele Protagonisten einen ausgeprägten Hass auf eine besondere Form von Menschen die der Autor in der Geschichte erwähnt so genannte Betas oder Chims (wie man sie abfälig nennt) Mensch-Tier Hybride die als Arbeitssklaven und Kanonenfutter dienen.
Das Problem ist, wenn man die Story so liest dann kauft man den Protagonisten ihre scheinheiligen Argumente nicht so richtig ab.
Gewürzt wird das ganze dann noch mit etwas religiösen Unsinn und medial begabten Menschen.
Wem das alles nun reichlich verwirrend vorkommen sollte der hat sich durchaus nicht getäuscht, es wird an vielen Stellen des Buches recht dick aufgetragen, fast kein Klischee wird ausgelassen (Intoleranz, Habgier, Rassismus, Verschwörungstheorien, Religion alles da in reichlichen Mengen).
Liest man die Story kommt einem vieles irgendwie bekannt vor, und erst jetzt nachdem ich das Buch gelesen hab weiß ich woran mich das alles erinnert, wie das klassische Bild einer Seifenoper (inklusive einer Love-Story übrigens).
Weder habe ich eine Bindung zu den Helden der Story entwickelt noch konnte ich eine Abneigung zu den Bösen der Story aufbauen, bei Seifenopern geht es mir meist genauso, dazu sind die Storys dann einfach zu flach, und auch das Buch ist Storymäßig einfach nur flach, zusätzlch liefert es absolut keine Impulse für das Genre.

Es ist letztlich doch nur ein weitere Erfolgsautor der sich an Science-Fiction bzw. einer Space-Opera versucht, und eine mittelmäßige Space-Seifenoper abliefert, im Gegensatz zu Schätzing fehlen hier auch die fundierten Fakten, dafür liest sich das Buch aber zügiger und benötigt nicht so lange wie Limit um einen Spannungsbogen auf zu bauen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen liebloses Geschreibsel, flache, unglaubwürdige und banale Story, 2. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Wie schon viele Rezensenten vor mir geschrieben haben, ist die Story sehr schwach. Es kommt mir vor, als ob der Autor ein Brainstorming gemacht hat, was alles als "Effekt" vorkommen soll und dann hat er auf Teufel komm raus diese Einfälle verknüpft. Rausgekommen ist eine flache Story die immer wieder logisch bedenklich ist ...

Einige Beispiele:

- eine unglaublich hochentwickelte Rasse ist nicht in der Lage sich mit den Menschen zu verständigen. Später stellt sich aber heraus, dass eine Splittergruppe der Menschen sich sehr wohl mit den Ausserirdischen verständigen kann und dies auch schon Jahrzehnte tut ...

- in der ersten Hälfte des Buches ist die Menschheit den Ausserirdischen hoffnungslos unterlegen und es gibt praktisch keine Gegenwehr gegen die Ausserirdischen (Handlungszeit 25 Jahre). In der zweiten Hälfte des Buches dreht sich das Kräfteverhältnis einfach, die "Helden" des Buches liefern den Ausserirdischen plötzlich harte Gefechte während derer auch die Ausserirdischen starke Verluste hinnehmen müssen. Erklärt wird das Null!

- in einer Schlacht wird seitenlang auf die Gewissenskonflikte eines Flottenkommandanten eingegangen, der einen Frachter mit 4.000 Mensch-Tier-Mischlingen in einen Kamikaze Angriff schickt (der Frachter ist mit Atombomben beladen). Es gibt nur keinen Grund, warum diese 4.000 "Halbmenschen" an Bord sind. Der Frachter war von Anfang an als Kamikaze Schiff geplant (deswegen auch die Bomben an Bord) und der Flottenkommandant hat eine Fernsteuerung um den Frachter (gegen den Willen der Besatzung) zu steuern. Die Halbmenschen sind also nur an Bord damit der Autor hier einen Gewissenskonflikt breittreten kann ...

- wie schon ein anderer Rezensent schreibt gibt es für einen "großen Verrat" im Plot keine Erklärung. Ein Gefangener vehilft einem anderen Gefangenen zur Flucht um ihn dann wieder an die Gefängniswärter auszuliefern ... nicht als Entwicklung der Story sondern so war anscheinend der Plan !!

- Der Grund warum die Ausserirdischen die Menschen überhaupt angreifen ist absolut lächerlich ! Sowas Schwachsinniges habe ich seit dem Film "Matrix" nicht mehr erlebt, wo ja bekanntlich die Maschinen die Biowärme der Menschen zur Stromerzeugung nutzen !!

Die Liste ist beliebig erweiterbar ...

Also Finger weg von dem Buch !
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Weltraum Thriller, 20. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Wenn sich mit Markus Heitz einer der bekanntesten deutschen Fantasy Autoren auf dem Höhepunkt der All-Age und New Romance Welle dem SciFi Genre zuwendet, so ist das ein sehr bemerkenswerter Schritt.

Was darf der Leser von Heitz erstem SciFi und zweitem Buch in diesem Jahr (ein drittes soll ja noch folgen) erwarten? Nun, zunächst einmal eine durchweg spannende Geschichte mit viel Weltraum-Flair und Reminiszenzen an die Klassiker des Genres von Captain Future bis Battlestar Galactica.

Die Menschheit hat es geschafft, die Erde weitestgehend zu zerstören und ihren Wirtschaftskolonialismus ins All zu tragen. Dort kämpfen Staatenbündnisse und mächtige Konzerne um Macht und Reichtum, wobei ihnen fast jedes Mittel Recht ist, vom Abkupfern außerirdischer Technologie bis hin zu biologischen und kybernetischen Experimenten, ohne Rücksicht auf die Unversehrtheit der "schützenswerten Rasse Mensch." Da möchte man die Ankunft der Collectors, einer überlegenen außerirdischen Spezies, welche eine Menschenwelt nach der anderen unter ihre "Obhut" nimmt, fast begrüßen. Doch welche Motive verfolgen die "Collies" mit ihrem "Aufzuchtprogramm" wirklich?

Kris Schmidt-Kneen, "Kutscher" auf der Erde, möchte mit dem ganzen am liebsten nichts zu tun haben und nur seinen Job machen. Zusammen mit einem historischen, aber leistungsstarken außerirdischen Sprungantrieb wird er von der Erde entführt und gerät unfreiwillig zwischen die Fronten von Konzernen, Staatenbündnissen, Aliens und fanatisierten Sekten. Aufgrund einer geschickt eingefädelt Intrige und um seine Tochter, die an einem erblichen Gendefekt leidet, zu retten, verdingt er sich als "Justifier", einer paramilitärischen Einheit im Dienste des Konzerns Bangash Industries, zu einer irrwitzigen Mission an Board des Raumschiffs Cortés, die ihn zu den Ursprüngen der Collectors - und zu seinem Vater führen soll.

In Collector wimmelt es vor schwer durchschaubaren und gespaltenen Persönlichkeiten: Nuria Suede, die Co-Driverin mit ihrem zweiten außerirdischen Bewusstsein. Der durchgeknallte, aber geniale Pilot "23". Anatol Lyssander, der vermeintliche Collie-Freund mit Interim Syndrom. Und nicht zu vergessen die 2OT's, ein Orden, dessen Mitglieder den Menschen dadurch perfektionieren wollen, indem sie möglichst viel seiner biologischen Masse durch künstliche Technik ersetzen. Das ist der Boden, auf dem sich eine durchweg spannende Geschichte voller Weltraumkämpfe und faszinierender Zukunftstechnik entwickelt, die durchaus auch Ansätze zum Nachdenken (z.B. in Bezug auf das Verhältnis der Menschen zu den "Betas", gezüchteter Chimären aus Mensch und Tier) liefert. Auch wenn es mir als Leser auf Seite 484 wie Faye Durrick ging: "Wenn ich nur wüsste, was passiert ist! Alles verwob sich, ohne einen Sinn zu ergeben." - Keine Sorge, Markus Heitz schafft es, fast alle Handlungsstränge noch sinnvoll miteinander zu verweben und eine zwar nicht völlig überraschende, aber dennoch befriedigende Auflösung herbeizuführen. Ich glaube ihm, wenn er im Nachwort schreibt, dass er die Geschichte bereits über Jahre in seinem Kopf entwickelt hat, anders wäre es wohl auch einem Vielschreiber wie ihm nicht möglich gewesen, ein so komplexes Handlungskonstrukt in so kurzer Zeit weitestgehend logisch zu Ende zu bringen.

Ein Sonderlob: Obgleich Collector der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Justifier Romanen bekannter deutscher Autoren sein soll, endet der Roman nicht mit einem Cliffhanger.

Schwächen: Wenn Charaktere für den Fortgang der Handlung nicht mehr benötigt werden, erleiden sie gar zu schnell einen grausamen Tod. Völlig überflüssig: Dass Heitz in Vulgärsprache verfällt, sobald es um das Thema Sex geht. Kommt in Collector zwar nicht so oft vor, wie in Judassohn: Ein Vampirthriller, hat mich aber trotzdem gestört.

Fazit: Ein ordentlicher Auftakt, der Lust auf mehr Geschichten aus dem Justifier Universum macht, das neben der Taschenbuchreihe noch aus einem Pen&Paper Rollenspiel und einigen Comics bestehen soll.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tumber militaristischer Sch..., 10. November 2013
Von 
B. Brandel "bebra24" (Ingolstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Collector (Audio CD)
Habe zuvor noch nie mit einem so tumben martialischen und militaristischem Hörbuch meine Zeit verschwendet. Groschenromanniveau- nicht auszuhalten! Nur Raumschlachten, Kämpfe und Abkürzungen, die man nicht versteht und die die Story noch weiter verwirren. Sch...ade! Die Zwerge waren um Welten besser!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher Sci-Fi Roman, 10. August 2012
Von 
Philip Aschermann (Hildesheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Rezension vom 31.07.2012 (6)

Meine Meinung:
Geschichte/Handlung:
Die Handlung in Collector kommt nur sehr langsam in Fahrt. Anfangs zieht sich die ganze Geschichte meiner Meinung nach viel zu sehr in die Länge ohne dass etwas Nennenswertes passiert. Nachdem die Charaktere alle eingeführt waren und die eigentliche Story so langsam beginnt wird der Roman aber Zusehens besser was zum Ende hin, ohne zu viel verraten zu wollen, in einem sehr netten Finale gipfelt. Trotzdem ist die Geschichte und das Vorhaben der Collector zu vorhersehbar wodurch die Spannung trotz guter Erzählweise etwas darunter leidet.
Charaktere:
Am Anfang des Romans werden meines Erachtens sehr viele Charaktere eingeführt die mehr oder weniger wichtig für die spätere Handlung sind. Dies ist vor allem anfangs sehr langatmig und eher uninteressant. Erst später lernt man dann die wichtigen Charakterzüge der Hauptcharaktere richtig kennen. Hier hätte man sich etwas kürzer fassen können.
Cover & Titel:
Ein eher schlicht gehaltenes Cover welches andeutungsweise eine Galaxie darstellen soll aber ohne große Liebe zum Detail. Ein rein schwarzes Cover wäre wohl auch nicht viel langweiliger gewesen. Der Titel ist auch ebenfalls nicht der Beste. Zwar handelt es sich bei 'Collector' um die feindliche Rasse, um die es im Roman geht, trotzdem kann man als Leihe ohne den Roman zu kennen, nichts damit anfangen was nicht unbedingt zum Kaufen anregt.

Fazit:
Ein eher durchwachsener Science-Fiction Roman von Markus Heitz welcher schwach beginnt, sich aber zum Ende hin steigern kann. Fans von Science Fiction Romanen werden zum Ende des Romans mit einer schönen Raumschlacht beglückt und wer die Zwerge Romane von Heitz kennt, wird ein nettes Easteregg auf Seite 597 finden wo es um einen immer wieder angedeuteten Zwergen und Ork Witz geht ;-)
Insgesamt ist Collector ein Roman den man mal gelesen haben kann aber nicht unbedingt zur 'Must-read' Lektüre gehört. Trotzdem Freue ich mich auf die Fortsetzung COLLECTOR II - Code: Vade Retro.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schuster, bleib' bei Deinen Leisten..., 13. Juni 2010
Von 
M. Armer "Hörbuch Fan" (Sinzing) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Collector (Audio CD)
Mit seinen bisherigen Werken hat es Markus Heitz geschafft mich zu seinem Fan zu machen - sein Zwergen-Epos ist (trotz des etwas enttäuschenden letzten Teils) wirklich ein Erlebnis, und auch seine Vampir Geschichten um Sia sind erfrischend spannend und unterhaltsam. Mit seiner Drachenwelt in "Die Mächte des Feuers" hat er es tatsächlich geschafft, einen interessanten neuen Aspekt ins Fatasy Genre zu bringen. Um so mehr freute es mich, jetzt eine Science Fiction Story aus seiner Feder zu hören...

Nun - vielleicht hätten mich die allzu überschwänglichen Lobeshymnen ("Ein atemberaubendes Zukunftsabenteuer in Cinemascope", "das ultimative Zukunftsepos") schon stutziger machen sollen...

Die Idee hinter der Story ist gar nicht mal schlecht (ist zwar nicht grundsätzlich neu im SF-Genre, hat aber durchaus Potenzial) - genauer möchte ich hier jedoch nicht darauf eingehen um den Spass nicht zu verderben.

Aber nun zu den Kritikpunkten: SF ist zwangsläufig sehr technisch geprägt, wird in erster Linie von technisch interessierten Lesern konsumiert, muss in sich logisch schlüssig sein, braucht Visionen was die künftige Entwicklung angeht, etc.

In all diesen Aspekten kann "Collector" leider nicht punkten.

Thema Logik, Beispiel 1: Einerseits fahren tonnenschwere Antigrav-Trucks durch die Gegend und auf Raumschiffen herrscht offenbar normale Gravitation, aber dann ziehen die Protagonisten "Magnet-Schuhe" an, um in der Raumwerft nicht davonzufliegen (???).

Beispiel 2: Die Menschheit ist selbst nicht in der Lage Sprungantirebe zu bauen, weil sie die Technik noch nicht verstanden hat. Sie ist daher darauf angewiesen, hierbei auf außerirdische Artefakte zurückzugreifen, die sie bei Ausgrabungen gefunden hat. Soweit so gut - aber dann haben die Menschen plötzlich Raumflotten mit vielen tausend Schiffen! All diese Antriebe sollen bei archäologischen Ausgrabungen gefunden worden sein? Sehr unglaubwürdig!
Diese Liste mit Logik-Patzern ließe sich noch recht lange fortsetzen.

Thema Visionen: Markus Heitz siedelt seine Geschichte im Jahr 3042 an - immerhin über 1000 Jahre in der Zukunft! Und dann sitzen die Leute immer noch vor normalen "Bildschirmen", schießen mit Projektilwaffen (übrigens auch die Außerirdischen) und versuchen Angriffe mit albernen "Magnetschilden" abzuwehren... Da hat sich wohl jemand ein bisschen zu sehr vom "Raumschiff Orion" inspirieren lassen - fehlt nur noch das Bügeleisen... ;-) Auch diese Aufzählung ließe sich fast beliebig verlängern.

Nein, lieber Markus Heitz, so klappt das nicht! Würde die Story 50 Jahre in der Zukunft spielen, oder vielleicht maximal 100, dann könnte man das akzeptieren, aber für einen Plot, der 1000 Jahre überspringen soll, da brauchts schon mehr und bessere Visionen - VIEL bessere!

Was die Umsetzung der (CD Fassung) des Hörbuchs angeht kann ich mich meinen Vorrednern uneingeschränkt anschließen. Die Kürzungen sind schon gradezu eine Unverschämtheit! Selbst ohne das gedruckte Buch zu kennen fallen die Kürzungen offensichtlich ins Auge. Die Handlungssprünge sind teilweise riesig und nicht mehr nachvollziehbar und es wird gelegentlich auf Passagen Bezug genommen, die im Hörbuch gar nicht mehr enthalten sind.
Vergleicht man (Taschen-)Buchausgabe und Hörbuchausgabe bei vollständigen Lesungen (z.B. Eragon), so kommt man auf etwa 36 Buchseiten pro CD. Dies würde bei einer vollständigen Lesung von Collector mit 656 Seiten ein Hörbuch mit 18 CDs bedeuten. D.h. es wurden sage und schreibe 2/3 des Buchs gestrichen! Das ist keine Kürzung mehr, das ist eine Verstümmelung!

Ein Lichtblick ist jedoch der Sprecher Michael Hansonis. Er liest nachvollziehbar akzentuiert, flüssig, baut Spannung auf, gibt den Personen des Buchs einen eigenen Charakter und hält sie in Dialogen stimmlich unterscheidbar. Eine wirklich gute Leistung, die Anerkennung verdient. Nur auf Grund seiner guten Leistung gibt's den zweiten Extra-Stern!

Fazit:

- Gute Grundidee für die Story, aber viel zu viele Logik-Fehler und keine angemessenen Zukunftsvisionen, was die technische Entwicklung anbetrifft. Das sind Punkte, die noch nie zu den großen Stärken von Markus Heitz gehörten, die aber im Fantasy-Geschäft leichter verzeihlich sind als im SF-Genre. Daher möchte ich meine Empfehlung aus dem Titel der Rezension nochmals wiederholen: "Schuster, bleib' bei Deinen Leisten!"

- Die Kürzungen dieses Hörbuchs sind absolut inakzeptabel und machen diese Ausgabe praktisch wertlos. Ich werde nie wieder ein Hörbuch kaufen, dessen CD-Umfang bereits auf derart drastische Kürzungen schließen lässt. (Und nein: Ich werde ebenfalls NIEMALS bei Audible kaufen! Diesen DRM-Betrug können sie behalten! Lieber verzichte ich ganz!)

- Einen Extra-Stern für die gute Leistung von Sprecher Michael Hansonis.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider ziemlich oberflächlich geraten, 14. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Collector (Broschiert)
Ich hatte mehr erwartet, anhand des fast schon penetrant auf "legendär" und "episch" getrimmten Werbetextes auf der Rückseite des Buches.

Unter "episch" verstehe ich etwas anderes als eine kleine Weltraumreise, die dann zu einer Entscheidungsschlacht führt, die alles auflöst. Das Buch ist sehr oberflächlich geraten. Weder die Charaktere noch die Story empfand ich sonderlich tiefgehend. Zwar macht die Handlung ein paar durchaus überraschende Wendungen, doch keine davon hat das Format, irgendetwas teifgreifendes beim Leser zu bewegen. Unter episch verstünde ich, dass ganze Weltanschauungen plötzlich überworfen würden oder eine tiefgreifende Entdeckung ein universelle Grundsatzphilosophie völlig korrumpiert, aber keine mehr oder minder vorhehrsehbaren Spannungselemente, wie man sie bereits aus dutzenden anderen Büchern der FANTASY oder SCIENCE FICTION kennt.

Mir scheint, das Buch sollte möglichst "cool" sein. Darum gibt es prollhafte Charaktere, die bei manch konstruierten Szenen dann einen tollen Spruch vom Stapel lassen. So schafft man aber keine Charaktere, jedenfalls keine, an denen der Leser ernsthaft Anteil nimmt. Von den vielen angeschnittenen Themen und Unterthemen des Buches werden nur nach Gutdünken Erklärungen nachgeliefert, manche Fäden bleiben lose im Wind hängen. Aufgelöst wird das ganze Dilemma und die Gefahr für die Menschheit ziemlich bequem mit einer wenig originellen Eillösung, nur um dann am Ende wieder bekannte Verhältnisse zu schaffen, damit das Buch Fortsetzungen nach sich ziehen kann.

Das Buch ist kein Total-Fallout, aber Tiefe, Epik und überzeugende Charaktere sucht man vergeblich. Bin enttäuscht von dem Buch, wo ich an Space Operas durch ALORNDORA gerade erst wieder Freude gefunden hatte.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trauerspiel, 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Collector (Audio CD)
Also ich muss zugeben, selten ein dermassen schlechtes Hörbuch in meinem Player gehabt zu haben. Die Story ist konfus, unlogisch, unmotiviert und im Grunde genommen vollkommen uninteressant, es werden keinerlei Anreize zum Weiterlesen geschaffen. Im Verlauf wird das Ganze leider nur noch schlechter, weil die ausführliche Beschreibung komplett überflüssiger Gewaltszenen dazukommt, der geneigte Hörer fragt sich immer wieder: "Wann kommt denn der eigentliche Inhalt, die eigentliche Story?" und "was soll das Ganze??". Eine Antwort findet sich im ganzen Buch nicht, ich kann also jeden Science fiction - Fan nur davor warnen, dieses Werk zu kaufen. Für mich einfach nur herausgeschmissenes Geld...genau genommen ist es eine Frechheit einen solchen Quatsch zu veröffentlichen!
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Collector: Collector 1 - Roman
Collector: Collector 1 - Roman von Markus Heitz (Taschenbuch - 9. Mai 2012)
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