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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen59
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am 11. März 2011
Im Laufe der Zeit habe ich schon einige Horror Romane gelesen, aber bei Zombie Romanen habe ich mich bis jetzt schwer getan. Stets hatte ich die Befürchtung, dass diese Sorte von Büchern im Allgemeinen schlecht geschrieben ist und vom Inhalt eher zum Kitsch tendiert. Nun habe ich (dank der vielen guten Rezensionen) dieses Buch gekauft und meine Meinung über das Buch ist - wirklich nicht schlecht, was Herr Keene da fabriziert hat. Das Buch lässt sich flüssig lesen und die Geschichte wird an keiner Stelle langweilig. Das Buch erzeugt beim Leser ein so starkes Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Agonie das man an einigen Stellen wirklich mit dem Protagonisten mit leidet. Wenn man gerade denkt, dass es nicht schlimmer kommen kann belehrt uns Keene eines Besseren.
ES KANN SCHLIMMER KOMMEN.
Aber in der Stärke des Romans liegt auch gleichzeitig das große Manko. Bis auf einige, wenige Ruhephasen wird der Leser von einer schrecklichen Situation in den nächsten Abgrund der Hölle gestoßen.
Totes Meer ist ein wirklich spannendes und auch blutiges Buch. Keene schreibt recht detailliert, was ein Zombie (Spoiler- ob Mensch oder Tier- Spoiler Ende) mit einem menschlichen Körper alles anstellen kann.
Der Fährmann Charon gibt sich für unsere Überfahrt zur Unterwelt, nun nicht mehr mit einem Obolos als Lohn zufrieden, er möchte uns ganz verschlingen (im wahrsten Sinne des Wortes).
Mein Fazit: Kurzweiliges Buch, dass HUNGER auf Hirn...(sorry ich meinte natürlich) Lust auf mehr macht ;)
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am 13. Mai 2010
Nachdem ich eigentlich ein Fan von actionreichen Zombiefilmen à la "28 days/weeks later", "Dawn of the Dead", "Resident Evil" usw. bin, habe ich mich mit "Totes Meer" zum ersten mal an einen Zombieroman gewagt, weil ich vergleichbares in Buchform suchte.
Alles in allem bietet das Buch gute Unterhaltung. Es beginnt mit einer actiongeladenen Flucht des Protagonisten aus dem zombieverseuchten Baltimore zum Hafen, von wo er sein Heil auf See suchen möchte. Immer wenn der Autor derartige Action-, Splatter-, Blut-, Fäulnis- und Ekelszenen darstellt, tut er das sehr plastisch und eindringlich - wie man es von einem vergleichbaren FSK-18-Film ebenfalls erwarten würde. Hier hat das Buch klar seine Stärken.
Natürlich bleibt die Flucht zum Hafen nicht die einzige Begegnung mit fleischhungrigen Zombies. Dass auch die Tierwelt vom Zombievirus nicht ausgenommen bleibt, rundet das Ganze ab, führte bei mir aber angesichts des einen oder anderen Zombieviehs eher zu Belustigung, als zu Grusel.

In den ruhigeren Momenten des Buchs versucht Keene, seinen Charakteren Tiefe zu verleihen. Das gelingt meines Erachtens nur bedingt, hat aber in einem Zombieroman auch nicht erste Priorität. Dass die Hauptfigur gleich Angehöriger zweier Minderheiten sein muss (ein homosexueller Schwarzer), und die damit verbundene Diskriminierung manchmal ausführlich thematisiert wird, bringt die Geschichte leider kein Stück weiter (ich kann hier auch keine tiefsinnige Gesellschaftskritik erkennen - eher schon per Holzhammermethode, und das ist mir zu billig). Die übrigen Figuren bleiben holzschnittartig und stereotyp: der Waffennarr und der durchgeknallte Priester fehlen ebensowenig, wie die Nebenfigur, die verschweigt, dass sie gebissen wurde und damit die Gruppe in Gefahr bringt. Die Dialoge sind leider stellenweise grottig bis unerträglich. Da das Buch insgesamt solide übersetzt wurde nehme ich an, dass dies am Autor lag und nicht am Übersetzer.

Insgesamt kurzweilige, actionreiche Unterhaltung für Genrefans. Ich runde gefühlte 3,5 Sterne zu 4 auf.
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am 9. September 2010
Den toten Punkt mußte ich überwinden um überhaupt hängen zu bleiben...

Die Rezensionen, die von einem fesselnden Beginn sprechen, kann ich für mich nicht nachvollziehen,
, interessant wirds erst so langsam auf dem Schiff.

Empfindungen für Lamar den Hauptcharakter, kommen leider weder positiv und negativ auf.
Auch auf dem Schiff später 08/15 Charaktere, bis auf 1 oder 2 Ausnahmen.

08/15 Zombie Empedimie, die allerdings mit einem neuen Element angereichert wird, auch die Tiere werden zu
Zombies.
Leider wird bis auf den Angriff von ein paar Hunden dieses Element nicht wirklich interessant eingebunden.

Das Buch kommt leider erst nach der Hälfte in Fahrt, und die vier Sterne gibt es letztlich nur für den wirklich spannenden Schluß und ein beklemmendes offenes Ende. Bis zur Hälfte gibts höchtens drei.

Totes Meer ist ein netter Happen zwischendurch, aber nichts was ich noch ein zweites Mal lesen würde.

Wer wirklich einen Zombie Roman mit Spannung vom Anfang bis ende sucht dem empfehle ich "Eden"
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am 21. März 2011
Dies war nicht mein erster Zombie-Roman, aber bisher mein mit Abstand bester.
Brian Keene ruht sich nicht auf den Beschreibungen der Charaktere aus. Sie werden nur soweit vorgestellt, das man ein gutes Bild von ihnen hat. Vielmehr konzentriert sich Keene auf eine spannende und apokalyptische Atmosphäre. Eine Endzeitstimmung und beklemmendes Gefühl beim lesen sind ihm wichtiger.
Und wenn ich ehrlich bin, in einem Zombie-Roman braucht man auch keine literarischen Ergüsse sondern nur reine, schnörkellose Unterhaltung.

Den Ort einer Zombie-Seuche auf ein Schiff zu verlegen, fand ich so einfach wie genial. Ebenso die Tatsache, das sich die Untoten nicht nur auf die Menschheit beschränken, sondern auch andere Lebewesen befallen werden, empfand ich in diesem doch mittlerweile überreiztem Genre als sehr auflockernd und abwechslungsreich.

Dieser Roman war mein erster von Brian Keene, wird aber ganz sicher nicht mein letzter sein.
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am 2. Juli 2010
Ich bin wirklich hin und her gerissen. Einerseits hat <Totes Meer> enorme Stärken, andererseits weist der Roman so viele unnötige Dummheiten auf, dass ich jetzt Schwierigkeiten habe, ein klares Urteil zu fällen.

Grundsätzlich ist es sicher eine schwierige Aufgabe, in einem Genre, das in so engen Bahnen funktioniert, noch wirklich neue Ideen einzubringen. Brian Keene hat es mit <Das Reich der Siqqusim> ja selbst schon mal versucht und meiner Meinung nach teilweise Schiffbruch erlitten - die Idee, Zombies durch dämonische Besessenheit entstehen zu lassen und sie dann wie coole Strassenrapper Sprüche klopfen zu lassen, ist einfach katastrophal. Insofern begrüsse ich die Verbundenheit mit der klassischen Vorstellung, wie Zombies funktionieren, die <Totes Meer> aufweist. In die selbe Kerbe schlägt dann auch die Heldengruppe, deren Zusammensetzung ebenfalls keine Überraschungen bietet.
Zu Beginn weiss der Roman durch eine hohe Erzählgeschwindigkeit und einiges an Ekelszenen zu gefallen - echter Horror oder fühlbares Grauen löst die Story allerdings nicht aus - welche den Mangel an Innovation locker wieder wett machen. Hier weist Brian Keene ein sehr gutes Gespür für stimmungsreiche Einzelszenarien auf, die tatsächlich schockieren. Solche tollen Szenarien finden sich über den ganzen Roman verteilt. Leider werden die Überleitungen von einem Handlungsort zum nächsten dann meist durch dämliches Gesülze und pseudophilosophisches Sinnieren zubetoniert, das nicht über Schulniveau hinausreicht. Und das langweilte mich des öfteren - z.B. die Gespräche zwischen dem Professor und Protagonist Lamar bezüglich Monomyten und Heldentum, um nur ein Beispiel aus vielen zu nennen. Weiterhin ärgert es mich, dass Keene je nach Szene seine Figuren plötzlich superdämlich werden lässt, nur um einen bestimmten Aha-Effekt zu erzielen, der aber durch eine schrecklich hohe Vorhersehabrkeit nicht wirklich Aha ist. Die Charaktere sehen dann das absolut offensichtliche nicht, sind aber schon eine Seite später wieder die superklugen Kerle.

Abschliessend kann ich sagen, dass <Totes Meer> sehr gut unterhält, eine Menge stimmungsvoller Einzelszenarien bietet, die in einer reichlich banalen Hauptgeschichte eingebettet sind. Schade nur, dass der Roman erst gegen Ende wirklich grossartig wird. Die Fahrt auf dem Rettungsboot hin zur Ölplattform und was sich dort dann abspielt ... einfach toll. Diesen Teil würde ich sehr gerne als Film sehen.
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am 12. August 2010
Endlich mal wieder ein Buch über Untote, bei welchem auch Lebende ihre Freude daran haben.
Die Geschichte ist spannend beschrieben, die Sätze sind kurz und klar gegliedert, die Sprache einfach. Ein Buch zum Abschalten und Lesen.
Keine großen wissenschaftlichen Ausführungen über die Entstehung der Untoten. Dem Autor reichen wenige Seiten um dem Leser die Hauptperson (welche der Erzähler ist) und die Vorgeschichte des Protagonisten darzulegen. Und das in einem kühl-distanzierten manchmal recht trockenem Aufsatzstil. Gerade letzteres hat aber für mich die Faszination dieses Buches ausgemacht.
Immer wollte ich wissen, wie es weiter geht und was als nächtes kommt.
Wer Zombies, Spannung und Kurzweiligkeit mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Das ideale Buch für alle, die einfach mal abschalten und dem miesen Fernsehprogramm entfliehen wollen.
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am 2. Juli 2010
Mein erstes Buch von Briane Keene.
Sehr gelungene Umsetzung der ausgelutschten Zombie-Welt. Spannung bleibt durchaus vorhanden, teilweise vorhersehbar, aber das ist zu verkraften. Achtung Spoiler: geniale Idee: die Mitinfizierung der Tierwelt. Gedanklich macht man bei Zombiebüchern ja gerne mal mit, dh.:"Wo würde ich mich verstecken? Würde ich ausharren, oder kämpfen" usw, aber immer nur in Bezug auf infizierte menschliche Zombies. Die Vorstellung, eine zusätzliche Bedrohung durch die Tierwelt, läßt den Leser zusätzlich in Panik geraten. Gute Idee! alles in allem: die Herrausarbeitung der Protagonisten, die Szenerie, der Handlungsstrang läßt Freude bei Zombiegeschichten-fans aufkommen.
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am 13. August 2012
Mein erster, und nicht mein letzter Brian Keene. Solide, schnell und unterhaltsam. Mehr habe ich auch nicht erwartet. Man kann zwar diese zwanghaften Versuche, dem Buch eine gewisse philosophische/gesellschaftskritische Ader zu verleihen, kritisieren, jedoch sind diese Aspekte eher ein kleiner Gegenstand der Geschichte.
Keene versucht nichts Neues. Man hätte schon vorher sagen können, welche Personentypen in solcher einer Geschichte auftauchen. Der an sich selbst zweifelnde, arbeitslose Protagonist der in seinem bisherigen Leben nichts auf die Reihe bekommen hat, und dazu noch ein schwarzer Homosexueller ist, entwickelt sich im Laufe der Ereignisse zu einem Helden.
Dann gibt es den philosophierenden Professor, der diese Entwicklungen unter anderem mit Joseph Campbells Werk "Der Heros in tausend Gestalten" vergleicht. Mag zwar auf dem ersten Blick alles interessant sein, doch es wirkt schon irgendwie gezwungen, um den Ganzen das gewisse Etwas zu verleihen. Doch wie schon gesagt, nach so etwas habe ich auch eigentlich gar nicht gesucht.
Den anderen Personen werden auch klassische Rollen zuteil. Man erfährt nur flüchtig was über ihre Vergangenheit und wie sie das apokalyptische Trauma bisher überstanden haben. Hier hätte man, meiner Meinung nach, ruhig noch etwas ausholen können. Nicht um bei dem Leser auf die Tränendüse zu drücken, sondern eher einfach noch die ein oder andere individuelle Erzählung einzubringen, da es im ersten Teil des Buches, grob gesagt, fast nur darum geht, wie der Held immer wieder auftauchenden Zombies entkommt.
Dass auch Tiere von der sogenannten "Hamelns Rache" infiziert sind, stört mich eigentlich gar nicht im geringsten; wieso auch nicht?

Die Stärke des Werks liegt ganz klar in den Action- und Horrorszenen. Einfach stark. Das Tempo ist auch genau richtig. Die Geschehnisse fliegen nicht einfach an einen vorbei, und man denkt nie, dass es doch endlich mal weiter gehen könnte. Gerade wegen diesem super Timing, habe ich das Buch in drei Tagen verschlungen, was für mich als Gelegenheitsleser eher untypisch ist.
Leider kann ich "Totes Meer" noch nicht mit anderen Zombie-/Postapokalyptischen Werken vergleichen, lediglich nur mit Filmeklassikern, kann es aber jedem Fan ans Herz legen.

Bin gespannt auf andere Keene Bücher!
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am 30. Juni 2012
"Totes Meer" ("Dead Sea") von Brian Keene

Keene ist einer Großen! Er hat den Dreh raus. In "Totes Meer" führt er nicht ganz die feine Klinge, wie in "Die Wurmgötter", aber ein stumpfer Keene ist immer noch gut genug.
Noch immer im Lesesommer hier nun eine Rezi zu meinem ersten Roman von Keene. Und der war nicht mein letzter, weil Keene ein ziemlich guter Horrorschreiberling ist.

"Totes Meer" beschreibt die grausige Vision einer Zombieseuche, in der Übersetzung die Rache von Hameln genannt, weil sie zuerst von Ratten verbreitet wurde. Mitten in der Dystopie treffen wir unseren Ich-Erzähler Lamar, einem homosexuellen Afroamerikaner aus Baltimore (Anspielungen an "The Wire" sind ganz gewiss nur Zufall). Lamar hat versucht, das Grauen auszusitzen und sich am Dachboden verbarrikadiert während die hungrigen Toten durch die Straßen ziehen. Aber ein Großbrand in der Stadt zwing ihn schließlich zur Flucht. Gemeinsam mit anderen Überlebenden gelingt es Lamar den Hafen zu erreichen. Auf offener See sollten sie sicher sein, bis Hamelns Rache auch auf die Fische überschlägt ...

Keene hat einen astreinen Zombieroman geschaffen, der locker mit jedem gepriesenen Film aus dem Genre mithalten kann. Auch wenn seine Charaktere nicht viel Tiefe gewinnen, und er sie nur mit dem notwendigsten Profil ausstattet (weil sie ohnehin bald Zombiefutter sind), schafft er vor allem das, was so ein Buch braucht. Stimmung. Atmosphäre ist alles im Horrorgenre und Keene kann sie umsetzen. Sicherlich, manchmal kommt er mit plumper Sprache an, aber das liegt auch an Erzähler Lamar, der eben sprachlich anders drauf ist.
Die Handlung ist das übliche im Zombieumfeld. Überleben, Vorräte sammeln, gehetzt werden. Das Setting mit den Untoten Tieren und den Fischzombies ist großartig gelungen, und mal was Neues. Was wahrscheinlich auch der Grund ist, weshalb Keene es sich angetan hat, wieder zu seinen Zombiewurzeln zurückzukehren. Keene bringt damit etwas auf die Platte, was im Horrorgenre nämlich reichlich selten ist. Kreativität. Die meisten Horrorumsetzer beschränken sich auf Eingeweide und Blutorgien, vor allem bei Zombieseuchen. Aber Keene bringt hier frischen Wind.

Selten hat mich ein Weltuntergang so gefesselt. Die knappen Figuren, die stören mögen, wenn man Charaktertiefe erwartet, erfüllen vor allem einen Zweck. Die Handlung so schnell wie möglich voran zu bringen. Und das gelingt Keene toll. Er hält ein hohes Tempo durch das ganze Buch, was seine schriftstellerischen Qualitäten unter Beweis stellt. Denn als jemand, der ebenfalls schreibt, kann ich versichern, dass das nicht so einfach ist, wie es sich liest.

"Totes Meer" ist ein spannendes Stückchen Zombiegenre, dass vor allem damit besticht, mal etwas Neues zu machen. Es liest sich schnell und fetzig, macht eine Heidenspaß und ist vor allem für jene geeignet, die sich mal zwischendurch ein bischen gruseln und grausen wollen. Ein kleines Buch zum großen Verschlingen!

Ahja, am Ende noch etwas für Keene nichts kann. Auf dem Cover prangt ein Kleber der stolz verkündet: "Brian Keene ist der neue Richard Laymon!" Wer auch immer Mister Laymon ist, mag ich solche Vergleiche nicht. Keene ist Keene und niemand anders. Aber es kommt noch dicker. Auf der Rückseite, wo ja gerne Lobhuldigen gebracht sind, befindet sich ein Zitat von Mister Laymon über den Autor: "Brian Keene packt den Leser an der Gurgel - und lässt ihn nicht mehr los!"
Bedauerlicherweise ist Mister Laymon einige Jahre bevor Keene seine Buch veröffentlich hat verstorben. Es ist eine unsagbare Frechheit und Schande, wie hier mit seinem Namen Werbung gemacht wird und Käufer veräppelt werden. Schämt euch, Heyne!

Fazit: Knapp, spannend, sehr gelungen. Wer Zombies mag, wird "Totes Meer" lieben. Vor allem, weil Keene sein Handwerk beherrscht. Ideal für Zombies zwischendurch!

Note: 2 (macht alles, was es soll)
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am 16. August 2011
'Und die, die einen Bunker haben möchte ich dann sehen, wie sie hungrig an einem Geldschein nuckeln und auch nicht überleben!' (Hans Söllner, aus dem bayrischen ins deutsche von mir)
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Der Rattenfänger von Hameln, vertrieb die Ratten aus Hameln, doch als er seinen Lohn nicht bekam, stahl er die Kinder und lies die Ratten auf die Stadt los.
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Ratten, viele haben schon allein bei dem Wort einen Anfall von Ekelgefühlen, doch stellt euch vor sie sind auch noch tot und laufen herum, nur um euch zu beißen, zu fressen.
Ja, sie sind tot, faulen bereits und infizieren Menschen mit einer Seuche, die auch die Menschen zu Monstern macht.
Die Medien bezeichneten dies als die Rache Hamelns.
Wenn deine Kuh plötzlich dich frisst, liegt es daran, das sie jetzt eine Zombie-Kuh ist.
Die Politiker versuchen das Unglück zu verhindern, doch das funktioniert nicht. Es breitet sich aus, nach Kanda, Südamerika, Europa, Afrika, Asien, Australien.....
Lamar ist einer, der versucht in diesem Wahnsinn zu überleben. Schwarz, Schwul und im Ghetto aufgeachsen ist er ja einiges gewöhnt, doch das? Doch nicht nur die wandelnden Untoten sind ein Problem, nein auch Menschen die einfach wahllos rumballern oder plündern. Er hat nur einen Hoffnungsschimmer, das Meer... doch ist eine Isolierte Zone so gut, wenn man doch flüchten sollte?
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Ich hab tränen gelacht, trotz des ernsten Themas. Mr. Keene hat eine herrliche Art zu schreiben und einen sehr bösen Humor.
Die Art der Zombies unterscheidet sich hier ein wenig (meine normalen Zombies, sind die von George Romero). Hier stehen nicht die toten wieder auf, sondern nur die Infizieren, die sterben. Auch werden hier Tiere zu Zombies, da ich so nur bei Resident Evil kenne. Aber sonst scheint alles normal zu sein, sie sind langsam, sie sind hungrig und es ist ihnen egal ob ein Körperteil oder einige Innereien fehlen, solange das Gehirn heil ist.
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Das Wort Splatter trifft es perfekt. Das faule Fleisch liegt überall herum und ich kann mir den Gestank der dort herrscht gut vorstellen. Er beschreibt diese Brutalitäten sehr nüchtern und so, dass man es zwar begreift ' es ist eklig- aber es machte mir nichts aus.
Gut finde ich auch, das er versucht neues zu schaffen, mit dem Schiff, das ich bisher so noch nirgends in einem Film zum Beispiel noch nicht gesehen hab.
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Ich finde das Buch klasse, es ist ein Buch das spannend ist und auch viel für Zombie- und Horrorfans bereithält.
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