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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Zombielektüre mit kleinen Einschränkungen
Nachdem ich kürlich ein Buch von Brian Keene gelesen habe, war ich auf der Suche nach einem weiteren Zombieroman. Obwohl ich im Nachhinein auch die schlechten Bewertungen des Buches hier gut nachvollziehen kann, bin ich aber doch froh, dass ich mich von den Guten zum Kauf habe anregen lassen.

Zum Inhalt: Hier nun endlich eine richtige Endzeitstory, wie ich...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 von Sahara

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man bekommt, was man bestellt hat: Zombies!
Mit "Eden" von Tony Monchinski halte ich ein mit fast 500 Seiten durchschnittlich langes Werk über Zombies in den Händen. Zombies! Seit Jahrzehnten "verzaubert" der Untote die Leser und vor allem Cineasten gleichermaßen. Umso erstaunlicher, dass es so relativ wenig wirklich gute Literatur mit dieser Thematik gibt. Während der Zombie zum Graus mancher...
Veröffentlicht am 30. Januar 2011 von Patrick Gelhausen


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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Zombielektüre mit kleinen Einschränkungen, 19. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich kürlich ein Buch von Brian Keene gelesen habe, war ich auf der Suche nach einem weiteren Zombieroman. Obwohl ich im Nachhinein auch die schlechten Bewertungen des Buches hier gut nachvollziehen kann, bin ich aber doch froh, dass ich mich von den Guten zum Kauf habe anregen lassen.

Zum Inhalt: Hier nun endlich eine richtige Endzeitstory, wie ich sie mir von einem solchen Buch erwarte. Gleich zu Anfang schlagen sich da die Zombiezähne ins Menschenfleisch und es geht zur Sache. Ein großes Plus des Buches ist der Hauptcharakter, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Für Abwechslung im doch recht vorhersehbarem Zombiegenre sorgt diesmal die verschachtelte Erzählweise. Ja, das mag nicht jedermanns Sache sein, wenn der Autor mittendrin anfängt und unvorbereitet zwischen verschiedenen Vergangenheiten und der Gegenwart hin und her springt, dabei auch schon mal die Protagonisten wechselt und somit für den Leser immer wieder die Frage gestellt wird: Wo sind wir jetzt? Allerdings sollte diese Erzähltechnik nun wirklich keinen lesenden Menschen vor größere Probleme stellen. Ich gebe allerdings zu, dass auch ich mir zwischendurch auch mal gedacht habe: Hoffentlich geht es jetzt mal (in der Gegenwart) weiter, weil ich halt neugierig war. Hier könnte man dem Autor ankreiden, dass der eigentliche Gegenwarts-Plot für die 470 Seiten schon ein bisschen mager ausgefallen ist, während die ein oder andere Vergangenheits-Szene sich schon mal wie eine Wiederholung der Wiederholung lesen kann. Insgesamt ist das Buch aber so geschrieben, dass man locker durchliest und sich davon nicht sonderlich aufhalten lässt.
Die eigentliche Story neben dem atmosphärischem Aufbau hat mir ziemlich gut gefallen, obwohl (oder gerade weil) bereits am Anfang der grobe Ausgang schon klar ist. Ein wenig hatte ich mir die Wendung zum Schluss schon gedacht, fand sie aber dennoch sehr gelungen.

Zum Produkt: Ich teile die Meinung, dass dieses Buch eher eine Billigproduktion des Verlags ist, lasse diesen Umstand aber nicht in meine Wertung mit einfließen, da es letztlich auf die Geschichte ankommt. Trotzdem: Wer die Fantasy-Bücher von Heyne kennt, die ebenfalls in diesem Preissegment liegen, sollte sich auf eine schlechtere Qualität einstellen. Als besonders gewöhnungsbedürftig habe ich die Schrift selbst empfunden: Irgendwie eine Mischung aus Arial und Times, die ein wenig an die Titelschrift EDEN erinnert. Eigentlich ist es ja auch eine ganz nette Idee, die Schrift entsprechend der Thematik auszuwählen. Ich allerdings hatte gerade auf den ersten 20-30 Seiten Probleme damit, die Zeilen zu halten, weil die Buchstaben minimal zu weit auseinander stehen und die Serifen nicht ausgeprägt genug sind, um beim schnellen Lesen mein Auge auf Linie zu halten. Das hat sich später gegeben, aber am Anfang empfand ich es als recht anstrengend.

Fazit: Trotz der kleinen Einschränkungen ist das Buch auf jeden Fall unterhaltsam und wird gerade Zombiefreunden Spaß machen. Wer allerdings auf geradliniges Erzählen Wert legt, sollte vielleicht lieber Abstand nehmen. Leser, die in Sachen Produktion empfindlich sind, schauen sich das Buch vor dem Kauf lieber im Laden an und entscheiden dann - offenbar gibt es hier Qualitätsunterschiede.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombies erobern die Welt, 26. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Mein Interesse an Zombie Bücher war zwischenzeitlich schon unter dem Gefrierpunkt angekommen. Schuld an dieser Eiszeit hatten Autoren wie David Wellington und Brian Keene.
Denn wenn's um Untote geht da bin ich streng konservativ. Die sollen nicht denken können, telepathisch begabt sein, oder unsichtbar durch die Gegend rum hüpfen.
Der ganze Übersinnlich-göttliche Mumpitz ist einfach nicht Zombiegemäß.
Nun habe ich aber dank der positiven Rezessionen hier, mir dieses Buch zugelegt und ja genauso muss es sein. Knallharte Action, Temporeich erzählt und das alles ohne Haarsträubenden Schnickschnack.
Bei Zombiegeschichten wirkt das Übernatürliche einfach nur albern und lächerlich.
Tony Mochinski hat es jedenfalls geschafft ein Buch für Erwachsene zu schreiben, was weder Klischeehaft noch Kitschig rüberkommt.
Sehr zu Empfehlen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man bekommt, was man bestellt hat: Zombies!, 30. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Mit "Eden" von Tony Monchinski halte ich ein mit fast 500 Seiten durchschnittlich langes Werk über Zombies in den Händen. Zombies! Seit Jahrzehnten "verzaubert" der Untote die Leser und vor allem Cineasten gleichermaßen. Umso erstaunlicher, dass es so relativ wenig wirklich gute Literatur mit dieser Thematik gibt. Während der Zombie zum Graus mancher Nostalgiker im Kino ein aufgepepptes Revival erlebt hat, fristet er in der Belletristik ein eher tristes Dasein.
Es gibt zwar Versuche, dem Zombie neues Leben einzuhauchen (hoho...), sei es durch freakige Entwicklungen wie Psychokräfte oder durch neue Sichtweisen (Wie Max Brooks Werke es vormachen). Aber richtig gute Bücher sind rar gesät.
Es sei gesagt: Eden ist ein eher "klassischer" Zombieroman, der ohne viel Hokus Pokus auskommt. Der Großteil der Zombies schlurft stöhnend umher und nur die Minderzahl ist (wohl zu Spannungszwecken) ein bißchen intelligenter oder sprintet sogar in 28-Days-later-Manier.

Die Handlung um den Protagonisten Harris stellt sich wie folgt dar:

Aus einem nicht näher bezeichneten Grund erheben sich die Toten und dezimieren die panische Bevölkerung. Das Militär ist wie gewohnt machtlos und schon bald haben die Untoten die Kontrolle übernommen. In New York gibt es noch einige "Bastionen" der Menschheit, darunter auch die Festung "Eden", die essentiell aus einem eingemauerten Häuserblock besteht.
Eines Nachts wird der Bewohner Harris auf ziemlich unsanfte Weise aus dem Schlaf gerissen: Die Untoten strömen durch sein Haus und bevor Harris sie zurückschlagen kann, kriegt er leider einen Biss ab. Da man sich hier nach einem Biss - wie sich das in Zombieromanen gehört - bald selbst in einen lebenden Toten verwandelt, tickt Harris' Uhr. Bevor er sich allerdings seinem Schicksal ergibt, will Harris noch aufklären wer die Untoten denn in die Festung gelassen hat - und Rache nehmen. Und so beginnt "Eden".

Das klingt erstmal wie ein abgefahren-interessantes Krimiszenario inmitten der Zombie-Apokalypse. Das ist es leider nicht. Ein Großteil der Handlung beschäftigt sich mit dem "alltäglichen" Leben in dieser Welt, den ersten Tagen nach dem Ausbruch etc.. Ziemlich gewöhnlich eigentlich, was das Buch aber doch ungewöhnlich macht, ist der episodenhafte Erzählstil:

Man kennt zwar von anderen "apokalyptischen" Werken (zB Stephen Kings "The Stand"), dass mal die Perspektiven häufiger wechseln. Aber Monchinski springt zwischen den einzelnen Kapiteln wild durch Raum und (!) Zeit, und zwar ohne entsprechende Klarstellung. So wird man gerade zu Beginn der Lektüre ordentlich verwirrt, bis man mal gemerkt hat, dass das derzeitige Kapitel ja ein paar Wochen früher oder später spielt. Oft muss man mühsam rekonstruieren, in welcher "Zeit" man sich gerade bewegt. Die doch ähnliche Benennung der Hauptfiguren ("Bobby - Buddy - Hä?") sorgt anfangs für zusätzliche Verwirrung.
Nach einiger Zeit hat man dann allerdings den Dreh raus und setzt wie in einem Puzzle die Geschichte Stück für Stück zusammen. Dabei gibt es einige interessente Aha-Effekte, die aber leider insgesamt zu selten sind.
Das Buch liefert nämlich hauptsächlich zwei Dinge: Action und Zombies. Schon fast comichaft werden Massen an Zombies erschossen, zerstückelt, verbrannt etc.. Der Ablauf an sich ist dabei meistens immer gleich, die Sprache ziemlich... bildhaft. Es wird auf Organen rumgekaut, verstümmelt und geschnetzelt, Gorehounds kommen auf ihre Kosten. Mir persönlich ist das alles ein bißchen zu viel. Denn auf Kosten dieser Sequenzen gibt es leider kaum überraschende oder tiefgründige Ereignisse. Wenn man so will, dient die Handlung ein Stück weit als Vorwand, um Menschen auf Zombies oder umgekehrt zu hetzen. Eine Bindung zu den Charakteren entsteht ohnehin kaum.
Das ist schade. Denn so ergibt sich eher die Atmosphäre eines Videospiels und nicht eines düsteren, postapokalyptischen Survivalthrillers.

Fazitär stecke ich in einem Dilemma. Wie im Titel der Rezension angekündigt, bekommt man ordentlich Zombies für sein Geld, solide dargestellt und ohne viel Hokus Pokus. Allerdings schlagen die mangelnde Tiefe und der verwirrende Erzählstil negativ zu Buche. Wie eine "Vier von Fünf" fühlt sich das Buch für mich daher nicht an, obwohl ich als "Zombie-Fan" fast dazu verführt bin.

Also fasse ich zusammen: Leider "nur" 3 Sterne für das Buch, allerdings auch eine klare Differenzierung: Für Fans der Genres "Endzeit" und "Zombies" ist "Eden" sicherlich ein willkommener Appetithappen in einer ansonsten eher dünn besiedelten Literaturecke. Das Buch geht leicht von der Hand, es gibt reichlich Zombies und Konfrontationen, also kann man bedenkenlos zugreifen.
Wer eher einen "Roman" im eigentlichen Sinne des Wortes sucht - dh. Tiefe, sorgfältige Charakterentwicklung, pfiffige Story, Atmosphäre etc. - und für den es nicht unbedingt Zombies sein müssen, wird vermutlich mit anderen Büchern glücklicher.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolut beste Zombieroman bis dato, 17. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Also ich habe bisher alles gelesen was es über Zombies zu lesen gibt und bisher war World War Z mein Favorit aber Eden schlägt den genannten Titel noch um Längen. Ein Zombieroman der Extraklasse, Blut, Action, stillere Passagen, ein flüssiger, super Schreibstil, genau SO und nicht anders sollte ein Zombieroman sein. Dies ist eine echte Hommage an die Romerofilme!!! Ich wünschte mir mehr solcher Bücher.

Der einzige Kritikpunkt ist der, dass leider in jedem neuen Kapitel in den Zeiten gesprungen wird, so dass man sich erstmal zurechtfinden muss, in welcher chronologischen Ebene man sich gerade befindet, einerseits ist es vielleicht nicht schlecht für den Spannungsaufbau aber mich nervte es etwas, wenn es gerade in einer Zeitebene spannend wurde und man dann im nächsten Kapitel wieder wechselte. Ich habe daher die Kapitel chronologisch sortiert und das Buch ein zweites Mal gelesen, dadurch gefiel es mir nochmal um einiges besser, so dass ich 7 Sterne vergeben würde wenn ich könnte.

Ein Zombieroman der Extraklasse,ein Meilenstein der Zombieliteratur, das literarische Gegenstück zu Dawn of the Dead.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber nicht ausgereift, 9. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Monchinskis Roman hat keinen hohen literarischen Anspruch. Er möchte durch anschaulich beschriebene Actionszenen echte Zombie-Splatteratmosphäre erzeugen, wie man sie von einem vergleichbaren FSK-18-Film erwarten würde. Und das gelingt ihm. Generell hat man den Eindruck, der Roman sei auf eine mögliche Verfilmbarkeit hin geschrieben. Zumindest hatte der Autor wohl die Klassiker der modernen, actionlastigen Zombiefilme stets vor Augen (und bedient sich reichlich an zahlreichen Motiven aus diesen, was er im Vor- und Nachwort sogar zugibt). Die Geschichte ist einfach, aber spannend, die Dialoge und die Figuren sind flach und klischeehaft, aber passen in die Geschichte.

Das vom Autor verwendete Stilmittel, die Geschichte in nicht-chronologischer Reihenfolge zu erzählen, zündet meines Erachtens nicht. Man könnte es wunderbar verwenden, um nachträglich aufzuzeigen, wie es zu bestimmten Situationen oder Verhaltensweisen kam, die der Leser schon kennt. Ziel muss dabei natürlich sein, einen Aha-Effekt zu erzeugen, den Leser zu überraschen, seine Erwartungen zu konterkarieren, zu verblüffen (prominentes Film-Beispiel: Memento). Stattdessen macht "Eden" den Eindruck, als hätte Monchinski es in chronologischer Reihenfolge geschrieben und danach die Kapitel nach dem Zufallsprinzip durcheinandergewürfelt (die "Enthüllung" ganz am Ende lässt einen kalt, weil sie erstens billig und absehbar ist, und man sich zweitens gar nicht genug in die stereotypen Charaktere einfühlen konnte, um schockiert zu sein). Einige der Kapitel passen meines Erachtens gar nicht in die Geschichte, sondern erscheinen mir als "beliebiges" Füllmaterial. Auffallenderweise sind das einige der besten Abschnitte - zumindest am Maßstab von knallhartem Zombiesplatter. Ich habe das Gefühl, Monchinski hatte ein paar (zugegeben: echt coole) Actionszenen im Kopf, die er selbst gerne mal in einem Zombiefilm sehen würde, hat sie niedergeschrieben und war zu selbstverliebt, sie am Ende wieder zu streichen, obwohl sie nicht ins Gesamtkonzept passen (Beispiele: Julies Flucht nach Eden & die Fahrstuhlszene).

Diese großformatige "Paperback"-Ausgabe hebt sich qualitativ durch nichts von einem "normalen" Taschenbuch ab. Um den Eindruck eines dicken Wälzers zu machen, war man in diesem speziellen Fall mit der Schriftgröße, dem Zeilenabstand und den Seitenrändern ähnlich kreativ, wie ein Oberstufenschüler, der bei seiner Hausarbeit Platz schinden will. Der Roman hätte ohne weiteres auf 350 Seiten im normalen (und günstigeren) TB-Format gepasst.

Inhaltlich jedenfalls sehr ordentliche Lektüre für Genrefans. Die Geschichte ist echt dünn und nicht ausgereift, dafür plastisch und actionreich. 3,5 Sterne. Wegen der Platzschinderei in dieser Großausgabe abgerundet auf 3 Sterne. In einer günstigeren "Normal-TB-Ausgabe" wäre mir "Eden" - mit Augen zudrücken - 4 Sterne wert gewesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss ein Zombie Roman sein !, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Ich war bislang eher ein Fan guter Zombiefilme (Romero Filme,Dawn of the Dead Remake,28 Days 1+2,REC und USA-Remake usw)Eden war im Zombie-Genre mein erstes Buch.Ich bin davon absolut begeistert und habe es innerhalb von 3 Tagen durchgelesen.Natürlich ist es einfach gestrickt,trivial würde ich es nicht gerade bezeichnen aber man kann auch nicht behaupten das der Autor stark auf Umgebung,Personen und das alltägliche Leben nach dem Ausbruch der Seuche eingeht.
Nein Mochinski beschreibt einfach ,sehr actionreich und hart den Versuch verschiedener Personen in einer Zombie verseuchten Welt zu überleben.
Dabei hat er ein echtes Talent Szenen zu beschreiben die man sofort verfilmt vor sich sieht.
Dieses Buch MUSS eigentlich verfilmt werden denn allein die Actionsequenzen würden (wenn qualitativ gut umgesetzt) einem 28 Days/Weeks (aus dem der Autor wie er offen zugibt die Spezies der "schnellen Zombies" geklaut hat) oder auch I am Legend den Rang ablaufen.Natürlich wäre eine FSK 18 nicht zu vermeiden denn ein Zombiefilm und meiner Meinung nach auch ein Buch wie dieses lebt von der brutalen krassen Darstellung bzw. Beschreibung dessen was Zombies mit Ihren Opfern anstellen.Da gibts nichts zu beschönigen und Leser die sich so ein Buch kaufen wollen keine Verharmlosung solcher Szenen.
Die Zeitsprünge haben mich anfangs etwas verwirrt aber nach ein paar Kapiteln gewöhnt man sich daran und irgendwie geben Sie dem Leser einen weiteren Anreiz nämlich die Neugierde wie es mit dem infizierten Hauptakteur weiter geht bzw. endet....
Klar gibt es wie von einigen Lesern kritisiert kurze Kapitel über Personen deren Schiksal in diesem Buch nicht geklärt wird aber mit ein wenig Phantasie kann ich mir vorstellen was z.B. aus einer Polizistin wird die ihre Kontaktlinsen verloren hat,fast blind im oberen Stockwerk eines Zombie verseuchten Hochhauses kauert mit 6 Patronen in der Waffe...
Ich kann jedem der auf schnörkellose,actionreiche,brutale aber dabei gut geschriebene Horror-Literatur steht dieses Buch ans Herz legen.
Nun warte ich darauf das der zweite Teil der ja in GB bereits erschienen sein soll in Deutschland veröffentlicht wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön düster und nah an Max Brooks, 19. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Ein Buch, dass es schafft, geschickt mit den Erzählungssprüngen zu arbeiten. Man bekommt nie "zu viel" von einem Erzählstrang. Natürlich ist bei den über 50 "Kurzgeschichten" auch mal die ein oder andere dabei die einen ein wenig langweilt. Es geht gelungen kreuz und quer! Der größte Teil der Erzählungen ist sehr spannend geschrieben. Der Author ist selbst ein Fan von Max Brooks und hält sich auch ziemlich an dessen Dogma bzgl. Zombies (also wie sie WIRKLICH sind ;). Einem Vorrezesenten bzgl. "Schlachthaus" kann ich mich nicht anschliessen. Es wird zwar Gewalt dargestellt. Mehr als z. B. in "Der Übergang", trotzdem noch in Grenzen. Also es geht nur sehr selten ins fast unerträglich widerliche. Aber was soll man machen? Es sind nunmal Zombies. Die fressen halt Menschen und saugen nicht nur ein bisschen dran rum, wie diese heiteitei (oldschool) Vampire... ;) Es ist ein klasse Endzeit-Roman. Die Persönlichkeiten werden für meinen Geschmack ausreichen, nicht übertrieben und sehr realistisch erklärt. So kann auch mal ein (anscheinend übler) Verbrecher zum Helden werden. Das Buch lohnt sich, wenn man Zombies mag und gerne in eine solche Welt abtaucht um wieder froh um das zu sein, was man hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 22. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Eden: Ein Zombie-Roman (Kindle Edition)
Ich lese sehr viel Horror, Endzeit und Zombie.

Dieses Buch war klasse. Spannend, gruselig und einfach nur gut. Etwas anders aufgebaut, als es Bücher sonst so sind und daher mal eine erfrischende Abwechselung. Selten habe ich ein Buch so verschlungen.

Wirklich empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombie vom feinsten..., 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Eden beginnt mehr oder weniger direkt mit dem Klappentext und schleudert einen direkt in die Handlung.

Eden ist eines dieser Bücher das man anfängt zu lesen und eigentlich nicht mehr zuklappen will, bevor man nicht die letzte Seite gelesen hat. Dieses Buch hat keine Längen, und fesselt in jeder Zeile.
Meine Mutter die eigentlich Stephen King Fan ist, und eigentlich nichts von Zombies hält, hat das Buch an einem Wochenende durchgelesen, das spricht für die Qualität.

Die Erzählweise, das Ende im Grunde vorweg zu nehmen und die einzelnen Charaktere durch Rückblenden zu entwickeln fand ich hervorragend.

Zwei drei derbe Szenen gab es, ohne jetzt in den Stil von Wellington zu verfallen, es herrscht trotzdem permant eine wunderbare Endzeitstimmung.

Eden ist für mich derzeit das Maaß der Dinge was Zombie Literatur angeht, für Zombiefans ein Muß.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlachthof..., 27. September 2010
Von 
V. Dahmen "Wer zu lesen versteht, besitzt den... (Meist in meiner eigenen Welt....) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Eden: Roman (Taschenbuch)
Worum geht es? Nachdem die Menschheit sich in Zombis verwandelt hat, schlagen sich die letzten Überlebenden in New York in einer Kommune, genannt "Eden" durch. Der Hauptprotagonist wird absichtlich mit dem Zombivirus infiziert und versucht mit allen Mitteln, sich zu rächen...

Fangen wir nach den Feedbackregeln mal mit dem positiven an:
Der Autor beschreibt die altbekannte Geschichte auf eine sehr interessante und kurzweilige Weise. Die Kapitel wechseln die Zeit und erzählen die Geschichte aus Sicht verschiedener Leute und langsam setzt sich die Geschichte zusammen.
Außerdem sind die Hauptdarsteller glaubwürdig und man fühlt schnell mit ihnen.

Nun zum Negativen:
Es sei gesagt, dass ich Survival-Horror sehr gerne mag. "Der Übergang" habe ich in einer Woche verschlungen. Ich mag düstere, bedrohliche Stimmungen und unheimliche Szenarien.
Leider geht dem Roman dieses völlig ab.
1. Durch das ganze Buch hindurch zieht sich ein widerliches Gemetzel, dass nichts auslässt, von Kindern, die von ihren Eltern gefressen werden, über Babys, die gefressen werden, bis hin zu vergewaltigung von Zombis mit anschließendem "abschimmeln"... Mir ist das zuviel. Es raubt dem ganzen die Atmosphäre.
Wenn ich jedesmal einen Euro bekommen hätte, wenn jemand mit Gedärmen in der Hand rumrennt, dann hätte ich den Preis 3x wieder drinne.
2. Der Autor lässt unzählige Leute vorstellen, die dann 2 Seiten weiter sterben, oder, nich schlimmer, gar nicht mehr auftauchen. Ganz selten werden diese Personen noch mal kurz in einem späteren Kapitel am Rande erwähnt, aber über ihr Schicksal erfährt man rein gar nichts.
Man kann einfach nich auf Seite 64 15 Leute namentlich vorstellen, die dann auf Seite 66 alle draufgehen.
3. Die Geschichte ist einfach zu linear. Das Schicksal der Hauptfigur steht von Anfang an fest. viel Inhalt kommt nicht rüber.

Fazit: Wers mag!!!
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Eden: Roman
Eden: Roman von Tony Monchinski (Taschenbuch - 12. Juli 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 16,44
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