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Kundenrezensionen

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am 4. Juni 2013
Fast schon hätte ich mir das Buch aufgrund der teils niederschmetternden Rezensionen nicht gekauft... was für ein Fehler das gewesen wäre!

Eine konsequente Fortsetzung mit interessanten Charakteren. Die Kritiken über fehlende spannende Stellen oder die "offensichtliche Abneigung gegen den christlichen Glauben" - dieser wird von verschiedenen Seiten beleuchtet, ohne den Leser mit längeren theologischen Abhandlungen zu langweilen - sind für mich nicht nachvollziehbar.
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am 21. März 2016
Fredinald Zumi steckt in der Klemme – genauer gesagt, er steckt dadurch in der Klemme, dass ein ausserirdischer Collector ihn seiner Sammlung einverleibt hat. Seit er am 1. Januar 3017 von diesem gefangen genommen wurde, hat er versucht, der lebendigen, geistlosen Aufbewahrung zu entfliehen und den Gedanken auch nach mehreren gescheiterten Versuchen noch nicht aufgegeben.
Doch dann kommt alles anders, als er von den Collectors dafür auserkoren wird, als Kontaktperson zur menschlichen Rasse zu dienen, da die Aliens bei jüngsten Kämpfen von Menschen und deren neuen ahumanen Verbündeten geschlagen wurden und nun um ihre Rasse fürchten müssen. Vermutend, dass er als trojanisches Pferd missbraucht werden soll, lässt sich Zumi auf den Deal ein, dann wird das Raumschiff der Collectors angegriffen …

Clarissa Fairbanks hat sich samt Vertrautem für einen neuen Job anheuern lassen – die selbsternannte Piratin aus einem französischen Adelsgeschlecht muss dringend Geld zusammen bringen und arbeitet deswegen für eine abtrünnige Truppe an Beta-Menschen, die ihr ein ausgesprochen spezielles Raumschiff in die Hände geben. Doch ein Teil der neuen Mannschaft ist von ihrer Führung nicht besonders begeistert und ihre Auftraggeber scheinen zudem recht neugierig, was Clarissas Vergangenheit betrifft. Gegen die Probleme, die mit der Nutzung des Schiffs einhergehen, sind das jedoch nur Kleinigkeiten ...

Nuntius Civer Black steht kurz vor der Pensionierung und ist für recht blutige und unkonventionelle Arten der Konfliktlösung im Namen der Church of Stars bekannt. Keine Frage, dass er wenig erfreut ist, dass ihn ein unerfahrener Preacher namens Innocent White für seinen nächsten Auftrag gesandt wird, um diesen zur Zentralwelt der Church zu geleiten. Allerdings gestaltet sich die Rückkehr als denkbar schwierig, denn der Transmatt-Sprung führt die beiden ungleichen Kirchenvertreter an einen ganz anderen Ort als gewünscht …

‚Operation Vade Retro‘ ist der zweite Band um die Collectors, den Altmeister Markus Heitz für sein Justifiers-Universum verfasst hat. Entsprechend hart ist für einen Neuleser auch der Aufschlag im kalten Wasser, wenn er diesen Band ohne Vorkenntnis der Ereignisse des erstens goutiert. Hat man jedoch die ersten Kapitel überwunden und sich mit den handelnden Personen vertraut gemacht, setzt schnell durch die meist geballte Action der gewohnte Sog ein, der einen als Leser durch Höhen und Tiefen der Story trägt.
Gerade als Actionfan bekommt man in diesem Buch sehr vieles geboten, von kleinen handfesten Auseinandersetzungen zwischen zwei oder mehreren Leuten bis hin zu einer Raumschlacht wird alles geboten, was man sich wünschen kann. Heitz‘ Formulierungskunst gelingt es, die Bewegungsabläufe interessant zu schildern und Spannung aufkommen zu lassen, ohne dass das Kopfkino des Lesers überfrachtet wird. Die Justifiers-Welt ist gefährlich und die Waffen sitzen allen Leuten relativ locker – kein Wunder also, dass sich die Protagonisten mit diesem Umstand des Öfteren auseinander setzen müssen.

Weitere Höhen gibt es einige: gerade das überhaupt nicht dynamische Duo Black/White sorgt für recht viele Schmunzler, da der unerfahrene White mit so einigen Handlungsweisen des Nuntius nicht zurecht kommt und ziemlich deutlich mit der schmutzigen Realität einer gefährlichen Galaxis kollidiert. Gerade die Wortgefechte zwischen den beiden bleiben positiv in Erinnerung und lassen einen etwas wehmütigen Blickpunkt auf die weitere Entwicklung innerhalb der Erzählung zurück.
Natürlich erhält Nuntius Black dabei die klassische Rolle des weltgewandten, gealterten und kantigen Helden, der eigentlich kein Held sein möchte, sondern inzwischen ganz andere Interessen und Wünsche hat und sich damit recht schnell ins Herz des Lesers schleicht. Damit gelingt es dem Autor zudem sehr geschickt, auf die Entwicklungen der Galaxis und vor allem die Church of Stars einen kritischen Blick zu werfen, ohne zu belehrend daher zu kommen, da die Äußerungen von seinen Charakteren stammen.

Eine echte, positive Überraschung war auch die sich entwickelnde Story um den auf der Erde gestrandeten Collector. Sie macht durch den sehr fremdartigen Blickwinkel auf die zu behütende Menschheit und deren Gewohnheiten wirklich viel Spaß – da hätte ich mir mehr Raum gewünscht, um diese Aliens und ihre Sichtweise ein bisschen besser kennen zu lernen, nicht zuletzt, da sehr viele der Gedanken des Collectors ziemlich sarkastisch und trocken formuliert sind.
Zumis Entwicklung vom getriebenen Geflüchteten zu jemanden, der für seine Meinung und für andere Menschen eintritt und sich gegen die Praktiken der Konzerne zur Wehr zu setzen versucht, rundet den bunten Reigen interessanter und abwechslungsreicher Storylines ab, da man hier auch die Gelegenheit erhält, eine recht schnelle Entwicklung sozusagen live zu verfolgen. Ebenso wie bei Innocent White, der seine Unschuld recht heftig gegen seine Umwelt verteidigen muss und dann doch gezwungen wird, sich den rapide verändernden Verhältnissen anzupassen, um eine Menge an Gefahren zu überleben.

Aber leider gibt es auch ein paar Dinge, die ‚Collector – Operation Vade Retro‘ ein bisschen straucheln lassen. Einige Worte zur Vorgeschichte für Leser, die Band 1 nicht kannten, wären hilfreich gewesen, um nicht bei den ersten fünfzig Seiten krampfhaft nach jedem Detail über das vorhandene Setting suchen zu müssen. So erliest man sich den Zustand der Galaxis zwar, aber es ist deutlich mühsamer als mit einer kurzen Beschreibung der bisherigen Ereignisse. Daran ändert auch das Glossar mit den Begriffserklärungen nicht viel, da es bestenfalls an der Oberfläche kratzt.

Was eine Stärke des Romans ist, erweist sich zudem auch als Schwäche: Bei der vielen Action kommt mir ein tieferer Einblick in die Welt an manchen Stellen deutlich zu kurz. Gerade zur Church of Stars oder den Konzernen hätte ich mir mehr Einblicke gewünscht, auch etwas mehr Zeit für die Charakterentwicklung wäre sicherlich hilfreich gewesen, um sich vertrauter mit liebgewonnenen Helden machen zu können. Man hetzt gerade zu Ende der Erzählung von Schauplatz zu Schauplatz, diese werden zumeist nicht einmal mehr besonders beleuchtet, sondern allein durch die Action getragen.
Da wäre sicherlich Raum für mehr gewesen, nicht zuletzt, da der Storybogen relativ aprupt endet und den Leser mit einigen Fragen in der Luft hängen lässt. Es steht stark zu vermuten, dass für das Buch ein fester Rahmen vorgegeben war, den der Autor mit mehr ‚Butter bei die Fische‘ deutlich gesprengt hätte. So bleiben einfach zu viele lose Enden zurück, die mich als Leser unzufrieden stimmen.

Vielleicht wäre es sogar ganz passend gewesen, den Fairbanks-Anteil der Story gegen mehr Screentime für Black/White oder Zumi einzutauschen, da die Freibeuterin trotz vieler interessanter Aspekte ihrer Persönlichkeit irgendwie blass bleibt und im Grunde für das Fortschreiten der Handlung nicht wirklich relevant ist. Man wünscht sich auch nach gut zweihundert Storyseiten für sie nicht so unbedingt eine positive Lösung wie für andere Beteiligte.
Auch im Abstand einiger Wochen erscheint Clarissa als die farbloseste Persönlichkeit unter den wichtigeren Protagonisten und wird locker von Preacheress Columba ausmanövriert – eigentlich schade, denn eine toughe Frau mit einer Menge Wissen und Können auf ihrem Gebiet ist meist ein Charakter, der sich sehr schnell meine Sympathie erwerben kann. Bei Clarissa Fairbanks hat es leider nicht geklappt.

Fazit: Eine durchaus spannende Story in einer interessanten Sci-Fi-Welt, die am zu hohen Actionanteil und zu vielen Erzählperspektiven krankt. Sechs von zehn möglichen Punkten.
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am 31. März 2014
Der Autor hat ein phantastisches Universum erschaffen, voller düsterer Zukunftsprognosen, Gewalt und Raffgier. Allein die Tatsache, dass in diesem Universum inzwischen viele Romane anderer Autoren spielen, kann man als großes Kompliment an Markus Heitz verstehen.

Dieser zweite Roman, der die Collectors im Justifier-Universum beleuchtet, kann natürlich als simple Fortsetzung gesehen werden, wie es derzeit ja auch bei Filmen Mode ist: Ice Age 5, Stirb Langsam 6, Star Wars Episode VII, Star Trek 13, aber auch bei Comics z.B. ein Asterix 36, das alles wird den Zuschauer respektive Leser in ein bereits bekanntes Terrain führen, ihn dieselben Personen handeln sehen, er muss sich nicht in etwas Neues hineindenken. Und es weckt Erwartungen: Die Fortsetzung muss genauso gut werden, wie der vorherige Teil. Mindestens!

Interessant an dieser Stelle ist aber, dass Markus Heitz sich zwar dasselbe Universum und eine ähnliche Ausgangslage ausgesucht hat, aber mit der Erwartungshaltung seiner Leser spielt: Im ersten Teil gab es den Widerstand gegen die Collectors als Überlebenskampf mit großen Schlachten, dominierte militärisches Vorgehen die Handlung. In diesem Teil hingegen sieht man neue Charaktere (und nur einen Charakter, der im ersten Roman nur ganz kurz vorkam), andere Facetten des (Über-)Lebens in diesem Universum und andere Themen.

Dabei bedient sich der Autor nicht nur bekannten Klischees und absehbaren Entwicklungen der Menschheit und deren teils fieser Charakterzüge, er klaut auch noch gekonnt bei verschiedensten Romanen, Serien, Filmen, Autoren! Einer der Hauptcharaktere könnte z.B. die Vorgeschichte von Shepherd Book aus „Firefly“ darstellen, von dem man zwar weiß, dass er Geistlicher ist, der aber eine … andere Vergangenheit haben muss. Außerdem spielt ein kleines Raumschiff eine wichtige Rolle: seitlich herausragendes Cockpit, total übermotorisiert, ein Testflug findet in einem Asteroidenfeld statt… Gibt es da irgendjemanden, dem dazu nicht der „Millennium Falcon“ aus Star Wars einfällt? Zwischendurch wird aus Douglas Adams in einem Zitat der Schöpfer einer „Handtuch-Religion“, dann werden Star Trek-Figuren und -Orte ins Spiel gebracht und „Das Leben des Brian“ in Zitatform in die Handlung integriert etc. Man merkt dem Autor an, dass er beim Schreiben viel Spaß hatte – und den gern mit seinen Lesern teilt.

Im Laufe der ersten Kapitel entwickeln sich glaubhafte Charaktere heraus, die meist nachvollziehbar handeln, aber sich nur schwach weiterentwickeln. Die Erzählsprache ist plastisch, deutlich, drastisch, teils leicht vulgär, aber durchaus aktuell und verständlich. Szenen sind durch die Bank visuell vorstellbar und werden „im Vorübergehen“ so detailverliebt geschildert, dass man die Dinge mit allen Details vor dem inneren Auge sehen kann. Es werden Handlungsstränge entwickelt, die parallel erzählt werden, aber nicht alle konsequent verfolgt werden, außerdem hat man gegen Ende des Buches das Gefühl: „Jetzt muss es langsam losgehen mit dem Showdown!“ – aber dann endet das Buch abrupt.

Da fehlt ganz stumpf etwas. Einerseits hält das jetzige „Ende“ die Tür für eine Fortsetzung offen, aber andererseits ist das eben viel zu stark gekürzt und ohne echte Spannungsspitze. Eben einfach zu Ende. Alle kleinen Minuspunkte, die das Buch hat, verzeiht man beim Lesen gern, eben weil es einfach gut und spannend und plastisch erzählt ist. Sogar die platte Szene mit Worfs Bat'telh ist irgendwie trotzdem witzig… Nur würden ein paar zusätzliche Kapitel das Buch zu etwas wirklich Rundem machen!
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am 6. Juni 2013
Wer den ersten Roman von Markus Heitz kennt, wird das Buch gut finden. Allerdings habe ich mir irgendwie etwas mehr versprochen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich durch die Justifier-Romane schon alles außergewöhnliche kennengelernt habe und daher, was das Thema betrifft, etwas übersättigt bin.
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am 30. April 2016
Das Buch war wie beschrieben als Gebrauchtbuch in gutem Zustand. Das Buch ist allen Liebhabern von Space Operas zu empfehlen.
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am 24. März 2013
Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung des Buches Collectors gefreut. Allerdings wurde ich mit dem 2.Teil von Markus Heitz sehr enttäuscht.
Der Autor verhaspelt sich in kleine Nebengeschichten und vergisst dabei den eigentlichen Teil der Geschichte, nämlich den Kampf gegen die Collectors.

Seine offensichtliche Abneigung gegen den christlichen Glauben lässt er den Leser auf jeder Seite des Buches spüren.

Nebenbei wird sein "Justifers-Universum" auch in diesem Roman fest verankert. Wer sich nicht vorher schon in das Thema eingelesen hat wird Schwierigkeiten
mit diesem Buch haben.

Seine Zwerge-Romane habe ich verschlungen. Leider wird dieses Buch mein letztes von Heitz sein.
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am 12. Dezember 2013
Bisher habe ich jedes Heitz Buch verschlungen und war ausnahmslos begeistert.
Band 2 von Collector enttäuscht mich leider auf ganzer Linie.
Ich bin der Ansicht dass es dem Buch an Spannung und auch Struktur fehlt. 2/3 lesen sich zwar flüssig jedoch passiert irgendwie nichts.
Beim Ende hat man das Gefühl in einem Schnellzug zu sitzen oder das Buch im Vorlauf zu lesen.
Bei manchen Anspielungen beweist der Autor Humor jedoch finde ich das ganze ziemlich platt.
Um einige Beispiele zu nennen:

Ein Priester namens Innocent White?
Wesen in Pyramidenschiffen die sich als Götter feiern lassen?(in welcher Serie haben wir das schon gesehen?)
Die Schlacht bei Wolf 359, eine stumpfe Klinge die jemandem namens Commander Worf gehörte?
usw....

Fazit: Vade Retro an den Autor.
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am 7. Mai 2013
Erzählstil spannend und gut, leider ist das Ende etwas überhastet und kurz geraten! Nichts desto trotz finde ich den Roman trotzdem gut geraten!
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am 3. August 2013
Endlich mal wieder jemand, der sich in das stark vernachlässigte Gebiet der Space-Opera vorwagt!

Band Eins war durchweg gelungen, ein klasse Auftakt (auch wenn die ganze Promo zu "Justifiers" etwas nervte, selbst als alter P&P-Spieler konnte ich gut darauf verzichten und habe auch keiner der Bücher gelesen). Nun die Fortsetzung:

Das Buch ist gut geschrieben, wie alle Werke von Heitz (er verzichtet auf künstlich "hart" wirkende Sex- und Erotikszenen, gegen die ich generell nichts habe, die aber in einigen Büchern keinen dramaturgischen Sinn verfolgten und nur deplatziert wirkten). Aber, und auch hier merkt man Charakteristika Heitz': Einige Personen sind absolute Stereotypen, insbesondere bei Nuntius Black fällt dies auf! Die Person ist durchaus unterhaltsam, aber man kennt sie aus anderen Werken (man nehme z.B. "Constantin"/"Hellblazer", da gibt es erstaunlich viele Parallelen). Dies ist jetzt nicht über die Maßen dramatisch, aber ich hatte dies während der Lektüre immer mal wieder im Hinterkopf.

Da ich auf Spoiler verzichten möchte, gehe ich abschließend nur kurz auf Handlung und Schluss des Buches ein:

Die Handlung selbst empfand ich als etwas wirr, die Motivationen einiger Personen/Gruppierungen sind schwer nachvollziehbar, einige Handlungsstränge dienen offensichtlich nur der Dramaturgie der späteren Handlung und verlaufen meiner Ansicht nach vollkommen im Sand. Bis zum Ende des Buches werden sie zwar vereinzelt aufgegriffen (was auch unvermeidbar ist, berücksichtigt man die innergalaktischen Auswirkungen), bleiben aber ungelöst- bei einem Buch, in dessen Nachwort eine Fortsetzung ausgeschlossen wird (auch, wenn man Heitz da nicht allzu ernst nehmen sollte, wie er in der Vergangenheit bewiesen hat), empfinde ich dies als äußerst unbefriedigend! Auch die Hautstoryline bleibt größtenteils offen (was für mich kein generelles Problem wäre, aber bitte nicht auf diese Weise), so dass ich mich als Leser frage: Das war's? Der Schluss des Buches erscheint ein bisschen, als hätte Heitz im Schreibprozess gemerkt, dass er die Seitenvorgabe des Verlags beinahe erreicht hätte und nun schnell zu einem Ende kommen müsse...

Dennoch ist "Operation vade retro" ein lesenswertes Buch für Heitz- oder Collectors- Fans!
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am 12. Mai 2013
Worum gehts:

Im zweiten Teil der Collectors Reihe geht es um den Kampf gegen die Collectors, die die Menschheit in ihre "Obhut" nehmen, was so viel heißt, dass sie ihnen als Nahrungsquelle dienen. Die Menschheit hat diesen Invasoren nichts entgegenzusetzen und ist dabei den Kampf zu verlieren. Mitten in diesem Kampf befinden sich die drei Hauptfiguren, die bewusst und unbewusst den Kampf gegen die Collectors aufnehmen.

Es ist eine Reise durch die Galaxis bei der die Helden von Markus Heitz zahlreiche Abenteuer bestehen, Gefahren trotzen und sich gegen machtgierige Konzerne wehren müssen, wobei sie plötzlich Hilfe von einer bis dahin unbekannten Rasse, den Ancients, erhalten. Von da an überschlagen sich die Ereignisse, denn ein Sieg über die Collectors ist in Sicht aber es wird auch zu einer Prüfung des Glaubens.

Meine Meinung:

Markus Heitz versteht es gekonnt seine Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in Szene zu setzen und schafft es von der ersten bis zur letzten Seite eine spannende Geschichte zu erzählen. Wer Markus Heitz bisher nur als einen der besten Fantasie Autoren in Deutschland kennt, sollte sich, bei etwas Interesse für Science Fiction, das Collectors Epos auf keinen Fall entgehen lassen. Auch wenn man zum Anfang etwas das Gefühl hat, dass da zu viele unterschiedliche Handlungsstränge geschaffen werden und Bedenken aufkommen den Überblick zu verlieren, so gelingt es Markus Heitz geschickt und spannend die einzelnen Fäden zu einem großen fantastischen Ganzem zu vereinen.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne, weil Markus Heitz jetzt in meinen Augen auch zu einem der besten Science Fiction Autoren überhaupt gehört. Möge die Macht mit dir sein und ich freue mich schon jetzt darauf auch in Zukunft in Galaxien vorzudringen, die nie eine Mensch zuvor gesehen hat ;) .
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