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Kundenrezensionen

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am 17. Dezember 2011
Mit diesem Buch hat sich der Autor bedauerlicherweise komplett übernommen. Fängt das Buch noch gut an und weckt das Interesse des Lesers, verliert der Autor im Laufe der Geschichte den Faden und verzettelt sich in zahlreichen Subplots, von denen manche scheinbar einfach vergessen werden und nicht weiter behandelt werden.

Das dieses Buch den Grundstein für ein ganzes Storyuniversum legen soll, ist leider zu merken. Oftmals werden Technologien, Rassen, Geschichten angerissen, obwohl sie (noch) nicht gebraucht werden. Ein simples Beispiel dafür ist die Transportertechnologie. Der Autor führt sie kurz ein, indem er schreibt das sie existiert, allerdings kommt sie das ganze Buch über nicht zum Einsatz oder wird auch nur nochmal erwähnt.

Leider lassen einen auch die Protoagonisten völlig kalt, als Motivation wird kurz die schwere Krankheit des Kindes genannt, nur leider kommt bis auf die letzten paar seiten das Kind niemals vor, so dass es schwer fällt, eine Bindung zwischen ihm und der Hauptperson glaubhaft zu vermittelen. Es wird nur als Aufhänger genommen, um die Story in Fahrt kommen zu lassen.

Im letzten Drittel wird die Story nur noch Konfus, so wird z.b. lange ein Nebenplot erzählt von einer Priesterin auf einem besetzten Planeten, die aber von einem Augenblick auf den anderen aus der Story geschrieben wird - Einfluss auf den Hauptplot: Null.

Auch eine Sabotage der Menschenflotte wird nicht mehr weiterverfolgt, der Versuch wird festgestellt und der Commander überlegt, wie er die Aktion vereiteln kann ohne sich zu verraten - > auch dieser Strang wird einfach fallen gelassen.

Dafür wird das Raumschiff der Handlung, besetzt von einem elitären Überwesen und Hunderten von genetisch verbesserten Soldaten ohne jegliche Erklärung oder Beschreibung von einer Handvoll Cyborgs übernommen. Wie das passiert oder überhaupt möglich ist wird nicht beschrieben. Das Schiff taucht auf einmal auf und ist nun feindlich -> ganz schwach.

Den Todesstoß versetzt der Story aber eine plötzliche Wendung ala "Das ist doch ein Verräter und er hat die Flucht nur eingeleitet um das Vertrauen zu erlangen!". Weil es KEINEN Grund gibt warum er dies überhaupt tun soll. Die Kollektoren haben alles unter Kontrolle, der Verräter hat keine Möglichkeit überhaupt was nützliches zu unternehmen und man merkt förmlich, wie dem Autor kurz vor Ende nochmal eingefallen ist, er kann ja ein "huch, nasowas"-Moment noch fix einwerfen.

Im Endeffekt wirkt die Story daher lieblos zusammengeschustert, als hätte der Autor entweder den Überblick verloren oder teileeise Monatelange Pausen zwischen dem Schreiben eingelegt und vergessen, wo er stehen geblieben war.

Was Schade ist, denn der typische Ideenreichtum und die guten Beschreibungen von Ereignissen und Ortschaften sind auch hier spürbar. Nur leider passt das ganze am Ende nicht so gut zusammen wie bei den Zwergen.
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am 17. Juli 2015
So ganz verstehen kann ich die ganzen 5 Sterne Bewertungen nicht. Entweder man hat noch nicht so richtig Erfahrung mit SF, Bücher allgemein und Autoren oder man stellt keine allzu hohen Ansprüche.

Zum Autor:
Markus Heitz “kann“ an sich sehr spannende Geschichten schreiben (erster Band “Die Zwerge“) verliert sich aber bei zu komplexen Storys in seiner eigenen Erzählung. Er neigt dann zur Wiedergabe von unnötigen Details und Plumpen Konversationen. Ich bin der Meinung das Herr Heitz wie so manche Autoren, bei zu Großen Bänden an ein “Ich muss schnell fertig werden“ Syndrom leidet. Es wäre manchmal Besser sich nen Paar Monate mehr Zeit zu lassen für die Bücher. Wie erwähnt finde ich den ersten Band der Zwerge sehr gelungen, die nächsten waren zwar noch immer einigermaßen gut aber bei weitem nicht mehr so packend und habe die nur gelesen weil ich wissen wollte wie die Story endet. Bei anderen Büchern verhält es sich ähnlich. Collector wurde in einer Wühlkiste gefunden, wo man für 10 € gleich drei Bücher kaufen konnte. Den vollen Preis hätte ich denke ich nicht bezahlen wollen.

Zum Buch:

Das Buch fing super an. Mehrerer Stränge mit verschiedenen Personen und in unterschiedlichen Zeiten die irgendwann im Laufe des Buchs zueinander finden. Ganz nach meinem Geschmack. Das Universum das von verschiedenen Staaten (Deutschland, Russland, Britannien, etc.) und verschiedenen Konzernen regiert wird, fand ich dann doch zu plump. Die Konzerne haben quasi Narrenfreiheit und können sich alles Leisten, die Staaten werden erwähnt, aber außer die Namen der Staaten werden keine Unterschiede gemacht.
Unnötige Detail durchziehen das Buch und ließen mich immer wieder die Augen verdrehen.
z.B. Warum wird erwähnt, dass die Triebwerke eine Temperatur von über 200°C erzeugten? In der Situation vollkommen irrelevant! Hätte gereicht zu erwähnen das die Triebwerke heiß wurden!
Oder dann wird ein komplettes Kapitel über eine Protagonisten geschrieben, Ich glaub sie war sogar Halbschwester des Hauptcharakters. Sie Gehörte zu einer Art Supersoldatin der Katholischen Kirche und strandete mit einer ihr Vorgesetzten “Bischofiness?“ auf einem Besetzten Planeten. Die Umstände verlangten es so, dass ihre Vorgesetzte sie bewusstlos in einem verlassenem Haus zurücklassen musste und aus welchen Gründen auch immer, hat sie es geschafft Wochen lang auf dem Planeten zu überleben, nur um dann spektakulär atomisiert zu werden. Für den Plot total überflüssig!

Fazit:

Die Story, zumindest die Grundidee ist grundsätzlich nicht schlecht, darum zwei Sterne, aber die Umsetzung war Miserabel. Es wäre besser gewesen einige Dinge genauer aus zu arbeiten und andere komplett weg zu lassen.
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am 15. September 2014
wie schon in anderen negativen Rezensionen berichtet, bin ich von diesem Machwerk mehr als enttäuscht. Markus Heitz hat mich als deutscher Autor vieler Fantasybücher meistens überzeugen und manchmal begeistern können - dieses Buch hat mich nur ratlos zurückgelassen. Für mich wirkt es, als wolle ein Neuling eine komplexe Welt erschaffen und verliert sich dann in den liebevoll ausgestalteten Details seiner Zukunftsvision. Irgendwann drängt dann jemand, die Geschichte weiter zu schreiben, woraufhin man sich etwas fortbewegt, um dann wieder detailverliebt zu stoppen.

Heitz verliert sich zu oft in den Einzelszenen, die gut und gerne gestrichen hätten werden können. Viel ist sinnlos bis überflüssig.

Massiv gestört hat mich irgendwann das ganze Fluchen! "Ares hat uns im Stich gelassen!" oder "Odin, Wotan, helft!" Diese Doppelnennung ist übrigens, da Odin und Wotan derselbe Gott sind, absolut lächerlich. Eine Rückbesinnung auf germanische, nordische oder griechische Gottheiten ist auch unglaubwürdig.

Leider bleiben auch bei aller fantastischen Detailtreue des dargestellten Jahres 3042 a.D. die Charaktere platt und eindimensional. Viele Handlungen sind nicht nachvollziehbar.

Schade, denn die Grundidee ist super.
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am 6. November 2013
Viele Rezensenten haben den Story-Plot weitaus besser analysiert, als ich es überhaupt könnte.
Ich zähle daher einfach mal einige Punkte auf, die mich enorm gestört haben und zusammen mit der durchschnittlichen Qualität des Plots nur 2 Sterne verdienen...

Wer sich amüsieren will, bitte weiterlesen!

Was mich am stärksten gestört hat, ist ist die Tatsache, dass es sich der Autor in Sachen Background viel zu einfach gemacht und auf die ausgelutschte Idee der Prä-Astronautik zurüückgegriffen hat.

Raumschiff-Antriebe unter antiken Lagerstätten, deren Funktion man nicht erklären kann.
Toll, indem man sich mit einem solchen "Kunstgriff" um jegliche technische Entwicklungs-Arbeit und Recherche drückt, kann man sich auf das wesentliche konzentrieren... das Schreiben (zumindest sollte man das meinen).

Das Buch besteht nun scheinbar komplett aus bloßen, unausgegorenen Ideen, bar jedweder wissenschaftlicher Basis entbehren. Und das zieht sich durch alle Rahmen-Aspekte dieser fiktionalen Welt...

zB. bekam ich den Eindruck, dass der Autor kaum mehr Ahnung von naturwissenschaftlichen, soziologischen, theologischen etc. Sachverhalten hat, als jeder andere Laie mit etwas Fanatsie.
Die Prognosen zu einer Welt im 3. Millenium sind mir -ohne es natürlich wissen zu können- scheinbar unrealitisch.

Das fängt an bei dem ätzenden Weltraum-Schleim, der nach dem Springen durch das sogenannte Interim (sowas wie ein Wurmloch, das man sich natürlich nicht erklären kann) auf der Raumschiff-Außenhaut haftet... bitte? Schleim?
Schleim ist laut Definition ein wasserhaltiges Biopolymer. Das gehört nicht in den Weltraum.

Weil diese antiken Antriebe limitiert sind und deswegen ein regelrechter Wirtschaftskrieg und Piraterie ausbricht, liegt auf der Hand.
(btw. Die Piraten sind Nachfahren ehemaliger europäischer Königshäuser - lol).

Aber...
...dass trotz heutiger Globalisierungs-Bemühungen, Bündnissen und Bürokratie-Fanatismus das Menschen-Abenteuer "Weltraum-Besiedlung" aus dem Ruder läuft;
...dass neue Kolonien verarmten Slums ähneln, auf denen nur Abschaum und Beta-Menschen (Hybride aus Mensch und Tier) leben;
...dass Kolonien von heutigen bekannten Nationen wie zB den Saudis, Indern, Russen etc. kontrolliert werden;
...dass die einzige genannte russische Kolonie zufällig 'Putin' heißt;

...all diese Beispiele scheinen mir ein schwacher Versuch gewesen zu sein, eine Realitäts-nahe Zukunft zu entswickeln, welche aufgrund ihrer Engstirnigkeit zu gezwungen herüberkommt.
In 1000 Jahren mag gesellschaftlich und politisch weit mehr passieren als nur eine PriesterInnen-Weihe.

Und das ist auch der der nächste Aspekt, der mich in derselben Weise sauer aufstoßen lässt. Die Institution Kirche (oder wie im Buch genannt "Church") mag in igrendeiner Konfession noch in 1000 Jahren bestehen. Auch mag die Emanzipation so weit vorangeschritten sein, dass es auch Priesterinnen geben wird.
Trotzdem finde ich die Wahl dieses Charakters -im Hinblick auf heutige Diskussionen- zu gezwungen. Vielleicht war dieser Seitenhieb so gar nicht beabsichtigt; mir fiel er jedefalls negativ auf.

Von den bereits erwähnten Mensch-Tier-Hybriden (aka allseits ausgelutschtes Mutanten-Klischee), will ich aus naturwissenschaftlicher Sicht gar nicht erst anfangen.
Da sowas aber in jedem schlechten Trash auftauchen muss und dann auch noch eine Debatte über deren "Menschen"-Rechte angestoßen wird (nachdem die Frau endlich gleichgestellt sein wird)... das ist einfach zu viel des Guten.

Auch wenn sich einige Themen in gewisser Weise immer präsent halten werden, so sind mir die gesellschaftskritischen Parallelen zur heutigen Zeit einfach zu plump.

Wenn dann auch noch Logik-Fehler hinzukommen, macht das irgendwann keinen Spaß mehr.
Das einzige/beste Bsp an der Stelle:
Nach dem Austritt aus dem Interim in den Weltraum erliegen Passagiere immer einem starken Brechreiz und Übelkeit... und kotzen jedes Mal die Raumschiff-Amaturen voll.
Nach 1000 Jahren sollte man meinen, die hätten keine Kotztüten mehr.

Und wenn dann auch noch pseudowissenschaftliche Esoterik wie Psychokinese und Telepathie hinzukommt, kann man sich als Sci-Fi-Fan wenigstens damit trösten, dass das bei Star Trek auch funktioniert.

Wenn man seine eigene Kritik zu all diesen und weiteren ungenanntnn Aspekten ausblenden kann, dann schleppt einen letztlich nur der Mysterium um diese Collecotr bis uzm Ende der Geschichte, da man endlich erfahren will, welche Alien-Rasse/Maschinen/Mutanten (oder sonstwas) in deren Rüstungen steckt.
An der Stelle sei gesagt, dass man nicht zu viel erwarten sollte.

Danke
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juli 2011
Habe das Buch als ungekürztes Hörbuch vorgelesen bekommen.
Selten hab ich ein Buch erlebt, dass sich ab einem gewissen Punkt in so einer rasanten Abwärztspirale befunden hat!

Die Story ist zu Anfang interessant und spannend, man möchte schon wissen wie es weitergeht. Das hilft auch, über
die doch sehr ungeschliffene Sprache und die ständig aufkommenden logischen Fehler hinwegzusehen. Dazu kommen
Charaktere, die eindimensional und blass wirken. Dazu sind sie austauschbar und werden vom Autor auch mal schnell
getötet, wenn er nicht weiter weiß.
Das wirkliche Desaster in diesem Buch ist das Ende! Schon nach ca. einem Drittel denkt man sich: Oh bitte, lass
nicht DAS den Grund für alles sein! Und natürlich ist es genau das. Platter und öder kanns nicht sein, dazu ist es auch völlig unlogisch, wie jeder, der älter als 12 Jahre ist einsieht. Von dem Zeitpunkt an wollte ich echt nur, dass es vorbei geht. Eigentlich habe noch einige Zeit gehofft, es wäre nur ein Missverständnis und das "echte" Ende wäre besser. Leider Fehlanzeige!

Der Auto sollte wohl besser bei seinen Zwergen bleiben oder man stellt die Bücher in die "Junge Leser Ecke". Allen anderen, die Lust auf gute SF mit stimmigen Ideen, guter Story und ohne völlig hahnebüchene Enden haben, empfehle ich die Bücher von Peter F. Hamilton!
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am 13. August 2014
Ich fand Herrn Heitz's Shadowrun-Romane richtig gut, doch die Collector Reihe kann mich nicht begeistern.

Man hat das Gefühl, das Shadowrun ins Weltall befördert wurde und das mittelprächtig

Aus den Shadowrunnern werden JUSTIFIERS,
Aus den Riggern werden Chemicals.
Aus den Meta Menschen werden Beta's.
Aus den Magiern werden Mutanten.
Die Bösen Konzerne und Exec's gibt es immer noch.
Aus dem Freistaat Westfalen wird die Church.
usw.

Der Humor eines Poolitzer fehlt fast komplett.

Im 2. Band tauchen gefühlt in jedem Kapitel neue Aliens auf.
Die Bedeutung wird kaum geklärt und alle scheinen sich gegenseitig
zu hassen.

Verschiedene Science Fiction Reihen haben gezeigt,
wie man ein neues Universum Stück für Stück bauen kann,
sei es "Lost Fleet", "Safehold", "Cuncil Wars" oder "Old Man's War".

Collectors kommt da leider nicht ran.

Schade.
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am 2. Juni 2012
Wie schon viele Rezensenten vor mir geschrieben haben, ist die Story sehr schwach. Es kommt mir vor, als ob der Autor ein Brainstorming gemacht hat, was alles als "Effekt" vorkommen soll und dann hat er auf Teufel komm raus diese Einfälle verknüpft. Rausgekommen ist eine flache Story die immer wieder logisch bedenklich ist ...

Einige Beispiele:

- eine unglaublich hochentwickelte Rasse ist nicht in der Lage sich mit den Menschen zu verständigen. Später stellt sich aber heraus, dass eine Splittergruppe der Menschen sich sehr wohl mit den Ausserirdischen verständigen kann und dies auch schon Jahrzehnte tut ...

- in der ersten Hälfte des Buches ist die Menschheit den Ausserirdischen hoffnungslos unterlegen und es gibt praktisch keine Gegenwehr gegen die Ausserirdischen (Handlungszeit 25 Jahre). In der zweiten Hälfte des Buches dreht sich das Kräfteverhältnis einfach, die "Helden" des Buches liefern den Ausserirdischen plötzlich harte Gefechte während derer auch die Ausserirdischen starke Verluste hinnehmen müssen. Erklärt wird das Null!

- in einer Schlacht wird seitenlang auf die Gewissenskonflikte eines Flottenkommandanten eingegangen, der einen Frachter mit 4.000 Mensch-Tier-Mischlingen in einen Kamikaze Angriff schickt (der Frachter ist mit Atombomben beladen). Es gibt nur keinen Grund, warum diese 4.000 "Halbmenschen" an Bord sind. Der Frachter war von Anfang an als Kamikaze Schiff geplant (deswegen auch die Bomben an Bord) und der Flottenkommandant hat eine Fernsteuerung um den Frachter (gegen den Willen der Besatzung) zu steuern. Die Halbmenschen sind also nur an Bord damit der Autor hier einen Gewissenskonflikt breittreten kann ...

- wie schon ein anderer Rezensent schreibt gibt es für einen "großen Verrat" im Plot keine Erklärung. Ein Gefangener vehilft einem anderen Gefangenen zur Flucht um ihn dann wieder an die Gefängniswärter auszuliefern ... nicht als Entwicklung der Story sondern so war anscheinend der Plan !!

- Der Grund warum die Ausserirdischen die Menschen überhaupt angreifen ist absolut lächerlich ! Sowas Schwachsinniges habe ich seit dem Film "Matrix" nicht mehr erlebt, wo ja bekanntlich die Maschinen die Biowärme der Menschen zur Stromerzeugung nutzen !!

Die Liste ist beliebig erweiterbar ...

Also Finger weg von dem Buch !
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am 12. September 2010
Als erstes mal eines vorweg, der Klappentext/Einleitung ist mal wieder von jemanden geschrieben worden der anscheinend ein anderes Buch gelesen hat als ich.
Liest man die Einleitung hat man den Eindruck man bekommt einen Geschichte erzählt in der eine Außereirdische Rasse zu den Menschen kommt und sagt "Wir helfen Euch" und wie das dann so immer ist bei solchen Geschichten deckt ein "Held" nach Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit die wahren Hintergründe/Absichten auf und nimmt den Kampf auf, wie gesagt so liest sich die Einleitung.
Hingegen liest sich das Buch eigentlich ganz anders.
Ein technologisch Überlegene Rasse nimmt mehr und mehr Planeten unter ihre "Obhut" eine Kommunikation scheint unmöglich, was auf den Planeten die die Collectors (wahlweise auch Samariter genannt) unter ihre Obhut nehmen wirklich passiert das weiß niemand so genau, alle Schiffe die sich einem solchen Planeten nähern werden zur Landung gezwungen und man sieht sie nie wieder.
Die fremden senden den Menschen zwar immer Funkbotschaften "Bedrohte Rasse Mensch ihr werdet unter Obhut gestellt" und so weiter aber die Hintergründe kennt so wirklich niemand denn direkte Kommunikation scheint unmöglich, im verlauf der geschichte erfährt man dann aber das es unter den "Menschen" eine Fraktion gibt die die Hintergründe sehr wohl kennt.
Um die Aufklärung dieser Geheimnisse geht es im groben in diesem Buch, man erfährt was die Collector beabsichtigen, man erfährt was diese Fraktion der Menschen beabsichtigt und es wird ein "Universum" aufgebaut, in dem sicherlich noch weitere Geschichten spielen werden.

Das Buch hinterlässt bei mir einen "zwiespältigen" Eindruck, einerseits merkt man das der Autor durchaus in der Lage ist Bücher zu schreiben, aber man merkt auch das er nicht gerade in diesem Genre zu Hause ist, gelegentlich wirkt die Story stark konstruiert und extrem holprig, kleines Beispiel eine derart Technologisch hoch entwickelte Rasse ist nicht in der Lage zu einer verbalen Kommunikation mit den Menschen? (Wie überhaupt in diesem Universum die wenigsten Rassen miteinander zu kommunizieren in der Lage sind). Zudem sind einige mir unangenehme Tendenzen aufgefallen, so versucht der Autor Menschen die sich mit Kybernetik aufrüsten lassen in jedem Falle als die Bösen darzustellen, alle Protagonisten im Buch erzählen immer wieder und ausnehmend gern wie "unheimlich, unverständlich, abartig usw." diese Selbstverstümmelung sei.
Darüber hinaus zeigen ebenfalls sehr viele Protagonisten einen ausgeprägten Hass auf eine besondere Form von Menschen die der Autor in der Geschichte erwähnt so genannte Betas oder Chims (wie man sie abfälig nennt) Mensch-Tier Hybride die als Arbeitssklaven und Kanonenfutter dienen.
Das Problem ist, wenn man die Story so liest dann kauft man den Protagonisten ihre scheinheiligen Argumente nicht so richtig ab.
Gewürzt wird das ganze dann noch mit etwas religiösen Unsinn und medial begabten Menschen.
Wem das alles nun reichlich verwirrend vorkommen sollte der hat sich durchaus nicht getäuscht, es wird an vielen Stellen des Buches recht dick aufgetragen, fast kein Klischee wird ausgelassen (Intoleranz, Habgier, Rassismus, Verschwörungstheorien, Religion alles da in reichlichen Mengen).
Liest man die Story kommt einem vieles irgendwie bekannt vor, und erst jetzt nachdem ich das Buch gelesen hab weiß ich woran mich das alles erinnert, wie das klassische Bild einer Seifenoper (inklusive einer Love-Story übrigens).
Weder habe ich eine Bindung zu den Helden der Story entwickelt noch konnte ich eine Abneigung zu den Bösen der Story aufbauen, bei Seifenopern geht es mir meist genauso, dazu sind die Storys dann einfach zu flach, und auch das Buch ist Storymäßig einfach nur flach, zusätzlch liefert es absolut keine Impulse für das Genre.

Es ist letztlich doch nur ein weitere Erfolgsautor der sich an Science-Fiction bzw. einer Space-Opera versucht, und eine mittelmäßige Space-Seifenoper abliefert, im Gegensatz zu Schätzing fehlen hier auch die fundierten Fakten, dafür liest sich das Buch aber zügiger und benötigt nicht so lange wie Limit um einen Spannungsbogen auf zu bauen.
44 Kommentare25 von 32 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2011
Also ich muss zugeben, selten ein dermassen schlechtes Hörbuch in meinem Player gehabt zu haben. Die Story ist konfus, unlogisch, unmotiviert und im Grunde genommen vollkommen uninteressant, es werden keinerlei Anreize zum Weiterlesen geschaffen. Im Verlauf wird das Ganze leider nur noch schlechter, weil die ausführliche Beschreibung komplett überflüssiger Gewaltszenen dazukommt, der geneigte Hörer fragt sich immer wieder: "Wann kommt denn der eigentliche Inhalt, die eigentliche Story?" und "was soll das Ganze??". Eine Antwort findet sich im ganzen Buch nicht, ich kann also jeden Science fiction - Fan nur davor warnen, dieses Werk zu kaufen. Für mich einfach nur herausgeschmissenes Geld...genau genommen ist es eine Frechheit einen solchen Quatsch zu veröffentlichen!
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am 20. Juni 2010
Wenn sich mit Markus Heitz einer der bekanntesten deutschen Fantasy Autoren auf dem Höhepunkt der All-Age und New Romance Welle dem SciFi Genre zuwendet, so ist das ein sehr bemerkenswerter Schritt.

Was darf der Leser von Heitz erstem SciFi und zweitem Buch in diesem Jahr (ein drittes soll ja noch folgen) erwarten? Nun, zunächst einmal eine durchweg spannende Geschichte mit viel Weltraum-Flair und Reminiszenzen an die Klassiker des Genres von Captain Future bis Battlestar Galactica.

Die Menschheit hat es geschafft, die Erde weitestgehend zu zerstören und ihren Wirtschaftskolonialismus ins All zu tragen. Dort kämpfen Staatenbündnisse und mächtige Konzerne um Macht und Reichtum, wobei ihnen fast jedes Mittel Recht ist, vom Abkupfern außerirdischer Technologie bis hin zu biologischen und kybernetischen Experimenten, ohne Rücksicht auf die Unversehrtheit der "schützenswerten Rasse Mensch." Da möchte man die Ankunft der Collectors, einer überlegenen außerirdischen Spezies, welche eine Menschenwelt nach der anderen unter ihre "Obhut" nimmt, fast begrüßen. Doch welche Motive verfolgen die "Collies" mit ihrem "Aufzuchtprogramm" wirklich?

Kris Schmidt-Kneen, "Kutscher" auf der Erde, möchte mit dem ganzen am liebsten nichts zu tun haben und nur seinen Job machen. Zusammen mit einem historischen, aber leistungsstarken außerirdischen Sprungantrieb wird er von der Erde entführt und gerät unfreiwillig zwischen die Fronten von Konzernen, Staatenbündnissen, Aliens und fanatisierten Sekten. Aufgrund einer geschickt eingefädelt Intrige und um seine Tochter, die an einem erblichen Gendefekt leidet, zu retten, verdingt er sich als "Justifier", einer paramilitärischen Einheit im Dienste des Konzerns Bangash Industries, zu einer irrwitzigen Mission an Board des Raumschiffs Cortés, die ihn zu den Ursprüngen der Collectors - und zu seinem Vater führen soll.

In Collector wimmelt es vor schwer durchschaubaren und gespaltenen Persönlichkeiten: Nuria Suede, die Co-Driverin mit ihrem zweiten außerirdischen Bewusstsein. Der durchgeknallte, aber geniale Pilot "23". Anatol Lyssander, der vermeintliche Collie-Freund mit Interim Syndrom. Und nicht zu vergessen die 2OT's, ein Orden, dessen Mitglieder den Menschen dadurch perfektionieren wollen, indem sie möglichst viel seiner biologischen Masse durch künstliche Technik ersetzen. Das ist der Boden, auf dem sich eine durchweg spannende Geschichte voller Weltraumkämpfe und faszinierender Zukunftstechnik entwickelt, die durchaus auch Ansätze zum Nachdenken (z.B. in Bezug auf das Verhältnis der Menschen zu den "Betas", gezüchteter Chimären aus Mensch und Tier) liefert. Auch wenn es mir als Leser auf Seite 484 wie Faye Durrick ging: "Wenn ich nur wüsste, was passiert ist! Alles verwob sich, ohne einen Sinn zu ergeben." - Keine Sorge, Markus Heitz schafft es, fast alle Handlungsstränge noch sinnvoll miteinander zu verweben und eine zwar nicht völlig überraschende, aber dennoch befriedigende Auflösung herbeizuführen. Ich glaube ihm, wenn er im Nachwort schreibt, dass er die Geschichte bereits über Jahre in seinem Kopf entwickelt hat, anders wäre es wohl auch einem Vielschreiber wie ihm nicht möglich gewesen, ein so komplexes Handlungskonstrukt in so kurzer Zeit weitestgehend logisch zu Ende zu bringen.

Ein Sonderlob: Obgleich Collector der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Justifier Romanen bekannter deutscher Autoren sein soll, endet der Roman nicht mit einem Cliffhanger.

Schwächen: Wenn Charaktere für den Fortgang der Handlung nicht mehr benötigt werden, erleiden sie gar zu schnell einen grausamen Tod. Völlig überflüssig: Dass Heitz in Vulgärsprache verfällt, sobald es um das Thema Sex geht. Kommt in Collector zwar nicht so oft vor, wie in Judassohn: Ein Vampirthriller, hat mich aber trotzdem gestört.

Fazit: Ein ordentlicher Auftakt, der Lust auf mehr Geschichten aus dem Justifier Universum macht, das neben der Taschenbuchreihe noch aus einem Pen&Paper Rollenspiel und einigen Comics bestehen soll.
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