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65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselndes Weltraumepos
Deutsche SF ist selten. Gute deutsche SF ist noch viel seltener.
Nach den Kantaki entführt uns Andreas Brandhorst mit 'Kinder der Ewigkeit' in sein neues Universum, das in puncto Komplexität und Ideenreichtum den Entwürfen seiner internationalen Kollegen in Nichts nachsteht. Wie immer überzeugt Brandhorst mit flüssigen Erzählstil und...
Veröffentlicht am 15. März 2010 von Atlan_4

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes Buch - aber gepackt hats mich nicht
Weil ich die Bücher von Andreas Brandhorst sehr gerne mag habe ich auf hier zugegriffen und auch kein schlechtes Buch bekommen aber leider hat dieses Buch es nicht geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Das mag zu einem großen Teil direkt an der Hauptperson Esebian mit seinen multiblen Persönlichkeiten liegen der es im Buch nicht geschafft hat mein...
Veröffentlicht am 1. September 2010 von Johannes Meiler


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65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselndes Weltraumepos, 15. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Deutsche SF ist selten. Gute deutsche SF ist noch viel seltener.
Nach den Kantaki entführt uns Andreas Brandhorst mit 'Kinder der Ewigkeit' in sein neues Universum, das in puncto Komplexität und Ideenreichtum den Entwürfen seiner internationalen Kollegen in Nichts nachsteht. Wie immer überzeugt Brandhorst mit flüssigen Erzählstil und bilderreicher Sprache.
Exotische Planeten und Schauplätze, bizarre Lebensformen, ausgestorbene Völker und ihre Geheimnisse und Hinterlassenschaften erwarten den interessierten Leser und versetzen ihn in ein Panoptikum epischer Breite. Besonders wohltuend ist für mich der Umstand, dass nicht ' wie in vielen Weltraumepen ' die waffenstarrenden Flotten irgendwelcher aufgeblasener Imperien in verlustreichen Materialschlachten zum x-ten Mal aufeinandertreffen. Dennoch ist die Handlung von Anfang an fesselnd und aktionsreich und die Spannung steigert sich erwartungsgemäß zum Ende hin kontinuierlich. Wie in einen Thriller entpuppt sich das Geschehen als eine Verschwörung, die sich als Konflikt zwischen unsterblicher organischer Intelligenz und Machtstreben auf der einen Seite und künstlich-elektronischer Intelligenz auf der anderen Seite beschreiben lässt. Welcher der beiden Seiten die Sympathien des Lesers gehören, muss dieser selber entscheiden. Gut gefiel mir ebenfalls, dass sich die Hauptpersonen nicht ohne weiteres in ein Gut-Böse-Schema einordnen lassen: An erster Stelle ist da Esebian, im Prinzip ein Serienmörder, der durch Auftragsmorde die 'Meriten' für die eigene Unsterblichkeit erwerben will. Leandra ist eine stark psibegabte, ehemals internierte Psychopathin, auf deren Konto wohl auch einige Tote gehen und die bis zum Schluss suspekt bleibt. Auf den ersten Blick am sympathischsten wirkt Akir Thalon, der sich unter Selbstaufgabe persönlicher Bedürfnisse dem Gemeinwohl und Regeln der bestehenden Gesellschaftsordnung unterordnet. Aber ist er bei näherer Betrachtung nicht auch nur ein Bürokrat, für den Regeln Selbstzweck sind? Ganz zu schweigen von den selbstherrlichen Unsterblichen, die für mich dennoch immer irgendwie im Hintergrund bleiben. Eigentlich sind es die Sterblichen, die mir als die eigentlichen Haupthandlungsträger erscheinen.

Natürlich ist Lesergeschmack eine subjektive Angelegenheit. Ich jedenfalls gebe für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und hoffe, dass der Autor in seinen nächsten Werken wieder in dieses Universum zurückkehrt, dass noch viele Fragen offenhält.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide deutsche Science-Fiction, 29. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Nach dem Mystery-Triller "Äon" versucht sich Brandhort mit diesem Buch wieder als Science Fiction Autor, eine Talent das er schon in der Vergangenheit erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Zwar erreicht "Kinder der Ewigkeit" nicht die Brillanz von "Äon" ist aber trotzdem ein guter Vertreter deutschsprachiger Science Fiction.

Der Roman handelt von dem Profikiller Esebian, der den Auftrag erhält einen Unsterblichen zu ermorden.
Obwohl die Unsterblichkeit von je her ein beliebtes Thema der Science Fiction ist, ist dieses Ansatz neu und Esebians Auftrag nur der Beginn einer Verschwörung von galaktischen Ausmassen.
Das Buch selbst ist spannend geschrieben und nur machmal etwas verwirrend, wenn die beschriebene zukünftige Technologie doch zu fremdartig ist. Das ist aber nur wenig störend, denn im Grunde hat man eine klassische Verschwörungsgeschichte, die eben in der Zukunft spielt wo und man nicht weiss, wer denn nun die Bösen und wer die Guten in diesem Spiel sind.

Die beschriebene Zukunft selbst ist so komplex und facettenreich, dass es nicht verwunderlich wäre, würde Brandhorst eine Fortsetzung nachlegen. Überhaupt scheint dieses Buch nur der Eingang in ein größeres Universum zu sein, denn viel zu viele Fragen bleiben unbeantwortet. Da der Autor auch in der Vergangenheit Mehrteiler geschrieben hat, kann man fast sicher sein, dass hier noch etwas folgt. Mehr Hintergrund Informationen würden dieses Buch sogar aufwerten und es noch etwas besser machen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Space Opera mit kleinen Macken, 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Es ist wohl wahr - neu ist die grundlegende Story von "Kinder der Ewigkeit" nicht: Ein Auftragskiller, der versucht eine ehrliche Laufbahn einzuschlagen, wird von einem mysteriösen Auftraggeber zu einem letzten Job getrieben und wird schließlich selbst vom Jäger zum Gejagten. Aber, die Welt und die Hintergründe, in der Brandhorst diese Geschichte ablaufen lässt, entschädigt für den etwas abgedroschenen Plot.

Die Story spielt in der fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich über viele Lichtjahre hinweg in der Galaxis ausgebreitet. Mit Hilfe von Transport-Netzen, die von so genannten Webern gebaut werden, ist auch überlichtschnelle Raumfahrt möglich.
Darüber hinaus sind die Menschen nicht unwesentlich von den so genannten Magistern abhängig. Diese künstlichen Intelligenzen überwachen nicht nur die Transport- und Kommunikationsnetze, sondern stellen auch Regeln und Gesetze auf, nach denen die Menschen zu leben haben. So kontrollieren die Magister auch einen langwierigen, über mehrere Stufen ablaufenden (Behandlungs-) Prozess, nach dem sich bestimmte Menschen die Unsterblichkeit verdienen können. Diese Rahmenbedingungen spalten die menschliche Zivilisation in drei Schichten. Die Unsterblichen - Erlauchte genannt - die sich mit umfangreichen Privilegien ausgestattet, auf ihnen vorbehaltenen Planeten an ihrem ewige Leben erfreuen. Die Kandidaten, die auf dem Weg zur Unsterblichkeit sind, je nach Phase, in der sie sich befinden, einen gewissen Rang bekleiden und entsprechendes Ansehen genießen. Und Menschen von den niederen Welten, denen durch die Magister der Zugang zur Unsterblichkeit allein wegen ihrer Herkunft untersagt wird.

Esebian ist ein Kandidat hohen Ranges und hat sich seinen Status auf illegalem Weg als Auftragskiller verdient. Zwar versucht er, diesen Job an den Nagel zu hängen und sich den Rest seines Aufstiegs auf ehrlichem Weg zu erarbeiten, aber als plötzlich ein mysteriöser Fremder beim ihm auftaucht und ihm einen Auftragsmord anbietet, scheint die Unsterblichkeit greifbar nahe. Die Verlockung ist groß, doch Esebians Zielperson ist kein geringerer als der Vorsitzende des Dirketoriats der Erlauchten...
Tatsächlich gelingt es Esebian schließlich, seinen Auftrag zu erfüllen. Doch muss er bald feststellen, dass er betrogen wurde, ihm sein Auftraggeber nun selbst nach dem Leben trachtet und auch die Ermittlungsbehörden mit aller Macht die Jagd auf den Mörder des Erlauchten eröffnet haben.

Brandhorst erzählt diese Space Opera packend und spannend. Die Tatsache, dass der Hauptprotagonist alles andere als "ein Guter" ist, gibt der Story durchaus einen zusätzlichen Reiz. Die Figur des Esebian erinnert mich dabei durchaus an Valdorian, den Brandhorst-Leser aus der Kantaki-Trilogie (s. Diamant, Der Metamorph und Der Zeitkrieg) kennen werden. Außerdem bilde ich mir ein, einige Zitate oder Anleihen bei anderen Science Fiction Romanen wieder erkannt zu haben. Die Möglichkeit Unsterblichkeit "verliehen" zu bekommen und die möglichen evolutionsbedingten Nachteile von Unsterblichkeit, erinnerten mich z.B. an Scott Westerfelds' Weltensturm (Weltensturm, den zufällig Brandhorst ins Deutsche übersetzt hat). Den Weber, der sein Netz durch Galaxien webt, gibt es im gleichnamigen Buch von China Mievielle (Der Weber: Perdido Street Station, Bd. 2) und wer John Keats (... dessen Name in Wasser geschrieben ist ...) in einem SF zitiert, der weckt natürlich die Erinnerung an Dan Simmons' Hyperion-Gesänge (Die Hyperion-Gesänge, mein absoluter Favorit unter den Space Operas). Dabei hatte ich in keinem der o.g. Fälle das Gefühl, Brandhorst hätte bei anderen SF-Werken abgeschrieben oder Ideen geklaut - es waren eben einfach Zitate oder Reminiszenzen, die möglicherweise noch nicht mal beabsichtigt waren.

Aber wo wir gerade bei SCIENCE Fiction sind: mit wissenschaftlicher Fundierung hat Brandhorst offensichtlich nichts am Hut. So erklärt er auch nicht ansatzweise, wie die Weber-Netze eigentlich funktionieren oder gewebt werden, entledigt sich damit aber sehr einfach dem Problem der Zeitdilatation. Auch wie man sich das mit der Unsterblichkeit vorzustellen hat oder was nun wirklich bei den dazu notwendigen Behandlungen passiert, bleibt völlig unklar. Freunde der Hard-SF werden hierüber enttäuscht sein.

Mein letzter Kritikpunkt sind die unzähligen und aus meiner Sicht teilweise völlig überflüssigen Cliffhanger, mit denen Brandhorst fast jedes größere Kapitel abzuschließen versucht. Ständig schaut Esebian in den Lauf einer Waffe, stürzt irgendwo ab oder führt an sich selbst aussichtslose Not-OPs' durch. Da sich die Gefahr dann sehr oft und sehr schnell wieder verflüchtigt oder im wahrsten Sinne des Wortes in Luft(-spiegelungen) auflöst, hat mich das Ganze irgendwann echt genervt und gestört. Das war mir auch schon (und vor allem) beim letzten Teil der Kanataki-Trilogie aufgefallen, dass bei Brandhorst viel zu viel (fast) gestorben wird... und dann doch nicht. Ich habe mich bei diesen konstruierten Spannungsspitzen nicht selten an "Western von Gestern" (Western von gestern - Zorro reitet wieder u.a.) erinnert. Wer diese Schwarz-Weiss-Serie damals im Fernsehen gesehen hat, wird wissen was ich meine.

Nichtsdestotrotz hat Brandhorst wieder gezeigt, dass er gute Space Operas schreiben kann und bei allen o.g. Mängeln habe ich mich doch gut unterhalten gefühlt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes Buch - aber gepackt hats mich nicht, 1. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Weil ich die Bücher von Andreas Brandhorst sehr gerne mag habe ich auf hier zugegriffen und auch kein schlechtes Buch bekommen aber leider hat dieses Buch es nicht geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Das mag zu einem großen Teil direkt an der Hauptperson Esebian mit seinen multiblen Persönlichkeiten liegen der es im Buch nicht geschafft hat mein Interesse und/oder Sympatie zu wecken. Seinen Schicksal stand ich bis zum Schluss leider weitgehend gleichgültig gegenüber.

Das von Brandhorst gezeichnete Universum ist facettenreich und durchaus ansprechend. Im Buch werden viele teils exotische Schauplätze kurz angerissen und verschwinden so schnell wieder wie sie gekommen sind. Ob ich mir einen evtl. Nachfolgeroman (zu diesem Universum) kaufen würde? Da bin ich mir unsicher.

Mein Wertung wären wohl eher 3,5 Sterne als 3.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stein, der ins Wasser fällt, 21. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Andreas Brandhorst hat meine hohe Erwartungshaltung, die er durch die Kantaki-Bände und ÄON aufgebaut hat, zu 100 Prozent erfüllt. Er beginnt mit einem Auftragsmörder, der sich zur Ruhe gesetzt hat, um sein Ziel - Unsterblichkeit - auf regelkonforme Weise zu erreichen. Doch seine Vergangenheit holt ihn bereits im ersten Kapitel ein und er entscheidet sich, seine eigene Unsterblichkeit doch mit dem Tod eines anderen Wesens zu fixieren. Damit gerät er in den Strudel einer Auseinandersetzung, die ihn an die Grenzen seiner eigenen Grundsätze führt. Die Frage, ob ein Auftagsmörder überhaupt Grundsätze hat, beantwortet Brandhort von mehreren Seiten. Neben diesem inneren Konflikt der Hauptfigur bringt Brandhorst Seite für Seite das für den Leser neue Universum näher und beleuchtet die Frage, welche Rolle der Zufall in Planungen der Mächtigen spielt. Der Vergleich mit dem Stein, der im Wasser wellenförmige Veränderungen hervorruft, ist für den Roman sinnbildlich. Welche Schritte müssen in der Vergangenheit und Gegenwart gesetzt werden, um in der Zukunft ein gewünschtes Ergebnis zu erbringen? Und wie verkompliziert sich die Planung, wenn mehrere Mächte mit ihren unterschiedlichen Zielen sich dieser Überlebungen bedienen? Und wer hat letztendlich die Nase vorne: Mensch oder Maschine?
Diese grundsätzliche Fragen des Lebens verpackt Andreas Brandhorst in ein in sich stimmiges Universum, das sich an der Grenze zwischen Ordnung und Unordnung befindet und in dem die Hauptfigur (Esebian) unaufhaltsam an den Punkt geführt wird, an dem er genau diese Entscheidung treffen muss: In welche Richtung wird sich die Gesellschaft entwickeln? Welche Mächtigen werden am Ende den Sieg davon tragen? Und ... wird er sein Ziel, die Unsterblichkeit, erreichen? Und ist das Erreichen dieses Ziels ein Segen oder ein Fluch?
Neben Esebian sind auch alle anderen Figuren lebendig. Jeder hat sein Motiv für die ihm eigene Handlungsweise. Jeder ist glaubhaft und nachvollziehbar.
Andreas Brandhorsts bildhafte und präzise Sprache lässt alle Orte nicht nur vor dem Auge erscheinen, sondern man steht mit den Figuren Schulter an Schulter an diesen Orten, riecht sie, fühlt und ist mitten drinn im Geschehen, statt nur davor.
Wer sich für Charakterzeichnungen von Figuren, gesellschaftsliche Zusammenhänge und philosophischen Überlegungen interessiert, die allesamt spannend in eine Space Opera verpackt sind, wird dieses Buch mögen.
Es ist - wie alle anderen Bücher von Andreas Brandhorst - eine Pflichtlektüre.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender SF-Verfolgungs-Krimi, 13. Juli 2011
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
In einer weit entfernten Zukunft können Menschen zu Unsterblichen werden, wenn sie bestimmte Vorraussetzungen erfüllen. Der Ex-Killer Esebian ist bereits auf der drittletzten Stufe zur Unsterblichkeit angekommen und will die letzten Meriten (und damit Aufstiege) durch wissenschaftliche Forschung erreichen. Plötzlich taucht jedoch ein Unbekannter bei ihm auf, der ihn nötigt einen letzten Mordauftrag zu übernehmen für den Esebian dann zum Unsterblichen werden soll. Ab diesem Zeitpunkt geht jedoch einiges schief und schließlich wird Esebian vom Jäger zum Gejagten.

Spannender und unterhaltsamer SF-Roman, der den Leser in neue Welten und Gegebenheiten entführt. Der Protagonist Esebian, der ja eigentlich ein Killer ist, wird arg gebeutelt und wächst einem doch irgendwie ans Herz. Bis zum Ende verfolgt man schließlich seine unermüdlichen und actionreichen Anstrengungen doch noch zum Unsterblichen zu werden, mit wachsender Sympathie.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eintauchen in ein tolles Universum, 1. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
An sich bin ich recht sparsam, was Bücher betrifft, dieses jedoch hat mein Interesse mit einem stimmigen Titel und einer interessanten Inhaltsangabe geweckt. Denn wie viele Science-Fiction Romane es auch geben mag. Die Unsterblichkeit wurde bisher jedoch, fast schon erstaunlich, übergangen.
Insofern gefallen hat mir dieses Buch durch seinen flüssigen Erzählstil, das ist auch insofern erstaunlich, als dass es der Autor schafft zahlreiche Informationen unterzubringen, die seine Welt erst lebendig werden lassen. Dabei setzt er jedoch ein gewisses Grundwissen aus wissenschaftlichen Bereichen wie der Physik oder Biologie voraus. Aber auch wenn man dieses Wissen nicht berherrscht, erwartet dem Leser eine spannende Geschichte mit vielen Überraschungen und Wendungen. Ich fasse das wesentliche zusammen:

+ eine spannendes Universum; möchte hier allerdings nichts verraten, vieles ergibt sich erst im Laufe der Geschichte. Der Leser unterliegt einem Erkenntnisprozess
+ der Fokus liegt auf dem Menschen(der scheinbar dominanten Rasse, welche als einzige die Unsterblichkeit erreicht hat); Außerirdische gibt es auch, diese werden aber wenig aufdringlich und trotzdem interessant dargestellt.
+ guter Erzählstil, sehr fantasievoll
+ sehr wissenschaftlich (geschmackssache) und ein logisches Ende
- der "Held" der Geschichte kommt für meinen Geschmack zu oft und zu knapp davon
- noch kein 2. Teil, es wäre jedoch schade, wenn man nicht mehr über dieses Universum erfahren würde
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Space Opera Verfolgungsjagd mit spannenden Wendungen, 14. Februar 2013
Von 
Andreas Hofmann "Wingthor" (Göllersdorf, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte beginnt spannend und hält sich nicht lange mit einer ausführlichen Einführung auf. Erst im Laufe der Geschichte wird dies durch Rückblenden und Erläuterungen nachgeholt. Die Geschichte um den ehemaligen Auftragskiller wider Willen entwickelt sich rasch und nimmt nach einigen unerwarteten Wendungen einen noch interessanteren Verlauf.

Ein kleines Problem das sehr viele Space Opera Erzählungen haben ist, dass die Welt in der die Geschichte spielt zu wenig erklärt wird. Brandhorst hat eine vielschichtige und interessante Zukunft entworfen, das gesellschaftliche und politische System ist komplex und man wird schon zu beginn mit einer Vielzahl von Begriffen konfrontiert mit denen man nichts Anfangen kann. Die meisten werden nicht erläutert und man erfährt nur nebenbei Zusammenhänge und Bedeutungen, nicht alles wird ausführlich erklärt und man muss sich selbst einiges zusammenreimen. Das macht es gerade zu Beginn schwer gewisse Passagen zu verstehen. Daher auch der eine Stern abzug.
Hat man sich aber mit Brandhorsts Vision einer futuristischen, intergalaktischen Gemeinschaft vertraut gemacht steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg.
Die Handlung bleibt stehts Spannend und hat kaum durchhänger. Sie bleibt auch nachvollziehbar und frei von groben Logikfehlern.

Themen wie z.B. Unsterblichkeit oder das Streben nach Höherem sind sicher nicht neu, aber Brandhorst hat sie gut aufbereitet und beleuchtet sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Gewand in das diese Themen gehüllt sind wirken glaubhaft und nicht konstruiert.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen auch an Leser die bisher wenig bis keine Space Operas gelesen haben.
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Story mit schlechter Aufmachun, 12. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Über den Inhalt, die Geschichte an sich, möchte ich keine Worte verlieren. Es hat mich unterhalten, damit ist das Buch erfolgreich. Zu meinen Lieblingen wird dieses Buch es jedoch nicht schaffen. Inhaltlich ist es ein vollkommen einwandfreies Produkt. Richtig abschreckend ist für mich jedoch die Verpackung. Ich habe mich auf einen schönen dicken Schmöker gefreut. Bekommen habe ich ein Buch, welches in Lettern so groß wie die von Janosch Büchern gedruckt wurde. Der Rand wurde großzügig bemessen. Mit einem vernünftigen Satz hätte man das gesamte Buch auch auf der Hälfte der 688 Seiten unterbringen können, zu einem anständigen TB Preis. Hier habe ich das Gefühl, dass man den relativ hohen Preis mit dem Anschein eines dicken Buches rechtfertigen möchte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich glaub' mein Magister ist ins Filigran gefallen..., 27. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kinder der Ewigkeit: Roman (Taschenbuch)
Was wie eine scheinbar willkürliche Aneinanderreihung von technischen Pseudofachbegriffen beginnt, entwickelt sich schon nach wenigen Kapiteln zu einer spannenden und faszinierenden Sci-Fi Geschichte, die so ein bisschen was von allem zu bieten hat: Fremde Planeten, Künstliche Intelligenzen, Außerirdische, Wurmlöcher, übersinnliche Kräfte, untergegangene Zivilisationen, Nahtoderfahrungen, Untergrundnetzwerke und Regierungsverschwörungen.

Nur eine zünftige Raumschlacht bekommt der Leser leider nicht geboten, aber gut: es muss ja auch nicht in jedem Buch Krieg toben. "Kinder der Ewigkeit", schlägt eher leisere, gelegentlich beinahe philosophische Töne an. Der Technologielevel in dieser Erzählung ist ausgesprochen hoch, was vielleicht Manchem missfällt, der eher auf sowas wie Star Wars gehofft hat, aber in sich wirkt das Ganze zumindest glaubhaft. Der Autor tut vermutlich ganz gut daran, Dinge wie "Pseudomaterie" nicht genauer erklären zu wollen, als es zum Verständnis der Handlung nötig ist...

Abgesehen also vom holprigen Einstieg, bei dem man erstmal nur Bahnhof versteht, gibt es wenig zu kritisieren. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, auch wenn am Ende Ausblick auf eine mögliche Fortsetzung gewährt wird. Die würde ich mir vielleicht sogar kaufen, denn "Kinder der Ewigkeit" war gute Unterhaltung.
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Kinder der Ewigkeit: Roman
Kinder der Ewigkeit: Roman von Andreas Brandhorst (Taschenbuch - 1. März 2010)
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