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4.0 von 5 Sternen Ein weiterer punischer Kriminalfall
Das Gisbert Haefs, der sich in den letzten Jahren intensiv dem Feld des historischen Romans und der historischen Romanbiographie zugewendet hat, seine Wurzeln im Genre des Kriminalromanes hat, ist an diesem Buch eindeutig erkennbar.

Im Karthago des Jahres 228 vor Christus herrschen eine bedrängte Friedensruhe einerseits und raue Sitten andererseits. Rom,...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von M. Lehmann-Pape

versus
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Buch , das man nicht braucht!
Ich habe die allermeisten Bücher von G Haefs gelesen und war stets von seinen Büchern begeistert. So griff ich auch mit positivster Grundhaltung zu Mörder von Karthago". Ich bin sehr enttäuscht und es tut mir in der Seele weh, dieses Buch als grundlegend schlecht zu klassifizieren.

Worum geht es? Karthago zwischen den beiden Punischen...
Veröffentlicht am 14. November 2010 von Gernleser


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer punischer Kriminalfall, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mörder von Karthago: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Gisbert Haefs, der sich in den letzten Jahren intensiv dem Feld des historischen Romans und der historischen Romanbiographie zugewendet hat, seine Wurzeln im Genre des Kriminalromanes hat, ist an diesem Buch eindeutig erkennbar.

Im Karthago des Jahres 228 vor Christus herrschen eine bedrängte Friedensruhe einerseits und raue Sitten andererseits. Rom, der große Rivale, bedrängt das punische Reich von den Grenzen her, obwohl der nächste Krieg noch nicht offen ausgebrochen ist. In Karthago selbst sorgt der, aus vorgehenden Büchern den Lesern bekannte, Bomilkar, der "Herr der Wächter" (der Stadtpolizei von Karthago) so gut er kann für geordnete Zustände und für seine eigene Person, mit manchen Oberen der Stadt steht er nicht im besten Verhältnis. Zudem ist ein Verbrecher geflohen, der ihm persönlich und seiner Familie blutige Rache geschworen hat.

Drei Morde auf einen Schlag tun das ihre hinzu, ihn vollends auszulasten. Ein Hausbesitzer und Vermieter, ein Stadtstreicher und ein indischer Pilger finden auf höchst unterschiedliche Weise fast zeitgleich den Tod. Höchst verwickelt stellen sich die Ermittlungen Bomilkars dar, zu allem Übel wird er noch einer Gesandtschaft nach Rom zugeteilt, die ihm eine weitere, gefahrvolle Mission einbringt.

Dass zwischen den Morden und der großen Politik ein Zusammenhang besteht, wird ihm erst später deutlich, als es fast schon zu spät ist und er selbst in Gefahr von verschiedenen Seiten aus gerät. Eine verwickelte Verschwörung entdeckt er bis in die obersten Ränge der Führung Karthagos hinein, Ränkeschmiede, in denen die Toten und er selbst nur Figuren eines weit größeren Planes sind, dem auch Bomilkar letztlich ohnmächtig gegenüber steht.

Wie gewohnt lässt Haef in seine Schilderung fundierte Detailkenntnisse einfließen. Das Lokalkolorit der großen Städte und Widersacher Karthago und Rom, die angespannte Stimmung der Zeit ebenso, wie das ganz alltägliche Leben finden bilderreich und plakativ zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Auch der zunächst harmlos erscheinende und dann immer komplexer werdende Fall der drei Toten trägt in sich Spannung und eine Reihe von Überraschungsmomenten.

In der Skizzierung der Personen und ihrer Interaktionen allerdings fühlt sich der Leser eher an moderne Kriminalfälle erinnert. Wenn Bomilkar im Gespräch mit einem der Heilkundigen in gleicher Weise die Toten auf Spuren hin untersucht, wie ein moderner Kommissar mit einem Pathologen sprechen würde, oder er seine Berichte auf Tontafeln ritzt, wie Polzisten aus alten Zeiten grübelnd im Zwei-Finger-Such-System mechanische Schreibmaschinen bearbeiteten, tauchen unweigerlich Nähen zum Genre des modernen Kriminalromans auf. Ebenso ist es sicherlich historisch nicht genau getroffen, einen Priester auf seine Priester"Kollegen" hin anzusprechen, da herrschte 300 v.C. real ein anderer Umgangston im Heiligtum.

Hier verlässt Haef die historische Detailtreue offenkundig. Andererseits ergibt diese moderne Figurenführung und die angesprochenen, eher modern anmutenden Ermittlungstechniken eine doch dem Fluss der Geschichte zuträglich Atmosphäre. Auch in sprachlicher Hinsicht flüssig erzählt verzichtet Haefs damit in guter Weise auf eine künstlich überhöhte Sprache und lässt die Protagonisten seiner Geschichte der Gegenwart nahe rücken.

In den historischen Gegebenheiten detailgetreu, im roten Faden des Kriminalfalles ohne logische Brüche mit manchen Überraschungen und zugleich die verzwickte und gefährliche politische Stimmung der damaligen Zeit einfließen lassend legt Gisbert Haefs einen gut zu lesenden und flüssig geschriebenen Kriminalroman historischer Art vor, der für ein durchaus anregendes Leseerlebnis sorgt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Buch , das man nicht braucht!, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mörder von Karthago: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die allermeisten Bücher von G Haefs gelesen und war stets von seinen Büchern begeistert. So griff ich auch mit positivster Grundhaltung zu Mörder von Karthago". Ich bin sehr enttäuscht und es tut mir in der Seele weh, dieses Buch als grundlegend schlecht zu klassifizieren.

Worum geht es? Karthago zwischen den beiden Punischen Kriegen. Bomilkar, der Polizeichef (Hüter der Büttel), wird mit mehreren Todesfällen, die sich erst nach genauerem Hinsehen als Morde herausstellen, konfrontiert. Er ermittelt mit seiner Mannschaft, immer hin und her gerissen zwischen der vermeintlichen Wahrheit, dem Tun des Rates der Stadt und der dunklen Priesterschaft des Baal. Er muss dann überraschend mit einer Gesandtschaft nach Rom reisen, hat nichts rechtes zu tun, trifft Senatoren, wird entführt und verschleppt. Von einem Freund wird der befreit und kehrt nach Karthago heim. Auf dem Weg dorthin wird er geächtet, sein Team in Karthago aufgelöst. Er schlupft unter in recht Zwielichten Kreisen, wendet sich an die Priesterschaft und bekommt dort Gehör und Unterstützung und wird am Ende wieder in sein Amt eingesetzt.
Garniert wird das ganze von seiner Freundin, mit der er es oft und ausgiebig vogelwild treibt sowie einem entflohenen Verbrecher, der es auf Bomilkar persönlich abgesehen hat.
Erzählt wird das Ganze in einer recht einfach strukturierten Sprache, die alles andere als genußfördernd bezeichnet werden muss.

Fazit : eine Geschichte ohne jeden roten Faden, chaotisch mit zu vielen Personen und Handlungsorten. Äußerst flache Story ohne richtige Höhepunkte. Der Grund, hier immerhin noch 2 Punkte zu vergeben ist zum einen die Schmückung des Buches mit allerlei historischen Details und die Tatsache, dass des G Haefs eigentlich viel besser kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen OK, mit kleinen Abstrichen, 27. Juli 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mörder von Karthago: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schön das sich Gisbert Haefs wieder auf sein ureigenes Thema konzentriert: "Qart Hadasht". Das sein Buch Hannibal excellent ist, steht ausser Frage, dass er darauf basiernd weitere historische Krimis schreibt ist genial. Seine "normale" Krimi Reihe "Matzbach" fehlt es dagegen an Würze. Man merkt es diesem Roman an, dass der Bereich Karthago ihm einfach besser liegt. Der Roman lässt sich gut lesen, ist sicher nicht so anspruchsvoll wie "Hannibal", aber es ist immer wieder ein Vergnügen wenn es kleine "Cross Overs" dazu gibt (Sandbank, Antigonos, Hanno....). Schlußendlich ist das Ende ein wenig Ideenlos. Wie auch bei vielen anderen Autoren, scheint es doch schwer zu sein, gute Krimis und Verwicklungen aufzubauen, die einen packen und überraschen. Vielleicht sollte Gisbert Haefs einfach den Mut haben, seine Hauptfigur einfache Abenteuer erleben zu lassen, ohne das immer grosse Verschwörungen dahinter stehen. Wobei ja eigentlich schon das Verhältnis Rom- Karthago für genügend Spannung sorgen müsste. Aber es ist schön, das diese Reihe weiter geht.
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Die Mörder von Karthago: Roman
Die Mörder von Karthago: Roman von Gisbert Haefs (Gebundene Ausgabe - 4. Oktober 2010)
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