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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein echter Abercrombie
Über den Inhalt wurde genug gesagt.
Auch dieser Roman von Joe Abercrombie, hat mich gänzlich überzeugt. Niemand kann so gut Antitypen erschaffen, die so nett daher kommen. Seine Helden bekommen nie das, was sie wollen. Sie erleiden Rückschläge, die er auf seine schwarzhumorige Weise den armen Romanfiguren um die Ohren knallt. Monza ist eine...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2011 von Libra

versus
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mehr so fesselnd wie die Vorgänger.
Abercrombies Klingen Triologie habe ich verschlungen und geliebt. Gerade die Tatsache, dass seine Charaktere nicht unfehlbar sind, nicht "gut" sind, war der Hauptgrund für meine Begeisterung.
Bei Racheklingen hat er es aber meiner Ansicht nach doch ein wenig übertrieben.
Was ich an der vorherigen Triologie so geliebt habe, wird hier bis aufs...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von Gina Lopez


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein echter Abercrombie, 15. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Über den Inhalt wurde genug gesagt.
Auch dieser Roman von Joe Abercrombie, hat mich gänzlich überzeugt. Niemand kann so gut Antitypen erschaffen, die so nett daher kommen. Seine Helden bekommen nie das, was sie wollen. Sie erleiden Rückschläge, die er auf seine schwarzhumorige Weise den armen Romanfiguren um die Ohren knallt. Monza ist eine starke Persönlichkeit, aber auch in diesem Roman sind die Northmen die wahren Helden. Monza ist zwar kein Glokta, doch Glokta ist einzigartig und ich glaube auch Mr Abercrombie kann keine zweiten von der Sorte erschaffen.

Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile, mit schneidigen Dialogen, viel Action und wenig blabla.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar deprimierendes Antiheldenstück, 10. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Zum Inhalt muss nicht viel gesagt werden.
Abercrombie liefert mit seinem allein stehenden Roman aus der Welt der "First Law"-Trilogie eine großartige Charakterstudie zum Thema Rache und darüber, was sie aus Menschen macht. Und zwar sowohl aus denen, die Rache üben, als auch aus denen, die das verursacht haben pder unterstützen.
Das Ergebnis ist gleichermaßen deprimierend wie faszinierend. Rache wird geschworen und genommen, aber die eigentliche Frage ist: Macht sie zufriedener, macht sie bessere Menschen aus denen, die sie nehmen und denen, an denen sie genommen wird? Ist am Ende irgendjemand glücklicher oder findet seinen Seelenfrieden? Wobei bei Letzteren schnell klar wird - vor allem macht es tote Menschen aus ihnen.

Dabei ist die Geschichte selbst gewohnt rasant, düster und blutig. Es wird gemordet, verstümmelt, geflucht und gevögelt, wie man es von Abercrombie gewohnt ist. Aber während in den bisherigen Romanen ein Ausgleich gefunden wird, indem einige Charaktere bei allen Unzulänglichkeiten sympathisch sind, ist Abercrombie hier konsequent. Die Figuren sind verständlich, jede einzelne von ihnen hat nachvollziehbare Motive und geht ihren persönlichen Weg konsequent. Aber sympathisch wird keine von ihnen. Dadurch gelingt Abercrombie etwas ganz Besonderes: Eine entgegengesetzte Heldenreise. Figuren, die am Ende ihres Weges zwar gereift, aber nicht geläutert sind.

Das Ergebnis ist ein sehr ungewöhnlicher Fantasyroman voller Heldentaten, die keine Helden hervorbringen. Das wird auf einige Leser, die klassische Fantasy und die üblichen Heldenfiguren mögen, sicher negativ wirken. Er ist aber endlich mal konsequent und realistisch und ragt damit weit über den üblichen Fantasybrei hervor.
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53 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger für die First Law-Trilogie, aber ..., 10. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Schon bei einer früheren Rezension habe ich geäußert, dass ich als großer Fantasy-Fan diesen Leseherbst ganz besonders drei Epen entgegengefiebert habe, die allesamt Fortsetzungen herausragender Fantasy-Reihen sind.
Zum einen war damit Richard Schwartz neuer Baustein seiner eindrucksvollen und geheimnisvollen Askir-Reihe gemeint Das Geheimnis von Askir 05. Die Feuerinseln, des Weiteren Holger de Grandpairs grandioses Der Krieg der Zauberer Der Krieg der Zauberer, Band 2: Das Orkland als Fortsetzung der Zwei Schwerter-Trilogie, des wohl besten High-Fantasy-Werkes der letzten Jahre Die Zwei Schwerter, Band 1: Der Ansturm der Orks. Das dritte Buch, dessen Erscheinen ich kaum abwarten konnte, war Joe Abercrombies Best Served Cold - zu deutsch: Racheklingen als quasi-Nachfolger des eindrucksvollen Kriegsklingen und seiner Nachfolger.
Während Schwartz und De Grandpair vorgelegt und die Erwartungen der Fantasy-Gemeinde voll und ganz erfüllt haben, stellte sich mir die spannende Frage, ob Abercrombie Anspruch vieler Fans gerecht werden und nach dem Ende von Königslingen Königsklingen. First Law 03. noch einmal zu gleicher Hochform auflaufen könnte.

Zunächst einmal: Racheklingen ist KEINE Fortsetzung der First Law-Trilogie, wie einem der deutsche Verlag gerne glauben machen will. Dennoch spielt das Geschehen innerhalb der gleichen Weltenschöpfung, und manche der Protagonisten erkennt der Kriegsklingen-Leser sogar wieder, wie Herzog Orso von Talins, dessen Tochter dem armen Jezal das Leben zur Hölle machte, oder Nicomo Cosca, den Söldner, der an der Seite von Oberst Glokta focht.
Racheklingen ist als Stand Alone konzipiert, dh als Einzelwerk, eine Fortsetzung ist bisher nicht geplant, wenn auch der Schluss (wie es Abercrombies Art ist) die Interpretationen weiterer Folgewerke zulässt.

Zur Story: Herzog Orso von Talins hat große Ambitionen: Er will ganz Styria unter seine Kontrolle bringen und sich selbst zum König krönen. Tatkräftig wird er dabei von der Söldnerin Monza Murcatto, der Schlange von Talins, unterstützt. Sie und ihr Bruder Benna befehligen die Tausend Klingen, die so manche Schlacht für Orso ausgefochten haben. Monzas große Erfolge haben sie zur umjubelten Heldin gemacht, woraufhin der Herzog kurzerhand beschließt, auf Nummer sicher zu gehen und sie aus dem Weg zu räumen. Sein Mordversuch schlägt jedoch teilweise fehl. Benna kommt ums Leben, Monza jedoch nicht. Verkrüppelt und gezeichnet für den Rest ihres Lebens schwört sie blutige Rache. Sieben Männer stehen auf ihrer Todesliste. Um ihr Ziel zu erreichen, braucht Monza jedoch Unterstützung. Ein Nordmann, der auf der Suche nach einem besseren Leben ist, ein eitler Giftmischer samt Lehrling, ein ehemaliger Häftling mit einer Vorliebe für Zahlenspiele, eine ehemalige Inquisitorin und der berühmt-berüchtigte Nicomo Cosca sollen ihr helfen, den Job zu erledigen.

Was den Schreibstil angeht, so hat sich im Vergleich zu Kriegsklingen und Co wenig verändert. Allenfalls sind die Beschreibungen der Kämpfe und Kriege noch blutrünstiger und kompromissloser ausgefallen, Blut fließt geradezu in Sturzbächen. Auch Ironie, Humor und Zynismus kommen natürlich nicht zur kurz, was ja zu den Stärken des Autors gehört. Genaugenommen lässt sich sogar sagen, dass die Helden von Racheklingen den Protagonisten der First Law-Reihe in vielen Punkten ähnlich sehen, so dominieren auch hier typische, desillusionierte Anti-Helden, die sich in Sarkasmus flüchten. Den Freunden von Logen dem Barbar (Neunfinger-Logen) sei gesagt, dass der Normann Shivers hier eine ähnliche Rolle spielt und sogar eine in manchen Punkten vergleichbare Charakterwandlung durchlebt.

Daneben dominieren Fragen nach Loyalität, Ehre, dem Preis für ein Menschenleben und geben dem Ganzen ein sozusagen moralistisches, philosophisches Moment.

Als negativ fällt für mich nur ins Gewicht, dass sich die Handlungsabläufe allzu oft wiederholen und daher vorhersehbar werden. Die Handlung ist insgesamt sehr stringent und geradlinig und erfüllt nicht ganz die Erwartungshaltung des First Law-Lesers. Gerade das stereotype Blutvergießen lässt einen irgendwann abstumpfen und hätte zu Gunsten intelligenterer Wendungen und Pointen gekürzt werden können.

Fazit: vollauf gelungen, mit viel Action, gelungenen Dialogen und Witz. Insgesamt ein absolut würdiger Nachfolger für Königsklingen, der jetzt schon neugierig auf noch mehr macht!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mehr so fesselnd wie die Vorgänger., 18. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Abercrombies Klingen Triologie habe ich verschlungen und geliebt. Gerade die Tatsache, dass seine Charaktere nicht unfehlbar sind, nicht "gut" sind, war der Hauptgrund für meine Begeisterung.
Bei Racheklingen hat er es aber meiner Ansicht nach doch ein wenig übertrieben.
Was ich an der vorherigen Triologie so geliebt habe, wird hier bis aufs äußerste getrieben. Ich muss mich schon mit den Hauptcharakteren ein wenig identifizieren können, und das war hier leider gen Ende gar nicht mehr der Fall.
Kurz gesagt, ich fand alle Charaktere später nur noch unsympathisch, was das weiterlesen mehr als erschwert hat. Der Ausgang der Story hat mich schon kaum noch interessiert und es wundert mich, dass ich das Buch nicht einfach aus der Hand gelegt habe.

Fazit: Toller Anfang, aber dann wirds unangenehm.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorgänger waren besser, 29. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Kindle Edition)
Die vorherigen drei Bücher waren besser.
Eine neue Geschichte ohne alle alten Charaktere.
Wer Joe A. mag wird aber damit zurechtkommen.
Kann man lesen, muss man aber nicht.
Na ja, geht so.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Vergleich zur Klingen-Trilogie uninspiriert und langatmig, 3. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Man muss die Klingen-Trilogie nicht gelesen haben, um dem Roman folgen zu können. Dennoch können sich die Klingen-Fans freuen: auch wenn Racheklingen kein Nachfolger ist, so finden sich doch einige Bezüge zur Klingen-Trilogie. Insbesondere tauchen eine Reihe von bekannten Gestalten in Styrien auf. Das ist zunächst Großherzog Orso, der versucht, die Hauptheldin dieses Romans - die Söldnerin Monza Murcatto - und ihren Bruder beseitigen zu lassen, wie sie ihm zu mächtig werden, und damit die Geschehnisse in Gang setzt.

Eine bedeutende Rolle spielt der Nordmann Espe, der nach den Schlachten auf Seiten der Union einen Neuanfang in Styrien sucht, um ein besserer Mensch zu werden. Er schließt sich Murcattos Rachefeldzug an, weil es leichter ist weiter zu töten, als ein besserer Mensch zu werden. Außerdem aus der Klingen-Trilogie mit dabei: die rothaarige Inquisitorin Vitari und der schillernde, unzuverlässige Söldner Nicomo Cosca, die ebenfalls in Murcattos Dienste genommen werden. Weitere Bekannte, die den Rachefeldzug streifen, sind Carlot dan Eider, Meister Sulfur und der Bankier Mauthis. Sogar König Luther dan Jezal nebst Gemahlin schauen kurz vorbei.

Soweit so gut. Der Rest ist eher uninspiriert. Murcatto will alle sieben an dem Mordanschlag auf sie und ihren Bruder (nur sie überlebt) Beteiligten - inklusive des Großherzogs Orsos und seiner Söhne - beseitigen. Dazu heuert sie neben den bereits Genannten einen Giftmörder samt Gehilfin und einen auf Zahlen versessenen Leibwächter names Freundlich an. Während Orso versucht, alle verbliebenen Reiche unter seinem Banner zu vereinen, mordet sich Murcattos Trupp durch die Landen und hinterlässt etliches an, wie man heute sagen würde, Kollateralschäden.

Auch wenn es die eine oder andere schräge Situation gibt, so fehlt Racheklingen aus meiner Sicht der inspirierende, makabre Humor der Klingenromane. Für eine simple Rachestory sind es einfach viel zu viele Seiten, die mit den Gedanken der von Selbstzweifeln geplagten Haupthelden Murcatto und Espe ausgefüllt werden, wenn sich die bunte Gruppe gerade einmal nicht in den Haaren liegt.

Es gibt natürlich die üblichen Schlachten, Hinterhalte und Gemetzel, aber die Geschichte bleibt dennoch farblos. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht wie in der Klingen-Trilogie mehrere Handlungsfäden - die Kämpfe im Norden, Glotkas Abenteuer und die Expedition ans Ende der Welt - einander abwechseln, sondern hier geradlinig der Hauptheldin gefolgt wird. Auch schaffte es Abercrombie aus meiner Sicht nicht, mir die Haupthelden ans Herz wachsen zu lassen. Am ehesten gelingt es noch bei Costa, der seine Rolle als charmanter, nur dem Geld treuer Halunke perfekt ausfüllt.

Fazit: Nicht schlecht, aber leider nicht so gut, wie die Klingen-Trilogie. Schade.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langatmig - schwächer, aber immer noch lesenswert, 8. März 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
In all meinen Jahren als SciFi und Fantasy-Leser, habe ich selten etwas besseres gelesen, als die Bücher von Joe Abercrombie.

Kriegsklingen, Feuerklingen und Königsklingen (wobei Feuerklingen fast am Besten war), ist ein unglaubliches Leseerlebnis.
Dafür quält man sich auch durch schlechte und unterirdische miese Fantasy-Romane wie z.B. von Aileen P. Roberts, in der Hoffnung etwas in dieser Art wie von Abercrombie zu finden.

Racheklingen fängt super an, passt sich schön in die Welt, aber ist viel zu langatmig.

Die anderen Romane haben u.a. davon gelebt, dass es mehrere starke Handlungsfäden- und charaktere gab.

Das ist das Hauptproblem von diesem Buch. Alles dreht sich um Murcatto und ihrem Problem.
Dieser rote Faden in diesem Buch ist einfach zu stark. Abercrombie ist zu sehr fixiert darauf - es fühlt sich so an, als ob sich vieles wiederholen würde.

Dabei macht das Buch wieder sehr viel richtig. Abercrombie nimmt kein Blatt vor dem Mund, beschreibt in drastischen Worten Dinge, die sich realistisch anfühlen.
Es gibt unerwartete Änderungen in der Handlung. Aber leider viel weniger als in den anderen Büchern.

Wer die anderen Bücher mag, sollte sich auch dieses Buch vornehmen.
Aber erwartet keine fortgeführte Revolution.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight des Jahres, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist aus meiner Sicht eines der Highlights des Jahres und uneingeschränkt empfehlenswert.

1. Inhalt
Wie bereits mehrfach beschrieben, lässt der Herzog Talins die Söldnerin Monza Murcatto und ihren (Söldner)Bruder Benno ermorden; mit dem kleinen Haken, dass die Dame "nicht ganz tot" und sehr nachtragend ist. Die Geschichte hat einen "Hauch" vom "Grafen von Montecristo"; denn auch Monza erinnert sich genau, wer bei der Gräueltat zugegen war, und startet einen blutigen (unterhaltsamen und abwechslungsreichen) Rachefeldzug.

2. Schreibstil
Abercombie schreibt sehr kurzweilig. Die Handlung schreitet zügig voran, er verzichtet auch seitenlange Beschreibungen und auch die Gespräche ufern nicht aus, sondern tragen immer zur Handlung bei. Mir gefällt das, weswegen ich diese Bücher auch wirklich LESE (und nicht - wie bei anderen Autoren - manchmal einfach ein paar Seiten überblättere...).

3. Typisch Abercombie
3a Blutig
Abercombie selbst mag es blutig und er schreckt auch nicht davor zurück, Folterszenen grausam und ausführlich zu beschreiben. Da die Thematik des Buches "Rache" ist, pflastern die Leichen die Seiten... und nicht selten stirbt auch mal wer, weil er einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war: Pech gehabt.

3b Charaktere
Mir gefällt ebenfalls, dass die Charaktere von Abercombie "durchzogen" und eher "grau" sind; d.h. es gibt hier nicht die "Guten" und die "Bösen"... denn auch die Helden (wenn man sie denn so bezeichnen will) haben ihre dunkle Vergangenheit... und ein anfangs beliebter Charakter kann auch mal vom Pfad der Tugend abkommen... oder ein ursprünglicher Unsymphat seine liebenswerten Eigenschaften entwickeln. Nicht selten haben die Personen auch einen "Tick", welcher sie noch etwas schräger (und liebenswerter) macht.

4. Racheklingen & das Zusammenspiel mit Kriegs-, Feuer und Königsklingen
Wie richtig und mehrfach erwähnt ist Racheklingen keine Fortsetzung der anderen 3 "Klingen"-Romane. Da dies jedoch klar und deutlich erwähnt ist, sehe ich darin keinen Schaden.
Ausserdem erhielt ich auch nicht das Gefühl, dass hier mit dem Namen an "alte Erfolge" angeknüpft und uns ein zweitklassiges Buch untergejubelt werden soll. Im Gegenteil: Ich finde das Buch fantastisch und es hat für sich selbst genommen eine absolute Berechtigung.
Komplett losgelöst ist das Buch dennoch nicht, da es in der selben "Welt" spielt, wie die anderen Klingenromane. Einige Nebendarsteller aus den anderen Büchern tauchen auf und auch die "Gurkisen" und "Valint und Balk" geben sich die Ehre :)

...man darf also gespannt sein, was Abercombie als nächstes bietet... und ob die Handlungsstränge (und Personen) der verschiedenen Bücher dann nicht doch irgendwann zueinander finden.

Viel Spass beim Lesen (ich habe die 900 Seiten in weniger als einer Woche geschafft --> das Buch ist wirklich gut!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Kindle Edition)
Ich kann mich nur den Rezenten anschliessen, die dieses Buch positiv bewertet haben! Auch wenn es keine Fortsetzung der Reihe ist, ist die Geschichte superspannend und unterhaltsam. Mal ein andere Kontinent und andere Charactere. Trotzdem findet man sich in der Welt immer wieder verkettet zu der vorherigen Reihe, was Joe Abercrombie total gut gelungen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung, 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Racheklingen: Roman (Taschenbuch)
Die "Klingen"-Reihe gefällt mir sehr und ist gut geschrieben. Auch dieser Roman ist gelungen und führt die Geschichte sinnvoll weiter.
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Racheklingen: Roman
Racheklingen: Roman von Joe Abercrombie (Taschenbuch - 5. Oktober 2009)
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