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Kundenrezensionen

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3,9 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 13. Juni 2001
Als ich dieses Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich ungefähr 12 oder 13 (bin jetzt 37). Ich hatte es in unserer kleinen Stadtbezirksbibliothek aufgestöbert, aufgeschlagen ... und bin dann zwei Stunden in der Ecke auf einem Stuhl sitzengeblieben, außerstande, es wieder aus der Hand zu legen. Meine Mutter hat mich schließlich abgeholt, weil sie sich Sorgen gemacht hat. Ich denke, das sagt schon sehr viel über die Qualität dieses drei Romane umfassenden Buches. Inzwischen habe ich das Buch (nicht in der hier angebotenen Ausgabe, sondern als DDR-Erscheinung) vielleicht ein dutzend Mal gelesen, ohne daß es mir auch nur ein einziges Mal langweilig geworden wäre. Der Bogen, den die Romane spannen, ist episch und zeigt die Menschheit als raumfahrende Rasse, die vermeintlich keinen Beschränkungen mehr unterworfen ist. Auf einer der großen Entdeckungsreisen werden die Menschen unbeabsichtigt in den Krieg zwischen den Galakten und den Zerstörern hineingezogen, zwei anfangs schier übernatürlich erscheinenden Rassen. Die Menschheit muß sich auf die richtige Seite stellen und zeigt dabei Größe. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird in den ersten zwei Bänden erzählt, wie die Menschen zusammen mit den Galakten gegen die Zerstörer in die Schlacht ziehen und wie der Kampf schließlich ausgeht. Im dritten Roman begeben sich Lebewesen aller Rassen auf eine gefährliche Expedition in den Kern der Galaxis, wo eine noch weit mächtigere Zivilisation vermutet wird. Sie treffen auf einen Raum und eine Zeit, in dem alles den bekannten Gesetzen Hohn zu sprechen scheint und geraten schließlich in eine Falle, aus der sie nicht mehr glauben entrinnen zu können. Das Buch ist schlicht großartig, fordert dem Leser aber vor allem im letzten Teil einiges an Abstraktionsvermögen ab. Wer darin aber einmal versunken ist, kommt nicht wieder los. Das schlimmste ist, hat man die letzte Seite umgeblättert, kommt einem die reale Welt ganz schnöde vor.
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am 6. Juli 2001
Snegow hat diesen Dreiteiler vor 40 Jahren geschrieben, in einer Zeit, als die Menschheit noch nicht so viel Wissen über das Weltall gesammelt hatte wie heute. Seine phantastischen Vorstellungen sind besser als die von Raumschiff Enterprise, einfach nicht vergleichbar. Jahrelang war ich auf der Suche und endlich gibt es diesen Roman wieder. Jeder der sich von einem SF-Roman fesseln lassen will sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Juli 2014
Nein, nach normalen Maßstäben sollte man Sergej Snegows Roman "Menschen wie Götter" nicht beurteilen - ebenso wenig, wie man das mit einem Science Fiction von Jules Verne tun würde.

Denn "Menschen wie Götter" ist ein Klassiker: Erschienen 1966, vor fast einem halben Jahrhundert - vor Star Wars, Star Trek und Co. Wenn man das berücksichtigt, wird einem klar, welches Feuerwerk an fantastischen Ideen der Auto hier abfeuert - und damit die Grundlage legte für vieles, was danach kam.

Die Handlung ist klassische Space Opera: Rund 500 Jahre in der Zukunft stößt die Menschheit mit ihren Raumschiffen zu fernen Welten vor und erlebt dort mancherlei Abenteuer - unter anderem treffen sie die Zerstörer, Organismen halb Lebewesen, halb Maschinen.

Was das Lesevergnügen etwas einschränkt ist die teilweise recht altertümliche Sprache - nun ja, 1966 halt. Manche werden sich an den Fantasy-Elementen stören: so kommen Drachen, Engel und Pegasusse vor, allerdings wird ihr Auftauchen schlüssig erklärt. Auch die kommunistischen Anklänge - der Roman spielt etwa 500 Jahre nach dem "endgültigen Triumph des Kommunismus auf Erden" - wird mancher nicht mögen, wobei dies für die Handlung keine große Rolle spielt.

Trotzdem: Als Science Fiction Fan sollte man dieses Buch gelesen haben.
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am 13. März 2009
Als ich so die vorigen Rezensionen gelesen habe, mußte ich doch lachen. Bis auf wenige negative Rezensionen, haben fast alle anderen Schreiber das Buch zu ihrer Bibel erkoren und oftmals gelesen.

Und ich dachte schon, ich allein gehöre zu denen, die das Buch über 20 mal gelesen haben. Mein meistgelesenes Buch. Nein, nicht geklaut, sondern mein Mann hat es regulär erworben, als er bei der NVA war.*gg*
Ich glaube sogar, es war das meistgeklaute Buch in der DDR.

Zwar wirkt es heute an einigen Stellen und Ausdrucksweisen doch etwas antiquiert, aber das tut dem Lesegenuß keinen Abbruch.
Es ist eine Space-Opera, die keinen Vergleich mit heutigen großartigen Scifi-Romanen zu scheuen braucht. Nein, es ist besser.
Man versinkt im Geschehen einer zukünftigen faszinierenden Welt und findet kaum wieder heraus. Man leidet mit, ist bei jeder Handlung voll dabei und zittert angesichts der Gefahren, die unsere Protagonisten bestehen müssen.

Besonders im 2. Buch wird nicht nur schwarz und weiß erzählt, wie man vielleicht vom einem Autor dieser Zeit erwarten würde. Die Zerstörer sind nicht nur böse.
Ein besonderes Highlight war für mich der große Kampf auf dem Zerstörerplaneten mit den Pegasussen und Unsichtbaren.

Das 3. Buch ist tatsächlich etwas schwerer zu lesen als die vorangegangen Bücher. Trotzdem bleibt es unsagbar spannend.
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am 13. Dezember 2009
Tja,nicht das beste Buch aber ohne Frage eines der Besten.20 Jahre soll es nun schon wieder her sein-nein grad geguckt 1987,hab sogar die erste Auflage.Was soll ich sagen ein top Buch,meine Vorschreiber haben ja die Großartigkeit des Werkes ja schon betont.Ich las es damals mehrmals und dann kam auch irgendwann die Wende und die Misere fing an.Ich (mitteldeutscher)pfiff die Ostbücher in die Ecke und stürtzte mich auf einschlägige Werke des goldenen Westens,hübsch anzusehen,wunderbar vermarktet und Schrott.Ich muß das relativieren-nicht alles war Schrott.Aber die Schreibqualität der Autoren war auf blanken Kommerz ausgelegt,das hab ich aber erst später mitgegriegt-wie so vieles.Der Markt war plötzlich überschwemmt mit Möchtegernautoren auf Billigpreisbasis.usw.usw.
Ich will sagen große Literatur hatte auch im Westen Ihren Preis und die Ostschriftstellen müssen sich überhaupt nicht verstecken,ich lese die Klassiker heute wieder genauso gerne wie in Jugendzeiten.Strugatzki,Lem,Steinmüller und co macht so leicht keiner nach.Der Ordnung halber muß ich sagen,es gibt jetzt auch anspruchsvolle S.F. mußte aber suchen und dann der Preis mein lieber Scholli.
MfG Holli
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am 13. August 2004
Um es vorweg zu nehmen (aber das sagt ja auch schon meine Wertung aus): Dieses Buch (MWG) ist eines der Besten SiFi-Bücher, wenn nicht sogar DAS BUCH!!!
Für mich steht dieses Buch am Anfang einer "Leserkariere", die mittlerweile unser Haus (Bücher brauchen halt hren Platz) sprengt). Ich habe noch das Original aus den 70er Jahren und dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
Von Anfang bis Ende ist dieses Buch einfach unglaublich. Sicherlich ist die Erzählweise nicht Stand der Dinge der heutigen Zeit (und schon gar nicht Perry-Rhodan-like, wie ich hier auch in einer Rezession gelesen habe: Hallo? schon einmal PR richtig gelesen?... anscheinend nicht, oder nicht mehr?).
MWG ist Space-Opera Pur. Vergesst einfach das Alter und die Herkunft dieses Buches. Lehnt euch zurück, nehmt einen tiefen Schluck von irgendwas (Tee, Kaffee, Wein, Bier....) und taucht ein in die Tiefen dieser Geschichte.
Inhaltlich will ich hier auch gar nicht über MWG berichten; dies tun bereits die Seiten von Amazon und Co. Aber wenn man die Rezessionen hier liest, scheint es "echte" Fans und - sagen wir es einmal so - "Nicht-Fans" zu geben. Das Buch scheint sehr kontroverse Ansichten hervorzurufen. Den "Nicht-Fans" sei bitte verdeutlicht, dass Snegow diese Geschichte in den 60er Jahren geschrieben hat und man einige Handlungen der Hauptpersonen entweder als gegeben hinnehmen oder aber als zeitlich bezogen akzeptieren sollte. Bringt man dieses minimale geschichtliche Verständnis mit, tut das Alter des Romans keinerlei Abbruch an der Genialität des Selben: eintauchen und wohlfühlen! Wie bei einem guten Wein oder einer schönen Balade.
Entscheiden muß Schlußentlich der geneigte Leser selbst; ich für meinen Teil habe bereits seit ca. 25 Jahren fast jedes Jahr wieder entschieden: Menschen wie Götter ist ein göttlicher Lesegenuss :-)
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am 6. September 2002
Ich habe es damals in der DDR nicht geklaut. Aber es war und ist das Beste, was mir in der SF begegnet ist. Mehr als zwanzigmal gelesen und immer noch fasziniert. Der dritte Teil (Ring der Gegenzeit) hatte Einblendungen aus den damaligen neuesten Vorstellungen über Zeit und Raum, was mich besonders angezogen hat.
Sollte es eine neue Auflage geben... KAUFEN!
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am 14. Mai 2014
weil ich das Buch vor fast 30 Jahren schon klasse fand.die Handlung unabhängig von den damaligen politischen aussagen gar nicht mehr so utopisch ist.haben doch die Astronomen in den letzten 20Jahren bestätigt dass sich Raum und Zeit krümmen.ich kann diesen Roman jedem Fan des Genres nur empfehlen.warum hat noch keiner versucht diesen Stoff zu verfilmen?vielleicht müsste man George Clooney fragen.
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am 8. Februar 2015
Nimmt man das Buch nicht zu ernst, wird man viel Spaß beim Lesen haben. Neben unverhohlener Propaganda für den Sozialismus die schon in's absurde geht und den für heutige Gewohnheiten naiven Protagonisten erwarten den Leser faszinierende technische Konzepte zur Überwindung der Lichtgeschwindigkeit und weiteren physikalischen Hürden.

Ich hab mir die Geschichte in einer grotesk überspitzten scifi Welt nach dem Muster von Futurama vorgestellt.
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am 27. Juli 2001
Für SF-Fans in der ehemaligen DDR gab es zwei Trilogien, die man unbedingt gelesen haben mußte:Die Maxim-Kammerer-Trilogie von den Gebrüdern Strugatzki und "Menschen wie Götter" von Snegow. Letztgenannte war und ist eine Space-Opera, die ihresgleichen sucht. Sie sollten sich dieses Lesevergnügen nicht entgehen lassen. Der Preis für diese drei Romane in einem Band ist einfach lächerlich (niedrig).
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