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231 von 259 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, was für ein Buch!
Wow, was für ein Buch! DAS LIED DER DUNKELHEIT gehört zu den besten High Fantasyromanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Glaubwürdige Charaktere, mit denen man so richtig mitfiebern kann, originelles Setting, tolle Handlung, spannende Actionszenen und tiefer gehende Themen lassen nichts zu wünschen übrig.

Tagsüber gehen...
Veröffentlicht am 12. Mai 2009 von hwm

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen show! don't tell...oder: Ein Buch vom Weltrang eines...lahmen Debütromans
Zuallererst: Nein, glauben Sie nicht dem einen, alles entscheidenden Satz auf der Rückseite des Buches: Ein Roman vom Weltrang des Herrn der Ringe (oder so ähnlich). IST ES NICHT. WIe auch fast alle anderen Bücher, die ähnliche Lobeshymnen erhalten, es NICHT SIND. Ich verstehe gar nicht, warum man jedes Buch mit HdR vergleichen muss. Natürlich hat...
Vor 6 Monaten von kassiopeya veröffentlicht


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231 von 259 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, was für ein Buch!, 12. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Wow, was für ein Buch! DAS LIED DER DUNKELHEIT gehört zu den besten High Fantasyromanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Glaubwürdige Charaktere, mit denen man so richtig mitfiebern kann, originelles Setting, tolle Handlung, spannende Actionszenen und tiefer gehende Themen lassen nichts zu wünschen übrig.

Tagsüber gehen die Menschen ihrer Arbeit nach, kümmern sich um ihre Familie, feiern und leben ihr Leben wie es sein sollte. Nachtsüber verbarrikadieren sie sich hinter ihren Mauern und Schutzzeichen. Denn des Nachts kommen die Dämonen aus der Erde und wer sich außerhalb der magischen Runenzeichen befindet, stirbt eines grässlichen Todes. Feuerdämonen, Felsdämonen, Holz- und Luftdämonen - es gibt so viele von ihnen und die Menschen werden immer weniger.

Arlen sieht wie seine Mutter von Dämonen zerfleischt wird, während sein Vater vor Furcht bebend hinter den Runenzeichen kauert*. Als sein Vater nur wenige Tage darauf eine neue Braut findet, hält Arlen es nicht mehr zu Hause aus. Er bricht auf um nach Menschen zu suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben haben und gegen die Dämonen kämpfen.

Als ich DAS LIED DER DUNKELHEIT gelesen habe, habe ich die Welt um mich herum vergessen. Nur mit Widerwillen bin ich den notwendigsten Aufgaben nachgegangen (Sandwiches sind eine tolle Erfindung, man kann lesen während man sie isst ;-)
Wahrscheinlich hat mir der Roman so gut gefallen, weil er mich auf verschiedenen Ebenen berührt hat und mir keine (gröberen) Schwächen aufgefallen sind.
Grundsätzlich sind Dämonen, die Menschen angreifen, nichts Neues. Aber Bretts Magiesystem, basierend auf magischen Runen und die Tatsache, dass die Menschheit dem Aussterben nah ist, ohne dass es irgendjemand bewusst wäre, machen für ein spannendes Setting.
Bretts Stil ist flüssig, anschaulich und sehr funktional. Er weiß genau, wo er das Messer ansetzen muss, um unnötige Szenen zu eliminieren. So spannt die Handlung einen Zeitraum von ca. 20 Jahren, von denen nur das Wichtigste und Interessanteste gezeigt wird. Das ist herrlich erfrischend, denn gerade High Fantasy neigt zu unnötigen Ausschweifungen.
Es gibt 3 Hauptcharaktere, von denen Arlen ganz klar der bedeutendste ist. Man begegnet ihm zum ersten Mal mit 11 Jahren, als die Erkenntnis, dass Furcht die Menschen lähmt, sein Leben auf den Kopf stellt. Sein Durst nach Vergeltung und seine Weigerung sich zum prophezeiten Erlöser hochstilisieren zu lassen, sind die Eckpfeiler der Handlung. Überhaupt sind Furcht, ihre verschiedenen Formen und wie Menschen damit umgehen zentrale Themen des Buches. Selbst Arlen ist nicht davor gefeit.
Ein weiterer Hauptcharakter ist die junge Dorfschönheit Leesha, die sich gegen die Ehe und für das Heilen entscheidet. Mit dieser Figur geht Brett ein großes Risiko ein - viele Autoren sind daran gescheitert und haben fade, eindimensionale Gutmenschen produziert. Nicht so Brett. Irgendwie schafft er aus Leesha einen faszinierenden Charakter zu machen und die Schwierigkeiten des Dorflebens ebenso packend darzustellen wie Hofintrigen oder den Kampf gegen die Dämonen.
Der dritte Hauptcharakter ist ein junger Musiker, der viele Schicksalsschläge einstecken musste. Arlen, Leesha und Rojer begegnen sich erst gegen Ende des Buches, nahe dem Höhepunkt. Ihr Zusammentreffen und was sich daraus entwickelt wird entscheidend für das weitere Geschick der Welt.

Von mir bekommt DAS LIED DER DUNKELHEIT nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle High Fantasyfans. Ich kann es kaum erwarten endlich Das Flüstern der Nacht zu lesen.

* Situation vereinfacht dagestellt
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen show! don't tell...oder: Ein Buch vom Weltrang eines...lahmen Debütromans, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Zuallererst: Nein, glauben Sie nicht dem einen, alles entscheidenden Satz auf der Rückseite des Buches: Ein Roman vom Weltrang des Herrn der Ringe (oder so ähnlich). IST ES NICHT. WIe auch fast alle anderen Bücher, die ähnliche Lobeshymnen erhalten, es NICHT SIND. Ich verstehe gar nicht, warum man jedes Buch mit HdR vergleichen muss. Natürlich hat Tolkiens Werk die Fanatsyliteratur geprägt, ist tiefgängig und eigentlich DIE Definition von High Fantasy. Aber trotzdem muss es ja nicht als eine Art Prädikatslabel missbraucht werden, wie so ein bio-Gütesiegel.

Zumal dieses Buch von "Herr der Ringe" ungefähr so weit entfernt ist wie mein Kontostand von dem, sagen wir, eines Bill Gates.
Warum also habe ich das Buch gekauft?

Ja - die Aufmachung des Buches, die einsame schwarze Gestalt vor einer verschwommenen Landschaft - das und der Klappentext waren ausschlaggebend. Ich gebe es zu. Aber selbst, wenn ich die ersten paar Seiten dieses spontanen In-der-Mittagspause-Kauf angelesen hätte - so wäre ich vermutlich trotzdem mit "Das Lied der Dunkelheit" in Händen aus dem Buchladen gegangen. Wie schon einige Vorrezensenten bemerkten, ähnelt die Aufmachung sehr dem Buch "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss, was wohl beabsichtigt war. Und die ersten paar Seiten vermögen durchaus zu fesseln. Leider hält der Autor nicht, was er auf den ersten Seiten verspricht. Eine liebevoll gezeichnete Welt mit ausgefeilten Charakteren, einem ordentlichen Spannungsbogen und glaubhaften Entwicklungen sucht man vergebens. Daher verstehe ich wirklich nicht die vielen vielen Fünf-Sterne-Rezensionen auf dieser Seite.

Ich möchte nicht noch einmal den Inhalt zusammenfassen - das haben hier viele Rezensenten dankenswerter Weise schon getan.
Meine Hauptkritikpunkte:

1)"Flat" oder zu deutsch "flache" Charaktere - eigentlich der schwerwiegendste Fehler für einen Autoren. Es hätte gelohnt, sich besonders für Arlen, aber auch für Leesha und Rojer mehr Zeit zu nehmen, ihnen eine halbwegs glaubhafte Lebensgeschichte zu zeichnen. Stattdessen scheint es mir oft, als hätte Brett zu Beginn seines Schreibprozesses grob jedem Charakter gerade so viel Hintergrund, Aussehen und Charaktereigenschaften zugeordnet, dass er mit dem Schreiben loslegen konnte. Über die Motivation der CHaraktere erfahren wir reichlich wenig, denn es reicht eben nicht, dass etwa eine Frau einmal im Leben hintergangen wurde und deshalb eine prüde Keuschheitsikone wird. Es reicht auch nicht, dass ein Junge seine Mutter verliert und dann bloß noch scheuklappenmäßig seinen Kampf verfolgt. Das KANN man so beschreiben, aber dann braucht es viel mehr kleine Begebenheiten auf dem Weg, viel mehr Details und VIEL WENIGER ZEITSPRÜNGE. Das bringt mich zu:

2) Die Zeitsprünge. Sie sind natürlich mit Schuld an der MIsere der unnahbaren, irgendwie skizzenhaft bleibenden Charaktere. Wenn Brett schon eine Fantasy-Reie schreiben wollte, wieso hat er nicht einfach im gesamten ersten Buch die Jugend der drei Charaktere abgehandelt? Stattdessen Zeitsprünge, die auch noch zwischen den CHarakteren wechseln, wobei Rojer völlig nachlässig behandelt wird, obwohl er meines Erachtens nach sogar das größte Potential gehabt hätte. Enttäuschte Liebe zu Leesha? Eifersucht auf den Tätowierten Mann? Ein zerstörtes Ideal, das er sich zunächst von diesem aufbaut? Nun gut, vielleicht kommt das alles noch in den nächsten Büchern (die ich mir aber nicht mehr kaufen werde) aber darauf wetten würde ich nicht.

3) Abziehbildhafte Nebencharaktere. Ebenfalls viel zu wenig Aufwand für diejenigen, die eine Geschichte erst richtig interessant machen können, wie man an Martins "Song of Ice and Fire" sieht. Dort werden Nebencharaktere irgendwann zu Hauptfiguren, niemals darf man irgend jemanden unterschätzen, und genau so soll es sein. Hier sind die Nebencharaktere nichts weiter als laufende Klischees, plot devices, wie in schlechten TV-Serien.

4) Ziemlich lächerliche Feinde. Auch hier reicht es einfach nicht, zu schreiben, dass der Horcling irgendeinen Kopf abbeißt (ich dachte: ah, ok...) oder halbe Menschen durch die Luft fliegen. Das lässt einen doch völlig kalt. Es ist in der Tat so, wie ein anderer Rezensent schrieb, arg einem Computerspiel ähnelnd (bei dem man sich nun auch nicht um die Kollateralschäden sorgt, da man nie eine Beziehung zu ihnen aufgebaut hat). Die Angriffe der Dämonen verlaufen langweilig immer nach dem gleichen Schema. Ehrlich gesagt, mir erschienen die Horclinge wie aus einem Kindergartenmärchen entsprungen. Furcht generiere ich nicht durch möglichst viel Tote, sondern durch das UNgewisse, durch das, was ich nicht zeige, sondern nur andeute. Und damit zu meinem zusammenfassenden, wichtigsten Punkt:

Brett verletzt einfach den wichtigen Grundsatz für Autoren: Show, don't tell. Bei Brett fiel mir das wirklich extrem auf, dadurch wirkt das Buch auch so holprig und unausgearbeitet. Er erzählt zu viel und ZEIGT zu wenig. Emotionen usw. erschließen sich dem Leser nicht dadurch, dass der Autor sie uns haarklein erzählt, sondern dadurch, dass der Charakter etwas entsprechendes tut und wir zu der Erkenntnis selbst gelangen können.

Schade, eine gute Story-Idee wurde bei diesem Debüt-Roman verschenkt.
Zwei Sterne gebe ich trotzdem für die guten Ansätze, hier eine eigene Welt zu erschaffen, verschiedene Perspektiven einzunehmen und für den ingesamt flüssigen Stil ohne große sprachliche Patzer (abgesehen von den neumodischen Begriffen, die manch einer hier auch schon moniert hat). Trotzdem werde ich meine Zeit künfitg lieber anderen Fantasyreihen widmen, wobei ich schon gar nicht mehr zu hoffen wage, jemals wieder etwas gleichrangiges zum "LIed von Eis und Feuer" zu finden. Ein Buch vom Rang eines Herrn der RInge :)
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemacht, aber mit Einschränkungen, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
In "Das Lied der Dunkelheit" hatte ich hohe Erwartungen gesteckt. Ich wollte unbedingt wieder in eine große, phantastische Geschichte versinken, die mich mit ihren epischen Ausmaßen fesselt und atemlos zurücklässt. Diese Erwartungen wurden zum Teil erfüllt, jedoch nicht ganz.

Das Problem, das ist mit "Das Lied der Dunkelheit" hatte, beginnt beim Protagonisten. Arlen macht schreckliches Leid durch, als sein kleines, überschaubares, dörfliches Leben zerstört wird, seine Mutter umkommt und daraufhin in ihm eine Einsicht keimt, die sein späteres Leben vergiften wird. Er wird der tätowierte Mann, ein Aufständischer gegen den Horror der Dämonen, aber auch eine geschundene, unpersönliche Seele, die keine Aussicht auf Erlösung findet. Das alles ist wirklich tragisch - ich jedoch bin nicht bis zu Arlen durchgedrungen. Ich konnte ihm zwar durch seine Lehr- und Wanderjahre folgen, habe die unterschiedlichen und oft sehr atmosphärischen Schauplätze genossen, aber ich war immer "hinter" ihm, nicht "neben" ihm oder gar an seiner Seite.

Als düsterer und masochistischer Protagonist ist er natürlich toll - die Vorstellung, wie er sich selbst die Tätowierungen beibringt und wie nicht nur Farbe, sondern echter Hass in seinen Körper eindringt und nach und nach das Dämonische ihn selbst durchdringt, hat mir sehr gefallen. Aber das wars dann auch mit meiner Euphorie. Der Rest des Buches ist für mich ganz ordentlich erzählt und macht das, was alle guten High Fantasy Romane machen: Nämlich eine geschlossene, mal mehr mal weniger originelle Welt aufzubauen, innere und äußere Landkarten zu entwerfen und durch diese erschaffene Welt zu reisen, um zum Schluss großes Unheil zu verhindern.

Deshalb kann ich "Das Lied der Dunkelheit" weiterempfehlen, aber nicht uneingeschränkt. Wer gut gemachte, männliche High Fantasy sucht, ist hier richtig; wer ein fein gesponnenes zwischenmenschliches Netz an Personen und Plot sucht leider nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannende Einzelszenen, der Großteil ist aber zum Gähnen langweilig, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Einzelne Szenen fand ich recht spannend, der Großteil des Buches stellte für mich aber eher eine langweilige und unnötig langatmige Schilderung von Alltagsbegebenheiten aus dem Leben der drei Hauptprotagonisten dar. Und ohne prüde zu sein; vieles drehte sich m.E. nur um Sex, wer nun mit wem (oder warum nicht)... - weniger ein Buch "von einem Weltrang eines Herrn der Ringe", als vielmehr eine Teenie-Sex-Komödie mit gelegentlichen Fantasy-Action-Einlagen (andere Fantasy-Autoren sind auch ohne solchen z.T. sehr voyeuristischen / pornographischen Schilderungen erfolgreich...). Das ist schade, weil der Autor durchaus gute Ideen und Potenzial hat, und zumindest einige spannende Momente einbauen konnte. Insgesamt konnte ich aber keinen roten Faden, kein zentrales Handlungsthema / Problem ausmachen, das zum Weiterlesen angeregt hätte. Entsprechend habe ich das Buch immer wieder für längere Zeit weggelegt, und es schließlich nur zu Ende gelesen, weil ich es schon so weit gelesen hatte. Die Frage, die ich mir hinterher gestellt habe ist die, ob talentiertere Autoren deshalb vom Verlag abgewiesen wurden, weil sie Bretts Manuskript den Vorzug gaben...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Lied von geistiger Umnachtung, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch entwickelt einen Sog, dem man sich nicht zu entziehen vermag. Zunächst vermochte ich es kaum aus der Hand zu legen und danach las es meine Partnerin innerhalb weniger Tage durch, da es einfach unfassbar ist, was einem Autor und Verlag zumuten. Ich bin durchaus ein Freund der einfachen Unterhaltungsliteratur, doch wenn ich die Spannung der im Buch beschriebenen Dämonenkämpfe mit der Schilderung von Kindergartenkämpfen des vierjährigen Nachbarjungen vergleiche geht der Punkt trotz unzähliger "und dann" an des Nachbars Kind, welches den Spannungbogen da doch mehr raus hat. Charakterzeichnung Fehlanzeige. Der Stil des Buches ist derart einfältig und oberflächlich, dass mir bis zum Ende schleierhaft war, ob der Autor eine Fantasy-Welt oder einer postapokalyptische Erde zu beschreiben versucht und selbst die Schilderungen der Dämonen sind derart detailarm, dass kein Bild vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen vermag. P. V. Brett hätte meines Erachtens auch gleich im Stile alter Computerrollenspiele Schreiben können:
"Feuerdämon Stufe III nutzt Speiattacke"
"Arlen weicht aus"
"Winddämon Stufe IV nutzt Flügelschlag"
"Arlen versucht Konter"
*Konter erfolgreich*
*Winddämon Stufe IV erleidet 3 Schadenspunkte*
"Feuerdämon Stufe III flieht"
etc. pp.
Bitte nicht kaufen und Verlag und Autor damit weiter ermutigen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Keinerlei Atmosphäre!, 29. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Auch ich habe mir das Buch aufgrund der hohen Bewertungen einiger Rezensenten gekauft. Bisher konnte ich mich auch fast immer darauf verlassen, dass das Buch den Bewertungen entspricht. Bei diesem Buch jedoch leider nicht. Vielleicht sollte ich dazu anmerken, dass ich kurz zuvor "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss gelesen hatte und meine Erwartungen etwas zu hoch waren. Und der Vergleich mit HdR ist doch sehr weit hergeholt. "Das Lied der Dunkelheit" trägt nicht die wunderbare Magie und Atmosphäre in sich, wie es Tolkien's großartiges Werk vermag. Auch der Schreibstil ist wohl eher einfach gestrickt, denn besonders herausragend. Aber nun zum Buch selbst.
Die Idee mit den Dämonen und den Bannzeichen ist an sich gar nicht so schlecht. Nur leider hapert es ganz stark an der Umsetzung. Das ganz Buch ist bis ins kleinste Detail vorhersehbar! Es gibt keinerlei Überraschungen oder Zusammenhänge. Ich hatte niemals das Gefühl irgendein Rätsel lösen zu müssen. Es existierten einfach keine. Es blieben keine Fragen offen, die mich zum Nachdenken aufforderten und welche dann im Laufe der Geschichte aufgelöst worden wären . Es war immer dasselbe!! Es wird Nacht, die Dämonen schwebten durch den Boden und schlugen gegen die Bannzeichen. Und das über mehrere Seiten. Ich hasste es regelrecht, wenn es in dem Buch dunkel wurde. Der Autor hätte sich bestimmt 200 Seiten sparen können. Oder besser, er hätte sie auf die Ausarbeitung der Charaktere verwenden können. Denn das ist der 2. Punktabzug meines Erachtens. Ich hatte weder bei Arlen, noch bei den anderen beiden das Gefühl irgendetwas über sich herausgefunden zu haben. Es findet keinerlei Entwicklung statt. Auch nach den Zeitsprüngen nicht, die mich leider auch dazu verleiten, einen Punktabzug zu geben. Zeitsprünge können sehr gut für ein Buch sein. Sie geben Rätsel auf und der Autor hat die Möglichkeit einiges zurückzuhalten, was er im späteren Verlauf wieder mit der Handlung verstricken kann. Der Leser wird somit zum Grübeln verleitet. Doch was macht der Autor?!? Er schreibt lediglich, dass Arlen sich in den letzten Jahren den Körper mit Tätowierungen zugekleistert hat und in der Weltgeschichte rumgehupft ist, jedoch nichts weiter herausgefunden hat! Dies war wirklich eine grausame Umsetzung.
Fazit: Am liebsten würde ich nur einen Stern vergeben (wegen der Idee), aber ich möchte das Buch auch nicht vollständig zerreißen. Die 3 Punktabzüge müssen jedoch sein. Das ist nämlich das erste Buch, welches ich nicht bis zum Schluss durchgelen hab. Und das hab ich auch weiterhin nicht vor....
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3.0 von 5 Sternen durchschnitt, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Gute Fantasyliteratur ist leider selten. Ich habe dieses Buch als Geschenk erhalten mitdem Hinweis darauf das es sehr gut sein soll (der Schenker und ich haben einen ähnlichen Geschmack ;-) ). Nun bin ich mit dem Buch fast durch und muss sagen ein wirklich gutes Buch ist es nicht, lesbar ja. Es findet eine Charakterentwicklung statt, aber eben keine besondere. Dem Vergleich mit den Abercrombie Büchern welchen ich hier ein zweimal gelesen habe, kann das Buch meines Erachtens nach aber in keinem Fall standhalten. Im Großen und Ganzen wirkt die Geschichte auf mich deutlich kindlicher. Bei mir trat oft das Gefühl auf das sich der Autor bemüht hat, es aber dennoch nicht so richtig hinbekommen will. Es gibt gute Ansätze die aber meiner Meinung nach nicht entsprechend ausgebaut werden. Die Magie darstellung rangiert immer wieder auf einem Schmalen grad zu Disneyland Effektfeuerwerk (auch hier oft eher bemüht als gelungen) und rettet sich dann oft gerade so noch in den Bereich das ich weiter lesen wollte. Flüssig lesen lies sich das Buch nicht (obwohl die Sprache nicht gerade anspruchsvoll ist, es liegt eher an der Erzählweise). Trotzdem lese ich es zuende und werde die Folgebände vermutlich auch lesen, immer in der Hoffnung das es besser wird und weil man dann halt doch das Ende wissen will. Ich hatte an das Buch keine Erwartungen da es mir unbekannt war, aber den oftmals guten Kritiken (zumindest den guten die aufgeführt werden ;-) ) wird es meiner Meinung nach einfach nicht gerecht. Schade eigentlich, Potential wäre schon dagewesen. Mal sehen wie es weiter geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unterkühlte Atmosphäre, 14. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Leider fehlt es dem Werk an einer anschaulichen Schreibweise. Alles ist sehr düster und kühl beschrieben. Auch ergibt die Handlung für mich nicht wirklich einen Sinn, diesem Buch hätten 100 Seiten weniger, nicht geschadet. Hätte auf Grund des Cover und des Klappentextes mehr erwartet.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend, 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil es wirklich interessant von der Story her klang und weil schon auf dem Klappentext angekündigt wird: "Epos vom Weltrang Herr der Ringe".
Doch leider wurde mein Kauf mit einem Buch belohnt, das nicht mit einem spannenden Plot oder fesselnden Charakteren zu überzeugen vermag. Im Buch geht es im Prinzip nur darum, Schutzsiegel zu malen und sich vor den ziemlich stupiden und menschenfressenden Horclingen zu retten. Die Hauptprotagonisten Arlen, Leesha und Rojer machen keine nennenswerte Entwicklung durch und treffen meiner Meinung nach auch viel zu spät, erst gegen Ende des Buches, aufeinander. Mit Rojer konnte ich mich fast überhaupt nicht anfreunden,da die Kapitel mit ihm immer relativ kurz und nicht besonders interessant geschrieben waren- ich hätte vielleicht sogar auf Leesha und Rojer verzichten können, wenn dafür die Geschichte mit Arlen etwas ausführlicher und besser beschrieben worden wäre. Denn gegen Ende heißt er nur noch der "Tätowierte Mann" und damit konnte ich mich ebenfalls überhaupt nicht anfreunden.
Auch haben mich die großen Zeitsprünge gestört. Wenn ein Autor dies zu oft macht, dann wirkt es meistens auf mich so, dass ihm nicht allzu viel eingefallen ist, mit das er die Lücken beschreiben könnte. Manchmal mag es ja gut eingesetzt sein, aber manchmal so wie hier hat es mich einfach gestört.

Alles in allem war ich enttäuscht, vor allem, weil das Buch sehr vielversprechend angepriesen und mit "Herr der Ringe" verglichen wurde, mit welchem sich " Das Lied der Dunkelheit" auf keinen Fall messen kann.

Also keine klare Kaufempfehlung von mir- die zwei Sterne habe ich nur für die einigermaßen interessanten Ansätze verliehen, die das Buch dennoch gezeigt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fehlkauf, 10. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der Dunkelheit: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch zieht sich.
Es kommt keine richtige Stimmung auf und überhaupt ist mir nur ein Charakter in diesem Buch simpatisch geworden.
Schwache Leistung, würde ich niemanden empfehlen.
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Das Lied der Dunkelheit: Roman
Das Lied der Dunkelheit: Roman von Peter V. Brett (Taschenbuch - 4. Mai 2009)
EUR 15,00
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