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4.0 von 5 Sternen Sehr gut und intensiv
In diesem neuen Roman von Anne Bishop stehen Surreal und Rainier im Mittelpunkt, dem man zum ersten Mal in "The Price" begegnen konnte. Doch auch all die anderen Mitglieder der SaDiablo-Familie haben ihre typischen und wundervollen Szenen.

Das Buch ist eine Geisterhaus-Geschichte, die ein wenig konstruiert wirkt, jedoch sorgfältig durchdacht ist und mir...
Veröffentlicht am 8. September 2008 von Witchchild

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mischung aus Geisterhausgeschichte und Soap
Der Roman NACHT beginnt 3 Wochen nach den Ereignissen von "Das Herz von Kaeler" (Kurzgeschichte aus Zwielicht). Daemon und Janelle genießen ihr Eheleben, Lucivar und Marian tun ihr Bestes Daemonar großzuziehen, Rainier passt auf Surreal auf, nachdem sie sich von Fallonar getrennt hat, und Saetan lebt zurückgezogen im Keep. Auch dieses häusliche Leben...
Veröffentlicht am 11. September 2008 von hwm


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mischung aus Geisterhausgeschichte und Soap, 11. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
Der Roman NACHT beginnt 3 Wochen nach den Ereignissen von "Das Herz von Kaeler" (Kurzgeschichte aus Zwielicht). Daemon und Janelle genießen ihr Eheleben, Lucivar und Marian tun ihr Bestes Daemonar großzuziehen, Rainier passt auf Surreal auf, nachdem sie sich von Fallonar getrennt hat, und Saetan lebt zurückgezogen im Keep. Auch dieses häusliche Leben hat seine Herausforderungen und so verfolgt man die ersten 100 Seiten lang die kleinen und größeren Probleme der SaDiablo Familie. So vergnüglich diese auch sind, reichen sie natürlich nicht aus um ein Buch zu füllen. Und so stellt Anne Bishop ihre Version einer Geisterhausgeschichte ins Zentrum.

Ein unter Landen aufgewachsener Schriftsteller will Rache an der Familie SaDiablo und am Blut nehmen (und Ideen für eine neue Story sammeln) und erschafft mit Hilfe von Schwarzen Witwen ein Geisterhaus. Es gibt 30 Ausgänge - jedes Mal wenn Magie eingesetzt wird, wird einer geschlossen. Sind alle Ausgänge zu, werden die Gefangenen Teil des Geisterhauses. Surreal und Rainier tappen in die Falle.

Anne Bishop unternimmt große Anstrengungen das Motiv des Geisterhauses glaubhaft in ihrer Welt umzusetzen. Oberflächlich gesehen funktionieren ihre Erklärungen (warum der Schriftsteller ein Geisterhaus baut, warum Surreal in die Falle tappt und warum diese mächtigen Charaktere so gut wie hilflos sind und sie so lange brauchen um dem Spuk ein Ende zu setzen). Das ändert nichts daran, dass die Geschichte an den Haaren herbeigezogen wirkt und sie für die Länge des Buches (selbst wenn man das Beiwerk - die ausschmückenden Familiengeschichten - hinzurechnet) reichlich dünn ist. Vielleicht hätte die Geschichte besser funktioniert, wenn sie kürzer gewesen wäre (so wie die Kurzgeschichten in Zwielicht). Außerdem hätte ich gern mehr über Janelles neues Juwel und ihre neuen Fähigkeiten erfahren, die aber so gut wie keine Rolle spielen.
Wie die anderen, neuen Bücher von Anne Bishop, ist NACHT in Ton und Stimmung sanfter und romantischer als die ursprüngliche Schwarze Juwelen Trilogie. Liest man die als Bonus angefügte, ältere Kurzgeschichte um Surreal, wird der Unterschied deutlich sichtbar. Diese Surreal ist wesentlich kompetenter, entschlossener und kaltblütiger. Mit den anderen Charakteren hält es sich ähnlich. Dass sie den Ausruf "Mutter Nacht und sei die Dunkelheit uns gnädig!" an unpassenden (weil wenig bedrohlichen) Stellen überstrapazieren, ist symptomatisch.

Sternstunden der Originalität wird man mit NACHT , einer Mischung aus Schwarzer Juwelen Soap und typischer Geisterhausgeschichte, nicht erleben. Es ist trotz allem ganz nett zu lesen, schon allein, weil man alle Charaktere wiedertrifft. Obwohl ein gewisser Schwerpunkt bei Surreal liegt, gibt es genaugenommen keinen Hauptcharakter, da allen Figuren gleichermaßen viel Beachtung geschenkt wird.

Wenn ich der ursprünglichen Trilogie 5 (Dunkelheit,Dämmerung Schatten), Finsternis und Zwielicht 4 Sterne gebe, kann ich NACHT nur 3 Sterne geben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz gut, aber...., 12. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
kommt leider nicht an die Vorgänger heran.
Im Gegensatz zu den komplexen,inhaltlich aneinander anschließenden ersten Bände der Juwelen ist dies eine nette,überschaubare Feierabendlektüre, die man schnell durchgelesen hat.
Die Übersetzung erscheint mir etwas schluderig geraten, denn manche Sätze haben schlicht und ergreifend keinen kontextlichen Sinn.
Es kommt auch nicht heraus, wie Jarvis überhaupt in der Lage sein konnte, mit den angeblich so exquisiten Zaubern der gekauften schwarzen Witwen umgehen zu können.
Ebenso schwammig sind die ewiggleichen Aussagen, wie "anders" die Blutleute doch gegenüber den unausgebildeten Menschen seien - wie ist es diesem Wahnsinnigen also überhaupt möglich, die mächigsten Blutmänner überhaupt ins Grübeln zu bringen?
Es bleibt also immer das Gefühl, daß die Geschichte etwas zu sehr konstruiert ist, weil der Schriftstellerin das Thema einfach zu gut gefallen hat.
Trotzdem sind die Anekdoten um die Sa Diablos einfach nett und es handelt sich um einfache, humorvolle, anspruchslose Unterhaltung.
Wenn man die anderen Bände bereits gelesen und gemocht hat, bereut man den Kauf dieses Bandes nicht, aber falls noch weitere Bände geplant sind wäre etwas mehr Mühe erfreulich.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut und intensiv, 8. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
In diesem neuen Roman von Anne Bishop stehen Surreal und Rainier im Mittelpunkt, dem man zum ersten Mal in "The Price" begegnen konnte. Doch auch all die anderen Mitglieder der SaDiablo-Familie haben ihre typischen und wundervollen Szenen.

Das Buch ist eine Geisterhaus-Geschichte, die ein wenig konstruiert wirkt, jedoch sorgfältig durchdacht ist und mir die nachdrücklichste Gänsehaut seit langem beschert hat - und ich lese viele Spukhaus-Geschichten.

Die Erzählung ist eine echte Bishop: Grausam, humorvoll, romantisch, berührend und stellenweise sehr intensiv. Wenn auch nicht ganz so intensiv wie die ursprüngliche Trilogie.

Diesmal geht es um den ganz normalen Alltag der Familienmitglieder, den zu begleiten herzerwärmend ist.

Es ist gerade diese Darstellung des Alltags, der den Reiz diesen Buches ausmacht und ein neues Licht auf das "Juwelen"-Universum wirft.

Einziger Kritikpunkt:
Jarvis Jenkell, der Gegenspieler der SaDiablo-Familie, ist ziemlich eindimensional geraten. Er ist schlicht und einfach wahnsinnig, aber wenigstens wird kurz darauf eingegangen, wieso eigentlich. Und die Gespräche innerhalb der Familie drehen sich ein bisschen zu penetrant um ihn.

Ansonsten ist das Buch sehr gelungen. Kaufen, lesen und genießen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Kurzgeschichte wäre es perfekt gewesen..., 18. September 2008
Von 
S. Weiser "Dracaena" (Nürnberg , Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
Vorneweg, für alle "Black Jewels" Fans ist es natürlich ein Muß. Aber leider kommt "Nacht" nicht annähernd an seine Vorgänger heran.

Die Storyline an sich ist schon sehr dünn und wackelig, und wenn da nicht die allseits beliebten Charaktere gewesen wären, die mir so ans Herz gewachsen sind hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht mal bis zum Ende geschafft.

Die ersten 200 Seiten waren die pure Qual für mich, alles wirkte langatmig und künstlich in die Länge gezogen. Dann als endlich Spannung aufkam wie ich sie aus den anderen Büchern gewohnt war... war es auch schon fast vorbei. Das Ende ist relativ schwach und ich finde das man daraus lieber eine Kurzgeschichte hätte machen sollen als ein eigenständiges Buch, die wäre mit Sicherheit perfekt gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich das schwächste Buch aus der Reihe, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
Eins mal vorweg: Ich bin immer noch ein großer Fan der Schwarzen Juwelen. ;-)

Aber, wie ja schon von einigen beschrieben, ist das Buch so unlogisch, dass es für mich das einzige richtig schwache Buch aus der Reihe ist.

Klar, reden wir von Fantasy und die Leute können zaubern, aber das heißt ja nicht, dass man Brüche in den Figuren selbst und in der Balance der einzelnen Akteure untereinander schönreden muss.

Spoiler...

Besonders gestört hat mich, neben vielem, das ich in anderen Rezensionen schon gelesen habe (wie Surreals Hilflosigkeit), dass so ein "Blutjuwelen-Noob" wie Jarvis es nicht nur schafft, den ganzen SaDiablo Clan auf Trab zu halten, sondern bei der Vorbereitung seines Spukhauses mindestens 2 kompetente Schwarze Witwen und einen eyrischen Krieger mit dunklen Juwelen umzubringen. Und das, obwohl er selber in dem ganzen Buch, außer finstere Pläne zu schmieden, absolut nichts drauf hat.
Dann passiert es nur in diesem Buch, dass die Dämonentoten ihrem Mörder gegenüber quasi hörig werden. Wenn ich da an Titian denke... Das ist doch ein völliger Bruch mit dem, wie es in den anderen Büchern abläuft.

Wenn da nicht noch die kleinen Beziehungs-Anekdoten von Jeanelle und Daemon wären (besonders die, wo Daemon, Kaelas + Jeanelle knurren...) und am Ende die "Rettung" nicht doch einigermaßen gelungen wäre, hätte ich nur 1 Stern gegeben.

Wenn man alle Bände lesen muss, weil man nicht mehr aufhören kann, kommt man eh nicht drumrum...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 6. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
Ich habe die ersten fünf Bände dieser Reihe "verschlungen". Die dunklen Juwelen gehören absolut zu meinen Lieblingsbüchern.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es einen sechsten Teil geben wird.
Leider war die Freude über dieses Buch sehr schnell dahin.

Eine mehr als einfach gestrickte Handlung, die man nach einem Viertel des Buches schon durchschaut hat.
Das Buch "lebt" von den Problemchen der Familie SaDiablo: Ein von Selbstzweifeln zerfressener Daemon Sadi, ein mit Minderwertigkeitskomplexen behafteter Luzifer und ein alternder Saetan, der sich aus allem nur noch heraushalten möchte.

Wer von den Vorgängerbänden begeistert war, wird sich das Buch wohl trotzdem holen, damit er/sie seine Reihe komplett hat. Aber mein Exemplar von Nacht wird nicht so zerlesen sein wie seine Vorgänger.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nicht so gelungen, 6. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
ich habe die ersten teile verschlungen und schon min. 3 mal gelesen... brauchte für kein buch länger als 2 tage und habe die reihe immer allen weiterempfohlen und mir die neuen teile immer direkt vorbestellt. naja, der 5. band war schon nicht mehr ganz so gut aber durchaus aktzeptabel, aber der 6. band war eigentlich eher grausam. Es machte keinen Spass diesen Teil zu lesen und so war das auch sehr schleppend und dauerte fast 2 wochen ihn durchzulesen, danach irgendwo hingelegt, bisher nicht wieder gefunden, die anderen teile stehen alle im regal und werden regelmäßig abgestaubt...

leider kann ich mich nur den vorschreibern anschließen, dass viele details einfach fehlen, man wird hier alleine gelasen und kann sich tausend varianten einfallen lassen, wie es möglich war, dieses geisterhaus zu erschaffen und kommt damit auch auf keinen grünen zweig, den man merkt, es ist einfach schlicht unmöglich für den knaben. dazu ist die geschichte schlicht zu lang, dafür das so wenig informationen kommen. Meiner meinung nach, ist die geschichte nicht die schlechteste, aber man hätte sie deutlich besser schreiben und ausschmücken können, damit die spannung auch hierbei da ist. für mich ist sogar jede einzelne falle etwas zu kurz geraten, aber das kennt man ja nicht anders von anne bishop. Die szenen komplett auszuschmücken ist dem leser überlassen, allerdings hatte man in den vorherigen bändern die möglichkeit dazu, hier wird von einem ereignis zum nächsten gehetzt. man hätte es einfach besser schreiben können.

Ich werde mir allerdings trotzdem den 7. band kaufen und hoffen, dass die übersetzter es diesmal besser machen und das frau bishop wieder etwas mehr spannung reinbringen kann.
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3.0 von 5 Sternen Schwacher Bösewicht schwächt das Buch!, 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inhalt:

Sie hatten immer auf ihn herabgeblickt und ihn nie gewürdigt. Jetzt lachten sie sogar über ihn. Aber ihnen würde das Lachen vergehen! Auf sie alle wartete eine Überraschung, die an Bosheit nicht übertroffen werden konnte. Und dann würden sie alle sterben. All diejenige, die sich so hoch auf ihren Thron wähnten. Die Mitglieder des ersten Kreises, der Sadist und sein eyrischer Halbbruder und alle anderen, die sich besser glaubten.

Meinung:

Mitglieder des Blutes lebten in gruseligen Häusern voller Spinnweben. Als Jaenelle von den Gerüchten hört, welche die gewöhnlichen Bürger im Umlauf bringen, fasst sie den Plan, ein Spukhaus zu erschaffen. Dies mag eine dunkle humorvolle Art sein mit den Gerüchten umzugehen, doch gerade dadurch ermöglicht sie einem neuen Feind, Surreal und ihren Begleiter Rainier in eine tödliche Falle zu locken.

Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut. Im Vorfeld wusste ich, dass die Geschichte sich um ein Spukhaus drehen würde und, dass ein neuer Gegner hinter dem Vorhang wartete. Weil ich die Welt von Anne Bishop liebe, freute ich mich auf ein neues Abenteuer.
Im Vergleich zu den anderen Büchern, muss ich jedoch sagen, dass die Geschichte ungewohnt behäbig voranschreitet. Man bekommt einen Einblick in das Eheleben von Jaenelle und Dameon und was sich bei den anderen Charakteren ereignet. Weil ich die Persönlichkeiten der Geschichte so gerne mag, habe ich mich darüber gefreut, aber für andere Leser könnte es zu langsam sein.
Spannend wurde es natürlich, als Surreal mit Rainier und einigen Landenkindern in dem falschen Spukhaus gelockt werden und einen Ausweg finden müssen. Dabei dürfen sie ihre Macht nicht benutzen, denn jedes Mal, wenn sie das tun, wird einer von dreißig Ausgängen verschlossen und am Ende werden sie von dem Haus verschlungen.
Auf ihrer Suche nach der Freiheit werden sie von tödlichen Zaubern attackiert. Hinter jeder Tür und jedem Fenster kann der Tod lauern. Ohne ihre Kraft einsetzen zu können, sind sie extrem verletzlich, außerdem müssen sie einige Kinder beschützen, die mit ihnen in die Falle gelockt wurden.

Kritik:

Der Antagonist

Auch wenn ich das ungern zugebe, so ist der Autor Jarvis Jenkell für mich der schlimmste Bösewicht der ganze Reihe und damit meine ich jetzt nicht seinen Charakter betreffend, denn das wäre etwas Positives. Natürlich ist er ein Fiesling, der sich nicht davor scheut Leute für seine Ziele zu töten. Im Endeffekt empfand ich ihn jedoch als schlichtweg doof. Er ist auch die größte Schwäche dieser Geschichte. Es müssen ja haufenweise Gerüchte im Umlauf sein, was Janelles, Daemons und Lucivars Macht betrifft. Noch dazu muss er von Saetan, dem Höllenfürsten, wissen. All diese Personen tragen die dunkelsten Juwelen, die es gibt. Und er will sich an sie rächen? Was lässt ihn glauben, das schaffen zu können?
Ja, ich habe erfahren, dass er als "Landen" aufwuchs. Als eine gewöhnlicher Mann ohne ein Juwel. Schließlich brachte er der Dunkelheit sein Opfer dar und erhielt ein Juwel. Der Leser bleibt im Unklaren welche Farbe es überhaupt hat. Außerdem schafft er es, zwei schwarze Witwen und einen Krieger mit dunklen Juwelen zu töten. Wie das vonstatten geht, erfährt der Leser nicht.
Jarvis Jenkell ist die Maus, die sich im Gemäuer des tödlichen Hauses verbirgt und dem Sterben zuschaut, zusätzlich dazu, schreibt er sich Notizen für seinen nächsten Roman. Etwas anderes macht er nicht. Ich empfand ihn weder als gefährlich, noch als klug und gewitzt. Er war einfach nur ein Neidhammel, der sich rächen wollte, mir aber zu schwach dafür vorkam.

Fazit:

Natürlich liest man als Fan gerne über das Alltagsleben der Protagonisten, aber ich hätte mir von Anfang an diese Spannung gewünscht, die sich in der letzten Hälfte des Buches aufbaute.
Das schlimmste Desaster jedoch war der Bösewicht. Keine Glaubwürdigkeit hinter seinen bösartigen Taten. Mit nichts konnte er belegen, dass er seinen Plan schaffen würde. Das einzige was er in dem Buch tat, war zuschauen und sich Notizen zu machen. Bisher bekamen die ganzen vorherigen Bücher dieser Reihe meistens fünf Punkte von mir, aber Jarvis Jenkell schafft es als Einziger das Buch am tiefsten runter zu ziehen.

So leid es mir tut und auch wenn ich diese Reihe liebe, ich kann diesem Buch nur 3/5 Punkten geben.
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2.0 von 5 Sternen Unnötig, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
Nach dem Lesen habe ich mich wirklich gefragt: Was war das denn?
Sollte das tatsächlich von der gleichen Autorin geschrieben worden sein, die die ersten drei genialen Bände und eine eigenständige, fantastische Welt jenseits der üblichen Fantasy geschrieben hat?

Achtung - diese Rezension enthält im Folgenden mehrere SPOILER (also Hinweise auf die Handlung des Buches, die nicht jeder vorher wissen möcht!)

----SPOILER-----

Handlung?
Naja, wenn man es als Handlung bezeichnen will, dass die Autorin die (in den vorherigen Bänden so souveräne und intelligente) Surreal und den Kriegerprinzen Rainier (der immerhin in Jaenelles 2. Kreis gedient hat) durch ein von einem Landen inszeniertes Geisterhaus tappen lässt wie kleine, unerfahrene Kinder, und damit ihre Figuren ad absurdum führt... dann hat das Buch wohl eine Handlung.
Man kann natürlich auch die Entwicklung der Protagonisten als Handlung sehen - in einem guten Buch. Hier aber ist es hauptsächlich eine Demontage der in den vorherigen Büchern aufgebauten Protagonisten, die einen als Leser etwas fassungslos zurücklässt.

Logik?
Also, der böse Jarvis (der als Landen aufgewachsen ist, bevor er seine Angehörigkeit zum Blut entdeckt hat) ignoriert so offensichtliche Tatsachen wie die Kasten und Hierarchien des Blutes, und es wird öfter darauf hingewiesen, dass der Mann ja irgendwie keine Ahnung hat, wie die Leute des Blutes leben und denken.
Aber von der Magie der Blutleute hat er dann (man fragt sich woher) doch so viel Ahnung, dass er genau weiss, was alles möglich ist, und somit Schwarze Witwen mit dem Weben von Netzen für sein Geisterhaus beauftragen kann, die so komplex sind und so komplex zusammenwirken, dass diese Schwarzen Witwen seinen bösen Absichten schon längst hätten auf die Schliche kommen müssen...
Wie konstruiert muss eine Geschichte eigentlich sein, bis man sie mit nur noch einem Stern bewerten sollte?
Dazu kommt: Surreal - erfolgreiche Kopfgeldjägerin, Tochter einer Schwarzen Witwe, von Daemon unter seine Fittiche genommen, was ihre Ausbildung betraf, und ausserdem mehrere hundert Jahre alt - kann ausser Fluchen plötzlich gar nichts mehr.
Die Errichtung des Geisterhauses (einer sehr komplexen Anlage, wie sich am Ende herausstellt) hat bestimmt viel Zeit in Anspruch genommen, aber bei den Angehörigen des Blutes, die im Umland leben, keinerlei Aufmerksamkeit erregt?

Soviel an den Haaren Herbeigezogenes habe ich in einem Buch schon lange nicht mehr gelesen.

Warum doch zwei Sterne? Wenn man sich an den kleinen Problemchen von Daemon (dem Mann, dem man seine 1700 Lebensjahre Erfahrung leider nicht immer abnimmt), Jaenelle und ihrer Familie erfreut, kann man noch einen gewissen Reiz in diesem Buch sehen.
Aber für mich gibt es darin nur eine einzige(!), ganz kurze Szene, die ich ab und zu wieder aufschlage, um mich an ihr zu erfreuen.
Den Rest des Buches kann man getrost vergessen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Den schwarzen Juwelen geht die Luft aus, 23. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht (Taschenbuch)
Irgendwie... hat Ms. Bishop zu schnell ein neues Buch in dieser Reihe veröffentlichen wollen?
Zunächst einmal: Schlecht ist der Plot sicher nicht. Eine unterhaltsame Geschichte soweit, die vielleicht so oder so ihr Buch verdient hätte - das will ich nun nicht (ab-)urteilen.
Was mich jedoch enttäuscht hat: Mit den ersten drei Büchern hat Anne Bishop etwas Unvergleichliches, Einzigartiges geschaffen, für das ihr definitiv Dank gebührt - Dank für die Bereicherung der Fantasywelt um Charaktere und eine Welt, die gleichsam nie dagewesen und lesenswert sind. Auch Zwielicht als Teil der Welt ist (für mich überraschend) gut gelungen. Es fängt den Charme, den Humor und die Tragik sowie alle Nuancen der Charaktere weiter ein und weiß genauso zu fesseln.
Nun liegt mir mit "Nacht" die laaang erwartete und gepriesene Fortsetzung vor - und ich bin enttäuscht. Irgendwie verlieren die Charaktere doch ihre Zähne (was nicht an Jaenelles neuem Juwel liegt) - Daemon wird teilweise ins Lächerliche gezogen und Charaktere wie Ladvarian und Kaelas wirken einfach blaß. Und der Antagonist Jarvis wirkt einfach zwanghaft in die Welt gepreßt. Klar hätte man einen solchen Charakter problemlos in die Welt integrieren können, zumal Landen bisher nur eine Nebenrolle spielten - aber bei Jarvis ist dieses Experiment absolut mißlungen. Gut, ich habe nur bis zur Hälfte gelesen, und werde das Ganze auch anstandshalber zu Ende lesen - aber zu den Sternstunden meiner Buchsammlung zählt "Nacht" leider nicht mehr. Diese Story hätte einen anderen Rahmen gebraucht als die Welt der Schwarzen Juwelen.
Bleibt abzuwarten ob dies nur ein Sellout-Effekt (schnell was Neues um mehr Geld zu verdienen) oder ein sonstiger Fehltritt Bishops war - denn Zwielicht hat gezeigt, daß durchaus mehr drin ist. Vielleicht bekommen wir ja bald wieder etwas Besseres aufgetischt. Man darf hoffen.
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Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht
Die Schwarzen Juwelen 06. Nacht von Anne Bishop (Taschenbuch - 1. September 2008)
EUR 8,95
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