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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend kurzweilig
Der Roman ist ein echter Pageturner. Immer ist etwas los, es gibt viele überraschende Wendungen und er wird nie langweilig. Fast ist es ein Wunder, dass am Ende alle Fäden der vielschichtigen Handlung passend und stimmig zusammenlaufen.

Zugegeben: Es handelt sich in erster Linie um Unterhaltungsliteratur, aber einen gewissen Anspruch hat das Buch...
Veröffentlicht am 22. März 2009 von Peter Samol

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Wert des Menschen als Konsument
ALLGEMEINES: Die hier vorliegende Auflage hat 301 Seiten, eine etwa 12 Punkt große, sehr gut zu lesende Schrift, keine Abbildungen und 19, einfach durchnummerierte Kapitel.

Ich kannte die Autoren bislang gar nicht, obwohl ich SF Bücher schon seit den 70er Jahren als Teenager gelesen habe und auch sammele. Zugegeben -' große Weltliteratur ist...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von A. Antman


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend kurzweilig, 22. März 2009
Von 
Peter Samol "sympathietraeger" (Herford, Nordrhein-Westfalen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
Der Roman ist ein echter Pageturner. Immer ist etwas los, es gibt viele überraschende Wendungen und er wird nie langweilig. Fast ist es ein Wunder, dass am Ende alle Fäden der vielschichtigen Handlung passend und stimmig zusammenlaufen.

Zugegeben: Es handelt sich in erster Linie um Unterhaltungsliteratur, aber einen gewissen Anspruch hat das Buch auch. Der Zukunftsroman stammt zwar aus dem Jahr 1952, ist aber überraschend modern. Nicht nur gibt es eine Umweltbewegung, es ist das gesamte Setting, das überraschend an das gerade untergangene neoliberale Zeitalter erinnert. Unternehmen beherrschen die Welt, Politker - der amerikanische Präsident taucht auch auf - werden höflich geduldet, haben aber nichts zu sagen. Klar, ein paar antiquiert wirkende Momente gibt es auch. Die Rolle der Frau ist im Roman weitgehend diejenige der 50er Jahre: zwar sind alle vorkommenden Frauen berufstätig, aber nur in untergeordneten Positionen. Was ebenfalls fehlt, ist natürlich die moderne Kommunkationstechnologie. Aber ansonsten (FeministInnen mögen mir verzeihen), hat man doch das Gefühl, einen Roman über die gerade vorüber gegangene neoliberale Ära zu lesen. Die wichtigsten Menschen sind Top-Manager, und unter ihen wiederum vor allem Werbe- und Marketingfachleute.

Michael Courtenay, Hauptperson und Ich-Erzähler, ist der absolute Star unter den Werbetextern. Er wird damit beauftragt, ein Besiedlungsprojekt der Venus für den Normalbürger schmackhaft zu machen. Diesem soll ein wahres Paradies auf dem besagten Planeten versprochen werden; faktisch wird ein Leben auf der Venus die reine Hölle sein. Courtenay hat damit kein Problem und macht sich an seine neue Aufgabe. Sein Gewissen wäre auch noch sein geringstes Problem, denn schon bald nach Beginn seiner Tätigkeit werden Mordanschläge auf ihn verübt, seine Verlobte bereitet ihm große Schwierigkeiten, Umweltaktivisten lauern ihm auf und auch die Konkurrenz ist nicht zimperlich. Außerdem gibt es da auch noch die "lieben Kollegen"... Für Courtenay beginnt eine Odyssee durch die Gesellschaft der Zukunft. Und mit ihm lernt der Leser sie von allen Seiten kennen. Es ist eine furchtbare Zukunft und kommt einem dennoch so entsetzlich vertraut vor.

Nicht gerade häufig hat ein unterhaltsames Buch eine derart große prognostische Kraft. Nur schade, dass die Wirtschaftskrise seiner Aktualität Abbruch tut. Dennoch ein absolut lesenswertes Buch. Noch dazu ohne jede Spur von Langeweile. Fünf Sterne!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist das noch eine Utopie oder schon Wirklichkeit?, 6. November 2009
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
Der Blick in die Zukunft, den der Autor bereits in den 50er Jahren getroffen hat, passt ziemlich genau. Es fehlt zwar die Beschreibung auf die fortgeschrittene Technik, ansonsten bewegt sich unsere Zeit doch ziemlich auf die hier beschriebene Zukunft zu. Zur Steigerung des Bruttosozialprodukts ist jedes Mittel recht, die Wirtschaft muss wachsen, wachsen, wachsen, der Mensch ist, wenn überhaupt, nur noch als Konsument und billige Arbeitskraft von Wert. Produkte dürfen qualitativ nicht mehr hochwertig sein, sondern absichtlich mit Fehlern behaftet, damit man sie immer wieder neu erwerben muss. Kommt mir zumindest ziemlich bekannt vor.

Das Buch wird zwar der Science-Fiction-Utopie Genre zugeordnet, wie oben erwähnt, spart es sich aber jegliche Beschreibung von technischem Fortschritt, sondern setzt den Fokus voll auf eine von Megakonzernen regierten Welt. Es ist recht kurzweilig geschrieben, sein nicht mehr ganz frisches Alter merkt man ihm eigentlich nur in einigen Passagen an.

Hat mir gut gefallen, für 5 Sterne fehlt aber der letzte Hauch Genialität.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alle Macht den Konzernen, wie auf Erden so auch auf der Venus!, 3. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
Mir hat "Eine Handvoll Venus" sehr gut gefallen. Besonders beeindruckend war, wie gut die Autoren gesellschaftliche Entwicklungen und heutige Probleme (Globalisierung, Überbevölkerung, Umweltzerstörung, Werbung rund um die Uhr, die Macht der Konzerne und die Ohnmacht des Staates) vorausgesehen haben. Darin ist dieses Buch Lichtjahre besser als die üblichen Science Fiction Sagas, wo häufig phantasielos einfach eine Feudalgesellschaft ins Weltall und in die Zukunft versetzt wird. Allerdings ist "Eine Handvoll Venus" keine klassische Science Fiction, sondern eher eine Anti-Utopie. Wer hier Abenteuer im Weltraum oder technische Spielereien erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. Trotzdem ist das Buch sehr vergnüglich und abwechslungsreich zu lesen. Die Hauptfigur Mitch Courtney, ein Topmanager der "Star-Klasse" hat jede Menge Abenteuer (auf der Erde) zu bestehen und es gibt sogar ein Happy End, wenn auch etwas anders, als Mitch es sich erträumt hat.
Vor mindestens 20 Jahren hatte ich dieses Buch schon einmal gelesen, damals noch unter dem alten Titel "Ehrbare Kaufleute und eine Handvoll Venus", der sich auch mehr am amerikanischen Original ("The space merchants") orientiert hat. Schade, dass der Verlag bei der Neuauflage den Titel verkürzt hat; dafür gibt es einen Punkt Abzug. Der alte Titel hätte auch sehr schön deutlich gemacht, wie aktuell dieses Buch in unserer heutigen Wirtschafts- und Systemkrise ist. Mögliche Fortsetzungen könnten dann zum Beispiel heißen: "Vertrauenswürdige Banker und eine Handvoll Wertpapiere" oder ganz aktuell "Vorausschauende Manager und eine Halde Autos".
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Wert des Menschen als Konsument, 21. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
ALLGEMEINES: Die hier vorliegende Auflage hat 301 Seiten, eine etwa 12 Punkt große, sehr gut zu lesende Schrift, keine Abbildungen und 19, einfach durchnummerierte Kapitel.

Ich kannte die Autoren bislang gar nicht, obwohl ich SF Bücher schon seit den 70er Jahren als Teenager gelesen habe und auch sammele. Zugegeben -' große Weltliteratur ist das tatsächlich nicht. Ich achte immer darauf, ob sich Sätze als Zitat eignen. Hier konnte ich mir keinen einzigen notieren. Am Anfang hab ich das Buch immer abends stückweise gelesen und kam anfangs etwas schwerfällig in die Story rein. Doch das änderte sich mit dem Moment, wo der Hauptheld im Schnee verschwindet, entführt wird und unterirdisch (?) in einem gewaltigen Komplex niederer Arbeitsmenschen (Konsumenten unter Klasse) wieder auftaucht. Ab dann nimmt die Story mächtig Fahrt auf und hat mich nicht mehr losgelassen, so dass ich fast einen ganzen Sonntag nur noch gelesen habe.

ZUM INHALT: da wurde hier ja schon einiges in den Reviews geschrieben. Ich möchte nur hinzufügen, dass die Seitenhiebe gegen den damaligen Abhörstaat USA in der McCarthy Ära mit seiner paranoiden Kommunisten-Verfolgung schon sehr deutlich sind. Ebenso die Darstellung des Dogmas einer Konsumgesellschaft, welche die heutige Situation in gewisser Weise schon vorweggenommen hat. Die Menschen erscheinen als nicht gleichwertig, sondern in kastenartige Schichten und Klassen eingeteilt, die ihrer natürlichen Daseinsweise klar widersprechen. Insofern ist der Roman auch topaktuell. Auch das ökologische Problem ist schon deutlich aufgezeigt, wobei die Flucht zur Venus letztlich als einzige Lösung dargestellt erscheint. Der Hauptdarsteller ändert zwar seine Gesinnung ' allerdings ist sein innerer Zwiespalt und Kampf mit seiner falschen Ideologie, dem 'Gott des Verkaufens' viel zu wenig dargestellt. Er erkennt das zwar irgendwie aber woran er selbst diesen inneren Wandel vollzogen hat und wann er zu neuen Einsichten gekommen ist, das geht leider ziemlich unter. Schade. Da hätte man mehr draus machen können.

FAZIT: ein durchaus gut lesbares Buch, bei dem mir klar ist, warum es mit zu den Klassikern des SF gezählt wird. Dennoch halte ich es insgesamt nur für bestenfalls Durchschnitt. Wegen der besonderen gesellschaftspolitischen Bedeutung vergebe ich insgesamt 3 Sterne.

TIPP FÜR SF-NEU-EINSTEIGER: Science Fiction Literatur ist eine der technisch, philosophisch und gesellschaftskritisch spannendsten Genres überhaupt. Aber man sollte als daran neu interessierter Leser besser mit anderen Büchern beginnen, als diesem hier.

Ich mag vor allem '"richtige SF"' und nicht diesen Fantasy-Kram, sondern wirklich phantastische Geschichten, Begegnungen mit anderen Lebensformen, Abenteuer auf anderen Planeten oder im Weltall, Zukunftsversionen auf der Erde, Kontakt mit anderen Zivilisationen aus dem All, Robotergeschichten usw. Deshalb kann ich vor allem Autoren aus den 60er bis 80er Jahren aus dem Ostblock sowie einige Amerikaner empfehlen. Zu meinen Lieblingsautoren gehören Alexander Kröger, Stanislaw Lem, Eberhard del Antonio, Karl-Heinz Tuschel, Ursula K. Leguin, Arkadi & Boris Strugatzki, Carlos Rasch, Ray Bradbury, Gert Prokop, Kurt Lasswitz, Klaus Frühauf, Erik Simon, Michael Szameit, Johanna und Günter Braun u.v.a.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SF - Pflichtlektüre!, 24. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
Die Bevölkerung der Zukunft besteht nur noch aus Anbietern und Verbrauchern. Es herrscht eine große Kluft zwischen den oberen 10.000 und dem Rest. Mitchell Courtenay, Werbetexter ist einer der eigentlichen Stars auf der Bildfläche - den es geht nur um eines Geld verdienen durch verkaufen.
Allerdings ist die Erde bereits zur Gänze ausgebeutet und überbevölkert und man will die Venus besiedeln. Wer bekommt die Werberechte für den gesamten Planeten.
Mitchell wird zwar Vorsitzender des Projekts: Venus, aber durch eine Intrige durch einen Konkuren Konzern böse abserviert. Man beraubt ihn seiner Indetität und verschleppt ihn nach Costa Rica auf eine Plantage für künstliche Nahrung. Er muss nun das Lebens kennen lernen das die Verbracuer führen. Er vesucht sich wieder nach oben zu kämpfen ...

Der Roman ist zwar aus den 50er Jahren liest sich aber sehr aktuell, da Umweltverbrechen und rücksichtlose Konzerne nachwievor unsere Weltbild prägen.

Einer der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts in der Science Fiction. (gäbe es 10 Sterne würe ich 10 vergeben)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres SF-Meisterwerk aus den 50ern, 15. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
Sobald ein Buch als Meisterwerk beworben wird, kommen mir die 100 Meisterwerke des Süddeutschen Verlags in den Sinn. Dabei handelt es sich sicherlich um hohe Kunst und anerkannt Literatur. Dennoch liest sich einiges davon eher zäh, weil der heutige Blick auf Werke, die vor 50 Jahren oder mehr geschrieben wurden, eine gewisse Verstaubtheit nicht mehr verleugnen kann. Deshalb war ich gespannt, ob "Eine Handvoll Venus" den Vorschusslorbeeren gerecht würde.

Und ich kann nach dem Genuss dieses mir bisher unbekannten Juwels bestätigen, hier bekommt man Lust auf mehr. Das liegt an der Darstellung des Protagonisten, der immer wieder erklärt, warum sein Menschenbild und seine Werte so richtig sind, während die opponierende Gruppe doch nur aus Spinnern und Terroristen bestehen könne. Das ganze wird so zynisch und eloquent beschrieben, dass ich es dem Helden gar nicht übel nahm, wenn er wieder mal die Realität durch Werbetexte so weit verzerrte, wie es eben nunmal nötig sein würde, um die Konsumenten (also alle Menschen außer den Werbetextern) zum Kaufen und Verbrauchen zu ermuntern.

Die in den 1950ern geschriebene Geschichte spielt nach 2010, also in unserer Zeit. Obwohl die ein oder andere technische Errungenschuft der letzten 60 Jahre nicht perfekt prognostiziert wurde, gibt es doch häufig Nähen zu den Dingen, die wir heute verwenden. Viel interessanter fand ich jedoch, wie die Wertesysteme der Produzenten den heutigen doch sehr nahe kommen: Wenn ein Nahrungsmittel billiger synthetisch erzeugt werden kann, dann tut man das eben. Wenn der Verzehr dieses künstlichen Produkts dann auch noch zur Abhängigkeit führt, umso besser (für den Hersteller). Die Produktion muss natürlich so billig wie eben möglich sein. Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, zukünftige Entwicklungschancen von Menschen oder auch nur so simple Dinge wie Gesundheit und Wohlbefinden haben dabei keinen Stellenwert. Natürlich ist das in diesem Meisterwerk süffisant und überspitzter dargestellt. Aber so weit weg von dem Denkprozess der selbsternannten herrschenden Klasse (bei uns Investmentbanker, hier Werbetexter) erscheint einem das heute nicht mehr. Politiker sind Marionetten, Mitbewerber werden mit allen Mitteln bekämpft. Genug gibt es nicht, es muss immer mehr sein. Wenn die Erde nicht mehr ausreicht, ist nun eben die Venus dran.

Das ganze ist so rasant erzählt und verführt den geneigten Leser immer wieder zum Schmunzeln, an manchen Stellen auch mal zum lauten Lachen. Das Buch war weder trocken noch hochgeistig, aber witzig, intelligent und spannend. Mehr kann man an einem verregneten Abend gar nicht erwarten. Ein klarer Kauftipp. Übrigens wäre hier eine Verfilmung sehr interessant. Darauf hoffe ich nun.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch heute noch brandaktuell, 27. Mai 2009
Von 
D. Banick "Ceylon1979" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
Eine Handvoll Venus ist ein visionärer (1952 geschrieben), mutiger (Kritik des modernen Turbo-Kapitalismus) und aktueller Roman (nicht nur wegen der momentanen Weltwirtschaftskrise) und somit ein Buch, das nicht nur SF-Lesern Lesefreude bereiten sollte.

Mitch C. ist Angestellter einer der luzidesten und mächtigsten Werbeagenturen naher Zukunft. Als Mitglied der "Star-Klasse" genießt er umfangreiche Privilegien. Dank reibungsloser Zusammenarbeit gigantischer globaler Konzerne und Werbeagenturen verfügt er über suggestive Macht. Sein neuester Auftrag: den Konsumenten die Erschließung und Besiedelung der Venus schmackhaft zu machen.

Neben Konzernen, Werbeagenturen und einigen politischen Institutionen spielen die "Consies" (eine Umweltschutzorganisation - vergleichbar evtl. mit GREENPEACE) eine gewichtige (Außenseiter-)Rolle in diesem Roman. Aufgrund der Solidarität der oben genannten Institutionen haben sie jedoch einen schweren Stand und agieren im Untergrund. - "Mit den Consies würde ich leicht fertig werden, mit diesen wild ausschauenden Eiferern, die behaupten, die moderne Zivilisation beute unseren Planeten aus. Albernes Zeug. Die Wissenschaft ist dem Versiegen natürlicher Rohstoffquellen immer einen Schritt voraus. Als echtes Fleisch knapp wurde, hatten wir schließlich Sojaburger parat. Als das Öl versiegte, wurde das PediCab als Autoersatz entwickelt."

Richard Morgan macht im Vorwort darauf aufmerksam, dass dieser Roman zunächst als Fortsetzung in einem SF-Magazin erschien. Und das sei dem Plot anzumerken: er sei "episodisch in Form und Tonfall". Das stimmt. Die Handlung - in der Ich-Perspektive wiedergegeben - entwickelt sich sehr rapide. Die Erzählform erinnert an heutige Werbeclips, wo Unmengen von Bildern hintereinander weg gespult werden. Trotzdem oder gerade deshalb hat man keine Schwierigkeiten, dem Plot zu folgen. Und das liegt zweifelsohne an der präzisen, geschliffenen und klaren Sprache des Autorenduos.

Die Charakterzeichnung geht mit dem Erzählfluss konform. Die Komprimiertheit szenischer und emotionaler Abläufe lässt die Handlung zuweilen in James-Bond-Manier voranschreiten. Spionage, Verschwörungen und Sabotage kommen schließlich auch darin vor.

Fazit: Mit dem [Ver-]Kauf dieses Werkes (inkl. Lesen) sind sowohl der Produzent als auch der Konsument zufrieden.
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3.0 von 5 Sternen hardcorekapitalismus mal vorgeführt, 21. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman (Taschenbuch)
und das in so frühen Jahren ... Wenn man sich das Verhalten unserer Wirtschaftseliten heutzutage anschaut bekommt einen Geschmack davon wie es weitergeht, verpackt in einer guten spannungsreichen Story
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5.0 von 5 Sternen uralt, aber..., 1. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
sowas von aktueller Roman, der einem ob der Vorrausicht des Autor Angst machen kann... gnadenlos gute Geschichte, von der man nicht glauben kann, dass sie über 50 Jahre alt ist!!!
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4.0 von 5 Sternen 1952 oder doch 2012, 26. Januar 2013
Von 
Ayca T. Ruppert "Boo" (Frankfurt, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch hat mich sehr überrascht, wie treffend es unsere heute Zeit beschreibt.
Gut geschrieben und eine tolle Story!
Es reiht sich bei mir bei "Eine schöne neue Welt" und "1984" ein.
Gutes Buch!
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Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman
Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman von Cyril M. Kornbluth (Taschenbuch - 1. Dezember 2008)
EUR 8,95
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