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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nautische Fantasy vom Feinsten
Die "Sturmwelten" sind der Auftakt zu einer neuen Trilogie, die in einer exotisch-karibischen Welt spielt, die gerade erst von den Seefahrern Corbanes erforscht und in Besitz genommen wird. Drei Figuren stehen im Zentrum der Handlung: Der junge adelige Jaquento, den es aus Corbane in die raue Inselwelt verschlägt, die Offizierin Roxane, die ihr erstes Kommando auf...
Veröffentlicht am 6. März 2008 von Nyx

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele Parallelen mit Forester
Mal abgesehen davon, dass die Charaktere dieses Buches die absoluten Standardklischeebaukästen sind (toughe, schlagfertige Piratenbraut mit weichem Kern, unsicherer Draufgänger, der sich zu einem verantwortungsvollen Anführer entwickelt und dergleichen), verwundert sehr, dass sich hier offenbar fleißig aus anderen Werken bedient wurde.

Nur...
Vor 9 Monaten von Dorian Gray veröffentlicht


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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nautische Fantasy vom Feinsten, 6. März 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Die "Sturmwelten" sind der Auftakt zu einer neuen Trilogie, die in einer exotisch-karibischen Welt spielt, die gerade erst von den Seefahrern Corbanes erforscht und in Besitz genommen wird. Drei Figuren stehen im Zentrum der Handlung: Der junge adelige Jaquento, den es aus Corbane in die raue Inselwelt verschlägt, die Offizierin Roxane, die ihr erstes Kommando auf einem Sturmweltenfahrer übernimmt, und der Sklave Majagua, der gegen seine brutalen Herren rebelliert. Ihr Schicksal verknüpft sich im Lauf des Romans untrennbar miteinander, und schon nach kurzer Zeit wachsen einem die faszinierenden Hauptpersonen ans Herz (nicht missen möchte man aber auch den wundervoll lakonischen Franigo, der als aufstrebender Hofpoet die Zustände in Corbane kommentiert).
Der Autor entwickelt eine ganz eigene, sehr lebendige Welt, in der Mantel-und-Degen-Romantik ebenso einen Platz hat wie ein korruptes Adelssystem, das sich auf Kosten neu entdeckter Länder bereichert. Spannung wie in einem Abenteuerfilm ist garantiert, wenn sich die Schiffe der Marine und der Freibeuter schlussendlich auf See gegenüberstehen.
Hier lassen literarische Vorbilder wie C.S. Forrester und Arturo Perez-Reverte grüßen.
Die Sturmwelten sind ein echtes Lesevergnügen, das beweist, dass Fantasy weit mehr kann als Hauen & Stechen.
Unbedingt empfehlenswert!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl......, 17. April 2009
Von 
B. Erlenmayer "Leseratte" (Calw) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
für dieses spannende Buch. Christoph Hardebusch schafft es mit seinem vorhandenen Wissen über die Seefahrt eine glaubwürdige Welt darzustellen. Ähnlich wie auch bei seinen Troll Büchern spielt sich alles wie eine Art Film vor einem ab. Man fühlte sich beim Lesen an viele tollen Piratengeschichten erinnert (die Schatzinsel, Fluch der Karibik oder das Game Monkey Island). Gewürzt wird alles mit einer "Prise" Magie, ohne sie aber momentan noch überhand nehmen zu lassen.
Was mir anfänglich schwer gefallen ist waren die Personennamen und die einzelnen Orte. Wusste nicht immer wer eigentlich zusammen gehört und wer miteinander im Kriegzustand ist. Gegen Mitte es Buches wurde es mir dann aber immer klarer.
Sehr positiv hat mir gefallen das Christoph nicht zimperlich mit so mancher Hauptfigur umgeht und so manchen auch mal sterben lässt. So sieht für mich eine realistische Story aus.
Freu mich nun auf den nächsten Teil........
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furioses Spektakel auf hoher See!, 20. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Sturmwelten" ist der fulminante Auftakt zu Christoph Hardebuschs neuer Fantasy-Trilogie ganz anderer Art. Auf faszinierende Weise verbindet der Autor in seinem Roman bekannte Elemente der Phantastik - Abenteur, Magie, Kämpfe, fremde Welten und Wesen ... - mit historischen und filmischen Vorbildern zu einem ganz eigenen Setting, das Kindheitsträume wieder aufleben lässt: einmal mit Piraten über die Weltmeere zu segeln!

Eine Vielzahl von Ländern und Kulturen, jede mit spezifischen Gepflogenheiten, von den Werten und Normen bis hin zum Sprachduktus, breiten sich vor dem Leser aus und lassen eine bunte, exotische Welt entstehen. Auf der einen Seite ist da Corbane, der mächtige Kontinent des Reiches, mit seinem alles dominierenden Reich Géronay, ein Ort der Kultur und der politischen Intrige; auf der anderen Seite liegt die Sturmwelt, bestehend aus vielen kleinen Inseln mitten im Weltmeer, perfekt für allerlei Abenteurer und Glücksritter - und für die bereits erwähnten Piraten!

Mehrere parallele Handlungsstränge geben Einblick in die verschiedenen Ecken der von Hardebusch erschaffenen Welt. Da gibt es zum einen den jungen Hiscadi Jaquento, der aus unbekannten Gründen aus seiner Heimat fliehen musste und nun versucht, in den Sturmwelten sein Glück zu finden. Anfangs eher wider Willen, schliesst er sich einer Truppe von Piraten an. Schnell findet er Freunde unter den freiheitsliebenden Männern und Frauen, doch sein Ehrgefühl und sein hitziges Temperament bescheren ihm auch einige rachsüchtige Feinde. Ein ganz anderes Leben führt die frisch gebackene Offizierin Roxane, die in der Thaynrischen Marine ihren Dienst zu erfüllen sucht, so gut es unter einem cholerischen Kapitän eben geht. Fachmännisch, aber nie langweilig oder gar belehrend schildert der Autor das Leben an Bord eines Segelschiffes. Der Kurs der beiden kreuzt sich, als ein mysteriöses dunkles Schiff mit noch mysteriöserer Ladung am Horizont auftaucht.

Auf der anderen Seite der Welt, fernab der Sturmwelten, in der Hauptstadt von Géronay, ist der hiscadische Dichter und Dramenschreiber Franigo dabei, sich einen Namen zu machen. Obwohl - oder vielleicht auch gerade weil - lange unklar bleibt, was Franigo mit den anderen Figuren der Geschichte verbindet und was sein Rolle in den Geschehnissen sein wird, schafft es besonders dieser Charakter zu faszinieren. Mit Figur des Franigo kann Christoph Hardebusch sein volles schreiberisches Können unter Beweis stellen. Wortgewandt und voll Witz sinniert der Schreiberling über literarische Formen und Inhalte und das Leben im Allgemeinen und illustriert dem Leser dabei das Leben im vorgeblich zivilisierten Géronay, fernab der Abenteuer, dem Säbelrasseln und Segelsetzen und dem grimmigen Überlebenskampf der anderen Charaktere.

Diesen Überlebenskampf haben vor allem die Sklaven Majagua und Sinao auszufechten. Unter der Knute eines übellaunigen Aufsehers versuchen sie, erneut Kontrolle über ihr Leben zu erringen, und das geht nur in Freiheit! Doch der Weg dahin ist gefährlich und endet nur allzu oft am Galgen. In der Verzweiflung und den unwürdigen Lebensbedingungen der Sklaven zeigt sich eine der düsteren Seiten der Sturmwelt. Lange nicht alles ist hier eitel Sonnenschein. Und das ist gut so. Denn es verleiht der imaginären Welt von Christoh Hardebusch eine Glaubwürdigkeit, die in manch anderem Fantasyroman fehlen mag.

Von der ersten bis zur letzten Seite ein überaus gelungener neuer Roman des Erfolgsautors! Man möchte gleich selbst in die Wanten klettern und die Segel setzen! Macht definitiv Lust auf mehr (Meer)!
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Farbiges Fantasyabenteuer mit Tiefgang und ungewohntem Ambiente, 11. März 2008
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Jacquento ist ein hiscadischer Adliger auf der Flucht. Er hat seine Heimat, den alten Kontinent, verlassen, um auf den Inseln der Sturmwelt Zuflucht zu suchen.

Dort begegnet er Rahel und Kapitän Deguay, die ihn einfach nach einem Zechgelage auf ihr Schiff, die Todsünde, verschleppen. Freiwillig, wie sie immer betonen, er dürfe jederzeit gehen. Doch das werde er nicht, denn er habe die See im Blut.

Die Todsünde ist ein Kaperschiff. Manche nennen so was Piraterie, doch Kapitän Deguay hält auf Formen.

Roxane hält auch auf Formen. Sie muss, denn sie ist gerade zum Leutnant der Marine Thaynrics befördert worden und tritt ihre erste Stelle auf der Fregatte Mantikor an. Die segelt ebenfalls zu den Sturminseln. Da der Marine wegen der jahrzehntelangen Kriege die Offiziere auszugehen drohten, nimmt sie jetzt auch Frauen auf. Widerwillig, versteht sich.

Majagua wurde auf eine Insel der Sturmwelt verschleppt. Als Sklave, ein Schicksal, das er nicht akzeptieren will. Irgendwann wird er fliehen. Oder die Sklaven befreien. Oder beides.

'"Schafsjunge'" nennt ihn die Küchensklavin Sinao. Wer sich auflehnt, hängt bald an dem Galgen des Forts, dessen Kanonen über die Sklavenquartiere wachen. Obwohl Sklaverei neuerdings verboten ist, aber hier, auf der Insel kümmert das niemand. Hier herrscht Tangye, der Vertreter der Compagnie, die ihre eigenen Truppen hat und ein eigenes Recht.

Vergessen sollten wir auch nicht den Dichter Franigo. Der erzielt erste Erfolge, lebt in Corbane, der größten Landmacht des Kontinents und weiß, wie man Karriere macht. Man schafft sich adlige Gönner und bald kann man sich kleiden wie sie, leidet nicht mehr Hunger wie die Veteranen der endlosen Kriege und kann verächtlich auf die Bettler herabschauen, die vor den Palästen des Adels um Brot betteln. Doch dann dichtet er einmal zu viel, nämlich ein Spottgedicht auf Adel und König, das viel erfolgreicher ist, als er je vermutet hätte. So stehen nun die Soldaten des Königs vor seiner Tür ...

Christoph Hardebusch hat schon in seinem "Die Trolle" bewiesen, dass Fantasy weit mehr ist, als immer nur den Herrn der Ringe neu zu erzählen. Dass es weit mehr Welten gibt, außer den keltischen Sagen und einem gefühlten Mittelalter. Hier hat er sich die Zeit der Aufklärung und Revolution als Vorlage genommen, 1750-1815.

"Hornblower" kommt da dem Leser in den Sinn, "die Schatzinsel", aber auch Lion Feuchtwangers großartige und fast vergessene Triologie "Die Füchse im Weinberg". Frankreichs Absolutismus, die Karibik, der Kaiser von Haiti, Freibeuter und Offiziere, Linienschiffe, Manufakturen und Wissenschaft. Kanonen statt den sonst so gängigen Schwertern.

Der Autor schreibt daraus eine atemberaubende Geschichte, kopiert seine Vorlagen nicht einfach, sondern mixt aus ihnen ein ganz neues Werk, das den Leser in Atem hält. Erstaunlich, denn er ist keiner von der hektischen Sorte, oft erzählt er ruhig, langsam, gibt Personen und Hintergrund Raum, das wir sie vor uns stehen sehen, uns den Schweiß von der Stirn wischen, wenn wir die brutale Enge auf einem Kriegsschiff spüren und die Nase zuhalten, wegen dem Geruch der vielen Menschen.

Kriegsrecht und eine Disziplin, die jedem von uns, die wir alle Kinder von 68 sind, fremd erscheint, doch der Autor bringt sie uns näher, ohne sie zu verherrlichen.

Die Faszination und gleichzeitig die Fremdheit der Zeit werden lebendig. Und die Erkenntnis, dass das nur zweihundert Jahre zurückliegt. Als die ersten Fabriken entstanden, eine erste Globalisierung der Welt der erfolgte.

Doch nicht ganz, denn in den Sturmwelten gibt es, anders als um 1800, echte Magie, Magier die sie beherrschen und studieren, denn auch die Magie gehorcht Gesetzen. Daneben Caserdotes, wie sich die örtlichen Priester der Einheit nennen, deren Aufgabe es ist, Magie abzuwenden.

Selten hat mich ein Roman so gefesselt. In Sturmwelten stimmt einfach alles, der Hintergrund, die Figuren, die Handlung wie der Stil, in dem sie geschrieben wurde. Dass die ersten vier Seiten, der Prolog, damit verglichen abfallen, weil sie sich sehr an übliche Fantasy-Prologe klammern, sei gesagt, ist aber unwichtig.

Und das Buch ist ein Beweis dafür, dass Fantasy weit mehr ist, als Sword and Sorcery; dass es genug Zeiten neben dem englischen Mittelalter gibt, aus denen ein Autor schöpfen kann, dass es nicht immer die gleichen Geschichten sein müssen. Auch ein Beweis, dass Verlage durchaus nicht immer das gleiche drucken müssen, um ihr Geld zu verdienen. Denn dieses Buch wird seinen Weg machen, da bin ich mir sicher. Hoffentlich ist es vielen anderen Autoren - und allen Verlagen! - ein Vorbild, nicht in dem Sinne, dass sie es kopieren, sondern darin, dass sich das Wagnis lohnt, neue Stoffe, neue Zeiten ausfindig zu machen.

Ein farbiger Abenteuerroman mit lebendigen Figuren, ungewöhnlichem Hintergrund und unbedingt lesenswert!

(C) Hans Peter Roentgen
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hornblower meets Fantasy, 22. Mai 2008
Von 
M. von Treyer (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Dieses Buch schafft sehr überzeugend den Brückenschlag des klassischen marinehistorischen Romans zur Fantasy und bleibt dabei lebendig, glaubwürdig und authentisch.

Allein schon das aufgeführte 2 1/2-seitige sehr umfassende Literaturverzeichnis gibt einen Einblick in die enorme Recherchearbeit, die sich der Autor gemacht haben muss. Diese Arbeit spiegelt sich im ganzen Buch wieder und man hat das Gefühl, dass der Autor weiß, wovon er schreibt - ohne dabei jedoch den unbedarften Leser zu sehr zu überfordern.

Die Handlung ist spannend und lässt am Ende des Buches Raum für eine Fortsetzung, die man sich - angesichts des fesselnden Schreibstils, der glaubwürdigen und liebevoll gezeichneten Charaktere - auch wünscht.

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und werde mir sicher auch den nächsten Teil zulegen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Genre-Mischung, 10. Juni 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Wunderbar! Für mich als Fan von Fantasybüchern sowie maritimhistorischen Romanen ist "Sturmwelten" die perfekte hybride Schöpfung.
Wer hier allerdings wegen der "Trolle"-Reihe von Hardebusch Fantasy á la Tolkien erwartet, sucht Zwerge, Elfen, Trolle etc. vergebens.
Stattdessen wird der Leser in ein turbulentes farbenprächtiges Seeabenteuer gestürzt.
Freue mich schon auf die Fortsetzung dieser kurzweiligen Unterhaltung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... mehr davon bitte!!!, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Eine farbenprächtige Welt, fesselnde Schicksale der Heldinnen und Helden, Intrigen auf allen Seiten, Segelschiffe und Kanonendonner haben diesen Roman zu einem entspannten Lesevergnügen gemacht. Endlich mal ein Fantasyroman ohne tumbe Haudraufhelden und mysteriöse gute / böse Supermagier. Keine Elfen, Zwerge, Trolle oder andere "Un"menschen und stellen sie sich vor, ich habe sie nicht vermisst. Kein Bisschen!!!!
Allerdings befürchte ich, das in den folgenden Büchern die kleine Echse Jaquentos ihr wahres Wesen zeigt und der "Alte" aus dem Epilog wohl doch einige überwältigende magische Momente einbringt. Dennoch hoffe ich ...
Ein Stern Abzug deshalb, weil vor allem während der Seeschlacht offensichtlich wird, dass der Autor Fan historischer Marineromane ist. Aber irgendwo muss die Inspiration ja herkommen... ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele Parallelen mit Forester, 5. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Mal abgesehen davon, dass die Charaktere dieses Buches die absoluten Standardklischeebaukästen sind (toughe, schlagfertige Piratenbraut mit weichem Kern, unsicherer Draufgänger, der sich zu einem verantwortungsvollen Anführer entwickelt und dergleichen), verwundert sehr, dass sich hier offenbar fleißig aus anderen Werken bedient wurde.

Nur ein Beispiel: Eine junge Marineoffizierin auf ihrer ersten Fahrt, dient unter einem vermeintlich geisteskranken Kapitän, der in seiner Paranoia überall Verrat, Sabotage und Meuterei wittert. Die Crew behandelt er grausam, die Offiziere werden schickaniert, dafür wird denen verziehen, die ihm gewogen sind. Als ein junger Offizier aufgrund einer Lapalie mal wieder eine viel zu hohe Strafe bekommt und fast zu Tode gepeitscht wird, rotten sich die Offiziere in ihrer Verzweiflung zusammen. Die Hauptperson wendet sich an die Schiffsärztin, wohlwissend, dass diese den Kapitän für dienstuntauglich erklären könnte, was dem Schrecken vorerst ein Ende setzen würde. Die Schiffsärztin hingegen will das Übel nicht sehen und traut sich nicht, die Dienstuntauglichkeit des Kapitäns zu erklären. Daraufhin treffen sich die Offiziere heimlich unter Deck, um über weitere Schritte zu beraten und werden vom Kapitän beinahe erwischt. Die Offiziere können den Kapitän jedoch umgehen, während dieser unter Deck auf der Suche nach den Verrätern "stürzt".

Jedem, dem diese Szene bekannt vorkommt, kann ich nur sagen: ja, sie haben Recht. Das gabs schon mal. Und zwar nahezu 1:1 in den Hornblower-Romanen von C.S. Forester. Kapitän Sawyer von der Retribution lässt grüßen. Für alle, die es nicht kennen, zitiere ich mal aus dem englischen Wikiartikel:

,,Hornblower is the Fifth and junior Lieutenant. It is quickly apparent that Captain James Sawyer suffers from paranoid schizophrenia, constantly suspecting plots to undermine his authority and inflicting irrational and arbitrary punishments upon Hornblower and other officers. A young volunteer named Wellard suffers particularly badly. Four of the Lieutenants meet in secret in the lower decks to discuss what can be done, but are interrupted when Wellard warns them that the Captain is on his way to arrest "mutineers" The officers scatter and attempt to appear as if nothing had happened, and in the confusion, they learn that the Captain has somehow fallen head-first into the hold."

Und auch an anderer Stelle findet man verblüffende Anleihen anderer Werke. So wird oben beschriebene Handlung durch eine bereits erwähnte Lapalie in Gang gebracht: ein rebellischer Matrose versäumt es, einen der jungen Fähnriche zu güßen und rempelt ihn stattdessen an. Wer kennts? Richtig. Master&Commander, geschrieben von einem weiteren Großen des maritinen Romans - Patrick O'Brian, verfilmt mit Russel Crowe in der Hauptrolle.

Klar ist, dass man als heutiger Romanautor das literarische Werk nicht neu erfinden muss, respektive kann. Dennoch wäre hier etwas mehr Innovation schön gewesen. Die zwei Sterne gibt es für die geschickte Verwebung der viele Hauptpersonen, die zu Beginn scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben und erst ab der Mitte des Buches langsam nach und nachzueinander finden und sich ihre Schicksale verstricken. Zu Anfang natürlich zäh, da man immer wieder aus der bereits vertrauten Umgebung in eine neue gerissen wird, ab der zweiten Hälfte jedoch umso spannender, da man langsam erkennt, wie die einzelnen Handlungsstränge nach und nach zusammenlaufen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend erzählte maritime Fantasy, 20. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
"Sturmwelten" ist der erste Band einer Trilogie von Christoph Hardebusch, die vor einem maritimen Hintergrund erzählt wird. Die historischen Vorbilder der Welt sind klar zu erkennen, denn sie ähnelt der Zeit um 1800.

Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Charaktere erzählt, die sich aus verschiedenen Gründen in der exotischen Sturmwelt befinden, einem Archipel von Inseln, das nicht nur Piraten und Sklavenhalter beherbergt, sondern auch eine geheimnisvolle Frachte. In die Jagd auf diese Fracht werden die Charaktere nach und nach verwickelt, ihre Pfade kreuzen sich und trennen sich wieder, bis es schließlich zu einer verhängnisvollen Schlacht kommt.

Der Roman ist mit über 700 Seiten sehr dick, und die Geschichte beginnt langsam. Hardebusch nimmt sich viel Zeit, um seine Figuren und die Welt vorzustellen, auch wenn man schon bald erahnen kann, dass die Geschichte auf einen Punkt hin entwickelt. Die glaubwürdigen Charaktere sind ein Pluspunkt des Romans. Auch sprachlich und stilistisch kann der Text überzeugen, ebenso wie in der Darstellung des Hintergrunds und vor allem des Lebens an Bord von großen Segelschiffen.

Wer Fantasy mag, liegt bei "Sturmwelten" sicher nicht falsch. Aber auch Freunde von Abenteuerliteratur können definitiv auf ihre Kosten kommen. Eine klare Leseempfehlung von der ersten bis zur letzten Seite.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen an Bord der Mantikor, 28. Juni 2009
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmwelten. (Broschiert)
Wer auf Piraten und Freibeuter, auf Zauberer und Drachen gepaart mit Südseeinselflair steht sollte zugreifen.
Im übrigen finde ich, daß der Schreibstil von Herrn Hardebusch immer besser wird.
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Sturmwelten.
Sturmwelten. von Christoph Hardebusch (Broschiert - 3. März 2008)
EUR 13,00
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