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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Nachdem ich jetzt bereits die ersten Teile verschlungen habe(die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht), bemerkte ich durch Zufall, dass es bald eine neue Triologie über die Elfen geben würde, namens Elfenritter.
Ich war natürlich begeistert und nachdem das Buch erschienen war kaufte ich es mir sofort. Gleich nach den ersten Seiten wurde einem bewusst, dass...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2007 von Glorfindel

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber schlechter als die "Vorgänger"
Wie bisher alle "Nachfolger" des grandiosen Grundbuches ist auch die Ordensburg kein wirklicher Nachfolger, sondern lediglich Füllstoff für die großen Zeitlücken des Hauptbuches. Mittlerweile muss man sich wohl fragen, ob das nicht der eigentliche Grund für die teils extremen Sprünge war. Aber das wird Fans wohl wenig stören, solange...
Veröffentlicht am 9. Januar 2008 von Deus


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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 28. Oktober 2007
Von 
Glorfindel (Salzburg, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Nachdem ich jetzt bereits die ersten Teile verschlungen habe(die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht), bemerkte ich durch Zufall, dass es bald eine neue Triologie über die Elfen geben würde, namens Elfenritter.
Ich war natürlich begeistert und nachdem das Buch erschienen war kaufte ich es mir sofort. Gleich nach den ersten Seiten wurde einem bewusst, dass das Buch am Ende von "die Elfen" angesiedelt war und das es diesbezüglich um eine Geschichte handelte, bei der die Menschen des Fjordlandes in den Vordergrund traten. Meiner Meinung nach so sehr, dass die Elfen sehr schnell in den Hintergrund rückten und man sich ausschließlich mit den Problemen der Fjordlandprinzessin Gishild und dem mutigen Luc auseinandersetzten musste. Natürlich tat das der spannenden Geschichte keinen Abriss, sorgte jedoch dafür(obgleich ich mir der Tatsache bewusst war, dass der Untertitel des Buches "die Ordensburg" hieß), dass ich mir ernsthaft Sorgen darum machte, ob das Buch fortwährend von zwei menschlichen Kindern beherrscht werden würde, die sich, wie es der Zufall so will, ganz unvermutet auf einer Art Eliteritterschule, auf der sagenumwobenen Insel Valloncour der Tjuredpriester treffen, sich zuerst nicht ausstehen können und sich letztendlich ineinander verlieben. Die einzige elfische Hauptperson, die eine wirklich größere Rolle spielt, ist die Maurawani Silvyna( wobei die Zauberin Yulivee auch manche Kapitel für sich beanspruchen kann, die meiner Meinung nach aber viel zu dünn gesät sind) die, nachdem man Gishild auf die Ordensburg entführt hatte, wo sie auch später auf Luc traf, alles daran setzt die fjordländische Prinzessin und ehemalige Schülerin zu finden und nicht einmal davor zurückschreckt, sich bei den Menschen als Dirne zu verkaufen. Immerhin heißt das Buch Elfenritter und die Waldelfin ist für eine Ritterin in dem Sinne viel zu heimtückisch und erinntert mit ihren teilweise sehr grausamen Taten eher an eine Meuchelmörderin( was sie aber in den Augen vieler Leser nur noch attraktiver macht).
Auch der Graf Fenryl spielt anfangs eine größere Rolle, fällt aber sehr früh in eine Art Koma, aus dem er auch nicht zu erwachen scheint.
Warum dann 5 Sterne?
Tja, das muss wohl daran liegen, dass das Buch davon abgesehen, wie ich finde, beinahe perfekt ist, die Geschichte ist tiefsinnig, so gut wie alle Handlungen der Personen sind nachvollziehbar und die Figuren allesamt interessant. Ganz zu schweigen von dem Schreibstil, den ich wirklich gelungen finde und dessen Art dafür sorgt, dass das Buch auch jetzt schon zu meinen Besten im Regal gehören( und ich habe eine sehr großes Regal). Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!!
PS: Ein kleines Manko könnte ich noch erwähnen, die Ordensburg und besonders das Spiel Buhurt hat mich etwa an Hogwarts und Quiddich erinnert, doch das sind Punkte die zu verzeihen sind, gerade deshalb, da ich selbst gern HP lese...
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89 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Meisterwerk vom Schöpfer der Elfen-Triology, 5. Oktober 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Die Ordensburg ist vom zeitlich am Ende von "Die Elfen" angesielt. Es geht um die Tjured-Kirche und ihre Ordensritter die sich geschworen haben das Heidentum um die Albenkinder zu vernichten. Das einzige Licht der Hoffnung tragen zwei ungleichen Kinder in sich. Luc der Waisenjunge der auf der Ordensburg Valloncour ausgebildet werden soll und Gishild die junge Prinzessin des Fjordlandes.
Auf der anderen Seite rüsten sich die Völker der Albenmark unter der Führung des Schwertmeister Ollowains für den Kampf.

Ich hab das Buch jetzt gerade mal 8 Sunden und schon voll und ganz begeistert. Das Buch ist wieder im guten alten Elfen-Stil. Bernhard Hennen ist wahrhaftig ein Meister der Fantasy. Die Charaktere sind tiefgründig wie man es von der Elfen-Triology her kennt. Tiefgründig und mit sehr viel Liebe geschrieben.

Das schöne am Buch ist, dass es die Geschichte die jeder schon am Ende von "Die Elfen" mitbekommen hat aus der Sicht der Menschen erzählt wird. Und auch alte bekannte sind wieder dabei wie Silwyna die junge Elfe, Fenryl und natürlich Ollowain.

Da es ein eigenständiges Buch ist, kann man es lesen ohne vorher die Elfen-Triology gelesen zu haben. Doch meiner Meinung nach sollte man die Elfen-Triology lesen um einfach den ganzen Kuchen zu kennen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Elfenritter (1) Die Ordensburg (Audio CD)
Über sechshundert Seiten auf sechs CDs, das ist schon eine ziemlich heftige Kürzung, und auch bei diesem Hörbuch - wie bei den drei ersten Elfen"-Romanen - hätte man durchaus auch gerne mehr gehört. Allerdings sind die Kürzungen deutlich gelungener.
Wie beim Buch gibt es auch beim Hörbuch eine gewisse Anlaufzeit, man muss ja erst mal alle Personen kennen, alle Zusammenhänge verstehen, dann geht es so richtig los. Allerdings ist fast die Hälfte des Romans mehr oder weniger nur Vorgeplänkel für eine spannende Ausbildungsgeschichte, die dann auch noch grob in der Mitte unterbrochen wird - ja, Hennens Fans warten sehnsüchtig auf den zweiten Band.
Der zweite Teil macht dann allerdings auch wirklich süchtig, man hängt Hans Peter Hallwachs an den Lippen, saugt jedes Wort auf. Der Sprecher liest in seiner typischen, etwas knorrigen und schwerfälligen Art, an die man sich erst gewöhnen musste, die aber auch großen Charme hat.

Wer Die Elfen" und die Folgebände liebt, wird auch an der Elfenritter"-Serie nicht vorbeikommen. Und das zu Recht, denn es geht in eine faszinierende Welt und um zwei junge Helden, die diese Welt entdecken, und die verschiedener nicht sein könnten. Trotz der Kürzungen, die langsam aber sicher ruhig mal der Vergangenheit angehören dürften, ist auch das Hörbuch absolut empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Auftakt, 16. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Die Ordensburg ist der erste Band der Elfenritter-Trilogie, die inhaltlich mit Hennens weiteren Elfenromanen (Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht) verknüpft ist. Im Gegensatz zu diesen, wird jedoch keine abgeschlossene Geschichte erzählt. Der Band ist klar auf eine Fortsetzung ausgerichtet. Die Kenntnis der genannten Bücher ist nicht notwendig, aber ungemein hilfreich zum Verständnis etlicher Andeutungen und Zusammenhänge im Laufe der Geschichte. Auch finden sich etliche Personen und Orte aus den anderen Werken in dieser Erzählung wieder.

Inhalt:
Die Erzählung beginnt knapp 1000 Jahre nach den in "Die Elfen" geschilderten Ereignissen um Mandred Torgridson und den Devanthar. Aus der Familie der Jarle von Firnstayn ist mittlerweile das Geschlecht der Könige des Fjordlandes hervorgegangen. Die Königreiche Fjordland und Drusna sind die einzigen, die noch nicht von der Kirche des Gottes Tjured beherrscht werden und stehen in einem verzweifelten Abwehrkampf gegen die Ritterheere der Tjuredpriester, die einen mittlerweile fast 1000jährigen Kreuzzug führen, um sämtliche Heiden zu ihrem Glauben zu bekehren. Unterstützung bekommen die Fjordländer von den Elfen, Trollen und anderen Völkern Albenmarks, da die Kirche sich zum Ziel gesetzt hat diese von ihnen "Andere" genannten Völker auszurotten.
Die beiden Hauptpersonen der Geschichte sind zum einen Gishild, die junge Prinzessin des Fjordlandes, die von der Ordenskomturin Liliane de Droy entführt wird und zum anderen der Waisenjunge Luc de Lanzac, der als einziger Überlebender der Pest in seinem Dorf von der Ordensritterin Michelle, Lilianes jüngerer Schwester, entdeckt wird. Gishild wird von der Komturin bei einem Ordensbruder auf einer einsamen Insel versteckt, während Luc fast ein Jahr lang mit Michelle durch das Land zieht und auf seine Aufnahmeprüfung für die Ordensburg Valloncour, wo der Ritterorden vom Blutbaum seinen Nachwuchs heranzieht, vorbereitet wird. Dort treffen die beiden aufeinander, da auch Gishild hier zu einer Ordensritterin ausgebildet werden soll, um so zum Tjuredglauben bekehrt zu werden. Sie landen in der selben Ausbildungseinheit und freunden sich so notgedrungen an.
Weitere Handlungsstränge beschreiben die intriganten Bemühungen des Erzverwesers Charles sich auf Kosten der Komturin Liliane in der Kirche hochzuarbeiten, die konspirativen Bestrebungen eines inneren Zirkels der Ordensritter, sowie die Suche der Elfe Silwyna, der vormaligen Lehrmeisterin Gishilds nach ihrem verschwundenen Schützling.

Bewertung:
Das Buch ist, in vom Autor gewohnter Weise, spannend geschrieben und liest sich sehr flüssig. Es fällt schwer es aus der Hand zu legen, man ist immer versucht noch eben ein Kapitel weiterzulesen. Die Handlung wird stetig vorrangetrieben und scheint sich an keiner Stelle zu ziehen. Sie fügt sich nahtlos in den von Hennens bisherigen Werken abgesteckten Hintergrund ein. Die Charaktere sind überzeugend beschrieben und mit glaubwürdigen Motiven ausgestattet. Dies trifft insbesondere auf die beiden Hauptprotagonisten Gishild und Luc, sowie auch die ungleichen Schwestern Liliane und Michelle de Droy zu..
Positiv hervorzuheben sind die beiden herausklappbaren, sehr schön gezeichneten Karten der Halbinsel Valloncour, die sich vorne und hinten in den Buchdeckeln befinden. Der Anhang mit einer Personen- und Schauplatzübersicht sowie einem umfangreichen Glossar sind sehr hilfreich, gerade für Leser, die mit den weiteren Elfenromanen des Autors nicht vertraut sind. Es wäre sehr hilfreich, wenn noch weitere Karten, vor allem vom Fjordland oder den von der Tjuredkirche beherrschten Ländern enthalten wären. Vielleicht finden sich diese ja in einem der Folgebände.
Inhaltlich gibt es jedoch einige Merkwürdigkeiten. So passt es nicht recht ins Bild, das die so unbezwingbar scheinende Waldläuferin Silwyna, die mühelos in der Lage ist die als uneinnehmbar geltende Hochburg des Blutbaum-Ordens zu infiltrieren sich als Hure in den Städten der Menschen verkauft, um an Informationen zum Verbleib ihres Schützlings Gishild zu gelangen.
Eher zum Schmunzeln sind die Parallelen zwischen der geheimen Ordensburg (in der die Zöglinge in so etwas wie "Häuser" eingeteilt werden, die sich regelmäßig in einem Spiel miteinander messen) und den Erlebnissen eines gewissen Zauberlehrlings und dessen Ausbildungsstätte.
Insgesamt gesehen ist "Die Ordensburg" jedoch ein spannender Roman, der den Leser ungeduldig auf die Fortsetzungen warten lässt. Ansprechen wird er vor allem die Fans von Bernhard Hennens Elfen-Zyklus, aber auch generell an Fantasy interessierte Leser werden begeistert sein.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber schlechter als die "Vorgänger", 9. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Wie bisher alle "Nachfolger" des grandiosen Grundbuches ist auch die Ordensburg kein wirklicher Nachfolger, sondern lediglich Füllstoff für die großen Zeitlücken des Hauptbuches. Mittlerweile muss man sich wohl fragen, ob das nicht der eigentliche Grund für die teils extremen Sprünge war. Aber das wird Fans wohl wenig stören, solange der Grundbau gut umgesetzt ist. Doch gerade da zeigt "Die Ordensburg" imho teils gröbere Mengel als die anderen "Spinoffs".

Die Idee ansich, "das Böse" näher zu beleuchten, is zwar keinen Innovationspreis wert, aber durchaus gelungen. So musste ich doch öfters Schmunzeln, wenn gewisse Geschehnisse des Buches von beiden Seiten komplett subjektiv und archaisch ausgelegt wurden. Das verleiht dem Buch durchaus Würze, werden die Tjuredkrieger doch nicht mehr als gesichtslose Masse dargestellt. Dass die Elfen diesmal etwas zu kurz kommen fand ich nicht sonderlich tragisch, wahrscheinlich wäre ein zu arge Beschränkung auf diese Seite sogar öde gewesen. Lange Zeit (ohne näher auf die Story eingehen zu wollen) weiß das Buch sehr zu überzeugen, auch weil die Handlungsstränge (Plots) unverbraucht sind und auch ab und an zu überraschen wissen.

Doch dann kommt das "Ausbildungscamp" (wie ich es mal nennen will) der Ordensritter. Dies zeigt sich, vorsichtig ausgedrückt, durchaus inspiriert von Harry Potter, ohne jedoch auch nur ansatzweise dessen Klasse zu erreichen. Zu langweilig und oberflächlich plätschert dieser Hauptplot vor sich hin und auch die Intrigen sowie das, offene, Ende wissen nicht zu überzeugen. Das trifft leider auf einen Großteil der 2. Hälfte des Buches zu, in der das Buch merklich an Fahrt verliert, was neben jenem miserabel umsetzten Handlungsstrang vor allem auf die Fixierung um unsere die beiden "love interests" Gishild/Luc zurückfällt. Die Entwicklung beider Charaktere ist schlicht und ergreifend zu vorhersehbar und kitschig.

Den traurigen Tiefpunkt erreicht das Buch in einer der Sideplots kurz vor dem Ende. Hennen spricht von "Zynismus", ich würde es einfach komplette Einfallslosigkeit nennen. Begleitet wird die (kurze) Stelle von triefendem Pathos. Anscheinend war auch Hennen nicht von dem eigendlichen Ende überzeugt und wollte dem Leser noch einen Schlag in die Magengrube mitgeben. Das hat er geschafft, allerdings wohl anders als erhofft.

Zu den Charakteren gibt es wenig zu sagen, tiefrgündig wie hier erwähnt finde ich sie überhaupt nicht, eher komplett oberflächlich. Gishild in der Rolle der toughen Prinzessin und Luc werden überraschend infantil dargestellt, was sie leider nicht unbedingt sympathischer macht. Man kann davon ausgeben, das Hennen hier große Gefühle und Tragik auffahren wird in den nächsten Teilen. Die beiden einzigen anderen erwähnenswerten Charaktere bleiben die beiden Schwestern der Ritterschaft, die durchaus gewissen Sympathiestatus erlangen und, so Hennen es will, hoffentlich weitere Auftritte bekommen, statt wie üblich nebenbei auf 2 Seiten um die Ecke gebracht zu werden.

Fazit:
Anfang wie gewohnt absolut topp, das Aufeinandertreffen der beiden Seiten funktioniert und wirkt glücklicherweise nicht so platt wie es hätte werden können. Hennen geht durchaus intelligent dabei vor die Ritterschaft darzustellen. Leider bricht das Niveau am Ende regelrecht ein und hinterlässt so einen faden Beigeschmack. Das Ende ist halt einfach eher im Gedächtnis.

-1* = 2. Hälfte des Buches; teils extreme Plotübergänge, bei denen schnelle Leser durchaus mal den Faden verlieren können
-1* = übergreifend (Fraktion/alt/neu) sehr (!) schwache Charaktere, die einfach viel zu wenig Raum haben um sich darstellen zu können. Das trfft auch auf Geschehnisse zu. Es "berührt" einen emotional überhaupt nicht was passiert.

= 3* gut, nicht mehr.
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der glanzvolle Kampf der Elfen und ihrer Menschenverbündeten geht weiter, 11. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Nachdem ich das neue Buch in ein paar Stunden verschlungen habe, kann ich nur sagen: Klasse gemacht, Bernhard Hennen. Endlich geht die Geschichte um Albenmark und das Fjordland weiter, wenn man als Leser von Elfen" auch ein wenig traurig ist, da man weiß, dass der harte Kampf gegen die Tjured-Fanatiker auf Dauer verloren wird. Trotzdem ist es schön, auch mal etwas mehr über die Tjuredanhänger zu erfahren, während man dem Weg von Gishild folgt.

2 kleine (wirklich nur kleine) Kritiken habe ich dennoch:

1. So ein offenes Ende hatte ich noch bei keinem Buch. Wenn man später alle 3 zu Hause hat, mag das gehen, aber es war wirklich gemein, so mittendrin aufhören zu müssen.

2. Für ein Elfenritter" kamen etwas wenig Elfen vor. Ich hoffe, dass in den anderen beiden Büchern wieder mehr Elfen und weniger Menschen vorkommen. Es heißt schließlich nicht Menschenritter" ;).

Ich freue mich dennoch schon tierisch auf Band 2 der Trilogie und hoffe auf ein Bestehen der guten Atmosphäre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Comeback, 23. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Nachdem ich von "Elfenlicht" etwas enttäuscht gewesen bin, da Hennen dort in meinen Augen den roten Faden verloren und unter Zeitdruck geschrieben hat, war ich etwas skeptisch, als ich mich an Teil I der Elfenritter-Trilogie wagte. Doch ich wurde positiv überrascht: Nachdem mein Lieblingsautor im Fantasy-Genre dieses Mal anscheinend genügend Zeit hatte, sämtliche Elemente genau zu durchdenken, ist ein wirklich gutes Buch entstanden. Natürlich reicht es nicht ganz an seine hervorragenden ersten beiden Elfenromane heran, doch im Vergleich zu deren Nachfolger hat er sich mit seinem nunmehr vierten Buch erfreulicherweise wieder gefangen und eine durchdachte und stimmige Geschichte vorgelegt, der er mit seinem virtuosen Schreibstil einmal mehr Lebendigkeit und Tiefe eingehaucht hat.

Von Anfang an hat mir gefallen, dass Hennen aus jeder Perspektive beschreibt, was in diesem Buch ganz besonders gut umgesetzt wurde. Man erfährt mehr über das Denken der Tjuredanbeter, man kann sich viel besser in die Köpfe der vermeintlich "Bösen" hineinversetzen und fiebert so sogar mit seinen Gegner mit.

Da der erste Band allerdinds eher die Weichen für die ganze Trilogie stellen soll, habe ich an der einen oder anderen Stelle die Spannung vermisst. Vieles musste so kommen, wie es kam, damit es weitergehen kann, und vieles konnte man sich auch denken, da man in der Regel durch "Die Elfen" das Ende bereits kennt. Gerade deshalb kann ich nicht behaupten, dass die Handlung vorhersehbar ist - das ist eben das Problem, wenn ein einziges Buch einen Zeitraum von einem Jahrtausend einnimmt. Wenn man das Ende kennt, weiß man, worauf es hinausläuft und wird nicht mehr so leicht überrascht. Dennoch hat Hennen genau das gut hinbekommen - erneut entführt er den Leser in eine phantastische Welt, die wir nun mit anderen Augen sehen werden. Allerdings ist es ratsam, zuvor zumindest "Die Elfen" gelesen zu haben, denn sonst kann man nur schwer in die Geschichte eintauchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein herrliches Buch, 15. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist wunderschön erzählt und lässt wieder einmal die Welt lebendig vor einem auferstehen.
Luc und Gishild sind die Hauptcharaktere und mir waren sie sehr sympathisch. Sie sind mutig und trotzig und verhalten sich doch immer wieder wie Kinder, so dass sie stets glaubwürdig bleiben.
Auch die Tjuredkrieger sind gut dargestellt und es macht Spaß, mal die andere Seite zu lesen, die die gegen die Kinder Albenmarks sind. Es wird einem deutlich vor Augen geführt, wie man fanatische Glaubenskrieger schon von Kindheit an erziehen und formen kann und wie bedingungsloser Glaube auch Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben zu Taten führen kann, die sehr zweifelhaft, wenn nicht gar verwerflich sind.
Schön war auch, dass man viele alte Bekannte getroffen hat, die schon in den anderen drei Elfenbüchern von Hennen vorkamen und das immer wieder Ereignisse aus dieser Zeit erwähnt wurde. Für jemanden, der diese Bücher gelesen hat, natürlich ein besonderer Genuss.
Dass dieses Buch hauptsächlich in der Welt der Ordensritter spielte, war mich keine Enttäuschung, immerhin ließ der Titel "Die Ordensburg" darauf schließen. ;-)

Den Sternabzug gibt es für die paar kleinen Ungereimtheiten, die schon die Leser vor mir erwähnt haben: Eine Elfe, noch dazu eine Maurawan, als Prostituierte? Naja, das hätte nicht sein müssen, das kam mir auch sehr suspekt vor, vor allem, da sie sonst viele Taten begeht, ohne auf soetwas zurück greifen zu müssen. Auch die Begegnung mit den fünf Halunken fand ich nicht sehr glaubwürdig, egal wie wütend sie war, dass sie einfach so den Verstand ausschaltet? Insgesamt hat dieser Charakter einfach "weichgespült" auf mich gewirkt, gerade im Vergleich zu den anderen Büchern.
Das Gleiche gilt für Emerelle, die Elfenkönigin, sie hat nur wenige Auftritte und bei einem jammert sie in Gedanken seitenlang, wieviel besser es früher alles war, auch sie war mir zu weich dargestellt, ich hatte sie anderes in Erinnerung.

Alles in allem würde ich 4,5 Sterne geben, aber das geht ja nicht. Die anderen Bücher sind auf jeden Fall schon vorbestellt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Beginn einer neuen Reihe über die Elfen, 20. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin immer wieder sehr erstaunt mit welcher Leichtigkeit und welchem Einfühlungsvermögen der Autor seine alten und neuen Protagonisten in diesem Band in Szene setzt. Der Weg von Gishild und Luc wird hier sehr ausführlich und im Detail beschrieben um es dem Leser zu ermöglichen die Charaktere der beiden gesondert zu beurteilen. Und B. Hennen spart auch nicht mit Mysterien um Gishld und Luc. Die Erziehung der beiden in der Ordensburg zeigt deutlich das die beiden zueinander finden müssen das beide Eigenschaften haben die geradezu danach schreien sich zu ergänzen. Gishild unbeugsam und Luc Ritterlich bis zur letzten Konsequenz. Sehr gut gelungen finde ich das Aufzeigen der Ränke spiele der neuen Ritterschaft verbunden mit den Machtkämpfen. Auch die Erziehung der "Lanzen" spiegelt wenn man sich etwas auskennt die Absolutheit der Kirche wieder mit allem was verwerflich scheint und ist, doch zugleich auch in Ansätzen gut d.h. Gottgewollt so wie die Menschen seit aller Zeit Götter sehen wollen.
Dieses Verknüpfen von Selbstfindung Gishilds und Luc gepaart mit der Erziehung in der Ordensburg ist dem Autor sehr gelungen und hält die Spannung stets aufrecht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne, neue Geschichte..., 5. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Ordensburg. Elfenritter 01. (Taschenbuch)
...im alt bewährten Gewand.

Insgesamt gesehen ist es ein schönes Buch. Im Vergleich zu den Elfen-Romanen gibt es hier keine nennenswerten Schlachtszenen, was die Spannung des Buches jedoch nicht negativ beeinflußt. Einzigst ist es weitaus weniger "rasant" als die Elfen-Romane. Bei den Elfen-Romanen kam man teilweise ja vor lauter Action kaum zum durchatmen - das war gigantisch!
Hier wird liebevoll an eine neue Geschichte herangeführt, die in der Timeline innerhalb des ersten Elfenromans spielt. Und zwar im letzten Drittel des Buches etwa.
Es treten alte Bekannte auf - wenn zumeist auch nur in kleineren Nebenrollen. Aber Bernhard Hennen bleibt der Geschichte im Grunde treu.
Man erlebt, wie sich die Welt seit der Zeit des Mandred und Alfadas geändert hat.
Besonders gut finde ich die Übertragung der christlichen Kirche auf die Tjured-Kirche, die das Heidentum vernichten will.
Ein sehr gelungener Seitenhieb, der schon in den Elfenromanen zu bemerken war. Das Thema Fanatismus kommt gut rüber.
Das Buch endet dann quasi abrupt und man wird mit Spannung auf die Fortsetzung warten...
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Die Ordensburg. Elfenritter 01.
Die Ordensburg. Elfenritter 01. von Bernhard Hennen (Taschenbuch - 1. November 2007)
EUR 9,95
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