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5.0 von 5 Sternen Anderer Stil, trotzdem TOP
Klar ist der Stil etwas anders als bei Frank Herbert, doch wer sich für den Wüstenplanet-Zyklus interessiert, kommt auch um dieses Buch nicht herum. Als Vorbereitung empfiehlt es sich, erst die 3 Bände von "Der Wüstenplanet - Die Legende" zu lesen. Dort kann man sich schon an den Stil der beiden Autoren gewöhnen und einige Infos knüpfen auch...
Veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Christian

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Cliffhanger - nicht mehr
Das Buch verfolgt drei größere Handlungsstränge:

1. Der Wiedervereinigungsprozess der Bene Gesserit und Honored Matres wird in einem Kraftakt von Murbella vorangetrieben, um gegen die Bedrohung von außen, die die Honored Matres einst aus der Diaspora vertrieb, gewappnet zu sein.

2. Die Geschichte der Aussiedler um Duncan,...
Veröffentlicht am 16. September 2007 von Riotgun


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Cliffhanger - nicht mehr, 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Das Buch verfolgt drei größere Handlungsstränge:

1. Der Wiedervereinigungsprozess der Bene Gesserit und Honored Matres wird in einem Kraftakt von Murbella vorangetrieben, um gegen die Bedrohung von außen, die die Honored Matres einst aus der Diaspora vertrieb, gewappnet zu sein.

2. Die Geschichte der Aussiedler um Duncan, Scytale, Sheeana und Miles Teg auf dem Nicht-Schiff. Sie werden weiterhin von den beiden Alten mit dem Netz verfolgt und an Bord werden Gholas längst vergangener Helden gezüchtet. Leto II., Paul Atreides, Chani, Hawat, Stilgar und Yueh sollen bei der Konfrontation mit dem unbekannten Gegner nützlich sein.

3. Ferner die Story eines Tleilaxu, der in die Gefangenschaft der Renegaten-Matres gerät und um sein Leben zu retten, einen altbekannten Gegner der Atreides und einen weiteren Paul-Ghola züchten muss.

Hunters of Dune ist ganz eindeutig ein Cliffhanger zu Sandworms of Dune und für meinen Geschmack zu lang geraten. Die Plots sind wenig mitreißend, denn über viele Hundert Seiten reiht sich ein bewaffneter Konflikt der vereinten Mütter mit den Renegaten an den nächsten und etwa alle 120 Seiten laufen die Aussiedler Gefahr sich im dem Netz der Alten zu verheddern und in die Gefangenschaft des unbekannten Feindes zu geraten. Wirklich Neues, das die Handlung vorantreibt, sucht man leider vergeblich.

Ganz unglücklich finde ich die Tatsache, dass fehlende Spannung und Innovationen durch schieres Name-Dropping versucht werden, zu kompensieren. Muad'Dib, Stilgar, Hawat...auf die Gholas kommt ein verschwindend geringer Anteil. Das ist verschenktes Potenzial, denn sie üben auf Liebhaber des Zyklus immer noch eine Faszination aus. Die einzige Daseinsberechtigung von "Hunters of Dune" ist die Tatsache, dass man erfährt, wer sich hinter dem unbekannten Feind verbirgt. Dieser Story-Twist bildet den Abschluss des Buchs und hinterlässt - bei mir jedenfalls - einen bitteren Nachgesschmack: Voraussehbar, wenig überraschend - ja sogar platt. Das ist aber Geschmackssache.

Fazit:
Das Buch ist bei weitem das Schwächste Buch des gesamten Dune-Zyklus. Es bietet weder die Dichte, die Spannung, die Intrigen oder die religionswissenschaftlichen Ansätze des Originals. Es ist lediglich eine Überbrückung zum letzten Band und dazu nicht mal eine besonders gute.

Im Vergleich zu "ihren" Dune-Werken fällt auf, dass die Qualität immer mehr abnimmt. Konnten sich Herbert Jr. und Kevin Anderson bei den frühen Chroniken noch auf umfangreiches Material stützen und profitierte die Reihe davon, dass sie zeitlich und von den Personen her nahe an dem ersten Band angelegt war, und man so einen tieferen Einblick in die Intrigen erhaschen konnte (die Geschichten um Fenring, den Gewürzkrieg, Letos Jugend...). Schon die Legenden waren schon nicht mehr "sehr gut", sondern mMn solide, auch wenn gerade ein Erasmus sich zu meinen Lieblingsfiguren entwickelt hat. Hunters of Dune ist jetzt noch mal ein bis zwei Spuren schwächer geraten und es ist zu befürchten, dass auch "Sandworms of Dune", ein sehr lauer Abschluss sein wird, wenn das Potential auch weiterhin verschenkt wird und der etwas flapsige Stil beibehalten wird (da ist der Unterschied zum Original einfach zu groß).
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blutendes Herz, 31. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Was uns gleich zu Beginn (also am Klappentext) verschwiegen wird: der 7. Band ist nicht der letzte, weil das abschließende Werk zu "umfangreich" geworden wäre. Und das zeigt recht deutlich wo wir uns befinden.

Lieber Heyne-Verlag bitte verschone uns mit Büchern in Schriftgrössen, die man sonst in Kinderbüchern findet. Als Frank-Herbert-Leser vertragen wir es kleiner und dichter. Schon mit dem Buchumfang wird versucht uns vorzugaukeln, dass es weitergeht wie im ursprünglichen Zyklus und mehr drinnen ist, als es der Fall ist. Aus den notwendigen zwei Bänden wäre einer geworden.

Sprachlich bekommt man von den Autoren wieder nur schale Mainstream-Kost vorgesetzt und reicht bei weitem nicht an Frank Herbert heran. Auch wenn sich die beiden im Vorwort dafür rechtfertigen, dass sie schreiben wie sie schreiben, sie liefern nur Ware von der Stange.
Extrem öde sind die permanenten Wiederholungen, nicht nur am Anfang über den Band 6 sondern auch über das ganze Buch hinweg. Des öfteren sogar über die Handlung, die ein paar Seiten vorher passiert ist.
Dazu die "Übersetzungfehler" und ein paar Ungereimtheiten.
Ich hoffe, dass irgendwann die Manuskripte veröffentlicht werden, die die Grundlage für die Fortsetzungen bildeten. Ich wäre sehr gespannt, was Frank Herbert wirklich hinterlassen hat.

Sehr unglaubwürdig finde ich auch die völlige Definition des Sozialverhaltens der Gholas durch ihre Gene. Da haben es sich die Autoren zu leicht gemacht. Gänzlich unglaubwürdig fand ich dann das Verhältnis vom Verhalten/Auftreten des äußeren Feindes und seiner tatsächlichen Identität.

Die Änderung des Cover-Design war für mich auch nicht nachvollziehbar. Die neuen Bände waren zwar nicht berauschend gestaltet, aber bisher wenigsten durchgehend.

Auf der anderen Seite müssen wir dankbar sein, dass es überhaupt weitergeht und die Qual dieses unabgeschlossenen Zyklus beendet wird.

PS: Und bitte verschont uns mit Vergleichen mit Herr der Ringe. An die Komplexität und den philosophischen Hintergrund kam Tolkien mit seinem Fantasy-Märchen nicht mal annähernd heran (so schön es auch geworden ist).
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesen muss man schon..., 17. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Also viel Pro und Contra zum 7. Band des Wüstenplaneten. Die Nummer zeigt schon, dass ich der Meinung bin, dass die 6 Bücher, die als Prequels bezeichnet werden, nicht zum Wüstenplaneten gehören. Betrachtet das einfach als eigenständige Geschichten auf Basis des Dune Universums. Weder dort, noch im neuen Band haben es Herr Anderson oder Herbert jun. geschafft die Ideen von Vater Herbert umzusetzen. Die Ideen sind eben an einem Buch und schon gar nicht bei einem Anspruch einer altgedienten Leserschaft nicht das Einzige! Diese sind sicherlich von Frank Herbert, das kann man nicht verleugnen, doch die gesamte Umsetzung ist eben nicht Frank Herbert, soll es ja auch (habe ich irgendwo gelesen) nicht sein, denn der Versuch Frank Herbert zu kopieren, wäre meiner Meinung nach noch viel mehr gescheitert.

Im Original spielt sich unheimlich viel in der Gedankenwelt der handelnden Personen ab, wer sich die Mühe macht die Originalbände vor diesem zu lesen, wird diesen Unterschied sofort zu spüren bekommen, manchmal habe ich mir sogar Sätze ausgedacht, die eigentlich im Buch stehen müssten, statt der von den neuen Autoren dargebotene Handlung.

Aber-und das sei den Neulingen im Dune Universum gesagt-das Buch selbst ist eigentlich ein gutes SF-Buch, wer Saga der 7 Sonnen und andere Bücher von Herrn Anderson mag ist hier ebenfalls gut aufgehoben und erhält kurzweiligen und interessanten Lesestoff, allerdings eben mit moderner Textverarbeitung produzierten Fließbandstoff. Die Fans des Dune-Zyklus sind in der traurigen Situation, lesen-wenn man wissen will, wie es endet-oder eben lieber den vielen enttäuschten Lesern glauben und die Finger von diesem Buch lassen? Ich für meinen Teil muss sagen, selbst wenn hier nur noch 0 Punkte als Bewertung aufgetaucht wären, damit ich weiß, wie es endet hätte ich das Buch trotzdem gekauft. Toll für Verlag und Autoren, der Band ist eben eine Geldvermehrungsmaschine, und damit es auch absolut sicher funktioniert, ist er auch gleich noch in 2 Teile geteilt worden. Ich bin sicher, dass Frank Herbert nur einen Roman im Sinn hatte-für mich und ich glaube auch für alle anderen wahren Dune Fans wären 1000 Seiten sicher kein Problem.

Also warten wir mal ab, was da nun endgültig herauskommt und kaufen auch Band 8, denn den finalen Showdown werde ich auf gar keinen Fall verpassen und wenn es ein absoluter Nobody schreibt.

Den bereits vorhandenen Kritiken zur Übersetzung kann ich nur von tiefstem Herzen zustimmen. Wie kann ein Verlag so etwas zulassen? Lektoren gibt es scheinbar nicht mehr! Grundsätzliche Abweichungen in der Übersetzung, es sind ja nicht nur die Fischredner, sondern schon so was Simples wie Kreuzweg kann man nicht konsistent halten - Minus 10 Punkte für den Verlag!

Fazit: Die Ideen sind Klasse-dafür auch die Punkte, die Ausführung schwächlich und nicht dem Original gerecht, doch die Handlung spricht für sich und der Bedarf bleibt. Wer Literatur wie im Original erwartet und nicht unbedingt die Handlung des Originals endlich abschließen möchte lasse die Finger von diesem Buch. Wer einen gut gemachten SF Roman lesen will oder einfach endlich wissen will wie es ausgeht, der kann um dieses Buch keinen Bogen machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oh je. Oh je. Das tut jja in der Seele weh!, 26. November 2009
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Ich kenne die sechs Bände des originalen Dune-Zyklus in- und auswendig. Ich liebe die Enzyklopädie des Wüstenplaneten, die sehr liebevoll gestaltet ist und viel Hintergrundwissen zur Geschichte der Menschheit im Dune-Universum gibt.
Diese Serie hat alles, vor allem aber Potential, um immer wieder neue Geschichten zu erfinden. Allein der Schwenk von Band 3 zu 4 (zum Gottkaiser) oder dann auch Band 5 und 6 (Die Geehrten Matres!) geben Anzeichen, was alles möglich ist.

Und was macht Brian Herbert mit seinem Söldner-Erfüllungsgehilfen ... oder sollte ich besser sagen Leichenfledderer? Zunächst wird der Serie jegliche Tiefe genommen. Dann reduziert man das Sprachniveau auf das eines fünfjährigen (wohlgemerkt nicht auf das eines fünfjährigen Vorgeborenen, wie Ghanima oder Leto II. Atreides es waren ... oder St. Alia von den Messern), sondern auf das eines fünfjährigen Kindes, kurz vor der Einschulung!
Die Handlung kommt platt daher, billig und absolut übertrieben; Effekthascherei ist die neue Philosophie der Stunde.
Und ich mag bei den beiden 'Autoren' gar nicht von SchreibSTIL sprechen. Ganz (Achtung, Wortwitz!) wüstes Zeug!

Es tut mir in der Seele weh, meine Lieblingsbücher in derart geldgeiler Manier ausgeweidet zu sehen. Nein, lieber Brian Herbert. Auch der Sohn darf das Erbe des Vaters nicht kaputtmachen! Also hört auf und lasst dem Dune-Zyklus das letzte bisschen Würde!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gab es einen Plan?, 18. Oktober 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
"Einen Plan versteckt man in einem Plan, in einem Plan, in einem Plan!"

So schrieb Frank Herbert in einem seiner Bücher. Nun frage ich mich welchen Plan Brian Herbert & K. J. Anderson hatten.
Genau diese Gedanken kam mir, als die Beiden den Kampf zwischen den unterschiedlich abstammenden Schülerinnen der
vereinigten Bene Gesserit und Geehrten Matres erzählten. Dieser wirkt wohl kaum wie ein typischer Text aus Dune, sondern eher wie ein billiger Splatter.
Ettliche Schülerinnen treffen sich (man erhält den Eindruck, dass dieses Treffen absichtlich geschieht und nicht zufällig ist)
auf einer Picknick-Wiese zu einer Schulhofschlägerei und metzeln sich gegenseitig nieder.
Von den Schülerinnen mit "Geehrte Matres Abstammung" war so etwas zu erwarten, doch selbst die jüngste Bene Gesserit Schülerin hätte ihrer
Ausblidung folgend hier den Kampf vermieden und eine vermeintliche Unterlegenheit demonstriert um später siegreich sein zu können.

Was haben sich Herbert & Anderson hierbei gedacht?
Welcher Plan steckte Story-mässig hinter dieser Szene und welcher aus der Sicht der Schriftsteller?
Hat einer der Beiden jemals die Dune-Reihe gelesen und auch nur Ansatzweise verstanden?
NEIN, denn ansonsten hätten sie so etwas nie ins Dune-Universum eingebaut!

Zusammengefasst bleibt nur folgendes zu sagen:
+ endlich geht die Geschichte weiter
+ Frank Herbert's Grundgedanken sind zu erkennen
+ / - kurze Kapitel, hilfreich für Leute die mit langen Kapiteln "nicht klar kommen"
- mittelmässiger bis anspruchsloser schreibstiel
- eine Abwertung der vorangegangenen Bücher dieser Reihe
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm..., 24. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
.. kann man bei der Familie Herbert jedenfalls nicht behaupten, zumindest wenn man den Schreibstil von Frank und Brian vergleicht.

Von den staubtrockenen Erzählungen der Frank Ära ist in der Fortsetzung nichts übrig geblieben, stattdessen sind die Geschichten Aalglat. Mehr als einem „nice to know“ konnte ich diesem Buch leider nicht abgewinnen.

Der 1. unterschied der einem gleich zu beginn sofort auffällt, ist dass es nur sehr wenige Gespräche gibt, und leider wird dieser Mangel an Persönlichkeit auch das ganze Buch hin durchgezogen. Insgesamt besteht das Buch aus etwa 3,2% Unterhaltungen, der Rest wird in Aufsatzform erzählt.
Alle Kapitel Zitate sind aus der Vergangenheit, wohingegen in den früheren Titeln die Zitate aus der Zukunft stammten. Selbst in den Prequels wurde diese Konformität beachtet. Aber warum es im 7. Buch geändert wurde ist mir ein großes Rätsel, zumal genau dieses Stilmittel einen großen Einfluss auf die Visionäre Atmosphäre der Dune Bände gehabt hatte. Ein Gänsehautgefühl wie bei den Vorgängern, ist bei mir keins aufgekommen. Ist die Menschheit am Ende vielleicht doch vernichtet worden und es gibt niemanden der die Geschichte erzählen könnte? Wer weiß...der 8 Teil erscheint ja erst noch.

Für jemanden der gerne um 5 ecken denkt, wird dieses Buch keine Herausforderung sein. Sämtliche Fakten werden einem vorgekaut in den Mund gelegt. Von Anfang an wird der Leser wie ein Kleinkind an der Hand durch die Geschichte des Dune Zyklus geführt. Ich könnte mich seitenlang über den Schreibstil der Autoren aufregen, aber im Grunde ist es doch nur Geschmackssache.

Wer eine ECHTE Fortsetzung von Frank Herberts Wüstenplanet erwartet hat wird beim Lesen von „Die Jäger Des Wüstenplaneten“ enttäuscht sein.
Wer aber einfach nur wissen will, wie es in der Wüstenplaneten Geschichte weiter gehen KÖNNTE, wird vielleicht auch seinen Spaß mit diesem Buch haben. Obwohl die Prequels eigentlich gut waren, ist der Schreibstil des Autoren Duos hier in diesem Buch einfach zu flach für meinen Geschmack. Vielleicht fehlt Ihnen ja einfach nur die Visionäre Erfahrung eines LSD Tri... ääähm ich meine natürlich einer Melange Agonie ...Daddy hats ja vorgemacht.

Trotz der enttäuschenden Erfahrung mit diesem Buch, werde ich es mir, als begeisterter Dune Fan, wohl nicht verkneifen können, mir auch das 8. Buch der Wüstenplaneten Saga zu kaufen & Lesen. Aber nicht unbedingt um die „großartige“ Arbeit von Brian & Anderson zu unterstützen, sondern weil ich einfach wissen will, wie Frank Herbert das Ende der Saga (angeblich) geplant hat.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Semi-professionell und semi-intellektuell, 29. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Das Geld das ich hierfür ausgegeben habe hätte ich gerne wieder zurück.

Als eingefleischter Dune-Fan habe ich Purzelbäume geschlagen als ich von der Fortführung des Zyklus, basierend auf Originalmanuskripten, hörte.
Die Ernüchterung folgte leider. Waren Brian Herberts und K.J. Andersons Bücher zum Dune-Universum noch nette (wenn auch schlecht geschriebene) Ergänzungen, so ist "Jäger des Wüstenplaneten" ein Schlag ins Gesicht für jeden Dune-Fan.

Zuerst fiel mir die mäßige Schreibweise auf. Ist man den hohen Stil von Frank Herbert gewohnt, liest sich Jäger des Wüstenplaneten wie ein Ferienerlebnisaufsatz eines Neuntklässlers.

Der "halbe Roman" befasst sich zudem damit, dem Leser in haarkleiner Wiederholung die Geschichte der letzten sechs Bände erneut zu erzählen. Schlimmer noch: selbst innerhalb des Buches gibt es unzählige Wiederholungen.
Wie zum Beweis dafür, dass die Autoren auf eine Leserschaft setzen deren Aufmerksamkeitsspanne nicht über 10 Seiten reicht, sind die Kapitel äusserst kurz gehalten (was bei KJA glaube ich als Stilmittel gelten soll...).
Auch manche Formulierung lässt einem (als nicht Germanisten/Linguisten) die Haare zu Berge stehen. Dies mag auch ein "Verschulden" der Übersetzer sein. Diese hätten gut daran getan sich einmal die älteren Fassungen durch zu lesen. Dann wären sie nicht auf die mäßige Idee gekommen altgediente Wörter neu zu übersezten (Schwurm....).

Das Buch erreicht nicht einmal im Ansatz die erzählerische Tiefe von Frank Herberts Stil. Die Geschichte weißt nicht im geringsten die mythologische Tiefe des Originals auf. Die Charaktere sind stereotyp gezeichnet. Nur wenige Elemente überzeugen davon, dass es sich hier um eine Nachfolge der urspünglichen Erzählung handelt.

Ich als Dune-Fan bin enttäuscht und wunder mich über einige mehr als positive Rezensionen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ja schon, aber..., 29. August 2007
Von 
Peter Glasmacher "dk5dc" (Dortmund,NW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Um es zusammenzufassen: Es gilt für mich immer noch das, was ich zur englischen Ausgabe hier in Amazon gesagt habe (Manchmal wage ich mich daran ein Buch zu bewerten). Auch haben alle anderen Rezensenten mehr oder weniger recht.
Wer wie ich ein ziemlich zerlesenes Exemplar von Dune in Deutsch und Englisch (erste Auflage, etwa dreissig Jahre alt), alle anderen Dune Folgen in beiden Sprachen, die Lexika und den Filmbildband im Regal stehen hat (zum Teil in Hardcover UND zusätzlich in den schönen Erstausgaben des Heyne Verlags mit den Geiger Zeichnungen), der liest alles bis zum letzten Ende, was mit Dune überschrieben ist. Und wenn man das Telefonbuch von Greater Los Angeles in einen Dune Umschlag packt, würde ich es, glaube ich, auch lesen. Das Dune Universum hat nun mal was für sich und immer noch eine treue Fangemeinde. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass die beiden Nachfolgeautoren das bestmögliche draus machen und uns einige (wenn auch vielleicht nicht so von Herbert geplante) nette Geschichten aus dem Dune Universum geliefert haben.
Es stimmt, Frank Herbert ist tot und der aktuelle Übersetzer gehört erschossen !
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlimm für Dune Fans aber auch solche, die es werden wollen!, 4. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Bin vor kurzem mit diesem Buch fertig geworden. Das ist er also, der lang ersehnte siebte Band von Dune. Schon die Prequels waren sehr viel schlechter, aber gingen gerade noch runter. Doch dieses Buch hier...

Zunächst sollte ich sagen: Ich bin ein absoluter Dune Fan, schon von Kindheit an und lese jedes Jahr durch die Originalbücher von Frank Herbert und hauptsächlich auch nur diese. Die Prequels lese ich dagegen selten, sie sind zu einfach gestrickt und haben zuwenig vom Dune Charme. Ich dachte nun mit dem siebten Band der ursprünglichen Reihe würde es besser werden, denn immerhin hatten die beiden Autoren viele Jahre sich in das Universum einzufinden und ihre Schreibfertigkeiten zu verbessern, doch das war wohl nichts. Stumpfere Schreibweise als noch in den Prequels, kaum bis gar keine Details, überhaupt keine interessante Politik und Intrige und sogar die früheren charakteristischen tiefgründigen Gedankengänge einzelner Charakter sind komplett verschwunden. Dafür gibt es jede menge (langweiliger) Action und eine schwache Handlung die wenig überrascht, da man das meiste als Dune Leser aller Bücher sowieso schon längst wusste. Noch dazu wurde alles stark vereinfacht, wer das tiefgründige und mehr oder weniger detaillierte Dune Universum von Frank Herbert sucht, wird hier eindeutig enttäuscht werden. Das schlimmste ist allerdings das die Autoren es ständig für nötig halten, alles aus den vorangegangen Büchern zu wiederholen. Schlimmer noch: Sie wiederholen später sogar Dinge, die in dem Buch das man gerade liest erst passiert sind. Hätte das sein müssen? Ich kann nachvollziehen, dass auch neue Leser in das Universum eingeführt werden sollen aber dennoch sollten Fragen und Spannung offenbleiben (die die neuen Leser zum Kauf der alten Bücher verleiten) und schon gar nicht sollte die selbe Kleinigkeit über mehrere Kapitel hinweg wieder und wieder und wieder und wieder angesprochen werden!! Das bläht das Buch natürlich auf, weswegen gleich zwei Bücher nötig sind (nächstes Jahr erscheint ein weiteres) obwohl man alles auch wunderbar in eines unterbringen hätte können. Das hätte sogar geklappt, wenn die Schreibweise ähnlich der von Frank Herbert sein würde.

Der absolute Dreck, daher ein Stern. Frank Herbert würde sich nicht nur im Grabe umdrehen, sondern auferstehen und seinen Sohn mitsamt K.J.A. enthaupten! Was die beiden Autoren aus dem Dune Universum machen, ist einfach nur schlecht und für starke Fans wie mich einfach nur traurig und bedauerlich...
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4.0 von 5 Sternen Die Jäger des Wüstenplaneten, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman (Taschenbuch)
Eine sehr gute Fortführung der sechs Bände von Frank Herbert. Das einzige störende für mich sind die sehr vielen, manchmal nicht geordneten Handölungsebenen, die das Lesen in Partien - mit zwei oder drei Tagen dazwischen - etwas schwerer machen, weil man schon einmal bei der einen oder anderen Handlungsebene den Faden verlieren kann.
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Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman
Die Jäger des Wüstenplaneten: Roman von Kevin J. Anderson (Taschenbuch - 4. Juni 2007)
EUR 15,00
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