Kundenrezensionen


27 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante (und beängstigende) Alternativweltgeschichte
Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten? Auf dieser Grundlage entwirft Philip K. Dick eine Alternativweltgeschichte, bei der der Leser erkennt, wie eine scheinbar belanglose Entscheidung Hitlers - er bombardiert im Roman statt englischer Städte die Radarstationen des Gegners - den Verlauf...
Am 2. September 2001 veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen NICHT FÜR DICK EINSTEIGER GEEIGNET.
Wenngleich "Orakel" u.a. wegen seiner "Hugo"-Auszeichnung zu Dicks namhaftesten Werken zählt, ist es Dick-Einsteigern nicht zu empfehlen. Zwar wimmelt es auch hier von den für Dick so typischen Charakteren wie dem "kleinen Mann" Frank Frink alias Fink, der sich mit dem Unbill seines Arbeiter-Alltags herumschlägt, oder die an ihrem Tun zweifelnde...
Veröffentlicht am 4. Mai 2010 von RK, Germany


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante (und beängstigende) Alternativweltgeschichte, 2. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge (Taschenbuch)
Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten? Auf dieser Grundlage entwirft Philip K. Dick eine Alternativweltgeschichte, bei der der Leser erkennt, wie eine scheinbar belanglose Entscheidung Hitlers - er bombardiert im Roman statt englischer Städte die Radarstationen des Gegners - den Verlauf des zweiten Weltkrieges zu seinem Sieg verändert. Die eigentlich geniale Idee des Autors ist der Romanheld Abendsen, der ein Buch geschrieben hat dessen Handlung in einem Paralleluniversum spielt, in dem die Alliierten siegreich waren und die Nazis den Krieg verloren haben. Anhand vier sehr detailliert charakterisierter Protagonisten schildert der Autor die Existenz der Menschen (unter der Herrschaft der Japaner und der Deutschen), deren Inhalt die Verhinderung eines dritten Weltkrieges ist. Ein Buch, welches im Gesamten spannend und gut konstruiert zu lesen ist, aber in einem sehr schwachen Finale endet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen NICHT FÜR DICK EINSTEIGER GEEIGNET., 4. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge: Roman (Taschenbuch)
Wenngleich "Orakel" u.a. wegen seiner "Hugo"-Auszeichnung zu Dicks namhaftesten Werken zählt, ist es Dick-Einsteigern nicht zu empfehlen. Zwar wimmelt es auch hier von den für Dick so typischen Charakteren wie dem "kleinen Mann" Frank Frink alias Fink, der sich mit dem Unbill seines Arbeiter-Alltags herumschlägt, oder die an ihrem Tun zweifelnde Autoritätsfigur (z.B. der japanische Beamte Tagomi). Nur dienen diese häufig lediglich dazu, in gestelzten Dialogen Dicks Alternativwelt-Entwurf (Nazi-Deutschland und Japan haben die besiegten USA unter sich aufgeteilt) in Entwicklung und Details dem Leser näherzubringen. Somit geraten die Charaktere, deren Zeichnung sonst eine der Stärken Dicks ist, zu reinen Stichwortgebern, am augenfälligsten in dem Pärchen Juliana/Joe.
Eine Handlung ist zudem kaum vorhanden, die Grundidee von Cyril Kornbluths Kurzgeschichte "Two Dooms" aus den 1950er-Jahren übernommen, und was auf Dick selbst zurückgeht, vermag wenig zu überzeugen: Warum sollten die Nazis das Mittelmeer trocken legen wollen statt, was viel näher läge, Wüsten und Steppen fruchtbar zu machen? Und wieso sollte eine japanische Diktatur in der von ihr kontrollierten US-Westhälfte "menschlicher" ausfallen als die nationalsozialistische? (Man betrachte z.B. nur, wie die japanische Besatzungsmacht mit koreanischen und chinesischen Bewohnern in von ihr kontrollierten Gebieten verfuhr.)
Vielleicht wollte Dick seinen Landsleuten einen Zerrspiegel für die wahllose Internierung von japanischstämmigen Bürgern in den USA während des Zweiten Weltkriegs vorhalten. Als Analyse faschistischer oder totalitärer Ideologien und Herrschaftsformen, auf amerikanische Verhältnisse projiziert, funktioniert er nicht, unabhängig von seinen erwähnten Schwächen als Romanarbeit. (Das dies funktionieren kann, beweist der brillante SF-Film "It happened here", der mit pseudodokumentarischen Mitteln ein von Nazideutschland besetztes Großbritannien zeigt.)
Angesichts des Rufs von "Orakel" ist eine solche Kritik sicherlich unpopulär. Dick-Neulingen sei dennoch geraten, sich zum Einstieg mit Büchern zu versuchen, bei denen sich der Autor nicht an seinen Ambitionen verhoben hat (ein weiteres Beispiel hierfür wäre "Valis"), ohne deswegen weniger anspruchsvoll zu sein, wie "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch", "Ubik", "Eine andere Welt" oder "Der dunkle Schirm".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, guter Anfang, schwach im Abschluss., 30. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge (Taschenbuch)
Die Idee eine Alternativwelt entstehen zu lassen, in der Japan und Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen haben, hat einen besonderen Reiz. Diesen Teil der Story beschreibt P.K. Dick detailliert, anschaulich und glaubwürdig. Die Protagonisten werden liebevoll dargestellt und dem Leser nahe gebracht. Leider geht es zwischendrin irgendwann schief, so dass sich nach zwei Dritteln des Buches immer noch keine Geschichte entwickelt hat und die Handlungsfäden lose in der Gegend hängen.
Das nicht wirklich überzeugende Ende trägt dann ebenfalls zu der nur durchschnittlichen Bewertung bei. In einem ähnlichen Setup konnte beispielsweise Robert Harris "Vaterland" weitaus mehr überzeugen.
Als hilfreich erweist sich das Vorwort von Kim Stanley Robinson (nach der Geschichte nochmal lesen!) und der Anhang. Neben einer Erläuterung zur Geschichte gibt es noch zwei vollständige Kapitel einer geplanten Vorsetzung des Buches. Dies alles zusammen hilft ein wenig zum besseren Verständnis.
Fazit: Sicherlich nicht die beste Geschichte von Philip K. Dick. Dennoch rechtfertigt alleine die Idee und ihr Umsetzung die Lektüre. Fans von P.K. Dick werden auch die flaue Storyline verschmerzen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht Dicks bester Roman, 21. September 2001
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge (Taschenbuch)
Dieser Roman variiert das Thema "Wie wäre die Geschichte abgelaufen, wenn..." in mannigfaltiger Weise. Dabei interessiert Dick nicht nur die Weltgeschichte ("Was wäre, wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hättten..."), sondern auch die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten. Eine Einstellungsänderung bei dem einen ermöglicht über eine Kette von Ereignissen das Überleben eines anderen. Zweites Thema ist die Frage "Was ist eigentlich authentisch? Wo liegt der Unterschied zwischen Original und Nachbildung". Das hört sich vielleicht trocken an, es ist aber fantastisch zu lesen!! Die psychologische Beschreibung der Figuren ist gelungen, die Geschichte ist spannend erzählt, der Schluss, einziger Kritikpunkt, ist wenig überzeugend. Insgesamt ist es aber das beste Buch, das ich im Jahre 2001 gelesen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielleicht nicht Dicks bester Roman..., 22. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge (Taschenbuch)
... aber trotzdem ein überdurchschnittliches Buch des phantastischen Genres. Gerade die Tatsache, dass der Sieg der Achsenmächte nicht den Hauptanteil der Story ausmacht, finde ich klasse. Es zeigt mehrere Menschen in verschiedenen Situationen, die ihr Leben in dieser Welt fristen, siegreiche Japaner (die diesen Sieg nur auf subtilste Art und Weise ausleben) und besiegte Amerikaner, die ihren Lebensstil weitestgehend beibehalten durften. Die Charakterisierung der Personen ist dabei um Längen besser als in jedem SF-Machwerk, das ich kenne. Auch der enthüllte Plan der Deutschen, nun die Japaner zu überrennen, wird gekonnt eingearbeitet. Einzig der esoterisch wirkende Schluß war mir einfach zu unverständlich. Trotzdem ist "Das Orakel vom Berge" ein Meisterwerk und verdient seinen Platz in dieser Sammlung von 12 Top-Titeln der Science Fiction.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Die USA unter der Herrschaft von Deutschland und Japan - Ein Klassiker der Alternativwelt-Literatur, 31. Mai 2014
Von 
Robert Meyer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge: Roman (Taschenbuch)
Philip K. Dick, der vor allem als Autor von "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" (bzw. "Blade Runner"), bekannt ist, schuf 1962 einen Klassiker der Alternativwelt-Literatur.
Philip K. Dick erhielt für sein Meisterwerk den Hugo Award.

Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt hätten?
Durch die Ermordung von Präsident Franklin D. Roosevelt können sich die USA nicht wirtschaftlich erholen und im Jahr 1947 endet der Zweite Weltkrieg mit dem Sieg der Achsenmächte.
Deutschland und Japan teilen die USA auf.
Westlich der Rocky Mountains liegt das japanische, östlich das deutsche Gebiet, zwischen beiden existiert eine neutrale Pufferzone, die Rocky-Mountains-Staaten.
In dieser Alternativwelt sind die Leben verschiedener Personen, sowohl im japanischen als auch im deutschen Gebiet, miteinander verwoben.
So reist Rudolf Wegener, ein Agent der deutschen Abwehr, getarnt als schwedischer Händler nach San Francisco, wo er Mr. Tagomi eine wichtige Botschaft übermitteln will. Mr. Tagomi widerum schwankt zwischen der Tradition Japans und der Moderne Amerikas. Frank Frink versucht neue Geschäfte zu machen ohne als Jude entarnt zu werden und Robert Childan handelt mit ehemals amerikanischen Alltagsgegenständen, die sich jedoch als Fälschungen herausstellen.
Aber eine besondere Rolle spielt ein Buch mit dem Titel >>Die Plage der Heuschrecke<<, welches in der deutschen Zone verboten, aber dafür in der japanischen Zone ein Bestseller ist. In diesem Buch beschreibt der Autor Hawthorne Abendsen eine Welt, in der die Achsenmächte den Krieg verloren haben.

Philip K. Dick versteht es meisterhaft eine Alternativwelt zu beschreiben, in der der Zweite Weltkrieg anders endete als in der wirklichen Geschichte.
So beschreibt er dass in Europa schwere politische Umbrüche bevorstehen aufgrund von Machtkämpfen von verschiedenen Gruppen des nationalsozialistischen Regimes und was so in den Besatzungszonen geschieht.
Die Charaktere sind sehr überzeugend geschildert und man kann sehr gut verfolgen wie sie versuchen ihre Situationen in den Griff zu kriegen.

Das Nachwort von Kim Stanley Robinson hebt nochmal die Bedeutung des Romans von Philip K. Dick hervor.

Seit 2010 gibt es im Internet Meldungen, dass Ridley Scott, der Regisseur von "Alien", "Blade Runner" und "Gladiator", das Buch verfilmen wird.

Auf jeden Fall ein interessanter Klassiker der Alternativwelt-Literatur.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Gutes Buch..., 4. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge: Roman (Taschenbuch)
gutes Buch.... durch N24 davon erfahren.... Kann man weiter empfehlen wenn man wissen will "Was wäre wenn"!! Is aber nur eine von vielen möglichkeiten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr interessant, aber..., 27. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge (Taschenbuch)
Die von Dick erschaffene Alternativwelt ist auf eine erschreckende Art glaubhaft und passt in das düstere Bild, das auch in seinen anderen Büchern vorherrscht. Leider sind seine Charaktere nicht ganz so gut gestaltet, wie man es von ihm gewohnt ist, und streckenweise zieht sich die Handlung etwas zäh dahin. Aber man möchte die Welt kennenlernen, die vielleicht entstanden wäre. Und schliesslich ist da noch dieses verbotene Buch, in dem Amerika den Krieg gewonnen hat - was hat es damit auf sich?
Für mich ist das Buch ein überschätzter, aber trotz allem sehr interessanter Roman und auf jeden Fall ein guter Einstieg in "Dicks Welt".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwaches Story-Geschnipsel im Alternativwelt-Gewand, 7. Juli 2010
Von 
chrisp (Hannover, manchmal auch Neuenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge: Roman (Taschenbuch)
In einer alternativen Welt Anfang der 60er Jahre:
Japan und Deutschland haben den 2. Weltkrieg gewonnen und ihren Einfluss aufs Weltgeschehen weiter ausgedehnt. Die Nationalsozialisten unter Martin Bormann jagen noch immer die jüdische Bevölkerung und treiben ihre Vernichtungspolitik in Afrika weiter voran. Die Japaner, wie auch ihre Kultur, haben in den Vereinigten Staaten Einzug gehalten und die Nicht-Japaner wurden zu einer unterlegenderen Bevölkerungsschicht "degradiert".
Robert Childan, Nobusuke Tagomi, Frank Frink und Juliana Frink, leben ihr Leben, meist getrennt voneinander, in der neuen "Nachkriegswelt".
Alle 4 sind Feuer und Flamme von einem Buch, welches von einem alternativem Geschichtsausgang berichtet, bei dem Japan und Deutschland am Ende des Zweiten Weltkrieges kapitulieren mussten.

Das alles klingt erst einmal wahnsinnig interessant, was sich Philip K. Dick da hat einfallen lassen. Nur leider hielt er sich beim Ausschmücken seiner Alternativwelt gehörig zurück. Nur verschwindend wenig erfährt der Leser, wie es im Einzelnen in der japanisch/deutsch beeinflussten Welt aussieht. Viel eher im Mittelpunkt stehen die Schicksale der vier genannten Hauptcharaktere. Aber die sich immer abwechselnden Erzählperspektiven wissen, trotz ausgeprägter Charakterzeichnung, kaum zu fesseln. Alles plätschert nur so dahin und ein klares Ziel, im Prinzip bei jedem Einzelnem, sucht man vergebens.
Die vereinzelten Ausschnitte aus dem begehrtem Buch "Die Plage der Heuschrecke" und die Dialoge darüber, sind in Dick's Roman ein bisschen wie die Kirsche auf dem Stück Kuchen. Eine echte Gaumenfreude, nur das der Rest des Kuchen's aus einer besonders faden Mischung besteht, die kaum Lust auf Nachschlag erweckt.

Das Nachwort, verfasst von Kim Stanley Robinson, macht das auch so ziemlich deutlich. Bei den wenigen Ideologievergleichen oder Anspielungen auf Rassendiskriminierung die Robinson, neben einigen weiteren Punkten, so hoch lobt, handelt es sich aber auch um die einzigen wirklichen "Höhepunkte" im gesamten Roman. Denn besonders viel mehr ist bei mir auch nicht hängen geblieben. Nur, das sich die einigen hundert Seiten gewohnt angenehm lesen, wenn sie auch stink langweilig und ohne zufriedenstellendes Ende daherkommen.

Die eingebetteten Botschaften (der Gesellschaft sein Spiegelbild vorzuhalten oder die Empfindsamkeit unserer Geschichte) sind ja intelligent gewählt, aber warum bitte in so einem ermüdendem Rahmen dargeboten?

Für ein angebliches "Meisterwerk der Science-Fiction" ist das einfach viel zu dürftig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant aber irgendwie unbefriedigend ..., 3. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Orakel vom Berge: Roman (Taschenbuch)
Interessanter Ansatz mit der Alternativweltgeschichte und dem "Buch im Buch". Die Charaktere lernt man erst richtig schätzen, wenn man den Anhang und die Kommentare gelesen hat. Es ist auch eigentlich ganz gut, dass die Story nicht mit einer großen Revolution und dem Umbruch a la "Alles wird gut" endet, aber trotzdem ist man mit dem Ende irgendwie im leeren Raum ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Orakel vom Berge: Roman
Das Orakel vom Berge: Roman von Philip K. Dick (Taschenbuch - Januar 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 12,89
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen