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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen76
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am 19. August 2011
Durch die Großen Tore gelangen Menschen auf andere Planeten und bekommen auf diesem Wege Besuch von Außerirdischen. Der Privatdetektiv Martin Dugin soll ein junges Mädchen finden, das sich aufgemacht hat, die Geheimnisse des Universums zu ergründen. Der Titel des Buches lautet "Spektrum" und so verwundert es nicht, dass es sieben Kapitel gibt, die jeweils nach einer Farbe des Regenbogens benannt sind. In jedem Kapitel bereist Martin einen anderen Planeten und nimmt den Leser mit auf seine Reise durch Welten, die unterschiedlicher nicht sein können. Von unterentwickelten Planeten bis hin zu hochtechnisierten Städten, von den vogelähnlichen Schealiern und den einzelligen Bessarianern bis hin zu den bürokratischen Dio-Daos entdeckt der Leser die Wunder der Galaxis, auch wenn er sich mit einem leichten Stich des Bedauerns vergegenwärtigen muss, dass es leider nur eine Geschichte ist. Die Prologe der Kapitel wirken möglicherweise etwas aufgesetzt ("Allein hier gibt sich die Wahrheit zu erkennen, einzig hier zeigt sich, ob man eine erbärmliche Kreatur ist, die einen anspruchslosen Magen beherbergt, oder ob man zu Recht die Befehlsgewalt über diesen Magen innehat, ihn rechtens beaufsichtigt und verhätschelt, sich weder von Trägheit noch vom Appetit oder gar brodelnden Verdauungssäften den Löffel beim Kochen aus der Hand nehmen lässt!" Selbiges, S.102) Wie gesagt, dies ist nur in den Prologen so. Der Rest kommt ohne solche Umschweifungen aus. Auch ein paar philosophische Gedanken finden sich regelmäßig eingestreut, beispielsweise über den Sinn des Lebens, den Nutzen von Verstand, die Funktion von Träumen usw., die sich angenehm lesen lassen, sind sie doch dem Verständnis der Geschichte dienlich. Lediglich zum Ende hin ziehen sich dies Abschnitte in die Länge und zögern damit das Finale heraus. Es kribbelt dem Leser schon in den Fingern, endlich alles zu erfahren, aber das ist gut so. Nach Art von Lukianenko lernt man bei der Lektüre nebenbei die Bildung russischer Kosenamen und die Art, wie sich kultivierte Russen betrinken.
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am 19. März 2009
Spektrum
In einer nahen Zukunft hat die seltsame Rasse der "Schließer" der Erde und anderen bewohnten Planeten das Geschenk von Sternentoren ("Stargates") gemacht. Im Gegensatz zur amerikanischen Version stehen diese Tore jedoch wirklich jedem offen, der den Schließern eine für diese interessante und neue Geschichte erzählen kann.

Der Held Martin ist ein russischer Privatdetektiv, der den Auftrag bekommt, eine durch die Sternentore verschwundene 17-jährige Tochter aufzuspüren. Dies gelingt ihm, wenn auch ganz anders, als gedacht und mit ungeahnten Folgen...

"Spektrum" ist wieder ein typischer Lukianenko: er sinniert seitenweise übers Essen, kulturelle Unterschiede, den Sinn des Lebens, Moskau usw. Nie weiß man, wohin die Geschichte sich wendet. Martin ist ein echter Antiheld, mit allen Vorzügen und Schwächen eines echten Menschen, der sehr oft an sich zweifelt, aber instinktiv oft das Richtige tut. Da er auf sieben verschiedene Welten reisen muss, werden auch sieben verschiedene außerirdische Kulturen recht farbig und intelligent, teils auch humorig beschrieben. Clever ist auch die Idee, dass die Schließer als Bezahlung interessante Geschichten verlangen, sowie der Hintergrund dieser Aktion. Logisch durchdacht die Weiterentwicklung des Zolls für interplanetares Reisen sowie die Beschreibung der russischen Staatssicherheit mit Anklängen an "westliches Gedankengut". Lukinaneko ist halt ein Idealist.

FAZIT: Der beste Lukianenko seit Langem, absolute Lese- und Kaufempfehlung; auch für Nicht-SF/Fantasy-Fans geeignet!
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am 23. Juni 2007
Ein Science Fiction der sich von dem üblichen einerlei absetzt. Originell beschreibt der Autor 7 Welten mit je einer eigenen jeweils in sich abgeschlossenen Episodengeschichte. Die Bewohner werden, da muß ich manchem Vorrezensent widersprechen durchaus plausibel beschrieben und erfrischend anders als man es von den meißten gewöhnlichen Science Fiction her erwartet (z.B. intelligente Einzeller). Lukianenko philosophiert in kleinen Geschichten, die er Martin (den Protagonisten) erzählen läßt dezent nebenher über den Sinn des Lebens. Dies wirkt jedoch nie belehrend sondern regt zu eigenen Gedanken an. Und last not least: das Buch ist überaus spannend und füssig geschrieben. Ich mußte 2 Nachtschichten einlegen um es zu Ende zu lesen, da ich mich nicht von der Geschichte trennen konnte. Klare Leseempfehlung!
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am 12. Februar 2014
Seit ich Metro 2033: Roman von Dmitry Glukhovsky gelesen habe, habe ich ein Faible für russische Bücher. Natürlich stolpert man dabei zwangsläufig über Sergej Lukianenko. Nachdem ich mit Wächter der Nacht angefangen habe, aber nicht restlos überzeugt war, wollte ich zunächst einem anderen seiner Romane eine Chance geben. Die Auswahl ist groß, denn fantastische Ideen für Geschichten hatte der Mann zuhauf.
Meine Wahl fiel auf Spektrum, da ich gespannt war auf die Schilderung vieler verschiedener Welten und auch die Idee, die „Schließer“ mit Geschichten für die Passage der Tore zu bezahlen, höchst fesselnd fand. Aber auch diesmal konnte mich Russlands wahrscheinlich bekanntester Fantastik-Autor der Neuzeit nicht so richtig überzeugen.

Spektrum kann man, obwohl es selbst in sieben Teile zu je fünf Kapiteln und einem Prolog gegliedert ist, in zwei Hälften teilen. In der ersten Hälfte schaffte es Lukianenko mühelos in beinah jedem Kapitel den Spannungsbogen so geschickt zu spannen, dass man einfach weiterlesen muss. Es passiert viel, auch einiges unerwartetes, die beschriebenen Welten sind interessant und detailreich beschrieben und die Zusammenhänge scheinen vielversprechend. Ab etwa der Hälfte des Buches jedoch wird es zunehmend abstrus. Die Welt der Dia-Daos schon fand ich recht befremdlich, und spätestens mit ihrem auftauchen verlor sich der Autor zu sehr in philosophische und religiöse Abhandlungen, wurde gar redundant. Die Geschichte wirkte zunehmend konstruiert, zu viele natürlich richtige Entscheidung trifft der Hauptprotagonist rein intuitiv, damit die Handlung weitergehen kann. Die Liebesgeschichte mit Irina stellt sich aufgesetzt und regelrecht kühl dar.
Das Ende leidet dann wieder allzu sehr an philosophischen Fieberträumen, ist so wirr und konfus, dass ich es schon gar nicht mehr verstanden habe. Leider verpasste der Autor somit auch die Chance auf einen Geniestreich zum Schluss, der es in der Regel vermag, ein durchschnittliches Buch dennoch positiv in Erinnerung zu behalten.

So bleibt der Eindruck einer Geschichte, der es gut getan hätte, sie ein wenig zu straffen. Aus 720 Seiten hätte man gut und gerne 500 machen können, wenn die allzu ausufernden Grundsatzdiskussionen über den Glauben und die Seele auf ein erträgliches Mindestmaß gekürzt worden wären. Auch die jeweiligen Prologe, in denen es eigentlich stets nur um die Zubereitung von Essen geht, kann man getrost weglassen oder überlesen. Freilich scheint dies zu Lukianenkos Werken dazuzugehören wie das Papierschirmchen zum Cocktail – allein es bleibt ebenso überflüssig.

Flüssig hingegen gestaltet sich der Schreibstil, obwohl die Sprache durchaus gehobenen Ansprüchen gerecht wird und ich einige Wörter gar nachschlagen musste, da ich sie noch nie im Leben gehört hatte. Ob dies der Übersetzung geschuldet ist oder bereits im Original so beabsichtigt war, vermag ich nicht zu beurteilen, spielt für die Bewertung der Deutschen Version aber ohnehin keine Rolle. Ich empfand es jedenfalls als angenehm, neben den doch oft recht simpel gewählten Sprachen der Jugendromane, die ich ebenfalls gern lese, mir auch mal ein solches Werk zu Gemüte zu führen.

Abschließend gestaltet sich das Urteil verhalten, sogar etwas wehmütig, denn hier wurde zu viel Potential verschenkt. Spektrum hätte ein sehr gutes Buch werden können, hätte der Autor nicht hunderte Seiten mit geistigen Monologen abseits der Handlung gefüllt. Oder vielleicht sollte auch gerade der philosophische und religiöse Teil die eigentliche Handlung sein, und gar keine im Bereich der Science-Fiction angesiedelte Geschichte; in diesem Fall würde die Bewertung aber ebenfalls nicht besser ausfallen. Drei Sterne für eine gute Idee und eine starke erste Hälfte, die im zweiten Teil leider vor die Wand gefahren wurden.
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am 14. November 2007
Wer die anderen Bücher (Wächter der ...) gelesen hat, wird sich gleich wiederfinden (wie auch andere schon angemerkt haben).

Was mir bei diesem Buch auffällt sind stilistische Besonderheiten, die ich so aus den anderne Büchern nicht kenne bzw. die mir in dieser Form so nicht aufgefallen sind. Es gibt hier Sätze wie

"... Der Onkel zollte dem Wein indes auch so Beifall. Hernach überließen sie sich ganz den kulinarischen Genüssen, in selbigen nur beiläufig Bemerkungen einflechtend, welche, wiewohl wenig fundiert, für einander nahestehendende Menschein ein gewisses Interesse bargen...".

Ich hatte den Eindruck, ich befände mich in einem Roman aus dem 19. Jahrhundert als ich diesen Satz las. Dies ist möglicherweise auch Absicht der Übersetzerin, ein etwas "gestelzt" wirkendes Deutsch in einer futristischen Geschichte zu verwenden.

Das Buch ist inhaltlich brillant, Fantasy-Fans werden das Buch verschlingen.
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am 23. Januar 2012
Kein Sternenkrieg im Zentrum der Handlung.
Keine Agressoren, Invasoren oder Progressoren.
Kein grösser, schneller, weiter.

Spektrum unterscheidet sich angenehm vom gros des SF Einheitsbreis der oft die immer gleichen Themen wiederzukäuen scheint.
Natürlich auch durch Lukianenkos russisch gefärbten Schreibstil.
Genau wie das stetige philosophieren, das er bisher in keinem seiner Bücher das ich gelesen habe unterlassen konnte, ist das aber sicherlich etwas das nicht jedem gefällt.
Das "Risiko" ist Spektrum meiner Meinung nach aber auf alle Fälle Wert.

Ich bin jedenfalls angefixt von Lukianenkos Geschichten und Stil.
Habe dieses Buch praktisch an einem Stück verschlungen und mitlerweile weitere seiner Bücher sehr genossen.

5 von 5 Sternen.
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am 4. Mai 2007
Ein hervorragendes Buch!

Wer Lukianenkos Erzählweise mag, dem wird auch Spektrum zusagen- ich habe dies Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen. Es ist episodenweise aufgebaut, was man als Lukianenko-Leser ja schon kennt, und hat ganz seinen eigenen Stil.

Mittendrin fiel mir in unserem Stadtblatt ein eher negativer Kommentar in die Hände und ich war etwas skeptisch- ich denke aber, man muß dieses Buch durchaus mit Ironie lesen, wenn es z.B. um amerikanische Küche oder Digi-Cams geht. M. E. ist es falsch verstanden, wenn man MArtins Gedanke alle bitterernst und ohne Ironie versteht.

Mir gefielen die kulinarischen Einlkeitungen Martins und seines Onkelchens sehr- auch die verschiedenen außerirdischen Lebensformen sind gut durchdacht (nämlich auch mal fernab von humanoid).

Wer detailversessen-technische SciFi sucht, ist hier wohl eher fehl am Platze- wer aber philosophisch angehauchte Science Fiction mit Hintergedanken mag, der findet hier spannende Lektüre.

Was mir besonders zusagte, war die Idee, wie die Schließer für eine Passage bezahlt werden- nämlich in Form einer Geschichte.

Ich bin gespannt darauf, wqas uns dieser Autor noch alles bescheren wird, und empfehle Spektrum vorbehaltlos weiter!
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am 18. August 2007
Das Sergej Lukianenko es versteht, Genres neu zu beleben, hat er mit der Wächter-Serie bereits bewiesen. In dieser Tradition ist auch Spektrum kein typischer Sci-Fi Roman, es ist eine philosophische Abhandlung mit Sci-Fi unterbau.

Als Fan von Wächter der Nacht bin ich allerdings leicht enttäucht und kann nur 4 von 5 Sternen vergeben. Woran das liegt?

In der Wächterserie benutzt Lukianenko die ganz eigene Philosophie der von ihm erschaffenen Welt, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Bei Spektrum liegen die Prioritäten anders: Hier dient die Geschichte als Grundlage, um einen von einem philosophischen Exkurs zum nächsten zu führen. So ist Spektrum in meinen Augen eher in die Nähe von Sophies Welt zu stellen. Das mag vielen gefallen, meinen persönlichen Geschmack (und meine Erwartungshaltung) hat es aber nicht ganz getroffen.

Allerdings ist der Schreibstil wie immer großartig, die Personen liebenswert und die Alienrassen sehr liebevoll ausgearbeitet. Spektrum ist alles in allem ein Werk, welches den Leser in seinen Bann zieht und nichtmehr los lässt, jedoch hat es bei mir im Nachhinein einen etwas faderen Nachgeschmack hinterlassen als Lukianenkos andere Werke.
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am 4. April 2007
Ich meine Ja!

Nach dem ich schon die Trilogie der Wächterromane gelesen habe und nun noch auf die Wächter der Ewigkeit warte, dachte ich mir das zum überbrücken Spektrum sicher geeignet wäre.

Gedacht, gekauft und gelesen.

Anfänglich ist man vielleicht leicht irritiert da man einfach in das Leben des Hauptprodagonisten Martin Dugin hineingeworfen wird, aber nach Hohlbein manier ist so die Spannung schon ab der ersten Seite vorhanden. Schnell wird klar was gespielt wird und was die Ausserirdischen und ihre Tore darstellen. Wer schon in anderen Werken von Sergey Lukianenko die russische Durst- und vorallem Esskultur zu lieben gelernt hat kommt hier wieder und sogar noch mehr voll auf seinen Geschmack. Seit den Wächtern habe ich wirklich mal lust in Moskau anständig zu zechen (auch wenns wahrscheinlich mein untergang wäre). Aber weiter zum Buch. Was man schon im ersten Drittel merkt, Lukianenko ist ein Fan von "Dune" von Frank Herbert . Ich meine hier aber die Komplette Reihe und nicht nur das erste Buch "Der Wüstenplanet". Wer hinter den Gedanken der Bücher geblickt hat wird auch hier Teile sehen und vorallem verstehen. Später im Buch wird auch noch ein Zitat über den Schmerz und die Macht des Geistes aus Dune rezitiert, was dann den Beweis für etwaige vorige Vermutungen gibt.

Das Buch "Spektrum" wirft tiefgreifende Fragen über Leben und Tod auf, vorallem aber das auffassen der Sterblichkeit. Auch wie schon bei Frank Herbert wird in der Rasse Mensch eine Auslese gemacht. Einerseits gibt es wirkliche Menschen die sich ihrer selbst und ihres Instinktes bewusst sind und diesen leiten können und diejenigen welche rein Instinktgesteuert vor sich hinvegitieren und nicht viel mehr als Tiere sind. (Sehen Sie sich nur mal an was einem im TV geboten wird, nur Primitiv).

Auch die Probleme die der Gottkaiser-Wurm aus Dune bedingt durch seine schiere Unsterblichkeit hat werden hier in wunderbarer weise durchdacht und neu behandelt.

Respekteinflößend ist auch die Aufgabe die sich Lukianenko gestellt hat indem die Reisenden durch die "Tore" erst dann gehen können, wenn sie den sogenannten Schließern eine "nicht langweilige" Geschichte erzählt haben. Der Leser kann jedesmal gespannt sein welche Geschichte der Hauptcharakter erzählt um eine Reiseerlaubnis zu bekommen. Diese Geschichten haben einen Tiefgang wie ich ihn nur selten in Fantasyromanen erleben durfte.

PS: Dieses Buch hat mich absolut überrascht! Jedem der an geistreicher Fantasy interessiert ist muss ich dieses Buch vollends empfehlen. Aber auch Leser nicht in diesem Metier zuhause sind, aber philosophie zu schätzen wissen sollten sich daran versuchen.

Sergej immer weiter so und danke für diesen wunderbar geistreichen Roman!
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am 5. März 2012
Ich bin kein Freund von SF-Literatur. Das mag der Grund sein, warum ich mir noch nicht die zahlreichen Bücher von Lukianenko, die ich seit Langem als Hörbücher besitze, zu Gemüte geführt habe. Als ich es nun wagte, war ich überrascht - positiv. Dieses Buch gehört zu dem Eindrucksvollsten, was ich seit längerer Zeit gelesen habe. Dabei war es nicht unbedingt die Geschichte, die ganz interessant war, sondern die Gedankengänge und Geschichten des Helden. Denn im Gegensatz zu SF mag ich Bücher die zum Nachdenken anregen und einen philosophischen Touch haben. So gesehen war das Buch ein Volltreffer, denn es wimmelt vor Überlegungen über das Thema Sinn des Verstandes, Zivilisation, Existenz Gottes usw. Ich werde es mir auch als Druckausgabe zulegen.
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