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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wilde 13?, 29. November 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions (Taschenbuch)
Nach einer Wartezeit von etwa drei Monaten hält der mittlerweile 13. MW:DA-Roman recht vollmundige Versprechungen und Implikationen im Flappentext bereit: Politische Verwicklungen, Intrigen, Aufstände, und sogar ein Mordanschlag (an keiner unwichtigen Person), alles zentriert um das bisher wichtigste politische Ereignis der Republik der Sphäre: Die erste freie Wahl eines neuen Exarchen! Und als Leser, der mittlerweile mehr durchschnittliche als gute DA-Romane gelesen hat, hofft man, dass zumindest ein Teil dieser Versprechungen erfüllt wird.

Aber zunächst die Story: Nachdem die Regierungsperiode des derzeit amtierenden Exarchen der Republik der Sphäre, Damien Redburn, in naher Zukunft vorbei sein wird, werden alle Paladine von ihm zurück nach Terra beordert, um dort aus ihren Reihen einen neuen Kandidaten zu wählen. Dass bei dem politischen Ringen um dieses Amt, dass eines der mächtigsten, wenn nicht sogar das mächtigste der ganzen Inneren Sphäre darstellt, nicht alles reibungslos abläuft, kann man sich denken, denn es gibt genug Fraktionen, deren Ambitionen teilweise auch über die legalen Einflussmöglichkeiten hinausgehen.

Schon im ersten Kapitel, in dem wir eine altbekannte Person wiedertreffen (und nein, diesmal nicht unsere liebe Tara Campbell), wird ein nicht geringer Anteil an "Foreshadowing" und Geheimniskrämerei betrieben, was gleich die richtige Atmosphäre schafft. Die folgenden Kapitel, die im Grunde "nur" Nachrichtenübergaben an diverse Paladine beinhalten, und gleichzeitig ein paar neue Charaktere einführen, präsentieren dem Leser weiterhin eine lebendige und mitunter recht chaotische Republik. Man hat eigentlich nie das Gefühl, dass außer der Wahl in der Inneren Sphäre nichts anderes passiert, was für eine realistische Stimmung sorgt.

Daneben lernen wir nun endlich alle Paladine und noch ein paar weitere wichtige Persönlichkeiten kennen, und erfahren, was und vor allem wer die Republik zum Ticken bringt, und welche politischen Strömungen sich nach dem Verschwinden von Devlin Stone vor vier Jahren gebildet haben. Auch andere liebgewonnene Charaktere aus bisherigen Büchern treffen wir wieder, und sogar die Gruppierung der Phantomritter, die ja bisher nur im ersten DA-Roman "Geisterkrieg" aufgetaucht ist, hat endlich mal wieder einen kurzen Auftritt.

Einen besonderen Reiz des Buches macht die Menschlichkeit der Charaktere aus. Nicht alle Hauptpersonen sind steife Politiker, die jeden anderen und auch sich selbst ständig genau im Auge behalten, um bloß keinen falschen Eindruck zu hinterlassen. Vielmehr verhalten sie sich natürlich, wirken dadurch sehr sympathisch, und man kann sich als Leser gut in sie hinein versetzen. An Szenen, die einem hier und da zu einem amüsierten Grinsen verhelfen, fehlt es auch nicht.

Battlemechkämpfe per se gibt es in diesem Buch keine, und auch sonst beschränkt sich die Action auf zwei Kampfhandlungen, die aber ebenfalls nicht sonderlich umfangreich oder aufwändig gestaltet sind (das Coverbild ist mal wieder die einzige Szene mit Battlemech, die sich dafür eignet). Fehlen tun dem Roman solche Elemente aber nicht wirklich, da die Story auch so schon mehr als genug Spannung und Wendungen bereithält. Die Karte am Anfang des Buches ist mal wieder die gleiche (und nutzlose) wie im Vorgängerroman, aber da dieses Buch zu 95% auf Terra spielt, ist das nicht übermäßig tragisch.

Das einzige, was mir an "Der Stachel des Skorpions" nicht ganz so gut gefällt, ist sein schnelles Ende. Der "Höhepunkt", also die Wahl des neuen Exarchen, läuft relativ unspektakulär und ohne große Überraschungen ab, vor allem, weil ich schon einige Kapitel weiter vorn einen recht definitiven Verdacht hegte, welcher Paladin es denn nun werden würde, und dieser sich dann auch bestätigte. Nach der Verkündung des Ergebnisses folgt dann nur noch ein einziges weiteres (und eher kurzes) Kapitel, welches knapp zwei Wochen nach der Wahl spielt, und dann ist der Roman auch schon wieder vorbei. Und trotz seiner recht angenehmen Länge von 351 beschriebenen Seiten, hätte man gerne noch ein wenig mehr über den Ausgang dieses wichtigen politischen Ereignisses gelesen. Man ist nicht wirklich enttäuscht, es fehlt auch nicht wirklich etwas, aber... nun ja, ein wenig runder hätte das Buch schon enden dürfen.

Alles in allem ist "Der Stachel des Skorpions" trotzdem ein sehr guter BT-Roman, der uns in einen bisher eher vernachlässigten Bereich des DA-Universums entführt, und dies zudem auf eine spannende und fesselnde Weise tut. Und trotz des eher abrupten Endes vergebe ich die volle Punktzahl von 5 Sternen, da es mal wieder eine DA-Publikation ist, die man nur ungern wieder aus der Hand legt, bevor man sie durch hat.
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5.0 von 5 Sternen Es wird wieder Politik gemacht, 2. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions (Taschenbuch)
Nach dem sehr schwachen Vorgänger Band erschien mit Stachel des Skorpions endlich wieder ein Roman im Dark Ages Universum welcher von der Qualität an einige der Classic Battletech Romane erinnert.

Storytechnisch dreht sich alles um die Wahl zum neuen Exarchen der Rebuplik der Spähre inklusiver aller politischen Verwicklungen die dabei einher gehen.

Besonders hat mir dabei gefallen das die Paladine der Rebuplik etwas näher beleuchtet werden, sowohl menschlich als auch politisch. Dies trägt mit dazu bei das immer noch neue DA Universum etwas zu formen und somit die Lücke zum Vorgänger zumindest ein wenig zu schliessen.

Nicht nur die Frage wer denn nun der neue Exarch und somit der Nachfolger von Damien Redburn wird hat für mich das Buch sehr spannend gemacht auch die weitere Rahmenhandlung, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, hat dazu beigetragen.

Fazit:

5 von 5 Sternen und der Wunsch nach mehr Büchern dieser Qualität.
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5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions (Taschenbuch)
Nach den teilweise etwas schwächelnden Vorgängerbüchern ist mit "Stachel des Skorpions" ein wirklich guter Mechwarrior Roman erschienen.

Die Story entspricht einem Politthriller, in deren Verlauf, ausgelöst durch den Tod eines berühmten Paladins, allmählich eine tiefgreifende Verschwörung aufgedeckt wird.

Der Autor konzentriert sich in seiner Erzählung eher auf die politische Landschaft der Republik der Sphäre und die Ermittlungsarbeiten, aber auch für die Fans von "Mech-Action" ist immer mal wieder etwas dabei, wodurch niemand zu kurz kommt.

Das Buch besticht durch den die gut geschilderten Charactere, vollziehbare Handlungsmotive und den durch die gute Erzählweise stets weiter ausgebauten Spannungsbogen, der sich erst zum Schluss auflöst und auch vorher nicht durch unnötige Abschweifungen oder langatmige Passagen einknickt.

Ich persönlich war von Anfang bis Ende gefesselt.
Spannend, gut inszeniert und nur zu empfehlen - 5 Sterne von mir.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oh du schöne Politik..., 15. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions (Taschenbuch)
Grundthematik:

Die Paladine der Republik werden von den diversen Brandherden abgezogen, um auf Terra im Rahmen eines Konklaves den Nachfolger für Redburn zu wählen. In diesem Rahmen wird von Seiten eines (älteren) Paladins eine Verschwörung, ausgehend von hochrangigen Mitglidern des Senats, aufgedeckt. Diese Entdeckung hat zur Folge, dass der betreffende Paladin gemeuchelt wird. Entsprechende Untersuchungen werden angestellt...

Im Großen und Ganzen liest sich der Roman eher wie ein Krimi. Militärische Aktionen finden nur am Rand statt. Dies tut der Qualität dieses Buches meiner Meinung nach jedoch keinen Abbruch. Des Schreibstil ist gefällig, die Charaktere gut dargestellt. Des Weiteren wird die "politische" Handlung im DarkAge-Universum vorangetrieben.

Ich war mit dem Kauf zufrieden.
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5.0 von 5 Sternen Infos für alle Leser der DarkAge Reihe, 10. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions (Taschenbuch)
Das Buch ist prima.

Aber wie mir von Heyne per E-Mail mitgeteilt wurde werden die Bücher nach Tochter des Drachen nicht mehr ins Deutsche übersetzt weil es zu wenig Leser gibt.

Es liegt nun an uns Lesern dass wir uns dafür einsetzen dass die Reihe fortgesetzt wird.
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Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions
Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions von Jason Hardy (Taschenbuch - 6. November 2006)
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