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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Größenwahn!
Es sieht nach dem perfekten Plan aus. Die USA senden Konstrukteure, Militär und einen riesigen Berg an Baumaterial, per Zeitmaschine, 5,3 Millionen Jahre in die Vergangenheit, um die Ölquellen Nordafrikas anzuzapfen und das schwarze Gold, im noch ausgetrocknetem Mittelmeer, über Europa, nach Nordamerika zu pumpen. Freiwillige für diese ausgefallene und...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von chrisp

versus
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Ur-Pipeline
Der zunehmende Einfluss der arabischen Ölstaaten bereitet den USA immer mehr Kopfzerbrechen. Um den eigenen Machtstatus nicht zu verlieren wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, dass Rohstoff-Ungleichgewicht auszugleichen. Nachdem im Mittelmeerraum immer wieder Gegenstände gefunden werden, die mehrere Millionen Jahre alt sind aber zugleich aus den...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2003 von sf-jens


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Größenwahn!, 15. Juli 2010
Von 
chrisp (Hannover, manchmal auch Neuenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es sieht nach dem perfekten Plan aus. Die USA senden Konstrukteure, Militär und einen riesigen Berg an Baumaterial, per Zeitmaschine, 5,3 Millionen Jahre in die Vergangenheit, um die Ölquellen Nordafrikas anzuzapfen und das schwarze Gold, im noch ausgetrocknetem Mittelmeer, über Europa, nach Nordamerika zu pumpen. Freiwillige für diese ausgefallene und scheinbar bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Mission finden sich natürlich schnell.
Doch kaum angekommen im urzeitlichem Miozän stellt sich heraus, das das Projekt in eine ganz andere Richtung verlaufen ist.

Eines muss man Wolfgang Jeschke lassen, an Einfallsreichtum mangelt es ihm nicht gerade. "Der letzte Tag der Schöpfung" ist originell.
Bei Zeitreisen ist man gewöhnt, das meist nur eine Figur in die Vergangenheit oder Zukunft reist und sich fremde Zeiten anschaut oder eben ein wenig an seinem eigenem Leben herumbastelt. Hier jedoch soll die amerikanische Geschichte zu ihrem eigenem Gunsten geändert werden und das mit enormen Aufwand und zahlreichen Einsatzkräften. Und das schildert Jeschke nicht nur recht schlüssig, sondern mit teils wortgewaltigen Abschnitten, die einem immer wieder das Gefühl geben, man stehe mit den Protagonisten im balearischem Becken.

ABER, vielleicht hat sich der deutsche Science-Fiction-Autor von der hier dargestellten Selbstüberschätzung der Amerikaner ein Scheib'chen zu viel abgeschnitten. Denn teilweise wirkt die recht kurze Geschichte etwas überladen. Da wäre es vielleicht ratsamer gewesen, sich nur auf eine oder zwei Schwerpunkte zu konzentrieren und diese dafür etwas weiter auszuschmücken. An nicht nur einer Stelle kam mir der Gedanke, "Wow, auch eine fantastische Idee, aber die vorherige ist noch gar nicht richtig ausgeschöpft".
Auch bei den letzten paar Kapiteln tanzt Jeschke gleich auf mehreren Hochzeiten und vollendet, sicher zur Unzufriedenheit vieler, seine famosen Ideen nicht so wirklich.

Dessen ungeachtet sind die Geschichten über die gefundenen mysteriösen Artefakte zu Beginn, der Ablauf der Zeitreise und die Vorbereitungen auf ebendiese so überzeugend, das man mit dem leichtem Übermut Jeschkes gut leben kann.
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende aller Zeit..., 6. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) (Taschenbuch)
VORAB: Das Buch ist wirklich gut, vor allem die ersten 200 Seiten, das Ende ist irgendwie unbefriedigend.

ZUM BUCH: DAs Buch ist leicht geschrieben und stellt keine höheren literarischen Anforderungen. Der Autor hat einen durchaus fesselden Stiel, wobei er die Passagen über die Träume und Visionen des Hauptdarstellers vielleicht doch besser wegeglassen hätte.

ZUM INHALT: Am Ende des kalten Krieges schicken die USA Truppen in die Vergangenheit um den Saudis das Öl abzuzapfen, leider kommen Russen und Araber auch auf die Idee und es kommt zu einem Stellvertreterkrieg in der Vergangenheit, der die Zukunft zerstört.

FAZIT: Die Idee ist schlichtweg genial. Allein schon dafür 5 Punkte. Auch die Umsetzung, gerade mit dem ständigen Problem der Zeit-Paradoxa hat Jeschke Bravourös gelöst. Einziges Manko ist der Schluss. Das Buch ist soo gut, dass man regelrecht durch die Story hetzt, nur um am Ende festzustellen: Wie? Das wars schon?
Deshalb: Auf jeden Fall eine Lesempfehlung - Vier Sterne!
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78 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Souverän und sehr gekonnt, 22. August 2002
Von Ein Kunde
Wolfgang Jeschke hat sich als jahrzehntelanger erfolgreicher He-
rausgeber der Science-Fiction-Sparte im Heyne-Verlag höchste Ver-
dienste um diese Literaturform in Deutschland erworben.
Jeschke ist aber nicht nur Herausgeber, er schreibt auch selbst.
Und das tut er - zwar selten -aber gekonnt!
"Der letzte Tag der Schöpfung", erstmals bereits Anfang der
1980er Jahre erschienen, ist sein Romandebüt. Jeschke widmet sich
darin seinem Lieblingsthema: Zeitreise ! Und obwohl dieser Topos
in der SF schon von unzähligen Autoren mal mit mehr , mal mit
weniger Inspiration bearbeitet worden ist, gelingt dem Autor
dennoch eine geniale Variante des Themas: Nachdem es den USA
gelungen ist, Zeitreisen (in die Vergangenheit) technisch mög-
lich zu machen, tritt sofort das Militär auf den Plan. Im Rahmen
eines streng geheimen Projekts werden Bautrupps und Material-
lieferungen 5 Millionen Jahre in die Vergangenheit geschickt, um
durch das (zum damaligen Zeitpunkt trockene)Mittelmeerbecken eine
riesige Pipeline von Nordafrika bis zur Nordsee zu legen und da-
durch den Arabern vor ihrer Zeit das Öl ab- und über Zeitmaschi-
nen in die Gegenwart und in den eigenen Besitz heraufzupumpen.
Damit würden die USA endgültig zur unangreifbaren Übersupermacht.
Die Welt der Vorzeit, und wie die Amerikaner versuchen, darin
ihre Pipeline zu bauen, die immer massiver auftretenden Rück-
schläge und Katastrophen (welche durch die Dummheit und Überheblichkeit der Militärs bedingt sind), die immer absurder
werdende Situation der (letztlich) in der Zeit Gestrandeten, die
zuletzt so ungewollt wie zwangsläufig eine apokalyptische Ent-
wicklung heraufbeschwören -all das schildert Jeschke spannend,
farbig, stilistisch souverän , auch mit ironisch-satirischen An-
klängen.
Jeschke bringt seine detail-
reiche Schilderung in einem relativ schmalen Band unter; andere
Autoren hätten 300-400 Seiten mehr geschrieben - und auch nicht
viel mehr an Ideen zu bieten gehabt. Bei diesem Autor aber wür-
de man gern noch einige Seiten mehr lesen !
Fazit: Für alle Zeitreise-Fans ein Must Read. Aber auch andere
SF-oder Abenteuergeschichten-Fans kommen auf ihre Kosten. Und
zum Nachdenken angeregt zu werden , schadet ebenfalls nicht.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioser Zeitreiseroman, 9. November 2009
Von 
Leseratte (Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) (Taschenbuch)
Die USA 1983: CIA, Navy und NASA schicken in einem streng geheimen Projekt Massen von Menschen und Material 2 Millionen Jahre in die Vergangenheit, um "den Scheichs das Öl abzupumpen, bevor sie sich daraufsetzen können" (O-Ton). Nur: Als die Amerikaner in der Vergangenheit ankommen, sind die Scheichs schon da. Und nicht nur die...

"Der letzte Tag der Schöpfung" ist ein grandioser Zeitreiseroman, ein echter Leckerbissen, der den Leser gekonnt aufs Glatteis der Abstrusitäten führt, die durch Zeitparadoxen entstehen können. Und das Ganze vor der fantastischen Kulisse der mediterranen Welt 2 Millionen Jahre in der Vergangenheit - als das Mittelmeer noch ein wasserleeres Tiefland war.

Ein Buch, so spannend, das man es in einem Rutsch durchlesen kann!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Runde Sache mit hochaktuellen Bezügen, 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) (Taschenbuch)
Die USA wollen den "Scheichs das Öl unter dem Hintern wegpumpen" und reisen dazu 5 Millionen Jahre in die Vergangenheit, um das schwarze Gold per Pipeline in die Nordsee zu transferieren und dort wiederum per Zeitmaschine in die Zukunft zu befördern.

In den 1980er Jahren startet ein Militärkommando in die Vergangenheit und erlebt dort einen warmen Empfang, denn sie sind scheinbar nicht die einzigen, die diese brilliante Idee hatten.

Das Buch ist zunächst ein Pageturner, denn man will wissen, was in der Vorzeit wartet und, dort angekommen, was zum Teufel schief gegangen ist. Irgendwann, wenn alle Rätsel gelöst sind, bleibt noch ein Drittel der Seiten, auf denen der Autor einige die Phantasie anregende Andeutungen macht - gab es etwa Menschen, die noch viel früher in der Zeit gelandet sind - und entlässt den Leser mit einem befriedigenden Schluss, der einiges beantwortet hat, aber viele Fragen offen lässt.

Einen Stern Abzug gibt es nur für die letzten hundert Seiten, auf denen die Handlung nicht mehr im zuvor eingeschlagenen Tempo weitergeht und nur noch Zwischenpassagen die Faszination aufrecht erhalten. Ansonsten ein gelungener Mix aus Zeitreise, Abenteuer und alternativen Zeitlinien, der bei logischem Folgern nicht immer ganz durchdacht ist (aber immerhin bringt er zum Nachdenken).

Die Grundmotive des in den 70ern geschriebenen Buchs sind aktueller denn je. Hoffentlich fällt Bush keine ähnliche Maschine in die Hände ;)
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Ur-Pipeline, 30. Dezember 2003
Der zunehmende Einfluss der arabischen Ölstaaten bereitet den USA immer mehr Kopfzerbrechen. Um den eigenen Machtstatus nicht zu verlieren wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, dass Rohstoff-Ungleichgewicht auszugleichen. Nachdem im Mittelmeerraum immer wieder Gegenstände gefunden werden, die mehrere Millionen Jahre alt sind aber zugleich aus den modernsten Materialien bestehen, gibt es nur eine logische Schlussfolgerung. Es muss Zeitreisen gegeben haben bzw. demnächst geben, und genau diese werden nun in Angriff genommen.
Das erste Viertel des Buches besteht aus einer Auflistung verschiedener Geschehnisse von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten. Dieser Teil kommt über den Reiz eines Zeitungsbeitrags oder eines Lexikoneintrags nicht hinaus. Inhaltlich ist dies interessant, ermüdet jedoch. Danach steigert sich der Roman, und etwa zur Mitte hin gelingt es dem Autor auch endlich, einen zumindest etwas näheren Kontakt zum Hauptcharakter herzustellen. Zwar wirkt das immer noch ein wenig kühl und irgendwie unpersönlich, aber es ist schon verständlicher. Während es dem Werk also an Stimmung und Einfühlbarkeit etwas mangelt, ist die Story, die dahinter steht, vom Feinsten. Diese ist nämlich tiefsinnig, durchdacht und sehr intelligent aufgebaut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wäre wenn im grossen Stil, 10. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) (Taschenbuch)
Dieses Buch stammt von dem mir bis dato nicht bekannten deutschen Autor Wolfgang Jeschke. Es geht die Thematik im grossen Stil an. Es geht nicht um die einsame Mission eines Einzelkämpfers wie in «11/22/63» (oder fast so einsam in «Replay»), sondern darum, was eine Supermacht tun würde, wenn sich ihr plötzlich die Möglichkeit eröffnen würde, die Vergangenheit zu manipulieren. Die Supermacht ist die USA, und natürlich würde die nicht darauf verzichten wollen, die Gegebenheiten ein bisschen zu den eigenen Gunsten zu verändern. Ohne zu viel zu verraten ' es werden Hunderte von Leuten und Tonnen von Material fünf Millionen Jahre in die Vergangenheit geschickt, um dort den Arabern das Öl «unter dem Hintern wegzupumpen».

Selbstverständlich geht das schief. Es gehört zum Genre, dass man nicht ungestraft an der Zeitlinie herumdoktern kann. Die Auswirkungen bekommen aber nur die in der Vergangenheit Gestrandeten mit. Während sich die Gegenwart durch den Verlauf der Mission in der Vergangenheit immer weiter verändert, treffen im Miozän Missionsteilnehmer aus unterschiedlichen Verläufen der Menschheitsgeschichte ein. Da keiner zurückgeholt werden kann, bleibt das den überheblichen Zeitimperialisten verborgen. Die bleiben auf ihrem Zeitstrahl gefangen'

Das mag verwirrlich klinen, ist es aber eigentlich gar nicht. Wolfgang Jeschke schreibt logisch, spannend und stringent. Trotz detailreichen Schilderungen wird die Geschichte in flottem Tempo vorangetrieben und ohne Schnörkel, Exkurse oder Nebenhandlungsstränge erzählt. Das Buch ist mit 320 Seiten relativ kurz. Meines Erachtens hätte es gerne doppelt so lang sein dürfen ' denn besonders über die Veränderungen in der Gegenwart hätte ich noch viel mehr erfahren mögen.

Die Geschichte bleibt bei den in der Vergangenheit Gestrandeten, die sich mit den Konflikten auseinandersetzen müssen, die nun in die frühe Stammesgeschichte des Menschen hineinverlagert wurden. Im Gebiet noch nicht vorhandenen Mittelmeers wird mit Atomgranaten erbittert um die Landeregion gekämpft, wo die Lieferungen aus der Zukunft abgeworfen werden. Dabei wäre genügend Platz auf der Erde, die von Mastodonten und einigen wenigen Hominoiden besiedelt ist. Einige der Gestrandeten siedeln in einer Kolonie namens Atlantis, ein anderer setzt sich nach Europa ab (und macht sich kurzerhand das Tessin zu eigen).

Ein Buch, das ausbaufähig gewesen wäre ' und das viele tolle Textstellen enthält. Zum Beispiel die:

«So hat der amerikanische Geheimdienst sozusagen auch ständig eine Nase unter dem Hl. Stuhl, um jedes päpstliche Lüftchen zu registrieren, das dem Pentagon ins Gesicht blasen könnte.»

Oder auch die:

«Tagträume sind wichtig. Die ungeheuren, nie verwirklichten Möglichkeiten der Geschichte. An den Punkten, wo die Wirklichkeit sich in einem überraschenden Moment öffnet und den Blick auf die Landschaft einer anderen Realität freigibt, dort liegen die Bergwerke der menschlichen Phantasie. Und wenn diese Welt eines Tages tatsächlich zugrunde gehen sollte, dann durch den Mangel an Phantasie ihrer Bewohner.»

Darf man sich auf eine Verfilmung freuen? «Der letzte Tag der Schöpfung» dränge sich für eine Verfilmung geradezu auf, habe man ihm gesagt, schreibt Wolfgang Jeschke im Nachwort. Roland Emmerich soll ein Exemplar des Buchs erhalten haben ' aber der hat sich bis jetzt nur 12'000 Jahre («10.000 B.C.»), nicht aber 5 Millionen Jahre in die Vergangenheit gewagt'
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch zu einem alten Thema, 8. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) (Taschenbuch)
Eigentlich wissen wir ja alle, dass Zeitreisen auf Grund der Physik, der Relativitätstehorie und ander neturwissenschftlicher Erkenntnise nicht möglich sind. Trotzdem versuchen seit jahren sich immer wieder Autoren mit Bücher und Regisseure mit Filmen an diesem Thema. Das voliegende Buch ist das mit Abstand Beste was ich ich zum Thema Zeitreise gelesen habe. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Obwohl es in den 80er Jahren geschrieben wurde, wirkt das Buch keineswegs altmodisch. Im Gegenteil, es ist sogar erstaunlich aktuell. Hätte der Autor damals wohl nicht gedacht, dass die Menscheit so ca. 25 Jahre später immer noch genauso bescheuert ist. Zu Inhalt wurde ja hier bereits genug gesagt.
Es ist so guter Lesestoff für ca. ein bis 2 Urlaubstage.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich aktuell, absolut lesenswert, 28. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch als Kindle-Version offen gestanden vor allem gekauft und gelesen, weil es für den Kindle im Moment noch nicht so wahnsinnig viele deutsche Bücher gibt - warum eigentlich? Was hält die Verlage ab? Anyway - das Buch ist fantastisch, sehr gut geschrieben, packend, ich konnte meinen Tablet mit Kindle App kaum noch aus der Hand legen. Ein Muss für jeden Fan von gut recherchierter und gut geschriebener Science Fiction.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anthropologie mal anders, 14. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) (Taschenbuch)
Der Plot des Romans mutet lächerlich an und, genauer betrachtet, ist er es auch: Mehrere Gruppen amerikanischer Soldaten werden 5 Millionen Jahre in die Vergangenheit geschickt um eine Pipeline von Libyen nach Norddeutschland zu verlegen, mit dem Ziel, den künftigen Arabern das Öl zu klauen, damit in der heutigen Gegenwart Vorderasien "auf dem Trockenen sitzt".
Natürlich geht schief, was nur schief gehen kann, und die Summe dieser Malaisen ist die eigentliche Handlung des Romans. Immerhin ist das Ganze unterhaltsam zu lesen und einige Betrachtungen zur Welt der Urzeit sind überraschend detailliert und stimmungsvoll. Beinahe erreicht die Bildkraft der Vision Jeschkes diejenige des Hyperion-Epos' von Dan Simmons, besonders gegen Ende des Romans.
Jeder SF-Fan, aber auch jeder Freund von historischen Romanen sollte dieses Buch einmal gelesen haben. Selten wurde die Urgeschichte der Menschheit derart faszinierend beschrieben.
Als wohlüberlegter Zeitreiseroman wartet der "Der letzte Tag der Schöpfung" mit einigen haarsträubenden Paradoxien auf, die das ganze Elend des Zeitreisethemas auf den Punkt bringen, mehr noch, sogar ein zeitlich geprägtes Fernweh spürbar werden lassen. In beide Richtungen.

Stilistisch pendelt der Roman zwischen souverän gemeisterten Passagen voller ausdrucksstarker Sätze und andererseits überspanntem Abschweifen in Details, durchsetzt mit poetischen Holpersteinen. Jeschkes Stil ist nur teilweise niveauvoll, immer wieder greift er zu Beschreibungen, die, genau betrachtet, ihren Inhalt nicht präzise genug wiederzugeben vermögen, nicht so, wie es dem Autor ein unbedingtes Anliegen war. Trotz dieser teilweise bemüht wirkenden Ausdrucksstärke, wird dennoch genügend Wortmaterial geliefert um eine prachtvolle Bühne der Urzeit zu gestalten.

Ein grosses echtes Rätsel gibt der Epilog des Romans auf: Existieren die so überaus genau beschriebenen Anachronismen wirklich? Hat der Autor hier Däniken-gleich recherchiert? Kann man diese Artefakte tatsächlich in irgendwelchen Museen bestaunen?
Das Nachwort Jeschkes gibt darüber keinen Aufschluss, was ich persönlich bedauerlich finde, wird hier doch ein schon beinahe schmerzliches Vexierspiel mit der Realität getrieben.

Fazit: Ein überaus lesenswertes Buch, welches, auch wenn Jeschke sich das noch sehr wünscht, so niemals verfilmt werden wird, einfach weil der Plot zu unglaubhaft, zu konstruiert und im Kern zu unlogisch ist. Aber eine Reise in diese Morgendämmerung der Menschheit mit den beschreibenen Paradoxien und daraus resultierenden ironisch anmutenden Auswirkungen auf die Zukunft, wäre als Film überaus wünschenswert.
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Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction)
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