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5.0 von 5 Sternen Abschluß der Star Trek Saga um Cpt. Kirk
Sternenfluchten von William Shatner

Endlich mal wieder ein Wiedersehen mit den Helden von Star Trek. Classic Enterprise und Next Generation und mit Holo-Doc und Janeway auch noch einige Charaktere der Voyager.

Cpt. Kirk ist wieder unterwegs, natürlich wieder auf geheimer Mission. Er glaubt nicht an den Tod von Spock und als Admiral Janeway ihm...
Veröffentlicht am 25. Januar 2007 von Wiese

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende der Saga fällt etwas ab
Der Star Trek Zyklus um den "späten" Cpt. Kirk gehört zu dem Besten, was die kompletten Star Trek Taschenbucherscheinungen in Deutschland zu bieten haben - und ich habe sie alle gelesen!

Allerdings fällt der hier vorliegende, wohl letzte Band des Zyklus (aber hoffentlich nicht der letzte "Shatner"-Roman) etwas ab. Die hier verfolgte Idee ist...
Veröffentlicht am 25. Februar 2007 von yellion


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschluß der Star Trek Saga um Cpt. Kirk, 25. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
Sternenfluchten von William Shatner

Endlich mal wieder ein Wiedersehen mit den Helden von Star Trek. Classic Enterprise und Next Generation und mit Holo-Doc und Janeway auch noch einige Charaktere der Voyager.

Cpt. Kirk ist wieder unterwegs, natürlich wieder auf geheimer Mission. Er glaubt nicht an den Tod von Spock und als Admiral Janeway ihm Informationen zu leitet, dass noch weitere Starfleetpersonen in den letzten Monaten verschwunden sind, ist er von seiner Vermutung überzeugt, dass Spocks Verschwinden mit der Entität Norinda (siehe Sternendämmerung und Sternennacht) zu tun hat.

Während er aufbricht den neuen Auftrag auszuführen, wird die USS Titan unter dem Kommando von Cpt. Will Riker mit einer Supernova konfrontiert. Der Warpkern kollabiert, doch die Besatzung der USS Titan kann gerettet werden. Mittlerweile sind im gesamten Quadranten derartige Zusammenbrüche zu verzeichnen. Die Existenz von Starfleet ist gefährdet und wie Cpt. Picard erfährt, geht das Oberkommando von kriegerischen Akten aus, kann aber zunächst den geheimnisvollen Gegner nicht benennen.

Zeitgleich wird Cpt. Kirks Sohn auf Vulkan entführt und es wird klar, dass auch das zum Plan des neuen Gegners gehört.

Um seinen Sohn zu finden und zu retten, muss sich Kirk wieder einmal mehr gegen Starfleet Command stellen.

Spannender Abschluss der Trilogie von William Shatner und Reeves-Stevens. Setzt die Lektüre der ersten Bände voraus, viele Querverweise auf das Star Trek Universum insgesamt. Der Roman ist vor allem für Fans von Cpt. Kirk zu empfehlen, aber auch alle anderen Star Trek Fans werden ihre Freude daran haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... das Ende., 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
"Sternenfluchten" (engl."Captain's Glory") ist der dritte Teil der dritten Trilogie von Shatner und des Co-Autorenehepaars Reeves-Stevens. Dieses Buch knüpft an der Geschichte über die Totalität an und spielt ungefähr ein Jahr nach den Ereignissen des zweiten Teils der Trilogie.

Die Föderation sieht sich in dieser Geschichte einer Bedrohung von ungeahntem Ausmaß gegenüber. Die Warp-Technologie fängt nämlich plötzlich und unvermittelt an zu versagen. Warptriebwerke verschiedenster Schiffsklassen, selbst Warp-Forschungszentren erleiden katastrophale und äußerst tragische Fehlfunktionen. Für den Sternenflotten Geheimdienst liegt es da nicht fern eine fremde Intelligenz als eine mögliche Ursache dieser Probleme in betracht zu ziehen.
Kirk ist in der Zwischenzeit mit anderen Dingen beschäftigt. Er hat seine Zweifel in Bezug auf Spocks Ableben auch ein Jahr nach den Ereignissen auf Romulus noch nicht zur Seite gelegt. Er träumt regelmäßig und immer intensiver von seinem alten Freund. Als er dann Grund zur Annahme hat, dass Norinda - seine Widersacherin aus den beiden anderen Teilen der dritten Trilogie - sich auf Vulkan aufhält, setzt er alles daran - Spocks "Verschwinden" aufzuklären.

Ein Highlight dieses Buches ist, dass die Buchreihe um die USS Titan unter Captain Riker in diese Geschichte eingebunden wird. Ein anderes ist ein Gefecht zwischen der Enterprise unter Picard und Kirks Schiff.
Aber ich habe auch einiges zu bemängeln, z.B. ist der neue erste Offizier (Commander Madden) der Enterprise (NCC-1701-E), der in Star Trek X (Nemesis) eingeführt wurde, einfach durch Worf ersetzt worden, ohne dass auch nur ein Wort darüber verloren wird, wie Worf zum ersten Offizier wurde. Darüber hinaus verdrehen die Autoren physikalische Tatsachen. In diesem Buch wird nämlich auch das Wesen der nicht baryonischen Bestandteile des Universums (Dunkele Energie und Dunkele Materie) aufgeklärt. Dabei wird leider behauptet, dass Dunkele Materie gravitativ kaum wechselwirkt, was aber genau unseren wissenschaftlichen Theorien widerspricht. Vielmehr wurde die Dunkele Materie in die Kosmologie eingeführt, weil größere gravitative Wechselwirkungen benötigt wurden. An dieser Stelle hätten die Autoren ihre Hausaufgaben gründlicher machen müssen!

Sieht man jedoch von diesen wenigen Schwachstellen ab, so muss ich alles in allem sagen, dass das Buch gut und spannend geschrieben ist. Es ist ein gelungener und unterhaltsamer Abschluss der dritten Trilogie, der viele Charaktere aus den verschiedensten Star Trek Serien gekonnt in seine Geschichte einzubinden versteht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende der Saga fällt etwas ab, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
Der Star Trek Zyklus um den "späten" Cpt. Kirk gehört zu dem Besten, was die kompletten Star Trek Taschenbucherscheinungen in Deutschland zu bieten haben - und ich habe sie alle gelesen!

Allerdings fällt der hier vorliegende, wohl letzte Band des Zyklus (aber hoffentlich nicht der letzte "Shatner"-Roman) etwas ab. Die hier verfolgte Idee ist nicht unbedingt zwingend und nur mäßig spannend, das Ende eher abrupt und überraschend. Aber nicht im positiven Sinn, denn es wirkt etwas konstruiert. Man hat irgendwie den Eindruck, dass für den Zyklus die Ideen ausgegangen sind und man nun krampfhaft ein Ende herbeigeschrieben hat.

Aber wie das bei Zyklen nun immer so ist: Als Abschluss kommt man um den Band einfach nicht herum, wenn man auch das Ende der Saga erfahren will. Und drei Sterne von mir bedeuten nicht, dass es sich um einen schlechten SF-Roman handelt, er ragt eben nur nicht mehr aus der Masse heraus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk a la William Shatner!!!!!!!!, 9. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
William Shatner alias Captain Kirk hat sich selbst übertroffen!

Nachdem überall in der Galaxis aus unbekannten Gründen Warpkerne ausfallen und viele sogar kollabieren, steht die Föderation vor ihrem Ende. Die Sternenflotte hat 1/3 ihrer Schiffe verloren, der Rest ist bis auf ein paar Ausnahmen warpflugunfähig.

Wenn da nicht Captain James T. Kirk wäre, der nach der Entführung seines Sohnes (Joseph) mit einem der letzten warpfähigen Schiffe beginnt das Rätsel zu lösen. Im Lauf der Story findet Kirk zusammen mit Picard, Riker ect. heraus, dass die Totalität hinter der Zerstörung der Warpschiffe steckt und diese versucht die Hellmaterie-Lebewesen (Die Bewohner von z.B. der Milchstraße) in ihre Dunkelmaterie-Welt aufzunehmen, die 96% des Universums darstellt. Norinda (die Representantin der Totalität) glaubt den Menschen, Vulkaniern und anderen damit einen großen Gefallen zu tun. Als das Sol-System wie alle anderen abgeriegelt wird, verlässt der klägliche Rest des Sternenflottenkommandos die Erde. Die Mitglieder des Kommandos sind in der ganzen Galaxis verstreut und man weiß nicht welche Admiräle von der Totalität besessen sind und welche nicht. Also wird aus vertrauenswürdigen Personen (zu denen auch Picard und Janeway gehören) ein provisorisches Kommando gebildet, das die Hilfe von Captain Kirk braucht, der jedoch in erster Linie an die Rettung seines Sohnes denkt, der auf Vulkan (!!!) entführt wurde. Der Planet wird fast vollständig von der Totalität kontrolliert und ist von provisorischen Oberkommando zur Sperrzone erklärt worden.

Als gegen Ende Spock mit Kirks Hilfe aus der Totalität entkommt, schöpft die Föderation neue Hoffnung.........

Das absolut beste Buch das Shatner je geschrieben hat. Es enthält immer wieder Anspielungen auf andere seiner Bücher und auch welche die nicht aus seiner Feder stammen (z.B. die Trilogie der galaktischen Barriere ect.). Aus diesen wurden viele Ideen herausgenommen, aber nicht wirr zusammenpackt sondern auf einzigartige Weise miteinander in Verbindung gebracht.

Hinzu kommt, dass man in diesem Roman eindeutig die Vaterliebe Kirks zu SPÜREN bekommt und man hat eindeutig DEN Kirk und DEN Picard vor Auge, wie die beiden in den Serien und Filmen zu sehen waren. Auch Janeway wird glaubhaft dargestellt, auch wenn sie etwas kalt herüberkommt.

Shatner vollendete mit "Sternenfluchten" zwar seine allerbeste Star-Trek-Trilogie, ein kleiner Makel ist allerdings, dass im Vordergrund Kirks Crew steht und Picards Manschaft kaum erwähnt wird. Bis auf Troi und Riker (der kurzzeitig das Kommando über die Enterprise führt). Aber in vielen Situationen lässt Shatner dann doch einige bekannte Mitglieder der Enterprise-Crew einfließen und er hat es geschafft ihnen allen den persönlichen Touch aus der Serie zu geben und alle ihre Dialoge glaubwürdig herüberzubringen (natürlich ohne Data, der ja in Star Trek-Nemesis "starb").

Alles in allem ist das Buch mehr als lesenswert!!!!!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss mit offenen Fragen, 12. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
"Sternenfluchten" stellt einen gelungenen und spannenden Abschluss der beiden Vorgängerbände "Sternendämmerung" und "Sternennacht" dar. Ein Jahr ist seit Spocks vermeintlichem Tod auf dem Remus vergangen, doch Kirk findet sich nicht damit ab und sucht zusammen mit McCoy, Scotty und seinem Sohn Joseph an Bord des Q-Schiffes `Belle Reve` nach Hinweisen auf Spocks Aufenthaltsort. Bei Starfleet ist man indes zusehends besorgt, da immer wieder Bürger der Föderation -allesamt Warpspezialisten- einfach spurlos verschwinden. Der Geheimdienst nimmt unter der Leitung von Admiral Janeway Ermittlungen auf und kommt zu dem Ergebnis, dass eine unbekannte Macht die Föderation unterwandert hat und lahmzulegen versucht. Als das Cochrane-Institut auf New Montana zerstört wird, und nachdem die meisten Starfleet-Schiffe ihre Warpfähigkeit verlieren, erklärt Starfleet schließlich den Kriegszustand. Aus Angst vor Anschlägen auf der Erde wird das Oberkommando auf den Merkur verlegt. Es werden spezielle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, die notwendig sind, aber keinerlei Raum mehr für Privatssphäre lassen. Aber nicht nur die Föderation ist in Gefahr, sondern auch die Klingonen, Romulaner, das Dominion - faktisch alles Leben in der Galaxis. Der unbekannte Feind erweist sich schließlich als die Totalität, deren Agenten unter dem Kommando der geheimnisvollen Norinda überall in der Galaxis aktiv sind. Norindas Ziel ist es, allen Bewohnern der Galaxis "Liebe zu schenken". Das Auftauchen eines alten Bekannten liefert des Rätsels Lösung - aber gibt es überhaupt eine Möglichkeit, die Totalität zu bekämpfen? Nun - das müsst ihr schon selbst herausfinden.
William Shatners neuester Band ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Geschichte um Starfleets Kampf gegen die Totalität ist spannend und offenbart einige interessante Fassetten. Zwar steht Kirk einmal mehr im Mittelpunkt, aber nicht so sehr wie in den bisherigen Trilogien. Captain Picard, Captain Riker, Admiral Janeway - sie alle haben ihre Momente in diesem Buch. Darüber hinaus ermöglicht es "Sternenfluchten", über den Sinn unserer Existenz zu reflektieren, es enthält also auch eine philosophische Komponente. Des Weiteren gibt es eine Antwort auf die Frage, ob bzw. wie man gegen Liebe kämpfen kann - mit... lest selbst. Hastig und für mich persönlich etwas unbefriedigend ist der Schluss, der viele Fragen offen lässt, aber auch mit einer faszinierenden Idee spielt und Verknüpfungen zu frühen TOS-Episoden herstellt. Insgesamt ist es ein gutes Buch, mit Spannung, treffenden Charakter-Zeichnungen und interessanten Ideen, aber mit offenen Fragen am Ende. Vier Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Gelungenes Star Trek Abenteuer, 10. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
Das neuste Werk aus der Feder von William Shatner und seinen beiden Co-Autoren ist ein gelungenes Star Trek Abenteuer. Sternenfluchten schließt die Trilogie, welche mit Sterndämmerung und Sternenacht begann, ab. Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen, nur soviel: Shatner zieht alle Register und es geht um Alles, denn die Föderation befindet sich plötzlich am Rande der Vernichtung. Zahlreiche bekannte Charaktere treten auf, darunter Admiral Janeway, Captain Picard und natürlich Scotty und Pille. Shatner schafft es gekonnt einen riesigen Bogen zu bereits bekannten Handlungssträngen aus der Klassischen Star Trek Serie wie auch Next Generation zu spannen und er enthüllt die Geheimnisse der Totalität sowie Norindas. Das Buch reicht meiner Meinung nach nicht an die früheren Shatner Werke wie Die Rückkehr heran,ist aber nach den in meinen Augen eher schwächeren beiden Vorgängern ein wirklich gelungener Abschluss und bietet dem Leser einige Überraschungen, jede Menge Action und Spannung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spock ist schon wieder tot und Kirk vs. Universum... SCHNARCH, 16. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
Kirk steht ein endloser K(r)ampf bevor. Bzw.: IHM steht ein Kampf bevor, dem Leser der Krampf. Tage-, ja, wochenlang musste ich mir diesen in grün gehaltenen Müll reinziehen um das mal endlich zum Abschluss zu bekommen. Im blauen Band hatten alle Spock für tot gehalten. Er wars nicht sondern tauchte wieder auf. Nur um wieder für tot befunden zu werden. Boah. Und natürlich taucht er auch hier wieder auf. Die Totalität von der Kirk auf Bajor (Sternendämmerung) erzählt hat, taucht wieder auf und hat den sämtlichen Verkehr in der Galaxis lahm gelegt indem sie die Warpantriebe infiltriert haben. Wie weiland im Dominionkrieg sind jetzt wieder mal alle von einer fürchterlichen Paranoia erfüllt und befürchten weitere Doppelgänger. Die Totalität stellt sich schließlich als die schwarze Materie des Universums selbst heraus und nur Hyperdupermega-Kirk kann das Universum selbst aufhalten.

Selten so gelacht. Das Schlimme ist: Für die deutschen Leser war die Qual damit vorbei. Für die Amis ging es weiter. Bereits in diesem Band wurden die Weichen für den nächsten Shatner-Band über die Akademietage gestellt. Shat to the roots...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Weltraum..., 1. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
...unendliche Weiten! Jeder weiß wie es weiter geht und welche Gefühle er mit diesem Legendären Intro verbindet.

Seit zwei langen Jahren habe ich kein Star Trek Buch mehr gelesen. Natürlich war es "Sternennacht", der direkte Vorgänger dieses Buches. Trotz der langen Pause fiel es mir nicht schwer mich wieder zurecht zufinden, Orte und Personen zu zuordnen und der Handlung zu folgen. Wie immer sind Shatners Romane schön geschrieben und bringen das richtige feeling rüber. Speziell die Dialoge haben es mir angetan. Große Klasse!

Ansonsten muss ich meinen Vorschreibern weiter unten recht geben:

- die "Shatner" Romane gehören definitiv zu den besten Star Trek Romanen und
- das Ende wirkt erzwungen (speziell im letzten Drittel des Buches, da wirds arg Esotherisch, was irgendwie nicht ganz passt)

Mir hat es großen Spaß gemacht endlich wieder neues aus der Föderation erfahren. Hoffentlich erscheinen in naher Zukunft wieder mehr Star Trek Romane was nach einstellen der Serie für mich nicht selbstverständlich ist.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek mit typischem Understatement im Zeichen des 11.9.2001, 24. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Sternenfluchten (Taschenbuch)
Shatners "Captain's Glory" bringt die tiefsinnige Metaphorik von Star Trek wie kein anderer Roman noch vorne. Hier wird die besiedelte Milchstraße zum Ebenbild der amerikanischen Kolonien, die ihre Glorie vor vier Milliarden Jahren mit einer gewaltigen galaktischen Barriere vor den Angriffen einer ungeheuren Intelligenz schützen musste. Diese damals von den Ahnen aller humanioder Intelligenz errichtete Barriere begegnete Kirk dann in der ersten Fernsehstaffel und brachte ihm Ärger mit mutierendem größenwahnsinnigen Offizieren ein. Eine ziemliche Strecke der Star-Trek-Timeline später, acht Jahre nach den Dominion-Kriegen, greift die uralte Bedrohung erneut an und dringt über die Warpfelder in die hiesige Galaxie ein. Sie will als Lebensform der dunklen Materie die anderen Lebensformen der hellen Materie mit aller Liebe in sich aufnehmen. Sie kann zunächst gestaltwandelnde Doppelgänger einschleusen und wichtige Positionen infiltrieren, bis Spock dem ganzen Geschehen zufällig auf die Schliche kommt. -

In der deutschen Übersetzung "Sternenfluchten" (von Andreas Brandhorst) verliert sich die schlichte amerikanische Erzählweise mit teils pappigen Cameos diverser klassischer Weggefährten (Scotty, Pille, Holo-Doc u.a.) in deutscher Sprödigkeit. Um eine spannende Geschichte geht es meines Erachtens aber ohnehin nicht. Man erinnere sich an die literarischen Wurzeln in der amerikanischen Short Story, die Star trek eng an die Themen der ehemaligen Kolonien in einer "neuen Welt" binden, deren kriegerisches Multikulti bis heute bedenkliche Auswüchse und Übergriffe zeigt. Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry setzte damals in den sechziger Jahren auf der Höhe des kalten Krieges gerne seine allegorischen Zeichen in die Fernsehlandschaft und frischte moralische Bedenken auf. Das trockene Understatement nahm mit männlichem Realismus an Ernest Hemingway Maß und genau hier kann jetzt das Verständnis für die stilistische Akzentverlagerung ansetzen, die den Leser zunächst völlig überrascht. In den vorangegangenen Romanen, die unter dem Namen von William Shatner erschienen, aber vom Ehepaar Reeves-Stevens immer spannend umgesetzt wurden, kam die Action nie zu kurz und mancher Dialog war frisch wie in den frühen Fernsehfolgen. In "Captain's Glory" liegt das Gewicht nun voll auf der zentralen Botschaft von Star Trek und was Kulisse ist, wird rücksichtlos in einem faden Status belassen. Da möchte man gerne an die Kunstwelt des "Squire of Gothos" in der gleichnamigen Fernsehfolge erinnern. -

Die zentrale Botschaft ist, dass man seinem eigenen Willen treu bleiben und sich aber gar nicht von diffuser Liebe vereinnahmen lassen soll. Denn dann würde man seinen Glanz verlieren, seine Glorie, seine innere Führung. Die Kapitäne der Enterprise sind regelmäßig jene Helden, die den Vereinnahmungen diverser Mächte ausgeliefert werden und widerstehen können. Kirk wird Opfer solcher Vereinnahmung von nicht artgerechter Liebe, auch Picard muss herhalten. In "Captain's Glory" gibt sich Kirk schließlich der Inkarnation Norinda hin, die seinen Sohn Joseph entführt und dessen Adoleszenz voranbringt. Joseph kann sich Norinda am Ende entziehen und geht auf rätselhafte Weise in der galaktischen Barriere auf und muss fortan als verschollen gelten. Die Milchstraße ist Norinda erst einmal wieder los. -

Mit diesem Roman könnte Shatner gelungen sein, Star Trek dicht an die aktuellen Themen der amerikanischen Heimat herangebracht zu haben. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York war der diffusen Bedrohung ja nicht Herr zu werden. Mit der Inkarnation Norinda und ihren heimtückischen Anschlägen auf die Warptechnologie wird die globale Vereisung der Verkehrswege seit dem 11. September 2001 kongenial allegorisiert. Mit Kirks Sohn Joseph und dessen Erneuerung der galaktischen Barriere richtet sich Star Trek endlich an das aktuelle amerikanische Publikum und erfrischt dessen Selbstbewusstsein. Der Name Joseph ist kein Zufall und erinnert an moralische Wurzeln der Vereinigten Staaten aus nationaler Vorzeit. Die USA, so die Botschaft von Star Trek, sollten sich auf den nationalen politischen Willen besinnen und nicht dem Größenwahn verfallen. Die galaktische Barriere ist somit eine Metapher für willentliche Selbstbeherrschung. Im Kontrast dazu ist dunkle Materie ohne jede Glorie.
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Star Trek, Sternenfluchten
Star Trek, Sternenfluchten von William Shatner (Taschenbuch - Januar 2007)
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