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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen20
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am 13. Juli 2009
Vorweg sei erwähnt, dass "Der Metamorph" der zweite Teil des so genannten Kantaki-Zyklus ist. Man sollte auf jeden Fall vorher Diamant gelesen haben, da einem ansonsten zu viele Hintergründe fehlen und man spätestens ab Mitte des Buches der Handlung nur noch schwer folgen kann.

Trotzdem ist für meinen Geschmack "Der Metamorph" kein typischer Fortsetzungsroman. Brandhorst baut zwar am Ende von Diamant geschickt die Brücke zum Projekt "Doppel-M" (was nicht etwa für Metamorph, sondern für Menschenmacht steht) und kann damit zu Beginn des Buches gut in die Story rund um den Metamorph einsteigen. Aber mal abgesehen davon, das die Ereignisse sich zeitlich direkt an das Ende von Diamant anschließen und vor dem selben "zeitlichen und politischen Hintergrund" spielen, scheint die eigentliche Story zunächst nichts mit der Handlung aus Diamant zu tun zu haben und auch die Protagonisten des ersten Teils spielen erstmal kaum eine Rolle.

Ein Großteil der Handlung spielt auf dem Planeten Kerberos. Dort entwischt eine künstliche, sehr anpassungsfähige Lebensform aus einem Labor und schlüpft in den Körper des gerade erschossenen Jungen Raimon. Bruder Eklund, der einem Orden angehört, dessen Mitglieder übernatürliche Heilungskräfte besitzen, ist von dem Jungen fasziniert und nimmt sich seiner an - ohne zu wissen, mit was für einem scheinbar gefährlichen Monstrum er es zu tun hat...
Währenddessen werden auf einer geheimen Forschungsstation am Meeresgrund von Kerberos zwei Jahrmillionen alte Artefakte entdeckt. Die Forscher ahnen nicht, dass sie die Büchse der Pandora öffnen, denn auf dem Meeresboden lauert ein Keim des Abissalen, einem dunklen, Realität-vescrhlingenden Wesen, das den Temporalen die Rückkehr aus dem Exil eröffnen und damit einen neuen Zeitkrieg beginnen könnte.
Mit den Temporalen hat sich auch der aus Band 1 bekannte Valdorian verbündet, der erst etwa zur Mitte des Buches wieder in Erscheinung tritt. Dieser geht einen schicksalhaften Pakt mit den Temporalen ein. Als Gegenleistung für 100 zurück gewonnene Lebensjahre, macht sich auch Valdorian mit einer Streitmacht auf den Weg nach Keberos, um den Temporalen zum Ausbruch zu verhelfen...

Ich tue mich etwas schwer mit der abschließenden Bewertung dieses Buches. Zum einen, weil es als Mittelteil einer Trilogie schon von sich aus einen schweren Stand hat und ich den 3. Teil Der Zeitkrieg noch nicht gelesen habe - vor allem aber, weil Metamorph eben anders ist als sein Vorgänger und zumindest meine (hohe) Erwartungshaltung nicht erfüllt. Wie erwähnt spielen die alten Protagonisten zunächst kaum eine Rolle - Valdorian taucht erst zur Mitte des Buches auf und Lidia spielt gar keine Rolle und auch die Handlung rund um den Metamorph/Raimon und Bruder Eklund ist zwar ganz nett, kommt aber für meinen Geschmack nicht an den Vorgänger heran.
Während Brandhorst die Figur des Bruder Eklund recht gut gelingt und man wieder mal einen richtigen Sympathieträger bekommt, ist aus meiner Sicht die Figur des Valdorian, der sehenden Auges einen Pakt mit dem Teufel eingeht und das Schicksal des ganzen Universums für ein paar Lebensjahre opfert, wiederum völlig überzeichnet und unglaubwürdig.

Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck von Stückwerk zurück, denn große Teile des Buches wirken wie eine Geschichte, die zwar im gleichen Universum spielt, den ganzen Kantaki-Zyklus aber nicht oder nur schleppend voranbringt. Die Zusammenhänge der einzelnen Handlungsstränge wirken auf mich eher konstruiert. So hat sich mir nicht erschlossen, was der "Kopfgeldjäger" Lutor, der auf den Metamorph angesetzt wird und seine Ausflüge in die virtuelle Anderswelt überhaupt für eine Rolle spielen. Da blieb bei mir ein wenig der Eindruck zurück, dass Brandhorst etwas plump bei Tad Williams' Otherland abgekupfert hat.

Was bleibt ist eine nette und durchaus spannende Story, die aber den Erwartungen des hervorragenden Vorgängers nicht standhält. Die sich aufbauende Bedrohung eines zweiten Zeitkrieges schildert Brandhorst eindringlich und bedrohlich. Daraus und aus der Jagd nach Bruder Eklund und Raimon zieht das Buch seine Spannung. Somit ist der Metamorph gerade so gut, um Lust auf Teil drei zu machen. Aber in der Gesamtbewertung kann ich mich meinen Vorgängern nicht wirklich anschließen und tendiere hier eher zu drei Sternen - während Diamant wohlwollende 5 bekam. Hoffen wir mal, dass Brandhorst bei "Der Zeitkrieg" zu den Stärken von Diamant zurückfindet.
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am 1. Januar 2005
Lange hat man auf den 2. Teil ja nicht warten müssen. Und das war auch gut so. Nach der spektakulären Einführung in das Universum der Kantaki im Roman "Diamant" hat weder der Autor noch der Heyne-Verlag viel Zeit verstreichen lassen um den ungeduldigen Leser diese Fortsetzung in die Hand zu geben. Und was man im ersten Band nur erahnen konnte wird jetzt langsam zur Sicherheit: Der Autor hat hier ein Universum kreiert, das sich an Komplexität und Größe nicht hinter anderen Werken zu verstecken braucht. Auch wurden weitere Charaktere und Schauplätze hinzugefügt, die mir das Gefühl geben, selbst mit dem 2. Band erst ganz am Anfang einer großen Story zu stehen. In "Der Metamorph" wird der Leser zwar nicht mehr so häufig durch verschiedene Zeiten geschickt, dafür verrät Andreas Brandhorst ein klein wenig mehr über die Geschichte seines Universums und der darin enthaltenen Mysterien. Zwar nicht gleich am Anfang ersichtlich zieht sich durch die Story ein roter Faden, der natürlich in "Diamant" anfängt: Die Bestrebungen der Temporalen aus ihrem Zeitkerker zu entfliehen und mit einer neu erstarkten "Zeitflotte" die Galaxis mit einem weiteren Zeitkrieg zu überziehen. Der Spannungsbogen ist sehr gut gelungen und gipfelt in einem Cliffhanger, der die Wartezeit auf Band Nummer Drei "Der Zeitkrieg" wieder lang werden lässt. Auch hier am Ende wieder mein Tip, die umfangreiche Zeitleiste im Anhang vorher zu lesen. Und als kleiner Anreiz für Fantasy-Fans will ich noch anfügen, das einige wenige Passagen des Buches sehr an die Geschichten von Robert E. Howard erinnern..
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am 16. Dezember 2006
Auf dem Planeten Kerberos entkommt ein künstliches, äußerst gefährliches Geschöpf aus einem geheimen Labor: der Metamorph. Innerhalb kürzester Zeit interessieren sich verschiedenste Gruppen für das geflohene Wesen.
Auf Kerberos lebt auch eine Gruppe von Heilern, die mithilfe einer geheimnisvollen Kraft Krankheiten und Verletzungen heilen können. Der Heiler Eklund findet einen sonderbaren Jungen, der der einzige "Selbstheiler" zu sein scheint. Allmählich jedoch entdeckt Eklund, dass der Junge der Metamorph sein könnte.

In der Tiefe des Ozeans schliesslich lauern sowohl eine tödliche Bedrohung als auch die Rettung für Kerberos...

Der zweite Teil der Kantaki-Trilogie beginnt nicht exakt da, wo "Diamant" aufgehört hatte. Zunächst versteht man nicht ganz, wo die verwickelte Story hinzielt; doch irgendwann im Mittelteil beginnt der "Aha-Effekt" und die Geschichte wird noch spannender als "Diamant". Auch wird offenbar, dass die Handlung in einem viel grösseren Rahmen (Kampf Gut [Konziliat + Kantaki] gegen Böse [Omnivor + Temporale/Eterne]) steht...

FAZIT: Klasse! Nochmals kann sich Brandhorst steigern. Klare 5 STERNE!
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am 21. Februar 2012
Der erste Band "Diamant" war mein Einstieg in die Science-Fiction und ich war damals schon sehr begeistert von dieser Welt, die der Autor geschaffen hat.
Auf den Folgeband war ich entsprechend gespannt und wurde nicht enttäuscht. Ich war erstaunt, wie leicht ich mich wieder in dieses Universum hineinfinden konnte, obwohl einige Zeit seit dem ersten Band verstrichen war. Aber das bestätigt nur, wie nachhaltig mich schon der erste Band beieindruckt hat mit seinen tollen Bildern und Filmen, die beim Lesen im Kopf entstanden sind. Und diese faszinierenden Bilder und Filme lässt der Autor auch hier in der Geschichte wieder entstehen. Viele Sätze habe ich zwei- oder dreimal gelesen, nicht, weil ich sie nicht verstanden habe, sondern weil die Wortwahl für Stimmungen, Emotionen und Geschehnisse so besonders war, dass ich diese regelrecht spüren und miterleben konnte.

Es ging hier nach meinem Gefühl nicht so turbulent und Hirnwindungen strapazierend zu wie im ersten Band, so dass ich das Buch in dieser Beziehung etwas ruhiger empfand. Vielleicht lag es auch daran, dass wir hier den Schwerpunkt der Geschichte auf nur einem Planeten haben, was meine Science-Fiction-ungeübte Vorstellungskraft nicht so sehr strapazierte ;) Spannend war die Geschichte auf jeden Fall und ich fieberte von Anfang bis Ende mit, wie die Situation am Ende dieses Bandes wohl aussehen wird, legt der Titel des nächsten Buches doch nahe, dass sie nicht ganz so gut sein wird.

Gut gefallen hat mir auch, dass von Anfang an nicht klar war, was es mit dem Metamorph auf sich hat. Machte er mir zu Beginn des Buches in seiner Entwicklung noch Angst, wandelte sich dieses Gefühl im Laufe der Zeit, wich einem positiverem Gefühl gemischt mit Unberechenbarkeit, bis die Zusammenhänge dann klar wurden.

Insgesamt ein sehr spannendes Buch und alles andere als ein Lückenfüller, wie es für zweite Teile einer Trilogie immer mal wieder vorkommt. Ich bin sehr gespannt auf den letzten Teil (Der Zeitkrieg), von dem ich schon vom Titel her befürchte, dass er wieder einige Knoten in mein Gehirn bringen wird, was sich mittlerweile auch schon bestätigt hat. ;)
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am 5. Februar 2012
Nach dem ich den Vorgänger "Diamant" gelesen habe und einen sehr positiven Eindruck vom Autor und dem erschaffenen Universum bekommen habe, hat mich der Nachfolger "Der Metamorph" sehr enttäuscht. Die Handlung knüpft nur sehr sporadisch an die spannende Handlung des Vorgängers an. An sich ist dies nicht schlimmes, wenn die neue Handlung gleich spannend ist wie die vorherige. Aber dies ist leider nicht der Fall. Die Handlung ist unterteilt in mehrere verschiedene Handlungsstränge. Diese treffen im Verlauf der Handlung aufeinander, aber in den ersten zwei Dritteln des Buches wirken sie sehr willkürlich. Der "philosophische" Aspekt steht zu sehr im Vordergrund und die Handlung gewinnt nicht an Fahrt. Als Leser habe ich mich zu oft gefragt, in welchem Zusammenhang dieser Abschnitt nun mit der gesamten Geschichte steht. Die präsentierten Charaktere wirken zu stereotypisch und austauschbar. Die Auflösung der Handlung im letzten Drittel ist weder sonderlich spannend, noch überraschend. Insgesamt kann ich den Roman nicht wirklich weiterempfehlen. Nach diesem Teil verspühre ich keine Lust die Saga weiter zu verfolgen.
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am 23. April 2005
Zuerst schient es nur einen Unfall in einem Forschungslabor auf dem Planeten Kerberos gegeben zu haben. Doch dann stellt sich heraus, dass es ein Anschlag war. Außerdem ist dabei eine hochgefährliche Biosubstanz entwischt, die als Waffe im interstellaren Kampf eingesetzt werden sollte. Diese Biomasse entwickelt sich nun außerhalb jeglicher Kontrolle. Aber das allein ist noch nicht alles. Der Planet Kerberos scheint auch für andere Leute und Rassen überaus interessant zu sein.
Anfangs wirkt alles leicht langatmig, weil die Personen erst einmal vorgestellt werden. Doch nach dem ersten Viertel wird es richtig spannend und sogar dramatisch. Teils langsam, teils stürmisch werden Verbindungen geknüpft, die Überraschungen und Lesefreude bringen. Der Roman ist die Fortsetzung von "DIamant", aber er ist ein in sich geschlossener Teil, auch wenn das Ende mehr oder weniger offen bleibt.
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am 19. April 2005
Nach Diamant jetzt der 2.Teil.
Metamorph hält und übertrifft was uns Diamant verspricht.
Eine rasante Story wird uns hier erzählt, welche über die ganzen 600 Seiten nie an Schwung und Spannung verliert.
Ein interessantes Stilmittel ist, wie der Autor die beiden Hauptprotagonisten aus dem ersten Teil, Diamant und Valdorian, entweder gar nicht( Diamant), oder Valdorian erst im letzten Drittel, in die Handlung einbringt.
Die Story gewinnt mit dieser Wendung an Komplexität und Vielfalt ungemein.
Die neuen Charaktere und Schauplätze bereichern das von Brandhorst geschaffen Universum ungemein.
Zwar spielt sich der Großteil der Handlung auf dem Planeten Kerberos ab, doch erfährt man durch gezielte Information etwas mehr über das Wesen und die Geschichte von Brandhorst`s Universum.
Viel Action eine spannende Handlung, gut gezeichnete Charaktere
das macht das Warten auf Teil 3 "Der Zeitkrieg" schwer.
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am 27. Januar 2009
Um es vorneweg zu sagen : das Buch ist in Ordnung - aber wer denkt dass es so weitergeht wie es in Diamant aufgehört hat, mit Reisen von Planeten zu Planeten und allerlei Weltraum-Sci-Fi wird, denke ich, ein wenig enttäuscht.

Zwar ist und bleibt Metamorph ein sehr wichtiger Teil der Kantaki-Trilogie, jedoch wird der gute Ansatz aus Diamant ein wenig aus den Augen verloren.
Die Story spielt - mit Ausnahme der Geschehnisse "im Null" - fast ausschliesslich auf Kerberos und die Geschichte bekommt in diesem Teil meiner Meinung nach eine zu grosse Breitseite von Herr-der-Ringe-Fantasy ab, was in diesem Fall nicht unbedingt förderlich ist. Zudem wirkt dieser Ausflug ins Fantasy-Gefilde geradezu erzwungen und unsinnig. Er fördert nicht den Handlungsstrang und hätte dem Leser erspart bleiben können.

Trotz dieser Abzüge sollte Metamorph kein Grund sein den Kantaki-Zyklus ruhen zu lassen! Im Gegenteil, man wird regelrecht nervös wenn mann nicht sofort mit "Der Zeitkrieg" - dem Abschluss der Trilogie - anfangen kann!
Daher meine Empfehlung : Im Hinblick auf "Der Zeitkrieg" auf jeden Fall kaufenswert, auch wenn es nicht das stärkste Buch von Brandhorst ist.
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am 18. April 2016
Ich fand das Buch wenig originell, sowie belangloser und im Allgemeinen vorhersehbarer, umso weiter ich las. Alles spitzte sich auf das für mich weitgehend vorhersehbare Ende zu, so dass mir vieles Dazwischen wie ein Lückenfüller vorkam. Die Thematik war mir zu düster; der Schreibstil oft etwas zu sinnlos brutal und das oft verwendete Drogenthema finde ich generell sehr deprimierend.
Zwei Sterne gebe ich dennoch, weil es mitunter doch recht spannend war.
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am 13. Januar 2014
hat mir sehr gut gefallen, von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben. Auch gefällt mir die Begriffswortwahl, die so ihre Eigenheiten hat an die man sich gewöhnen muß, das empfinde ich aber als gute Belebubg für das Hirn. Leider habe ich diese Triologie aus Unkenntniss mit dem 2. Buch angefangen. Das 3. Buch verspricht zumindestens auf den ersten Seiten auch wieder ein Lesevergnügen zu werden.
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