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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegte Zeiten, interessante Charaktere
Der neueste historische Roman der Erfolgsautorin spielt in Friesland Ende des 17. Jahrhunderts. Das Leben auf der Insel Föhr ist hart, die Männer fahren als Fischer und Walfänger zur See, die Frauen müssen sich den größten Teil des Jahres allein um Haus und Hof kümmern. Es sind unruhige Zeiten, Auseinandersetzungen zwischen...
Vor 11 Monaten von Monika Niehaus veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Doku über Friesland
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich einige Zeit auf der Insel gelebt habe und gespannt auf einen Roman war, dessen Handlungsorte ich gut kenne. Leider leidet der Erzählfluss durch immer wieder eingestreute Geschichten aus dem friesischen Volksgut und Erläuterungen zu tatsächlichen Begebenheiten und Personen, die keinen Beitrag zur Handlung leisten...
Vor 9 Monaten von Cassandra veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Doku über Friesland, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Friesenhexe: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich einige Zeit auf der Insel gelebt habe und gespannt auf einen Roman war, dessen Handlungsorte ich gut kenne. Leider leidet der Erzählfluss durch immer wieder eingestreute Geschichten aus dem friesischen Volksgut und Erläuterungen zu tatsächlichen Begebenheiten und Personen, die keinen Beitrag zur Handlung leisten. Das erinnert an eine Dokumentation, der Spannungsbogen wird gestört. Wen die Geschichte und Kultur Frieslands interessiert, der kann sich anderweitig problemlos belesen. Hier kommt doch sehr die Lehrerin durch. Da ich durch die mir hinreichend bekannten Geschichten gelangweilt bin, werde ich mir kein Buch dieser Autorin mehr zulegen. Ich vergebe aber trotzdem 3 Sterne, da das Buch im Grunde ein interessantes Thema behandelt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegte Zeiten, interessante Charaktere, 23. Juni 2012
Von 
Monika Niehaus (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Friesenhexe: Roman (Taschenbuch)
Der neueste historische Roman der Erfolgsautorin spielt in Friesland Ende des 17. Jahrhunderts. Das Leben auf der Insel Föhr ist hart, die Männer fahren als Fischer und Walfänger zur See, die Frauen müssen sich den größten Teil des Jahres allein um Haus und Hof kümmern. Es sind unruhige Zeiten, Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken sind an der Tagesordnung, und auch der Hexenglaube ist keineswegs ausgerottet und kann jederzeit wieder aufflammen. Wer anders ist, wie die junge, hübsche Kerrin und sich zudem mit Heilkunde beschäftigt, gerät leicht in Verdacht und damit in höchste Gefahr.
Karla Weigand spannt einen breiten Bogen von den handfesten Friesen zu den politischen Geschehnissen jener Zeit, so am königlichen Hof zu Stockholm und am russischen Zarenhof. Ob es um das Leben auf Föhr, die Jagd auf Wale oder das Seeräuberunwesen geht, all dies ist in bewährter Weise intensiv recherchiert und so dargestellt, dass man zusätzlich zu einer spannenden Geschichte um die junge Heldin einen lebendigen Eindruck von dieser Epoche unserer Geschichte gewinnt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Föhringer Chronik des 17. Jahrhunderts, 9. Februar 2013
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Friesenhexe: Roman (Taschenbuch)
Ende des 17. Jahrhunderts ist das Leben auf der Insel Föhr beschwerlich. Jeder Bewohner hat seine Aufgabe, um der Gemeinschaft das Überleben zu sichern. Die Männer fahren mit ihren Booten zum Fischen, um so für ein Auskommen zu sorgen. Die Frauen kümmern sich um die Familie, den Gemüseanbau und gehen bei Gelegenheit auf Kleintierjagd. In dieser Gemeinschaft wächst auch Kerrin Rolufsson mit ihrem Bruder Harre auf. Ihre Mutter Terke ist bei der Geburt des dritten Kindes gestorben. Der Vater ist ein erfolgreicher Kommandeur auf einem Walfänger und fährt mehrmals im Jahr nach Grönland. Zum Glück finden die Kinder bei ihrer Tante und Onkel ein Heim. Das Pastorenehepaar bringt großes Verständnis für Kerrin auf, die die Gabe hat, mit ihren Händen zu heilen. Immer wieder werden Stimmen laut, dass dies ein Zeichen für Hexenwerk sei. Der vorherrschende Aberglaube grenzt das junge Mädchen oft aus.

Die Friesenhexe ist eine opulente Beschreibung der seinerzeit vorherrschenden Gesellschaftsform auf der friesischen Insel. Detailreich werden die Häuser, Wirkungsstätten und Landschaft beschrieben. Seinerzeit übliche Gewohnheiten, die sich gegenwärtig geändert haben, werden bereits im Text ausführlich erklärt. Wissbegierig erkundigen sich die Figuren nach dem Warum und der Leser erfährt die Gründe wie nebenbei. Teilweise liest sich der Roman wie eine Chronik. Wer, wie die Autorin, die Insel Föhr liebt, hat mit diesem Buch eine historische Fundgrube in Händen. Geschickt werden religiöse Gesinnung und vor allem die Angst vor Hexerei eingebunden. Dinge, die sich nicht erklären ließen, schüchterten ein. Das Inselvolk trägt hier immer wieder ganz unterschiedliche Meinungsverschiedenheiten aus, die stets glaubhaft dargestellt sind. Durch unzählige Ecken und Kanten der Betroffenen ist es schwer, den Ausgang vorherzusehen.

Die Handlung variiert in der Erzählgeschwindigkeit. Während die Einführung in das Inselleben die stete Wiederholung der täglichen Handgriffe eine Gemächlichkeit ausstrahlt, hält der plötzliche Tod eines Inselbewohners den Leser in Atem. Der Mann wusste um ein Geheimnis, das Harre lieber verschwiegen hätte. Als Kerrins Bruder obendrein am nächsten Morgen verschwunden ist, werden die Verdächtigungen immer lauter. Auch Kerrin bleibt davon nicht verschont. Erneut ist sie den Anfeindungen ausgesetzt und als Towersche verschrien. Doch die Autorin scheint Mitleid mit dem jungen Mädchen zu haben und schickt sie auf einem Walfänger als Chirurgus nach Grönland. Dort darf sie einen jungen Inuit treffen und durch ihn mehr über ihre Gabe lernen.

Karla Weigand hat zwischen knapp 600 Seiten eine Fülle von Historie gepresst. Nicht nur die Inselgeschichte ist mit viel Liebe zum Detail verzeichnet, sondern auch die damaligen Fertigkeiten an Land und auf See. Genauso ausführlich wurde ein Porträt der Gesellschaft und der üblichen Gepflogenheiten gezeichnet. Zusätzlich verwebt sie die politischen Belange des Königreichs Schweden, des Herzogtums Schleswig-Holstein-Gottorf und Russland. Sie lässt Kerrin eine tiefe Freundschaft mit Prinzessin Hedwig Sophie eingehen und gleichzeitig auf die Probleme der Zeit hinweisen.

Die Friesenhexe ist unterhaltende Lektüre, die gleichzeitig enorm viel Geschichte vermittelt. Wer sich davon nicht erschlagen fühlt, bekommt einen tiefen Einblick in die damalige Zeit. Der Epilog führt alle noch offenen Fäden zusammen, sodass eine runde Handlung präsentiert wird. Umgangssprachliche Ausdrücke werden im nachfolgenden Glossar erklärt. Gerne empfehle ich diesen Roman weiter.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman den man nicht so schnell vergißt, 17. Januar 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Friesenhexe: Roman (Taschenbuch)
Der Leidensweg der Friesenhexe ist eher sehr traurig, auch das Ende des Romans ist nicht so schön. Aber es muss ja auch Geschichten geben, die kein Happy-End haben, zumal die Geschichte der Friesenhexe auf authentische Begebenheiten schließt.
Ein sehr aufwühlender und schöner Roman.
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Die Friesenhexe: Roman
Die Friesenhexe: Roman von Karla Weigand (Taschenbuch - 9. Mai 2012)
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