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4.0 von 5 Sternen Spannender Mittelalter-Roman,
Alleine der Klappentext macht schon Lust auf dieses Buch. Es sind alle Zutaten für einen spannenden Mittelalter- und Mysteryroman. Ein ungeklärter Mord an einen Bischof einer kleinen, abgelegenen Diözese, von dessen Vergangenheit nichts bekannt ist, begangen im tiefsten Winter von einer dunklen, mysteriösen Gestalt. Dann taucht plötzlich ein lang...
Veröffentlicht am 11. Juli 2005 von Michael Kleerbaum

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön spannender Schmöker
Ich muß zugeben, ich fand das Buch sehr spannend und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ob die geschichtlichen Hintergründe alle wirklich so waren oder Fiktion sind, ist mir bei einem Unterhaltungsroman nicht so wichtig, Hauptsache, sie sind glaubwürdig und hätten durchaus so passieren können. Ich finde es rechtmäßig, wenn sich ein...
Veröffentlicht am 8. April 2009 von Jutta Ahrens


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön spannender Schmöker, 8. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
Ich muß zugeben, ich fand das Buch sehr spannend und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ob die geschichtlichen Hintergründe alle wirklich so waren oder Fiktion sind, ist mir bei einem Unterhaltungsroman nicht so wichtig, Hauptsache, sie sind glaubwürdig und hätten durchaus so passieren können. Ich finde es rechtmäßig, wenn sich ein Autor für seine Fantasie der Lücken bedient, die die Geschichte bietet. Insofern nichts auszusetzen. Vor lauter Spannung habe ich mir erst nach dem Lesen Gedanken über die Einzelheiten gemacht. Und dann fiel mir doch einiges auf. Ein Herzog und seine beiden Kinder wurden schrecklich verstümmelt, weil sie sich im Sumpf verlaufen haben. Naja, geht ein Herzog so eben mal mit seinen Kindern in einer abgelegenen Gegend spazieren? Und weshalb haben die Dorfbewohner die Kinder verstümmelt? Den Grund habe ich nicht erkennen können. Ebenso wenig, weshalb sie später den Küster so grausam zugerichtet haben. Umbringen, ja, aber nicht sowas. Habe ich nicht verstanden. Die ganze Geschichte mit dem Ritter von Tunis und seinem Sohn hatte mit der eigentlichen Geschichte eigentlich nichts zu tun, da wurden recht künstliche Verbindungen geschaffen. Um die Söldner am Schluß anzuführen, hätten sie nicht auf diesen Aymard zurückgreifen müssen. Seine ganze Gehirnwäsche war ganz interessant, hatte aber mit der Handlung nichts zu tun. Das mysteriöse Gasthaus mitten im Wald, was sollte das? Über den doch recht merkwürdigen Mardi-Gras wird nichts gesagt. Warum glaubt er nicht an Gott? Welcher Beruf hat sein Gesicht so zugerichtet? Wie ist er zu dem Pfarrer gestoßen?
Über den Schluß könnte ich auch einiges sagen, aber ich will nichts verraten. Abgesehen von dem Obengesagten wurden mir die Personen nicht nahe gebracht. Der Autor schreibt mit einer seltsamen Distanz, die schon an Gefühlskälte grenzt. Es gibt nur Handlungen, sie geschehen eben. Persönliche Gefühle und Gedanken vermisse ich. Die Grausamkeit der Dorfbewohner war mir rätselhaft und schien unbegründet. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor irgendwelche Lieblingsszenen (z.B. Gehirnwäsche, Ritter von Tunis, Elfenerscheinung) unbedingt unterbringen wollte. Trotz allem ist dem Autor ein spannendes Buch gelungen, und das ist doch was wert. Deshalb drei Sterne.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Mittelalter-Roman,, 11. Juli 2005
Von 
Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
Alleine der Klappentext macht schon Lust auf dieses Buch. Es sind alle Zutaten für einen spannenden Mittelalter- und Mysteryroman. Ein ungeklärter Mord an einen Bischof einer kleinen, abgelegenen Diözese, von dessen Vergangenheit nichts bekannt ist, begangen im tiefsten Winter von einer dunklen, mysteriösen Gestalt. Dann taucht plötzlich ein lang vergessenes Dorf im Sumpf wieder auf, von dem man seit langer Zeit an nahm, das es durch die Pest entvölkert wurde, indem aber durchaus noch Menschen wohnen, die durch die lange Isolation bedingt wieder zu einer Art Naturreligion zurückgefunden haben. Mit der Ankunft eines neuen, aufgeklärten Priesters, der das Geheimnis des vergessenen Dorfes erkunden will wird mit der Hilfe eines neugierigen Vikars eine groß angelegte Verschwörung Roms Stück für Stück aufgedeckt. Dieser Roman ist voller Atmosphäre, Spannung und Rätseln. Wer "Pakt der Wölfe" gemocht hat, wird auch diese Geschichte lieben. Absolut empfehlenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das dreizehnte Dorf, 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
In der Bücherei, in der ich arbeite, schlich ich lange um dieses Buch herum, bis ich es mir schlussendlich doch geliehen habe.
Die Inhaltsangabe hörte sich spannend an und im Großen und Ganzen wurde ich diesbezüglich auch nicht enttäuscht.
Je mehr ich las, umso fesselnder fand ich es und umso mehr wollte ich wissen, wie alles zusammenpasste.
Was hat es mit diesem dreizehnten Dorf auf sich?! Warum war es so lange von der Bildfläche verschwunden?! Warum hat man den Bischof einer so kleinen und unwichtigen Diözese wie Draguan kaltblütig ermordet?! Was haben die Kirchenoberhäupter in Rom mit der Sache zu tun?!
Da ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen konnte, hatte ich es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Auch wenn es zeitweise doch sehr brutal war, tat das dem Lesevergnügen nicht unbedingt einen Abbruch.

Allerdings ist die Auflösung der ganzen Geschichte Geschmackssache. Es schien schon ziemlich weit hergeholt und auch ein wenig unglaubwürdig. Ganz zu schweigen von der Tatsache, daß auf den letzten Seiten nahezu alle Protagonisten ein grausames Ende finden.
Blendet man aber diesen etwas enttäuschenden Schluss aus, bleibt ein feselnder, spannender Mittelalter-Krimi, der zum lesen für zwischendurch auf jeden Fall geeignet ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nichts, was andere Autoren nicht schon oft beschrieben hätten, 10. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
Wie aus der Inhaltsangabe zu erkennen ist, handelt es sich bei Romain Sardous Roman „Das dreizehnte Dorf“ um eine komplexe Geschichte. In drei Handlungsfäden verfolgt der Leser die Aufklärung einer Verschwörung, die bis in die höchsten Kirchenränge reicht. Das ist sicher kein neues Thema, kann aber wunderbar unterhalten, wenn die Geschichte gut aufgebaut ist.
Hier beginnt das Problem des Romans. Zwar vermag es der Autor, die Handlungsfäden gut auseinander zu halten und diese auch richtig aufzulösen - aber oft fragt sich der Leser, ob es denn unbedingt notwendig war, wirklich alle drei Ebenen in die Handlung zu verweben?
Die Handlung um Henno Gui scheint nach Klappentext und auch nach Intention des Autors die Haupthandlung stellen zu sollen. Dafür ist dieser Teil der Geschichte aber gänzlich ungeeignet. Henno Gui ist als Charakter unsympathisch und mit seinen überragenden Kenntnissen, die ihn auf jede noch so unwahrscheinliche Situation in Heurteloup vorbereiten können, auch sehr übertrieben dargestellt. Zudem trägt seine Handlungsebene, in der das Prinzip des Deus ex Machina gerne angewandt wird, nicht zum Fortschritt der Geschichte bei.

So sind die einzig erfreulichen Teile des Buches jene, in denen Chuquet die Hauptrolle spielt. Hier bekommt der Leser zumindest ansatzweise eine Ahnung, um was es sich in der Geschichte handeln könnte und was die einzelnen Ebenen miteinander zu tun haben – denn dass alles am Ende mit allem verbunden ist, ist dem Leser sofort klar. Es ist wirklich bedauerlich, dass der Autor diesen Teil nicht zu seiner Haupthandlung ausgebaut hat und auf die anderen Teile verzichtete oder sie sehr viel stärker einschränkte.

Störend wirkt auch das Bedürfnis des Autors, jedes noch so kleine Geheimnis so lange wie möglich zu hüten – und wenn der Leser erst auf dieses Geheimnis gestoßen werden muss, damit man es drei Seiten später enthüllen kann, auch gut.

Letztlich ist „Das dreizehnte Dorf“ nette Unterhaltung für kalte Abende auf dem Sofa. Wenn man das Buch in einem Rutsch liest und sich über die Geheimniskrämerei und seine teilweise sehr unsympathischen Charaktere aufregt, kann man ganz nett unterhalten werden. Allerdings hat dieses Buch nichts, was andere Autoren nicht schon oft beschrieben hätten – und viele davon auch in besserer Qualität.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und geheimnisvoll!, 15. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf (Gebundene Ausgabe)
Die Existenz eines kleinen, seit fast einem halben Jahrhundert in Vergessenheit geratenen Dorfes wird von einem Mönch beim Vergleich von Steuerlisten aufgedeckt. Er macht sich daran, das Geheimnis zu lüften - und gerät immer tiefer in geheimnisvolle Verstrickungen der katholischen Kirche, von denen er nicht zu träumen gewagt hätte.
Sardou hat einen wahrlich spannenden Roman geschrieben. Nach und nach werden dem Leser schonungslos die Skrupellosigkeiten der obersten römischen Kirchenmänner und eine weitgreifende Verschwörung offenbart, die einem beim Lesen manchmal die Kinnlade herunterfallen lassen, denn Sardou versteht es, seinen Leser mit Wendungen zu konfrontieren, die unerwarteter und auf subtile Weise schockierender nicht hätten sein können.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das vergessene Dorf, 5. Juni 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
Im Frankreich des 13. Jahrhundert ist die Diözese Draguan nicht nur eine der kleinsten, sondern auch unbedeutendsten. Dennoch beschäftigt eine Reihe mysteriöser Morde das Inquisitionstribunal unter Bischof de Noy. Zwei Bauernmädchen werden deshalb zu den Ereignissen befragt und beginnen, eine grausame Geschichte zu erzählen:
Als Leichenteile aus dem örtlichen Fluss gefischt werden und ein mysteriöser Reiter kurz darauf auch den alten Bischof Harquin in seiner Stube ermordet, müssen sich die verbliebenen Mönche vor einem wütenden Mob in ihrer Abtei verbarrikadieren. Ein dreizehntes Dorf der Diözese, das vor 50 Jahren vergessen und ohne geistlichen Beistand zurückgelassen wurde, erhitzt die Gemüter. Der Priester Henno Gui wurde deshalb zum neuen Pfarrer von Heurteloup bestellt und soll die 26 dort noch lebenden Seelen zurück in die Kirche führen. Gui kommt zu spät um seine Instruktionen vom Bischof entgegenzunehmen und erfährt erst von den Mönchen, wofür er nach Draguan berufen wurde. Währendessen bittet der legendäre Kreuzritter du Grand-Cellier in Rom um Vorsprache bei Papst Martin IV. landet aber nur bei einem Diakon. Doch Grand-Celliers Anliegen drängt einer Lösung, soll doch sein Sohn Abt Aymard nach Rom gebracht werden, dem wegen Sodomie sogar der Scheiterhaufen drohen würde. Der Mönch, der Harquins Leiche schließlich nach Paris bringt, muss dort überrascht feststellen, dass über Draguan selbst keine Akten exisiteren...

"Das Dreizehnte Dorf" zeichnet sich durch einen sehr soliden und erfolgsbewährten Standardplot aus. In Abänderungen findet man diesen immer wieder im Samstagnachmittagsprogramm diverser Privatfernsehsender. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn auch laue Spannung ist Spannung und "Das dreizehnte Dorf" ist nichts weiter als die übliche Lektüre für Zwischendurch, ob im Wartezimmer oder am Strand, hauptsache man findet etwas Ablenkung. Der Plot ist insgesamt allerdings unglaubwürdig und beweist keine besondere Logik. So manche Handlungswendung wirkt arg gekünstelt, auch wenn Romain Sardou doch einige sehr lesenswerte Szenen bietet, wie die "Bekehrung" eines Ketzers, der zunächst gefoltert, einer Gehirnwäsche unterzogen und so ganz nebenbei kastriert wird oder die Leiche des toten Bischofs auf dem Weg nach Paris immer mehr aufquillt und der Mönch zu sehr findigen Methoden greifen muss, um den Leichengestank loszuwerden. Charaktere wie Kanzler Artimode hingegen beweisen eindeutig B-Movie-Quailtäten und verhalten sich überthetralisch als wäre ihnen das Opium Religion etwas zu Kopf gestiegen.

Fazit:
Mittelmäßiger Plot, gekünstelte Charaktere, eine Brise schwarzer Humor und viel Gewalt, die ideale anspruchslose Lektüre für zwischendurch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mehrsichtiges und spannendes Buch, 27. Juni 2005
Von 
Claudius-M Bayer (Gilching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
Der Autor beginnt ein gewagtes Spiel. Er versucht in einer Ebene die Mächtigen des Vatikans darzustellen, die doch letztendlich den innerkirchlichen Intrigen ohnmächtig gegenüber stehen. Er versucht,auf der zweiten Erzählebene kirchliche Traditionen mit der Philosphie des Aristoteles zu verbinden.Und er erschafft eine Gruppe von Menschen, die auf der dritten Ebene den Leser vor einige Probleme stellen und öfteres Zurückblättern erfordern. das Buch ist unheimlich und spannend, zeigt menschliche Abgründe und verzweifelte Versuche in einer strikt geordneten Welt, menschliches zu erhalten. Trotz des wirklich schwachen Endes 5 Sterne, den es fordert den Leser nimmt ihn mit und lässt ihn in eine Zeit eintauchen, die ganz und gar nichts vom edlen Rittertum, sondern Aberglauben und falscher Kirchenmacht handelt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, 10. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf (Gebundene Ausgabe)
Einer der besten historischen Romane die ich in letzter Zeit gelesen habe. Jedes Kapitel ist zum Anfang wie eine Geschichte für sich, die sich zum Schluss hin wie ein Reissverschluss zusammenfügt. Am Anfang weiss man noch nicht so richtig was das eine mit dem anderen zu tun hat. So dermaßen gut und überaus spannend geschrieben, dass ich nur noch lesen wollte. Ich kann es nur empfehlen, selbst wenn man nicht gerne historische Romane liest.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Pros aber auch viele Contras, 29. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist gar nicht so einfach zu rezensieren. Es hat so seine Schwächen aber auch seine Stärken: Unter Schwächen verstehe ich die Handlungsstränge des ehrwürdigen Ritters und seines missratenen Sohns. Für die Haupthandlung eher unwichtig, aber dennoch gut geschrieben. Ich empfand es jetzt nicht unbedingt als Zeitverschwendung, sie gelesen zu haben, da auch viel historisches Detail in ihnen beschrieben wird. Die beiden anderen Handlungsstränge, also die, die für den Plot unabdingbar sind, beginnen wirklich sehr spannend. Meines Erachtens wird die Spannung auch bis zum Schluss aufrecht erhalten, aber das Grande Finale ist dann doch etwas an den Haaren herbei gezogen. Auch die Begegnung des Priesters mit den Dorfbewohnern hätte wesentlich durchdachter erfolgen müssen. Es wirkt wie "handeln wir das mal schnell ab". Kürzungen an anderer Stelle wären angebrachter gewesen. Trotz alle dem fand ich das Buch lesenswert. Noch ein, zwei Bücher, und Herr Sardou ist ein begnadeter Schriftsteller. Sein Erstlingswerk allerdings ist sicherlich eine Lektüre, an der sich die Geister scheiden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Urlaubs-Buch, 30. Juni 2004
Von 
Markus Hartbauer (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das dreizehnte Dorf (Gebundene Ausgabe)
Die knapp 400 Seiten lassen sich in ein, zwei Nachmittagen am Strand hervorragend lesen. Die Geschichte ist spannend und die Protagonisten - wenngleich idealisiert - gut gezeichnet. Die letzten Kapitel sind jedoch zu hektisch, die Cuts zwischen den einzelnen Erzähl-Strängen zu häufig und für die Auflösung hätte der Autor wohl besser 50 anstelle von 10 Seiten verwendet.
Nichtsdestoweniger leichte Kost, die einen Einblick ins Mittelalter und die Spannungen rund um Kirche, Inquisition und Französische Krone ermöglicht, ohne dem Leser - wie beispielsweise Ecos "Der Name der Rose" - allzuviel an Konzentration abzuverlangen.
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Das dreizehnte Dorf: Roman
Das dreizehnte Dorf: Roman von Romain Sardou (Taschenbuch - 18. Mai 2005)
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