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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "dunkles" Buch von einem großartigen Autor
Nach der Veröffentlichung eines Bandes mit Erzählungen hat Donald Ray Pollock nun mit seinem ersten Roman bewiesen, dass er ein ganz Großer der amerikanischen Literatur ist. Das Handwerk des Teufels" hat mich von der ersten Zeile an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

Es ist heftig, erschreckend, ergreifend, beängstigend,...
Veröffentlicht am 8. Februar 2012 von Hamlet

versus
3.0 von 5 Sternen Das Gute ist der Feind des Besseren....
Schon seit längerer Zeit wollte ich diesen Roman des mir bis dato unbekannten US-Autors lesen und jetzt habe ich das auch getan.

Donald Ray Pollock kann schreiben, keine Frage - doch sein Entwurf einer rückständigen, bigotten und korrupten ländlichen US-Gesellschaft in irgendwelchen Kuhdörfern in West Virginia oder Ohio kam mir sehr...
Vor 2 Monaten von Ramones 16 veröffentlicht


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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Minute, 6. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Handwerk des Teufels: Roman (Taschenbuch)
... gewählt habe ich das Buch, weil es in der Weltbestenliste "Krimi" auftaucht,
... weil ich mich spannend unterhalten wollte
... weil ich keine Dutzendware mit Serienhelden mag
... und weil ich Chillicothe kenne

!!!Die Auswahlkriterien haben erstklassig funktioniert!!!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Handwerk des Teufels, 9. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.... düsteres road movie als gutes abbild der dekadenten perspektivlosen und korrupten späten amerikanischen geschichte...
Das Handwerk des Teufels: Roman
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11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Autor bleibt nur an der Oberfläche, 5. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine kaputte Welt voll mit kaputten Menschen. Warum sie so sind, wie sie sind, das interessiert den Autor nicht. So bleiben manche Figuren sehr rätselhaft. Warum zum Beispiel Sandy das tut, was sie tut, ist kaum nachvollziehbar. Aber das scheint bei Pollock Methode zu haben: weibliche Teenager sind bei ihm durch die Bank willenlose Wesen, die ohne großen Aufwand zu allem überredet werden können. Auf den letzten 30 Seiten lässt der Autor mehrere Hauptfiguren des Buches kollidieren. Dafür muss er aber den Zufall über Gebühr in Anspruch nehmen, was der Glaubwürdigkeit des Buches nicht gut tut.
So bleibt ein Buch, das zwar einigermaßen spannend zu lesen ist, aber auch sehr, sehr oberflächlich ist ' oder soll man, etwas provokant, sagen: sehr amerikanisch?
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Spannung?, 22. Juni 2013
Mit meinen drei Sternen stehe ich natürlich im Gegensatz zu einer Reihe von äußerst positiven Bewertungen (und folgerichtig wird es nun "wenig hilfreich" Benotungen für diesen Beitrag hageln...), aber ich schließe mich letztendlich denen an, die das Buch ziemlich kritisch eingeschätzt haben.
Der entscheidende Grund besteht für mich darin, dass es dem Buch schlicht und einfach fast durchweg an dem Element der Spannung fehlt. Damit soll keineswegs vordergründige Action und Effekthascherei gemeint sein, sonder einfach der Umstand, dass es daran mangelt, dass die Handlungen mit einer gewissen Spannung erzählt und die verschiedenen Handlungsstränge entsprechend spannend miteinander verknüpft werden. Über weite Strecken werden mehr oder weniger episodenhaft Geschichten einer Reihe von elenden oder zumindest beklagenswerten Figuren aneinandergereiht, die im Mittleren Westen der USA in den 1940-er bis 60-er Jahren ein unglaublich jammervolles, teilweise extrem schäbiges Dasein fristen. Zwei dieser Figuren sind völlig verkorkste Serienkiller, aber die perversen Taten dieses seltsamen Pärchens werden weder näher beschrieben (was ja nicht unbedingt sein muss) noch werden sie zumindest spannend in Szene gesetzt. Genau hier wäre dieser Effekt jedoch sehr naheliegend gewesen und die Taten hätten den entsprechenden Rahmen für Spannung im besten Sinne bilden können, auch ohne in blutrünstiges Geschreibsel abzugleiten. Aber selbst die Morde des Killer-Pärchens werden am Ende weitgehend ohne Details ausgeblendet und beinahe einfach nur sachlich erwähnt. Eingegangen wird allerdings sehr ausführlich auf den kaum fassbaren Dreck, die Schäbigkeit und teilweise die Abartigkeit, in der sich die Figuren des Buches bewegen. Hier wird an Deutlichkeit wahrlich nichts ausgelassen. Am Ende fügt der Autor die verschiedenen Personen und Handlungsstränge zwar gekonnt zusammen, aber das entschädigt nicht für den Großteil des Buches, in dem (ich wiederhole mich zwangsläufig) auf das Element der Spannung entweder bewusst verzichtet wird oder der Autor nicht in der Lage war, diese zu erzeugen.
Ich will selbstverständlich keinem Leser sein persönliches Empfinden absprechen und jeder kann den Schreibstil, die Story usw. ja mögen und interessant finden, wo hier jedoch von Anfang bis zum Ende "atemlose Spannung" herrschen soll, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.
Man kann das Buch sicherlich lesen und man wird mit mancherlei Abartigkeiten konfrontiert, aber es wäre definitiv weit mehr drin gewesen.
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen großer Titel - wenig großer Inhalt, 25. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja, auch ich habe mich von heißblütiger Empfehlung im Morgenmagazin beeinflussen lassen und dieses Buch gekauft. Und ich wurde enttäuscht. Die beiden 2-Sterne-Wertungen treffen es aus meiner Sicht genau - die Charaktere in diesem Buch werden in hoffnungslose Umstände geboren oder hineingezogen, prallen auf hoffnungslose Menschen alles ist unspektakulär hoffnungslos und deprimierend - die Hoffnung auf einen ein bisschen fesselnden Handlungsstrang starb, die Hoffnung auf ein bisschen Eigenreflexion oder Erkenntnis, auf ganz bewußtes Agieren der vielen Protagonisten - auch sie starb. Ein Blick in die Abgründe der Menschlichen Seele? Ebenfalls Fehlanzeige - die Personen sind lediglich beobachtet und beschrieben, erfüllen wirklich die Klischees bis zum Überlaufen, wirken dadurch aber nicht mehr authentisch sondern sehr konstruiert. Selbst eine kleine Neigung zur Morbidität (denn wer einBuch mit diesem Titel und dieser Beschreibung kauft, verspricht sich wohl auch einen gewissen "Genuss an der Story") ist auf der Strecke vertrocknet, denn den tiefen Blick in den Abgrund der menschlichen Seele sucht man hier vergeblich... Ja, der Autor kann schreiben - oder besser: er kann BEschreiben - und das auch sehr detailliert und bildlich, womit auch die eigene Phantasie aus Mangel an Raum stirbt... vielleicht ist das auch ganz genau so gewollt, dass sich das Zitat des Covers auch beim Lesen des Buches auf vielen Ebenen erfüllt: die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.....in meinen Augen leider eine schwache Vorstellung - schade!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gods own country, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die dunkle Seite der USA. Das Buch muss man lesen. In mehreren Erzählsträngen zeichnet Pollock die dunkle Seite der USA.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 25. Juni 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
aber nicht überragend.
Den Anfang(bis zum Gebetsbaum) und den Schluß fand ich spannend.
Was mir nicht so gefallen hat? Im Mittelteil wird wenig über den Hauptprotagonisten ARVIN geschrieben, sondern z.B. zu viel über die beiden Looser Roy und Theodore.Fand ich eher schleppend; weshalb ich nur 4 Sterne vergebe.

Lachhaft (wie so oft) die Sprüche auf dem Buchcover " Sie werden nachts Ihre Türe abschließen. Pollocks Roman ist ein literarischer Tsunami des Bösen -WASHINGTON POST"
Habe weder Schweißausbrüche noch Angstschauder bei der Lektüre empfunden. Ein ganz normaler Thriller und schon gar nicht blutrünstig oder brutal.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Er schloss die Augen und betete!", 29. Dezember 2013
Arvins Vater erschießt sich an dem Tag, an dem seine Frau beerdigt wird. Der Junge findet ihn und hat keine Tränen mehr, um den Tod zu beweinen. Im selben Ort leben Sandy und Carl, die über Jahre hinweg immer wieder für ein oder zwei Wochen durch die USA fahren und Anhalter töten. Einige Meilen entfernt lebt Arvins Großmutter und bei ihr Leonora, deren Mutter von einem irren Prediger umgebracht wurde, der glaubte, er könne Tote wiedererwecken. All diese Wege kreuzen sich irgendwann und enden unweigerlich mit dem Tod.

Knockemstiff ist ein abgelegener Ort in Ohio. Anfang der 1960er Jahre ist es hier trostlos, die Menschen leben ihr hartes, armes Leben mit den unauslöschlichen Erinnerungen an den Krieg. Mit viel Fingerspitzengefühl zeichnet der Autor seine heruntergekommen Charaktere. Der Weg von Arvin und Co. wird über einige Jahre hinweg mitverfolgt. Immer wieder sterben für die Protagnisten wichtige Menschen oder es kommt zu anderen Ereignissen, die ihre Leben stark beeinflussen. Keiner schafft es, sich aus dem dunklen Loch zu befreien, in dem er sich befindet. Man kann beim Lesen förmlich die Schwielen an den Händen der alten Emma – Arvins Großmutter – sehen, das fehlende Lächeln im Gesicht des Jungen, die unglückliche und strenggläubige Leonora, die schließlich Selbstmord begeht und ein unwürdiges Begräbnis bekommt.

Pollock schafft es, eine dunkle und hoffnungslose Atmosphäre aufzubauen, die beim Lesen furchtbar beklemmt. Man fühlt sich selbst als Teil dieser Geschichte und hofft, dass wenigstens einer Glück hat und aus diesem Elend ausbrechen kann. Doch schnell muss man feststellen, dass niemand in diesem Buch ein unbeschriebenes Blatt ist und keiner eine weiße Weste hat. Auch die Gottesfürchtigen sind alles andere als gebotstreue Kirchgänger. Die Kirche hat in diesem Buch eine recht zentrale Rolle, hatte sie in den 1960er Jahren auch noch erheblich mehr Einfluss – vor allem in kleineren Orten, in denen die Menschen nicht viel mehr hatten als ihren Glauben, an den sie sich klammerten.

Das Buch ist beklemmend und fesselnd zugleich. Man kann es nicht aus der Hand legen und wartet darauf, dass es wider Erwarten doch zu einem Happy End kommt. Vielleicht hat Pollock ja auch ein Einsehen, das muss jeder selbst nachlesen. Die Geschichte beginnt und endet mit Arvin, so viel sei verraten, und der Prolog beschreibt den schönsten Tag seines Lebens – eine Lektion, die er von seinem Vater lernt und die das Kind vielleicht ins Verderben stürzt. Man kann sich fragen, wohin Verzweiflung und Perspektivlosigkeit Menschen führen können – und so sehr unterscheidet sich das Amerika von 1960 nicht von dem der heutigen Zeit. Gibt es einen Ausweg? – Wohl kaum.

Donald Ray Pollok wurde 1954 geboren und wuchs in Ohio auf. Er brach die Schule ab, arbeitete in einer Fleischfabrik und einer Papiermühle. Mit Mitte dreißig holte er seinen Schulabschluss nach. Pollocks Erzählungen spiegeln die Trostlosigkeit mangelnder Bildung und fehlender Perspektiven wider, der er sich ausgesetzte sah.
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5.0 von 5 Sternen Wahnsinn, 17. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Handwerk des Teufels: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte ist so erschütternd, dass ich das Buch mehrfach weggelegt habe und nicht sicher war, ob ich weiterlesen "kann". Das Buch ist unglaublich gut geschrieben und die Charaktere sind, wenn auch knapp, anschaulich dargestellt. Der Autor hat ein wahnsinniges Tempo drauf und schreckt nicht davor zurück, dem Leser in hoher Geschwindigkeit pures Grauen einzuflößen. Für all diejenigen, die etwas wirklich Spannendes lesen möchten und (sehr) starke Nerven haben.
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4.0 von 5 Sternen sehr cool, 16. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
erinnert mich an Bukowski oder TC Boyle. Manchmal ist es etwas schwierig den Faden zu erkennen, aber Stoyr und Sprache sind so mitreissend, dass ich mich schon aufs nächste Buch freue.
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Das Handwerk des Teufels: Roman
Das Handwerk des Teufels: Roman von Donald Ray Pollock (Taschenbuch - 12. August 2013)
EUR 9,99
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