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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da ist selbst die Hölle noch der reinste Erholungsort
Wer bereits ein Buch von Roger Smith gelesen hat, kennt seinen brutalen und unbarmherzigen Schreibstil. Auch in Staubige Hölle" erwartet den Leser wieder die ungeschönte Konfrontation mit dem Leben und Sterben in Südafrika. Keine Gerechtigkeit, kein Erbarmen und keine Aussicht auf ein friedvolles Leben. In Smith' Thriller würde selbst ein Gang durch...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von goat

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Titel sagt alles
Roger Smith schreibt fast genauso wie der aktuelle Don Winslow. Durchweg kurze Kapitel, kurze Sätze, alles oftmals fast wie ein Drehbuch geschrieben. Es gibt viel Gewalt, viele Tote und schonungslose Brutalität. Die Story handelt über weite Strecken in den Slums von Südafrika, abseits der Touristenpfade. Ungeschminkt schildert Smith die dortigen...
Vor 18 Monaten von lutz ha. veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Tradition und Moderne, 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
In einer staubigen Hölle findet man sich wieder, wenn man auf der Flucht ist, weil man miterleben musste wie das Wichtigste im Leben, die eigene Familie getötet wurde, man selbst zum Hauptverdächtigen wird und keine Ahnung hat wie es dazu kommen konnte.

Roger Smith hat in seinem dritten Buch noch schneller, noch gnadenloser, noch distanzloser agiert als in den Büchern zuvor. Und wer glaubt die Aparheid wäre Vergangenheit, der irrt.
Worauf basieren die Geschehnisse? Korruption und die Gier der schwarzen Politiker Macht zu erlangen und diese auch auszuüben, kennt keine Grenzen. Das ist Realität und das zeigen auch die Nachrichten. Roger Smith zeigt es uns aber noch detailgenauer.

In einem Land das von Aids gebeutelt ist, prallen Tradition und Moderne aufeinander. Dieses Thema aufzugreifen und auch den jetzigen Präsidenten Südafrikas damit in Verbindung zu bringen, zeigt wie ohnmächtig aufgeklärte Menschen zusehen müssen wie dieses wunderbare Land offensichtlich mehr Schritte zurück als nach vorne macht.
Ich war in CT, habe Guguletu und Crossroads gesehen. Ich habe sowohl vor weißen als auch vor schwarzen Menschen das Fürchten gelernt und es tut weh zu lesen, dass sich nichts aber auch garnichts geändert hat.
Wer Mitte der 80er mit Schwarzen befreundet war und dafür große Unannehmlichkeiten seitens der Polizei in Kauf genommen hat, ist es auch heute noch. Und wer damals schon die Rassentrennung befürwortete tut es heute mehr denn je.

Bücher wie diese hier von Roger Smith bestätigen das in ihrer ganzen Grausamkeit.
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5.0 von 5 Sternen Achtung Spoiler!, 31. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Gleich zu Beginn steigt der Autor mit einem Mord ein. Ein Geschäftsmann im Südafrika der Post-Apartheid wird erschossen. Seine Geliebte, die Zeugin davon wird kann entkommen. Kurz darauf befindet sich diese mit ihrem Mann und ihren Kindern unterwegs in den Bergen außerhalb Johannesburgs, als sie von einem schwarzen Pickup von der Straße gedrängt wird. Nur der Ehemann überlebt durch reinen Zufall. Als dieser des Mordes an seiner Familie beschuldigt wird und in Untersuchungshaft in ein Gefängnis verbracht wo er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit misshandelt und wohl auch getötet würde, erkennt auch der Letzte, dass es sich hier um eine Verschwörung handelt. Die Morde wurden durchgeführt von Inja, einem Vertrauten des Justizministers, um dessen Korruptionsverwicklungen weiter geheim zu halten.
Gerade rechtzeitig wird der Hauptcharakter Robert Dell von seinem Vater - einem Ex-Häftling, der aus der Zeit der Apartheid über Beziehungen verfügt - aus dem Gefängnis befreit. Gemeinsam machen sich beide auf, Roberts Namen rein zu waschen. Während dieser Mission wandelt sich Robert aus Resignation vor der allgegenwärtigen Korruption vom reinen Pazifisten zum von Rachsucht Getriebenen. Als sein Vater stirbt, kommt Robert über Sunday - ein Zulu-Mädchen - zu Zondi, den diese gerufen hat, um ihre Hochzeit mit Inja zu verhindern, der den Sex mit ihr zur Heilung seines AIDS-Leidens braucht. Nachdem Inja letztendlich doch stirbt, und somit keine Hoffnung mehr besteht, dass Robert seinen Namen rein waschen kann, ergreift er die Gelegenheit, sich am Minister bei einer Rede in der Kleinstadt im Zulu-Land zu rächen. Am Morgen nach der Tat wird er erkannt und von der Polizei "erlegt".
In seinem Roman um Korruption und Rache im Südafrika Mitte der Neunziger Jahre schafft es Roger Smith gekonnt, Spannung aufzubauen. Er beleuchte dabei aber auch die Geschichte der Personen und ihre Verflechtungen miteinander. Gerade der Stil, in jedem Kapitel von einer anderen Person zu berichten schafft immer wieder neue kleine Spannungsbögen, sodass die Lektüre nie Fad wird. Dennoch werden genügend Hintergrundinformationen zu den Handelnden gegeben, eine Gratwanderung, die der Autor mit Bravour meistert. Man spürt förmlich die Ausweglosigkeit und Verzweiflung, die hinter dem Handeln der Protagonisten steckt, dass am Ende alle bis auf eine Person tot sind, ist da sicherlich nur schlüssig. Alles andere hätte aufgesetzt gewirkt - ein Happyend um jeden Preis. Das beklemmende Gefühl, das man beim Lesen entwickelt vermittelt gut, was der Titel bereits andeutet: Das Südafrika fernab der Großstädte, das der Autor beschreibt, ist in der Tat eine "staubige Hölle".
Von mir eine klare Leseempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen staubige Hölle, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Staubige Hölle erzählt die Geschichte einer unglaublichen Jagd. Robert Dell sitzt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Auto, als dieses plötzlich von der Straße abgedrängt wirde. Schon auf den ersten Blick war Dell bewusst, dass dies kein Unfall, sondern ein brutaler Mordanschlag war, der seiner Frau galt. Er und die Kinder waren nur Kollateralschäden. Auf der Suche nach dem Mörder gerät er immer tiefer in das hinter den Kulissen herrschende Regime aus Hass, Angst und Gewalt. Unerwartet Hilfe wird ihm zu teil, Freunde verraten ihn. Wem, außer sich selbst kann er noch trauen und vorallem, wohin wird ihn seine Jagd bringen? Nicht nur örtlich, sondern auch seelisch?

Das Cover zeigt ein Sturmgewehr mit zwei Patronen. Es liegt im Dreck und spricht von unbändiger Gewalt, Leid, aber auch von dem Mut zur Veränderung. Den Titel und das Cover finde ich sehr gut gewählt, da es sowohl die Missstände, als auch eine kleine, verborgene Hoffnung symbolisiert.

Der Schreibtsil von Roger Smith ist ungewohnt hart, kraftvoll und schonungslos. Er zeigt mit einem ausgestreckten Finger auf die Missstände in Afrika. Neid, Habgier, Rassenhass, Drogensucht, Aids, aber auch auf die Unterschiede, wenn die westliche Welt auf Stammesmentalität trifft. Es scheint, als wären diese beiden einfach nicht miteinander vereinbar, da jede Seite für sich nur die Vorteile rausziehen, aber keinen Schritt auf die Gegenseite zu gehen möchte; keine Kompromisse eingehen will oder kann. Besonders gut hat mir die Ausarbeitung der Landschaft und der Menschen gefallen. Kein fiktiver Roman, sondern aus dem Leben gegriffen. Die Menschen werden dem Leser nah gebracht und man bekommt einen sehr guten Einblick in deren Lebensumstände, in ihre Sitten und Gebräuche. Die Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar, da mir die Mentalität völlig fremd ist, aber sehr interessant und mitreißend geschildert. Dies liegt nicht zu letzt an den unterschiedlichen Protagonisten, die in ihrer Differenz spannend zu lesen sind.

Mein Fazit: Ein erbarmungsloser Roman über die Wahrheit. Ein starkes Werk über Liebe und Hass. Absolut zu empfehlen!
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4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mir sehr gut gefallen - irgendwie hebt es sich doch in einigen Punkten ziemlich ab. Zunächst sind da die kurzen Kapitel - die einem wie ich finde sehr gut ermöglichen, auch bei wenig Zeit zwischendurch mal kurz ein Stück weiterzulesen oder einen doch abends, egal wie müde man ist, dazu animieren, doch noch ein Stück weiterzulesen ;)
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und auch die durchgehende Grundspannung hält einen zum Weiterlesen an. Die Spannung wird dabei allerdings niemals wirklich unerträglich, da doch bei den meisten Personen und in den meisten Situationen ein bißchen vorhersehbar ist. Nur ganz am Ende weiß man vorher nicht, wie die Geschichte für die "guten", "normalen" Personen ausgehen wird - sofern man sie nach der Veränderung durch das Erlebte noch so nennen kann.
Südafrika als Schauplatz ist ein sehr interessantes Land. Wirklich auskennen tu ich mich mit diesem Land nicht, aber der Autor macht die Probleme dieses Landes sehr gut deutlich. Als Tourist würde man diese wahrscheinlich nicht so wahrnehmen, und ich hatte auch den Eindruck, daß z.B. Dell bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Kontakte seiner Frau der ganzen Familie zum Verhängnis wurden, sich dort sicher gefühlt hat. In einem so korrupten Land hat man wahrscheinlich genau 2 Möglichkeiten für ein einigermaßen ruhiges Leben - für die "richtigen" Leute arbeiten oder durch nichts auffallen... Wobei die 1. Option auch nur so lange Garantie ist, wie man die "richtigen Leute" zufriedenstellt, wie es auch in der Handlung deutlich wird.
Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn nicht eine Spannungsspitze die nächste jagt und es insgesamt meiner Meinung nach zu viele Tote und zu viel Gewalt gibt.
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4.0 von 5 Sternen Harte Kost, 24. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich braucht man nur zwei Worte zu sagen: Harte Kost! Roger Smith beschreibt eine Welt, in der ein Menschenleben nichts wert ist, in der jeden Tag jemand ermordet wird und in der Drogen, Sex und grausame Gewalt die Machthaber sind. Wer ein Buch über Hoffnung oder Liebe lesen möchte, sollte "Staubige Hölle" nicht mal ansehen, denn nichts davon ist darin zu finden.

Hinzu kommt noch, dass Roger Smith nicht mit Beschreibungen von Gewalttaten spart. Bei der Welt, die er beschreibt, ist es nur konsequent, dass er nichts beschönigt, sondern direkt und schnörkellos darstellt, was passiert. Auch hier sei gewarnt: Wer schon bei herkömmlichen Thrillern ein flaues Gefühl bekommt, sollte hier nicht zugreifen. Zumal die Darstellung Südafrikas mit durchaus realistisch erscheint, was eine "Das-ist-alles-nur-erfunden"-Beschwichtigung unmöglich macht. Ich bin eigentlich relativ hart im Nehmen, aber an manchen Stellen musste ich das Buch wirklich erst mal zur Seite legen. Roger Smith bzw. die Realität macht nämlich weder vor Sympathieträgern noch vor Kindern noch vor Babys halt.

Der Schreibstil ist geradlinig und direkt. Trotzdem ich von Afrika nicht besonders viel Ahnung habe, konnte ich mich schnell in die Geschichte und die Umgebung einfinden. Die Zusammenhänge und Begriffe werden erklärt, so dass man eigentlich kein Vorwissen (außer eventuell über die Apartheid) mitbringen muss. Mich persönlich hat das Buch dazu angeregt, mich mit Südafrika und der Zulu-Kultur zu beschäftigen.

Was ich an dem Buch auszusetzen habe, sind die teilweise etwas klischeehaften Dialoge. Manchmal fühlte ich mich in die alten Western zurückversetzt, so cowboy-artig kamen die Gespräche rüber. Gut, die meisten Charaktere haben sich auch nicht viel zu sagen, deswegen ist es vielleicht nur logisch, dass man sich so unterhält. Mit gings trotzdem auf die Nerven.

Dennoch ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich von der Gewalt und Themen wie AIDS, Zwangsheirat und Armut nicht abschrecken lässt. Kein Buch für Zwischendurch, denn wie gesagt: Harte, realitätsnahe Kost!
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5.0 von 5 Sternen Schockierende Erzählung vom gebrochenen Rand der Welt, 23. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Rosie Dell wird Zeugin des Mordes an dem Weißen Ben Baker. Kurz darauf werden sie und ihre beiden Kinder bei einem Autounfall getötet. Einzig ihr Ehemann Robert überlebt das Unglück. Er gerät jedoch schnell in Verdacht, den Unfall vorsätzlich herbeigeführt und so seine Familie ausgelöscht zu haben, wird deshalb verhaftet. Doch sein todkranker Vater - Rassist und ehemaliger CIA-Killer - entführt seinen Sohn aus dem Gefängnis. Bald darauf beginnt die blutige Hatz auf den wahren Mörder von Dells Familie: Das Monster Inja Mazibuko. Aber werden sie den gewissenlosen Zulu-Führer zu fassen bekommen?

In "Staubige Hölle" nimmt Autor Roger Smith den Leser mit in ein Südafrika, das man nicht im Traum kennenlernen möchte: Sinnlose Morde geschehen am Fließband und Achtung vor dem Leben - egal, ob es sich um Mensch oder Tier handelt - existiert in dieser ganz eigenen Welt nicht. Es herrscht ein Krieg, in dem jeder gegen jeden kämpft.

Die 331 Seiten des Buches sind mit zahllosen Toten gepflastert - und Smith schreckt vor detaillierten Beschreibungen der grausamen Tötungen nicht zurück, mehr noch: Er bricht Tabus, indem er beispielsweise schonungslos von Morden an Babys erzählt.

Dieses Buch, ungeschönt geschrieben in einer rauen und derben Sprache, hat mich gleichermaßen gefesselt wie entsetzt. Vornehmlich im Stakkato-Stil verfasst, ist es wie ein Stück rohes und sehniges Fleisch.
Roger Smith spricht mit vielen Bildern und man kann sich der Geschichte einfach nicht entziehen. Darüber hinaus erfährt der Leser Wissenswertes über die Apartheid, die politischen Verhältnisse in Südafrika und geheimnisvolle Zulu-Bräuche.

Faszinierend, wie Smith unterschiedliche Handlungsstränge nach und nach miteinander verwebt - um dann die Hauptpersonen in einem furiosen Finale zusammenzuführen!

Ich kann "Staubige Hölle" nur weiterempfehlen - allerdings nur an Leser, die nicht zartbesaitet sind!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rassismus in den Zeiten der Post-Apartheid, 18. Mai 2011
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Nachdem Rosie Dell Augenzeugin des Mordes an ihrem Liebhaber und Chef Ben Baker wird, steht sie im Fadenkreuz der Täter und wird kurz darauf bei einem von Inja Mazibuko initiierten Autounfall getötet. Ihr Ehemann Robert überlebt den Unfall, wird schließlich verhaftet und des Mordes an seiner Frau und seinen beiden Kindern angeklagt. Ausgerechnet Robert Dells verhasster Vater hilft ihm, dem Gefängnis zu entfliehen, sich zu verstecken, Inja Mazibuko aufzuspüren und sich an ihm zu rächen.

Mein Eindruck:
Ich habe bereits die ersten beiden Bücher von Roger Smith gelesen und habe mich beim Lesen von 'Staubige Hölle' des Öfteren an 'Kap der Finsternis' und 'Blutiges Erwachen' erinnert gefühlt. Auch in seinem dritten Buch geht es um Mord, um Flucht und um Rache - und Smith erzählt seine Geschichte in harter, direkter und wenig beschönigender Sprache.
In 'Staubige Hölle' verlassen die Protagonisten jedoch Kapstadt und nehmen die Leser mit auf eine Reise durch Südafrika. Smith thematisiert erneut Gewalt, Drogen, den geringen Wert von Menschenleben, bietet in 'Staubige Hölle' jedoch auch einen Blick auf andere Probleme Afrikas im Allgemeinen und Südafrikas im Besonderen: Zwangsheirat, Polygamie, HIV/AIDS, Folter und Zustände in Gefängnissen. Der Leser erhält zudem spannende Einblicke in ein Afrika der Magie, der abergläubischen Überzeugungen und der Ahnenkulte. Hier gelingt dem Autor eine hervorragende Verwebung von Magie und Realität, die überzeugend und authentisch wirkt.

Mein Resümee:
Der dritte Thriller von Roger Smith hat mir sehr gut gefallen und bietet nicht nur einen spannenden Thriller, sondern auch Einblicke ins heutige Afrika mit all seinen Problemen. Sehr empfehlenswert!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Afrika hinter dem schwarzen Vorhang neu, 21. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
"Staubige Hölle" von R. Smith ist eine Beschreibung des Südafrikas, dass den meißten Aussenbetrachtern verborgen bleibt. Die Wahrheit, die keiner sehen will.

Das Buch hat drei Stränge, welche die Ereignisse dreier Personen beschreiben. Eingeführt wird man durch die Familie von Person 1, Robert Dell. Seine Frau, die Geliebte eines Mannes, der vor ihren Augen ermordet wird, sorgt dafür, dass der Mörder (Person 2) die Familie verfolgt und deren Auto über einen Berghang hinunter in einen Abgrund stürzt, zum einzigen Zweck, die Familie zu eliminieren. Dell jedoch überlebt und Person 2, gleichzeitig Zulu Häuptling und korrupter Polizist unterstellt dem Minister, sorgt dafür, dass ihm der Mord der Familie angehängt wird. Dells Vater, der kurz zuvor aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurde und zur Zeit der Apartheit ein von den weißen groß gefeierter Held war, in Dells Augen allerdings eiskalter Mörder und Rassist, befreit Dell aus dem Gefängniss und macht sich auf, um Person 2, Inja zu finden und zu ermorden.

Der andere Strang handelt von Inja, (Person 2) dem Zulu Häuptling, der sich bereits vier Frauen "hält" und nun die 16jährige Sunday heiraten wird, denn nur wenn man eine Jungfrau auf traditionelle Weise "nimmt" kann den Virus Aids heilen...

Der letzte Strang ist der der 16jährigen Weisen Sunday, die den Mann heiraten muss, der Ihre Mutter damals ermordet hat.

Mein Fazit:

Dieses Buch war unglaublich schonungslos geschrieben. Manchmal erschrak ich vor der brutalen Wortwahl und der unbeschönigten Ereignisse in diesem Buch. Leider fand ich es teils etwas verwirrend und musste ganze Sätze zweimal lesen, da mir die Wechsel zwischen den Personen und Orten nicht flüssig genug schienen. Das dieses Buch kein Happy End haben würde, war mir klar, trotzdem ließ es in mir ein dumpfes Gefühl zurück.

Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, empfehle es aber keinem mit schwachen Nerven.
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3.0 von 5 Sternen Ein rasanter Thriller, 22. Mai 2011
Von 
C. Vogel (Baden-W.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
....der gleich zur Sache kommt und einen schonungslos in die Hölle Südafrikas katapultiert. Glaubhaft und brutal wird man mit dem brutalen südafrikanische Leben in Berührung gebracht, erfährt vieles über das Leben und Leid des schwarzen Kontinentes.

Für meinen Geschmack war jedoch alles etwas überladen und erinnert an einen Bumm-Batsch-Boing-Film, in dem es nur so von Schießereien und Toten wimmelt. Etwas weniger wäre mehr gewesen.

Trotzdem ein lesenswerter Thriller mit afrikanischem Hintergrund.
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Staubige Hölle: Thriller
Staubige Hölle: Thriller von Roger Smith (Taschenbuch - 12. November 2012)
EUR 8,99
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