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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da ist selbst die Hölle noch der reinste Erholungsort
Wer bereits ein Buch von Roger Smith gelesen hat, kennt seinen brutalen und unbarmherzigen Schreibstil. Auch in Staubige Hölle" erwartet den Leser wieder die ungeschönte Konfrontation mit dem Leben und Sterben in Südafrika. Keine Gerechtigkeit, kein Erbarmen und keine Aussicht auf ein friedvolles Leben. In Smith' Thriller würde selbst ein Gang durch...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von goat

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Titel sagt alles
Roger Smith schreibt fast genauso wie der aktuelle Don Winslow. Durchweg kurze Kapitel, kurze Sätze, alles oftmals fast wie ein Drehbuch geschrieben. Es gibt viel Gewalt, viele Tote und schonungslose Brutalität. Die Story handelt über weite Strecken in den Slums von Südafrika, abseits der Touristenpfade. Ungeschminkt schildert Smith die dortigen...
Vor 20 Monaten von lutz ha. veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Afrikanische Hölle, 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Da ich den Schauplatz Afrika in Thrillern sehr interessant finde, hat es mich sofort zu diesem Buch hingezogen. Außerdem bin ich hart im nehmen, was Gewalt in Büchern betrifft und dies konnte mich also auch nicht schrecken. Der Autor versteht es durch eine kraftvolle und doch kühle Sprache und kurze knappe Kapitel mit ständig wechselnden Perspektiven den Leser sofort an ein hohes Tempo zu gewöhnen und den Lesefluss zu steigern. Dazu kommt noch die Handlung, die stetig voranschreitet und trotz ihrer Verwicklungen nie unübersichtlich oder verwirrend ist. Die Brutalität ist wirklich hervorzuheben, da in jedem zweiten oder dritten Kapitel, also ungefähr alle 10 Seiten mindestens ein Mensch zu Tode kommt. Dies geschieht mit Härte und meist auf eine schnelle direkte Art, die überrascht und durch ihre Konsequenz schockiert. Dabei wird auch vor Babys und Kleinkindern nicht Halt gemacht, dieses Buch ist also tatsächlich nichts für zarte Gemüter. Frustrierend sind die politischen und sozialen Gegebenheiten und die Tatsäche, dass sich im Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß nichts gebessert hat und selbst die dunkelhäutigen Afrikaner sich untereinander bekriegen, verachten und massakrieren. Dazu kommt AIDS und abergläubische Riten, die beispielsweise durch den Verkehr mit einer Jungfrau von Heilung aller Krankheiten sprechen.

Als Deon-Meyer-Fan, bei dem Südafrika auf einem guten Weg zu Frieden und Einheit scheint, ist bei Smith davon nichts zu spüren. Hier wird dem europäischen Leser ein grausames und gewalttätiges Land vorgeführt, in dem Korruption und Unterdrückung sämtlicher Schwachen an der Tagesordnung sind. Dennoch schafft Smith es zu fesseln und nicht abzustoßen, spanennd zu erzählen und zum Nachdenken anzuregen. Er verpackt große Gefühle in kurze Sätze, schafft es mit nüchternen Beschreibungen eine unter die Haut gehende Atmosphäre zu zeichnen, die einen gefangen nimmt und ungeduldig durch das Buch hetzen lässt, um zu erfahren, wie es weiter geht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl es wohl eher für Männer was ist und für Frauen die Bücher wie "Kein Land für alte Männer" lesen. Daran erinnert es tatsächlich ein wenig. Ich werde jetzt auf jeden Fall auch die ersten zwei dieses Autors ins Auge fassen.
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5.0 von 5 Sternen Hölle 3, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
'Staubige Hölle' ist nach 'Kap der Finsternis' und 'Blutiges Erwachen' der dritte Roman von Roger Smith. Und wie schon in den beiden Vorgängern inszeniert der Autor erneut und gnadenlos das Jagen und Gejagt werden in Südafrika.

Die Geschichte beginnt wieder in Kapstadt: Rosie Dell, eine Farbige, verheiratet mit einem Weißen, kann zunächst fliehen, als ihr weißer Chef und Lover, Ben Baker, von zwei Schwarzen in seinem Haus erschossen wird.

Kurze Zeit später wird ihr Auto jedoch von der Straße gedrängt und sie und ihre beiden Kinder sterben. Nur ihr Mann Robert überlebt. Ihr Mörder, Moses Mazibuko, genannt Inja, ist ein Zulu-Krieger, derselbe, der bereits Ben Baker ermordet hatte und sich nun auch noch seines Helfers durch Genickschuss entledigt. Wie sich herausstellt, ist er sogar Polizist!

Erbarmungslos jagt Dell, selbst auf der Flucht, den Mörder seiner Familie. Unterstützt wird er zunächst von seinem Vater, einem alten Rassisten aus den Zeiten der Apartheid. Nach dessen Tod hilft ihm Zondi. Er ist der Vater eines jungen Zulu-Mädchens, welches Inja, 'der Hund', heiraten will. Blut und Staub säumen ihren Weg, bis zum Schluss eigentlich alle tot sind.

Bei Roger Smith gibt es kein Happy End. Der Autor zeichnet in seinem neuen Roman wiederum ein düsteres Bild seiner Heimat Südafrika: Sex und Drogen, Gewalt und Korruption, Rache und Vergeltung, Aberglaube und alte Traditionen. Für Touristen mag es das Paradies sein, für die Protagonisten seiner Romane ist es die Hölle...

Dennoch hat sich der Schreibstil von Herrn Smith gewandelt: inhaltlich immer noch brutal, aber seine kurzen, abgehackten Sätze sind runder, weicher geworden. Die Sprache früher oft roh, geprägt von Slang-Ausdrücken, hat sich angepasst und gemäßigt.

'Staubige Hölle' ist sicher nichts für zart besaitete Gemüter. Durch das hohe Tempo und die filmreife Action habe ich mich jedoch nie gelangweilt. Unbedingt empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Spannung Pur, 12. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Super Buch. Spannend bis zum Schluss. Etwas kompliziert, wobei man sich schnell auskennt!
Einfach nur genial geschrieben, ich werde mir sofort noch ein Buch von Roger Smith kaufen!
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4.0 von 5 Sternen kalt und unbarmherzig, 10. Januar 2012
Von 
C. Voigt (Stanford/California) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Smith schreibt wahrlich nicht für Leser mit schwachen Nerven. Streckenweise hat mich das Buch gedanklich nicht mehr losgelassen. Ich habe mir gewünscht, dass Smith heillos übertreibt und die Wahrheit nicht so drastisch ausfällt. Leider konnte ich mir selbst da auch nichts vormachen. Die Themenauswahl ist umfangreich. Allein bei dem Thema AIDS kam ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Ein nicht unerhebliches Problem stellt hierbei auch der Aberglaube dar.

Korruption, Mord, das ganze harte Kriminellenmilleu ist furchtbar klar und brutal dargestellt. Menschleben sind in der Tat nicht viel wert und die Totenliste wird auf jeder Seite länger. Warlords übernehmen, wenn die Polizei Landstriche aufgeben muss. Und das Thema Rassismus ist gegenwärtiger denn je.
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4.0 von 5 Sternen Südafrika Thriller, 22. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Nach 'Kap der Finsternis' und 'Blutiges Erwachen' ist dies nun der dritte Südafrika Thriller von Roger Smith.
Wie schon in den beiden Vorgängern wird hier nichts beschönigt, sondern knallhart vom Alltag in Südafrika erzählt.
In kurzen, knappen Kapiteln wird geschildert, wie Robert Dells Familie umgebracht wird und ihm die Schuld daran in die Schuhe geschoben wird. All das, weil seine Frau eine Affäre mit einem Gegner des Justizministers hatte und der wiederum hat seinen Handlanger Inja Mazibuko, genannt der 'Hund' daraufhin angewiesen, die Dells auszulöschen. Doch Robert überlebt den Anschlag und ist mithilfe seines verhassten Vaters, einem Rassisten und ehemaligen Auftragskiller, auf der Flucht. Sie wollen Rache für Dells Familie nehmen und wissen, dass sie Inja bei seiner bevorstehenden Hochzeit mit seiner vierten Frau in seiner Heimat im tiefsten Zulu-Land, finden werden.
Parallel dazu wird die Geschichte des 16jährigen Mädchens Sunday erzählt, der zukünftigen Braut des Hundes. Ihr Schicksal scheint völlig hoffnungslos, sie ist dem alten Mann versprochen, ohne Rücksicht auf ihre Wünsche oder gar auf die Tatsache, dass der Hund an Aids erkrankt ist.
Im Gegensatz zu den Vorgängern findet man hier mit Sunday und Dell wenigstens zwei Charaktere, die nicht durch und durch schlecht sind.
Roger Smith ist nichts für schwache Nerven. Menschen sterben in seinen Büchern wie die Fliegen - Mord und Anschläge sind an der Tagesordnung, die Seuche Aids hat das Land fest im Griff, ebenso wie die Armut der meisten Einwohner ihnen jede Chance auf ein langes gesundes Leben nimmt. Der Rassismus ist noch lange nicht überwunden. Aberglaube beherrscht noch viele Einwohner, wie zum Beispiel die grauenvolle Idee, Aids ließe sich durch Sex mit einer Jungfrau heilen. Die Reichen und Politiker sind quasi alle skrupellos und korrupt, die Polizei hat an vielen Stellen völlig aufgegeben und überlässt manche Landstriche sogenannten Warlords. Das alles wird durch eine meist recht drastische Wortwahl und die unumwundenen Beschreibungen der brutalen Gewalttaten zu einer fesselnden, aber nicht angenehmen Lektüre. Mehr als einmal lief es mir kalt den Rücken herunter und man fragt sich unwillkürlich, wie ein Land sich aus so einem Zustand jemals herauskommen soll?
Eine bedrückende Lektüre ' aber ungemein spannend dargestellt!
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5.0 von 5 Sternen Erbarmungslos!, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Mord, Hass, Gewalt, das ist was uns in diesem Thriller begegnet. Es reißt mit, es stößt ab und es ist mir echt schwergefallen das Buch wieder aus den Händen zu legen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch gelesen.

Das Schicksal von Sunday hat mich am meisten bewegt und ich hätte mir hier ein anderes Ende gewünscht für sie. Eine mutige und starke junge Frau, die sich gegen das Leben was sie zu führen gezwungen ist auflehnt.

Normalerweise nicht meine Genre, aber ein Buch welches wirklich gut geschrieben ist, obwohl sehr blutig und mordend ohne mit der Wimper zu zucken. Eiskalt werden Menschen getötet um sie aus dem Weg zu räumen, weil sie unbequem geworden sind oder um Dinge aus ihnen herauszupressen.

Ganz klar steht auch der Hass der Völker im Vordergrund und zeigt uns ganz klar die Rassentrennung auf, auch wenn die Apartheid zuende sein soll, ist es scheinbar noch nicht überall hingedrungen. Um sein Ziel zu verfolgen, wird alles was hindert einfach beiseite geräumt. Manches Mal muss man wirklich schwer schlucken und kann kaum glauben, daß solche schlimmen Dinge tagtäglich immer noch in dieser Welt passieren und es genügend Menschen gibt, die sich an der Armut der anderen bereichern und damit sogar große Erfolge verbuchen!

Im Prinzip dreht sich alles um Inja (den Hund), denn er ist der, mit dem alles seinen Anfang nimmt. Ein erbarmungsloser Mörder, der im Auftrag des Ministers Menschenleben aushaucht. Ein Zulu, der an Aids erkrankt ist und sich schon im Endstadium befindet.

Dell war leider am falschen Ort als seine Frau und seine beiden Kinder bei dem Autounfall ums Leben kam. Nun macht Inja Jagd auf ihn. Eine echte Hetzjagd beginnt!

Was mich am meisten bewegt hat, ist der Aberglaube der Zulus. Einer davon besagt, daß nur eine Jungfrau einen an Aids Erkrankten heilen kann. Das die Frauen dabei auch angesteckt werden ist völlig egal! Um eine Jungfäulichkeit der jungen Mädchen zu bestätigen, müssen sie zur Inspektion und dort wird geprüft ob das Häutchen noch intakt ist. Wenn es so ist, brechen alle Frauen die dabei sind in großen Jubel aus und dem Mädchen wird ein weißer Ring auf die Stirn gemalt, der die Jungfräulichkeit symbolisiert. Ich fand diese Aktion wirklich sehr entwürdigend, aber das ist nicht das Schlimmste, sondern nur der Anfang. Lest am besten selbst und ich denke es wird auch ebenso empören.

Uns begegnen einige Charaktere, die alle miteinander verknüpft werden und das Buch zu einem Ganzen machen. Es lässt sich wirklich leicht und flüssig Lesen und über den Tipfehler auf Seite 327 im ersten Absatz kann man gut hinwegesehen!

Ich war wirklich gefesselt und das Buch wird seinem Titel "Staubige Hölle" wirklich gerecht! Von mir eine echte Leseempfehlung! Für mich der erste Thriller des Autors, aber bestimmt nicht der letzte!
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4.0 von 5 Sternen Hölle auf Erden, 15. August 2011
Von 
Nefret - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Bei einem Unfall mit Fahrerflucht sterben Robert Dells Frau und seine beiden Kinder in Südafrika. Dell selbst überlebt, steht aber plötzlich selbst unter Mordverdacht. Er flieht vor der Polizei, wobei er von seinem verhassten Vater, einem verurteilten Rassisten, unterstützt wird. Beide Männer machen sich auf die Suche nach dem wahren Mörder.

Wäre "Staubige Hölle" ein Film, würde man ihn als Roadmovie bezeichnen. Als ein äußerst brutales und blutiges Roadmovie. Wer noch keinen Roman von von Roger Smith gelesen hat, dem würde ich empfehlen, vorher eine Leseprobe zu lesen. Diese gibt einen sehr guten Eindruck, wie der Stil des Autors ist. Generell dürften wohl eher Männer zur Zielgruppe von Roger Smith gehören.

"Staubige Hölle" ist nichts für Weicheier. Es geht um Gewalt, Mord, Gier, Aids, Trostlosigkeit und Rassismus. Alle Horrorgeschichten, die über Südafrika erzählt werden, werden hier verarbeitet. Jeder kämpft gegen jeden, egal ob Schwarz oder Weiß. Nur kurz vor Ende des Romas zeigt sich ein kleiner Funken Menschlichkeit.

Das bedrückende und verstörden an "Staubige Hölle" ist, dass der Roman die Realität in Südafrika und anderen Staaten beschreibt, wenn auch möglicherweise überspitzt.
Ich wusste schon vorher, dass dort der Aberglaube herrscht, gegen Aids würde der Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau helfen. Dass aber auch der jetzige Staatführer falsche und gefährliche Informationen über die Krankheit verbreitet, lässt einen fast verzweifeln.

Nach "Staubige Hölle" musste ich erst einmal einen leichten Trivialroman lesen um auf andere Gedanken zu kommen.
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4.0 von 5 Sternen Spannung pur, 11. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
"Staubige Hölle" ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt, sobald man angefangen hat zu lesen. Es trieft vor Blut, geschossen und getötet wird so viel wie in kaum einem anderen Krimi. Ich fand das reichlich übertrieben. Auch das Ende fand ich etwas schwach, aber im Prinzip gibt Roger Smith ein recht realistisches Bild von der "Regenbogennation" ab. Wenn unser Sohn nicht dort leben würde, kämen wir wohl kaum auf die Idee, in dieses Land zu reisen. Da er aber in einer von Kriminalität unberührten Burenenklave lebt,bekommen wir glücklicherweise von den kriminellen Umtrieben nichts mit...nur über die Zeitung. In jedem Fall lohnt es sich, das Buch zu lesen, um einen kleinen Einduck von den dort gängigen Machenschaften mitzubekommen - wie gesagt- wenn auch stellenweise sehr übertrieben.
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5.0 von 5 Sternen Staubige Hölle, 13. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Die Farbige Rosie Dell hat ein Verhältnis mit ihrem weißen Boss Ben Baker. Als er nach einem Schäferstündchen einen Drink benötigt und sie im Schlafzimmer zurück lässt, dringen zwei Männer in sein Haus ein und erschießen ihn. Rosie kann zwar fliehen, bleibt jedoch nicht unentdeckt. Nachdem sie kurze Zeit später mit ihrem Mann und den Kindern in einem Restaurant seinen Geburtstag gefeiert hat, wird auf der Heimfahrt der Wagen von der Straße abgeändert, was zur Folge hat, dass Rosie und die Kinder ums Leben kommen. Ihr Mann, Robert Dell, gilt fortan als Verdächtiger und flieht. Lediglich sein ihm verhasster Vater Earl Robert Goodbread, ist bereit ihm zu helfen. Dieser war jahrelang im Gefängnis und ist ein Rassist, der sich damit rühmt Nelson Mandela gejagt zu haben.

Parallel wird die Geschichte des Mörders Inja Mazibucko und seiner zukünfigen 4. Frau Sunday beleuchtet.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Charaktere waren gut skizziert und der Schreibstil war - auch wegen den kurzen Kapiteln - sehr flüssig. Roger Smith kannte ich bisher nicht, bin von dieser Geschichte aber sehr angetan. Es beleuchtet auch das Leben in Südafrika nach der Apartheid, was überaus interessant war. Ich würde das Buch jederzeit weiter empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller, in dem sich Abgründe auftun, 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Staubige Hölle: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Robert Dell lebt in Südafrika und hat eine hübsche Frau und zwei wundervolle Kinder. Er könnte wohl rundum glücklich sein, bis er an seinem Geburtstag in einen schrecklichen Alptraum geschleudert wird. Unterwegs mit der gesamten Familie im Auto werden sie plötzlich von einem Geländewagen von der Straße gedrängt. Mit viel Glück überlebt Dell diesen Unfall, doch seine Kinder und seine Frau sterben. Und nicht genug - plötzlich wird er noch als Mörder an seiner eigenen Familie verdächtigt! Schnell ist klar, dass hier Korruption im Spiel ist, und Dell zieht aus, um den Tod seiner Familie zu rächen. Dabei ist er nicht der einzige, der eine Rechnung mit den Drahtziehern offen hat.

Der Autor schafft es, trotz der vielen verschiedenen Figuren, die eingeführt werden, eine in sich geschlossene Geschichte darzustellen. Gelegentlich passiert es, dass zu zahlreiche Handlungsstränge den Leser verwirren, doch in diesem Buch verbinden sich diese einzelnen Stränge sehr gut und man kann der Handlung sehr gut folgen. Außerdem finde ich es gut, wie der Autor auch mit wenigen Worten sehr treffend die Handlung, die Szenen und auch die Figuren darstellen und lebhaft beschreiben kann. Es wird dadurch auf überflüssiges Geplänkel verzichtet und der Leser steckt von Anfang an mitten in einer äußerst spannenden Handlung. Hinzu kommt, dass die Geschichte in Südafrika spielt, was der Autor nutzt, um auf die Missstände und Abgründe hinzuweisen, die sich in diesem Land auftun. Stellenweise ist es einfach erschreckend, wie die Menschen in Südafrika miteinander umgehen - ich denke nicht, dass dieses Buch allzu weit von der Realität entfernt ist.

Mein Fazit: Ein sehr spannender und vor allem packender Thriller, von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist kein Buch für schwache Gemüter, doch wer sich für Thriller begeistern kann, wird mit diesem Buch richtig liegen. Wer jedoch einen tiefergehenden und anspruchsvollen Afrika-Roman erwartet, wird wohl enttäuscht werden.
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Staubige Hölle: Thriller
Staubige Hölle: Thriller von Roger Smith (Taschenbuch - 12. November 2012)
EUR 8,99
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