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am 25. September 2013
Der dritte und derzeit vermeindlich letzte Band aus der “Tagebuch der Apokalypse”-Reihe von J.L. Bourne ändert einiges – und das leider nicht durchweg zum Positiven. Wer die ersten beiden Bände noch nicht gelesen hat und diesbezüglich spoilerfrei bleiben möchte, sollte nun nicht mehr weiterlesen.

Als ich letztes Jahr das “Tagebuch der Apokalypse” für mich entdeckt habe und davon mehr als begeistert war, wurden alle beiden nachfolgenden Bände sofort vorbestellt. Vom zweiten Buch aus dieser Geschichte war ich dann nach anfänglichen Schwierigkeiten immer noch sehr begeistert und freute mich sehr auf diesen letzten Band. Das Tagebuch eines namenlosen, sich auf der Flucht befindenen Militärs faszinierte mich. Mit einer einfachen Erzählart, die sehr authentisch wirkte und den immer wieder eintretenden Zusätzen zum Tagebuch (Fotos, To-Do-Listen, blutbefleckte Seiten) begeisterte mich die Geschichte bisher sehr, zog mich in ihren Bann und ließ mich mit dem Helden mitfiebern.
Wie Bourne bereits in seinem Vorwort erwähnte, wird nun alles anders. Leider ist der dritte Band der Saga bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr als Tagebuch anzusehen, sondern als erzählte Geschichte. Der bisherige Protagonist reiht sich ein in mehrere Handlungsstränge, die über den Planeten verteilt stattfinden und demnach aus der erzählenden Perspektive einer dritten Person geschildert werden. Der Leser nimmt sowohl an Kilroys Expedition ins verseuchte China teil, wie auch an den Vorkommnissen auf dem Flugzeugträger, auf welchem die restlichen Überlebenden von Hotel 23 untergebracht wurden. Zudem ist ein neuer Handlungsstrang im Hotel 23 eröffnet worden, einer auf einer entlegenen Arktisstation und schließlich ein kleiner aus der Sicht der ominösen Organisation Remote Six.
Ich bin ehrlich, ich war zu Beginn enttäuscht über den fehlenden Tagebuchcharakter. Er fehlte mir, war ich doch aus der bisherigen Geschichte sehr an ihn gewöhnt und hatte ihn liebgewonnen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Erzählerperspektive von Bourne schlecht geschrieben wurde. Keineswegs. Ich möchte sogar behaupten, dass der Autor hier gezeigt hat, dass er mehr als schlichten, militärischen Schreibstil beherrscht und durchaus auch zu anderen Geschichten fähig ist. Aber der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und so fehlte mir mein Tagebuch einfach sehr.

Die Geschichte erzählt sich dann abwechselnd aus den verschiedenen Handlungsorten heraus und beschreibt deren Probleme. Kilroys wahnwitzige Expedition ins Mutterland der vermeindlich außerirdischen Seuche China, wo er nicht nur einmal einem sehr verstrahlten Exemplar der Zombiefraktion begegnet und feststellen muss, dass mit diesen nun überhaupt nicht mehr gut Kirschen essen ist. Wobei China hier eigentlich nur eine sehr winzige Rolle spielt, die meiste Handlung passiert auf einem U-Boot.
Die schwangere Tara und die restlichen Überlebenden von Hotel 23 versuchen indes auf dem Flugzeugträger ein relativ normales Leben zu führen. Sie fühlen sich vermeindlich sicher auf dem weiten Ozean, fernab der verseuchten Strände jedweder Kontinente. John fügt sich hier als Funkexperte ein und bildet so quasi das Bindeglied zwischen allen Geschichten.
Eine kleine militärische Gruppe hat sich zum Hotel 23 durchgeschlagen und soll dort, möglichst komplett unbemerkt, Nachforschungen bezüglich Remote Six anstellen. Dieser Handlungsstrang ist der definitiv actiongeladenste, wenn auch am unliebsamsten behandelte, wenn man den Schluss des Buches bzw. einige Anspielungen betrachtet, die dann einfach nicht wieder aufgegriffen wurden.
Ich persönlich mochte den Storystrang auf der Arktisstation am liebsten, da er sehr menschlich, sehr athmosphärisch und stellenweise grausam beschrieben wurde. Eine kleine Gruppe von Überlebenden haben hier weniger mit den Untoten zu kämpfen, als vielmehr mit gnadenloser Kälte, Hunger und Dunkelheit. Ihr Treibstoff reicht nicht mehr bis zur nächsten Lichtperiode und so sind sie dem Untergang geweiht, wenn ihnen niemand von Außerhalb zu Hilfe kommt. Doch wer kann sich in diesen Zeiten durch kilometerweites, meterdickes Eis vorkämpfen? Es gibt einfach niemanden. Schlechter dran mögen nur noch die Besatzungsmitglieder der ISS sein.
Schließlich gibt es noch den kleinen Remote Six Handlungsbogen, der mehr begleitend erscheint und diese ominöse Organisation erklärt, die Kilroy im zweiten Buch zuerst half, dann aber für die Flucht aus Hotel 23 verantwortlich zu machen war. Ein nettes Beiwerk, mehr aber nicht.
Was ich generell an diesem Buch etwas schade fand, war das deutlich merkbare Erklären und teilweise Auflösen existierender Handlungsstränge, was doch deutlich spürbar Spannung kostete.

Dennoch fand ich das Buch bis hierhin durchaus gut und als hinnehmbaren Abschluss dieser Reihe. – Wenn der Schluss nicht gewesen wäre! Dieser ist leider sehr kurz, sehr enttäuschend, sehr einfach und sehr plump – einfach schlecht. Nach all den Abenteuern, die man mit Kilroy erlebt hat ist dieses Ende einfach ein Witz. Nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, schaute ich das Buch minutenlang fragen an: Ist das alles?

Ich hoffe sehr, dass J.L. Bourne es sich nochmal überlegt, einen vierten Band schreibt und mit diesem einen guten Schluss dieser Reihe hinlegt und diese Enttäuschung einfach ausbügelt. Sollte er dies nicht machen, endet diese eigentlich tolle Reihe leider minderwärtig und schlichtweg enttäuschend für einen Leser, der zu Beginn Feuer und Flamme für diese Geschichte war.
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am 8. Juli 2013
Der dritte Teil des Tagebuchs der Apokalypse, trägt seinen Namen nur noch aus erblichen Gründen. Die vereinzelten Tagebucheinträge, welche sporadisch eingestreut sind, machen nur noch einen sehr kleinen Teil der Geschichte aus. Der Großteil ist mittlerweile "ganz normal" erzählt. Da die Handlung in diesem dritten Teil Facetten- und Standortreicher wird, und Kilroy halt nicht überall sein kann, hat sich der Autor wohl dazu entschieden vom Tagebuchstil abzuweichen. Das ist auch ok, auch wenn es den besonderen Stil dadurch natürlich einbüßt.
Das Auftreten einer -ich sag mal "neuen Species" , um solchen, welche die ersten beiden Teile noch nicht gelesen haben, nichts vorweg zu nehmen- am Ende von Teil 2 fällt hier dezenter aus, als ich das befürchtet habe. Es ist schön, dass wir größtenteils bei Zombies bleiben. Das im Verlaufe von Zombiebüchern (und auch einschlägigen Serien) am Ende meist die Menschen wieder gefährlicher werden, als die Zombies, ist auch hier der Fall, war aber auch absehbar, da es in Teil 2 ja bereit mit der Belagerung des Bunkers angeklungen ist. Es bewahrheitet sich auch in der Postapokalypse, dass der Mensch und nicht der Zombie des Menschen größter Wolf ist.
Über das Ende kann man streiten... Mir war es, so wie es auch schon häufiger angeklungen ist, ebenfalls zu abrupt. Aber irgendwie hat es ja auch schon wieder etwas, wenn eine Zombiegeschichte aufgrund einer Deadline endet...
Insgesamt ist das Buch wieder gelungen, auch wenn es aufgrund der Abwendung vom Tagebuchstil an Profil einbüßt....
Insgesamt 3 Sterne.

Nachtrag: Ich habe als Strandlektüre in Ermangelung an Zombieliteratur, welche ich noch nicht kenne, noch mal den ersten Teil gelesen und muss nun sagen.... Ja, im Vergleich zu diesem tollen Anfang, waren meine anfänglichen 4 Sterne für Band 3 dann doch etwas zu hoch gegriffen... Daher muss ich hier nach anfänglicher Euphorie etwas relativieren... Schade...
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am 18. Juli 2013
Tagebuch der Apokalypse 3

Ewig gewartet, doch nun ist es so weit, die 3. und leider wahrscheinlich auch letzte Fortsetzung der Tagebuch der Apokalypse – Reihe.
Das erste was einem in diesem Teil auffällt, ist, dass die Geschichte nun anders erzählt wird. Kennen wir aus den ersten beiden Teilen nur die Tagebucheinträge von Kilroy, so müssen wir uns nun mit einer Fortlaufenden Geschichte abfinden, die direkt vom Autor und nicht mehr per Kilroy erzählt wird. Doch damit noch nicht genug, nun geht es nicht mehr länger nur um Kil und der Hotel – 23 Crew, sondern auch um weitere Grüppchen mit ihren individuellen Aufträgen.
Meiner Meinung nach macht es die Geschichte nicht schlechter, sondern schlicht und ergreifend einfach anders. Einen Punktabzug kann ich hierfür nicht verstehen und wenn schon, dann max. einen halben Punkt für die Gewohnheitstiere unter uns.
Für die, dich sich nun Sorgen, dass auch andere Gruppen eine Rolle spielen, sei gesagt: Keine Sorge, Kilroy spielt weiterhin eine Rolle, die zwischen den anderen nicht untergeht. Es sind zwar nur eine Handvoll persönliche Tagebucheinträge, doch gibt es dafür genügend Situationen in denen Kilroy vorkommt.
Auch die Hotel – 23 Crew bekommt den ein oder anderen Aufmerksamkeitsmoment, wobei John, der lange und treue Begleiter von Kil, eine der größten Rollen spielt. Die neuen Gruppen bestehen aus sehr sympathischen Mitgliedern. Und diejenigen, die einem nicht auf Anhieb sympathisch sind, sind immerhin “alte Drecksäcke“, im positiven Sinn gemeint. Sie sind etwas derb, doch auch witzig und hinter der vermeintlich harten Schale erkennt man den weichen Kern.
Insgesamt gibt es in der Geschichte wieder viele witzige Sätze, bei denen man einfach Schmunzeln muss. Dabei spielt natürlich der Galgenhumor eine große Rolle.
Über Waffen, Munition und dessen Einsatz wird nicht ausführlicher als in den anderen Teilen auch geschrieben. Es ist verständlich das es dem einen oder anderen als zu viel erscheint, allerdings sollte man bedenken, dass der Autor vom Fach ist und deshalb seine Beschreibungen einfach als Detailgetreue Verliebtheit abtun.
Der Wechsel zwischen Kilroy und den anderen Teams ist relativ Konstant und die jeweiligen Cliffhanger verleiten einen zum immer weiter lesen. Der flotte, spannende und Actionreiche Schreibstil tut dabei natürlich sein übriges. Bei mir persönlich kam nie Langeweile auf.
Die Übersetzung ist gelungen, es gibt keine groben oder unlogischen Schnitzer. Der deutsche Titel ist für den 3. Teil zwar etwas unvorteilhaft, doch wenn man nicht all zu Streng ist, dann kann man auch das Schildern des ganzen Verlaufs als eine Art Tagebucheintrag sehen. Zu mal in den einzelnen Kapitel ja meist von Situation zu Situation bzw. von Tag zu Tag berichtet wird.
Die Ideen der Geschichte fand ich interessant, spannend und waren für mich etwas Neues. Die Zombies sind, wie aus den ersten beiden Teilen bekannt, relativ klassisch. Es gibt die stinkigen, fauligen, langsamen Zombies und die stinkigen, durch Radioaktivität konservierten, schnelleren Zombies.
Mit dem Ende kann man durchaus zufrieden sein, ich war es jedenfalls. Dennoch hätte ich auch nichts gegen einen Weiteren Band mit Kilroy und Co..
Alles in allem ist es ein guter 3. Teil. Vielleicht nicht ganz so stark wie die beiden ersten Teile von J. L. Bourne oder die beiden Bände von Z. A. Recht, aber immer noch Qualitativ besser als die beiden Romane von R. Kirkman.
Von mir gibt es definitiv 5 Sterne und alle Bewertungen die weniger als 3 Sterne haben, kann ICH nicht nachvollziehen und halte ICH auch nicht für besonders Fair.

P.s. Meiner Rezi Minuspunkte zu geben, macht Eure auch nicht besser oder Fairer !

MFG IG
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am 25. Juli 2013
Der erste Band konnte mich begeistern, der zweite immerhin noch ausreichend fesseln und der dritte... geriet leider zu einer Pflichtlektüre, um das Ende der Geschichte zu erfahren.

Eigentlich machte der Autor konzeptionell alles richtig, indem er die Handlung vom Einzelkämpfer im ersten Band über die Schicksalsgemeinschaft des zweiten Bandes zur operativen Großunternehmung im letzten Band steigerte. Ich denke, daß die Tagebuchform und der individuelle Überlebenskampf auf Dauer nicht ergiebig genug und zuwenig originell gewesen wären. Letzlich führen solche Zombiegeschichten nämlich fast immer zu lästigen Beziehungsproblemen und Gruppenzickereien, die keinen Menschen mehr interessieren und die in einem solchen Kontext bestenfalls beklagenswert stupide sind.

Doch leider schaffte Bourne es nicht, die Spannung, Lebhaftigkeit und das Grauen der ersten beiden Bände in den dritten zu befördern, vielmehr liest sich der Roman wie ein etwas unmotivierter Bericht verschiedener mehr oder weniger miteinander verknüpfter Handlungsstränge. Der Versuch, die Zombie-Pandemie auf dem mitreißenden Niveau eines Max Brooks wiederzugeben, scheiterte. Schlimmer noch: Die Sprache degeneriert in vielen Dialogen zur kindischen "Cool-Spreche", wie man sie aus Computerspielen wie "Call of Duty" kennt. Das mag einigen Lesern vielleicht gefallen, aber auf Dauer war es mir zu albern; es nervte kolossal. (Darüber hinaus hat mir noch kein englischer, amerikanischer oder deutscher Militärangehöriger berichtet, daß sich alle Soldaten zwanghaft und andauernd auf dem Niveau ungebildeter Sprachbarbaren unterhalten müssen.) Auch der Berichtstil wird nicht konsequent durchgehalten, sondern hin und wieder mit alberner Haudraufprosa durchsetzt. Das war mein Lesevergnügen nicht.

Und das Ende... kam in der Tat überraschend schnell und war bar jeder Klimax. "Abrupt" ist fast noch eine zu sanfte Umschreibung. Da wurden alle Handlungsstränge schnell heruntergerattert und spontan beendet; der Leser blieb mit seinen Fragen und seinem Erstaunen im Regen stehen.

Daher nur 3 Sterne für den Inhalt, reduziert auf 2 Sterne wegen der trivialen Sprache (zumindest in der deutschen Übersetzung).
Schade.
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am 19. August 2013
Im Vergleich zu den Vorgänger-Büchern schneidet dieser Teil absolut schwach und enttäuschend ab. Diverse irrelevante Handlungsstränge, die nicht zum Ende geführt werden, Sprünge in der Handlung und der natürlich vollkommen fallengelassene Tagebuch-Stil bereiten keine Freude beim Lesen mehr.
Es kam mir beim Buch auf den ersten 300 Seiten so vor, als hätte der Author geplant noch sicher einen 4. und 5. Teil rauszubringen - zu langatmig werden Passagen beschrieben und an sich unwichtige Handlungsstränge erläutert. Dann zum Ende des Buches hingegen wurde meiner Meinung nach einfach nur hastig und übereilt nach einem Ende gesucht.
Sehr traurig, ich hatte mich eigentlich auf einen würdigen Abschluss oder noch besser eine Fortsetzung der Geschichte gefreut.
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am 16. August 2013
Ich habe mir sehr schwer getan bei der Bewertung des Buchs - so hatte es aus meiner Sicht zwar einige sowohl positive als auch negative Aspekte.

Ich empfehle niemandem, der die ersten beiden Teile nicht kennt, gleich mit dem 3. einzusteigen (wahrscheinlich kommt da sowieso niemand auf die Idee :)

Positiv an dem Buch fand ich

- die Story un der Kampf gegen die Zombiehorden geht weiter wie gewohnt :)
- spannende Szenen, Cliffhanger, die zum dranbleiben motivieren

neutral bewerten möchte ich

- Abkehr vom reinen Tagebuch-Stil wie im ersten und zweiten Teil (ich finde eine Änderung im Erzählstil eigentlich in Ordnung - es bringt frischen Wind rein, und eröffnet natürlich andere Möglichkeiten in der Erzählweise der Story - allerdings hatte die "alte" Struktur ein gewisses Flair, das jetzt natürlich fehlt)

negativ bewerten möchte ich

- die meiner Meinung nach zu vielen parallel laufenden Storys, die nicht zwingend relevant sind (manche sind zum Teil langweilig und hätte man vielleicht eher weglassen können; dafür bleiben andere Nebenschauplätze, zu denen ich mir mehr Umfang gewünscht hätte, auf der Strecke)
- das Ende kommt dann doch recht plötzlich und hinterließ bei mir ein "nanu, wars das schon?" und "hä?"-Gefühl

Ich denke, für Fans der ersten beiden Teile ist der dritte Teil durchaus lesenwert - er ist halt "ok", den Oberknaller wie bei den ersten Teilen kann sollte man allerdings nicht erwarten!
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am 25. März 2014
Ich hatte das erste Buch verschlungen und war trotz einiger Schwächen begeistert, der zweite Teil wurde dann aber dermaßen zu einer hurrapatriotischen amerikanische-Soldaten-sind-die-tollsten-auf-der-ganzen-Welt-Nummer, das ich schwer enttäuscht war.
Also jetzt wird der Fokus noch mehr auf diese schlechten Aspekte gelenkt.

Inhalt:
Unser komischer Ich-Erzähler tritt in den Hintergrund um für eine krude Mischung aus Subplots Platz zu machen. Im Grunde genommen geht es darum, dass das Militär ganz heiß darauf ist herauszufinden, was genau die Zmobieapokalypse ausgelöst hat. Und dafür schicken sie den Ich-Erzähler, der einen bescheuerten Spitznamen bekommen hat (angeblich während der Hanldung des zweiten Teils, ohne Wissen des Lesers wohlgemerkt) nach China, wo wohl ein UFO die Epidemie ausgelöst hat. Na ja und dann gibt es noch strunzdumme Militäraktionen anderer austauschbarer Charaktere.

Kritik:
Waren in den ersten beiden Teilen Charakterbeschreibungen nicht gerade die Stärke des Autors wird es nun vollens lächerlich. Die Charaktere sind bescheurt eindimensional, die meisten Protagonsiten sind der Typ "tapferer Amisoldat". Der Rest ist austauschbar und einfach unglaubwürdig. Ein schönes Beispiel ist folgende Szene: Ein Soldat setzt sich eine Maske auf, um nervende Kinder zu vertreiben. Eines der Kinder saß eine Zeit lang umzingelt von Zombies fest und ist entsprechend hartgesotten. Es tritt dem Soldaten also in die Eier. Soweit so nachvollziehbar.
Allerdings entschuldigt sich der Junge sofort, als er erkennt, dass es sich um einen Soldaten handelt. Also: Ein schwer traumatisiertes Kind, das gerade noch im "Kämpf-um-dein-Leben-Modus" war ist Sekunden danach absolut entspannt und höflich. Ja sicher doch.
Schon im zweiten Teil fiel mir die absolut unglaubwürdige Loyalität der Soldaten auf, die ohne Murren weiter ihre Stationen besetzten, statt ihre Familien zu retten. Auch hat das Militär anscheinend keinerlei Plan. Statt irgendwelche Rettungsoperationen zu orchestrieren und vielleicht eine eigene Kolonie aufzuziehen, werden gewaltige Ressourcen für absurd dämliche Forschungsmissionen verpulvert. Es ist gar nciht richtig klar wieso die Soldaten auf ihren Frlugzeugträgern rumgammeln. Ich meine da sind tausende ausgebildeter Soldaten, Waffen und Munition zuhauf und die machen nichts damit. In "The Walking Dead" schafffen es ein paar Überlebende, die permanent kurz vor dem Verhungern stehen, sich inmitten von Untoten zumindest zeitweise ein Leben aufzubauen. Diese Supersoldaten, die absolut fanatisch sind, anscheinend weder Furcht noch intelligente Bedenken kennen, kriegen rein gar nichts gebacken. Trotzdem darf man sich die ganze Zeit mehr oder weniger versteckte Lobhudeleien auf die Armee anhören. Wohlgemerkt eine Armee, die sich darauf beschränkt hat, die eigenen Ressourcen zu schützen und die Zivilibevölkerung einfach verrecken lies.

Dazu kommt noch, dass Bourne einfach nicht gut schreiben kann. Er ist einfach nicht fähig den Leser im Stile von Stephen King oder Brian Keene in die Situation hineinzuziehen. Teilweise wurde das in den Vorgängerbänden durch die durchaus spannende Tagebuchform kompensiert. Jetzt machen die Tagebucheinträge nur noch einen relativ kleinen Teil aus, den Rest der "Screentime" teilen sich gesichtslose Nebenfiguren, die mir noch egaler sind als die Hauptfigur. Am witzigsten fand ich, dass sogar die Freunding der Hauptfigur, die vielleicht auf insgesamt 10 Seiten in beiden Vorgängerbänden erwähnt wurde, auf einmal eine Rolle spielt. Diese Frau interessiert mich nicht! Sie ist mir einfach egal.
Bände über die "Charakterentwicklung" spricht die Tatsache, dass der Autor der Hauptfigur auf einmal den Spitznamen "Kilroy" verpasst. Im ganzen zweiten Band war davon nichts zu hören, auf einmal heißt er halt Kilroy. Da der Leser aber rein gar nichts über seine Motivation, seinen Charakter, etc. weiß, ist das dann auch egal. Tatsächlich dachte ich zuerst, dass es sich um einen anderen Protagonisten handelt. Allein das spricht schon Bände über die Qualität dieses Romans.

Fazit:
Für hartgesottenen, stark masochistisch veranlagte Fans, die unbedingt Zombieliteratur brauchen, sei sie noch so schlecht.
Alle anderen sollten sich das Geld sparen.
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am 25. September 2013
Ein Nachfolger in der Reihe hat es immer schwer. Das Buch war nicht schlecht, allerdings hat man den Eindruck dass das Ende doch etwas schnell geschrieben wurde. Nichts desto trotz eine Empfehlung für all diejenigen, die bereits die ersten beiden Teile gelesen haben
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am 6. Mai 2014
Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist TdA 3 wirklich nicht gelungen. Weder der Spannungsbogen, noch das eigentlich Zombiethema passen so recht in die Handlung. Es scheint fast, als wäre der Autor gezwungen worden, die Story irgendwie weiter zu stricken. Entsprechend ist das Thema "Tagebuch" eigentlich durch, weil es nun vielmehr der Politik, Verschwörungstheorien und teils seltsamen Wendungen zum Opfer fällt. Was die anderen Teile ausgemacht hat, die Spannung, das Überleben, die gesellschaftliche Unsicherheit ist plötzlich verpufft, da irgendwie aus der Zombiekalypse und dem Schicksal eines Einzelnen (bzw. einer Gruppe) ein Tom Clancy Roman wurde.
Ganz besonders enttäuscht hat mich das Ende, das sich im Grunde genommen auf den letzten 10 Seiten abspielt, die mehr als lieblos runterleiert werden.
Insgesamtes Fazit für die ganze Reihe:
Teil 1 Top! Teil 2 ok. Teil 3 Finger weg...
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am 3. November 2013
Warum gebe ich dem schwächsten Buch aus "Tagebuch der Apokalypse" 5 Sterne? Ganz einfach, weil die ersten beiden Bücher die Skala gesprengt hatten! Das erste Buch war mit abstand das beste Zombiebuch das ich jemals gelesen habe! Das zweite war nicht mehr ganz so stark wie das erste Buch, jedoch folgt es noch locker auf Rang 2 meine persönlichen Rangliste! Daher sind bei beiden Büchern mindestens 8-10 Sterne im Normalfall zu vergeben.
Das dritte Buch war zwar das schwächste der Reihe, aber immer noch ein gutes Buch! Es ist zwar mehr Fantasy enthalten als "Horror", aber gestört hat es mich nicht. Ich finde es sogar eine interessante These von J.L. Bourne, das Zombies ( Achtung Spoiler!! ) durch eine Außerirdische Infektion entstehen. Spricht mich persönlich viel mehr an, als einen religiösen Hintergrund! Und in Undead Redemption ( Spiel ) war es ein Maya-Relikt das die Toten zum Leben erweckt hat, also alles im Rahmen.

Das einzige was mich tatsächlich gestört hat, war dass die geniale Erzählform des Tagebuch aufgegeben wurde. Aus meiner Sicht hat genau das, die ersten beiden Bücher so stark gemacht, aber ebenso eingeschränkt. Da Killroy nach China unterwegs war, musste was passieren, da es unrealistisch ist, mit CB-Funk um die halbe Welt den Kontakt zu halten. Vor allem da die Handlung der Station in der Arktis und auf dem Flugzeugträger auch spannend sind.

Alles in allem, ein guter Abschluss. Das Ende kam für mich aber leider zu schnell, wir fahren zur Insel -> leben dort glücklich bis an das Lebensende...

Alles in allem sind die 5 Sterne durchaus verdient, vor allem wenn man es mit den beiden Vorgängern in ein Verhältnis setzten muss.
Ich hoffe auf ein weiteres Buch, dieses mal wieder in kleinerer Dimension ( Killroy und die restlichen ersten Hotel 23 Bewohner ) und wieder in Tagebuchform.
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