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4.0 von 5 Sternen Thriller mit überzeugender Atmosphäre
Die Geschichte selbst ist nicht unbedingt neu, die Jonas Hartmann in seinem ersten Thriller auf den Weg schickt.

Dunkle Geschäfte, Drogendeals, verdeckte Ermittler und natürlich dann das, was bei solchen Sachen daneben gehen kann. Das der ein oder andere verdeckt arbeitende Polizist auffliegt, das es Verräter geben könnte in den eigenen...
Veröffentlicht am 25. Juni 2012 von M. Lehmann-Pape

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tut keinem weh
Man sieht es ja tagtäglich in der Zeitung, wenn man die Berichte zu diversen Polzeieinsätzen, Verfassunsgschutztätigkeiten und V-Männern liest: Die "Dienste", wie das so schön heißt, mögen sich untereinander nicht und stehen zueinander in extremer Konkurrenz. Wer also bei der Kripo arbeitet, kriegt es mit bösen LKAlern zu tun, die...
Vor 15 Monaten von Gavin Armour veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Chaotisch wie »Erkan und Stefan« - bis zum Mord, 12. August 2012
Von 
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Südstern: Kriminalroman (Broschiert)
Wenn man einen Berliner »mit türkischem Migrationshintergrund« abbilden möchte, dann heißt er am besten Erkan. Ähnlich chaotisch wie der Erkan von »Erkan und Stefan« ist in »Südstern« der Erkan von Paul. Dann wird Paul Zeuge eines Mords, den ein BKA-Agent begeht, eigentlich einer von den Guten.

Das Chaos-Niveau in der Beziehung zwischen Paul und seiner Freundin Nina sowie Paul und Erkan hält Jonas Hartmann lange durch. Es hat mir gefallen, dass die beiden Jungpolizisten in Zivil mit der Zeit reifen und dafür das eine und andere Mal heftig eins auf die Nase bekommen. Damit gewinnt auch die Geschichte. Ihr Erfinder macht auf vergleichbarem Niveau in der internationalen Drogenszene mit den verwickelten Beamten weiter, und das erfordert eine Menge Übersicht.

Die Geschichte ist manchmal so, wie bekifft in einen Spiegel schauen. So stelle ich mir das jedenfalls nach der Schilderung eines guten Freundes vor, der inzwischen weg vom Stoff ist. Paul ist das nicht immer, aber das macht ihn zumindest bei den Konsumenten in Berlin-Neukölln glaubwürdiger. Am Ende muss er nicht nur den mordenden BKA-Beamten überführen, sondern auch Nina endgültig aufgeben. Aber als Zivilpolizist wird er sich bewährt haben. Damit geht es ihm besser als seinen Ermittlern auf der anderen Seite.

Ein bisschen was von Berliner Luft, auch wenn die Guten mit all dem Koks in der Nase wenig davon mitbekommen dürften. Ist nicht meins, aber das Hartmann-Debüt hat unterm Strich trotzdem Spaß gemacht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überbewertet, 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Südstern: Kriminalroman (Broschiert)
Als "authentischer Berlinkrimi" überall angepriesen, finde ich das Buch einfach nur überbewertet.
Falls das wirklich authentisch wäre, gäbe es in Berlin also nur total dilletantische, möchtegern cool oder slapstickartig auftretende Polizisten - das ist wohl zum Glück nicht der Fall.
Und die Lebenswirklichkeit in Berlin besteht ebenfalls zum Glück aus wesentlich mehr als als nur aus den geschilderten kaputten Typen.
Der Plot selber ist letztlich seltsam dünn, das "Komplott" ist doch mehr banal als dass es die "Welt sprengt".
Die ungeheuer vielen Protagonisten sind schön in dem Personenregister aufgeführt - das ist aber auch nötig, da sie derart beliebig und oberflächlich geschildert und beschrieben werden, dass sie in der Handlung auch ziemlich austauschbar daherkommen.
Insgesamt fand ich die gesamte Handlung nicht nur dünn und nur durch ungeheuer viele Personen unnötig aufgbläht, sondern auch sehr unglaubwürdig, bis hin zum ratzfatz abgehandelten Showdon.
Es hat mich auch ungeheuer geärgert, dass der Autor zwar ungeheuer mit Lokalkolorit und seinen Berlinkenntnissen kokettiert, aber sich dann entweder doch überhaupt nicht in Berlin auskennt oder es mit Schilderungen von Örtlichkeiten nicht genau nehmen wollte.
Beispiele: Wenn man von der Boppstr. kommt und zwischendurch über die Gneisenaustrasse rast, kann man nur rechts vom Columbiadamm in die Golßener Str. abbiegen wenn man im Kreis fährt.
Man kann auch nicht lang und ausführlich das Lützowufer enlangfahren um dann irgendwann mal auf das Hotel Esplanade zu treffen - das liegt nämlich gleich am Anfang dieser Einbahnstrase.
Und vor dem Curry 36 am Mehringdamm gibt es keine Busspur und gab es auch nie eine - da fährt noch nicht einmal ein Bus durch. Usw.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nur für BKA- und LKA-Fans, 22. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Südstern: Kriminalroman (Broschiert)
Für mich ein langweiliges Buch, weil literarisch überhaupt nicht interessant. Ich hatte mehr "Berlin" erwartet, habe stattdessen blasse, stereotypisierte Figuren vorgefunden und irgendwelche für mich schwer nachvollziehbare Männerhierarchierangeleien bei LKA und BKA. Ist halt einfach Geschmackssache, oder Mainstream oder wie immer man es auch nennen mag.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Südstern, 8. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Südstern: Kriminalroman (Broschiert)
Das Buch bereitet viel Spaß am Lesen - besonders wenn man selbst Neukölln / Kreuzberg und die Menschen, die dort leben, gut kennt. Das Buch ist weiter zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Tolle Story, unsympathische Charaktere, kaum Atmosphäre, 18. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Südstern: Kriminalroman (Broschiert)
Kritik:

Mal wieder ein Buch, das mich eher zwiegespalten zurück lässt. Zum einen liegt es an den Figuren: Paul, Erkan oder Murat empfand ich als irgendwie merkwürdig, unsympathisch, anstrengend, fast schon nervig.

Allgemein sind die Charaktere schwer zu greifen, kein einziger Sympathieträger, mit dem man sich irgendwie identifizieren könnte. Ich bin froh, dass mir in meinem Leben bisher wenige derart unsympathische, (verbal) aggressive und durch die Bank drogensüchtige Polizisten begegnet sind ;-)

Auch sprachlich ist das Buch gewöhnungsbedürftig: Hart, brutal, direkt, ohne blumigen Details, keinerlei gemütliche Atmosphäre. Ist das Berlin? Fast ein bisschen zu hoffnungslos, zu trist, zu unwirtlich, dennoch irgendwie passend zu den Figuren und Geschichten die erzählt werden. Aber es ist nicht mein Stil. Ich kann auch mit übermäßiger Verwendung von Fäkalsprache nichts anfangen ' egal wie authentisch und realistisch das sein mag oder erscheinen soll.

Die Story an sich ist anfangs sehr verwirrend, vor allem aufgrund der Personenvielfalt. Da hilft auch das Personenregister am Ende nicht viel (Auch wenn es sich lohnt da mal nachzulesen). Im ersten Drittel des Buches passiert allgemein recht wenig, so dass man sich bisweilen überwinden muss weiter zu lesen. Ein gewisses Grundinteresse kann der Autor dann aber doch schüren ' man möchte zumindest wissen was der Klappentext nun eigentlich mit dem Buch zu tun hat. Als Supercops kann man sich die beiden Helden, die ja ein großes Komplott aufdecken sollen, nämlich beim besten Willen nicht vorstellen. Eher als alkoholvernichtende, gescheiterte Existenzen ohne großes Interesse an ihrem Beruf.

Ab dem zweiten Drittel kommt aber Fahrt in die Geschichte und sie wird dann auch noch richtig spannend. Man blickt auch langsam durch bei den Konstellationen der Figuren ' LKA, BKA, Mordkommission, Polizeidienststellen, gut und böse '.

Das Ende bot - rein strukturell - keine große Überraschung: Die Auflösung der Hintergründe des "Actionsthrillers" ist gut gelungen und überzeugend. Die persönlichen Geschichten um die Helden hingegen passten zum Tenor des Buches, trotzdem fand ich sie irgendwie unbefriedigend, zum Teil sogar etwas unverständlich und vor allem überflüssig. Zumindest passt das Ende konsequent zum Tenor des Buches. der Autor hatte den Mut seine Story durchzuziehen.

Also wirklich positiv empfand ich aber die Tatsache, dass einem dieses Buch vor Augen geführt hat, wie sehr man doch - auch ungewollt - von gewissen Vorurteilen und gesellschaftlichen (Wert)Vorstellungen geprägt ist: Ich musste mich tatsächlich erst an die türkischen Protagonisten gewöhnen. Obwohl Türken (oder allgemein Ausländer) eigentlich zu jedem Stadtbild gehören, rechnet man nicht damit ihnen in einem Kriminalroman auf Seiten der Ermittler zu begegnen, während man sie problemlos auf der "Täterseite" akzeptiert. Im Fernsehen bekommen wir zwar mittlerweile öfter ausländische Ermittler zu sehen, allerdings sind diese in der Regel sehr eingedeutscht, so dass sie höchstens noch am Namen oder kleineren Zugeständnissen an andere Traditionen zu identifizieren sind. War ein schöner Denkanstoß für mich.

Fazit:

Diese Buch als Film würde mir absolut gefallen. Eine interessante Story, filmreife Figuren (denen gute Schauspieler den nötigen Schliff geben könnten) und ein überschauberer Schauplatz sorgen für den nötigen Rahmen. Als Buch für mich ein Fehlgriff, wenn auch nicht das schlechteste das ich dieses Jahr gelesen habe. "Südstern" konnte mich leider weder von den Charakteren noch von der Sprache her überzeugen (auch wenn selbige zum Teil hoch gelobt wird und es rein technisch nicht viel zu meckern gibt). Der Plot hingegen ist gut durchdacht und die Nationalitäten der Protagonisten sowie der persönliche Umgang damit regen zum Nachdenken an. Ohne die merkwürdigen privaten Verstrickungen der Figuren hätte es ein wirklich spannendes Buch werden können.

Immerhin: Recherchiert hat Jonas Hartmann sicherlich viel, denn die Darstellung der polizeilichen Strukturen wirkt - wenn auch überzogen - durchaus glaubhaft.
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Südstern: Kriminalroman
Südstern: Kriminalroman von Jonas Hartmann (Broschiert - 9. Mai 2012)
EUR 12,99
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