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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen53
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am 25. Oktober 2011
Ich liebe Krimis und ich liebe Tiere. Natürlich war somit mein Interesse sofort geweckt, als ich Heynes Neuerscheinungen durchstöberte, Alle Vögel fliegen hoch' von Michaela Seul entdeckte und hier die tollen Rezensionen dazu las. Und was soll ich sagen? Ich hab keine Sekunde bereut mir das Buch umgehend gekauft zu haben. Was hab ich gelacht! Schon allein den Satz "Jeder der einen Hund hat, muss mit einer Leiche rechnen", fand ich urkomisch. Dazu wird dieser auch noch so plausibel erläutert, dass man als Leser sofort von dessen Wahrheitsgehalt überzeugt ist. Überhaupt fühlt man sich das ganze Buch durch sehr vertraut mit Franza (und auch Flipper), weil ihre durchaus komplizierten Gedankengänge sehr glaubwürdig und realistisch (für Frauen sowieso) rübergebracht werden. Ein Heimatnaher, spannender Krimi mit hervorragendem Wortwitz gewürzt und einer schnuckeligen Liebesgeschichte garniert, macht das Buch zu einem echten Highlight nach einem arbeitsreichen Tag. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und hoffe, dass es bald Neues von Flipper und Franza gibt! Sehr empfehlenswert!
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am 13. Dezember 2011
Dieses Buch hat mich begeistert. Ich habe es in zwei Tagen ausgelesen, und ich habe sehr viel gelacht. Dabei fängt es mit der Beschreibung einer Leiche eher brutal an. Doch das nimmt im Verlauf nicht überhand.
Franza, die Heldin, legt sich immer wieder selbst Fallen. In ihrer spröden und manchmal auch schusseligen Art kommt sie sehr lebendig rüber. So als würde man sie kennen. Man kann auch einiges von sich selbst erkennen. Zum Beispiel, wenn Franza mal wieder in ein Fettnäpfchen tritt, gerade dann, wenn sie es absolut nicht will. Das passiert einem ja gerade bei den Menschen, an denen einem liegt. So wie Franza an Felix liegt, dem ermittelnden Kommissar in ihrer Leichensache. Aber das gibt sie natürlich nicht zu.
Beim Lesen sind mir die Personen in diesem Buch sehr nahe gekommen. Herrlich finde ich auch die Verbindung zwischen Franza und dem Kommissar. Das Tolle daran ist, dass es nie ins Schmalzige geht. Man hat immer das Gefühl, da knistert es zwischen den beiden. Aber man weiß nicht, ob der Kommissar sie nur beruhigen will. Das ist alles so nachvollziehbar und echt und man kann ganz eintauchen in diese Welt.Franza und Felix sind komplizierte Menschen, die beide ihre Verletzungen hinter sich haben und deshalb sehr vorsichtig sind. Es gefällt mir, dass die Beziehung letzlich offen bleibt.
Zudem habe ich in diesem Buch sehr viel über Vogel-und Naturschutz gelernt, aber nie theoretisch oder trocken, sondern höchst unterhaltsam. Es ist fundiert recherchiert, das merkt man. Und auch bei den unsympathischen Figuren bleibt die Autorin in ihrer Haltung fair.
Zum Schluss noch ein Wort in eigener Sache: Der Hund Flipper wird nicht vermenschlicht. Sein Charakter ist authentisch. Menschen, die das Glück einer innigen Beziehung zu ihrem Hund erleben dürfen oder durften, werden sich hier wiederfinden. Und alle anderen werden vielleicht Sehnsucht nach dieser besonderen Art der Nähe bekommen, die Franza mit Flipper erfährt. Fazit: Ein Buch so richtig schön zum Schmökern. Und dabei weder trivial noch langweilig. Es ist alles in allem rundum gelungen und höchst vergnüglich. Es MUSS eine Fortsetzung geben!!!
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am 20. Oktober 2011
Auweia, "Kommissar Rex reloaded", dachte ich zuerst, als ich das Buch in Händen hielt. Aber weit gefehlt! Labrador 'Flipper' ist kein Kommissar, er ist ein Hund, wenn auch ein sehr cleverer. Und Autorin Michaela Seul lässt ihn Hund sein, mit all seinen Eigenheiten und Vorzügen. Dass man als Hundebesitzer/in früher oder später eine Leiche findet, steht außer Frage. Oder haben Sie etwa noch keine gefunden? Keine Sorge, das kommt schon noch!
Augenzwinkernd, lustig, aber auch tiefsinnig führen Flipper und seine 'Chefin' Franza den Leser durch eine spannende Geschichte im oberbayerischen Fünf-Seen-Land, mit unabsehbaren Wendungen, Action, Liebe. Ein gelungener Krimi in einem Schreibstil, wie man ihn nicht alle Tage findet. Endlich mal wieder ein Buch, das man bis zur letzten Seite nicht weglegen will. Lesenswert!
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am 5. Februar 2012
Deutsche Regionalkrimis sind mittlerweile vermutlich in ähnlicher Vielzahl wie skandinavische Krimis auf dem Büchermarkt erhältlich. "Alle Vögel fliegen hoch" ist in München und im Umland des Starnberger Sees angesiedelt und beweist, dass die deutschen Autoren ihren internationalen Kollegen nicht nachstehen.

Ich habe das Buch gelesen, als ich gerade in Starnberg war und das Lokalkolorit macht die Handlung des Krimis besonders nachvollziehbar. Dazu kommen die sympathischen Charaktere der Protagonisten. Da ist zum Einen Franza Fischer, Anfang 30, Single, Fitnesstrainerin; zum Anderen Flipper, 3 Jahre, Labrador, schwarz und Franzas einziges Familienmitglied. Flipper stolpert bei einem gemeinsamen Spaziergang über eine Leiche...und Franza hinterher und beide stolpern ins Leben von Kommissar Felix Tixel. Ungewollt gewollt mischt Franza bei den Ermittlungen mit, wer der Tote war, wie und durch wen er zu Tode kam, und bringt sich und Flipper damit in Gefahr. Mehr soll zum Inhalt des Krimis nicht verraten werden, damit die Luft nicht raus ist.

Die volle Sternezahl gibt es von mir wegen einer kleinen Kritik nicht:
an manchen Stellen des Buches sind mir die Gedankensprünge zu groß und die Handlung zu abwegig. Nur ein Beispiel: nach einem Treffen von Franza und dem Kommissar am Fundort der Leiche während der Ermittlungen findet Franza einen toten Vogel an ihrem Pkw und mit Hundekot "Hau ab" auf ihrer Windschutzscheibe geschrieben. Den Kommissar möchte sie darüber nicht in Kenntnis setzen, da der Vogel aber ja wichtig sein könnte, verpackt sie ihn in eine Plastiktüte und versteckt ihn im Gebüsch. Dort liegt er noch einige Tage später.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: warum informiert sie den Kommissar nicht? Das würde doch wohl jeder sofort tun?
Mittlerweile glaube ich, dass das Franzas Naturell ist: sprunghaft, eigenwillig, sympathisch...für mich aber an manchen Stellen unlogisch.

Trotzdem: ein tolles Buch und auch ich würde mich auf ein neues Abenteuer mit Franza und Flipper freuen...und auch nicht kritisch sein, wenn das Duo ein zweites Mal in ihrem Leben über eine Leiche stolpern würde.
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am 2. Januar 2012
Als ich dieses Buch in der Buchhandlung gesehen habe, konnte ich einfach nicht vorbeigehen, schließlich ist ein so süßer Labrador drauf. Nachdem ich den Klappentext schnell überflogen hatte, musste ich es als Hundenarr einfach mitnehmen - und wurde, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, auch so gar nicht enttäuscht.

Zum Inhalt: Franza ist Hundebesitzerin und war vorbereitet. Zumindest dachte sie das, denn man liest ja oft genug in der Zeitung, dass Hundebesitzer immer wieder Leichen im Wald finden. Aber als ihr Hund Flipper (kein Delfin!) sie dann eines Tages auch auf eine aufmerksam macht, ist sie doch geschockt. Noch Tage später muss sie an den toten Mann denken und beginnt langsam mit Flipper ihre eigenen Nachforschungen anzustellen, ganz zum Leidwesen vom gutaussehenden Kommissar Tixel, der am Ende mehr damit zu tun hat Franza und Flipper aus Schwierigkeiten herauszuhalten, als den Fall aufzuklären.

Das Buch hat seinen ganz eigenen Stil. Es hat meinen Humor total getroffen, aber trotzdem brauchte ich etwas Zeit um mich einzulesen, denn Franza hat eine sehr ironisch/witzige Art, dazu aber auch einen etwas anstrengenden Charakter. Spätestens wenn Franza anfängt sich immer mehr in das Leben des Toten einzumischen, will man sie als Leser gern mal schütteln, da sie die Gefahr offenbar nie erkennen kann.
Die Geschichte verläuft die ganze Zeit sehr langsam und so ist es nicht unbedingt die "pure Spannung" die einen hier zum lesen antreibt, sondern viel mehr dieses besondere Wohlfühlgefühl, wenn man mit Franza und Flippa im Wald und in der Gegend unterwegs ist.
Die Details zu verschiedenen Vogelarten und vor allem ihren Besitzern haben mich dabei nie genervt. Eigentlich sind die Streitigkeiten zwischen Vogelkundlern sogar ziemlich interessant, auch wenn mich sonst Vögel und ihre Besitzer so gar nicht interessieren.

Als dieses Buch sich immer mehr dem Ende geneigt hat, musste ich mein lesen dringend unterbrechen und hab länger im Internet versucht zu recherchieren, ob es wohl einen zweiten Teil geben wird. Leider bin ich was das betrifft so gar nicht fündig geworden und stehe deshalb jetzt etwas in der Luft.
Mein Problem ist nämlich, dass zwar der Todesfall lückenlos aufgeklärt wird, bei mir aber private Fragen zu den einzelnen Charakteren zurückbleiben. Ich möchte unbedingt wissen, was jetzt aus Simon wird, genauere Details zu Franzas Privatleben (und ob es wohl ein Happy End gibt, denn so ganz genau wird das ja nicht genannt) und auch mehr Details über Kommissar Tixel wären mir nur recht.
Ich wünsche mir daher unbedingt einen zweiten Teil dieses Buches. Wenn das Buch allein bleibt, bin ich mit dem Ende nicht so ganz zufrieden, denn dann fehlen mir wirklich noch die o.g. Beschreibungen zu den Charakteren. Sollte allerdings der 2. Teil in Planung sein (was ich wirklich hoffe), dann hat die Autorin alles richtig gemacht, denn ich bin neugierig und will mehr!

Für Krimifans, Hundenfreunde und Genießer, denen es nicht ausmacht, wenn ein Buch auch mal etwas langsamer verläuft, dafür aber schön ironisch komisch ist. Der Fokus liegt hier wirklich auf Franza und Flipper, nicht allein auf dem Toten. Wer sich damit anfreunden kann, wird dieses Buch sicher nicht so schnell vergessen und einige angenehme Lesestunden verbringen!
Für mich also ein tolles Wohlfühlbuch, was unbedingt einen zweiten Teil verdient hat!
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am 7. Oktober 2012
Ich nehme an, daß sich viele Tierfreunde dieses Buch kaufen werden.
Der Hund wird ja auch wirklich sehr intelligent, schön und vollkommen abgerichtet dargestellt.
Man kann die Beziehung zwischen "Chefin" wie sich das Frauerl nennt und Hund sehr gut nachvollziehen.
Jedoch hat sich die Autorin sehr bemüht, grauenvolle Quälereien von Greifvögeln, Tauben und
Raben ganz detailliert und seitenlang - für jede aufgezählte Tierart, die hier angeführt
wurde - anscheinend mit großem Genuß zu beschreiben.
Abgesehen davon; Franza verhält sich so saumäßig dumm, daß ich schon etliche Male
das Buch endgültig aus der Hand legen wollte. Bsp.: Sie schreibt einen Brief an ihren
Erpresser und sucht im Google nach einer richtigen Anrede!! Also Eines steht fest:
Von Frau Michaela Seul lese ich sicher kein Buch mehr.
Zum Ende wird es noch schlimmer: Franza sitzt mit zerschlagenem Gesicht, einer Gehirnerschütterung und einem
Stich in die Leber mit dem Kommisar am Tisch im Krankenzimmer und unterhält sich
lange und ausführlich über die Zusammenhänge des Kriminalfalls in der Geschichte.
Die 2 Sterne bekommt die Autorin von mir für die liebevolle Beschreibung von Flipper.
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am 11. Oktober 2011
Alle Vögel fliegen hoch war für mich .einer bekennenden Vielleserin, eine angenehme Überraschung im großen Pool der Krimineuerscheinungen!Ich bin sehr angetan von der lebendigen Sprache der Autorin und ihrer liebevolllen Beschreibung Franzas, als Chefin, sowie ihrem Hund Flipper.
Gleich nach Erhalt des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch!
Mit viel Neugierde erwarte ich eine Forsetzung dieses wirklich orginellen Krimis !!!!!!!!!
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am 19. Mai 2012
Jeder Hundebesitzer findet früher oder später "seine" Leiche beim Gassigehen! Soweit die Theorie... bei Franza wurde sie zur Wirklichkeit, als sie eines Tages von ihrem geliebten Hund "Flipper" zu einer wenig appetitlich aussehenden Gestalt unter einem Hochsitz geführt wird.
Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf... und das ist teils tragisch, teils verdammt lustig, spannend und auch ein klein wenig romantisch!

Die Beziehung von Franza zu ihrem Hund "Flipper" finde ich beneidenswert. Sie verstehen sich ohne Worte und sie behandelt ihn mehr wie ein Kind - oder eben einfach als Partner. Manche werden dies übertrieben finden, ich nicht. Deshalb die Warnung, daß das Buch sehr überzeugten Müttern und Kinderliebhabern an einigen Stellen nicht so gut gefallen könnte. Auch Menschen, die Hunde nicht besonders mögen oder die nicht verstehen können, wie viel einem so eine Fellnase bedeuten kann, werden die Handlung teilweise nicht wirklich nachvollziehen können.

Aber wenn man der Meinung ist, daß man auch ohne Kinder, dafür aber MIT Hund glücklich werden kann, der wird an diesem Buch sehr viel Freude haben - und sich an vielen Stellen wiedererkennen!

Die Autorin schreibt so toll, daß man oft lachen muß - auch wenn es eigentlich ein Kriminalroman ist! Aber die Ausdrucksweise ist schlicht genial!
Bei den bayerischen Dialektpassagen hatte ich allerdings manchmal schon Probleme und mußte einen Satz schon mal doppelt lesen, um ihn zu verstehen. Das tut dem Lesevergnügen aber keinerlei Abbruch.

Die Geschichte ist weitestgehend mäßig spannend, legt aber am Ende sehr an Tempo und Dramatik zu. Ein richtiger Showdown quasi. Es hat mich auch beeindruckt, daß man den Täter praktisch erst kannte oder erahnen konnte, als man mit dem Buch fast fertig war.

Was ich auch sehr gut - wenn auch teils erschreckend - fand: die vielen Infos zur Vogelwelt und ihren vielen Problemen! Es regt auch zum Nachdenken an und bringt einem einen Teil unserer Umwelt nahe, den wir zwar täglich hören (Vogelgezwitscher), aber uns wohl wenig drum kümmern.

Von mir bekommt dieses Buch die Höchstwertung! Ich fand es einfach genial und freue mich schon auf die Fortsetzung, die leider erst 2013 erscheinen wird!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Januar 2012
Manche Bücher entdeckt man beim Stöbern im Laden, lässt sie dann aber liegen, nur um sie später doch zu kaufen. So fand auch 'Alle Vögel fliegen hoch' den Weg in mein Regal. Im Laden hatte es mich direkt damit am Haken, dass man zwar gleich auf der ersten Seite eine Leiche präsentiert bekommt, dass man aber trotzdem auch auf der gleichen Seite schon etwas zum Lachen findet. Zumindest das Lachen ist mir bis zum Ende erhalten geblieben.
Franza, die die Geschichte erzählt, ist pfiffig drauf, hat eine recht große Klappe und manchen Spruch auf Lager. Speziell ihre Wortgefechte mit dem Kommissar sind vergnüglich. Denn der hält gar nichts von Franzas und Flippers Ermittlungen. Ermittlungen in diesem Falle in dem Sinne, dass sie neugierig ist, wissen möchte, was es mit der Leiche auf sich hat, und sich mit Flipper auf die Suche nach Hinweisen macht. Für die professionellen Ermittlungen ist ja Kommissar Tixel zuständig.
Der Fall an sich ist durchaus interessant und auch außergewöhnlich, denn mit Vogelfreunden und -kundlern, sowie Jägern und Förstern steht eine Gruppe Beteiligter im Mittelpunkt, die man nicht in jedem Krimi antrifft. Diese Naturbezogenheit ist auch ein wesentliches Merkmal der Geschichte an sich.
Für mich trat der Fall allerdings bald ein Stück weit in den Hintergrund. Zwei andere Elemente verschieben ihn dorthin. Erstens Franzas Gefühle für den Kommissar und das Gefühlschaos deshalb. Ein Teenie ist streckenweise nichts dagegen. Süß ist es trotzdem ;) .
Zweitens Franzas betontes: 'Ich bin selbstbestimmt, ich brauche niemanden, am allerwenigsten einen Mann!' Nichts gegen als selbstbewusst ausgearbeitete Charaktere, aber hier was mir das etwas zu heftig.
Leider hat genau diese Betonung auch dazu geführt, dass mir Franza erst spät wirklich sympathisch wurde. Anfangs verband mich mit ihr nur ihre Liebe zu Flipper, die ich von der ersten Seite an geteilt habe. Flipper ist aber auch ein toller Hund'so eine Mischung aus Lassie und Timmy.
Glücklicherweise bekommt die Geschichte aber im letzten Drittel doch noch wieder die Kurve und der Fall tritt wieder in den Mittelpunkt. Hier geht es auch wirklich gut rund, gleich einige Verdächtige haben ihren Auftritt und Franza und Flipper geraten in große Gefahr. Das wiegt den 'gefühlsduseligen' (und das ist nicht negativ gemeint! Ich fand Kommissar Tixel auch toll und konnte Franza so gut verstehen) Anteil der Geschichte gut auf.

Franzas Art zu Erzählen ist nicht so ganz einfach zu lesen. Da geht es schon mal etwas chaotisch zu, was halt ihrem Charakter entspricht, und sie hat hier und da eine ausgeprägte Vorliebe für lange Sätze. Daran muss mancher sich vielleicht erst gewöhnen, doch dann liest sich 'Alle Vögel fliegen hoch' flüssig weg. Der durchgängige Humor trotz der ernsten Lage erleichtert es einem zusätzlich.

Verrückt nach Tieren wie ich bin, sprang mich das Cover sfort an. Ein einfach wunderschöner Flipper und ein aufmerksamer Kauz (?). Damit sind zwei wichtige Elemente der Geschichte zu sehen, und Dank des Vogels ist auch gleich ein Bezug zum Titel gegeben.

Fazit: Ein spannender Krimi, der sich durch die Themen Natur und Tiere bzw Vögel erfreulich von anderen Genrevertretern abhebt. Mit der Hauptperson bin ich erst spät warm geworden, aber dann mochte ich sie umso mehr. Auch wenn es mir gefallen hat, weil ich Kommissar Tixel selber toll fand und seine und Franzas Neckereien gerne gelesen habe, nimmt mir diese 'Liebelei' zum Teil zu viel Raum ein und verdrängt den Krimi ein wenig. Aber zum Ende hin wird es wieder krimimäßig, also ist in Summe alles im grünen Bereich. Womöglich ist 'Alle Vögel fliegen hoch' aber doch eher ein Krimi für die Damenwelt. Nicht schlimm, oder? ;)
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am 25. Januar 2012
Liebe Leser und Leserinnen, ich habe das Buch verschlungen. Einfach genial. Nur zum empfehlen. Lustig, humorvoll, spannend, hoffentlich schreibt die Schriftstellerin ganz schnell, noch mehr Bücher. Ich hab das Buch im Urlaub in einem Tag ausgelesen. Die Nacht war kurz, aber das war es mir wert. Ich will gar nicht mehr erzählen, man muss es einfach lesen.
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