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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große politische Tragödie
Robert Harris' "Lustrum" (so der englische Originaltitel, der deutsche Titel "Titan" ist einfach nur idiotisch) ist weit besser gelungen als der erste Teil "Imperium". Denn "Imperium" lässt uns schließlich nur auf die Anfänge der Karriere des Politikers Cicero blicken und endet, als er mit der Wahl zum Konsul den Gipfel erreicht. Und eigentlich wird es ja...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von Franz Graser

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fraglich, welcher Maßstab anzulegen ist
Nach Pompeji und Imperium ist das nun der dritte Roman von Harris, den ich lese, und auch der letzte. Mir persönlich gefällt der sehr sachliche, wenig emotionale Stil nicht.
Die drei Sterne stehen dafür, dass Harris die historischen Fakten akribisch aufbereitet, mal in aller Ausführlichkeit, mal als Zusammenfassung, was sicherlich geschickt ist...
Vor 16 Tagen von Boulangère veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Politik hat sich nicht verändert, 12. Juni 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Titan (Gebundene Ausgabe)
Wer diesen Roman von Robert Harris gelesen hat,hat manchmal den Eindruck das Buch würde in der heutigen Zeit spielen. Es liegen zwar über 2000 Jahre zwischen damals und der heutigen Zeit, doch die Spielregeln sind sich doch noch immer sehr ähnlich. Es wird zumindest im Christlichen Abendland nicht mehr gleich gemordet und gemeuchelt, doch die Ziele und Machtspiele sind nur in Nuancen etwas feiner geworden. Intrigen und Machtgier beherrschen nach wie vor die politische Bühne und das Volk wird oft nur benutzt als Statitisten um der jeweiligen Partei, die am meisten verspricht, in den Sattel zu helfen. Und wenn der Protagonist scheinbar die Zügel in der Hand hat, sind viele Versprechungen wieder vergessen.
Cicero, um den es hier geht war wohl ein rhetorisches Genie, der an den Strippen zu ziehen wusste und oft dabei seine Ziele auch erreichte. Seine Gegenspieler, unter anderem auch der grosse Julius Cäsar, kämpften mit den gleichen Waffen bis schliesslich einer den kürzeren zog. Charakterlich waren wohl beide aus ähnlichem Holz geschnitz, nur sie setzen ihre Fähigkeiten unterschiedlich ein. Der eine mit Gewalt, der andere mit seinem ausgeprägten Sinn für die Macht der Sprache .
Harris, der gerne die Politk zu seinem Thema in seinen Romanen macht, hat auch hier gut recherchiert, auch wenn er bewusst nicht den Anspruch erhebt streng historich belegte Fakten als Grundlage für seine Erzählung zu wählen.
Das ist auch gut so, denn so entsteht ein Roman, der über weite Strecken spannend, unterhaltsam und in Teilen sogar lehrreich ist.
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4.0 von 5 Sternen Kampf um die Republik, 17. Mai 2011
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Nachdem in Imperium der Aufstieg Ciceros bis zu seiner Wahl zum Konsul geschildert wurde, befasst sich der zweite Teil der Trilogie mit seiner Amtszeit als Konsul und den vier daran anschließenden Jahren.
Zunächst steht die Aufdeckung und Bekämpfung der Verschwörung des Catilina im Mittelpunkt (da werden Erinnerungen an den Lateinunterricht wach ...), danach geht es um den Kampf für die Bewahrung der Werte der römischen Republik, vor allem gegenüber den Machenschaften des aufstrebenden Julius Caesar.
Als Erzähler tritt wieder der Sklave Tiro auf, der langjährige Sekretär und enge Vertraute Ciceros, welcher alle entscheidenden Situationen hautnah miterlebt.

So entsteht ein packender Bericht über eine spannende und für den weiteren Verlauf der Geschichte entscheidende Epoche. Die Persönlichkeit Ciceros wird gut dargestellt, man kann mit ihm mitfühlen, etwa seine Angst spüren, als er von einem Mordkomplott gegen sich erfährt oder seine innere Zerrissenheit, wenn er sich in mehreren Situationen zwischen dem sicheren und dem "richtigen" Weg entscheiden muss.

Ein Manko ist allerdings, dass der Stil bisweilen zu distanziert wirkt, es liest sich stellenweise eher wie ein Sachbuch als wie ein Roman. Außerdem bleiben viele Figuren farblos - vor allem die diversen "alten Männer" des Senats sind deshalb schwer auseinander zu halten - und auch der Erzähler scheint kaum eine eigene Persönlichkeit zu haben, sondern tritt fast nur als Chronist auf.
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3.0 von 5 Sternen Der Titan geht über den Zenit ....., 29. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Robert Harris hat Ciceros leben während und nach dem Konsulat aufgezeichnet. Ist es doch Ciceros gelungen die Verschwörung des Catalina (die meisten früheren Lateinschüler werden jetzt gequält aufstöhnen) nicht nur aufzudecken, sondern auch zu vereiteln.

Aber diesmal ist Harris merkwürdig distanziert und trocken. Nichts ist spannender als Geschichte selbst. Und kaum ein Vertreter der Frühzeit der menschlichen Zivilisation eignet sich so gut wie Cicero dafür - neben vielen anderen Figuren der Geschichte -:
Brillanter Rechtsanwalt, wortgewaltiger Redner, vorbildlicher Familienvater, erfolgreicher Politiker, einflussreicher Machtmensch.
Aber auch eitel, wankelmütig, risikofreudig, gierig, korrupt, ängstlich und intrigant. Einem Ehrenwort Ciceros konnte man erst trauen, wenn er es auch erfüllt hatte und nicht nur gegeben hatte.

Hier bleibt Harris leider etwas dürftig, er kratzt nur an der Oberfläche. Harris erzählt ein Leben, er beschreibt es nüchtern, aber er versieht seine Erzählung - für meinen Geschmack - mit zu wenig Feuer, zu wenig Leidenschaft, zu wenig Esprit. In anderen Büchern war er detailierter, feuriger, aufmerksamer und bunter.

Alles in Allem ein nettes Buch für Historiker, genauso wie eine Strandlektüre für den langen Urlaub. Nochmal lesen brauche ich es aber nicht, einmal hat mir genügt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würde gerne noch weiter lesen, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Gutes Buch. Würdiger 2. Teil. Von Anfang bis Ende sehr spannend. Die Geschichte von Cicero von seinem Freigelassenen geschrieben und aus dessen Sicht.
Robert Harries schreibt immer sehr gut und dieses Buch konnte ich nur schwer aus der Hand legen.
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5.0 von 5 Sternen Cicero und der unaufhaltsame Aufstieg Cäsars, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Der historische Roman spielt im römischen Reich des Jahres 63 v. u.z.
Cicero hat es geschafft und ist endlich Konsul. Seine Widersacher haben sich längst zusammengetan und drohen die Republik zu stürzen. Cicero rettet die Republik durch die Aufdeckung der Verschwörung des Catilina.

Die Verschwörung des Catilina bildet die Haupthandlung dieses zweiten Teils einer Trilogie über Cicero.
Dieser Teil gefällt mir viel besser, als der erste Teil Imperium".
Er besticht durch eine kenntnisreiche, sorgfältig recherchierte und sprachlich hochwertige Arbeit des Autors. Für Freunde dieser Thematik ist der Roman ein Muss. Im Gegensatz zum Vorgängerroman ist hier auch viel zwischen den Zeilen zu lesen. Es ist mehr als die spannende Geschichte eines römischen Staatsmannes, sondern man findet sehr interessante Überlegungen zur Rolle der Politik im Staat, zu Verantwortung von Politikern und zu Schuld und Moral.
Diese Überlegungen machen den Roman zusätzlich zu einem meisterhaften Lehrstück.
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5.0 von 5 Sternen Spannender und packender historischer Rückblick!, 5. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
"Titan" ist die Fortsetzung von "Imperium" und beschreibt Anfang und Ende des einjährigen Konsulats von Marcus Tullius Cicero, die Zeit danach, bis zum Gang in's Exil. Ciceros politisches Leben war immer geprägt von Widersachern. In "Titan" sind dies vorrangig Catilina (dessen Verschwörung er aufdeckt - was sich jedoch in weiterer Folge als politischer Bumerang erweist) bzw. sein "ewiger" Widerpart Gaius Iulius Cäsar, der in diesem Buch immer als gerissener, skrupelloser Taktiker und Stratege im Hintergrund dargestellt wird. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Ciceros Sekretär Tiro erzählt und schafft es historische Tatsachen und Zusammenhänge und Lebenläufe in einem sehr guten Spannungsbogen darzustellen und zu erzählen.

Ich selbst war von der Art der Erzählung und des Schreibstils begeistert. Mich hat das Buch bzw. Ciceros Geschichte sehr gut unterhalten!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hinterhältiges Taktieren eines Politikers, 2. September 2011
Von 
Ulrike Ergenzinger "ue84" (Waiblingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Titan (Gebundene Ausgabe)
Im vorliegenden Roman beleuchtet Robert Harris hauptsächlich Ciceros Konsulat und die "catilinarische Verschwörung".
Das Buch ist zwar interessant geschrieben, doch leider gibt es etliche Punkte, die einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.

1.) Ein Charakter wie Marcus Tullius Cicero, der sich sehr viel auf seine moralische Haltung einbildet, aber dennoch eine Lotterie nach der anderen einfädelt, damit er in Rom bleiben kann (Macedonia für Hybrida und Gallia Transalpina für den Senator, der ihm geholfen hat an Beweise für die Beschwörung zu kommen.

2.) Die Tatsache, dass Cicero keine schriftliche Beweise hatte, und deshalb einen Senator genötigt hat, ihm diese zu beschaffen, weil dieser Kontakte zu Galliern hat, damit er die Verschwörer denunzieren kann.

3.) Im Prozess gegen Verres (vgl. Imperum) wies er darauf hin, dass kein "römischer Bürger" ohne eine ordentliche Gerichtsverhandlung zum Tode verurteilt werden darf; wieso galt dies dann nicht für die inhaftierten Verschwörer?

4.) Die Verlängerung des Statthalterpostens in Macedonia für Hybrida, damit er weiter daraus Kapital schlagen kann.

Seltsamerweise hält es der "Moralapostel" Marcus Porcius Cato d.J. nicht für nötig darauf hinzuweisen, solange es seine Sichtweise unterstützt. Cicero mag ein brillianter Redner gewesen sein, aber seine Moralvorstellungen scheinen nur optional vorhanden zu sein. Ihm ging es nur um seine Karriere, aber nicht um die eigentliche Probleme. Außerdem ist er der Meinung, dass er seine Versprechungen nicht halten muss, darin unterscheidet er sich nicht von den meisten Patriziern im Buch.

Viel Vergnügen beim Lesen ;-)

Falls ihr den historischen Cicero besser kennenlernen wollt, schlage ich euch die Biographie von Manfred Fuhrmann vor, die ist wirklich gut gelungen (Allerdings sind z.T. lateinische und griechische Zitate drin, diese sind jedoch auch immer übersetzt)
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3.0 von 5 Sternen Schwächer als der Vorgänger, 25. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Robert Harris' Roman "Titan" baut auf seinem Vorgänger "Imperium" auf. Den ersten Teil fand ich noch spannend, da dem Leser die politischen Winkelzüge der römischen Republik nahe gebracht wurden und man erkennen musste, dass Politik schon immer ein schmutziges Geschäft war.
Das hier vorliegende Werk reiht eine Intrige nach der anderen und beschreibt den zwiespältigen Charakter des Marcus Tullius Cicero. Sich selber immer neuer Tricks bedienend, verstrickt sich Cicero in undurchsichtige Absprachen und macht sich mit Gaius Julius Caesar und Publius Clodius Pulcher mächtige Feinde.

Faztit: Robert Harris hat einen sensationellen Schreibstil, doch das Thema (politische Intrigen) ödete mich irgendwann einfach nur noch an.
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5.0 von 5 Sternen man wird neidisch, dass man nicht so schreiben kann, 16. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Robert Harris war für uns bereits nach dem ersten Buch, was Bekannte und ich von ihm gelesen haben, eine wirkliche Offenbarung.
Er besitzt etwas, wonach sich viele Autoren so sehnen und streben und es doch nie erreichen. Das meiste, was an Belletristik, Historischen Romanen auf dem Markt ist, kann man als Seitenschinderei bezeichnen.
Robert Harris besitzt die Gnade, auch ansonsten trockene Sachverhalte so wunderbar zu beschreiben, dass man nie in Versuchung verfällt, über Zeilen und Abschnitte hinwegzulesen.

Ein großartiges Talent in literarischer Wüste
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4.0 von 5 Sternen Wieder eine Einladung zur Rhetorik, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Titan: Roman (Taschenbuch)
Im antiken Rom wurden die Grundlagen für unser politische Kultur geschaffen. Neben Korruption und Intrigen auf der einen Seite haben wir auch die Kraft des Wortes, den Wettbewerb der Argumente, die Kunst der Debatte. Ähnlich wie in "Imperium" wird auch in diesem Roman Lust auf das Debattieren und die Rhetorik gemacht. Deshalb ist auch dieses Buch wieder mehr als nur ein spannender Historien-Schinken, sondern auch ein Buch über Rhetorik und politisches Kalkül, lesenswerter als viele Sach- und Ratgeber-Bücher.
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Titan: Roman
Titan: Roman von Robert Harris (Taschenbuch - 11. April 2011)
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