newseasonhw2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More blogger UrlaubundReise Shop Kindle Shop Kindle Sparpaket Autorip

Kundenrezensionen

506
4,0 von 5 Sternen
Die Arena: Under the Dome
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:12,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 107 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne)alle Rezensionen anzeigen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2012
Seit "The Green Mile" bin ich ein großer King-Fan. Besonders schätze ich die stets detailieren, lebendigen Beschreibungen der einzelnen Charaktere. Man hat das Gefühl diese Menschen schon gut zu kennen und kann ihr individuelles Verhalten nachvollziehen, man lebt und fühlt stets mit ihnen. Auch in diesem Buch ist es King absolut gelungen die vielen Personen und deren Sichtweisen realistisch darzustellen.
Nicht realistisch erscheinen mir allerdings die Unmenge an Geschehnissen schon am Beginn des Buches, die Idee der Kuppel an sich und insbesondere die Auflösung am Ende des Buches (die ich hier natürlich nicht vorweg nehmen möchte). Also: Man muss sich schon im Klaren sein darüber, dass dieser Roman mehr als jeder andere, den ich von King kenne, ein Science-Fiction-Roman ist!
Der Spannungsaufbau ist auch in diesem Buch wieder, typisch King, sehr gut gelungen. Man wird in die Geschichte verwoben, sodass man unbedingt wissen muss wie es weiter geht. Ich war so fasziniert und völlig von Spannung gefesselt, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen habe.
Alles in allem: Sehr spannender Lesespass, aber nur 4 Sterne, weil ich die Auflösung am Ende (und manche unrealistische Geschehnisse) echt doof fand (aber das ist vielleicht Geschmacksache).

Versand und Lieferung haben natürlich, wie immer, absolut perfekt geklappt!!! Großes Lob an die Logistik hinter Amazon!!! Da könnten sich andere Online-Versender mehr als nur Scheiben abschneiden!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2014
Ich habe mir dieses Buch gekauft, nachdem ich von der Serie im Fernsehen erfuhr. Als alter treuer King-Fan war es meine Pflicht, mir erst das Original einzuverleiben ;)
Wie bei King üblich, geht es hier sehr schnell zur Sache..und das ist auch gut so:

Eine verschlafene Kleinstadt wird aus ihrem Trott gerissen, als sich ganz plötzlich eine undurchdringbare Kuppel über sie stülpt. Selbstverständlich gibt es hier die üblich geteilten Klassen Mensch, die sich einen erbitterten Kampf liefern; die Guten, die sich der Folgen dieser Kuppel schnell bewusst werden und nach der Ursache bzw. der Problemlösung suchen und die Bösen, die aus dieser isolierten Lage einen Nutzen ziehen und machthungrig über Leichen zu gehen.
Selbstverständlich mit viel Kritik an unser ach so zivilisiertes System. Gerade diesen Punkt fand ich besonders gut- man isoliere eine Gruppe modern zivilisierter Menschen und entziehe sämtliche Moral und Gesetze. Heraus kommt:
Chaos, Mord und jede Menge Desillusionierung :)

Meiner Meinung nach sehr spannend und lohnenswert, aber eben kein Vergleich zur Serie (habe nur anfangs kurz reingeschaut, aber da kam mir Junior viel zu nett rüber, seitdem schau ich nicht mehr)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2013
Nachdem ich Teile der Serie im Tv gesehen hatte, wollte ich unbedingt das Buch dazu lesen. Vieles was mir in der Serie gefehlt hatte wurde hier aufgegriffen, beschrieben und erklärt. Das Buch ist unheimlich spannend, es passiert immer wieder etwas Neues und Unvorhergesehenes. Oft habe ich gedacht “Das wird bestimmt später noch mal wichtig!“ Und so war es dann auch.
Ich war total gefesselt von der Geschichte und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die tieferen Hintergründe der Geschichte werden mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

Einziger Kritikpunkt: Es kommen sehr viele verschiedene Personen in der Geschichte vor, die ich nicht alle im Kopf behalten und zuordnen konnte. Eine Übersicht der Bewohner von Chesters Mill und der Personen außerhalb wäre sehr hilfreich gewesen.

Wer allerdings kein Interesse an Science Fiction hat, wird dieses Buch sicher nicht ganz so toll finden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2012
Stephen King Büchern sehe ich immer mit gemischten Gefühlen entgegen. Ich habe schon einige gelesen aber nur mit wenigen konnte ich so richtig was anfangen, daher bin ich in "Die Arena" ohne große Erwartungen gegangen und wurde mehr als überrascht.
Die Geschichte ist so komplex und mitreißend, dass ich mich zum Schluss kaum mehr als außenstehender Leser sondern vielmehr als Teil von Chester's Mill betrachtet habe. Es gab zwar auch schwächere Abschnitte im Buch, aber insgesamt ist diese Geschichte für mich eine der Stärksten von Stephen King.

Zum Inhalt: Es ist ein Tag wie jeder andere in der Kleinstadt Chester's Mill, doch er wird das Leben der Einwohner für immer verändern. Urplötzlich und ohne Vorwarnung stülpt sich eine gigantische Kuppel über die gesamte Stadt und schneidet ihre Einwohner so von der Außenwelt ab. Die Regierung zeigt sich schnell machtlos und so bricht bald Panik in der Bevölkerung von Chester's Mill aus, wodurch alle normal-menschlichen Gesetze außer Kraft gesetzt werden...

Bevor man sich an ein Buch setzt, dass 1275 Seiten hat muss man schon wissen worauf man sich einlässt. Natürlich ist die Geschichte komplexer und detailreicher, sodass sie besonders stark auf den Leser wirken kann. Gleichzeitig ist es aber auch schwieriger langatmige Passagen zu vermeiden. Auch wenn ich dieses Buch nirgendwo als langatmig bezeichnen möchte, gibt es durchaus Szenen die der Autor sich vielleicht hätte sparen können, die allerdings für die Stimmung beim Leser immer wieder gut waren.
Wenn man sich für dieses Buch Zeit nimmt und sich auf die schockierende Geschichte einlässt, dann wird es einen beeindrucken können und auch danach noch zum nachdenken anregen.

Die Geschehnisse unter der Kuppel sind hart und sehr überspitzt. Nun könnte man diese Ereignisse als lächerlich oder komplett überzogen ansehen, doch King hat eine Art sehr glaubwürdig zu schreiben, sodass ich mir immer noch Gedanken mache ob so schnelle Anarchie nicht durchaus denkbar wäre, wenn es eben einen 2. Stadtverordneten gibt, der die richtigen Fäden zieht.
Der Mittelteil der Geschichte geht teilweise langsamer voran, aber ich hätte trotzdem nie in Betracht gezogen das Buch abzubrechen. Immerhin passieren immer wieder neue Dinge, die Einwohner der Stadt sterben auf immer schrecklichere Weise und die große Frage nach der Entstehung der Kuppel bleibt im Vordergrund. Wer nach Büchern sucht, die man in 1-2 Tagen schnell durchliest, der ist hier natürlich vollkommen falsch. Auch ich als Schnell- und Vielleserin habe dem Buch fast 2 Wochen gewidmet, weil es eben viel Stoff ist, den man nicht auf einmal inhalieren kann. Wenn man sich aber die Zeit nehmen will, dann bekommt man eine Geschichte die berührt.

Zum Ende hin geht es dann richtig schnell. Die verbliebenen Überlebenden sterben in kürzesten Abständen, sodass die Emotionen für mich etwas sehr karg wurden. Vorher wurde jeder Tod noch groß betrauert, nun werden die Verstorbenen gerade mal in einem Satz noch genannt - für mich mehr als hart zu lesen, aber gerade diese Art hat natürlich auch wieder bestimmte Gefühle beim Lesen ausgelöst. Jeder neue Tote wird zu einem Schock für den Leser, sodass ich das Ende nur noch atemlos und mitgerissen verfolgt habe und die Geschichte unter keinen Umständen hätte mehr unterbrechen können.
Die Auflösung des Ganzen hat mir - hingegen der allgemeinen Meinung in den Rezensionen - allerdings gefallen. Klar, wer hier eine detailierte Auflösung will, wird enttäuscht sein. Wie in anderen King Büchern zuvor spielt auch hier Übernatürliches mit und so gibt es eben nicht die "logische" Erklärung für die Kuppel. Bei mir hat das Ende aber in jedem Fall zu einem geführt: Nachdenken. Es mag zwar eigentlich nicht logisch sein, trotzdem hat King es geschafft an die Ängste bei seinen Lesern zu appellieren: Was wäre wenn doch? Nur selten schafft es ein Autor mich so nachdenklich zu stimmen, sodass King hier einen wirklich guten Job geleistet hat.

Fazit: Dieses Buch ist lang und strotzt so natürlich nicht pausenlos vor Spannung. Dafür bekommt man als Leser die Möglichkeit Teil von Chester's Mill zu werden und die Gefühle und Gedanken der Einwohner hautnah mitzuerleben. Das Grauen unter der Kuppel berührt einen so besonders und es fällt schwer die Geschichte zwischendurch zu unterbrechen.
Bei mir verursacht das Buch beim Zurückdenken jedenfalls eine richtige Gänsehaut und ich komme von dem mehr als passanden Vergleich des "Ameisenhügels" kaum noch weg.
Wer nichts gegen eine lange und detaillierte Geschichte mit übernatürlichem Ausgang hat, der sollte dieses Buch schnellstens zur Hand nehmen. Es lohnt sich!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2014
Ich habe schon einige Bücher von King gelesen. Allerdings - zugegebenermassen - liegt das letzte schon ein paar Jahre zurück. Die Verfilmung in meheren Episoden habe ich nicht gesehen, sie inspirierte mich aber, dieses Buch zu lesen.

Auch nach Jahrzehnten hat King ein unerschöpfliches Repertoire an Ideen, welche er zu grundlegenden Storys weiterentwickelt und dann in seinen Büchern umsetzt. Was ich dabei an King schätze? Es kommt zwar immer wieder zu Überschneidungen von Örtlichkeiten und Charakteren. Das ist aber keine Wiederverwertung und ein Aufbrühen von kaltem Kaffee. Nein! Seine Storys sind allesamt zwischen sehr gut und genial, dabei vor allem unabhängig. Die Arena bildet da keine Ausnahme.

Eine Kleinstadt wird von einer Minute auf die andere von der Aussenwelt abgeschnitten und lebt danach in einem eigenen Mikrokosmos. Wie wir ihn kennen: King stellt uns zu Beginn die Hauptdarsteller des Buches vor und lässt uns an ihrem Seelenleben teilhaben. Dies tut er sehr detailliert. Nach und nach werden die einzelnen Charaktere mit der Hauptgeschichte verknüpft und man kann sich richtiggehend mit den Personen identifizieren und sich in sie hineinversetzen. Obwohl die Geschichte gleich zu Beginn Fahrt aufnimmt, nimmt sich King danach für das Spinnen des Storynetzes etwas viel Zeit. Mitunter kam es mir sogar langwierig vor. Es ist meiner Meinung nach sehr zuträglich, wenn man viel über die Hauptpersonen weiss, doch so detailliert wie in "die Arena", müsste man nicht gehen. Dies ist auch einer der Gründe, warum dieses Buch auf über 1'000 Seiten kommt. Es wäre aber nicht King, wenn er nicht immer wieder den Spannungsbogen anziehen könnte und so einen dennoch dazu bewegt, weiterzulesen. Schlussendlich möchte man doch wissen, wie es mit der einen oder anderen Teilgeschichte weitergeht und ob die Kuppel schlussendlich verschwindet.

Am Schluss ging es mir wie immer bei King-Büchern: Die Story liess mich nachdenklich zurück. Mitunter teilt der Schriftsteller gleich mehrere Seitenhiebe aus, um auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen: Umweltverschmutzung, Drogensumpf, Machtgier, dem amerikanischen Afghanistan-Einsatz und das kleinkarierte Dasein von Städten in der Peripherie. Wer ein voraussehbares Ende mit Happy-End sucht ist hier genauso falsch bedient, wie solche die eine völlig abgedriftete Horrorshow erwarten. King bleibt eben King. Dies ist auch gut so. Die Umsetzung der Story erachte ich als gut, wenn auch nicht als sehr gut. Schuld daran ist die teilweise zu detailverliebte Erzählweise. Dadurch wirkt das Buch etwas gestreckt. Unter dem Strich dennoch eine klare Leseempfehlung.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2013
Hallo,
Eigentlich bin ihm nicht ein typischer king Leser dennoch gab es in der Vergangenheit das ein oder andere Buch, das ich von Stephen king gelesen habe.
Der Grund warum ich mir diese Buch zugelegt habe war, und das gestehe ich gern, die Serie auf pro7. Die Serie fasziniert mich und ich wollte lesen wie es weiter geht.
Natürlich gehen die Handlungen auseinander, dennoch hoffe ich, dass die kernaussage die selbe bleibt.
Worum es geht kann jeder auf dem klapptext lesen.
Diese Buch ist meiner Meinung nach mit einem sehr rasanten Tempo versehen, selten stockend oder langweilig. Im Gegenteil man will wissen wie geht es mit den "bösen" weiter, werden die "guten" überleben. Was passiert als nächstes.
Stephen king hat es geschafft in einem Buch jede einzelne kleine phacette der menschlichen abgründe darzulegen, wie auch dass selbst die "besten" hin und wieder schwächeln.
Es kommt selten vor, dass mich ein Buch von dem eignetlichen aufzudeckenden Rätsel ablenkt und ich nur noch mehr über die Protagonisten und das eigentliche Drama lesen will.
Jedem der nach der ersten Runde dieses Buch weg legt und denkt es war nicht seins kann ich nur raten probiert es nochmal mit dieser Geschichte.
Okay die Spannung ist raus man kennt das Ende ABER es ist eins der seltenen Bücher, die beim zweiten mal klarer werden.
Weil die menschlichen abgründe sind erschreckend real und anschaulich und wir kennen sie alle, sei es aus geschichtsbüchern oder weil es erlebt wurde. Es aber zu verstehen und zu erkennen ist etwas völlig anderes.
Trauen sie sich. Trauen sie sich das ganze Drama aus der ferne zu beobachten und Fragen sie sich was würde ich tun. Treten sie ein under the dome .... oder sehen von außen zu. Welche Perspektive sie auch wählen es wird sie erschüttern.
Und sollten sie denken, das es so etwas nicht in der realen Welt gibt .... vielleicht ohne eine Arena .... aber es passiert .... immer wieder.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2012
Es gibt drei gute Gründe, warum dieses Buch, jeden gefallen wird, der gerne Thriller,-Fantasyromane mag!

1. Realität..... Tatsächlich schafft es King, wie kein anderer, eine ziemlich überzeugend, authentische Atmosphere zu erzeugen, in der die Figuren, zu Leben erweckt werden und man tatsächlich für sie Sympathien entwickeln kann.
Jeder kann sich perfekt vorstellen, das es irgendwo einen durchschnittlichen (Ex-) Kellner gibt...der eig. ganz und gar nicht, das Zeug hätte ein HELD zu werden... oder der gemeine und böse Fiesling, der bereit ist über Leichen zu gehen, aber vor allen als gottesfürchtiger Mann erscheint. Ich denke das in dieser Geschichte sämtliche Charaktere und deren Handlungen zumeist eindeutig nachvollziehbar sind.

2. Orginalität... Wie kann man auf so eine Idee kommen? Eine Geschichte über eine Kleinstadt, die im Grunde genommen komplett von der Außenwelt abgeschnitten wird. So eine Handlung zeugt tatsächlich von Kreativität, die nur wenige Autoren besitzten. Doch nun kommen wir zum letzten (und nicht gerade unwichtigsten) Grund: die Spannung...!
Obwohl wie erwähnt, die gesamte Kleinstadt Chester's Mill eingesperrt ist, unter einer Kuppel, wird es fast nie langweilig! Natürlich gibt es einige wenige Phasen, in denen die große Detailverliebtheit von King etwas zu stark in den Vordergrund gerät, aber dies bleibt alles in allem die Ausnahme.

3. Spannung....Stephen King schafft es beeindruckend eine Spannungskurve aufzubauen, die von der ersten bis zum Schluß anhält. Man will unbedingt weiterlesen und erfahren wie es weitergeht. Und das obwohl diese Geschichte über 1000 Seiten hat!

Für mich ist dieses Buch wirklich jede Seite und jeden Cent wert gewesen, ich bin mir sicher das auch andere Leser überzeugt sein werden!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Man nehme eine typische amerikanische Kleinstadt und schotte sie komplett von der Außenwelt ab - und lässt dann das Chaos ausbrechen. In seinem neuesten Roman, im Deutschen nicht ganz passend mit "Die Arena" betitelt, lässt Stephen King mal wieder ordentlich die Puppen tanzen und betrachtet eine Gemeinschaft unter dem Brennglas und unter unwirtlichsten Bedingungen. Klar, dass sich bereits nach wenigen Tagen Interessen und Machtverhältnisse stark verschoben haben: Die Mächtigen lechzen nach noch mehr Macht und setzen sie mit allen Mitteln durch, und das buchstäblich - vor Mord, Totschlag, Korruption, Aufwiegelung, Lüge, Vergewaltigung und weiteren Verbrechen wird hier nicht Halt gemacht. Das ist zu erwarten, wenn man Leute von der Außenwelt abschneidet und auch sonst für lebensbedrohliche Bedingungen sorgt, denn unter dem Dome, der riesenhaften, undurchdringlichen Kuppel, wird die Luft knapp, Umweltverschmutzung und Klimaveränderung machen den Bewohnern praktisch vom ersten Tag an schwer zu schaffen. Stephen King schrieb zu dem Werk in einem Interview, dass er von Anfang an beabsichtigte, mit dem Dome die Probleme zu verdeutlichen, mit denen die Menschheit bereits kämpft und in Zukunft noch weitaus mehr kämpfen wird, denn im Grunde genommen leben wir alle unter einer Kuppel. Mehr als ein Lehrstück über den Klimawandel ist "Die Arena" aber die Betrachtung einer Gesellschaft, die man aller Fluchtmöglichkeiten beraubt hat und wo auf engstem Raum die Hackordnung neu verteilt wird.
Die Einwohner der kleinen Stadt kommen dabei nicht allzu gut weg, zumindest hat man den Eindruck, King würde seine Landsleute etwas unterschätzen: Obwohl die Zwangsbewohner des Domes mehrfach einen Vergleich zu Diktaturen und Hitlerdeutschland ziehen und durch 9/11 ohnehin sensibilisiert sind, breiten sich Terror, Willkür und Polizeistaat dermaßen rasch aus, dass man als Leser manchmal etwas irritiert ist. Keiner wehrt sich hier so richtig, lediglich eine kleine Gruppe von Standhaften lehnt sich auf. Der Rest glaubt bereitwillig alles, was ihnen Big Jim Rennie auftischt. Die Unterdrückung nimmt hier Gestalt an in Form eines vermeintlich harmlosen, äußerst skrupellosen Gebrauchtwagenhändlers, der schon immer heimlich nach der Herrschaft über die Stadt gierte. Nun sieht er die Kuppel geradezu als Glücksfall an, um mit brutaler Gewalt und einer privaten Armee über die Einwohner von Chester's Mill zu herrschen. Big Jim Rennie ist natürlich schon vorher ein verabscheuungswürdiger, bigotter und verlogener Charakter, aber die Kuppel bringt seine schlimmsten Eigenschaften erst so richtig hervor. Dass die Entwicklung dabei stellenweise tatsächlich an das Dritte Reich erinnert - bis hin zu den Armbinden, die die neu eingesetzten Polizisten tragen -, lässt deutsche Leser unter Umständen eventuell etwas genervt die Augen verdrehen.

Kings neuester Wälzer, mit mehr als 1200 Seiten sein umfangreichstes Werk seit "The Stand", liest sich unglaublich flüssig und leicht und ist ein extrem spannender Pageturner. Was man King aber ankreiden kann - und vielleicht auch muss, denn Stephen King ist ohne Zweifel ein handwerklich wirklich guter Autor -, ist die Klischeehaftigkeit fast aller Charaktere. Irgendwie sind sie alle versammelt unter dem Dome, quasi als Quintessenz aller beschaulichen amerikanischen Kleinstädte: die herzensgute Besitzerin des typischen Diner (wir sind nicht erstaunt, dass sie Rose heißt), der etwas dümmliche Polizeichef, die bösartigen Jugendlichen außer Rand und Band, der hochdekorierte, rechtschaffene Ex-Soldat, die toughe und hübsche Journalistin. Alle Figuren handeln ziemlich vorhersehbar und sind eben so, wie man es erwartet: Die Bösen sind sehr böse und gemein. Sie vergewaltigen und töten, und es gibt sogar eine Großfamilie mit einer ganzen Reihe von identisch aussehenden, tumben Sprösslingen, bei deren Beschreibung man an "Beim Sterben ist jeder der Erste" denken muss. Die Guten sind entweder sehr tapfer, entschlossen und moralisch integer oder aber ziemlich naiv, so dass sie gleich reihenweise den Bösen zum Opfer fallen.
All das klingt aber etwas schlimmer, als es tatsächlich ist - wer sich nicht an den recht stereotypen Charakteren stört, die den Dome bevölkern, der wird beim Lesen verdammt viel Spaß haben. Es ist ein bisschen, als käme man nach Hause, denn wie üblich spielt das Geschehen in dem magischen Dreieck fiktiver Städte wie Tarker Mill's, Castle Rock und Derry - alles Orte, die aus anderen King-Romane bereits lieb und teuer geworden sind. Man glaubt fast, das Städtchen Chester's Mill bereits zu kennen, und lässt sich gerne in die Welt der wirklich zahlreichen Handelnden einführen (am Anfang des Buches gibt es eine Übersicht der meisten Personen, die zumindest zu Beginn wirklich hilfreich ist). Das Ende, die Auflösung dessen, was hinter der merkwürdigen Kuppel steht, ist durchaus überraschend und bis es soweit ist, wird die Gemeinschaft von Chester's Mill stark dezimiert, sehr zur Freude oder zum Entsetzen des Lesers, je nachdem, wie morbide man veranlagt ist. Vor allem die Einzelschicksale der unter der Kuppel Eingesperrten gehen wirklich ans Herz und bisweilen auch an die Nieren, denn wie üblich ist auch dieser Roman recht brutal geraten, er ist aber kein King-typisches Horrorwerk und auch nicht im eigentlichen Sinne phantastisch.

"Die Arena" ist ein großartiges, sehr spannendes und unterhaltsames Buch mit einer genialen Ausgangsposition. Wer übrigens glaubt, Stephen King hätte sich hier bei dem Szenario aus dem Simpsons-Film bedient - denn auch Springfield verschwindet dort unter einer Kuppel -, der irrt sich. King hat das Buch bereits in den 1970er Jahren begonnen, der Entwurf landete aber erst mal in der Schublade, weil der Autor sich damals der Geschichte noch nicht ganz gewachsen fühlte. Zum Glück wurde diese Idee noch mal ausgepackt und sehr unterhaltsam und mitreißend zu Ende gebracht, auch wenn die eine oder andere Plattheit ruhig herausgekürzt hätte werden können.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2014
Die Geschichte hatte mich vorerst mehr als verwirrt.... Gleich zu Beginn werden einem zig Personen vorgestellt und deren Erscheinung, aber in einem solchem Tempo, dass ich mich gezwungen fühlte nochmal anzufangen und mich zu kozentrieren....

Aber auch danach war es ein kleines "Ratespiel" beim lesen, wer jetzt wer ist und warum der ein oder ander Kommentar jetzt wichtig sein könnte bei der Entwicklung der Geschichte. Man möchte (zumindest möchte ich das) wissen was man liest und auch darüber noch grübeln können. Woher diese Kuppel kommt war für mich das größte Rätsel und ich hatte mir ein spektakuläres Ende erfofft. An und für sich ist es schon eine gute Geschichte. Möglicherweise liegt es auch einfach nur an meinem Geschmack und meiner Erwartungshaltung.

Allgemein betrachtet ist die Geschichte sehr umfangreich und detailliert gehalten. Zwischendrin bekommt man auch das Gefühl die "bösen Buben" am liebsten zu erwürgen, da sie einen soooo sehr mit ihren Intrigen ärgern. Von daher kann es in dieser Hinsicht alle Erwatungen erfüllen :)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2012
Endlich mal wieder ein guter King. Den HErrn habe ich in früheren Zeiten regelrecht verschlungen. Genannt seien da Es, The Stand und Shining. Aber danach war nichts mehr, mit "King".

Diese GEschichte hat zweifellos einige Längen, aber der Leser liest trotzdem weiter, weil er einfach wissen MUSS, was diese "Glasglocke" soll. Und die Auflösung ist zwar nicht besonders originell, eigentlich kann man es sich fast denken, aber trotzdem nicht schlecht.

In jedem Fall ist es eine gute Sozialstudie - weniger ein Horrorbuch. Der Horror entsteht durch das klaustrophobische GEfühl, dass King im Leser weckt und natürlich durch die Menschen, die sich selbst langsam entgleiten.

Mir hat es Spaß gemacht. Also eine Empfehlung.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Der Anschlag: Roman
Der Anschlag: Roman von Stephen King (Taschenbuch - 10. Juni 2013)
EUR 12,99

Todesmarsch: Roman
Todesmarsch: Roman von Stephen King (Taschenbuch - 9. September 2013)
EUR 9,99

Shining
Shining von Stephen King (Taschenbuch - 30. April 1985)
EUR 9,99