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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es war einmal...
...so beginnen viele fantastische Erzählungen und so beginnt auch dieses Buch.
In Rumänien. Mit einer Großmutter-Geschichte. Einem Märchen. Der Legende von Jusef Sardu, die dem kleinen Abraham Setrakian von seiner Großmutter erzählt wird. Diese, zum Anfang des Buches, gerade mal sechs Seiten haben es geschafft, mich sofort in den Bann...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von streuner

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen CARPENTERS VAMPIRE meets THE WALKING DEAD gemischt mit 28 DAYS LATER und PLANET TERROR
Wollen wir doch mal sehen, was auf den ersten 120 Seiten so an Informationsschnipseln ausgestreut wird:

Eigentlich beginnt alles mit einer Geschichte, die man Kindern früher erzählte damit sie ihren Teller ausessen. Jahrzehnte später landet ein Flugzeug auf dem Flughafen JFK und plötzlich gehen die Lichter aus - das Flugzeug meldet sich...
Veröffentlicht am 1. August 2010 von T. Renzer


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es war einmal..., 6. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
...so beginnen viele fantastische Erzählungen und so beginnt auch dieses Buch.
In Rumänien. Mit einer Großmutter-Geschichte. Einem Märchen. Der Legende von Jusef Sardu, die dem kleinen Abraham Setrakian von seiner Großmutter erzählt wird. Diese, zum Anfang des Buches, gerade mal sechs Seiten haben es geschafft, mich sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen, obwohl ich noch gar keine genaue Vorstellung davon hatte, wohin die Reise überhaupt geht.

Das Ende der Welt beginnt - New York, JFK-Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet - und kommt unvermittelt zum Stehen, alle Lichter gehen aus, der Funkkontakt bricht ab. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Ein Seuchenausbruch? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares... (Text der Coverrückseite)

Eine absolut fesselnde Geschichte. Ein rasanter Roman, fast wie ein Drehbuch zu einem Kinofilm, den es sicher in nicht allzu ferner Zukunft geben wird. Kein Wunder - hat doch der Autor Guillermo del Toro sich bisher als Regisseur und Filmproduzent einen Namen gemacht und mit "Die Saat", in Zusammenarbeit mit Chuck Hogan, seinen ersten Roman geschrieben. Es ist der erste Teil einer Trilogie. Band zwei mit dem Titel "Das Blut" ist im Oktober 2010 erschienen und wird natürlich in Kürze auch gelesen.

Trotz meiner Begeisterung - und ich konnte dieses Buch bis zur Hälfte wirklich kaum aus der Hand legen - kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben. Die zahlreichen, wenig abwechslungsreichen Kämpfe gegen Ende des Buches haben mich leider nicht mehr ganz so fasziniert, da hätte ich mir mehr originelle Ideen oder eine Straffung der Handlung gewünscht.

Für vier Sterne reicht es aber allemal und für eine Leseempfehlung erst recht! Aber Vorsicht...hier fließt Blut und davon nicht zu wenig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Saat, 22. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Meinung: Anfang des Jahres durfte dieser Endzeit Roman bei mir einziehen un nun wurde er diesen Monat wegen der SuB Aubbau Challenge gelesen.

Ephraim und Nora werden am Wochenende zum JFK Flughafen gerufen. Dort werden sie mit einer nie dagewesenen Katastrophe konfrontiert. Nach der Landung eines Flugzeugs sind alle Passagiere an Bord tot. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Ausrottung der Menschheit.

Das Buch beginnt mit der Landung des Flugzeugs und endet 2 Tage bzw. Nächte später. In diesen 2 Nächten passiert unglaublich viel. Die Welt steht vor dem Chaos und Ephraim muss das Schlimmste verhindern, sofern das möglich ist.

In dieser Zeit lernen wir verschiedene Personen kennen. Der Großteil handelt von Eph und Nora, aber es gibt auch noch Handlungsstränge von Eph`s Ex Kelly, ihrem neuen Freund und Eph`s Sohn Zack, vom Rattenfänger Vasiliy, dem Händler Setrekia, dem Gangster Gus ... und noch viel mehr. Oft beginnt ein Handlungsstrang und wenn diese Person unwichtig wird, endet die Geschichte um die Person. Manchmal tauchen auch während des Buch neue Stränge auf, die sich erst als unwichtig und dann als mega wichtig entpuppen.

Manchmal war es recht langwierig, weil die Handlung durch die vielen Personen nicht voran kam. Kaum passierte etwas, wurde die Person gewechselt und manchmal vergisst man dann auch gerne, was geschehen war und wer die Person nun ist. Mit der Zeit bessert sich das und die wichtigsten Personen werden hervor gehoben.

Die Grundstimmung an sich ist düster, denn der Großteil spielt sich nacht ab und da ist es einfach grusliger als bei Sonnenschein. Vergrößert wird das durch das Verhalten des Staats und der Menschen, aber auch durch die Gestalten, die sich bald in ganz New York ausbreiten. Im Gegensatz zu vielen Büchern beginnt Die Saat nicht nachdem der Großteil der Menschen tot ist, sondern erzählt, wie es zum Chaos kommt. Diesen Blickwinkel mochte und fand ich sehr interessant.

Die Saat ist der Auftakt einer Trilogie, hat somit ein offenes Ende und lässt einen den nächsten Teil entgegen fiebern. Als Cliffhanger würde ich es nicht bezeichnen.

Fazit: Ein gelunger Auftakt mit ein paar Länger, jedoch gut durchdacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire sind hier keine Schmusekatzen, 22. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Vampir müssen nicht immer glitzern, der Held der Geschichte sein oder die Jungfrau aus ihrem Turm retten – Moment, das war Dornröschen. Aber trotzdem: Del Toro und Hogan, zeigen, dass es auch anders geht.
Beginnen wir mal mit dem ersten Eindruck: Der silberne Umschlag ist auf jeden Fall ein Hingucker und lässt den blutigen Titel gut zum Vorschein kommen. Die einzelnen Kapitel sind klar voneinander getrennt, eine schwarz/weiße Seite, die ein wenig wie Holz aussieht trägt die jeweiligen Überschriften. Innerhalb dieser Kapitel sind die Texte in kurze angenehme Abschnitte unterteilt. Die meisten haben einen Ort als Überschrift und so kann man sich schnell orientieren. Wer es also nicht gewöhnt ist viel zu lesen, dem wird es sichtlich einfach fallen die knapp 500 Seiten zu bewältigen.

Der Anfang der Geschichte, oder das Ende von fast 200 Passagieren in einem neuen und modernen Flugzeug, niemand kann sich das erklären, stellt den Chef der New Yorker Seuchenschutzbehörde und seine Kollegen vor ein Rätsel. Drei scheinbar Überlebende gibt es dennoch, doch was ihnen noch nicht klar ist: Sie sind die ersten Vampire einer neuen Generation, die dem „Meister“ dabei helfen sollen die Neue Welt zu übernehmen.
Dass dies kein Zuckerschlecken wird, zeigt auch gleich die Physiologie dieser seltsamen Vampire. Ein kleiner Wurm, ein Parasit, der die Geninformationen eines Vampir in sich trägt schwimmt im weißen Blut der Vampire. Gelangt dieser Wurm in den Körper eines Menschen, verwandelt sich dieser unweigerlich in einen Vampir. Zuerst erscheint es als sei er an einer fiebrigen Grippe erkrankt, Halsschmerzen gehören ebenso dazu. Und das weil sich der Hals verändert, denn Vampire jagen ähnlich wie Schlangen: Sie klappen ihren Kiefer extrem weit auf, denn dort befindet sich das eigentliche Instrument der Blutsauger. Ein langer scharfer Stachel, mit dem sie ihre Opfer aussaugen können und die Blutwürmer in den Menschen schwimmen können, vorzugsweise an der Halsschlagader. Diese Vampire sind also keinesfalls der optimale Liebespartner und so wartet man auf ein romantisches Happy Ending in diesem Buch auch vergeblich.

Das Buch war ursprünglich für eine Verfilmung gedacht, letztendlich wurde es dann eine Fernsehserie, und das ist deutlich zu lesen. Die Abfolge der Szenen sind relativ schnell und mit ein wenig Fantasie spielen sich vor dem inneren Auge des Lesers emotionsgeladene und in der Adaption sicherlich auch teure Situationen ab.
Die Vampire in diesem Buch erinnern ein wenig an die Zombies in Walking Dead. Aber sie handeln nicht ewig unkontrollierbar, wenn sie älter werden ist es einigen möglich in der Anwesenheit von Menschen auch überlegt zu handeln, dazu dann mehr im zweiten Buch.

Fazit: Wer von Twilight und Romantik die Nase voll hat, der wird nach diesem Buch begeistert sein. Vampire sind hier keine Schmusekatzen, sondern gefährliche, blutsaugende Wesen. Ich habe das Buch regelmäßig im Zug gelesen und die kurzen Kapitel machten es einfach schnell wieder einzusteigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen CARPENTERS VAMPIRE meets THE WALKING DEAD gemischt mit 28 DAYS LATER und PLANET TERROR, 1. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Wollen wir doch mal sehen, was auf den ersten 120 Seiten so an Informationsschnipseln ausgestreut wird:

Eigentlich beginnt alles mit einer Geschichte, die man Kindern früher erzählte damit sie ihren Teller ausessen. Jahrzehnte später landet ein Flugzeug auf dem Flughafen JFK und plötzlich gehen die Lichter aus - das Flugzeug meldet sich nicht mehr. Die Ersten, die das Flugzeug betreten rufen sofort die Seuchenschutzbehörde, denn alle Passagiere sind tot. Die Virologen wissen zu Beginn nicht, handelt es sich hier um einen natürlichen Virus oder einen bewusst herbei geführten Angriff, da alle Passagiere zur selben Zeit starben. Im Frachtraum liegt auch noch eine seltsame schwarze Kiste gefüllt mit Erde. Vier Menschen im Flugzeug haben überlebt und kommen in Quarantäne. Dann ist da noch diese ominöse New Yorker Organisation, die heimlich diese Kiste abtransportiert und auch der alte Pfandleiher, der mehr über die Geschehnisse zu wissen scheint. Schnell wird klar, hier geht etwas sehr Seltsames vor.

DIE SAAT verwandelt sich in einen Roman, den man unbedingt weiterlesen muss, die Ereignisse entwickeln Dynamik und Spannung. Auf der einen Seite wartet DIE SAAT mit jedwedem Klischee auf, das man aus Büchern und Filmen kennt, zum anderen aber werden diese Klischees modern und unorthodox in Szene gesetzt.

Auch in DIE SAAT läuft es letztendlich auf den ewig währenden Kampf zwischen Gut und Böse hinaus. Der Virus, um den es hier geht ist nichts anderes als Vampirismus (aber vergesst schnell die netten freundlichen Damen und Herren mit den langen Beisserchen, die man aus dem Fernsehen kennt...). Zwar war alles irgendwie schon mal da und del Toro und Chuck Hogan nehmen sich Anleihen, wo es nur geht, aber die Umsetzung ist einfach ein wenig anders und somit wirklich lesenswert. Szenen werden plastisch dargestellt, so dass der Leser unweigerlich denkt: Wow, das würde im Film gut rüber kommen... Reinstes Trash-Movie! Und natürlich mischt sich gegenEnde des Buches noch eine geheimnisvolle dritte Gruppe ein, über die man bisher nichts erfahren hat und in diesem Band auch nicht erfahren wird.

Ich habe DIE SAAT innerhalb weniger Tage verschlungen. Der Schreistil ist geradlinig und flüssig, nach jedem Kapitel will man gleich das nächste beginnen. Die Figuren sind nicht zu oberflächlich, aber auch nicht zu tiefgründig gezeichnet. Für die beiden Folgebände ist noch jede Menge Freiraum offen um Spannung zu erzeugen, Hetzjagden einzubauen und weitere Genre Klischees in neuem Gewand zu präsentieren. Ich werde auf jeden Fall den bald escheinenden zweiten Band kaufen und werde dann sehen, ob Spannung, Stil und Geschichte so weitergeführt werden wie begonnen wurde.

Noch schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen- gebe aber erst mal drei, da ich ja auch die Trilogie im gesamten einschätzen möchte und erst mal schaue, ob der Folgeband ebenso mitreisend ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intensiv und gut erzählt, 28. April 2011
Von 
LucyM. "cute & cool" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Es geht um ein sehr altes Wesen, das Europa verlässt, um in Amerika Fuß zu fassen. Das Wesen befindet sich in einem Flugzeug, das ihn als blinden Passagier aufgenommen hat. Nach der Landung auf dem JFK-Flughafen in New York, fahren alle Systeme der Maschine herunter, aber niemand steigt aus und es wird auch kein Kontakt aufgenommen. Die Situation wird immer merkwürdiger. Der Zustand des Flugzeugs ähnelt einem Geisterschiff. Die Stadt New York erscheint düster und bedrohlich. Das ganze Buch hat eine düstere Stimmung und viele Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben.

Es gibt Höhepunkte, in denen die hoffnungslose, nervenaufreibende Jagd nach den sich verwandelnden Wesen stattfindet. Eine kleine Gruppe Eingeweihter bestehend aus zwei Epidemiologen, einem Pfandleiher und einem Kammerjäger erkennt die bedrückende Lage und versucht der heimtückischen Seuche Einhalt zu gebieten. Nur ihnen wird der Schrecken und die Ohnmacht gegenüber einer unabwendbaren Seuche wirklich bewusst, wie diese das Leben gegen den Tod ausspielt, wie sie Familienmitglieder gegeneinander ausspielt.

Obwohl das Thema und die Geschichte über die mystischen Wesen nicht neu ist, zieht dieser Roman den Leser sofort in seinen Bann der Mythen und Geschichten. Das Ganze ist sehr sprachgewandt, gut durchdacht und flüssig erzählt.
Die Handlung wird geschickt aufgebaut und die Beklemmung wächst mit jeder Seite und der intensive Schreibstil lässt die Geschichte real wirken. Für mich war es sehr spannend und unterhaltsam. Die Protagonisten werden gut und detailliert beschrieben wie auch ihre Gefühle. Nach und nach bekommt man Einblick in das tiefe Innenleben sämtlicher Charaktere.

Große Literatur ist es nicht, aber ein spannender Roman, der schonungslos beschreibt, wie ein mehr oder wenig realistischer bzw. unrealistischer Zwischenfall die Menschen bedroht.
Wer Zombies mag, dem lege ich dieses Buch nahe! Lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Saat, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Roman (Taschenbuch)
Im Moment lese ich sehr viel Literatur über Vampire und freue mich immer sehr wenn mich eine Story überrascht. Die Saat ist überraschend! Keine knuddelig süßen Vampire die sich unendlich in menschliche Frauen verlieben. Kein epischer Kampf gegen den einen Bösen.
Die Saat ist ein klassisches Endzeitszenario, die ich auch liebe. Es fängt sehr interessant an mit der oben geschilderten Situation. Man fragt sich die ganze Zeit, verdammte Axt, wie funktioniert das? Vampire sind ja immer etwas anderes, egal welche Geschichte man liest, sie funktionieren alle etwas anders' so auch diese Vampire! So auch hier und auch das mag ich sehr an Stories, wenn sie mal etwas neues bringen oder etwas älteres in einem völlig neuen Gesichtspunkt, das haben del Toro und Hogan geschafft.
Man wird auch gut in die Materie eingeführt, der Hauptcharakter leitet eine Zweigstelle der Seuchenschutzbehörde der USA und erlebt alles mit. Man bekommt die Angst von ihm zu fassen und auch die der anderen Charaktere, bis zum Ende finde ich es etwas mythisch und es wird nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig verraten. Das Ende ist offen, eigentlich geb ich dafür oft ein paar Sterne Abzug, aber hier hat es einfach gepasst.

Wer keine Kuschelvampire will, sondern Monster ist mit diesem Buch sehr gut beraten!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein pubertärer Traum, 22. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen in New York landet ein Passagierflugzeug. In ihm befinden sich mehr als 200 blutleere Leichen und nur vier Überlebende, die keine Ahnung haben, was mit ihnen geschah. Die US-Seuchenbehörde alarmiert ihre Canary"-Truppe, die das Flugzeug und seinen Inhalt penibel auf mögliche Giftspuren untersuchen soll. Der Leiter der Canary"-Truppe Ephraim Goodweather und sein Team finden im Rumpf der Maschine einen uralten, mit Erde gefüllter Sarg, der kurz darauf spurlos verschwindet. Lange herrscht Rätselraten was es mit dem Sarg und den Toten" im Flugzeug auf sich hat.Erst Abraham Setrakian, ein alter rumänischer Pfandleiher und Wissenschaftler, bringt Goodweather und Co. auf die richtige Spur. Als junger Mann wurde er in ein Konzentrationslager verschleppt, dessen Insassen tagsüber von den Nazis ermordet und nachts von einem Vampir heimgesucht wurden. Setrakian hat dessen Attacken einst überlebt und ist ihm viele Jahre heimlich gefolgt. Nach seiner Emigration in die USA wartet er auf die Wiederkehr des Ungeheuers, um ihm endlich den Garaus zu machen. Die Ankunft des Vampirs verdankt die noch ahnungslose Menschheit dem ebenso milliardenschweren wie kranken Konzern-Magnaten und Theologen Eldritch Palmer, der so sehr an seinem Leben und seiner Macht hängt, dass er sogar einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist: Ein Biss des Vampirs bedeutet Gesundung, Unsterblichkeit und übermenschliche Kräfte. Allerdings unterschätzt Palmer die Dankbarkeit seines Gastes, der eigene Pläne hat, die sich um die Weltherrschaft drehen. Goodweather und seine Mitstreiter machen Jagd auf den Obervampir, während dieser und seine Kumpane in New York für Angst und Schrecken sorgen....

Vorliegend handelt es sich um einen Vampir-Roman der alten Schule. Vampire sind abgrundtief böse, so wie sie eben sind und immer waren. Keine gut aussehenden Träume pubertierender Mädchen, sondern widerwärtige Fieslinge, die nur eins von uns wollen: unser Blut.

Oftmals kommt einem die Geschichte beim Lesen bekannt vor. Das liegt wohl daran, dass das Autorenduo anscheinend vor dem Schreiben sämtliche Vampirromane, bzw. -filme gesichtet hat. Es finden sich Motive anderer Werke verteilt über den gesamten Roman, von Brennen muss Salem" bis John Carptenter`s Vampire". Die Autoren mixen alles zusammen, setzten noch eine quasi naturwissenschaftliche Erklärung für das ganze Treiben hinzu und fertig ist ein neuer Roman. Das ist nicht negativ, denn wie bei einem guten Cocktail ist auch hier aus der Summe der verschiedenen Indigrenzien ein weiteres gutes Produkt entstanden.

Das Buch besteht aus vielen relativ kurzen Kapiteln. Dies muss bzw. soll natürlich wie ein rasant geschnittener Film wirken. Das tut es auch, es erhöht die Spannung und das Tempo nimmt, gleich einem Daumenkino stetig zu. Richtig ist aber auch, dass das Buch an manchen Teilen etwas langatmig wird. Das scheint aber wohl daran zu liegen, dass das Buch der Auftakt einer Trilogie ist. Da sind 50 Seiten in Relation zu der Gesamtseitenzahl des Werkes wenig.

Da es sich bei dem Buch um einen Horror-Thriller handelt, kann man von den auftretenden Figuren keine literarische Tiefe erwarten. Hier geht es ja um Action, Spannung und Grusel. Da kann schon einiges überzeichnet sein. Natürlich darf auch ein Van Helsing nicht fehlen. Eine Art von intellektuellem Superheld, der als einziger weiß, wie die Welt noch zu retten ist. Ich erwarte da keinen psychologischen Tiefgang.

Das einzige was meinen Lese-Spaß etwas getrübt hat, ist die Begriffsstutzigkeit der beteiligen Personen. Um festzustellen, dass man es hier mit Vampiren zu tun hat, braucht man schon etwas sehr lange. Noch klarer sind die Anzeichen wohl kaum noch zu erkennen. Aber sei es drum: 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heftig, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Der erste Band einer Vampir-Endzeit-Triologie, so läßt es sich vielleicht am besten zusammenfassen.
Mann O Mann, und nichts für schwache Nerven.
Die Pandemie-Ähnliche Ausbreitung von Vampiren im heutigen New York.
Hat ein wenig was von einem Endzeit-Szenario.
Sehr spannend geschrieben, ohne Frage, trotzdem war es mir manchmal doch ein klein wenig zu eklig.
Aber das hält mich nicht davon ab mir den 2. Teil auch noch durchzulesen
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5.0 von 5 Sternen was für ein Buch :-), 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Roman (Kindle Edition)
Dies ist die Geschichte von Dr. Ephraim Goodweather, Epidemiologe bei der CDC, Abraham Setrakian, rumänischer Professor für Mythologie und Okkultes und des Meisters, jener der sieben Urvampiere, der sich gegen alle auflehnt und versucht, die Macht an sich zu reissen.

Wer die Filme von Guillermo del Toro, wie Pans Labyrinth, Mama oder Das Waisenhaus, kennt, weiß das hier ein Genie am Werk ist. Aber was er zusammen mit seinem Kollegen Chuck Hogan geschaffen hat, das raubt mir schier den Atem! Wie oft habe ich in einem meiner Bücher den Klappentext dieses Buches gelesen! Ich finde es furchtbar, wenn man aus dem Klappentext nichts herausnehmen kann über ein Buch und dies ist auch bei diesem Buch der Fall. Aber trotzdem hat es mich irgendwie fasziniert. Und so habe ich dann ohne eine Ahnung um was es geht, mir das Buch genommen und angefangen es zu lesen. Und schon ab
der ersten Seite an hat es mich in seinen Bann gezogen.

Dieses Buch hat einfach alles was man von einem guten Buch erwarten kann! Der Schreibstil ist sehr bildhaft und wortgewaltig, man fühlt sich wie in einem Film. Mit den Beschreibungen der Szenerie ist es ebenso. Man kann sich alles genau vorstellen und sieht es vor dem inneren Auge. Das in jedem Kapitel aus einer anderen Perspektive erzählt wird, erhöht die Spannung und Dynamik des Ganzen.

Auch die verschiedenen Charaktere sind super beschrieben und absolut kein Bisschen platt oder ähnliches! Sie sind alle klar durchdacht und haben ALLE, ausnahmslos ALLE, ihre besonderen Eigenschaften und Arten. Man kann sie zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hautnah miterleben. Desweiteren ist die Sprache der jeweiligen Person an ihre Herkunft, ihr Millieu, ihr Alter und ihren Intellekt angepasst, was auch sehr gelungen ist.

Das Buch wird durch einige Zwischenspiele unterbrochen, in denen Abraham Setrakians Geschichte erzählt wird, was ich sehr gelungen finde. Der Rest der Story ist einfach nur super! Ein wirklich boshafter Virus, Endzeitstimmung par Excellence, Verschwörungen, Kämpfe ... Alles in Allem Spannung und Nervenkitzel pur! Über die Geschichte selbst will ich nicht so viel erzählen, aber es geht um nichts geringeres als das Ende der Menschheit wie man sie kennt, einen Virus, der alles Verschlingt, um die liebe eines Vaters zu seinem Sohn, um Zusammenhalt, Freundschaft, Vertrauen und um das schier Unglaubliche.

Dieses Buch lässt einen nicht kalt. Ich habe mich schon dabei erwischt, wie ich überlegt habe, ob ich eine Silberwaffe zu Hause habe ;-)
I
ch kann einfach nur sagen dass dieses Buch absolut empfehlenswert ist und ich ihm osgar noch mehr Sterne geben würde.

Danke an die Herren del Toro und Hogan für diese Trilogie!
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4.0 von 5 Sternen Gruseliger Auftakt einer Trilogie, 14. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Am JFK-Flughafen in New York landet eine Boing 777. Wenige Minuten später bricht der Kontakt zur Maschine ab, sie steht vollkommen dunkel und unbeweglich mitten auf der Landebahn und es gibt kein Lebenszeichen aus dem Inneren. Das Flugzeug kann anfänglich auch nicht betreten werden. Als man dies dann doch schafft, findet man alle Menschen an Bord tot vor. Die Seuchenschutzbehörde wird alarmiert, doch anfänglich ahnt niemand, welches Grauen hinter all den Toten steckt. Ein Grauen, dass das Ende der Menschheit herbeiführen könnte.

DIE SAAT ist ein toller Auftakt einer Trilogie, ein Roman mit Vampiren, der sich so gar nicht in eine Riege mit der Twilight-Generation einreihen lässt. Das Böse wird auf die ahnungslose Menschheit losgelassen und die einzige Hoffnung ist ein alter, einsamer Pfandleiher mit zwei verkrüppelten Händen und ein Seuchenschutzexperte, der in einer familiären Krise steckt. Das Buch ist spannend, actionreich und sehr athmosphärisch, düster, grausam und gruselig. Die Charaktere, ob nun Hauptfiguren oder Nebenrollen darstellend, sind allesamt toll gezeichnet und man kann sich ihrer nie zu sicher sein.

Kritikpunkte gibt es leider auch. Hin und wieder, vor allem am Anfang verlieren sich die Autoren etwas in der Beschreibung gewisser Ereignisse. Athmosphärisch toll regt sich in dem Leser jedoch nach einigen, recht vielen Seiten der Wunsch das Buch zu schütteln, damit die Bombe, die man mittlerweile verstanden, begriffen und verinnerlicht hat, endlich platzt, dass das Grauen endlich aus den dunklen Schatten zwischen den Seiten hervortritt und einem Gänsehaut beschert. Man kann den Autoren natürlich zugute halten, dass so die Spannung auf das Grauen hoch gehalten wird und der Leser schier über die Seiten fliegt, jedoch haben sie es hier meiner Meinung nach ein paar Seiten zu lang getan.
Zudem geben die Charaktere aus gewissen Situationen mit zu wenig Blessuren hervor. Man darf mich hier nun nicht falsch verstehen, in diesem Buch ist niemand unsterblich, trotzdem sind manche Situationen meiner Meinung nach beschönigt bzw. würde man bei solchen Ereignissen schwerer verletzt werden, wenn nicht gar Schlimmeres eintritt.
Auch hat mich gestört, dass die Verwandlung in einem Vampir anfang langsam vonstatten ging, später jedoch nebensächlich und schnell abgehandelt wurde, was in meinen Augen unlogisch ist. Entweder verwandelt man sich langsam, oder man verwandelt sich schnell, aber nicht mal so, mal so.

DIE SAAT ist ein toller Unterhaltungsroman für jeden, der sich gerne gruselt, der Action mag sowie tolle Charaktere und der nichts mit Twilight anfangen kann. Ich freue mich schon jetzt auf DAS BLUT und DIE NACHT.
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Die Saat: Roman
Die Saat: Roman von Chuck Hogan (Taschenbuch - 11. Oktober 2010)
EUR 9,99
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