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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es war einmal...
...so beginnen viele fantastische Erzählungen und so beginnt auch dieses Buch.
In Rumänien. Mit einer Großmutter-Geschichte. Einem Märchen. Der Legende von Jusef Sardu, die dem kleinen Abraham Setrakian von seiner Großmutter erzählt wird. Diese, zum Anfang des Buches, gerade mal sechs Seiten haben es geschafft, mich sofort in den Bann...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von streuner

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen starker Beginn, dann nur noch langweilig, keine Handlung
Meine Hoffnung, hier endlich einmal einen wirklich guten und spannenden Vampir-Thriller in Händen zu halten, blieb während der großartigen Einleitung, und ebenso noch zu Beginn der Geschichte, beim Rätselraten rund um das Flugzeug, aufrecht, um sich dann erschreckend schnell und konsequent in maßlose Enttäuschung umzuwandeln...
Vor 1 Monat von The Dude veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es war einmal..., 6. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
...so beginnen viele fantastische Erzählungen und so beginnt auch dieses Buch.
In Rumänien. Mit einer Großmutter-Geschichte. Einem Märchen. Der Legende von Jusef Sardu, die dem kleinen Abraham Setrakian von seiner Großmutter erzählt wird. Diese, zum Anfang des Buches, gerade mal sechs Seiten haben es geschafft, mich sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen, obwohl ich noch gar keine genaue Vorstellung davon hatte, wohin die Reise überhaupt geht.

Das Ende der Welt beginnt - New York, JFK-Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet - und kommt unvermittelt zum Stehen, alle Lichter gehen aus, der Funkkontakt bricht ab. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Ein Seuchenausbruch? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares... (Text der Coverrückseite)

Eine absolut fesselnde Geschichte. Ein rasanter Roman, fast wie ein Drehbuch zu einem Kinofilm, den es sicher in nicht allzu ferner Zukunft geben wird. Kein Wunder - hat doch der Autor Guillermo del Toro sich bisher als Regisseur und Filmproduzent einen Namen gemacht und mit "Die Saat", in Zusammenarbeit mit Chuck Hogan, seinen ersten Roman geschrieben. Es ist der erste Teil einer Trilogie. Band zwei mit dem Titel "Das Blut" ist im Oktober 2010 erschienen und wird natürlich in Kürze auch gelesen.

Trotz meiner Begeisterung - und ich konnte dieses Buch bis zur Hälfte wirklich kaum aus der Hand legen - kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben. Die zahlreichen, wenig abwechslungsreichen Kämpfe gegen Ende des Buches haben mich leider nicht mehr ganz so fasziniert, da hätte ich mir mehr originelle Ideen oder eine Straffung der Handlung gewünscht.

Für vier Sterne reicht es aber allemal und für eine Leseempfehlung erst recht! Aber Vorsicht...hier fließt Blut und davon nicht zu wenig!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen starker Beginn, dann nur noch langweilig, keine Handlung, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Roman (Taschenbuch)
Meine Hoffnung, hier endlich einmal einen wirklich guten und spannenden Vampir-Thriller in Händen zu halten, blieb während der großartigen Einleitung, und ebenso noch zu Beginn der Geschichte, beim Rätselraten rund um das Flugzeug, aufrecht, um sich dann erschreckend schnell und konsequent in maßlose Enttäuschung umzuwandeln.

Erste Anzeichen dafür, dass es sich bei dem beeindruckenden Beginn vielleicht doch nur um eine vom Einsturz bedrohte Fassade handeln könnte, sind zunächst nebensächliche Logikfehler (nachdem zB explizit die eingeschaltete Innenbeleuchtung des Flugzeugs erwähnt wird, tappen 2 Absätze später die Protagonisten in ebendiesem im Dunkeln), sowie extrem dummes und realitätsfernes C-Movie-Verhalten einzelner Personen. So verhält sich etwa ein Pathologe, der eine höchst alarmierende sowie einzigartige Entdeckung einer Flüssigkeit im Zuge seiner Arbeit macht, plötzlich so klug wie ein 7-jähriger beim Spiel in der Badewanne und verschüttet letztendlich alles im Abfluß...

Weiter geht es mit stereotypen Personen, Vamipr Klischees und immer langweiliger werdenden hochgradig redundanten Schilderungen von Vampir-Begegnungen, ohne einem erkennbaren Handlungsstrang zu folgen. Die anatomisch-medizinische Beleuchtung der "Vampirwerdung" ist fürwahr interessant, aber auch nicht abendfüllend. Sämtliche der Protagonisten - jene Personen, die nach mehr oder weniger langatmiger Einführung nicht sofort wieder verschwinden - beginnen mit Fortdauern der Geschichte mehr und mehr zu nerven.

Sehr schade, dass den Autoren hier nach dem wirklich ansprechenden Einstieg absolut gar nichts mehr eingefallen ist. Somit bleibt leider nur Zeit- und Geldverschwendung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intensiv und gut erzählt, 28. April 2011
Von 
Lucy M. "cute & cool" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Es geht um ein sehr altes Wesen, das Europa verlässt, um in Amerika Fuß zu fassen. Das Wesen befindet sich in einem Flugzeug, das ihn als blinden Passagier aufgenommen hat. Nach der Landung auf dem JFK-Flughafen in New York, fahren alle Systeme der Maschine herunter, aber niemand steigt aus und es wird auch kein Kontakt aufgenommen. Die Situation wird immer merkwürdiger. Der Zustand des Flugzeugs ähnelt einem Geisterschiff. Die Stadt New York erscheint düster und bedrohlich. Das ganze Buch hat eine düstere Stimmung und viele Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben.

Es gibt Höhepunkte, in denen die hoffnungslose, nervenaufreibende Jagd nach den sich verwandelnden Wesen stattfindet. Eine kleine Gruppe Eingeweihter bestehend aus zwei Epidemiologen, einem Pfandleiher und einem Kammerjäger erkennt die bedrückende Lage und versucht der heimtückischen Seuche Einhalt zu gebieten. Nur ihnen wird der Schrecken und die Ohnmacht gegenüber einer unabwendbaren Seuche wirklich bewusst, wie diese das Leben gegen den Tod ausspielt, wie sie Familienmitglieder gegeneinander ausspielt.

Obwohl das Thema und die Geschichte über die mystischen Wesen nicht neu ist, zieht dieser Roman den Leser sofort in seinen Bann der Mythen und Geschichten. Das Ganze ist sehr sprachgewandt, gut durchdacht und flüssig erzählt.
Die Handlung wird geschickt aufgebaut und die Beklemmung wächst mit jeder Seite und der intensive Schreibstil lässt die Geschichte real wirken. Für mich war es sehr spannend und unterhaltsam. Die Protagonisten werden gut und detailliert beschrieben wie auch ihre Gefühle. Nach und nach bekommt man Einblick in das tiefe Innenleben sämtlicher Charaktere.

Große Literatur ist es nicht, aber ein spannender Roman, der schonungslos beschreibt, wie ein mehr oder wenig realistischer bzw. unrealistischer Zwischenfall die Menschen bedroht.
Wer Zombies mag, dem lege ich dieses Buch nahe! Lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Saat, 22. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Meinung: Anfang des Jahres durfte dieser Endzeit Roman bei mir einziehen un nun wurde er diesen Monat wegen der SuB Aubbau Challenge gelesen.

Ephraim und Nora werden am Wochenende zum JFK Flughafen gerufen. Dort werden sie mit einer nie dagewesenen Katastrophe konfrontiert. Nach der Landung eines Flugzeugs sind alle Passagiere an Bord tot. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Ausrottung der Menschheit.

Das Buch beginnt mit der Landung des Flugzeugs und endet 2 Tage bzw. Nächte später. In diesen 2 Nächten passiert unglaublich viel. Die Welt steht vor dem Chaos und Ephraim muss das Schlimmste verhindern, sofern das möglich ist.

In dieser Zeit lernen wir verschiedene Personen kennen. Der Großteil handelt von Eph und Nora, aber es gibt auch noch Handlungsstränge von Eph`s Ex Kelly, ihrem neuen Freund und Eph`s Sohn Zack, vom Rattenfänger Vasiliy, dem Händler Setrekia, dem Gangster Gus ... und noch viel mehr. Oft beginnt ein Handlungsstrang und wenn diese Person unwichtig wird, endet die Geschichte um die Person. Manchmal tauchen auch während des Buch neue Stränge auf, die sich erst als unwichtig und dann als mega wichtig entpuppen.

Manchmal war es recht langwierig, weil die Handlung durch die vielen Personen nicht voran kam. Kaum passierte etwas, wurde die Person gewechselt und manchmal vergisst man dann auch gerne, was geschehen war und wer die Person nun ist. Mit der Zeit bessert sich das und die wichtigsten Personen werden hervor gehoben.

Die Grundstimmung an sich ist düster, denn der Großteil spielt sich nacht ab und da ist es einfach grusliger als bei Sonnenschein. Vergrößert wird das durch das Verhalten des Staats und der Menschen, aber auch durch die Gestalten, die sich bald in ganz New York ausbreiten. Im Gegensatz zu vielen Büchern beginnt Die Saat nicht nachdem der Großteil der Menschen tot ist, sondern erzählt, wie es zum Chaos kommt. Diesen Blickwinkel mochte und fand ich sehr interessant.

Die Saat ist der Auftakt einer Trilogie, hat somit ein offenes Ende und lässt einen den nächsten Teil entgegen fiebern. Als Cliffhanger würde ich es nicht bezeichnen.

Fazit: Ein gelunger Auftakt mit ein paar Länger, jedoch gut durchdacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heftig, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Der erste Band einer Vampir-Endzeit-Triologie, so läßt es sich vielleicht am besten zusammenfassen.
Mann O Mann, und nichts für schwache Nerven.
Die Pandemie-Ähnliche Ausbreitung von Vampiren im heutigen New York.
Hat ein wenig was von einem Endzeit-Szenario.
Sehr spannend geschrieben, ohne Frage, trotzdem war es mir manchmal doch ein klein wenig zu eklig.
Aber das hält mich nicht davon ab mir den 2. Teil auch noch durchzulesen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen CARPENTERS VAMPIRE meets THE WALKING DEAD gemischt mit 28 DAYS LATER und PLANET TERROR, 1. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Wollen wir doch mal sehen, was auf den ersten 120 Seiten so an Informationsschnipseln ausgestreut wird:

Eigentlich beginnt alles mit einer Geschichte, die man Kindern früher erzählte damit sie ihren Teller ausessen. Jahrzehnte später landet ein Flugzeug auf dem Flughafen JFK und plötzlich gehen die Lichter aus - das Flugzeug meldet sich nicht mehr. Die Ersten, die das Flugzeug betreten rufen sofort die Seuchenschutzbehörde, denn alle Passagiere sind tot. Die Virologen wissen zu Beginn nicht, handelt es sich hier um einen natürlichen Virus oder einen bewusst herbei geführten Angriff, da alle Passagiere zur selben Zeit starben. Im Frachtraum liegt auch noch eine seltsame schwarze Kiste gefüllt mit Erde. Vier Menschen im Flugzeug haben überlebt und kommen in Quarantäne. Dann ist da noch diese ominöse New Yorker Organisation, die heimlich diese Kiste abtransportiert und auch der alte Pfandleiher, der mehr über die Geschehnisse zu wissen scheint. Schnell wird klar, hier geht etwas sehr Seltsames vor.

DIE SAAT verwandelt sich in einen Roman, den man unbedingt weiterlesen muss, die Ereignisse entwickeln Dynamik und Spannung. Auf der einen Seite wartet DIE SAAT mit jedwedem Klischee auf, das man aus Büchern und Filmen kennt, zum anderen aber werden diese Klischees modern und unorthodox in Szene gesetzt.

Auch in DIE SAAT läuft es letztendlich auf den ewig währenden Kampf zwischen Gut und Böse hinaus. Der Virus, um den es hier geht ist nichts anderes als Vampirismus (aber vergesst schnell die netten freundlichen Damen und Herren mit den langen Beisserchen, die man aus dem Fernsehen kennt...). Zwar war alles irgendwie schon mal da und del Toro und Chuck Hogan nehmen sich Anleihen, wo es nur geht, aber die Umsetzung ist einfach ein wenig anders und somit wirklich lesenswert. Szenen werden plastisch dargestellt, so dass der Leser unweigerlich denkt: Wow, das würde im Film gut rüber kommen... Reinstes Trash-Movie! Und natürlich mischt sich gegenEnde des Buches noch eine geheimnisvolle dritte Gruppe ein, über die man bisher nichts erfahren hat und in diesem Band auch nicht erfahren wird.

Ich habe DIE SAAT innerhalb weniger Tage verschlungen. Der Schreistil ist geradlinig und flüssig, nach jedem Kapitel will man gleich das nächste beginnen. Die Figuren sind nicht zu oberflächlich, aber auch nicht zu tiefgründig gezeichnet. Für die beiden Folgebände ist noch jede Menge Freiraum offen um Spannung zu erzeugen, Hetzjagden einzubauen und weitere Genre Klischees in neuem Gewand zu präsentieren. Ich werde auf jeden Fall den bald escheinenden zweiten Band kaufen und werde dann sehen, ob Spannung, Stil und Geschichte so weitergeführt werden wie begonnen wurde.

Noch schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen- gebe aber erst mal drei, da ich ja auch die Trilogie im gesamten einschätzen möchte und erst mal schaue, ob der Folgeband ebenso mitreisend ist.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vampire mit RICHTIG Biss, 29. September 2009
Von 
Glen Runciter - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Der Name Del Toro steht für erfolgreiche und intelligente fantastischen Filme: Cronos, Blade 2, Devils Backbone, Hellboy 1 + 2 und Pans Labyrinth. Nicht zu vergessen das, was demnächst kommt: Der Hobbit. Die meisten seiner Filme hat er selbst geschrieben, daher ist es vielleicht auch kein Wunder, dass nun auch sein erster Roman kommt, den er gemeinsam mit dem renommierten Thriller-Autor Chuck Hogan (Mördermond, Endspiel) verfasst hat. Und DIE SAAT kann sich wahrlich sehen lassen, und das durchaus im doppelten Sinne. Denn erstens ist es ein hochspannender Vampir-Thriller, und zweitens schreit es nach einer Verfilmung.

DIE SAAT funktioniert wie ein Katastrophen-Szenario und hat wenig mit den Vampire-Stoffen zu tun, die in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt haben. Hier gibt es keine blutleeren, romantischen Lover, sondern extrem gefährliche Bestien, die definitiv nichts Gutes im Sinne haben. Es beginnt mit der Ankunft eines Flugzeugs auf dem JFK-Flughafen, zu dem direkt nach der Landung der Kontakt abbricht-- die Maschine ist buchstäblich tot. Was ist an Bord geschehen? Ist eine Krankheit ausgebrochen? Aber wie können alle Passagiere praktisch gleichzeitig sterben? Sind sie überhaupt tot? Die Leute von der Seuchenschutzbehörde dringen in die Maschine ein und spätestens jetzt stehen einem die Nackenhaare zu Berge und man vergisst, das Buch wieder aus den Händen zu legen. Denn nun beginnt ein Angriff auf New York, mit dem wirklich niemand rechnen konnte.

Harter Stoff, SEHR spannender Stoff und endlich wieder Vampire, die etwas mit HORROR zu tun haben. Hut ab vor Del Toro und Hogan. Und gerne mehr!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein pubertärer Traum, 22. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen in New York landet ein Passagierflugzeug. In ihm befinden sich mehr als 200 blutleere Leichen und nur vier Überlebende, die keine Ahnung haben, was mit ihnen geschah. Die US-Seuchenbehörde alarmiert ihre Canary"-Truppe, die das Flugzeug und seinen Inhalt penibel auf mögliche Giftspuren untersuchen soll. Der Leiter der Canary"-Truppe Ephraim Goodweather und sein Team finden im Rumpf der Maschine einen uralten, mit Erde gefüllter Sarg, der kurz darauf spurlos verschwindet. Lange herrscht Rätselraten was es mit dem Sarg und den Toten" im Flugzeug auf sich hat.Erst Abraham Setrakian, ein alter rumänischer Pfandleiher und Wissenschaftler, bringt Goodweather und Co. auf die richtige Spur. Als junger Mann wurde er in ein Konzentrationslager verschleppt, dessen Insassen tagsüber von den Nazis ermordet und nachts von einem Vampir heimgesucht wurden. Setrakian hat dessen Attacken einst überlebt und ist ihm viele Jahre heimlich gefolgt. Nach seiner Emigration in die USA wartet er auf die Wiederkehr des Ungeheuers, um ihm endlich den Garaus zu machen. Die Ankunft des Vampirs verdankt die noch ahnungslose Menschheit dem ebenso milliardenschweren wie kranken Konzern-Magnaten und Theologen Eldritch Palmer, der so sehr an seinem Leben und seiner Macht hängt, dass er sogar einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist: Ein Biss des Vampirs bedeutet Gesundung, Unsterblichkeit und übermenschliche Kräfte. Allerdings unterschätzt Palmer die Dankbarkeit seines Gastes, der eigene Pläne hat, die sich um die Weltherrschaft drehen. Goodweather und seine Mitstreiter machen Jagd auf den Obervampir, während dieser und seine Kumpane in New York für Angst und Schrecken sorgen....

Vorliegend handelt es sich um einen Vampir-Roman der alten Schule. Vampire sind abgrundtief böse, so wie sie eben sind und immer waren. Keine gut aussehenden Träume pubertierender Mädchen, sondern widerwärtige Fieslinge, die nur eins von uns wollen: unser Blut.

Oftmals kommt einem die Geschichte beim Lesen bekannt vor. Das liegt wohl daran, dass das Autorenduo anscheinend vor dem Schreiben sämtliche Vampirromane, bzw. -filme gesichtet hat. Es finden sich Motive anderer Werke verteilt über den gesamten Roman, von Brennen muss Salem" bis John Carptenter`s Vampire". Die Autoren mixen alles zusammen, setzten noch eine quasi naturwissenschaftliche Erklärung für das ganze Treiben hinzu und fertig ist ein neuer Roman. Das ist nicht negativ, denn wie bei einem guten Cocktail ist auch hier aus der Summe der verschiedenen Indigrenzien ein weiteres gutes Produkt entstanden.

Das Buch besteht aus vielen relativ kurzen Kapiteln. Dies muss bzw. soll natürlich wie ein rasant geschnittener Film wirken. Das tut es auch, es erhöht die Spannung und das Tempo nimmt, gleich einem Daumenkino stetig zu. Richtig ist aber auch, dass das Buch an manchen Teilen etwas langatmig wird. Das scheint aber wohl daran zu liegen, dass das Buch der Auftakt einer Trilogie ist. Da sind 50 Seiten in Relation zu der Gesamtseitenzahl des Werkes wenig.

Da es sich bei dem Buch um einen Horror-Thriller handelt, kann man von den auftretenden Figuren keine literarische Tiefe erwarten. Hier geht es ja um Action, Spannung und Grusel. Da kann schon einiges überzeichnet sein. Natürlich darf auch ein Van Helsing nicht fehlen. Eine Art von intellektuellem Superheld, der als einziger weiß, wie die Welt noch zu retten ist. Ich erwarte da keinen psychologischen Tiefgang.

Das einzige was meinen Lese-Spaß etwas getrübt hat, ist die Begriffsstutzigkeit der beteiligen Personen. Um festzustellen, dass man es hier mit Vampiren zu tun hat, braucht man schon etwas sehr lange. Noch klarer sind die Anzeichen wohl kaum noch zu erkennen. Aber sei es drum: 4 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein Film!, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich seit seinem Erscheinen 2009 nicht mehr losgelassen. Jetzt habe ich es mir endlich zugelegt und wurde richtig gut unterhalten.
Im Grunde kann man das Buch relativ einfach beschreiben, es ist wie ein großer Blockbuster auf Papier! Ein gutes Drehbuch in Romanform...
Leider hatte ich vorab zu viele Kritiken und Rezensionen von "Die Saat" gelesen, und wusste daher schon vorher, um was es sich in dem Buch dreht. Allerdings möchte ich anderen Lesern den Spaß nicht verderben und gehe darauf nicht näher ein. Nur so viel, das mich einiges an einen ganz bestimmten Film von Guillermo del Toro erinnerte. So hatte ich allerdings auch leider immer diesen Film beim lesen vor Augen. hat ein wenig gestört und ist auch der Grund, warum ich nur vier statt fünf Sterne vergebe.
Ansonsten bin ich wirklich prima unterhalten worden. Das Buch ist spannend, brutal, auf seine eigene Art und Weise sogar recht schlüssig und hat mich wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzungen gemacht.
Wer also auf eine Mischung von Thriller, Fantasy und Horror steht, dem kann ich "Die Saat" nur empfehlen. Und sollte das Buch verfilmt werden (was wohl schon beschlossene Sache ist), dann werde ich garantiert ins Kino rennen!
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das ist der Anfang vom Ende"...der Menschheit?, 31. Oktober 2009
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Saat (Gebundene Ausgabe)
Der Name des Filmregisseurs & Produzenten Guillermo Del Toro ist riesig. Ihm verdankt die Filmwelt nicht nur das überaus geniale "Pan's Labyrinth", auch andere große Werke sind in seiner Biographie verzeichnet. Nun versucht er sich also als (Co-) Schriftsteller! Als ich das mitbekam, habe ich das Buch ohne größere Überlegungen sofort vorbestellt. Der Preis war mir egal. Mein Glaube an ein Meisterwerk war unerschütterlich und selten zuvor habe ich mich so auf einen Roman gefreut. Habe ich mich vielleicht doch zu früh gefreut?

Zur Story:
Auf dem New Yorker Flughafen herrscht geordnetes Chaos wie eh und je. Doch plötzlich taucht eine Maschine aus Berlin auf. Sind landet planmäßig, verfällt aber kurz darauf in eine Art Todeszustand. Kein elektronisches Signal, kein Anzeichen menschlichen Lebens geht von ihr aus. Die große Ratlosigkeit aller Beteiligten wird nur von einer Sache übertroffen: Dem unguten Gefühl, dass etwas wirklich Unheilvolles von der Maschine ausgeht.
Etwas später klingelt am anderen Ende der Stadt das Handy des New Yorker Seuchenschutzbeauftragten Ephraim Goodweather. Er soll zusammen mit seiner Kollegin Nora den Fall untersuchen. In Zeiten des internationalen Terrors ist ein Anschlag mit Viren nicht mehr auszuschließen.

Die Aufmachung:
Das Buch sieht aus wie ein richtig dicker Wälzer, umfasst aber tatsächlich nur circa 530 Seiten. Die Schrift ist relativ groß und die Einteilung erfolgt in mehrere, nochmals unterteilte und kurzgehaltene Kapitel. Dadurch liest es sich sehr flüssig. Ich habe etwa 4 Abende zum Lesen gebraucht.

Mein Eindruck des Inhalts:
Der Einstieg in diesen Horrothriller erflogt mit einem Märchen, einer Sage, die schon mal für eine erstklassige & unheimliche Stimmung sorgt, allerdings nur ein winziger Vorgeschmack auf den "echten" Beginn am JFK-Flughafen der Neuzeit ist. Was dort, nach der Landung des Flugzeugs, an Spannung und Grauen entsteht, ist beinahe unerträglich und ganz großes Kopfkino. Die ersten, knapp 150 Seiten habe ich wie im Rausch durchblättert. Man tappt als Leser völlig im Dunkeln und die düstere Vorahnung der Bewohner New Yorks hat sich auch auf mich übertragen. Die Nacht nach dem Lesen der ersten Seiten verlief bei mir sehr unruhig, was absolut ungewöhnlich ist. Normalerweise schlafe ich wie ein Stein. Als dann die Katze aus dem Sack gelassen wurde und ich endlich wusste, in welche Richtung es gehen wird, ist bei mir zwar ein wenig die Angst vor dem Unbekannten verflogen, aber in Sachen Spannung gab es keinerlei Abstriche. Diese Spannung hält sich durch das ständige Hin und Her bis zum Ende und wird an Intensität nur von den zahllosen brutalen & blutigen Gemetzeleinlagen übertroffen. Davon gibt's hier reichlich. Zartbesaitete sollten also hiermit gewarnt sein.
Zu den Hauptfiguren Eph Goodweather und Setrakian konnte ich eine gute Beziehung aufbauen. Das traurige Familienverhältnis von Ephrain haben die beiden Autoren ebenso überzeugend wie das geplagte Schicksal vom Jäger des Bösen -Setrakian- dargestellt. Allein die Figur Nora ist relativ blass geblieben. Heimlicher Star war für mich aber eindeutig der Mexikaner Gus. Da erhoffe ich mir noch große Auftritte im zweiten Teil. Womit ich auch schon bei einem wichtigen Aspekt von "Die Saat" bin: Es ist eine (geplante) Trilogie. Niemand sollte daher hier einen kompletten Abschluss der Geschichte erwarten. Das Ende ist verhältnismäßig offen gehalten und soll beim Leser Appetit auf die Fortsetzung machen. Bei mir ist das gelungen und freue mich schon jetzt riesig auf die Weiterführung!

Mein Fazit: Angsteinflößender, brutaler, finsterer, actiongeladener Endzeitthriller mit viel Potential für eine Verfilmung. Hr. Del Toro hat mich nicht enttäuscht und sich selbst Stoff für ein neues Meisterwerk auf der Leinwand geliefert!
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Die Saat: Roman
Die Saat: Roman von Chuck Hogan (Taschenbuch - 11. Oktober 2010)
EUR 9,99
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