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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Thriller - Fan
Nachdem ich das Buch kurz nach Erscheinen der englischen Ausgabe "Blood Men" gelesen habe, konnte ich es kaum noch erwarten bis nun auch die deutschsprachige Version erschienen ist.

Das Buch beschreibt die Geschichte von Edward Hunter, der alles hat um ein perfektes Leben zu leben. Einen tollen Job und eine perfekte kleine Familie begleiten ihn durch sein...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von maxs

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Story, schlechte Umsetzung
Gleich vorab das Geständnis: Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen. Der Klappentext versprach zwar einen spannenden Thriller, doch eigentlich hätte ich bei dem Wort "Dämon" schon hellhörig werden müssen. Viel zu sehr ging es mir nämlich irgendwann in die Dan-Wells-Richtung, und schon dessen erstes Buch habe ich abgebrochen.

Es...
Vor 14 Monaten von yourtimewillcome veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER HÄNDLER DES TODES, 6. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Als Neunjähriger erlebte Edward Hunter die Verhaftung seines Vaters wegen Serienmordes an Prostituierten. Damit zerbrach die Familie. Seine Mutter beging Selbstmord und überliess Edward den Psychiatern als Studienobjekt. Seine Schwester schlug den gleichen Weg ein wie die Opfer des Vaters und starb an Drogen. Heute ist Edward selbst Familienvater und führt ein gutbürgerliches Leben. Die Gewalt holt ihn im Moment ein, als seine Frau bei einem blutigen Banküberfall kaltblütig erschossene wird. Die Räuber entkommen spurlos. Es ist der Tag, an dem Edwards perfekte Welt einstürzt und sich seine Zukunft zerschlägt. Nach den Schuldgefühlen, dem Schmerz, und der Trauer keimt seine Wut dermassen auf, dass er befürchtet, die Dämonen, die seinen Vater zum Monster machten, könnten nun auch ihn zu fassen kriegen. Je mehr er darüber nachdenkt, umso mehr verschiebt sich alles, scheint ihn zu verwandeln und ihn unaufhaltsam in einen Rachestrudel zu ziehen, dem zu entreissen ihn der mitfühlende und engagierte, aber überforderte Detective Schroder mit allen Mitteln versucht. vergeblich, denn die Ereignisse beginnen sich zu überstürzen und gipfeln in einem äusserst erschütternden Ende.

Fazit: Ein nonstopp mitreissendes Buch hat hier das Wort. Die sorgfältig konstruierte Geschichte beinhaltet ein höchst beeindruckendes Drama mit ausgetüftelter Handlung. Es ist ein virtuos choreografierter Tanz um Schuld und Sühne. Das ist Cleave in Bestform. Sein actiongeladener, nervenaufreibender, streckenweise sehr brutaler und unterkühlter Psychothriller lässt keinen kalt. Er deckt das gesamte Gefühlsspektrum vom Sarkasmus bis zum Herzschmerz, von der Idylle bis zum Grauen ab. Erstaunlich, wie dies der Autor mit einfachen und knappen Worten meistert. Eben ein Meister seines Fachs. Ohne lange tiefenpsychologische Ausführungen zeichnet Cleave ein Bild eines getriebenen Menschen, schildert, wie dieser in den Sog seiner Abgründe gerät, gegen seine Dämonen kämpft und macht den Leser auch mit den übrigen Figuren schnell und überzeugend vertraut. Der Rachedurst Edwards verleiht seiner Rolle als fürsorglicher Familienvater eine morbide und abgründige Doppelgesichtigkeit - und damit den eigentlichen Reiz dieser Hauptfigur. Cleaves staubtrockener, mit pechschwarzem Humor untermalter Erzählstil ist bildhafter und dramatischer als jede blumige Lyrik. Ätzender Sarkasmus alterniert mit unglaublich tiefschürfenden und einfühlsamen Schilderungen, die Gefühlsstürme auslösen. Er berührt die Seele der Leser und ruft ihre Gefühle wach wie Donnerschläge. Damit macht er sie zu einem Teil der Geschichte. Auch die wie beiläufig und unbeabsichtigt in Nebensätze eingestreuten Aussagen treffen den Leser wie plötzliche Hiebe in die Magengrube. Solche dramatische Raffinesse, gepaart mit der knappen und direkten Sprache und der Action ohne überflüssigen Handlungsballast konfrontieren den Leser mit einer Unmittelbarkeit der Ereignisse, die ihn perplex machen. Damit gewinnt die Story an Tempo und Spannung, die seinesgleichen sucht. Dazwischen übt Cleave massive Kritik an der Gesellschaft, an menschlichen Unzulänglichkeiten und zeichnet ein extrem negatives Bild seiner Heimatstadt Christchurch. Allein sein Schreibstil ist höchster Lesegenuss und Kopfkino vom Feinsten.
Das Finale ist alles andere, als man es von diesem Roman-Genre erwartet, aber so realistisch und erschütternd, dass es den Puls rasen lässt. Ein Roman mit Suchtpotential.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Cleave von allen - ein MUSS für jeden Thriller Fan !, 21. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
"Der Tod in mir" ist in meinen Augen das bisher beste Werk von ihm. Er schafft es mit diesem Thriller, die Leser von der ersten Minute an zu fesseln und gestattet es ihnen nicht, den Roman aus der Hand zu legen. Spannung, extrem hohes Tempo und eine extra Portion Härte zeichnen "Der Tod in mir" aus. Wer Paul Cleave kennt, der weiß natürlich, dass auch der extrem schwarze Humor bei ihm niemals zu kurz kommt. Zwei weitere typische Merkmale, die Paul Cleave wie kein Anderer inne hat sind, dass fast alle Charaktere aus den voran gegangenen Romanen auch hier wieder einen Gastauftritt bekommen und das Erzählen der Story in der "Ich" Form darf auch nicht fehlen. Ein klarer Lese-Tipp, ein Muss für alle Thriller Fans.

Edward Hunter ist ein ganz normaler Buchhalter, seine Frau ist ebenfalls Buchhalterin und sie haben eine 6 jährige Tochter. Eine ganz normale Familie sollte man meinen, wenn da nicht die Vergangenheit von Edward wäre, oder sagen wir mal, die Vergangenheit seines Vaters. Sein Vater Jack sitzt seit 20 Jahren wegen elffachen Mordes an Prostituierten im Gefängnis. Die ganze Stadt ist der Meinung, dass Edward dasselbe Gen wie sein Vater in sich trägt und eine tickende Zeitbombe ist, die nur darauf wartet, explodieren zu können. Als dann an einem Freitag vor Weihnachten die Bank überfallen wird, in der sich das Ehepaar Hunter befindet, nimmt das Unheil seinen Lauf. Seine Frau wird aufs brutalste niedergeschossen und stirbt in seinen Armen. Er ist verzweifelt, am Boden zerstört und die Polizei tappt im Dunkeln wer sich hinter Tat verbirgt. Eine innere Stimme meldet sich in ihm, die ihm rät, das Heft in die Hand zu nehmen und die Mörder seiner Frau selbst aufzuspüren. Sein Vater hörte auch auf seine innere Stimme und was dann passierte, weiß Edward nur zu gut. Als dann auch noch seine Tochter entführt wird, läuft alles aus dem Ruder und ein Kampf um Leben und Tot beginnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch! spannung ohne Ende!, 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Tja, was soll ich groß schreiben. Ich bin kein Rezensent in Reinkultur. Ich gebe nur meinen Senf ab, und das auf meine Art und weise. Kurz und knackig. Aber genug.
Nach den drei ersten Romanen hatte ich etwas Angst, dass das Niveau vielleicht etwas schwächer wird. Aber Pustekuchen: die Idee ist super, die Umsetzung genauso! Was soll ich sagen: es ist spannend, die Dialoge sind weltklasse, und es ist Tempo drin. Keine Seite, die man einfach mal so überfliegen möchte.
Mein bisheriger Favorit von Cleave was "Der siebte Tod". Die beiden Nachfolger waren zwar gut, aber nicht mehr sooo gut. Das vierte Buch steht mindestend auf derselben Stufe wie "Der siebte Tod!"

Kaufen, lesen und einfach Spaß haben. Und die anderen Rezensionen vergessen. Da dürfte überall das gleiche stehen! (überall 5 Sterne) :-)
Lieber gleich die Bestellung aufgeben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 10. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Nachdem ich das Buch innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschungen habe, will ich mich hier meinen Vorrednern anschließen und meinen Eindruck zu Paul Cleaves Thriller kurz zusammenfassen.

Zum Inhalt will ich gar nicht mehr viel hinzufügen. Die Grundfakten sind bereits in den voran gegangenen Rezensionen zu lesen.
Vielleicht noch kurz erwähnt, wer die vorgehenden Bücher von Paul Cleave gelesen hat, wird auch in diesem Buch einige Charaktere dieser wiederfinden. Wenn auch nur als "Gastspiel".

Die Story um Edward Hunter steckt voller überraschungen, geschickte Wendungen bauen die Spannung zu beginn auf, die sich meiner Meinung bis zum Ende hält.
Wer, wie ich, den Schreibstil und schwarzen Humor der ersten 3 Romane mag, wird auch bei diesem Buch nicht enttäuscht sein.

Absolute Kaufempfehlung. Denn wer will nicht die schlimmste Woche von Endward Hunters Leben miterleben.
Und danach wissen auch Sie: Wird Edward genauso Böse, wie sein Vater war?

Das Buch ist für mich eies der Highlights des Jahres - deshab auch von mir 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwingender Thriller, 10. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Auch der neue Cleave ist wieder spannend von Anfang an und bis zum Schluß packend geschrieben. Die besondere Ausgangssituation von Hauptfigur Hunter und dessen Ängste uns seine Herkunft und die von ihm damit verbundene genetische Selbstverurteilung lassen einen zwingenden, logischen und trotzdem immer überraschenden und packenden Thriller entstehen. Gut geschrieben - auch wenn ich das englische Original noch besser finde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Er kanns besser, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Ich habe schon mehrere Bücher von Paul Cleave gelesen….
Der Tod in mir war nicht ganz mein Ding
Bis ca. 100 Seiten gab es nur Trauerbewältigung anschließend Racheakte….mit einen nicht erwarteten Ende.

Etwas fehlt die Raffinesse …und die Schreibbrillanz wie in einigen anderen Romanen von Paul Cleave
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen mittelmäßig und in Teilen völlig abwegig, 29. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch ist in Ansätzen ganz gut. Leider gibt es aber einige Passagen, die unglaubwürdig und unlogisch sind. Am schlimmsten finde ich die Szene, als Edward Hunter seinen Vater, einen verurteilten Serienkiller, befreit. Der Serienkiller liegt nach einem Anschlag auf sein Leben in einem öffentlichen Krankenhaus in einem Zimmer zusammen mit 5 weiteren Patienten. Wenigstens ist der mit Handschellen ans Bett gefesselt. Die Schlüssel für die Handschellen hat aber praktischerweise der einzige Wachmann, der zudem noch unbewaffnet ist. Weiß nicht, ob das in Neuseeland so üblich ist. Wenn ja, würde ich da nicht gerne hin wollen. Zudem geht einem die dauernd vorgebrachte Kritik an der Justiz, die ja Kriminelle nicht lange genug wegsperrt, ziemlich auf die Nerven. Letztlich ist das Buch ein Plädoyer für Selbstjustiz, weil es die Polizei ja nicht hinbekommt. Schließlich ist die Szene, als Hunter den Polizisten Schroder in der Badewanne ertränkt, um ihn später, nachdem er einen der bösen Bankräuber gerichtet hat, wiederzubeleben, ziemlich unrealistisch. Das Beste: Der Polizist war 4 Minuten ohne Sauerstoffversorgung und macht dann seinen Job weiter, als ob nichts gewesen wäre und ist sogar irgendwie noch auf der Seite Hunters. Völlig abwegig!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller des Jahres 2010!, 28. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Mit diesem Buch knüpft Paul Cleave ganz klar an die Qualität und Erzählgewalt von seinem Debüt "Der siebte Tod" an.
Meiner Meinung nach übertrifft der den Erstling noch.
Eine unglaublich dichte, spannungsgeladene Geschichte über einen Buchhalter dem das Liebste was er hatte genommen wurde.
Eine Geschichte über Rache, Gewalt, Geld und Familie.

Einzigartig wie es Paul Cleave hier schafft alle Aspekte zu einem Ganzen zu verbinden. Eine Achterbahnfahrt in die Abgründe des Menschen.

Gespickt (wenn auch nur an einigen Stellen, aber dafür deftig) mit seinem typischen schwarzen Humor.

Man versinkt von der ersten bis zu letzten Seite völlig in diesem Buch und scheint die Zeit völlig zu vergessen.
An einigen Stellen fragt man sich, was man selber tun würde wenn einem so etwas passieren würde.

Ein absoluter Pageturner, der selbst wenn man ihn ausgelesen hat, noch lange nicht aus dem Gedächtnis verschwindet.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuschend und völlig überzogen!, 19. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Es ist mir ein Rätsel, wieso dieser Krimi bisher so gute Bewertungen erhalten hat. Nach "Der siebte Tod", ein wirklich toller Thriller, war ich gespannt auf dieses Buch, welches mir von der Inhaltsbeschreibung gut gefallen hat.
Eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes spare ich mir, dieser wurde in den bereits vorliegenden Rezensionen ausführlich dargelegt.
Nachdem das Buch doch spannend startet, allein die Erzählform mit eher zwei Protagonisten, nämlich Edward Hunter selber sowie der ermittelnde Polizeibeamte, nimmt es allmählich die Form eines schlechten James Bond an. Ein enttäuschter Mann gegen eine Bande Schwerstkrimineller - und der Buchhalter gewinnt. Nach der Stelle im Buch, in welcher Edward erst einen Mann in der Badewanne ertränken soll (was er auch tut um nicht selber erschossen zu werden), überwältigt er natürlich den Kriminellen, bringt ihn kurzerhand um, um danach sofort den Ertrunkenen aus der Badewanne zu ziehen und wiederzubeleben - selbstverständlich mit Erfolg! Nach kurzem Wasserspucken ist der Ertrunkene natürlich wieder komplett einsatzfähig. Nach dieser Episode habe ich das Buch nur noch weitergelesen um das Ende zu erfahren. Hätte ich mir sparen können, nach weiteren, völlig an den Haaren herbeigezogenen Episoden, ist das Ende völlig unspannend und sehr vorhersehbar.
Fazit: Lohnt sich nicht und fliegt bei mir in die Verkaufskiste.
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5.0 von 5 Sternen +Einstieg +Schreibstil +Charaktere +Verlauf +Ende/Auflösung, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in mir: Thriller (Taschenbuch)
Mit eigenen Worten
Edward, Jodie und Sam sind eine glückliche Familie, es ist kurz vor Weihnachten und alles scheint gut zu sein. Bis Edward und Jodie sich entscheiden zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein.
Edwards Vater sitzt derweil im Gefängnis von Christchurch, weil er vor 20 Jahren hat er mindestens 11 Prostituierte ermordet. Die Leute glauben, dass Jack the Hunter seine Gene an Edward vermacht hat .. und vielleicht haben sie damit gar nicht so unrecht.

Wirkung
Das Buch hat wirklich die perfekten Farben für mich. Ich finde Thriller sollten dunkel gehalten sein und wenn sie nicht dunkel gehalten sind, dann sollten sie ein schauriges Motiv drauf haben. Bei diesem Buch ist das meiner Meinung nach sehr gut gelöst, weil einfach nur ein dunkler Hintergrund gewählt wurde und ein Grabkreuz in den Titel mit eingebaut wurde. Wirklich gut gemacht. Der Titel passt inhaltlich sehr gut zum Buch. Ich finde: super Covergestaltung.

Positives
Der Einstieg in die Geschichte ist sehr angenehm. Man lernt als erstes Edward und seine Familie kennen. Man begleitet sie durch ihren Alltag und ich muss sagen, dass ich Edward, Sam und Jodie gleich in mein Herz geschlossen habe. Und dann auf einmal nimmt die Geschichte ihren Lauf und ich man wird einfach in sie eingesogen. Der Autor hat einen Schreibstil, der den Leser voll und ganz vereinnahmt und ihn nicht wieder frei gibt. Mir hat am Schreibstil besonders gut gefallen, dass trotz des Mord und Totschlag Themas besondere Stellen mit sehr viel Emotionen geschrieben wurden. Manchmal sogar mit so viel, dass ich weinen musste. Die Charaktere waren für mich als Leser greifbar und vollkommen nachvollziehbar. Ich habe so sehr mit Edward gelitten in jeder einzelnen Sekunde. Das kam dadurch zustande, dass die Kapitel von Edward in der Ich-Erzähler Perspektive geschrieben waren und somit seine Gefühle und Gedanken frei gelegt hat. Aber auch Schroder konnte ich mir sehr gut vorstellen, seine Kapitel waren im auktorialen Erzählstil geschrieben. Ich habe Schroders innerliche Zerrissenheit sehr gut verstanden, einerseits mochte er Edward und andererseits konnte er ihm nicht helfen. Er tat mir irgendwie leid. Die Randpersonen der Geschichte waren ebenfalls gut beschrieben, wie zB Edwards Vater (Jack the Hunter). Er hat eine tragende Rolle im Buch gespielt, trat jedoch nicht so häufig auf, deswegen ist er für mich eine Randperson. Der Verlauf der Geschichte konnte mich absolut fesseln, auch wenn es mal eine Stelle gab, die mir ein wenig zu lang war, danach ging es aber wieder heiß her und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es hat mir besonders gefallen, dass der Verlauf immer wieder für eine Überraschung gut war. Ich hab immer gedacht "Jetzt aber." und dann war es doch nicht so wie ich es mir gedacht hatte. Vor allem das Ende hat mich überrascht und auch emotional sehr berührt. Ich fand das es ein gutes und logisches Ende war und ich konnte damit das Buch gut abschließend, aber loslassen wird mich das Buch wahrscheinlich länger nicht.
Es ist ein wenig schaurig, die Entwicklung zu verfolgen, die Edward durchmacht. Er ist anfangs ein ganz normaler Mensch mit einem ganz normalen Leben und durch einen einzigen Moment wird alles auf den Kopf gestellt. Es ist dieses "das könnte jedem von uns passieren Gefühl" was mich nicht mehr loslässt. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich reagieren würde, wenn es mir passiert wäre.

Negatives
Kein Kommentar.

Zitat
"Du hast gesagt, dass du das umsonst machst." "Das war vor dem ganzen ... Blut." [...] "Fünftausend", sagt sie. "Weißt du, wer ich bin?", frage ich sie. "Was? Ja, glaub schon. Aus den Nachrichten." "Dann weißt du ja, was mein Vater getan hat, oder?" Sie nickt. "Die Leute glauben, das liegt in den Genen. Willst du rausfinden, ob sie Recht haben?" "Vielleicht hab ich doch gesagt, dass ich es umsonst tue."

Bewertung
Note 1 {sehr gut}
Ein wahnsinns Buch. Wirklich wahr. Die Note eins hat dieses Buch auf jeden Fall verdient. Das Buch ist gekennzeichnet durch einen leichten Einstieg, einen emotionalen und spannenden Schreibstil, transparente Charaktere, einen spannenden Verlauf und ein wahnsinns Ende. Die Idee zum Buch finde ich wirklich genial und die Umsetzung konnte mich mehr als überzeugen.
Ich bin froh, dass ich dieses Buch endlich gelesen habe und kann es jedem Thrillerfan wärmstens empfehlen!
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Der Tod in mir: Thriller
Der Tod in mir: Thriller von Paul Cleave (Taschenbuch - 9. August 2010)
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