holidaypacklist Hier klicken Jetzt informieren Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos Learn More madamet HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen44
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. September 2010
Simon Scarrow entführt den Leser in ein weiteres Abenteuer der beiden Römer Präfekt Lucius Cornelius Macro und Zenturio Quintus Lucinius Cato. Der eine ein raubeiniger Soldat durch und durch und der andere ein feinsinniger Denker.

Als Puffer zwischen dem römischen Imperium und dem Reich der Parther liegt an einer strategisch bedeutsamen Oase der Stadtstaat Palmyra, der mit Rom verbündet ist. Durch eine antirömische Rovolte gerät das Machtgleichgewicht an der Ostflanke des Imperiums aus dem Gleichgewicht und ein römischer Außenposten wurde von den Parthern bereits bis auf den letzten Mann niedergemacht.
Der amtierende romfreundliche König Palmyras wird mit dem Kronprinzen in der Zitadelle der Stadt, vom zweitgeborenen Sohn Artaxes, belagert und die Parther seien bereits auf dem Weg um die Verräter gegen Rom und Palmyra zu unterstützen. Wenn Palmyra in die Hände der Parther fallen sollte, dann droht Rom ein Krieg den es nicht zu führen kann und auch nicht zu führen bereit ist.

Um dies zu verhindern sendet der umtriebige und ehrgeizige römische Gouverneur Syriens Cassius Longinus seine beiden alten Rivalen Macro und Cato auf diese selbstmörderische Mission. Neben dem Marsch durch die Wüste, feindlichen Angriffen, internen Reibereien, einer schönen Frau und dem waghalsigen Auftrag mit einer kleinen Truppe den König von Palmyra zu befreien und die Stadt gegen eine Armee der Pather zu verteidigen, droht den beiden Freunden auch noch ein heimtückischer Verrat...

Auf deutsch sind bisher fünf Bände erschienen, die Serie besteht mittlerweile aus zehn englischen Bänden wobei etliche Bände noch gar nicht auf deutsch erschienen sind.

1.Under the Eagle (2000) 1.Im Zeichen des Adlers
2.The Eagle's Conquest (2001) 2.Im Auftrag des Adlers
3.When the Eagle Hunts (2002) 3.Der Zorn des Adlers
4.The Eagle and the Wolves (2003) 4.Die Brüder des Adlers
5.The Eagle's Prey (2004)
6.The Eagle's Prophecy (2005)
7.The Eagle in the Sand (2006)
8.Centurion (2007) => 5. Centurio <=
9.The Gladiator (August 2009)
10.The Legion (November 2010)

Für das Verständnis der Handlung ist es nicht nötig die vorherigen Bände gelesen zu haben.

Fazit: eine sehr gut recherierte Story die den Leser von Anfang an fesselt.
Was mir gar nicht gefiel war die plumpe lieblos dahergeschriebene Romanze, die davon zeugt, dass der Autor keine Ahnung von Frauen hat.
44 Kommentare|52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2010
Ich habe vor Centurio das Buch "Zorn des Adlers" von Simon Scarrow gelesen. Während mir Zorn des Adlers eher wie eine Pflichtübung der Übersetzerin vorgekommen ist, wo teilweise völlig verwirrender Wortgebrauch den Lesefluss unterbrechen, bin ich von Centurio sehr positiv überrascht. Das Buch liest sich von Anfang bis Schluss sehr spannend. Centurio ist dabei in meinen Augen weniger ein historisch korrekt wiedergegebenes Geschichtsbuch als vielmehr ein spannender Abenteuerroman, der eines ganz bestimmt kann: unterhalten. Mehr habe ich nicht erwartet und von daher darf ich dieses Buch jedem wärmstens empfehlen, der zwar keinen tiefgründiges Historienepos sucht, aber auf historische Romane mit hohem Unterhaltungswert steht. Hier sind Sie genau richtig!

Nun würde ich leider einige der Vorgängerromane zu Centurio lesen, weil doch ständig immer wieder auf frühere Abenteuer der Protagonisten Cato und Macro hingewiesen wird. Leider werden diese bis auf Zorn des Adlers nicht mehr aufgelegt. Vielleicht habe ich Glück und Blanvalet oder Heyne geben sich einen Ruck und bringen eine Neuauflage der früheren Bücher.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2011
Wer 'Centurio' ließt oder sich entschließen sollte, das Buch zu lesen, muss mit einem rechen: Kampfhandlungen werden in den Vordergrund gestellt und man hat das Gefühl, als stehe man direkt daneben, wenn das Schwert den Kopf eines Gegners durchbohrt - was wirklich entsprechend beschrieben wird.
Dies ist kein Manko, denn immerhin ist 'Centurio' auch kein historischer Liebesroman! Es geht schlicht und einfach um Cato und Macro und die 2. Illyrische Kohorte und den "Alltag" des römischen Soldaten.

Trotzdem sind mir die beiden Hauptchraktere sympathisch und es gibt auch ab und zu eine gewisse Situationskomik.

Ein Fauxpas ist mir aber in bleibender Erinnerung geblieben: als Cato Macro von dem Tod des Hilfssoldaten erzählt, den er selbst verschuldet hat, erwähnt er mit keiner Silbe den Namen des Mannes. Aber ein paar Zeilen weiter spricht Macro den Namen aus. Woher wusste er ihn?

'Centurio' ist nicht mein erster Roman aus der Serie, den ich gelesen habe. Es ist aber nicht zwingend notwenig, die anderen vorherigen Bände gelesen zu haben, um die Handlung zu verstehen.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2010
"Centurio, ein historischer Roman". Nun gut, lassen wir es mal mit einem Kopfschütteln stehen. Denn trotz Scarrows Expertise als Dozent für Geschichte an der Universität Norfolk lassen sich geschichtliche Fakten in einer handvoll Sätzen zusammenfassen.
Die römischen Legionäre Macro und Cato werden in den Konflikt des kleinen Königreichs Palmyra entsandt, dessen König Rom zugeneigt, dessen rebellischer Sohn aber den feindseligen Parthern zugetan ist. Nach viel Blut und Morden, Schwertgeklapper und Bogenschiessen ist das Buch auch schon vorbei. Scarrow treibt seine Geschichte durchaus gelungen voran, was aber nicht so sehr an der Story liegt, sondern an seiner flüssigen Schreibe. An dieser Stelle komme ich nicht umhin zu sagen, dass mir Schlachtszenen in solchen Büchern immer sehr gefallen und darin liegt die Stärke des Autors. Geht es hingegen darum uns an dem Innenleben der Figuren teilhaben zu lassen, scheitert er an den von ihm geschaffenen stereotypen Charakteren. Macro ist der Haudrauf mit dem losen Mundwerk, eine Art Mischung aus Rambo 3 + Schwarzeneggers "Commando"-Figur. Cato hingegen ist intelligent, mutig und der Shooting-Star der Armee, der am Ende das Mädchen bekommt (ja genau, eine Liebesgeschichte gibt es auch.)
Was mir negativ auffiel, kann ich aufgrund meiner Unkenntnis der englischen Ausgabe weder dem Autor noch der Übersetzerin allein anlasten, möchte es aber erwähnen. Auf ca. 300 der knapp 550 Seiten wird gekämpft, marschiert, gedrillt - ja der Militärdienst ist hart und eintönig. Dummerweise werden uns die immer gleichen Wortfolgen an den Kopf geworfen: genagelte Stiefel, das Spähen über Schildränder, steigende Pferde, Blutspritzer in den Augen usw. Abwechslung sieht anders aus.
So kann ich, obwohl mir das Buch insgesamt gut gefallen hat, nur 3 Sterne geben. Um einen dauerhaften Eindruck zu hinterlassen hätte ich mir vor allem tiefgründigere (Neben-)Charaktere gewünscht, die mehr als nur das ein oder andere Klischee bedienen.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2010
Endlich. Nach langer Wartezeit gibt es endlich wieder ein Buch aus der Serie von Simon Scarrow. Es ist sehr gut zu lesen und spannend. Auch wenn sicher manche historische Wahrheit gebogen wird, ist dieses Buch eine Wohltat gegenüber vielen anderen Büchern, die auf der Erfolgswelle von "SPQR" aufgesprungen sind. Mittlerweile handelt ja fast jedes Buch über einen edlen Senator, der mit seinen Sklaven oder Freund irgendwelche Kriminalfälle löst. Dabei sind die überraschenden Wendungen, die zur Lösung eines Falls führt, meist sehr platt. Natürlich gibt es auch hier in der Geschichte Wendungen, bei denen man aber immer das Gefühl hat, dass es so eintreten könnte und logisch sind. Simon Scarrow schreibt spannende Abenteuer Geschichten und ist dabei auf seine Art sehr nüchtern, wenn es um Heldentum geht. Natürlich überleben seine beiden Helden, aber er versucht realistisch Schlachten, Leid und römische Eigenheiten darzustellen. Ich habe das Buch verschlungen. Ich hoffe das man auf den nächsten Teil nicht lange warten muss. Für Liebhaber von Romanen über die Römische Zeit, sollte immer bedacht werden, dass es sich hier um eine Abenteuerbuch handelt. Einen Wermutstropfen gibt es. Zwischen diesem Buch und den vier Vorgängern, gibt es noch drei weitere Bücher, die nicht auf Deutsch erschienen sind. Hoffen wir mal, dass dies noch geschieht.
11 Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2010
Ich gebe zu, Centurio ist mein erstes Buch von Simon Scarrow. Dem entsprechend habe ich die Vorgänger nicht gelesen und kenne die Hintergrundinformationen über die beiden Hauptcharaktere nur aus anderen Quellen. Doch selbst ewnn man die vorherigen Teile gelesen hat bleiben die Charaktere meiner Meinung nach relativ flach. Viele Elemente des Buches wie zum Beispiel die sich anbahnende Beziehung zwischen Cato und Julia sind nur sehr oberflächlich beschrieben; der Autor geht zu wenig ins Detail und verpasst es somit, dem Szenario die notwendige bzw. bei einem historischen Roman häufig erwartete Tiefe zu erzeugen. Von der Oberflächlichkeit aber mal abgesehen ist Centurio ein spannendes Buch, das vor allem mit einer dataillierten Beschreibung der Schlachtszenen punkten kann. Hier scheint der Autor die zuvor vermisste Detailliertheit vor allem durch die genaue Beschreibung der Verletzungen wieder gut machen zu wollen.
Wer Lust auf ein paar spannende Scharmützel vor historischem Hintergrund hat, kann Centurio bedenkenlos kaufen. Ein "echter" historischer Roman, bei dem man auch etwas über die Hintergründe und Gegebenheiten der jeweiligen Epoche erfährt, ist Centurio aber nicht. Es ist schlicht eine weitere Folge aus einer mittlerweile recht ansehnlichen Serie von Abenteuern, die man nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen haben muss. Und an die "Uthred-Saga" von Bernard Cornwell kommt Simon Scarrow trotz des Zitats auf dem Titel aber nicht heran!
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2011
Beim Kauf dieses Buches wusste ich nicht, dass die Geschichte um Macro und Cato Teil einer Serie ist. Die gute Nachricht ist daher, dass man auch als Quereinsteiger dieses Buch beruhigt kaufen kann. Zwar bekommt man schnell mit, dass es eine Vorgeschichte gegeben haben muss. Dies wirkt sich jedoch nicht störend auf den Lesefluss aus, da die Geschichte grundsätzlich in sich geschlossen ist.

Simon Scarrow ist mit seinen Helden Macro und Cato der große Wurf gelungen. Denn er bringt uns die Geschichte Roms in seiner Blütezeit mit routiniertem Erzählstil näher. Im vorliegenden Buch gilt es für Rom seine Interessen gegenüber dem Partherreich zu wahren. Im Königreich Palmyra, das als Pufferstaat zwischen den beiden großen Reichen liegt, hat der jüngste Sohn des Königs eine Rebellion gegen den eigenen Vater angezettelt.
Da das schwarze Schaf eher den Parthern zugeneigt ist, muss der Statthalter von Syrien Longinus eingreifen. Er schickt Macro und Cato als Vorhut los, um den romtreuen König zu unterstützen. Was so einfach klingt, ist eine harte Mission, die wir auf fast 600 Seiten (allerdings recht große Schriftzeichen) begleiten.

Scarrow schreibt gute Abenteuergeschichten, in die er seine umfassenden Recherchen über diese Epoche einfließen lässt. Dadurch gewinnt die Saga um Macro und Cato enorm an Qualität, wobei man dem Autor nicht den Vorwurf machen kann, dass er sich übermäßig in Details ergeht. Dennoch erahnen wir, welche Elitetruppen die römischen Legion zu ihrer Glanzzeit darstellten, und schon deswegen ist das Buch - und wahrscheinlich die ganze Serie - lesenswert.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2010
Die Bücher von Simon Scarrow sind für einen an der römischen Armee Interessierten flüssig und spannend zu lesen. Schade nur, daß nach den ersten vier Adler-Bänden jetzt auf einmal der achte auf Deutsch erscheint, die fehlenden drei aber noch nicht übersetzt sind. Es stimmt schon, daß man keinen der vorangegangenen Bände der Serie kennen muß, um sich in der Geschichte zurechtzufinden, aber schaden würde es trotzdem nicht, weil hin und wieder Bezug auf das Geschehen genommen wird, das der Handlung voranging, und da hat man einerseits (kleine) Wissenslücken, und andererseits wird man neugierig auf etwas, worauf man (noch) keinen Zugriff hat.
Scarrow ist ein blendender Kriegsberichterstatter. Man spürt, daß die römische Armee seinen Geist und seine Seele beflügelt. Deshalb sind seine Beschreibungen von Taktiken und Manövern in der Schlacht recht lebendig und wirklichkeitsnah. Menschliche Regungen sind weniger Scarrows Metier. So verwundert es mich - bei aller Begeisterung für die Handlung - immer wieder, mit welcher Lässigkeit Macro und Cato in einen Kampf gehen. (Ob sie wissen, daß sie als "Hauptdarsteller" nicht sterben werden?) Und auch die Liebesgeschichte zwischen Cato und Julia ist sehr hölzern. Wenn Scarrow nach nur skizzierten Zutraulichkeiten wieder einen Kampf beschreibt, merkt man sofort, wo seine wahre Leidenschaft liegt.
Dies sind allerdings die einzigen Schwächen, die man den Büchern Scarrows - und im besonderen "Centurio" - vorwerfen kann. Für Freunde bzw. Liebhaber der römischen Antike und der Legion ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2012
Der Heyne-Verlag hat den 8. Band der Adler-Reihe mit einem sehr schönen Cover versehen. An die übliche Kurzbeschreibung des Buches und des Autors schließen sich noch zwei Karten, eine des Östlichen Reiches und eine der Stadt Palmyra, an. Dann folgt die bei den Adler-Büchern übliche kurze Vorbemerkung zu den Legionen und Hilfskohorten. Sozusagen als Bonus schließt sich nach dem Haupt-Roman noch eine 33-seitige Kurzgeschichte mit dem Titel Blutschuld an, die ein Jahr aus dem Leben des Protagonisten Macro zeigt. Hierin erfährt der Leser etwas aus dem Leben des 16/17-jährigen Macro und wie dieser zu einem Legionär geworden ist.

Scarrows Schreibstil liest sich flüssig. Die Schlachtszenen werden schonungslos und intensiv beschrieben. Nachdem ich bisher die ersten drei Bände der Adler-Reihe von ihm gelesen habe, was bereits über ein Jahr her ist, kommt es mir so vor, als ob er seinen Schreibstil verbessert hat. Kann natürlich auch an der Übersetzung liegen. Jedenfalls wirklich gut zu lesen. Da die beiden Protagonisten Cato und Macro hier als Kohorten-Kommandanten agieren, beschreibt Scarrow jetzt weniger die Kleinigkeiten aus dem Leben eines einfachen Legionärs, sondern widmet sich jetzt mehr den strategischen und politischen Überlegungen dieser Zeit. Dies gelingt ihm derart spannend, dass ich das 590-seitige Buch innerhalb weniger Tage gelesen hatte.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht das kleine Königreich Palmyra, welches als Puffer zwischen dem römischen und dem Partherreich liegt. Als dort ein Bürgerkrieg ausbricht, werden die Kohorten von Macro und Cato als schnelle Vorauseinheit nach Palmyra geschickt, um die römischen Interessen zu wahren. Da gleichzeitig eine Armee der Parther unterwegs ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Zumal die Verbündeten Roms in der dortigen Zitadelle eingeschlossen sind. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten. Nur so viel, Cato verliebt sich in Palmyra in die Tochter des dortigen römischen Botschafters.

Scarrow hat es geschafft, dass ich mich gut in die damalige Zeit hineinversetzen konnte und seine Schlachtenbeschreibungen, erreichen zumindest ansatzweise das Niveau von Bernard Cornwell, seinem schriftstellerischen Vorbild. Von mir erhält der Roman 5 Sterne - absolute Leseempfehlung!

Nachfolgend noch die mir bekannten Romane der Adlerreihe in zeitlicher Abfolge, leider liegen die Bände 6-7 bisher noch nicht in deutscher Übersetzung vor. Der Heyne-Verlag holt dies aber nach - Band 6 erscheint im September 2013 in deutsch, Band 7 im Februar 2014.

1. Im Zeichen des Adlers (2003)
2. Im Auftrag des Adlers (2004)
3. Der Zorn des Adlers (2005)
4. Die Brüder des Adlers (2005)
5. Die Beute des Adlers (2005)
6. Die Prophezeiung des Adlers (9.9.2013) / The eagles prophecy (2008)
7. Die Jagd des Adlers (14.2.2014) / The eagle in the sand (2007)
8. Centurio (2010)
9. Gladiator (2011)
10. Die Legion (2012)
11. Die Garde (2012)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2011
Die Geschichte ist im Kern spannend : Die Römer tragen einen Grenzkonflikt mit ihren alten Feinden, den Parthern, aus. Dabei geht es vor allem um das Stadtkönigreich Palmyra, welches die Parther gern in ihre Hände bekommen würden. Die Hauptfiguren, der Zenturio und sein Freund, haben den Auftrag, den ersten Ansturm der Parther abzuwehren, bis Verstärkung kommt. Dabei müssen sie militärisch,diplomatisch und als "Agenten" tätig werden, Kommandounternehmen inklusive. Die "Militärstrategen" oder "Militärhistoriker" unter den Lesern kommen bestimmt auf ihre Kosten.
Obwohl aber viel gekämpft, intrigiert und gekundschaftet wird, bleiben die Hauptfiguren ziemlich blass, weil sie m.M. als Persönlichkeiten zu knapp und zu stereotyp aufgebaut oder beschrieben sind. Das geht zu Lasten des Spannungsbogens, denn ich blieb gegenüber dem Schicksal der Figuren ziemlich distanziert (Nach der Devise : Was schert es mich, ob der Zenturio einen Pfeil abkriegt ? Ich kenne ihn ja nicht !).
Außerdem ist dies definitiv kein historischer "Frauenroman", denn von Schicksal, Liebe und großen Emotionen gibt es nur oberflächliche Spuren. Die auch ziemlich überraschungsfreie Geschichte ist aber solide geschrieben, so dass man sie gut lesen kann. Normalerweise lese ich gute Romane auch mehrmals. Dazu lud dieser Roman mich aber nicht ein.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden