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5.0 von 5 Sternen wer ist der Mörder, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Blinde Wut: Thriller (Taschenbuch)
Sarah Erroll wird in ihrem Haus auf grausame Art und Weise ermordet. Fußabdrücke von Schuhen und Stimmen sind das einzige von den beiden Tätern was vorhanden ist und Geld haufen weise Geld in der Küche unter einem Geheimfach im Tisch.

Die schwangere Policistin/ Detektivin Alex Morrow versucht den Fall auf zu klären und steht vor einem Rätsel.

Wer sind die Täter, warum wurde Sarah ermordet, wo kommt das ganze Geld her??

Fragen die im laufe der Geschichte geklärt werden und ein für mich etwas unbefriedigendes Ende zurück lassen. so ist es eine sehr gute Geschichte, die Gefühle der einzelnen Personen kommen sehr gut rüber.
gerne hätte ich noch erfahren wie die beiden verurteilt werden. das fehlt mir etwas, trotzdem werde ich das buch nochmal lesen.
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5.0 von 5 Sternen Erschütterndes und großartiges Buch, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Blinde Wut: Thriller (Taschenbuch)
Mit dem Etikett "Thriller" tut man sich hier eigentlich schwer, denn da denken die meisten LeserInnen wohl eher in die falsche Richtung. "Krimi", nun, irgendwie auch nicht, denn hier weiß man von Anfang an, wer wen tötet. Darum geht's gar nicht. Und doch eines der spannendsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe: Da werden harte Schicksale aufgerollt, die krassen sozialen Unterschiede in Großbritannien vorgeführt, jeder einzelne Erzählstrang ist für sich eine spannende Geschichte.
Kay Murray, Mutter von vier Kindern (und jedes hat einen anderen Vater) steht bei Polizei und Lesern im Verdacht, die wohlhabende, inzwischen verstorbene Mrs Erroll bestohlen zu haben, bei der sie als Pflegekraft arbeitete. Zwei ihrer Söhne geraten unter Mordverdacht an Sarah Erroll, der Tochter der alten Dame. Sarah Erroll, Edelprostitutierte, scheint auch ein enges Verhältnis zu dem Finanzmanager Lars Anderson gehabt zu haben, enger als das zu anderen Klienten. Lars Andersons Familie wiederum ist ein sprachlos machendes Beispiel für das Leben in obszönstem Wohlstand, an dem letztlich alle zerbrechen: Lars Anderson bringt sich um, seine Tochter Ella dreht durch, seine Frau Moira kann nur noch mit Tabletten leben, und sein Sohn Thomas läuft Amok. Kurz vorm Selbstmord seines Vaters erfährt er von ihm, dass es noch eine zweite Familie gibt. Die Kinder, die Lars mit dieser Frau hat, sind genauso alt wie Ella und Thomas, und offenbar leben sie ein Leben, wie es sich Thomas immer gewünscht hätte. In blinder Wut versucht Thomas, die Geliebte des Vaters ausfindig zu machen, und gerät an die Falsche, an Sarah Erroll.
Diesen Mord klärt Alex Morrow, schwanger mit Zwillingen im 5. Monat und schon bekannt aus dem Buch "In der Stille der Nacht", auf. Auch hier ist nichts, wie es scheint, weder auf der Polizeistation, noch in ihrem komplizierten Privatleben. Es ist nicht wegen einer seltsamen Beziehung kompliziert - sie ist verheiratet, der Mann freut sich wie sie auf die Kinder - sondern wegen ihrer leiblichen Familie. Ihr Bruder ist einer der bekanntesten Verbrecher in Glasgow, ihr jüngst verstorbener Vater ebenfalls jemand, von dem die Kollegen auf dem Revier besser nichts wissen sollten.
Unglaublich dicht und spannend erzählt, die Geschichten wunderbar miteinander verwoben, sehr fesselnd.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Ende war alles ein Irrtum ..., 11. Dezember 2011
Von 
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Blinde Wut: Thriller (Taschenbuch)
Am Ende war alles ein Irrtum und die Folge von Verkettungen unterschiedlicher Schicksale, die auch den Leser in einen Strudel fehlgeleiteter Bewertungen hineinreißen. Dass die die zuständige Kommissarin Alex Morrow im fünften Monat Zwillinge unter dem Herzen trägt und kein wirklicher Lebenspartner in der Nähe ist, macht den Thriller von Null auf Hundert besonders weiblich. Mehr geht wirklich nicht. Die Zeitnähe des Romans ist genau so schnell hergestellt, weil Sarah Erroll die Geliebte eines verhassten Börsenmaklers ist.

Lars Anderson verwöhnt das junge Call-Girl zwar, hält sich neben der Mutter seines fünfzehnjährigen Sohnes Thomas jedoch eine Parallelfamilie mit inzwischen gleichaltrigen Kindern. Als ihm alles zu viel wird und er auch noch die Einlagen seiner Spekulanten in den Sand setzt, gibt er seinem ahnungslosen Sohn einen Hinweis. Und der Internatsschüler Thomas hat nur ein Ziel: die Mutter der Parallelfamilie umzubringen.

Das wäre ihm auch fast gelungen, allerdings landet er im Haus der falschen Geliebten, die als Prostituierte die Pflegekosten für ihre alzheimerkranke Mutter verdient. Prompt geraten alle bisherigen Pflegerinnen der inzwischen auf natürliche Weise verstorbenen Alten unter Mordverdacht. Eine der Pflegerinnen ist Kay Murray, die chaotische alleinerziehende Mutter zweier Teenager und frühere Freundin der Komissarin Alex Morrow.

Denise Mina zeichnet ihre Charaktere sehr fein und mitfühlend, was die scheinbare Ausweglosigkeit ihrer Schicksale betrifft. Leider ist die Zusammenballung dieser Extreme dann doch ein bisschen zu viel des Guten/Tragischen; weniger wäre vermutlich mehr gewesen.
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Blinde Wut: Thriller
Blinde Wut: Thriller von Denise Mina (Taschenbuch - 9. November 2011)
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