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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mörderischer Spaß für Zwischendurch :)
Vor ungefähr vier Jahren fiel dem Protagonisten eine Leiche vor die Füße... und ehe er sich versieht, wurde aus dem jungen Mann ein Serienkiller. Mit einer Killerblockade. Denn das Portemonnaie des Killers führt ihn nach Chicago, wo er Mitglied eines Serienkillerclubs wird, ohne jemals einen Menschen ermordet zu haben. Allerdings glauben die anderen...
Veröffentlicht am 1. April 2010 von Shay

versus
3.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Lesevergnügen
Klappentext:

Serienkiller sind auch nur Menschen

»Ich schätze, es geschieht nicht alle Tage, dass dir ein toter Serienkiller zu Füßen liegt.« Mit dieser Erkenntnis beginnt für unseren neugierigen Helden eine Odyssee in eine unglaubliche Welt. Nachdem er in der Brieftasche des Toten eine mysteriöse Einladung gefunden hat,...
Vor 11 Monaten von R. Pörings veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mörderischer Spaß für Zwischendurch :), 1. April 2010
Von 
Shay (Schwinde, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
Vor ungefähr vier Jahren fiel dem Protagonisten eine Leiche vor die Füße... und ehe er sich versieht, wurde aus dem jungen Mann ein Serienkiller. Mit einer Killerblockade. Denn das Portemonnaie des Killers führt ihn nach Chicago, wo er Mitglied eines Serienkillerclubs wird, ohne jemals einen Menschen ermordet zu haben. Allerdings glauben die anderen Mitglieder, dass er der bekannte "Grandson of Barney" ist. Ist er nun aber nicht, freundet sich jedoch mit dem Gedanken an und lebt seit dem unter den Mördern. Und wird einer von ihnen, denn bald kommt ihm der eine oder andere auf die Spur und findet heraus, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Diese Mäuler müssen natürlich gestopft werden und so tut er letztendlich doch das, was den Club eben ausmacht. Problematisch wird die Sache allerdings, als ein FBI-Agent ihn aufsucht und mit Fotos einer Tat erpresst. Er hat eine Aufgabe für Doug: Töte die anderen Clubmitglieder...

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Das Buch ist kein Meisterwerk, aber sehr unterhaltsam geschrieben. Es vertritt definitiv die Meinung "Serienkiller sind auch nur Menschen". Und hat damit Recht. Denn auch die Hauptpersonen der Geschichte haben ganz normale Probleme wie du und ich. Na ja und eben die Eigenart, Menschen zu töten. Der Schreibstil des Autors ist amüsant und lässt einen fast durchgehend schmunzeln. Es liest sich relativ schnell und ist daher auch gut für Zwischendurch geeignet.
Natürlich ist letztendlich nicht jeder das, was er vorgibt und die Wahrheit kommt erst am Ende heraus. Wenn man einige solcher Bücher kennt, weiß man auch schon vorher ungefähr, wo der Haken an der Geschichte ist, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten! Viel eher lege ich das Buch allen Freunden von schwarzem Humor, Satire und leichten Genüssen ans Herz. Es ist wirklich mörderisch gut! :)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf spezielle Art sehr unterhaltsam..., 24. Dezember 2010
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
Als erstes fiel mir bei diesem Buch das schlichte, aber aussagekräftige Cover auf, und nach der Lektüre des Klappentextes war klar, das muss ich haben. Die Idee, dass jemand durch Zufall Mitglied in einem Club von Serienmördern wird versprach eine Geschichte, die besonders ist und genauso war es dann auch...
Die Mitglieder dieses Clubs sind allesamt verkorkste und skurrile Charaktere (grundsätzlich war daran Mutter schuld...), die sich als Decknamen die Namen von Schauspielern gegeben haben. Der namenslose Neuling, der hier seine Geschichte erzählt, nennt sich fortan Douglas Fairbanks jr. und wird bald ein wertvolles Mitglied des Vereins. Den anderen macht er vor, unter einer Blockade zu leiden, um zu erklären, weshalb er nicht mordet.
Ihre Unterhaltungen sind absolut kurzweilig, mal brüllend komisch, mal einfach nur zum Schmunzeln, aber immer voll schwarzem Humor. Klar wird schnell: auch Serienkiller brauchen jemanden, der sie lieb hat.
Jahrelang führt Douglas nun ein wunderbares Leben, fühlt sich unter den Mördern akzeptiert und gut aufgehoben, doch kompliziert wird es, als der FBI-Agent Wade auftaucht. Der möchte nämlich, dass Douglas alle Mitglieder des Clubs um die Ecke bringt. Jetzt hat er wirklich ein Problem und muss endlich das sein, was er vorgibt zu sein...

Von nun an wird fröhlich vor sich hingemordet, als Leser ist man aber eher angetan als schockiert. Man muss durchaus ein wenig abgehärtet sein, aber sämtliche Morde sind perfekt auf die Opfer zugeschnitten und passen einfach in die Story. Hier und da blitzt Humor à la Quentin Tarantino auf, der dieses Buch sicher großartig verfilmen könnte.
Eine schräge Story, zwar nicht durchgehend spannend, aber flüssig zu lesen und insgesamt und auf spezielle Art einfach sehr unterhaltsam.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend und herzerfrischend anders, 29. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
Ich hab mir aufgrund des Klappentextes eher einen Krimi/Thriller mit "witzigen Showeinlagen" erwartet. Aber das Buch ist viel besser: es ist mit schwarzem Humor getränkt, die Idee und Handlung so abartig und ungewöhnlich: ein Stammtisch, wo der letzte Serienmord zum Schenkelklopfer wird; ein Protagonist der sich endlich mal in einer Gesellschaft "akzeptiert" fühlt und zum Wohle seiner Mitgliedschaft über Leichen geht ... und ein überraschendes Ende!
Hab vorher noch nie so ein Buch in der Hand gehabt und die Latte für zukünftige "Thrillerkomödien" liegt jetzt hoch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustige Abwechslung, 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
Ich steh normalerweise auf "richtige" Thriller und habe mich von Komödien eher fern gehalten.
Ich muss jetzt aber sagen, dass mir das Buch super gut gefallen hat und ich an mehreren Stellen gelacht habe, dass mir sogar die Tränen kamen. Meinen Humor hat der Autor getroffen.
Ich kann das Buch nicht jedam empfehlen, aber den Thrillerfans, die mal eine lustige Abwechslung neben den packenden Thrillern erwünschen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Serienkiller mit Spaßfaktor!, 18. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
"Ich schätze, es passiert nicht alle Tage, dass dir ein toter Serienkiller zu Füßen liegt." Nein, das passiert tatsächlich nicht oft und doch hat der Leser den Verdacht, dass dies nicht der einzige Tote sein wird, der den Weg des Protagonisten kreuzt. Die Identität des anderen annehmend begibt sich unser Held auf eine Reise nach Chicago, geführt von einer Anzeige einer Zeitschrift, welche er in der Brieftasche des Toten aufgelesen hat. Dort angekommen findet er sich in einem heruntergekommenen Club unter Persönlichkeiten wie Errol Flinn, Chuck Norris oder auch Cher wieder - um jedoch festzustellen, dass es sich hierbei nur um Decknamen von Psychopathen und Freaks handelt, welche ihre Mord(s)geschichten zum Besten geben. So sehr er auch die Gemeinschaft genießt, kommt Douglas Fairbanks Jr, wie sich der Protagonist nun nennt, schon bald in Bedrängnis und dem geneigten Leser wird klar, dass nach kurzer Zeit der erste Kopf rollen wird...
Jeff Povey führt den Leser in eine herrlich schwarz-komische Welt, in der der Held, der vorerst keiner sein wollte, oftmals auf die Probe gestellt wird. Ein Mann ohne wirkliche Perspektive wird zu einem Killer, auch wenn er dazu gezwungen wurde, doch macht er seinen Job gut. Zu gut, sodass das FBI ihn verdächtigt, der gefürchtetste Killer überhaupt zu sein. Der Schluss ist sehr gut gelöst, denn der Autor führt den Leser auf eine falsche, aber zugleich etwas zu deutliche Fährte, um nachher doch zu zeigen, dass alles anders kommt. Fans von Bazells "Schneller als der Tod" oder Depps "Die Stadt der Verlierer" werden mit diesem Buch viel Spaß haben. Zwerchfellakrobatik inklusive.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was Erol Flynn, Cher und Tony Curtis gemeinsam haben ..., 22. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
... sie alle müssen als Decknamen für Serienkiller herhalten, die sich in regelmäßigen Abständen zum Clubabend treffen, um sich die neuesten "G'schichtln" zu erzählen. Der Erzähler des Buches stößt zu dem Club, weil er selbst als Opfer eine Serienkillers sich zur Wehr setzte und den Mörder tötete. Beim Durchsuchen der Taschen entdeckt er dessen wahre Identität und die Verbindung zum Club. Er beschließt kurzerhand sich als Killer auszugeben und dem Club beizutreten. Bald schon muss er jedoch selbst das "Handwerk" erlernen, denn nach und nach wird sein Identität bekannt, und weil er selbst den Club auf keinen Fall verlassen will, werden die vermeintlichen Aufdecker kurzerhand zur Strecke gebracht. Als ihm schließlich auch noch das FBI um seine Hilfe bittet, hat "Douglas Fairbanks jr." alle Hände voll zu tun.
Der vorliegende Roman ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Komödie, garniert mit einer gehörigen Menge schwarzen Humor und Skurilität. Es ist ein typisches Buch, das man einfach liest, seinen Spaß daran hat und danach weglegt, ohne dass es Spuren hinterlässt. Aber es gelingt dem Buch durchaus, den Leser für Stunden zu unterhalten.
Wer schwarze Komödien mag, wird seine Freude haben.
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3.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Lesevergnügen, 2. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
Klappentext:

Serienkiller sind auch nur Menschen

»Ich schätze, es geschieht nicht alle Tage, dass dir ein toter Serienkiller zu Füßen liegt.« Mit dieser Erkenntnis beginnt für unseren neugierigen Helden eine Odyssee in eine unglaubliche Welt. Nachdem er in der Brieftasche des Toten eine mysteriöse Einladung gefunden hat, nimmt er eine fremde Identität an und betritt den »Club der Serienkiller«, eine Vereinigung von Psychopathen, die sich regelmäßig trifft. Wie alle Minderheiten bestehen auch sie auf ihrem Recht auf Geselligkeit. Doch wie lange kann unser Held sein falsches Spiel geheim halten? Bald ist er gezwungen, sich der ersten misstrauischen Kollegen zu entledigen.

Cover:

Es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch. Das Cover ist eher schlicht und fällt weniger ins Auge. Den Titel finde ich sehr gut gewählt und machte mich auf das BUch aufmerksam. Unterm Titel wird die publishers weekly zitiert "Eine herrlich schwarze Komödie!". Auch das war ein Kaufgrund, da ich skurrile, sarkastische Sachen liebe.

Inhalt:

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.

Töte Millionen, und du bist ein Eroberer.

Töte alle, und du bist Gott.

Mit diesem Zitat (von Jean Rostand) startet das Buch und so schön ich das Zitat auch finde, so wirklich dazupassen tut es meiner Meinung nach nicht. Jeff Povey erzählt aus Sicht der Hauptfigur. Das Buch fängt schon skuril an, denn der Held soll eigentlich von einem Serienkiller getötet werden, stattdessen tötet er ihn und nimmt seine Identität an. Er tritt dem Club der Serienkiller bei, in dem jedes Mitglied den Namen eines bekannten Fernsehstars hat. Er nennt sich also Douglas Fairbanks Jr..

Doug ist ein sehr naiver, einfältiger Typ, dessen Handlungen aber weitgehend nachvollziehbar bleiben. Da das Buch aber (wie gesagt) aus seiner Sicht geschrieben ist, wirkt es teilweise schon sehr einfach und ist total flüssig zu lesen. Als Außenseiter genießt unser Held die Mitgliedschaft im Club und tötet deswegen jene Mitglieder, die ihm zu viele Fragen stellen.

An mehreren Stellen im Buch glaubte ich, dass Herr Povey vielleicht auf eine Verfilmung hofft, da sich vor allem der Showdown zum Ende, wie eine Drehbuchvorlage liest. Das Buch zog mich in jedem Fall in seinen Bann. Gerade die überraschenden Wendungen zum Ende hin, machten das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.

Kaufempfehlung ja, aber man sollte nicht zu viel erwarten.
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1.0 von 5 Sternen Wenn Killer Killer töten, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Club der Serienkiller: Roman (Taschenbuch)
Der Engländer Jeff Povey hat bisher als Drehbuchautor einige Folgen bekannter britischer Serien geschrieben und bei einem Kurzfilm Regie geführt. 2006 fühlte er sich dann offenbar berufen, sich auch als Buchautor zu profilieren. „Der Club der Serienkiller“ ist Poveys Debüt, und verschiedene Quellen lassen verlauten, dass er bereits an weiteren Romanen schreibt. Nun, nach dem Lesen seines Erstlings kann ich nur hoffen, dass er davon wieder Abstand nimmt, denn „Der Club der Serienkiller“ ist kein gutes Buch, leider.

Der Held dieses Romans, den wir nur unter seinem Decknamen Douglas Fairbanks Jr. kennen lernen werden, wird eines Tages von einem Serienmörder attackiert, kann aber entkommen, und zwar, in dem er den Killer umlegt. In dessen Brieftasche findet er Hinweise auf einen mysteriösen Club, dem er, ohne zu wissen, worum es geht, beitreten möchte. Also packt er sofort sein Hab und Gut und macht sich auf nach Chicago, wo das Clubtreffen stattfinden soll. Als Dougie dann bei dem ersten Treffen herausfindet, dass er in einem Serienmörder-Club gelandet ist, ist er so schockiert wie fasziniert. Er lässt sich als Mitglied aufnehmen und lauscht fortan andächtig den Horrorstorys, die die anderen 18 Killer nur zu gerne erzählen. Um allerdings nicht aufzufliegen, muss Dougie schon bald selbst zum Mörder werden. Und als dann auch noch der FBI-Agent Wade auftaucht und Dougie nötigt, mit dem Morden an den Mördern fortzufahren, findet Dougie sich schon bald in einem scheinbar aussichtslosen Strudel aus Gewalt, Mord und Lügen wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint…zumindest nicht lebend…

Die Grundidee klingt amüsant und faszinierend…leider ist das, was Povey daraus gemacht hat, es nicht. Im Gegenteil, das Buch ist nicht nur schlecht geschrieben, Povey hat die Idee und deren Potenzial komplett gegen die Wand gefahren und einen unlogischen, polemischen, unsympathischen und langweiligen Roman daraus gemacht, der nicht mal im Ansatz überzeugen kann. Das fängt an bei der unglaublich oberflächlichen Charakterzeichnung der Serienkiller und hört beim äußerst unsympathischen Protagonisten noch lange nicht auf. Konstruiert, logiklöchrig, wirr und sogar abstoßend kommt „Der Club der Serienmörder“ daher und kann somit weder stilistisch noch inhaltlich überzeugen.

Am Wenigsten überzeugt hier der Protagonist selbst, aus dessen Sicht der Roman geschrieben ist. Ein erfolgloser, kleinwüchsiger Hanswurst, der sich vollkommen kopflos von einer Scheiße in die nächste reitet und mit haarsträubenden Wendungen immer wieder davonkommt. Ein kleingeistiger, egoistischer Aufschneider, der in der Zugehörigkeit zu einem Club von übelsten Gewaltverbrechern seinen Lebenssinn findet und diese Zugehörigkeit mit allen Mitteln verteidigt. Zu keinem Zeitpunkt kommt so etwas wie Sympathie für diesen Loser auf, was das Verfolgen seiner armseligen Lebensgeschichte zur Tortur für den Leser macht.

Darüber hinaus hat Povey äußerst schlampig recherchiert. Gibt es in der Serienmörder-Historie schon kaum weibliche Serienkiller, lässt Povey im Verlauf der Handlung gleich eine knappe Handvoll davon auftauchen. Darüber hinaus ist es extrem selten, dass Frauen so brutal und gewissenlos morden, wie Povey es seinen Protagonistinnen hier andichtet. Auch der FBI-Agent, der Dougie im Namen des FBI dazu auffordert, alle Mitglieder des Clubs „zum Wohle des Volkes“ umzubringen, ist natürlich vollkommener Schwachsinn. Darüber hinaus benutzt der Agent eine Schreibmaschine zum Tippen seiner Berichte, obwohl im Roman an verschiedenen Stellen die Benutzung von Mobiltelefonen darauf hinweist, dass der Roman recht aktuell ist. Und schlussendlich kommt Dougie mit den haarsträubendsten Taten immer wieder durch, obwohl er dabei eigentlich schon längst hätte draufgehen müssen. Zu guter Letzt liefert Povey als einzigen Antrieb für die „Karriere“ der Killer traumatische Erlebnisse dieser mit ihren Müttern. Zwar verkauft er dies als Running Gag, liefert allerdings auch nicht den Hauch einer anderen Erklärung, was all diese Menschen zu skrupellosen Killern hat werden lassen.

Der Humor des Romans ist platt, die Charaktere werden nur oberflächlich skizziert und die Handlung schreitet so wirr wie unlogisch voran. Schon nach wenigen Seiten ist man genervt vom Handlungsverlauf und dem Agieren der Protagonisten. Zwar gelingt Povey zum Ende hin noch eine kleine überraschende Wendung, aber selbst die ist so unglaubwürdig, dass man nur noch angewidert den Kopf schütteln kann über soviel unterdurchschnittliche schriftstellerische Begabung. Povey hätte hier ein spannendes Portrait verschiedenster Killer und ihrer dunklen Seiten zeichnen können und einen Protagonisten, dem man gerne und gespannt auf seiner Reise zur dunklen Seite des Mondes gefolgt wäre. Leider hat Povey sich für eine selten dämliche Geschichte voller Unglaubwürdigkeiten entschieden, in der man für wirklich niemanden auch nur den Hauch von Empathie aufbringen kann. Man ist unglaublich schnell genervt von der Story und ihren Charakteren und quält sich dann hunderte Seiten lang durch eine schlecht geschriebene Geschichte mit nervtötenden Arschlöchern, so weit das Auge reicht. Selbst der Mini-Twist am Ende ist so konstruiert, dass man das Buch am liebsten in die Ecke pfeffern würde. Ergo gerne keinen von fünf Serienkillern, denen man es noch nicht mal gönnt, von so einer Flachpfeife wie Dougie kalt gemacht zu werden.
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2.0 von 5 Sternen Das soll ein Serienkiller sein?, 23. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich den guten Rezensionen zu diesem Buch leider nicht anschließen, ich fand den *Roman*- als was das Buch ja tatsächlich beworben wird- reichlich, nunja, entbehrlich.

Der Beginn wird ja noch recht rasant dargestellt, der Leser wird sofort mitten in die Geschichte katapultiert. Genau diese Stelle hatte ich beim *Blick ins Buch* auch gelesen und den Schmöker daraufhin bestellt. Doch was 2 Seiten lang unterhaltsam ist, nervt nach 20 weiteren Seiten ganz gewaltig.

Dougie ein kleinwüchsiger Möchtegernhero wird aus Zufall zum Mörder.Dieser Zufall lässt ihn in die Rolle eines Serienkillers schlüpfen,daraufhin erspäht er eine Kontaktanzeige in der Zeitung, gibt sein gesamtes Hab und Gut auf und steigt so eben mal ins Flugzeug um den Club der Serienmörder beizutreten, in welchem er sich wie zu Hause fühlt.Dort wird er von einem FBI Mann verfolgt, der ihn in weiterer Folge dazu zwingt, die Welt von allen Serienmördern zu befreien, was Dougie zähneknirschend unter immer mal wieder haarsträubenden Umständen auch erledigt.Das ist die betont kurz umrissene Geschichte.

Die Story an sich ist so abstrus, das man was draus hätte machen können. Dummerweise taugt der Schreibstil grad mal für einen Blog im Internet- dort wäre meiner Meinung nach der Autor am Besten aufgehoben. Denn was in einem kurzen sarkastischen Artikel gut rüberkommen mag, ist bei 400 Seiten einfach nur mehr anstrengend. Da hilft auch das zwar vorhersehbare, aber doch recht spannende Ende nix mehr.
Die Geschichte- ich kann mich einfach nicht überwinden die Story *Roman* zu nennen- ist im Präsens geschrieben und wird dem Leser als innerer Monolog präsentiert.Nun war es sicherlich nicht das Ziel des Autors die Darsteller möglichst vielschichtig zu charakterisieren, jedoch das künstliche Hervorheben der Dummheit des Hauptprotagonisten macht die Figur auch nicht unbedingt sympathischer, was im übrigen für alle Charakteren des Buches gilt.
Das die Story weit hergeholt scheint, mag auch durchaus Absicht sein, nach ca 20 Minuten ist es dann aber auch wieder genug und man hat die Nase voll von soviel Ironie-schade eigentlich. Eine recht gute Idee- nicht zielführend umgesetzt.
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4.0 von 5 Sternen kurzweilig, 27. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
kurzweilig und sehr, sehr lustig wird hier die geschichte eine serienkiller-laiendarstellers erzählt!
vorallem der start in die handlung ist allerehrenwert :)

nette freizeitunterhaltung.
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Der Club der Serienkiller: Roman
Der Club der Serienkiller: Roman von Jeff Povey (Taschenbuch - 1. März 2010)
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