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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd!!!!!
Schaut man in die Rezensionen, so ist die ganze Palette abgedeckt, von himmelhochjauchzend bis hin zu Tode betrübt.... Obwohl auch ich durchaus ein paar Schwächen in diesem Roman entdecke, muss ich Trigger 5 Sterne geben, denn da "höre" ich auf meinen Bauch: ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, die Spannung war zu groß. Vor kurzem habe ich...
Veröffentlicht am 7. Juli 2010 von Frank Undfrei

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leidlich interessant
Habe mir das Buch aufgrund der durchweg recht positiven Bewertungen gekauft und war im ersten Drittel begeistert, was sich aber mehr und mehr gegeben hat. Der Schreibstil ist mir etwas zu einfach und die Geschichte zu lahm. Ich habe das Gefühl der Autor hat zuviele Genrefilme gesehen. Es liest sich wie ein Drehbuch zu einem Fernsehkrimi. Keine große Literatur!
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Stefan Kraft


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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd!!!!!, 7. Juli 2010
Von 
Frank Undfrei (Frankfurt am Main, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Schaut man in die Rezensionen, so ist die ganze Palette abgedeckt, von himmelhochjauchzend bis hin zu Tode betrübt.... Obwohl auch ich durchaus ein paar Schwächen in diesem Roman entdecke, muss ich Trigger 5 Sterne geben, denn da "höre" ich auf meinen Bauch: ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, die Spannung war zu groß. Vor kurzem habe ich den Trakt von A. Strobel gelesen, da gibt es Ähnlichkeiten zwischen diesen Romanen. Aber: Dorn ist einfach tausend mal besser. Die Sprache überzeugt mich, er baut gut Spannung auf und er baut viele überraschende Wendungen ein. Ein paar mal dachte ich durchaus: was ist denn das für ein Blödsinn, aber ich wurde nicht enttäuscht, Herr Dorn löst das alles befriedigend, für mich jedenfalls, auf und ich habe mich doch letztendlich sehr gerne auf seine Fährten locken lassen. Ich werde ganz sicher den nächsten Roman von Dorn lesen und freue mich darauf.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Psychothriller mit Gänsehautfaktor, 6. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Dr. Ellen Roth arbeitet als Psychiaterin in der Waldklinik. Ihr Freund Chris, ebenfalls Psychiater ist im Urlaub in Australien und hat ihr aufgetragen sich um eine seiner Patientinnen zu kümmern. Es handelt sich um eine verwahrloste, verstörte Frau, die behauptet vom schwarzen Mann verfolgt zu werden. Da Ellen es nicht schafft zu der Patientin durchzudringen, bittet sie einen Kollegen ihr weiterzuhelfen. Dieser verspricht sich gleich am nächsten Tag darum zu kümmern. Am darauf folgenden Tag ist die Patientin jedoch verschwunden und keiner scheint sie je in der Waldklinik gesehen zu haben, außer Ellen. Ellen glaubt schon verrückt zu werden, bis sie einen Anruf erhält... vom Schwarzen Mann. Dieser behauptet ihre Patientin entführt zu haben und wenn sie nicht exakt tue, was er ihr sage, werde er ihre Patientin töten.

Ich fand das Buch sehr spannend. Die ersten 100 Seiten tragen zwar nicht wirklich zur Handlung bei, aber man erfährt einige skurrile Geschichten aus dem Alltag einer Psychiatrie. Ab dem Anruf des Schwarzen Mannes beginnt eine rasante Schnitzeljagd. Jeder könnte der Schwarze Mann sein. Man weiß nicht mehr, wem man noch trauen kann. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrechterhalten.
Gestört hat mich, dass Ellen ihre Meinung zu schnell ändert und so ihre Glaubwürdigkeit ein bisschen verliert. Auch die einzelnen Charaktere bleiben etwas blass.

Ansonsten kann ich dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Wer gerne Psychothriller liest, kann hier nichts falsch machen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW...der absolute Hammer!!!, 15. Januar 2012
Von 
Silke Ingenbold-kowanda "Büchermurmel" (Oberhausen, Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Das erste Mal hat es ein Autor mit seinem Thriller geschafft, mich abends um acht
Uhr ängstlich in den Waschkeller gehen zu lassen.
Das Buch war im wahrsten Sinne des Wortes der absolute Wahnsinn.

Ich habe viel über die menschliche Psyche gelernt und es ist der absolute Hammer,
wozu das menschliche Gehirn fähig ist.
Auf jeden Fall hatte dieser Thriller all das, was ein Spitzenthriller für mich
ausmacht. Er war interessant, spannend, gruselig und das Ende war für mich
unvorhersehbar.

Ein toller Schreibstil liessen mich diesen Thriller an einem Stück weglesen, der
zudem zu keinem Zeitpunkt langweilig oder künstlich in die Länge gezogen war.

Ich freue mich schon total auf die beiden Nachfolgethriller von Wulf Dorn, die darauf
warten, von mir gelesen zu werden.

Ein toller Einstieg im Jahr 2012 im Thrillerbereich für mich!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zum abendlichen Lesen empfohlen, wenn man alleine ist, 14. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Ich habe mit Wulf Dorn erst durch 'Kalte Stille' Bekanntschaft gemacht und das Buch hat mir wirklich gut gefallen, da gibt es gar nichts. Dann hörte ich von einigen Leuten, es sei sogar besser als der Vorgänger 'Trigger' und das wollte ich dann doch gerne genauer wissen.
Kurz gesagt: ich empfinde es als genau andersherum. Ich finde 'Trigger' um Längen interessanter und spannender. Wieso? Hauptsächlich weil es nicht so'ich nenne es mal 'bodenständig' ist.

Die Geschichte hält sich mit langen Vorreden nicht auf, es dauert kaum ein paar Seiten und schon ist man mitten drin gefangen. Die Ereignisse um die sonderbare Patientin, die merkwürdigen Vorfälle, die Ellen ereilen und auch ihre stetige Unsicherheit was Verächtige angeht, hält einen einfach bei der Stange. Da lauert auf fast jeder Seite ein neuer Schrecken, man schwenkt bei seinen Vermutungen, die man automatisch anstellt, immer wieder um, so mag ich das bei (Psycho)thrillern. Etwas geübte Leser dieses Genres kommen dann später an einen Punkt, bei dem sie eine gewisse Ahnung beschleicht, die ich hier aber nicht näher benennen möchte, sonst verrate ich zu viel. Ich jedenfalls hatte an diesem Punkt dann einen bestimmten Verdacht, der sich -grob- auch bestätigt hat. Das hat aber keinen Funken Spannung aus der Geschichte genommen, ganz im Gegenteil! Gerade diese Art Kniffe mag ich bei Psychothrillern ganz besonders, und Wulf Dorn kostet diesen Dreh auch weidlich aus. Ich habe mich immer mal wieder gefragt, ob so etwas tatsächlich möglich ist, denn es ist schon recht unglaublich und erschreckend. Aber da vertraue ich ganz auf die Recherchen des Autors, der seinen Lesern wohl kaum einen Bären aufbinden möchte.
Immerhin ist es 'Trigger' gelungen, dass mir an dem Abend als ich es ausgelesen hatte, alleine in der Wohnung alles andere als wohl war. Am liebsten hätte ich überall die Lampen eingeschaltet und der Gedanke ans Schlafengehen behagte mir auch nicht.
Wenn eine Geschichte DAS schafft, dann ist sie wirklich gut.

Ich habe für 'Trigger' zwei Tage gebraucht, woraus sich schließen lässt, dass es sich erstens prima lesen lässt und zweitens super spannend ist. Beides trifft zu. Übrigens finde ich, dass in 'Trigger' deutlich weniger Sprichworte verwendet werden als in 'Kalte Stille'. Ist das vielleicht noch jemandem aufgefallen?

Auf dem Bild oben kommt das nicht so richtig rüber, aber 'Trigger' ist vom Einband her kein typisches Taschenbuch mit glattem Pappdeckel und -rücken. Stattdessen hat der Einband eine Struktur ähnlich wie Schlangenleder, was sich sehr interessant anfühlt und auch ungewöhnlich aussieht. Aber es hat was!

Fazit: Ein Psychothriller vom Feinsten! Für Genre-Fans unbedingt empfehlenswert.
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43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ein Dorn im Auge", 25. Oktober 2009
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Das sagt man oft, wenn einem eine Sache nicht so liegt und man diese gerne abschütteln könnte. Zum ersten mal gebrauche ich diesen Ausspruch heute allerdings positiv. Denn Wulf Dorn ist mir ab sofort ein 'Dorn im Auge', den ich nicht mehr missen möchte. Denn mit seinem Debüt hat er mich voll und ganz für sich gewonnen.

Ellen Roth ist Psychiaterin in einer Klinik, als ihr plötzlich bei einem Rundgang eine völlig verwahrloste und schlimm zugerichtete Patientin begegnet. Sie redet nicht viel, warnt Ellen aber vor dem 'schwarzen Mann', der auch sie holen wird, wenn sie nicht aufpasst. Ellen ist geschockt. Vor allem, als sie ihrem Kollegen Mark von der Patientin erzählt und dieser sich ein eigenes Bild von ihr machen will. Denn in dem Moment, in welchem Ellen und Mark das Krankenzimmer betreten, müssen sie feststellen, dass die Patientin verschwunden ist. Komischer Weise hat auch niemand sonst in der Klinik ihren Aufenthalt mitbekommen. Und nichts zeugt davon, dass es diese Patientin wirklich gegeben hat.

Schon sehr bald scheint der 'schwarze Mann', der von der unbekannten Patientin beschrieben wurde, um mit Ellen Kontakt aufzunehmen und er scheint sie sogar in ihren Träumen zu verfolgen. Ellen macht sich, trotz furchtbarer Angst, auf die Suche nach diesem Mann und begibt sich dabei auf einen Weg, der ihr zeigt, dass sie anscheinend selbst ihren Freunden nicht mehr trauen kann.

Immer wieder dreht sich die Geschichte in eine andere Richtung. Der Leser beginnt, den Personen zu vertrauen, stellt fest, dass dies ein Trugschluss ist und schon im selben Moment ändert er erneut seine Meinung. Am Ende kann man es kaum erwarten, die Seiten zu lesen und obwohl ich schon recht schnell lese, habe ich mir mal wieder gewünscht, dies noch schneller tun zu können, um an des Pudels Kern zu gelangen.

Wulf Dorn hat mit diesem Debüt nicht nur einen wunderbar spannenden, erstklassig recherchierten und fesselnden Psychothriller geschrieben, sondern vielmehr hat er sich in einem Rutsch in die Riege der besten deutschen Thrillerautoren katapultiert. Wer beim Lesen dieses Buches keine schwitzigen Hände bekommen hat und wer die Seiten nicht so schnell wie möglich weiterblättert, um endlich an die Auflösung zu kommen, ist selber Schuld.

Der Autor lässt den Leser in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken, ohne dabei zu medizinisch zu werden. Begriffe, die man als Laie vielleicht noch nie zuvor gehört hat, werden in dem Buch fast nebenbei so gut erklärt, dass man dem roten Faden zu jeder Zeit folgen kann. Die Geschichte ist rund, in sich schlüssig und so wahnsinnig spannend geschrieben, dass eine Störung beim Lesen (Telefon, Türklingel etc.) fast aggressiv macht. Also empfehle ich jedem Leser, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um dieses Buch in einem Rutsch zu lesen. Denn es fällt schwer, es zwischendurch weglegen zu müssen.

Wulf Dorn... ein Autor, den ich in jedem Fall im Auge behalten werde. Ich kann seinen zweiten Thriller schon jetzt kaum erwarten und hoffe, dass auch dieser wieder genauso toll geschrieben ist wie 'Trigger'. Beim Lesen dieses Buches kam es mir vor, als würde ich einen Film sehen, denn Dorn hat diese besondere Gabe, sehr anschaulich und bildlich zu schreiben. Und am Ende des Buches, bevor der Epilog beginnt, hat er es sogar geschafft, mir ein paar Tränen der Rührung in die Augen zu zaubern.

Ich möchte mich als recht 'hartgesottene Thrillerleserin' bezeichnen, aber beim Lesen dieses Buches habe ich mich mehrfach umgedreht, weil ich das Gefühl hatte, es würde jemand hinter mir stehen. Wenn ein Buch DAS mit mir macht, lese ich es nicht nur, sondern ich bin mittendrin....

Ich bin begeistert von diesem Debüt und würde ich einen Hut tragen, so würde ich ihn ziehen.

Chapeau!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leidlich interessant, 8. Januar 2010
Von 
Stefan Kraft (Gelsenkirchen-Buer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Habe mir das Buch aufgrund der durchweg recht positiven Bewertungen gekauft und war im ersten Drittel begeistert, was sich aber mehr und mehr gegeben hat. Der Schreibstil ist mir etwas zu einfach und die Geschichte zu lahm. Ich habe das Gefühl der Autor hat zuviele Genrefilme gesehen. Es liest sich wie ein Drehbuch zu einem Fernsehkrimi. Keine große Literatur!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Buch. Leider zu starke Ähnlichkeit mit 'die Therapie', 10. Januar 2010
Von 
Roy "roy1738" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Ich war kurzem wieder in der Buchhandlung meines Vertrauens und fragte den Verkäufer nach einem fesselnden, spannenden Buch. Er ging und kam mit "Trigger" wieder.
Ich lese gern mysteriöse Geschichten, bei denen man sich ständig fragt, was da eigentlich gerade abgeht. Ich gerate gerne ins Staunen und lasse mich in abgründige Atmosphären entführen. All dies schafft Dorn mit "Trigger". Und zwar mit Bravour. Die Geschichte um Psychiaterin Ellen, die einer verschwundenen Patientin nachjagd und plötzlich selbst vom schwarzen Mann verfolgt wird, ist exzellent geschrieben und lässt im Kopf einen Film ablaufen. Die Story ist wirklich spannend und bisweilen extrem beklemmend. Die Atmosphäre gleicht zeitweise einem einzigen Alptraum und Dorn versteht es auch die bizarrsten und rätselhaftesten Gegebenheiten plastisch zu beschreiben. Toll!
Von daher: Daumen hoch!

Leider kommt jetzt ein großes Aber: Wer die Thriller von Sebastian Fitzek, im Speziellen Die Therapie gelesen hat, dem dürften einige Parallelen aufgefallen sein. "Trigger" wirkt zusammen mit "die Therapie", als hätten Dorn und Fitzek gemeinsam das Thema "plötzlich verschwundene Menschen" bearbeitet und ähnlich interpretiert. Wenngleich Dorn seine Lösung erheblich glaubwürdiger und charmanter verpackt. Die große Überraschung am Ende dürfte für Fitzek Leser also (leider) ausbleiben.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen seichte Thriller-Unterhaltung, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Nachdem ich mich durch dieses Buch gequält habe, muß ich jetzt den meisten Rezensionen widersprechen: ich empfinde die Erzählweise eher als seichte Unterhaltung - die Geschichte dümpelt so vor sich hin; eher unglaubwürdig gestrickt.

Wie bereits von einigen vor mir erwähnt haben die Charaktere keine wirkliche Tiefe und die Story an sich gab es schon zig-Mal vorher.

Das letzte Viertel wird dann wieder etwas spannender, obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob ich mich mehr auf das Ende gefreut habe, um endlich wieder ein besseres Buch
lesen zu können.

Von mir daher keine Empfehlung.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung ohne Sicherheiten, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
In Wulf Dorns Debütroman "Trigger" treffen wir an der Seite der Psychiaterin Ellen Roth auf einen außergewöhnlichen Fall: Eine geschundene und verwahrloste Frau, die sich vom Schwarzen Mann verfolgt fühlt. Mag dies in einer Psychiatrie nicht mehr als ein besonders interessanter Fall sein, wird er in der Folge für Ellen mehr als bedrohlich. Auf unerklärliche Weise verschwindet die Patientin und der Schwarze Mann fordert die Psychiaterin zu einem grausamen Psychospiel.

Dieser Roman bringt alles mit, was ein Psychothriller mitbringen muss und Wulf Dorn wird den Vorschusslorbeeren, die dem Leser auf dem Buchumschlag von den renommierten Kollegen Sebastian Fitzek, Andreas Eschbach und Thomas Thiemeyer entgegenspringen, vollauf gerecht.
Angesiedelt im fiktiven Fahlenberg in Deutschland könnte der Roman dennoch kaum ein exotischeres Setting bieten, denn für die meisten Leser dürfte das Umfeld einer psychiatrischen Klinik allein schon höchst Interessantes und Ungewöhnliches zu bieten haben.
Dabei versteht der Autor sein Handwerk. Er lässt die Orte und Gegebenheiten vor dem inneren Auge des Lesers als Bilder entstehen und zeichnet Figuren, angefangen von der Protagonistin bis hin zu den Nebendarstellern, die für den Leser lebendig werden.
Insgesamt ist die Geschichte stilsicher und routiniert erzählt in einer Sprache, die zum Thriller im Allgemeinen und zu diesem im Besonderen bestens passt. Nur hier und da wünschte sich der Liebhaber eine andere Formulierung oder eine leichte Verknappung.
Genial aber ist die Spannungskurve dieses Thrillers und all die Elemente, die zu dieser beitragen.
Von Beginn an werden Fragen aufgeworfen, die den Leser bei der Stange halten. Schnell nimmt die Geschichte, die sich vermeintlich eng an den Grundkonflikt schmiegt, Fahrt auf und bietet, obgleich scheinbar geradlinig erzählt, einen wendungsreichen Plot.
Allein der Grundkonflikt, der sich dem Leser im ersten Teil präsentiert, ist zwar sicherlich nicht einzigartig, an Spannung und Bedrohlichkeit jedoch kaum zu überbieten: Ein hochintelligenter Psychopath, der es direkt auf die Protagonistin abgesehen hat, ihr immer einen Schritt voraus ist und ihr sowohl physisch als auch psychisch auflauert.
Dabei spielt es kaum eine Rolle, wie dicht die Vorahnungen des Lesers an die tatsächliche Entwicklung in der Geschichte heranreichen, denn in jedem Fall bleibt die spannendste Frage die nach dem Motiv und den genaueren Umständen, also die nach dem Warum und dem Wie.
Und wenn die Realitäten immer mehr verschwimmen, taucht die Erzählung in die tiefsten Abgründe menschlicher Psyche hinab.

Fazit:
Wulf Dorns Debüt hält, was andere versprechen. Ein Psychothriller, der zu fesseln weiß, der gleichermaßen echte Spannung und Bedrohung bietet, wie er den Leser in surreale Albträume schickt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?, 7. September 2012
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Trigger: Psychothriller (Taschenbuch)
Psychiaterin Ellen Roth wird in ihrer Einrichtung mit einem „besonders interessanten Fall“ konfrontiert: Eine Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden, weist Spuren einer deutlichen Misshandlung auf. Zunächst gestaltet es sich für ELlen schwierig, Zugang zu ihr zu finden, doch dann bittet die Frau sie darum, sie vor dem schwarzen Mann zu beschützen. Sie willigt ein, doch am nächsten Tag fehlt von der Frau jede Spur, niemand will sie gesehen haben. Ellen setzt alles daran, sie wiederzufinden – und gerät so selbst ins Visier des Unbekannten. Kann sie seine Identität nicht vor Ablauf des Ultimatums offenbaren, will er die Frau töten, und dann sie selbst jagen…

Das Cover des Buches ist vorwiegend in schwarz gehalten, weshalb die gelb-grünen Buchstaben des Titels die Blicke auf sich ziehen. Dieser passt sehr gut zum Buch, denn das ganze Ausmaß seiner Bedeutung wird im Verlaufe des Buches immer deutlicher. Das Cover selbst passt gut zu diesem unheimlichen Psychothriller rund um den schwarzen Mann.

Der Einstieg in die Geschichte ist mit dem Kennenlernen der Patientin spannend gestaltet, sodass ich mich gleich mitten die Geschichte hineinversetzt fühlte. Diese Spannung kann Wulf Dorn über die gesamte Geschichte hinweg halten. Kaum wägt sich Ellen (und der Leser) sich in Sicherheit, geschieht wieder etwas Unheimliches, Erschreckendes oder auch Rätselhaftes, das eine Reaktion und Entscheidung Ellens erzwingt. Eindringlich wird so ein Katz-und-Maus-Spiel geschildert, das mich gefesselt hat. Gleichzeitig war ich aber auch froh, das Buch einfach zuklappen und den Schwarzen Mann hinter den Seiten zurücklassen zu können.

Ellens Gedanken und Gefühle in Anbetracht dieser ausweglos erscheinenden Situation sind nachvollziehbar und lebendig beschrieben, sodass ich mich gut in ihren Zustand der Angst vor dem Unbekannten und dem eigenen Verrücktwerden versetzen konnte. In der Beschreibung der Klinik und der dort untergebrachten Patienten hat Wulf Dorn seine Erfahrung in der Betreuung von Psychiatrie-Patienten gelungen einfließen lassen und damit interessante Nebenfiguren geschaffen, welche die Handlung abrunden.

Insgesamt ist „Trigger“ ein spannender Psychothriller, der mich durchweg fesseln konnte. Der Leser kann sich gut in die Protagonistin Ellen hineinversetzen und erlebt gemeinsam mit ihr eine unheimliche Jagd nach dem Unbekannten, dessen Identität sie unbedingt klären muss. Wer gerne Psychothriller liest, der sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen!
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Trigger: Psychothriller
Trigger: Psychothriller von Wulf Dorn (Taschenbuch - 5. Oktober 2009)
EUR 9,95
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