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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja!
Ich habe das Buch vor Jahren gelesen. Nun sehe ich hier: 18 mal 5 sterne und 16 mal 1 Stern. Ich habe die anderen Bücher von Koontz, die ich las oder hörte meist verrissen als langweilig, langatmig. Todesregen ist aber der beste Koontz und eines der besten Bücher, die icch gelesen habe. Es ist nichts zum mal eben in der Bahn oder nebenbei Lesen, es ist...
Veröffentlicht am 28. März 2012 von Heiko Grießbach

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vertane Chance
TODESREGEN ist ein Roman des renommierten Autors Dean Koontz, welcher sehr vielversprechend anfängt, ab der Mitte allerdings stark nachlässt und ein leider völlig enttäuschendes Ende aufweist.

Man merkt diesem Buch deutlich an, dass Koontz eine wirklich interessante Idee hatte und daraufhin loslegte, dass Buch auf dieser Idee aufbauend...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 von Parsec


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vertane Chance, 20. Oktober 2011
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Taschenbuch)
TODESREGEN ist ein Roman des renommierten Autors Dean Koontz, welcher sehr vielversprechend anfängt, ab der Mitte allerdings stark nachlässt und ein leider völlig enttäuschendes Ende aufweist.

Man merkt diesem Buch deutlich an, dass Koontz eine wirklich interessante Idee hatte und daraufhin loslegte, dass Buch auf dieser Idee aufbauend routiniert "runterzuschreiben". Vermutlich liegt es am Ausstoß eines so aktiven Autors wie Koontz, dass er diese Idee dann nicht sorgfältig genug zu Ende entwickelt hat, sondern diese vom Ausgangspunkt sich ziemlich vorhersehbar und unoriginell entwickeln lies. Das Potential, welches dieses Buch gehabt hätte, wird allenfalls gestreift, und vieles wirkt gerade im Mittelteil wie ein regelrechter Lückenfüller.

Keine Frage also: an einigen guten Ideen mangelt es nicht. Die ersten 50-100 Seiten entwerfen ein apokalyptisches, bizarres und morbides Szenario, welches deutliche Anleihen an beispielsweise Stephen Kings "Nebel" oder David Gerrolds "Chtorr"-Zyklus" aufweist. Gut geschrieben zieht dieser Auftakt den Leser in die sich entfaltende Story herein, und Koontz zeigt natürlich, dass er ein sehr routinierter, solider Schriftsteller ist, der seine Protagonisten plastisch in Aktion treten lassen kann.

Leider muss man eben feststellen, dass die Story nach ihrem Auftakt massiv stagniert. Es geht danach sehr vorhersehbar und mit reichlich billigen Schockmomenten zur Sache, und irgendwie passiert im gesamten Mittelteil nicht viel. Fraglos gibt es ein paar gute Passagen, aber im Endeffekt fehlt es an Entwicklung, und das, was passiert, ist mehrheitlich eher flach und kann einfach nicht mit dem mithalten, was der Auftakt verspricht oder was die Idee hergegeben hätte. Hinzu kommt, das die Protagonisten leider nicht sonderlich vielschichtig sind, sondern völlig eindimensional bleiben.

Das Ende wirkt darüber hinaus völlig konstruiert und hinterlässt einen ziemlich enttäuschten und irgendwie ratlosen Leser... und wie wenig ein so bekannter Autor wie Koontz über die Auswirkungen des in seinem Buch geschilderten Ereignisses auf die Welt "danach" nachgedacht hat ist wahrhaft erstaunlich, die letzten 3-4 Seiten wirken direkt hahnebüchen.

Alles in allem: TODESREGEN wirkt wie ein runtergeschriebenes Buch eines Autors, der gute Fähigkeiten hat, aber einfach zu wenig Sorgfalt und zu wenig Innovation an die Story verwendet hat. Er hatte eine interessante, spannende Grundidee, aus welcher er mit mehr Sorgfalt wesentlich (!) mehr hätte machen können - und genau da mangelt es dem Buch, die Idee wird kaum entwickelt, TODESREGEN bleibt daher als ein ziemlich beliebiges Buch im Gedächtnis.

Kann man fraglos als SF oder Horror-Fan bei Gelegenheit mal lesen, ein empfehlenswertes Buch oder auch nur ein herausragendes Dean Koontz Werk ist dies aber fraglos nicht. Nicht mehr als ein weiteres Buch unter vielen, und das ist wirklich jammerschade, wenn man überlegt, was in dieser Story dringesteckt hätte.

Wer dieses Buch ausläst verpasst nicht viel.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr möglich gewesen, 27. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Taschenbuch)
Auch als regelmäßiger Koontz-Leser fällt es einem manchmal schwer, sich ein Urteil über seine Werke zu bilden. Bei Todesregen ist dies hundertprozentig so, was überwiegt am Ende bei mir: Die guten Aspekte wie die grundsätzliche Story, das hervorragende Darstellen der Hoffnungslosigkeit im Kampf gegen einen absolut übermächtigen Gegner oder der (gewohnt) rasante Einstieg praktisch von Seite 1? Dazu schafft es Koontz wie immer, mit seinem kraftvollen Stil die Wörter im Kopf lebendig lassen zu werden. Daher ist eigentlich alles bereitet für ein erneutes Topbuch. Nun kommen jedoch die "Abers": Für meinen Geschmack hat das Buch einen irgendwie oberlehrerhaften Unterton, der stark in den religiösen Aspekt abgleitet. Außerdem sind die Figuren vorhersehbar (innig verliebt, Hunde unterstützen, tapfere Kinder...), und spätestens ab der Mitte des Buches wiederholen sich die Kämpfe. Und dann natürlich das Ende (wie bereits in vielen Reviews angemerkt): Natürlich hat Koontz eine irgendwie doch schlüssige Erklärung gefunden, aber das abrupte Umstellen von aussichtlosem Kampf auf Frieden sowie die kurze Auflösung im Epilog hat das Buch ähnlich rasant abgebremst wie es am Anfang gestartet ist.
Fazit: Aus dieser Geschichte hätte man definitiv mehr machen können, aber irgendwie bleibt es unterm Strich doch als (Konntz'sche) Massenware in Erinnerung. Gerade noch 3 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spannt den Regenschirm auf vor diesem Audiobook, 28. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Hörbuch-Download)
Das einzige was es wirklich in diesem Hörbuch regnet ist Langeweile und von dem jede Menge (ich musste nach 6-7 Stunden abbrechen, was mir bisher erst bei 1-2 Hörbüchern passiert ist).

Diese Audioausgabe war mein erstes Hörbuch von Dean Koontz und auf Grund der Langatmigkeit und Abwesenheit jeglicher Spannung auch mein letztes.

Kurzzusammenfassung:
Es fängt wirr an. Nach ca. 4h hat man sich an die Protagonisten gewöhnt und kann sie langsam zuordnen etc.
Hat man sich durch die 5te Stunde gequält (gefühlte Hörzeit hier bereits ca. 15h) erkennt man endlich wo die Story hinführen soll. Damit verliert sich das Interesse in der 6h vollends was schlussendlich zum Abbruch des Hörbuchs geführt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Statt Todesregen nur 08/15 Ergüsse, 14. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Hörbuch-Download)
Dies war mein erster und letzter Roman von Koontz. Sicher wird er seine Fangemeinde haben. Doch ich erwarte wesentlich mehr von einem Thriller. "Todesregen" ist ein uninspiriertes, zwar handwerklich routiniert aber lustloses geschriebenes Schundwerk. Was ist das Problem bei Koontz?

1. Allein wie langatmig und quälend spannungslos der Beginn der Story mit Pseudo-Psycho-Gesülze in die Länge gezogen wird, ist sagenhaft. Also, wer sich dabei gruselt oder Spannung empfindet, der hat aber nicht allzu starke Nerven und noch nicht allzu viel gute Literatur gelesen. In diesem Trott geht es weiter.

2. Koontz Stil ist handwerklich extrem leicht durchschaubar und hat mich schon nach wenigen Minuten angeödet. Er verfolgt dabei immer wieder folgendes Muster:
a) Beginne den Absatz mit einer Wetter- bzw. Naturschilderung, z.B. "Es war bitterkalt".
b) Sogleich folgt immer eine persönliche Note der Protagonistin, z.B. "Sie hasste die Kälte, weil sie als Kind einmal in ein Becken mit kaltem Wasser gestoßen wurde".
c) Es folgt immer ein kurzer pseudo-wissenschaftlicher Exkurs, z.B. "Wasser erzeugt schon ab unter 18° Grad Erfrierungen. Das hängt mit den Protoplasten in unseren Zellen zusammen..."
Was folgt nun? Raten Sie mal.... wieder a), wie wäre es nun damit: "Die Baumrinde funkelte silbern im Mondlicht". folgt b, folgt c, folgt a, folgt b, folgt c usw. usw. usw.
Handwerklich solide? Für mich nicht gleich handwerklich gut. Wer Fastfood mag, ist damit sicherlich zufrieden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen abstrus und konservativ geschrieben, 6. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Taschenbuch)
Vorab:
die Idee der Geschichte ist wirklich gut - eine Mischung aus Steven Kings "Nebel" und Koontz eigenem Roman "Phantome".
Es fängt spannend an und die Geschichte an sich verliert kaum Dynamik. Von daher würde ich es als lesenswert, nicht aber als großen Wurf einordnen.
Was mich vielmehr genervt hat sind die wenig facettenreichen Charaktere. Eine sowas von gute Frau, die als Retterin fungiert mir ihrem ach so liebevollen, geliebten und stinklangweiligen Ehemann in einer harmonischen Superbeziehung, die alles überdauert und nie bröckelt.
Es ist auch ein Buch gegen Pazifismus und überlegtes Handeln. Der Autor hat sich wenig Mühe gegeben, vielschichtiger zu denken, zu schreiben oder seine Charaktere zu skizieren. Daher bleibt es bei schlechten Figuren und wenig wirklichem Grusel. Ich habe ganze Abschnitte, in denen immer wieder beschrieben wurde, wie gut, treu und liebevoll doch die Hauptfigur denkt und wie großartig und heroisch ihre Absichten sind übersprungen, weil mich auch die immer gleichen Worthülsen und gleichen Beschreibungen genervt haben.

Horror ist zwar als Genre nicht für seine Wortgewaltigkeit und Lyrik bekannt gewesen, aber es gibt Autoren wie Scott Siegler, Brian Keene oder Max Brooks, die beweisen, dass man auch Horrorliteratur anspruchsvoll und intelligent schreiben kann.

Beides ist Koontz bei diesem Werk allerdings nicht gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ...., 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Todesregen (Taschenbuch)
Vorab muss ich sagen: Ich liebe die Bücher von Dean Koontz und ich werde auch immer weiterhin seine Bücher kaufen, aber "Todesregen" hat mich gegen Ende hin schon enttäuscht. Bis zur Mitte hin in der man noch vor dem Rätsel steht was vor sich geht, was passiert in dieser Welt fand ich es noch eines der Besten Bücher von ihm. Doch als dann letztendlich raus kam was dahinter steckte, hmmmm ... war ich schon sehr enttäuscht. Ich bin kein Fan von zu unrealistischen Storys. Wer sich allerdings mit absurden Geschichten anfreunden kann bzw. gerne auch mal was schräges lesen möchte wird sich davon nicht abschrecken lassen. Trotz allem kann ich auch noch sagen, dass es in keinster Weise schlecht geschrieben ist oder nicht spannend bleibt, nur rein meinem Geschmack nach wird es im letzten drittel einfach zu ...... eigenartig und zu fantastisch. Aber genau wie ich, lassen sich Koontz Fans auch davon nicht abschrecken :-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einer der ganz wenigen Koontz Romane, die mich nicht ganz überzeugen konnten., 28. Oktober 2007
Von 
Sven Jacobs (Bornheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Todesregen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als Molly und Neil vom dauernden Trommeln des Regens aufwachen, ist die Welt nicht mehr wie zuvor. Von überall werden mysteriöse Wetterphänomene gemeldet, dann brechen sämtliche Kommunikationsnetze zusammen. Als auch noch der Strom ausfällt, machen sich Molly und Neil auf den Weg in die Stadt, um ein klareres Bild von der Katastrophe zu bekommen. Geisterhafter Nebel erfüllt die Straßen, es flackern merkwürdige Lichtzeichen, und durch die Stille dringen grausige Schreckensrufe. Eine unendlich böse und den Menschen weit überlegene Macht bedrängt die Erde und beginnt einen grässlichen Vernichtungsfeldzug, dem alles Lebende zum Opfer fällt. Verzweifelt schließen Molly und Neil sich auf der Suche nach einem Ausweg mit anderen Flüchtigen zusammen. Doch wo kann Rettung zu finden sein, wenn das Böse überall lauert?

Die Handlung hat sich echt gut angehört und bei Dean Koontz kann man sowieso nichts falsch machen. Dachte ich zumindest! Das Buch habe ich schon länger bei mir zu Hause liegen und ich habe auch sehr lange gebraucht, bis ich es durchgelesen habe, immer wieder habe ich Pausen gesetzt, da ich das Buch nicht an einem Stück lesen konnte. Die ersten einhundert Seiten waren noch gut zu lesen, auch recht interessant und spannend, aber dann wurde der Roman immer und immer flacher, die Handlung wurde immer abstruser und die Charaktere konnten wenig Sympathien aufbauen, außerdem wurde es nach und nach immer langweiliger, weil immer weniger passierte beziehungsweise sich in meinen Augen einiges ähnelte.
Ich möchte den Roman ja nicht nur schlecht reden, so mies ist er wirklich nicht. Er kann teilweise eine recht gute Atmosphäre aufbauen, die Schreibstil ist nett, zwar nicht so gut wie sonst, aber nett.
Aus der Story hätte Koontz mehr herausholen können, es gibt zu viele Verschwörungstheorien, bevor überhaupt etwas klar ist, einige Dinge sind viel zu detailreich beschrieben und wieder anderes wirkt doch recht uninteressant, zudem hat es sich Koontz bei dem Ende ziemlich einfach gemacht.

Einer der ganz wenigen Koontz Romane, die mich nicht ganz überzeugen konnten.
Leider nur Durchschnittskost.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja!, 28. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Todesregen: Roman (Kindle Edition)
Ich habe das Buch vor Jahren gelesen. Nun sehe ich hier: 18 mal 5 sterne und 16 mal 1 Stern. Ich habe die anderen Bücher von Koontz, die ich las oder hörte meist verrissen als langweilig, langatmig. Todesregen ist aber der beste Koontz und eines der besten Bücher, die icch gelesen habe. Es ist nichts zum mal eben in der Bahn oder nebenbei Lesen, es ist schwere Kost, philisophisch, vieleicht auch mehrdeutig auslegbar, tiefgründig, verstörend und für mich einfach gut.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 23. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Todesregen: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Todesregen", der Roman aus der Feder des berühmten Horrorschriftstellers Dean Koontz, besticht zwar durch einen packenden Einstieg, kann jedoch im weiteren Verlauf nicht halten, was er verspricht. Die Geschichte ist in ihrer Grundidee sehr reizvoll: Urplötzlich bricht das Chaos über ganz normale Menschen herein, sie sehen sich mit Todesgefahren bedroht, nichts ist mehr wie es war und sie müssen über sich hinauswachsen, um zu überleben.
Doch die viel versprechenden Ideen, die Koontz hier einbringt, unter anderem zarte Anleihen an das bekannte Science-Fiction-Element des Terraformings, gehen in der eher banalen Story ziemlich schnell unter. Neben der Invasion, den unbekannten Eindringlingen flechtet der Autor auch allerhand traumatische Erlebnisse seiner Protagonistin ein und sogar leicht surrealistische Szenen, als wollte er Stephen King nacheifern, was in der Wirkung leider nicht ganz gelingt. Manche Szenen wissen durchaus für Gänsehaut zu sorgen, andere rufen durch ihre schiere Brutalität Schauer beim Leser hervor. Aber die Spannung bleibt leider nicht durchgehend erhalten. Vor allem das Ende ist sehr unbefriedigend und driftet dann auch noch in Religiosität ab, die Auflösung wirkt dann schal und irgendwie bieder.

Außerdem nervt der Schreibstil teilweise, so dass man sich fragt, ob Koontz, der es eindeutig besser kann, dieses Manuskript aus irgendeiner alten Schublade hervorgezogen und weiter verwertet hat. In etwa jedem dritten Satz taucht eine schwülstige bis peinliche Metapher auf; der Autor hat sich hier theatralischer bildlicher Stilmittel bis zum Erbrechen bedient. "War es die Faust des Wahnsinns, die an die Türen ihres Verstandes hämmerte?" oder "Die Flammen bauschten sich auf wie die flatternden Fahnen einer kriegslüsternen Nation" - solcherlei hanebüchene Formulierungen finden sich auf fast jeder Seite, so dass man die Sätze schnell überspringen möchte.

"Todesregen" ist sicherlich keine verschenkte Lesezeit, wenn man Zerstreuung, Spannung - aber nicht übermäßig viel davon - und ein paar heftige Horror- und Ekelszenen möchte. Gemessen an anderen Büchern des Genres und auch des Autors selbst ist dieser neue Koontz aber eindeutig enttäuschend und wirkt durch seine schwülstige Sprache und die Auflösung altbacken und wenig innovativ.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Tag des großen Schauer(n)s..., 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Todesregen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der neue Koontzroman hat mir über die Osterfeiertage viel Spaß bereitet. Nein, ich musste nicht lachen (wie bei TRAUMA), sondern dieses 400 Seiten starke Werk hat mich unterhalten und mir ab und an nen Schauer über den Rücken krakseln lassen.

Von der Story her kommt einem zwar das Eine oder Andere bekannt vor, doch schafft es Koontz, die Invasoren so undeutlich und geheimnisvoll zu zeichen, dass die Spannung erhalten bleibt. Die Horroreinlagen kommen nicht zu kurz und man wird mit neuen, schrecklich schönen Szenen überrascht, da stört es kaum, dass die Auflösung etwas aprupt, aber doch nicht ganz so, wie man erwartet hätte, daher kommt. Ein Roman, der fesselt, gefällt und die Fantasie anregt - was will man mehr erwarten von Unterhaltungsliteratur? Vielleicht einen Eindruck, der belibt und grundsätzliche Fragen über unser Dasein, die Welt, die Religion? Auch das kann man bei Todesregen bekommen, wenn man sich darauf einlässt...will nichts verraten...
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Todesregen
Todesregen von Dean Koontz (Taschenbuch - August 2008)
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