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194 von 212 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Thrillerkost mit nur vereinzelten Schönheitsfehlern
Mit "Verdammnis" führt Larsson konsequent fort, was er mit "Verblendung" begonnen hat. Diesmal steht Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander im Mittelpunkt des Interesses. Lisbeth ist eine wunderbar ambivalente Figur mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Sie ist scharfsinnig und gewitzt, moralisch, aber nicht gesetzestreu, und schlägt aus dem Umstand, dass sie...
Veröffentlicht am 26. März 2007 von Alexandra Supertramp

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anlaufschwierigkeit
Der zweite Band der Millennium Trilogie schließt nicht unmittelbar an "Verblendung" an, ist dem Vorgänger jedoch sehr nahe. Die Protagonisten sind allesamt bekannt aus Band 1. Millennium arbeitet diesmal ein einer Story über Mädchenhandel in Schweden, was zu großem Missfallen eines anonymen Netzwerkes führt und mit Mord pariert...
Vor 16 Monaten von Esther veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verdammt sein sollen sie ..., 14. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
"Verdamnis" ist der 2. Teil der Millenium Reihe und aehnlich spannend wie der 1. Teil "Verblendung". Im Gegensatz zu anderen Krimiautoren schafft es Larsson, nahezu alle Facetten einer spannenden Handlung aufzuzeigen und eine Komplexitaet herzustellen, die, wenn sie den Leser nicht ueberfordert, ihn von der ersten bis zur letzten Seite faszinieren wird. Und die ihresgleichen sucht. Was auch fuer die Charakterisierung der handelnden Personen gilt.
Das Thema ist aktueller denn je: Menschenhandel, Frauen aus Osteuropa, die zur Prostitution gezwungen werden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht diesmal Lisbeth Salander, die kongeniale Partnerin von Mikael Blomquist aus "Verblendung", fuer die die Loesung des Falles durch die eigene Betroffenheit zur existenziellen Frage wird. Die ersten Seiten des Romanes widmen sich nicht nur dem Einstieg ins Thema, sondern entwerfen das Psychogramm einer Frau, die beim Leser die gesamte Bandbreite der Emotionen abruft: Von abstossend bis faszinierend. Immer deutlicher wird, dass es fuer Salanders Verhalten Ursachen und Verursacher gibt und diese Frau neben ihrer Genialitaet eine Unberechenbarkeit aufweist, die sich direkt auf den Fall auswirken wird.
Lebte der 1. Teil noch sehr stark von der Zusammenarbeit der beiden Ermittler Salander und Blomquist, agieren diese eher nebeneinander, bedingt durch Salanders Verhalten. Blomquist kommt einfach nicht an Salander heran, deren Aktionismus geradezu in Besessenheit muendet. Dennoch findet der Fall ein Ende, kein ueberraschendes, aber ein temporeiches, dass sich ueber fast 250 Seiten hinzieht und dennoch keine Seite ueberfluessig macht. Was uebrigens fuer das gesamte Werk gilt. Ein besseres Lob kann man einem Roman nicht machen, dem ich dennoch nur 4 Sterne gebe, um die Einzigartigkeit des 1. Bandes "Verblendung" gewahrt zu sehen und weil einige Aspekte, besonders bei Blomquist, doch ein wenig weit hergeholt scheinen. Dennoch wie gesagt, eines der besten Buecher, die die heutige Kriminallandschaft zu bieten hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragend!, 22. Dezember 2009
Von 
Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Es ist ja eigentlich absolut sinnlos, den über 200 Rezensionen zu "Verdamnis" noch eine hinzuzufügen. Aber da ich gerade mit der Larsson-Trilogie fertig bin, ist es mir einfach ein großes Bedürfnis, diesen leider ja schon seit 5 Jahren verstorbenen Autor zu loben.
Alle drei Krimis sind absolut packend, die Trilogie ist ein sich geschlossenes Monument, wobei man "Verblendung" noch am besten ohne die anderen beiden lesen kann, während ich nach "Verdammnis" schon heilfroh war, "Vergebung" direkt zur Hand zu haben und sicher davon profitiert habe, dass ich vor "Verdammnis" direkt im Anschluss an "Verblendung" gelesen habe.

Verrate ich zu viel? Hoffentlich nicht, aber "Verdammnis" beginnt mit einem Ausflug von Lisbeth Salander, der spannend erzählt wird, aber für den weiteren Roman und die gesamte Trilogie völlig belanglos ist. Ein netter Aufgalopp? Vielleicht. Aber sicher auch irgendwie einfach unnötig und meines Erachtens ohne Funktion für den weiteren Verlauf.

Doch als Lisbeth wieder in Schweden auftaucht geht es Schlag auf Schlag und beginnen über 1.000 Seiten Hochspannung, wenn man "Vergebung", die Fortsetzung, mitrechnet. Sicher: wieder erscheint Salander in ihrer Hochbegabung und ihrem Autismus und ihrer Gnadenlosigkeit überzeichnet. Die Cyber-Lara-Croft wird in "Verdammnis" noch unheimlicher als sie in "Verblendung" schon war. Das Verhältnis zu Blomkvist bleibt spannend, ebenso wie es spannend ist, wie der im Vergleich zu Lisbeth nur mäßig begabte Mikael sich nach und nach einen Überblick über die Abgründe, die er in Schwedens Staat entdeckt, verschafft. Die Folgen des Kalten Krieges werden in diesem Buch ebenso klug gestriffen wie die Grenzen und das Missbrauchspotenzial von Klinischer Psychologie und Psychiatrie. Die Medien in ihrer Sensationsgier und ihrer Beschränkheit werden durch den erfahrenen Journalisten Stieg Larsson auch keineswegs geschont.
So kompliziert, ausufernd und streckenweise verwirrend die Zusammenhänge auch sind. Es bleibt immer spannend und trotz der manchmal etwas an den Haaren herbeigezogenen Ermittlungserfolge von Salander/Blomkvist hat man nie das beklemmende Gefühl, das andere Autoren oftmals hervorrufen, es werde jetzt halt aufgelöst, damit man aufhören kann und alles wird plötzlich mit übermenschlichen Fähigkeiten oder unverschämten Glück gerade noch in letzter Sekunde aufgelöst.

Es war ein großer Lesegenuss!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschütternde Schilderungen, 16. Juni 2009
Von 
Leselust - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Stieg Larssons "Verdammnis" habe ich mit großer Spannung und Faszination gelesen und mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen.

Es geht vorrangig um Lisbeth Salander und der Autor beantwortet in diesem Buch viele Fragen, die sich bei der Lektüre des ersten Romans der Trilogie, "Verblendung" ergaben. Warum ist diese junge Frau so, wie sie ist - welche Ereignisse in ihrem Leben haben sie dazu gebracht. Hier wird eine gesellschaftliche Außenseiterin beschrieben - anrührend beschrieben. Ein erschütternder Lebensweg mit Details aus der Psychiatrie, die es so nicht nur in Schweden gegeben hat. Gewalt gegen hilflos ausgelieferte Patienten - solche Lebenswege geraten erst in den letzten Jahren zunehmend an die Öffentlichkeit. Stieg Larsson prangert ein solches Schicksal in seinem Werk "Verdammnis" an, er sensibilisiert den Leser durch eine mitreißende Schilderung, wie die Psyche eines Kindes fast zerstört wird. Nur Lisbeth Salanders eiserner Wille rettet sie vor der psychischen Zerstörung. Aber es bleiben tiefe seelische Narben in ihr zurück - sie funktioniert nicht mehr so, wie es die Gesellschaft gewöhnt ist und gerne hätte. Es ist ein großes Verdienst von Stieg Larsson, dass er diese gesellschaftlichen Missstände in seinem Roman aufgreift und vehement das Versagen von Sozialbehörden, Medizin und Justiz anprangert. Er steht damit in der guten Tradition gesellschaftskritischer skandinavischer Krimiautoren.

Zum übrigen Handlungsverlauf möchte ich noch bemerken, dass mir die Sache mit einem unter einem angeborenen Gendefekt leidenden Boxer in manchen Einzelheiten reichlich konstruiert erschien. Aber ich will hier nicht zuviel vom Handlungsverlauf verraten. Nur.. Eine Anmerkung möchte ich doch noch machen: Der größte Schurke ist.. welche Wunder für jemand, der gerne skandinavische und englische Krimis liest.. ein Deutscher. Es scheint im englischen und skandinavischen Raum allgemeiner politischer Konsens zu sein, dass das Böse und Schurken jeder Art und Couleur - in der Fantasie der Krimiautoren am besten aus Deutschland kommen. Nun ja, mit solchem Einordnen in Schubladen müssen wir nach unserer deutschen Geschichte wohl leben.
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5.0 von 5 Sternen Top Fortsetzung, 8. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Schon den ersten Teil der Trilogie "Verblendung" habe ich regelrecht verschlungen. Und auch bei "Verdammnis" ist wieder jede Menge Spannung, Action, Genialität geboten. Zugegeben, der Anfang hat ich zuerst etwas verwirrt, doch nach und nach kam die Geschichte immer mehr ins Rollen und man konnte und wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen!

Lisbeth Salander, eine der interessantesten Figuren des ersten Romans wird in "Verdammnis", aufgegriffen und zum Mittelpunkt des Geschehens. Die Zeitung Millenium ist erneut einem großen Skandal auf der Spur, als der Hauptverantwortliche für dieses Buch ermordet aufgefunden wird. Dazu wird auch noch Lisbeths Betreuer getötet. Die Polizei verdächtigt Lisbeth Salander und obwohl man als Leser glaubt es eigentlich doch besser zu wissen, fängt man immer mehr an damit an, an Lisbeths Unschuld zu zweifeln.
Die Story ist sehr spannend geschrieben und der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten.
Will man eine Kritik am Roman anbringen, können die anfänglichen Wiederholungen und Verweise auf den ersten Teil genannt werden, welche der vermutlich eingearbeitet hat, um dem Leser der mit dem zweiten Buch der Trilogie beginnt die Figuren kurz vorzustellen. Etwas Geduld sollte man also aufbringen, bis die Handlung in Fahrt kommt. Ab dem Zeitpunkt der Morde erhöht sich das Tempo jedoch deutlich und bleibt im Grunde bis zum Schluss auf einem beachtlichen Niveau.

Wem der erste Teil der Trilogie gefallen hat, wird auch von diesem Buch begeistert sein. Wem bereits das erste Buch nicht gefallen hat, sollte von "Verdammnis" die Finger lassen.
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3.0 von 5 Sternen Kommt nicht an den 1.Teil heran, 17. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Dies ist der 2. Teil mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, und man muss den 1. gelesen haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Auf die Handlung gehe ich jetzt nicht näher ein. Der Klappentext reicht völlig aus.
Leider bin ich enttäuscht von dem Buch, nachdem ich von "Verblendung" begeistert war. Zwar führte Stieg Larsson seinen präzisen detaillierten Erzählstil - welcher mir liegt - fort, aber dennoch hatte dieser Roman einige Längen. Spannungselemente und Actionszenen waren wohl vorhanden, reichten aber nicht, um das Buch für mich zu retten. Denn zwei große Fehler weist "Verdammnis" auf. Der 1. besteht darin, dass mich der Autor mit Schleichwerbung zutextete. Ich muss nicht wissen, wie Stuhl, Mineralwasser oder Zigarettenmarken heißen, mit denen sich Lisbeth umgibt, oder wo sie diese gekauft hat. Damit man genannte Passagen auch ja nicht überlas, wurden sie häufig wiederholt. Der 2. Fehler des Romans besteht für mich in der klischeehaften Darstellung einiger Personen. Ich hatte den Eindruck, dass u.a. die Figuren des frauenhassenden Polizisten Faste, karriereorientierten Staatsanwaltes und der fehlerfreien Ermittlerin Modig nicht aus der Feder Larssons stammten. Viel zu einfach wurden sie gezeichnet.
Das Geheimnis um Lisbeths Vergangenheit wurde gelüftet, und deshalb habe ich das Buch auch bis zu Ende gelesen. Ich kenne es jetzt und werde den 3. Teil wohl im Regal stehenlassen.
Fazit: Der 1. Band ist zu empfehlen. Die Geschichte der Vergangenheit Lisbeths kann man sich erzählen lassen. Dann hat man nichts verpasst.
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5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller, 9. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Wie auch Verblendung ist dieses Buch ein klasse Thriller den ich gerne gelesen habe. Die für mich interessanteste Figur in Verblendung, Lisbeth Salander, wird im 2. Teil der Trilogie ausgiebiger beschrieben, sodass der Leser Einblick die ihre Vergangenheit bekommt. Warum ist sie so wie sie heute ist? Was war All das Böse als sie 12 Jahre alt war? Wieso hat sie kein Vertrauen in den schwedischen Staat?

Wie auch der erste Teil zielt die Erzählung dieser Geschichte nicht darauf ab 100%ig realitätsgetreu zu sein. Warum auch? Sicher übertreibt der Autor gerne mit den Hackerfähigkeiten der Lisbeth Salander (oder vielleicht doch nicht?) und ihren vielen anderen Talenten und Eigenheiten. Doch genau das ist der Grund, warum ich das Buch gerne gelesen habe. Es war vielleicht unrealisitisch, wenngleich jedoch nicht unplausibel.

Handlungen, Talente und Gegebenheiten müssen für mich nur nachvollziehbar sein, nicht aber wissenschaftlich bewiesen. Totale Realität habe ich jeden Tag.

Was ich jedoch sehr hart fand war, dass der 2. Teil gegenüber dem 1. Teil ein offeneres Ende hat. Die Geschichte fühlt sich nicht abgeschlossen an und man möchte wissen was in den nächsten Momenten passieren wird. Gerne hätte ich noch 1-2 Kapitel mehr gelesen - so muss ich nun warten, bis der 3. Teil als Taschenbuch veröffentlicht wird... Gemein gemein - aber ich freue mich auf den 3. Teil.

Tolles Buch, toller Nachfolger - für mich absolut lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen Und es geht weiter :-)), 28. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Originaltitel: Flickan Som Lekte Med Elden (dt. Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte)

Übersetzt von Wibke Kuhn

HANDLUNG:
Die Zeitschrift Millennium hat einen neuen Aufhänger: Mädchenhandel. Mit dem Versprechen auf ein besseres Leben, werden junge Russinnen von Schleusern nach Schweden gelockt, um ihnen dann die Pässe abzunehmen und auf den Strich zu schicken. Als die beiden Millennium-Mitarbeiter Mia Bergman und Dag Svensson, sowie der Rechtsanwalt Nils Bjurman erschossen aufgefunden werden, findet die Polizei auf der Tatwaffe Lisbeth Salander's Fingerabdrücke. Während Lisbeth sich auf die Suche nach ihrem Vater macht um ihn zu töten, stochert Mikael Blomkvist in Lisbeths Vergangenheit rum und erfährt von ihrem ehemaligem Vormund Holger Palmgren, Lisbeths düsteres Geheimnis - sie war "Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte"!

BEWERTUNG:
5 lesefreudige Sterne! Zwar bröselt sich der Anfang des 768 seitigen Buches etwas hin , doch ab Seite 89 nimmt Stieg Larsson's Roman endlich Fahrt auf. Die Story ist wieder klasse und man erfährt nun sehr viel mehr über Schwedens Heldin Lisbeth Salander. Für mich war es wieder Lesegenuss pur.

FAZIT:
VERDAMMNIS - die packende Vorgeschichte zu VERGEBUNG, der den Abschluß der Millennium-Trilogie markiert!

TIPP:
Das Hörspiel zum Roman mit Ulrich Matthes, Sylvester Groth, Anna Thalbach, Hans Peter Hallwachs uvm., 3 CDc, 165 Minuten, ein Booklet mit Infos liegt bei.
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5.0 von 5 Sternen Gefoltert, verurteilt und lebendig begraben - Teil zwei der Trilogie, 22. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Gefoltert, verurteilt und lebendig begraben - Teil zwei der Trilogie

Es geht rund beim kleinen Wirtschaftsmagazin Millenium: Der Journalist Dag und seine Frau Mia liefern Stoff für einen landesweiten Skandal. Es geht um Prostitution, Vergewaltigung und internationalen Mädchenhandel. Darin verstrickt sind auch hochrangige Polizeibeamte und Politiker. Kurz vor der Veröffentlichung jedoch wird das junge Paar in seiner Wohnung ermordet. Überraschenderweise befinden sich auf der Mordwaffe die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander, auf die nun eine gnadenlose Hetzjagd von Polizei und Medien beginnt.

Wieder einmal ist die unkonventionelle Scharfsinnigkeit von Mikael, alias "Kalle" Blomkwist gefragt. Zusammen mit der Millenium- Redaktion glaubt er an die Unschuld seiner ehemaligen Gehilfin und Lebensretterin.
Da Lisbeth verschwunden ist, tappt auch er mit seinen Recherchen lange im Dunkeln. Bis er endlich die Zusammenhänge in Lisbeths Vergangenheit erkennt, und damit ein lange vertuschtes Komplott aufdeckt.

Spannend, fassettenreich und in den Charakteren äußerst vielschichtig ist auch der zweite Teil von Stieg Larsson. Ähnlich wie im ersten Krimi entwickelt der Autor ein Mosaik aus Personen und Begebenheiten, und wiederum endet dieser Teil in einem furiosen Finale. Dem geneigten Leser sei empfohlen, sich rechtzeitig den dritten Band zuzulegen, denn Krimi zwei und drei gehen nahtlos ineinander über.
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4.0 von 5 Sternen Wo ist der "klassische" Krimi?, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
Im Vergleich mit dem ersten Teil fehlt mir in "Verdammnis" die "klassische" Krimihandlung. Der abgeschlossene Raum für das Verbrechen (die von der Umwelt abgeschnittene Insel), der begrenzte Täterkreis, den man nach und nach kennenlernt, das Verfolgen der Hinweise, usw.

Noch mehr als im ersten Teil konzentriert sich Larsson auf seine Hauptfiguren Blomkvist und Salander, vor allem die Vergangenheit letzterer spielt die Hauptrolle in dem Roman. Leider weiß man aber schon sehr früh, wer (zumindest so in etwa) die Morde begangen hat, die Spannung aus dem ersten Teil mit der Mördersuche fehlt so über weite Strecken.

Überzeugt hat mich wie schon im ersten Teil die detailgenaue Beschreibung der Charaktere, natürlich der beiden Hauptfiguren, aber auch der Nebenpersonen, diese geht manchmal fast schon etwas zu weit. Abschweifungen wie z.B. der "Maulwurf" von Milton bei der polizeilichen Ermittlung sind für die Handlung irrelevant und langweilig. Insgesamt aber wirkt die Welt in diesem Buch dadurch sehr lebendig und detailreich, was zwischendurch lange Passagen mehr als wettmacht.

Kurzum, Stieg Larsson schreibt sehr gut, auch wenn ich ihm im Gegensatz zum ersten Teil hier deutliche Mängel in der Story vorwerfen muß. Trotzdem sicher über dem Krimi-/Thriller-Durchschnitt, weshalb ich auch den dritten Teil lesen werde...
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5.0 von 5 Sternen Ganz schön gemein..., 23. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) (Taschenbuch)
...der Schluss!!! Hätte mich geärgert, wenn ich den dritten Teil nicht schon zu Hause liegen gehabt hätte... Aber mehr wird nicht verraten!

Das Buch beginnt ziemlich umfangreich, man wird mit vielen, vielen, vielen Namen zubombadiert und einzelne Handlungen von Lisbeth fand ich höchst unerwähnenswert... Bis ich dies im Büro erwähnte und eine Kollegin meinte, ich solle bloß dran bleiben, es würde noch werden und viele Informationen, die einem anfangs stupide vorkämen, würde man später brauchen.

Gesagt, getan und ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch ist echt der Reißer, Lisbeth ist echt eine Granate - gut, manches ist ein bißchen dick aufgetragen, aber es könnte auch im wirklichen Leben so passiert sein... Mir wird die Person jedenfalls immer sympathischer und man kann immer besser verstehen, warum sie so wurde, wie sie ist und warum sie so gehandelt hat.

Bin beim dritten Teil jetzt auf S. 75 und kann es gar nicht abwarten, weiterlesen zu können!

Ich wünsche allen Amazon-Besuchern ein frohes Fest und einen positiven Start ins Jahr 2011!!!
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Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2)
Verdammnis (2): Roman (Millennium, Band 2) von Stieg Larsson (Taschenbuch - August 2008)
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