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670 Rezensionen
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401 von 459 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unwiderstehlich!,
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Gebundene Ausgabe)
Bei Ankündigung sogenannter "Buchereignisse des Jahres" ist Skepsis immer angebracht.Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb. Und tatsächlich handelt es sich bei "Verblendung" um einen hochspannenden, perfekt aufgebauten Thriller der Extraklasse. Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus "Cupido" von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell. Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen. Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe. Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist "Verblendung" absolut empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
132 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packender Auftakt der Millenium-Trilogie!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Der renomierte Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkvist hat gerade die schlimmste Niederlage seiner beruflichen Laufbahn kassiert. Die Veröffentlichung eines Berichts über die dubiosen Geschäfte des schwedischen Wenneström-Konzerns, in seiner jungen und ambitionierten Wirtschaftszeitung "Millenium" (wo er gleichzeitig als Herausgeber fungiert, zusammen mit seiner Kollegin und Freundin Erika Berger) hat sich als haltlos erwiesen und Mikael, von den Medien als "Kalle Blomkvist" verschrien, nicht nur eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten und ein saftiges Bußgeld eingebracht, sondern auch dem Image der Zeitschrift massiv geschadet.Um den Schaden an der Zeitschrift "Millenium" möglichst einzugrenzen, will Mikael eine Schaffenspause einlegen und sich damit aus dem Schussfeld der Medien zurückziehen, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Da flattert prombt ein Angebot ins Haus: Der alternde Großindustrielle Hendrik Vanger bietet Mikael einen Auftrag an. Unter dem Vorwand eine Biografie über die Familie Vanger und den Konzern Vanger zu schreiben, soll Mikael die Spuren eines vor über 40 Jahren begangenen Verbrechens noch einmal überprüfen. 1966 ist Harriet Vanger, die Nichte von Hendrik Vanger auf dubiose Weise verschwunden. Alle Ermittlungen und möglichen Spuren verliefen im Sande. Nun wo die biologische Uhr von Hendrik Vanger anfängt zu ticken, will dieser einen letzten Versuch starten das Verschwinden von seiner Nichte Harriet aufzuklären. Mikael erhält den Auftrag die Ermittlungen von einst noch einmal zu überprüfen und nachzuvollziehen. In der Hoffnung irgendwo einen Hinweis auf ein mögliches Verbrechen zu finden. Als Belohnung bietet er Mikael nicht nur ein fürstliches Honorar an, sondern will auch Beweise über die finsteren Geschäfte des Wenneström-Konzerns auf dem Silbertablett abliefern. Mikael nimmt den Auftrag an, in der Erwartung mit wenig Aufwand, die Niederlage im Prozess doch noch in einen Sieg zu verwandeln. Unterstützung bei seinen Recherchen erhält er dabei bald von der jungen und undurchsichtigen Computerhackerin Lisbeth Salander. Gemeinsam versucht das ungleiche Pärchen die Geschehnisse von vor 40 Jahren zu rekapitulieren... Stieg Larsson "Verblendung" und Auftakt der Millenium-Trilogie ist ein absolut fesselnder Thriller, der nach einer kleinen Vorlaufzeit schnell an Fahrt und damit an Spannung aufnimmt. Die Geschichte liefert zahlreiche Spuren und Hinweise, so dass der Leser lange im Unklaren gelassen wird. Die Zeichnung der Hauptcharaktere Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ist gelungen und glaubwürdig. Vor allem Lisbeth Salander ist mit ihrer unkonventionellen Verhaltens- und Denkweise eine faszinierende Romanfigur. Die Handlung an sich entpuppt sich als vielschichtiger Thriller, der vor allem durch den schreiberischen Wechsel zwischen Blomkvist und Salander lebt. Die Auflösung des Rätsels "Harriet" kommt allerdings meiner Meinung nach, etwas zu früh, so dass die Geschichte auf den letzten 200 Seiten doch ein wenig an Schwung verliert. Hier sollte man allerdings auch bedenken, dass dies nur der Auftakt einer Trilogie ist und auf den letzten Seiten schon stellenweise auf den zweiten Roman von Stieg Larsson Verdammnis: Roman hingearbeitet wird. Insgesamt ist "Verblendung" ein packender Roman, der auf seinen über 700 Seiten nahezu komplett überzeugt und den Leser in seinen Bann zieht. Die etwas zu vorzeitige Auflösung der Haupthandlung, kommt überraschend und für meinen Geschmack etwas zu früh. Der Ausklang dieses ersten Teils ist allerdings zufriedenstellend, denn er schließt alle wichtigen Handlungsstränge ab und nimmt anschließend Anlauf für den zweiten Teil der Trilogie. Ein Sternabzug ist daher nicht notwendig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
99 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kriminalroman mit einigen bemerkenswerten Aspekten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Gebundene Ausgabe)
"Verblendung" ( Anmerkung: warum heißt das Buch im Deutschen eigentlich so ? - Im Text findet sich jedenfalls keine Erklärung !) ist eine souveräne Verflechtung mehrerer Erzählstränge. Der schwächste ist dabei sicherlich die eigentliche Kriminalhandlung: ein Ermittlerpärchen wird von einem alten Fabrikanten angesetzt, das unaufgeklärte Verschwinden von dessen Lieblingsnichte vor zig Jahren nochmals aufzurollen. Wenig überraschend, dass es in der weitverzweigten, reichen Industriellenfamilie ein paar Leichen im Keller gibt. Wer fleißig die derzeit üblichen Konfektionskrimis à la Gerritsen oder Slaughter liest, ahnt bald, worauf das Ganze hinausläuft. Nicht sonderlich originell also, wenn gleich gut geschrieben.Ungleich interessanter erscheinen mir da andere Aspekte des Romans. Eine wohltuende Abwechslung bieten schon die beiden Ermittler: endlich einmal keine ausgebrannten Kommissare, sondern der Wirtschaftsjournalist Mikael, ein sympathisch-differenzierter Charakter mit hohem moralischem Bewusstsein, und die private Ermittlerin Lisbeth. Diese Lisbeth Salander ist für mich eine der am eindrucksvollsten geschilderten Personen der neueren Kriminalliteratur: eine junge, knochige Frau, übersät mit Tattoos und Piercings, sozial und emotional völlig inkompetent, aber von hoher technischer Intelligenz - eine Hackerin mit photographischem Gedächtnis. Wie sich die beiden Personen näherkommen und zu einer Art Freundschaft/Liebe finden, ist meisterhaft geschildert. Und noch auf der letzten Seite des Romans versagt sich der Autor jeglichen Kitsch und zeigt plausibel, wie diese Liaison ausgehen kann. In einer Art Rahmenhandlung hat Mikael als Reporter eines Wirtschaftmagazins massive Probleme mit einem zwielichtigen Geschäftsmann. Das bietet Stieg Larsson die Gelegenheit, Einblicke in das Wesen des Wirtschaftjournalismus zu geben und die grundsätzliche Frage zu stellen: hat der Wirtschaftsjournalist nicht die Pflicht, die Handlungen von Wirtschaftsmanagern kritisch zu hinterfragen und zu kommentieren (analog zum politischen Kommentator) - und nicht nur wie häufig üblich "Hofberichterstattung" zu betreiben ? Da spürt man das Engagement und dahinter die Meinung des Autors; und wenn das in eine spannende, abwechslungsreiche Story gepackt ist, umso besser. Bekanntlich ist "Verblendung" der erste Teil einer Romantrilogie, nach deren Vollendung Larsson einem Herzinfarkt erlegen ist. Wenn die anderen Teile der Trilogie ähnlich groß konstruierte und interessante Geschichten und Themen bieten, dann hat Stieg Larsson mit seiner Hinterlassenschaft den Kriminalautor(inn)en des 21.Jahrhunderts die Latte ganz schön hoch gelegt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr gut geschrieben,
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Zuerst hatte ich das Gefühl, die Story plätschert so vor sich hin und wusste nicht so recht, was ich davon halten soll.Es werden einige Personen ein wenig beschrieben und man denkt: Ok, aber wann geht es denn jetzt richtig los. So richtig "losgehen" tut es eigentlich erst, wenn man schon ziemlich am Ende des Buches angelangt ist, und im Nachhinein stellt man fest - alles andere war gar nicht mal so schlecht. Die Spannung wird langsam aufgebaut, und zum Schluss fährt der Autor alle Geschütze auf. Auch wenn die Protagonistin Lisbeth Salander doch einen sehr eigenartigen Eindruck macht, so wächst sie einem doch irgendwie ans Herz. Sie spioniert jedes noch so kleinste Detail aus dem Leben anderer Leute aus - von ihr selber allerdings erfährt man so gut wie gar nichts - obwohl mich gerade ihr Leben brennend interessiert hätte. Sehr guter Schachzug vom Autor. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Thriller zum Mitdenken,
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Ich habe das Buch erst nach dem Film gelesen und muss sagen, das Buch ist um einiges Vielschichtiger, als der Film.Es lässt sich gut lesen. Stieg Larsson versteht es wirklich den Leser zu Fesseln. Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet, wobei sich Larsson in seinen Beschreibungen nicht verliehrt. Dieses Buch hat Suchtpotrntial und ist einfach nur zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Herausragend,aber nicht Spitze,
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.Zunächst werden über gut 100 Seiten die Schauplätze und Personen vorgestellt,für mich etwas zu sperrig und langatmig.Dann entwickelt sich die Handlung über die nächsten 250 Seiten,also bis zur Hälfte,langsam,wobei jedoch im Erzählstrang Reporter und Mordermittlung eine schöne Atmosphäre entwickelt wird,bei der Ermittlerin gehts dagegen mit Vergewaltigungen und Folter schon heftiger zu.Die Ermittlung auf der Insel ist ein klassisches Indizienpuzzle,das ab der Hälfte immer mehr Fahrt aufnimmt,dazu kommts zur Lebensbedrohung,dann auch zum körperlichen Kampf.Nachdem das Mordrätsel gelöst ist,werden die restlichen ca.100 Seiten darauf verwendet,den bösen Wirtschaftsboss in der Tonne zu treten.Die Mordgeschichte ist sehr spannend aufgebaut,es gibt aber wesentlich faszinierendere "Puzzles".Die Hauptpersonen werden zwar ausgiebig vorgestellt,gerade die Ermittlerin Salander,die schillerndste Figur,verhält sich danach aber garnicht als Soziopathin,sie kümmert sich in der WG sogar um den Haushalt.Ein Dreiecksverhältnis kommt auch vor,total unglaubhaft,für die Geschichte unerheblich und für den Handlungsfluss nur störend.Die ständige Kaffeetrinkerei nervt auch etwas.Insgesamt aber ein sehr unterhaltsames Buch,was oder wer hat denn keine Macken...? Übrigens hat mir der Film sehr gut gefallen,dort sind die störenden Elemente nicht drin,die Handlung ist sinnvoll "abgespeckt" und leicht verändert,wäre das Buch so,hätt ich 5 Sterne gegeben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Reichlich überbewertet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Vielleicht lag es auch daran, dass ich nach den begeisterten, beinahe überschwänglichen Ankündigungen von Verwandten und Bekannten etwas zuviel erwartet hatte vom (vermeintlich) genialen Stieg Larsson. Erwartet hatte ich einen gut "gemachten", strukturierten, erstklassig recherchierten, Einblicke gewährenden Wirtschaftskrimi. Und die ersten 100, oder so, Seiten schienen das zu bestätigen. Dann jedoch kippt die Story um in eine "Wer von den skurrilen Verwandten auf der geheimnisvollen Insel hat die schöne Nichte des Patriarchen verschwinden lassen?"-Geschichte à la Edgar Wallace. Reiner "Whodunit?". Es wird ein bisschen hier gegraben, dort kombiniert, werden ein paar Konstellationen aufgedeckt und falsche Fährten gelegt. Alles nicht wirklich prickelnd.Die Figuren sind mehr oder weniger Typen ohne echte innere Entwicklungsmöglichkeit. Da gibt's den erfolgreichen Business-Typen, die zickige Tante, den verschrobenen Bruder des Clan-Chefs, die Säuferin, das obligatorische "schwarze Schaf" der Familie usw. usf.. Und dann sind da natürlich die beiden Hauptfiguren, die banaler kaum dargestellt sein könnten: Der knallharte Journalist und Weiberheld, der für seine Überzeugungen in den Knast geht und jeden Beweis ausgräbt und Machenschaft aufdeckt; Und seine Partnerin, die verletzte und von der Welt enttäuschte, kalte, brutale, auf Rache sinnende Gerechtigkeitsfanatikerin Lisbeth Salander, die mit ihrem Computer (nach der gefühlt fünfhundertsten Erwähnung haben wir es kapiert: Es ist doch tatsächlich ein iBook von Apple! Und auch Blomkvist hat eins! Und auch die "Millenium"-Redaktion ist mit PowerMacs ausgestattet - es ist der reine Wahnsinn!) ALLES kann: Überall eindringen, alles herausfinden und, ohne irgendeine Spur zu hinterlassen, auch manipulieren kann. Ein weibliches Hacker-Genie! Und dazu noch bisexuell und rattenscharf. - Wer hat jemals so eine Frau getroffen? Wie auch immer. Typen können durchaus faszinieren, wäre das Ganze zumindest noch gut geschrieben. Aber auch sprachlich-schriftstellerisch schafft es Larsson nicht übers Mittelmaß hinaus (auffallend häufig finden sich, wie bei einem Grundschüler, Wiederholungen wie "plötzlich stand dort", "plötzlich wusste er", "plötzlich war die Person wieder verschwunden" u. ä.) . Ansonsten keine Überraschungen, keine erzählerischen Finessen, ein schlichter Plot, schlicht aufgebaut, handwerklich in Ordnung, aber nicht weiter erwähnenswert und schon gar nicht herausragend oder gar sensationell, wie gerne behauptet. Und nur mäßig spannend, das sollte auf jeden Fall gesagt werden und da sollte man sich hier nichts vormachen lassen. Mir war bereits nach einem Viertel klar, wer von den Verwandten dort hochgradig verstrickt sein würde. Natürlich kann nicht zuviel verraten werden, aber das Ende ist in der Hinsicht ganz gut geraten,als dass es eben nicht das Ende ist. Auf der anderen Seite ist es enttäuschend, weil es - einen anderen Handlungsstrang betreffend - sehr undeutlich und wage bleibt. Da hätte ich mir, unter dem Wirtschaftskrimi-Aspekt sehr viel mehr versprochen. Man hat den Eindruck, als sollte da noch schnell etwas "zu Ende" gebracht werden, was eben gar nicht zu Ende gebracht werden kann, weil es den Großteil des Buches über vernachlässigt wurde. "Verblendung" (woher stammt eigentlich der abwegige Titel? Das Original heißt übersetzt "Männer, die Frauen hassen") ist recht solide Unterhaltung, mehr aber eben auch nicht. Großartig und von literarischer Qualität, gehaltvoll und mit einem psychologischen Moment versehen, wie der eine oder andere Roman aus der Wallander-Reihe (z. B. "Die weiße Löwin"), ist das nicht. Die Tatsache, dass es so hochgejubelt wurde, hat ihren Grund vielleicht auch in der Aura, die das Buch umgibt: Nach dem frühen (vielleicht sogar mysteriösen?) Tod des Autors taucht ein Nachlass (natürlich eine Trilogie!) auf und es gibt diesen posthumen Welterfolg inkl. Verfilmung. Im Großen und Ganzen ist das reine Bestseller- und Pop-Literatur und in diesem Sinne reichlich überbewertet. Zweieinhalb Sterne, aber weil bei der Bewertung leider immer noch nicht halbe Sterne erlaubt sind (wer das ändern möchte könnte, wie ich, einmal eine E-Mail an Amazon schicken) werden daraus drei. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
völlig überbewertet,
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Ich kann das Lob für dieses Buch bei Weitem nicht verstehen. Die Geschichte an sich ist gut, daher auch 2 Sterne. Langweilige, seitenlange Beschreibungen von Umgebung und Verwandtschaftsbeziehungen, die völlig irrelevant sind. Man wird nur so überschwemmt mit Charakteren. Außerdem wird an mehreren Stellen zum Beispiel seitenlang erzählt, welches Modell eines Apple Computers gekauft wurde. Was soll denn das?? Ich musste mich durch das Buch quälen, habe aber bis zum Schluss auf ein gutes Ende gehofft, da das Buch so tolle Bewertungen hat. Leider gibt es keins. Langweilig! Das die Story Potential hat zeigt dir Film. Investieren Sie ihr Geld lieber in die DVD!
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hausmannskost,
Von
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Um es vorweg zu nehmen, ich bin kein eingefleischter Krimileser.Nach dem die Roman-Trilogie aber sogar dem ZDF-Kulturmagazin Aspekte ein lobender Bericht Wert war, hatte ich einen auch unter literarischen Aspekten bemerkenswerten Roman erwartet. Ich bin nicht grob enttäuscht worden, die allseitigen Lobeshymnen der Kritiker sind aber krass übertrieben. Dass die Handlung als hochspannend und süchtigmachend apostrophiert wird, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Nach meinem Dafürhalten handelt es sich um einen Thriller normaler Güte, der sich gut und schnell runterliest, der aber auch keine Erinnerungsspuren hinterlässt. Die oft langatmigen, aber durchaus interessanten Schilderungen von Handlungsdetails, blähen den Umfang des Buches mitunter zu sehr auf. Wenig gefallen hat mir auch die einfache einfallslose Sprache. Dies ist aber vielleicht nur der deutschen Übersetzung geschuldet. Um was geht es: Es geht darum, dass ein Journalist im Auftrag eines schwedischen Großindustriellen, das Verschwinden einer jungen Familienangehörigen klären soll. Das Mädchen ist vor 40 Jahren auf unerklärliche Weise vom Erdboden verschwunden. Die langjährigen Ermittlungen der Polizei und der Familie sind bis dahin stets ins Leere gelaufen. Zu dem Journalist gesellt sich im Verlauf der Handlung noch eine private Ermittlerin. Gemeinsam machen sie sich daran die Familiengeschichte aufzudröseln um eine mögliche Spur zur Aufklärung in diesem mysteriösen Fall zu entdecken. Die Ermittlerin ist eine bizarre Figur. Blutjung, ungebildet, brutal, asozial und unnahbar, trotzdem hochintelligent wenn es um technische Dinge geht und sich illegal auf geheimnisvolle Weise Personendaten zu beschaffen und punktgenaue Ergebnisse zu liefern. Sie ist eine abenteuerliche Person, wie sie nur in einem Roman vorkommen kann. So weit so gut. Ich finde, dass der Rummel, der um diesen Roman (und jetzt gibt es auch den Film dazu)gemacht wird, nicht gerechtfertigt ist. Wie so oft könnte es auch hier zutreffen, dass der frühe und plötzliche Tod des Autors, das Augenmerk in besonderer Weise auf das Buch gelenkt hat. Die noch ausstehenden Bände der Trilogie werde ich mir jedenfalls sparen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
56 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut spannend und hochinteressant,
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (Taschenbuch)
Dieses Buch hat absoluten Suchtfaktor! Ich habe es innerhalb von 3 Tagen gelesen und konnte es nicht aus der Hand legen. Stieg Larsson versteht es, mehrere Handlungsstränge spannend miteinander zu verbinden.An seinem 82.Geburtstag erhält Henrik Vanger wie jedes Jahr per Post eine gepresste Blüte zugeschickt und vermutet hinter dem Absender den Mörder seiner Nichte Harriet, die vor 37 Jahren spurlos verschwunden ist. Da Ihre Leiche nie gefunden wurde, beauftragt Henrik Vanger den verurteilten Journalisten Mikael Blomkvist mit der Recherche über die Vangersche Familiengeschichte und mit der Aufklärung von Harriets Verschwinden. Mikael kommt der Auftrag fast gelegen, weil er eine Sensationsstory in den Sand gesetzt hatte und nun ziemlich unglaubwürdig bei den Medien dasteht. Je weiter Mikael in der Familiengeschichte nach versteckten Leichen im Keller gräbt, umso unheimlicher wird das ganze. Lisbeth Salander, eine "sozial nicht kompetente" Persönlichkeit, die mir aber von Anfang an recht sympathisch war, hilft Mikael bei seinen Recherchen. Beide stellen fest, dass sie auf die Spuren eines Serienkillers gestossen sind. Die Geschichte entwickelt sich unglaublich spannend weiter und die Auflösung ist hochinteressant. Stieg Larsson`s unheimlich guter Schreibstil trägt viel dazu bei, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Es tut mir unheimlich leid, dass er so früh verstorben ist. Aber zum Glück hab ich noch die Folgebände zum Lesen. Dieses Buch hat sich seine 5 Sterne wirklich verdient! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Verblendung von Stieg Larsson (Taschenbuch - 1. Mai 2007)
EUR 9,95
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