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am 5. April 2007
"Blutspur" von Kim Harrison hat mich in eien Lese-Rage versetzt, aus der ich erst mehrere Tage später nach dem genuss der bisher nur auf Englisch erhältlichen Folgebände wieder aufgetaucht bin.

In Kim Harrisons Universum hat ein Virus, das ausgerechnet einer genmanipulierten Tomate entstammt, einen großen Teil der Menschheit ausgerottet. Seitdem leben die Menschen nicht nur in ständiger Panik vor Gentechnik und Tomatenketchup, sondern müssen ihre Welt auch mit den so genannten "Inderlandern" teilen. Diese Sagengestalten (Hexen, Vampire, Pixies, Werwölfe...) haben, seit ihnen die Menschen nicht mehr zahlenmäßig überlegen sind, ihre Tarnung aufgegeben und man lebt Tür an Tür...mit all den großen und kleinen Problemen, die das Aufeinanderprallen der untrschiedlichsten Bedürfnisse so mit sich bringt.

Diese Welt bietet den idealen Rahmen für eine literarische Tour de force, die ihresgleichen sucht.

Rachel, eine Erdehexe, quittiert frustriert ihren Dienst bei der Inderlander-Polizei- worauf die werten Vorgesetzten sofort ein Kopfgeld auf sie aussetzen.

Damit wäre sie verloren, wären da nicht ihre Kollegen Ivy und Jenks, die mit ihr zusammen aussteigen und der ebesnos schusseligen wie liebenswerten Heldin entschlossen den Rücken freihalten.

Da wäre zum einen Ivy, eine lebende Vampirin, die als Mündel eines vampirischen Unterweltbosses die halbe Stadt beherrschen könnte, würde sie nicht mit ihrem Gewissen und ihrem Blutdurst hadern. Dass sie ziemlich in Rachel verschossen ist, die sich ihrerseits weder ein Blutsband an einen Vampir noch eine Afäre mit einer Frau vorstellen kann, sorgt über die gesamte Romanreihe immer wieder für Verwicklungen.

Zum anderen ist da der Pixie Jenks, der nicht nur ein anstrengendes, stolzes Plappermaul, sondern auch ein mehrdutzendfacher Familienvater und der perfekte Freund ist.

Dieses Trio, das man anch den ersten Seiten unweigerlich ins Herz geschlossen hat, zieht in eine verlassene Kirche und eröffnet eine Detektei.

Fortan haben sie mit Menschen, Dämonen, Werwölfen und Ex-Affären zu tun, die Romanfiguren wie Leser in Atem halten.

Vor allem Fans von Laurell K. Hamiltons erotischen Mystery-Serien um Anita Blake oder Merry Gentry sollten den Griff ins Bücherregal wagen.

Mit Rachel Morgan betritt eine unglaublich charmante neue Heldin die Bühne.

Im Gegensatz zu Romanfiguren wie einer Anita Blake, die unter ständig neuen Superkräften geradezu verschüttet werden, ist Rachel immer wieder auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen, um aus dem einen Schlamassel herauszukommen, ehe sie unweigerlich in den nächsten hineinstolpert.

Ähnlich wie Laurell K. Hamilton bringt auch Kim Harrison männliche Helden und Schurken ins Spiel, die (nicht nur für Vampire) einfach zum Anbeißen sind.

Zwar knistert jede Seite vor Erotik, im Gegensatz zu Hamiltons Anita Blake- oder Merry Gentry-Serie verkommt die Handlung aber nie zum Softporno. Auch die leckeren Jungs sind eigenständige, starke Charaktere statt gefährlicher Spielzeuge, und der eigentliche Plot der Geschichte steht im Vordergrund.

Wer also weniger Sex und mehr Crime auf dem Nachttisch wünscht- undbedingt zugreifen!
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am 31. Januar 2007
"Blutspur" ist Kim Harrisons erster Band der Serie um die Hexe Rachel Morgan, dessen englischsprachiges Original sich großer Beliebtheit erfreut. Es ist eine Mischung aus Action, Krimi, Science Fiction und WG-Komödie. Die Differenzen zwischen den drei Bewohnern der Kirche werden mit besonders viel Liebe beschrieben. Die Dialoge sind extrem gelungen und wirklich zum Schmunzeln. Der draufgängerische Jenks mit seinem losen Mundwerk gibt der Autorin besonders viele Möglichkeiten zur humorvollen Ausarbeitung. Mit Ivy hat Rachel ein gänzlich anderes Problem. Sie ist ein Vampir, der seit drei Jahren auf Blutentzug lebt, aber Rachel schafft es trotzdem immer wieder, sie unbeabsichtigt zu reizen und den Blutsauger in ihr zum Vorschein zu bringen.

Die Jagd nach Trent ist spannend und erfährt immer wieder überraschende Wendungen. Ein Highlight ist hier sicher die Verwandlung von Rachel in einen Nerz. Als kleines, pelziges Tier schleicht sie sich in sein Büro und versucht ihn auszuspionieren. Trotz der extrem außergewöhnlichen Perspektive gelingt es Harrison, diese Szenen lebendig und glaubwürdig zu gestalten.

Leider ist der deutsche Titel "Blutspur" nicht sehr aussagekräftig. Schade, dass man den Originaltitel "Dead witch walking" nicht etwas kreativer übersetzt oder beibehalten hat. Das gelungene Wortspiel geht gänzlich verloren.

"Blutspur" sei allen Lesern empfohlen, die lange Serien gerne mögen. Fans von Einzelromanen könnte die Handlung zu langatmig werden. Der Roman, der in einer Welt spielt, in der Vampire, Menschen, Pixies, Faeries, Tiermenschen und Dämonen sich miteinander arrangieren müssen, ist allerdings äußerst spannend und man möchte gerne wissen, wie es weiter geht. Zwar ist der erste Handlungsstrang um Rachel Morgan mit diesem Buch abgeschlossen, aber es bleiben viele Fragen offen und das Buch endet ganz bewusst mit einem kleinen Cliffhanger, der neugierig auf Band Zwei macht.
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Wieder der Beginn einer vielversprechenden Serie. Dieses Mal ist es eine Hexe, die gegen das Verbrechen kämpft. Obwohl als Kopfgeldjägerin ausgewiesen muss Rachel Morgan in ihrem ersten Abenteuer aber keineswegs gegen fiese Vampire und Untote antreten, sondern gegen einen Drogenbaron, von dem eigentlich keiner weiß, was er wirklich ist. Zwar gibt es auch ein heftiges Scharmützel mit einem richtigen Dämon, aber der Leser hält mit „Blutspur“ keinen typischen Vampir- und Geisterjägerroman in Händen. Harrison beschreibt ihre Charaktere sehr ordentlich und sympathisch, besitzt eine flotte und amüsante Schreibe und unterhält ihre Leser auf gutem, wenngleich nicht überragendem Niveau. Der Roman liest sich sehr gut, auch wenn es manchmal Unstimmigkeiten bei der Benennung des Geschlechts gibt. So wird anfangs von dem Leprechaun gesprochen, und im selben Satz wird von einer „sie“ erzählt, da dieser Leprechaun weiblich ist. Leider weist die Geschichte auch ein paar Längen auf und die ständige Angst vor Ivys Blutdurst ist irgendwie ja auch verständlich, nervt manchmal aber schon. Sehr witzig und einer der liebenswertesten Charaktere des Buches ist der Pixie Jenks, der zwar recht klein geraten ist, dafür aber Rachel ein ums andere Mal das Leben rettet und ein gleichwertiger Partner der Hexe ist. Rachel selbst ist eine gut ausgebildete Hexe, die manchmal ein wenig blauäugig und tollpatschig daherkommt, dennoch ist auch sie sehr sympathisch und die Erzählung aus der Ich-Perspektive erleichtert dem Leser die Identifizierung mit der Protagonistin. Mit Trent Kalamack schuf Harrison einen fiesen, unantastbaren Schurken, der aber nicht nur durch und durch böse ist, sondern einfach nur machtbesessen. Schon in ihrem Debütroman hat die Schriftstellerin ihre eigene Welt kreiert, die es Wert ist in den nächsten Büchern noch weiter ausgelotet zu werden. Leider verrät der deutsche Titel „Blutspur“ nicht allzu viel über den Inhalt und passt auch nicht wirklich zum Roman, der englische Originaltitel ist da durchaus treffender. „Dead witch walking“ legt darüber hinaus auch Zeugnis über die Filmleidenschaft der Autorin ab.
Die Aufmachung ist dem Heyne-Verlag bestens gelungen. Ein großformatiges Paperback, mit hervorragender Papierqualität und nicht zu kleiner Schrift. Das Cover ist einfach aber sehr wirkungsvoll.
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am 6. September 2006
Die Entdeckung der DNA während des Kalten Krieges führte zu einem Wettrüsten in Sachen biologischer Waffen und Biotechnologie. Als eine Genmutation in einer manipulierten Tomatensorte eine Pandemie auslöste, die einen Großteil der Weltbevölkerung hinwegraffte, traten die übernatürlichen Bewohner der Erde in die Öffentlichkeit. Allein sie waren gegen die Krankheit immun und konnten so die Zivilisation aufrechterhalten. Mittlerweile ist so etwas wie Normalität eingekehrt, auch wenn die Angst vor Biotechnologien (und Tomaten) nach wie vor groß und das Miteinander von Menschen und Inderländern von (fatalen) Spannungen geprägt ist.

Rachel Morgan liebt ihre Hexenkunst, Tomatensauce, schwarzes Leder und ihre Arbeit als IS-Agentin, dem Äquivalent der Inderländer zum FBI. Doch aufgrund ihrer - nun ja - Direktheit steht sie auf der Abschussliste ihres Bosses. Rachel kündigt bzw. wird gefeuert (sie und ihr Boss sind sich da nicht ganz einig) und ihre Freundin Ivy schließt sich ihr gleich mit an. Das Problem ist, dass Ivy eine lebende Vampirin ist und die beste Agentin, die das IS je hatte. Da das IS nicht für seine Zimperlichkeit bekannt ist, setzt es ein Kopfgeld auf die junge Hexe aus. Rachel sieht ihre einzige Chance zum Überleben darin, dass sie den mächtigen und aalglatten Unterweltboss Trent Kalamack zu Fall bringt um so ihre Reputation wieder herzustellen.

BLUTSPUR ist der Auftakt zum Erfolgszyklus von Kim Harrison. Zwischen Alternate History und Dark Fantasy angesiedelt, verspricht der Zyklus schaurig-schöne Unterhaltung mit viel Action, interessanten Ideen und spritzigen Humor. Zudem kann er sich von Band zu Band steigern.
Rachel ist eine Protagonistin, hinter der die anderen Figuren schon mal verschwinden. Sie ist tough, aber noch nicht abgehärtet oder verbittert und möchte ihr Leben genießen. Da sie ein ziemlicher Hitzkopf ist, tut sie sich verdammt schwer Kompromisse einzugehen. Diese sind in ihrer Beziehung zu Ivy jedoch ständig von Nöten, da die lebende Vampirin "anders gepolt" ist und ständig gegen ihren Blutdurst ankämpfen muss. Der interessanteste und liebenswürdigste Charakter ist Jenks, der Pixie mit dem großen Mundwerk und einer Horde von Kindern - einfach süß!
Fairerweise muss ich erwähnen, dass die Kriminalgeschichte eher mäßig ist. Wie Rachel und Ivy dem Unterweltboss nachspionieren etc. ist noch sehr interessant und spannend, der Abschluss jedoch enttäuschend (Trent begeht einen dummen Fehler, der seinem Charakter gar nicht entspricht). Was soll's, BLUTSPUR ist dennoch sehr empfehlenswert. Also, unbedingt probieren!

Zum Abschluss gibt's noch Kritik an den Verleger. Zumindest im selben Subgenre sollte Titelgleichheit vermieden werden (BLUTSPUR heißt auch der zweite Band des Victory Nelson Zyklus von Tanya Huff). Dass etliche Krimis ebenfalls so benannt sind, sei nur nebenbei erwähnt. Dabei ist Kim Harrison im Original ein tolles, unverwechselbares Wortspiel eingefallen und hätte es sich verdient, dass Heyne sich mehr anstrengt und keinen derart unpassenden und unoriginellen Titel wählt.

Rachel Morgan Bücher: BLUTSPUR, BLUTSPIEL ...
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am 6. September 2013
Ein Haufen positiver Bewertungen haben mich zu dieser Reihe gebracht und ich freute mich sehr darauf!

Blöderweise hatte ich alle 10 Bücher im Paket gekauft. Leider war schon das erste Buch schwierig zu lesen, weil so unheimlich wenig Geschichte und so unheimlich viel Füllstoff vorhanden war, der die Geschichte keinen Millimeter voran bringt. Die Bücher sind sowas von langatmig und enervierend öde, dass man lässig 50% wegstreichen könnte. Täte man das, wären die Geschichten an sich echt lesenswert, manchmal spannend und zeitweise sogar mitreißend. Tatsächlich hatte ich über viele viele Seiten das Gefühl, mich in reiner Streckmasse zu befinden, also Texte, die völlig belanglos sind und in keinem Zusammenhang mit der eigentlichen Story stehen. Offensichtlich hat die Autorin es nicht geschafft, mit der Hauptgeschichte die vertraglich vereinbarten Seiten voll zu bekommen und hat deshalb zu der Maßnahme gegriffen, irgendwelche totbringend öden Gedankenfolgen einzuflechten, die mit der Geschichte an sich gar nichts zu tun haben.

Abgesehen davon, dass Miss Morgan manchmal Dinge tut, die völlig daneben und sich selbst widersprechend sind. Auch die Charaktere ändern ihre Persönlichkeit, so, wie es gerade ins Bild passt. Da gibt es den bösen Vampir, der ihr an die Wäsche will und sie wehrt sich, weil er eben, auch aus ihrer Sicht, ein echtes Arsc**och ist und ihre beste Freundin warnt sie auch eindringlich vor diesem Typen. So endet das erste Buch, welches noch ganz erträglich war. Im 2. Buch ist der gleiche böse Vampir plötzlich völlig unwiderstehlich und soooooo lieb, dass Miss Morgan sich gleich unsterblich in ihn verliebt und schlimm Huddi Huddi mit ihm macht.

Alles ist so widersprüchlich unausgegoren und einfach nur dämlich, dass ich den 2. Band mit Mühe durchbekommen und den 3. nach 200 Seiten abgebrochen habe.
Die Bücher sind jetzt glücklicherweise bei jemand anderem. Hoffentlich gefallen sie ihr besser.

Fazit: die Geschichte hätte eigentlich Potential und könnte wirklich interessant sein. Deshalb gebe ich auch zwei Sterne statt einem. Man müsste sie nur auf etwa 50-60% zusammen streichen und die Nerv tötend öden Passagen wegstreichen. Aber da das nicht passieren wird hier meine Empfehlung:

!! NICHT kaufen !! Machen Sie einen mindestens 3km großen Bogen um die Bücher !!
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am 22. August 2009
BLUTSPUR hat mich nicht so richtig mitgerissen. Ich finde, das Buch braucht lange, um endlich anzufangen und dem Leser zu zeigen, worum es eigentlich geht. Dazu trägt meines Erachtens der in Steckbrief-Form verfasste Klappentext einen großen Teil bei: "Ihr Name: Rachel Morgan. Ihr Job: Kopfgeldjägerin. Ihre Aufgabe: Auf den nächtlichen Straßen von Cincinnati Vampire, Hexen und andere finstere Kreaturen zur Strecke bringen. Ihr Problem: Sie hat selbst eine düstere Vergangenheit."
Was ich wegen dieses Klappentextes erwartet habe waren aufregende Jagden wirklich "finsterer Kreaturen" und hier und da Hinweise auf Rachels "düstere Vergangenheit". Pustekuchen. Eindeutig falsche Erwartungshaltung.

Es geht langweilig los. Richtig so, denn Rachels Job ist ja tatsächlich langweilig (weshalb sie aussteigen will). Es geht undurchsichtig weiter, weil man von Inderlandern überflutet wird: lebende und tote Vampire, Hexen, Gnome, Feen, Kobolde, Tiermenschen ... einfach alles, was man sich vorstellen kann. Aber es wird spannend. Für mich leider erst nach mehr als 250 Seiten, wenn es dann langsam aber sicher mit der Konfrontation mit Trent Kallamack losgeht. Vorher ist immer nur Versteckspielen, Wegrennen und Mordanschlägen aus dem Weg gehen angesagt. Man könnte meinen, das ist spannend. Wars für mich aber nicht. Interessanterweise, weil das alles am laufenden Band passiert und ich eigentlich nur wissen wollte, wie Rachel nun da wieder raus kommt. Ist ja klar, dass sie nicht auf den ersten hundert Seiten stirbt. Diese Aneinanderreihung von "Action" und das ständige Nachdenken über Ivys Absichten haben mich schließlich fast schon gestört, weil sie die Haupthandlung, also die Konfrontation mit Trent Kallamack, immer wieder nach hinten schiebt.
Und von Rachels "düsterer Vergangenheit" weiß ich am Ende nicht die Bohne.

Sympathie zur Hauptfigur (die für mich bei einem guten Buch unerlässlich ist) kommt bei mir leider nicht auf. Rachel ist launisch, handelt intuitiv und unüberlegt und wirkt - vor allem am Anfang - extrem verbittert und frustriert. Sie ist mit nichts zufrieden und sucht die Schuld an ihrer vermurksten Karriere stets bei anderen. Das alles gibt ihr einen sarkastischen Tonfall, mit dem ich nicht besonders viel anfangen kann. Aber ich bin so ehrlich und sage: Das ist Geschmackssache. Ich kenne viele, die bei einem solchen Stil vor Lachen prusten, von einer Seite zur nächsten blättern und nicht aufhören können.
Es ist gut, dass die Hauptfigur nicht übermächtig ist. Kein Rambo und kein Gandalf, kein Superhirn und kein Topmodel. Sie braucht eben die Hilfe ihrer Freunde. Nur ist Rachel mir persönlich ZU tapsig. Jedes Mal, wenn sie loszog, dachte ich "Na mal sehen, was jetzt wieder schief geht und von welchem ihrer Verbündeten sie diesmal rausgeholt wird".

Ivy ist ein wirklich interessanter Entwurf eines Vampirs. Sie ist sexy, klug, düster und geheimnisvoll. Es scheint, es gibt nichts, was sie nicht kann oder weiß. Ihre Schwäche ist die Blutabstinenz. Ihre Stärke ist Selbstbeherrschung. Bleibt nur abzuwarten, wie lange sie stark sein kann...

Richtig toll finde ich Jenks. Der ist ein zehn Zentimeter großer Peter-Pan-mit-Flügeln-Verschnitt und ein ausgesprochen nerviges Großmaul. Aber das Interessante ist: Es steckt was dahinter. Er kann tatsächlich was. Und das nicht zu knapp.

Und es bleiben noch ein paar Figuren im Dunkeln - wer und was sie sind und was sie wollen: Trent (der "Bösewicht"), Rachels Vater (der bisher einzige Hinweis auf ihre ach so düstere Vergangenheit), Keasley (der sehr eigenartige Nachbar) und Nick.

BLUTSPUR entführt in eine schrille, bunte und magische Welt, beschrieben aus den Augen der Hauptfigur. Großartig für Freunde der leichten Unterhaltung. Oft kann man lauthals lachen und mit Sicherheit kann man Nervenkitzel haben (ich persönlich bin wahrscheinlich nur schon abgestumpft, weil ich düsterere Fantasy gewöhnt bin). Für die nächsten Bände ist ein Platz in meinem Bücherregal reserviert. Aber leider nur, weil BLUTSPUR als Lückenfüller wirklich angenehm und lesenswert war und ich von den Folgebänden ähnliches erwarte. Der Kitzel auf den nächsten Band fehlt aber bei mir.
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am 20. Januar 2011
Nachdem ich so viele gute Rezensionen über "Blutspur" gelesen habe, wurde ich verleitet, den ersten Band mal auszuprobieren. Nachdem ich mich dann endlich durchgekämpft habe, muss ich mich wundern, wie die vielen guten Rezensionen zustandekommen...

Also erstmal das Gute:

Die Autorin entwirft eine ganz eigene und sehr detaillierte Welt, das ist mal was anderes als das übliche Einerlei.
Der Schreibstil ist einfach, aber gut und flüssig zu lesen.
Das Buch bietet mit über 500 Seiten angenehm viel Lesestoff.

Das war's...

Das Negative:

Trotz der eigentlich interessanten Prämisse und Welt, bleibt alles sehr platt, es kommt kein Leben auf und keine Spannung. Der Humor wirkt größtenteils aufgesetzt Die Charaktere bleiben farblos und uninteressant - wenigstens der Pixie Jinks bietet etwas Unterhaltung und gewinnt dank seiner Frau auch etwas an Tiefe. Erstaunlich, wie auf so vielen Seiten so wenig passieren kann.

Die Hauptperson Rachel dürfte einer der schwächsten Protagonisten sein, die ich jemals erlebt habe. Ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, ob die Autorin sie als ironisch-lustige Antiheldin angelegt hat oder ob Rachel tatsächlich ein ernsthafter Protagonist sein soll.
Ich hab noch nie vorher eine Hauptperson gesehen, die so gut wie nichts zu Stande bringt, außer ständig von Vampiren in den Bann gezogen zu werden, dauernd Angst zu haben und immer wieder gerettet werden zu müssen. Das hätte ja noch komisch oder sympathisch sein können, wenn sie dabei nicht auch noch der Meinung gewesen wäre, sie wäre gut und andere Personen ernsthaft von ihren Fähigkeiten beeindruckt gewesen wären (als Leser bekommt man den Eindruck, ihre Fähigkeiten beschränkten sich hauptsächlich auf wie durch ein Wunder und mit viel Hilfe anderer zu überleben - und sich in ein Nagetier zu verwandeln (immerhin dreimal)).

Die Killertrupps, die auf sie angesetzt werden scheinen auch eher durch Inkompetenz als durch Effektivität zu glänzen und man fragt sich, ob die wohl jemals mehr als einer Pusteblume den Garaus machen könnten (mit Ausnahme des Dämons).
Selbst das teuflische Genie, der Oberbösewicht Kalamack, der die ganze Welt und die Behörden foppt, ist so schlau, dass er ein paar CDs mit den Beweisen für seine Machenschaften in einer Schublade seines Schreibtisches aufbewahrt und dass selbst nachdem Rachel wiederholt in sein Büro einbricht. Safes oder magische Schutzmaßnahmen scheinen für den Mann, der sogar Abwehrfallen gegen Fairies rund um sein Haus hat, ein Fremdwort zu sein...

Außerdem leidet er natürlich an der James-Bond-Bösewichtemanities (nimm deine Feinde gefangen, offenbare ihnen deine Pläne und denk dir einen perfiden Plan aus, sie umständlich umzubringen, damit sie auch eine Möglichkeit bekommen, dir zu entkommen).

Bei der Handlung musste ich mehrmals den Kopf schütteln und fragte mich, ob die Autorin einfach drauf los geschrieben hat, ohne vorher wenigstens ein paar Ideen im Kopf zu haben, so hahnebüchen und haarsträubend wie sich die Ereignisse entwickelten (entwickeln ist vielleicht ein zu starkes Wort, "präsentiert wurden" passt wohl eher). Nichts gegen eine Dosis Unrealismus, besonders im Fantasy/Horror-Genre, aber man sollte die Handlung und Charaktere schon etwas glaubhaft gestalten und dämliches Verhalten, Logik-Löcher und haarsträubende Zufälle auf ein Minimum beschränken und nicht als Stützpfeiler der Handlung einsetzen.

Ich will nicht zuviel spoilern, aber hier eine Übersicht der Handlung des Romans:

Rachel beschließt als Runner(so eine Art Kopfgeldjäger/Polizist)auszusteigen, spontan schließen sich die beste Agentin (eine menschliche Vampirin) und ein unterschätzter Pixie ihr an. Der Ex-Chef wird deshalb so wütend, dass er ihr Killertrupps auf den Hals hetzt. Glücklicherweise hat die Vampirin in weiser Voraussicht eine alte Kiche prall gefüllt mit Zauberbüchern aufgetrieben, in der Rachel halbwegs sicher unterkommt und deshalb nicht gleich am ersten Tag getötet wird. (Die Vampirin macht es sich dort sehr gemütlich und tut bis zum Ende des Romans hauptsächlich nichts als einfach da zu sein, und ganz zum Schluß holt sie Rachel per Motorrad ab). Rachel beschließt den mächtigsten Mann der Stadt als Verbrecher zu outen, um damit ihren Ex-Chef milde zu stimmen. Von nun an hat der Pixie Jenks alle Hände voll zu tun, denn er und seine Familie müssen nicht nur alle naselang Rachels Leben retten und sie zusammenflicken, sondern ohne ihn würden sich auch Rachels Pläne nicht in die Tat umsetzen lassen. Oh ja, Rachels Pläne: beim ehemaligen Arbeitgeber einbrechen, ins Archiv einbrechen, ins Haus des Bösewichtes einbrechen, ins Haus des Bösewichtes einbrechen und nochmal ins Haus des Bösewichtes einbrechen. Gut, dass Jenks da ist, ohne ihn würde sie wahrscheinlich nichtmal eine Tür öffnen können, ohne gleich geschnappt zu werden. Der größte Teil der restlichen Handlung besteht aus: Rachels Leben retten, Rachels Leben retten, Rachels Leben retten. Da das alles etwas zuviel für einen kleinen Pixie ist, kommen noch ein paar andere Nebenfiguren ins Spiel, die Rachels Leben retten dürfen...
Der Rest der Handlung, hmm, Rachel stellt ein Schlafzauberamulett her und einen Trank, mit dem sie sich in ein Nagetier verwandelt (ich verrate nicht in welches, um nicht die Spannung zu nehmen, nur soviel: sie ist selbst überrascht) und bemerkt, dass ihre Vampirmitbewohnerin vielleicht ein wenig mehr für sie übrig haben könnte als freundschaftliche Gefühle.

Tja, schade, hätte spannend und unterhaltsam sein können mit dem Grundkonzept der Welt, Hexen, Vampiren, Fairies, Dämonen, menschheitauslöschenden Tomaten, Runnern und konkurrierenden menschlichen und Inlander-Behörden, aber leider haben Umsetzung, Handlung und Charaktere die Idee nicht tragen können.
Über weite Strecken passiert nichts und wenn dann mal was passiert, ist es meistens zum Kopfschütteln. Die Charaktere sind größtenteils farblos und uninteressant. Der Schreibstil ist in Ordnung, lässt sich trotz vieler überflüssiger und uninteressanter Beschreibungen flüssig lesen und ist zusammen mit der ausgearbeiteten Grundidee wohl der Hauptgrund, warum ich mich durch den gesamten Roman gelssen habe in der Hoffnung, es möge besser werden und dem Buch insgesamt 2,5 Sterne geben würde (wenn das ginge).

Lust auf die nachfolgenden Bände verspüre ich leider überhaupt nicht. Hoffe aber, die Autorin macht darin mehr aus dem Konzept...
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am 24. Mai 2015
Kim Harrison schafft eine Welt, in der Inderlander (mystische Wesen), sich in die Weltbevölkerung integriert haben. Nachdem ein Virus Millionen von Menschenleben kostete, outeten sich Wesen wie Vampire, Werwölfe, Hexen und Pixies und noch vieles mehr das erste Mal und leben seitdem mit den Menschen zusammen. Das Virus wurde ausgelöst durch Tomaten, wodurch auch jetzt noch, Jahre nach der Eindämmung, eine irrationale Angst vor sämtlichen Tomatenerzeugnissen herrscht.
Rachel ist eine Hexe und gehört zu einem Spezial-Team der Inderland – Security, kurz I.S. Nachdem es immer auffälliger wird, dass man sie dort nicht mehr haben will, ihre Fälle sabotiert, ihr unzureichende Fakten gegeben werde, um Fälle aufzuklären, ihr Anfängeraufgaben übertragen oder sie immer wieder in missliche Lagen gebracht wird, kündigt Rachel eines Nachts ihren Dienst. Rachel geht jedoch nicht alleine, denn die Beste ihrer Einheit kündigt mit ihr und will mit ihr zusammen ein eigenständiges Büro aufmachen, um Menschen zu helfen. Wäre Rachel alleine gegangen, hätte ihr Chef sie einfach aus ihrem Dienst entlassen und sich nicht weiter um sie gekümmert. Da jedoch die Vampirin Ivy mit ihr zusammen aufhört und sich aus ihrem Vertrag freikauft, wird als Rache ein Kopfgeld auf Rachel ausgesetzt und die Tötungskommandos erwarten sie.
Ihre Kollegen Ivy und der Pixie Jenks retten sie aus der ein oder anderen prekären Situation. Als es jedoch immer brenzliger wird und Rachel einen bahnbrechenden Fund macht, wird die Situation noch gefährlicher als zuvor. Auf wen kann man sich verlassen und hat sie als Erdhexe die Fähigkeiten, die Mächte, die ihr nach dem Leben trachten, zu besiegen?

Meine Meinung/Fazit

Den Beginn des Buches fand ich etwas schleppend und schwerfällig, da man einfach ins Buch „reingeworfen“ wird und klarkommen soll. Doch es ist wird zum Glück auch viel erklärt und durch den flüssigen Schreibstil und auch den roten Faden, der von Beginn an da ist, lässt es sich dann rasch einfinden. Der rote Faden bezieht sich zunächst auf das Ziel von Rachel, die Organisation, die sie so lange jetzt schon schikaniert, zu verlassen. Dann ist da noch der Wille nach Korrektur und Reputation, nachdem sie feststellt, dass man sie nicht einfach weggehen lässt und sie mehr oder weniger geächtet wird.
Das Trio, bestehend aus Jenks, Ivy und Rachel finde ich superinteressant und lustig, denn jeder von ihnen hat schon viel durchgemacht und hat sehr große Ziele. Ab und an geraten Ivy und Rachel aneinander, was auch mit der großen Angst zu tun hat, die Rachel gegenüber Ivy empfindet und doch lernen sie beide im Laufe des Buches, nachzugeben und zu verzeihen und noch wichtiger, sich zu vertrauen. Die Entwicklung der Charaktere zeichnet sich in dem Kim Harrison Buch sehr deutlich heraus und es geht weniger um Körperlichkeiten, was ich mal sehr angenehm finde. Ein gewisses Prickeln ist ab und zu vorhanden, doch es gibt keine Sexszenen oder ähnliches. Wer also ein paranormales Buch mit viel Spannung und Charakterentwicklung sucht, sollte diese Reihe unbedingt beginnen, denn ich bin jetzt auch eingefangen worden.
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am 7. Juli 2013
Blutspur ist der Auftakt zu Kim Harrisons Urban-Fantasy Reihe.

Nach dem ein Virus in Tomaten die menschliche Bevölkerung der Welt schwer getroffen hat, ist bekannt geworden, dass es Vampire, Hexen, Fariys, Pixis, Werwölfe Elfen und vieles, die Inderlander, mehr schon immer versteckt unter den Menschen gelebt haben. Seid der Seuche leben alle mehr oder weniger miteinander. Um jeweils die anderen zu überwachen gibt es die I.S. auf der Seiter der Inderlander und das FIB auf der Seite der Menschen.

Rachel Morgen ist Hexe und Runner bei der I.S. Ihre Aufgabe ist es böse Hexen, Vampire ect. zu jagen und zu verhaften. Ihr Problem ist allerdings, dass sie mit ihrem Chef auf Kriegsfuß steht und so Aufgaben übernehmen muss die weit unter ihrem Können liegen. Zusammen mit Ivy, Vampir und auch Runner, und Jenks, Pixie und Rachels Backup, macht sie sich selbstständig. Das ganze hat nur den Harken, dass man bei der I.S. nicht kündigt. Es sei denn man hat genug Geld um den Chef zu schmieren.

In einer Kirche lebt sie fortan mit ihren Kollegen und Jenks Familie. Von hier aus leiten sie auch ihr Runner-Unternehmen. Auf Rachel ist ein Kopfgeld ausgesetzt, was ihr das Leben nicht erleichtert. Zu dem muss sie sich auch noch mit dem bekanntesten Typen der Stadt und Drogenbaron anlegen.

Kim Harrison versteht es ihre Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Man ist mitten in einem Run von Rachel. Der Reihe nach wird der Leser in die Welt der Inderlander und Menschen in Cincinnati eingeweiht. Spannend ist vor allem auch die ungleiche Lebensgemeinschaft von Rachel, Ivy und Jenks. Rachel ist eine Hexe und stolpert von einem Unheil ins nächste. Ivy und ihre Vampirinstinkte machen es ihr schwer mit Rachel zu wohnen, die von einem Leben mit Vampir unter einem Dach wenig Ahnung hat. Jenks mit seiner Familie sorgt für die ein oder andere Überraschung.

Die Charaktere sind tiefgründing und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter. Gerade was die Beziehung zwischen Rachel und Ivy angeht, merkt man dies sehr deutlich.

Neben den Charakteren ist aber auch die Aufklärungsarbeit und die Einsätze des Trios spannend.

Es ist schön zu sehen wie die drei miteinander arbeiten, agieren und sich helfen. Auch wenn das nicht immer einfach ist bei den starken Charaktereigenschaften der Dreien.

Rachels Zauberkünste und ihre Hexenküche lassen nichts zu wünschen übrig. Auch der pizzabackende Vampirchef und der mit englischem Akzent sprechenden Dämon passen prima in die Story.

Das ganze wird mit Witz erzählt und wirkt ziemlich real mit den vielen Facetten der Stadt, das Leben der verschiedenen Spezien und den tollen Charakteren.

Das Buch habe ich im Sommer 2008 geschenkt bekommen und es lag fast ein ganzes Jahr bei mir rum. Das Cover sprach mich nicht so an und Urban-Fantasy war bis dahin nichts für mich. Da ich aber nichts mehr zu lesen hatte, fing ich das Buch an und wurde nicht enttäuscht. Seid der ersten Seite klebte ich förmlich an dem Buch. Ich finde die Lebensweise von Ivy und Rachel spannend genau wie ihre Aufträge. Jenks mit seinen witzigen Ausrufen habe ich auch in mein Herz geschlossen. Nicht weniger spannend und interessant finde ich Al, den Dämonen. Im Grunde hat mich das Buch und Kims Art und Weise wie sie schreibt einfach mitgenommen in die Inderlander-Welt.

Seid dem habe ich alle Blut-Bücher verschlungen und kann sie nur empfehlen. Deswegen gebe ich dem Buch 5 Sterne.
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am 15. Juni 2012
Kurzbeschreibung:
Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher.
Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur.
Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne '

Erster Satz:
Ich stand im Schatten eines verlassenen Geschäfts gegenüber des Blood and Brew Pub und versuchte nicht aufzufallen.

Meine Meinung:
Toller Start einer sehr spannenden Serie um Rachel Morgan.
Obwohl Rachel ahnt, dass es gefährlich werden könnte, kündigt sie ihren Job. Auf der Reise ins Ungewisse, begleiten sie aber ein paar interessante Persönlichkeiten wie die Vampirin Ivy und der Pixie Jenks. Und wie nicht anders zu erwarten werden ständig Mordanschläge auf Rachel verübt. Es wird immer heikler für sie. Und gerade der Pixie und seine Familie retten ihr das Leben. Interessant ist jedoch, dass aus den Partnern langsam Freunde werden. Eine sehr schöne und spannende Entwicklung. Doch kann Rachel sich aus dem Vertrag freikaufen und überleben?
Das Buch strotzt nur vor lauter Höhepunkte. Erst braucht man eine kleine Weile um sich in das Buch einzulesen, aber dann wird es sehr spannend. Rachel muss viele Gefahren durchstehen und kämpft um ihr Überleben.
Durch die sympathischen Charaktere und den wunderbar einfachen Erzählstil lässt sich die Geschichte recht fließend lesen. Das Buch hat vor allem nicht nur Spannung, sondern auch Witz und Charme.
Rachel ist eine starke Persönlichkeit, die genau weiß was sie will und genau das macht sie so sympathisch. Selbst die Vampirin Ivy gefällt mir, obwohl noch nicht ganz klar ist, was sie wirklich von Rachel will.
Und der kleine Pixie Jenks, der ist total genial und witzig. Seine Frau und die ganze Kinderhorde sind einfach toll.
Tja, und der Mensch Nick oder soll ich sagen die Ratte Baron: Da bin ich mir noch nicht so ganz sicher wie ich ihn einschätzen soll. Er wird als schlaksig und dünn bezeichnet und trotzdem hat er einen Waschbrettbauch. Die Erzählung um ihn ist etwas widersprüchlich und deshalb bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich ihn finde. Mal schauen, was wir so im Folgeband erfahren werden.

Durch diese vielen spannenden Höhepunkte ist es doch ein recht schnell zu lesender Roman. Ich würde das Buch nicht nur ganz jungem Publikum empfehlen. Auch Erwachsene könnten ihren Spaß daran haben.

Ich vergebe 4 Bücher.
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