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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein genialer Koontz-Roman
Inhalt:

Jimmy Tock wird in der Nacht geboren, in der sein Opa stirbt. Kurz vor seinem Tod hat der alte Mann zehn Prophezeiungen aufschreiben lassen, die seinen Enkel betreffen. Von Größe, zum Gewicht und einer Krankheit, bis hin zu fünf Schreckenstagen in der Zukunft.

Zu diesen Schreckenstagen zählt aber noch nicht der Tag von...
Veröffentlicht am 11. Januar 2007 von Sven Jacobs

versus
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Koontz-Thriller.
Mit seinem Roman „Trauma“ schlägt Horrorautor Dean Koontz eher ungewohnte Wege ein - zwar hat die Geschichte viel von einem Psychothriller und Schauerroman, sie ist aber auch ungewöhnlich humorvoll. Das liegt an dem Protagonisten James Tock, der aus der Ich-Perspektive sein Leben erzählt, nachdem bereits vier der schicksalhaften Tage verstrichen...
Veröffentlicht am 25. Juni 2007 von Media-Mania


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein genialer Koontz-Roman, 11. Januar 2007
Von 
Sven Jacobs (Bornheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Inhalt:

Jimmy Tock wird in der Nacht geboren, in der sein Opa stirbt. Kurz vor seinem Tod hat der alte Mann zehn Prophezeiungen aufschreiben lassen, die seinen Enkel betreffen. Von Größe, zum Gewicht und einer Krankheit, bis hin zu fünf Schreckenstagen in der Zukunft.

Zu diesen Schreckenstagen zählt aber noch nicht der Tag von Jimmys Geburt, an dem ein Clown im Krankenhaus Amok läuft, nachdem seine Frau bei der Geburt des Kindes ums Leben kam. Nachdem der Schrecken ein Ende hat beginnt für Jimmy das Leben, es ist erfüllt, bis zum ersten der Schreckenstage, denn jetzt merkt er, dass er den Prophezeiungen seines verstorbenem Opas vertrauen muss und dass er auf sein Leben achten muss, um die fünf Tage des Schreckens zu überstehen.

Kritik:

Das Buch finde ich außergewöhnlich. Es ist sehr packend und interessant geschrieben, führt den Leser oft auf die Falsche Fährte und kann in vielerlei Hinsicht überraschen. Der Schreibstil ist frisch und sympathisch witzig. Die Geschichte an sich ist echt klasse, über die Umsetzung kann man echt nicht meckern. Mein einziger kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht das Ende, weil es da schon etwas absurd wurde, aber durch geschicktes Schreiben habe ich das schnell wieder vergessen.

Für mich ist Trauma eines der besten Bücher von Koontz, gleich nach Odd Thomas und Intensity, denn es ist sehr gut und mit viel Humor geschrieben, dennoch gleichzeitig sehr spannend und interessant durch eine echt sehr gute Story. Weiter so, Mr. Koontz.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich amüsant, 15. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Normalerweise würde ich Bücher von Koontz (oder King oder Laymon oder oder) nur jemandem empfehlen, der ohnehin auf "Horror"literatur steht. Also Bücher, die primär spannend sind und keine allzu anspruchsvolle Lesekost bieten.
Spannend ist dieses Buch auch - und noch viel mehr.

Ich habe schon viele Bücher von Koontz gelesen. Dieses ist anders. Neben einer recht spannenden Geschichte ist es ungemein komisch. Koontz schreibt wahnsinnig ironisch. Entweder ist mir das bei seinen früheren Büchern nicht aufgefallen oder er hat seinen Schreibstil geändert. Egal, was der Fall ist, das Ergebnis ist einfach erfrischend angenehm. Obwohl dem Protagonisten echt eine gewaltüberladene Katastrophe nach der anderen geschieht, versprüht er beim Erzählen einen ungeheuren Charm, Witz und Lebensmut.
Unglaublich.
Romane dieser Art müssen nicht immer todestrocken und ernst erzählt werden, sondern können auch ein mit einem Augenzwinkern dem Leser nahegebracht werden. Trotzdem ist es kein Gegensatz zu den Geschehnissen im Buch oder kontroproduktiv zur Stimmung. Es ergänzt sich perfekt und passt zum Charakter der Hauptfiguren.

Toll. Ich hätte nicht gedacht, dass mich Koontz derart überraschen kann. Von einem sehr guten "rasante Plots-Runterschreiber" hat er sich (zumindest in meinen Augen) zu einem Autoren mit einem äußerst erfrischenden Schreibstil gewandelt.

Dieses Buch kann ich also auch bedenkenlos Leuten empfehlen, die sonst eher einen Bogen um Bücher mit übersinnlichen Geschichten machen. Es unterhält bestens, ist spannend und schafft eine ungewöhnliche Gratwanderung zwischen Schrecken und Humor.

TRAUMA ist definitiv anders als andere Bücher von Koontz. Daher kann ich gut nachvollziehen, wenn "hardcore"-Fans des Autoren das Buch als langweiliges Geschwafel abtun.
Ich jedoch war angenehm überrascht und sehr begeistert, auch wenn es sicherlich spannendere Bücher gibt.
Jimmi Tock hat mir einfach richtig gute Laune beschert. Empfehlung meinerseits.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jimmy Tock ist Klasse! (Leseprobe auf der Verlagsseite!), 1. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Dieses Buch entspricht nicht ganz der typischen Horror-Literatur, aber es ist ein spannender und gut geschriebener Krimi. Aber egal als was man ihn bezeichnet, er ist super! Die Dialoge sind zwar nicht so ganz typisch, aber sie sind witzig und entsprechen vor allem nicht dem typischen Standard. Und mal ganz ehrlich: Jimmy Tock kann einem doch nur sympatisch sein! ;-) Wenn man also interesse an eine sehr gut geschriebenen, spannenden und dennoch mit vielen lustigen Dialogen verfassten Krimi mag der ist mit diesesm Buch gut bedient. Außerdem ist es doch gut, wenn man auch in gefährlichen und schwierigen Zeiten nicht den Kopf in den Sand steckt sondern immer noch lachen und es mit Humor nehmen kann. Denn nur Lachen macht das Leben leichter! Allerdings sind auch zahlreiche ernste Stelle dabei in denen nicht gelacht werden kann. Wer also Spaß und Spannung beim lesen haben will ist bei diesem Buch genau richtig!! Allein die Auflösungen über die verchiedenen Zusammenhänge am Ende und das Ende an sich...einfach genial und unerwartet!!
Von mir also 5 Sterne. Aber letztlich entscheidet es jeder für sich selbst. Allerdings kann und werde ich dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen!!!! Auch zu diesem Buch ( und einigen anderen von D.K.)gibt es auf der Verlagsseite eine Leseprobe, die gerade für unentschlossene Leser ein gutes Angebot ist das man nutzen sollte!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VORSICHT:Lust auf Backwaren steigt, 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Jimmy Tock ist kein Held.
Jimmy Tock ist wie Du und Ich.
Jimmy Tock ist Bäcker.
Dieser "Bäcker-Running-Gag" zieht sich durch den Roman. Vorsicht die Lust auf Kuchen, Plätzchen und andere Leckereien steigt beim Lesen enorm an.
C-:

Wie einst der biblische Hiob, meistert Jimmy Tock die 5 schrecklichen Weissagungen seines sterbenden Grossvaters. Und das auf seine eigene Art und Weise: mit Liebe, gepaart mit einer großen Portion Humor, gewürzt mit einer Prise Selbstironie. Also mit der besten Methode, die Unwägbarkeiten des Lebens zu umschiffen.
Der erfrischende ICH-Erzähl-Stil, wird bis an die Grenze ausgenutzt. Ein Thriller der den Leser direkt anspricht und somit das Geschehen miterleben lässt. Mittendrin statt nur dabei. Einfach WUNDERBAR.

Fazit:
Thriller mit vielen Überraschungen und Wendungen, in einem mirakulösen Erzählstil. Lesenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches, tolles Buch, 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Ein ungewöhnliches Buch für Koontz'sche Verhältnisse... wer ähnliches wie in seinen anderen Büchern erwartet, wird hier vermutlich enttäuscht sein.

Ich fand es großartig, das die Hauptfigur aus der Ich-Perspektive erzählt. Auch der humorvolle Stil der Geschichte, die trotzdem (oder gerade deshalb) sehr spannend war, war ein echtes Highlight. Die Figuren sind eher Durchschnittstypen als die üblichen Helden - was der Story aber sehr gut tut. Die geschilderten Familienverhältnisse sind liebenswert, wenn auch teilweise zu übertrieben dargestellt, was der guten Geschichte aber nichts ausmacht. Die "Bösen" sind auf eine Art und Weise krank, die einen frösteln läßt, sie aber trotzdem nicht zu unglaubwürdig werden läßt.

Fazit: Kein typischer Koontz, aber trotzdem sehr gut gelungen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophisch und spannend, 1. Februar 2007
Von 
B. Lutze (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Dean Koontz hat oft sehr gute Ideen, was den Plot betrifft, fängt gut an, fesselt den Leser, lässt in der Mitte etwas nach und kriegt zum Ende hin wieder die Kurve. So war das auch bei diesem Roman. Ich würde dem Buch gern 5 Sterne geben, aber es gibt zu viele Details in dem Buch die ich einfach unrealistisch fand (Der Protagonist ist Bäcker, baut aber in dem Buch zwei Häuser, fährt einen Ford Explorer und kennt mehr Bücher als ein Germanistik Student). Was mich aber bei dem Buch begeistert hat sind die vielen Ausschweifungen ins Philosophische: Hier gibt es viel zu lesen über das emotionale Konzept von Familie, Liebe, Vertrauen und Selbstbewusstsein. Das Buch stellt zum Ende die Frage, ob das Verhalten des Menschen eher durch Genetik oder Sozialisierung geprägt ist. Das fand ich sehr spannend und hat mich streckenweise sehr beeindruckt.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesefutter de lúxe!!!, 23. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Da ich seit Jahren Dean Koontz Bücher verschlinge und schon bei Bekanntwerden des Auslieferungsdatums die Stunden bis zu eben diesem Tag zähle, kann ich mit gutem Gewissen sagen: mit diesem Buch hat mein Lieblingsautor sich mal wieder selbst übertroffen. Wer auf endlos lange Leseabende, vor Aufregung abgekaute Fingernägel und wohlige Schauer vor Grusel und Faszination steht, ist mit diesem Buch bestens bedient.

Die Erzählweise, ernst und doch irgendwie humorvoll, und die Dichte der Handlung lässt den Leser alles um sich herum vergessen. Wie schon bei einigen vorhergehenden Werken schafft es Dean Koontz wieder einmal, seinem Leser sich erst vor Spannung die Nackenhaare aufstellen zu lassen, um sich dann einige Sätze später die Lachtränen aus den Augen zu wischen. Ohne näher auf den Plot eingehen zu wollen, erinnere ich nur mal an Jimmys Erklärungsweise seiner Tollpatschigkeit oder die irren Dialoge zwischen Jimmy und seiner Frau, wenn um sie herum der Wahnsinn seine giftigen Blüten treibt. Zum Weglachen, ehrlich.

Abschließend kann ich nur jedem, der auf Krimi-SciFi Geschichten mit Humor und Tiefgang steht, dieses Buch ans Herz legen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein erster Koontz, 20. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Viel habe ich schon über diesen Autor gelesen und wollte mir endlich selbst ein Bild machen. Da entdeckte ich das neue Buch "Trauma" von ihm.

Mit einer interessanten Story konnte mich das Buch sofort begesitern:

James wir am gleichen Tag geboren, an dem sein Großvater stirbt. Vor seinem Ableben prophezeit dieser fünf schreckliche Tag im Leben des neugeborerenen James, an denen grausame Dinge geschehen sollen.

Die Story ist neu, interessant und birgt einfach viel Potenzial, um den Leser zu fesseln. Ich hatte erwartet, ein "grausames", spannendes Buch zu bekommen, was durch kompromisslose und harte Direktheit den Leser fesselt. Stattdessen entpumpt sich dieses Buch relativ schnell als überaus humorvoll und witzig. Der Protaganist hat in seinem Leben gelernt, alles mit Humor zu sehen und zu beschreiben. So kommt es innerhalb der 5 Tage nicht immer zur unaushaltsamen Spannung, sondern viel mehr zu regelrechten Lachanfällen. Der Humor und die Beschreibung des Protagnisten sind einfach zu witzig. Dieser Humor, über den zumindest ich sehr lachen konnte, ist allerdings auch einer der wenigen Kritikpunkte dieses Buch: er verdirbt manchmal die Spannung und lässt einfach unrealistische Situationen und Handlungen der protagonisten entstehen. Eine Erzählweise, die zwischen den fünf schrecklichen tagen, wo der protagnist zum Beispiel das Leben mit seiner Familie beschreibt, humorvoll ist; die fünf, so dramatisch angekündigten Tage, jedoch vielleicht "trocken", hart und erbarmungslos beschreibt, hätte vielleicht eine gewisse Spannung und Abwechslung und einen interessanten Kontrast gebracht.

Außerdem ist die ganze Handlung doch recht vorhersehbar (besonders das ende).

Nichtsdestotrotz ist "Trauma" ein spannendes buch, dass sich sehr gut lesen lässt mit einer interessanten, neuen Story, die vielleicht nicht immer ihr potenzial ausreizt. das alles wird jedoch mit unglaublich interessanten und gut gestalteten Personen korrigiert.

Ein guter Koontz - und bestimmt nicht mein Letzter!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Koontz-Thriller., 25. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Mit seinem Roman „Trauma“ schlägt Horrorautor Dean Koontz eher ungewohnte Wege ein - zwar hat die Geschichte viel von einem Psychothriller und Schauerroman, sie ist aber auch ungewöhnlich humorvoll. Das liegt an dem Protagonisten James Tock, der aus der Ich-Perspektive sein Leben erzählt, nachdem bereits vier der schicksalhaften Tage verstrichen sind. Der fünfte und letzte Tag aus der Prophezeiung seines Großvaters liegt noch vor ihm, und James hofft, mit dem Leben davon zu kommen. Wie James, der von allen stets nur Jimmy genannt wird - was sein Opa ebenfalls prophezeit hatte - besitzt auch seine Familie einen unerschütterlichen Humor, der fast nie versiegt. Koontz' Schilderungen auch der dramatischsten Ereignisse sind gespickt mit ironischen, witzigen oder schwarzhumorigen Bemerkungen und Beobachtungen von Jimmy Tock. Teilweise ist dies tatsächlich witzig und gelungen, es geht aber manchmal schwer auf Kosten der Spannung. Vor allem der erste Unglückstag ist sehr langatmig beschrieben und nach einhundert Seiten gehen einem die ständigen witzigen Seitenhiebe eher auf den Geist, weil sie unglaubwürdig wirken. In Augenblicken höchster Dramatik, Verzweiflung und Todesangst bleibt Jimmy stets überaus ironisch - das liest sich zwar ganz gut und durchgängig locker-leicht, teilweise rutscht diese Erzählweise aber ins Lächerliche ab.

Koontz hat diesem Effekt am Anfang des Romans vorgegriffen, indem er Jimmy sich direkt an den Leser wenden lässt: "Wir werden zusammen lachen, aber manchmal wird das Lachen weh tun."

So fiebert man mit Jimmy mit und bleibt natürlich vor allem am Ball, weil man unbedingt wissen will, was an den fünf prophezeiten Tagen passiert. Die ersten beiden Tage verschlingen schon fast drei Viertel des Buches, danach geht es etwas kompakter und schneller zur Sache.

Manche von Dean Koontz' Horrorromanen zeichnen sich durch eine fast zweifelhafte Brutalität aus, die teilweise ins geschmacklos Sadistische entgleist. "Trauma" ist ein ungewöhnlicher und gelungener Kontrast zu dieser Art Terrorgeschichten und bietet dennoch eine Bedrohung, die dem Leser Schauer über den Rücken jagen kann: psychopathische Clowns und schicksalhafte Prophezeiungen. Streckenweise funktioniert der unerschütterliche Humor der Hauptfigur Jimmy Tock nicht, und manchmal wird die Geschichte gar langatmig. Im Ganzen ist Jimmy mit seiner Vorliebe für Backwaren - und überhaupt alles Essbare -, seiner Tollpatschigkeit und seiner Durchschnittlichkeit aber eine sehr liebenswerte Romanfigur. Auch wenn die Geschichte eine Variation von Koontz’ Standard-Thema „Das Böse bricht über Unschuldige herein, die sich dann zur Wehr setzen müssen“ ist, weiß sie zu gefallen. So ist "Trauma" insgesamt lesenswert, sprachlich amüsant und fesselnd und dabei irgendwie anders, als man erwartet. Wie fast immer nervt allerdings die Übersetzung des Originaltitels "Life Expectancy"; der deutsche Titel "Trauma" passt einfach nicht so gut und wirkt beliebig.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich und Urkomisch, 22. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Trauma (Taschenbuch)
Ich bin ein bekennender Koontz-Fan und habe fast alle Romane gelesen, aber dieses Buch ist das Beste bisher. Unglaublich wie Koontz mit der Sprache spielt, die Situation ist unheimlich und erschreckend, trotzdem legt er eine Wortwahl an den Tag, dass man mitten im Horror lachen muss.

Und die Idee für die Geschichte muss man erstmal haben, um sie so umzusetzen, wie er das meisterhaft hinkriegt. Obwohl in der Ich-Form geschrieben und damit eigentlich nicht jedermanns Sache, kann ich das Buch nur empfehlen.
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Trauma
Trauma von Dean Koontz (Taschenbuch - 2. Januar 2007)
EUR 12,00
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