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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Interessant, spannend, ganz hervorragend übersetzt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Es geht mir in dieser Rezension nicht nur um den Roman, den ich außerordentlich spannend und interessant fand, nein, es geht mir vor allem um die hervorragende Übersetzung, die ich hervorheben möchte. In letzter Zeit ist man so oft mit mittelmäßigen Übersetzungen konfrontiert, die das Lesevergnügen beeinträchtigen, daß dies einmal nötig ist. Ein Bravo für die beiden Übersetzer Edith Walter und Friedrich Mader
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Intelligent und interessant,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Ein äußert intelligent konstruiertes Werk aus 4 Büchern. Einziger Schwachpunkt sind die sich oft lange hinziehenden Selbstbeschreibungen und Rechtfertigungen des jeweiligen Erzählers, welche nicht zum Weitergang der eigentlichen Handlung dienen. Ansonsten zweifellos interessant, da man spätestens nach dem 2. Buch dem Erzähler nicht mehr blind vertraut.
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3.0 von 5 Sternen
Gut geschrieben aber viel zu langatmig und verzwickt!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Der Roman schildert die Ereignisse um einen vermeintlichen Giftmord am Mitglied des New College, Dr. Robert Grove, im England des 17. Jahrhunderts. Aus Sicht von vier involvierten Personen werden die undurchsichtigen Geschehnisse jeweils aus einer anderen Perspektive geschildert bis die Schilderung des Archivars Mr. Wood zuletzt Licht in das Verwirrspiel bringt. Die Idee die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven zu schildern ist grds. sicher nicht schlecht und der Erzählstil ist auch durchaus spannend. Allerdings leidet die Geschichte m.E. darunter, dass (im Bemühen um hinstorische Autentizität) derart viele Namen und Nebenkriegsschauplätze ins Spiel gebracht werden, dass am Ende ein gewisser Frust bei mir entstanden ist. Dass ich die Schilderungen einer der beteiligten Personen deshalb komplett übersprungen habe (ca. 150 Seiten) hat keine wirkliche Lücke hinterlassen, was schon für sich spricht. Fazit: Idee und Story gut aber in der Summe viel zu langatmig und verwickelt.
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3.0 von 5 Sternen
Gute Idee mit einigen Schönheitsfehlern,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Meiner Meinung nach ist die Idee, die Geschichte aus 4 Perspektiven zu erzählen sehr interessant, zumal es die 4 Erzähler mit der Wahrheit nicht so genau nehmen bzw. absichtlich lügen. Außerdem hat jede Erzählung ihren eigenen Schwerpunkt, so daß z.B. die Ereignisse der ersten Erzählung in einer der anderen nur am Rande erwähnt werden. Diese schöne Idee wird aber dadurch beeinträchtigt, daß das Buch viel zu dick ist. Dadurch leidet der Erzählfluß, und es wird dem Leser (je mehr er sich dem Ende des Buches nähert) sehr schwer gemacht, die ganzen Querverweise auf vorher Erfahrenes zu registrieren. Wie also dargelegt, fand ich die Idee sehr schön und auch annehmbar durchgeführt. Was ich aber unzumutbar finde, und hier muß ich dem Rezensenten aus Herne widersprechen, ist die Arbeit der Übersetzer bzw. des Verlags. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, im dem dermaßen viele Rechtschreibfehler aufgetaucht sind! Dazu kommt, daß die Übersetzer den Text wohl nicht so ganz verstanden haben. Neben Sätzen die überhaupt keinen Sinn ergeben, gibt es auch z.B. Sätze die die Personen den falschen politischen Lagern zuordnen. Sollte jemand des Englischen mächtig sein und Interesse an diesem Buch haben, sollte er sich die englische Ausgabe besorgen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Noch ein Historienroman, der mehr über die Gegenwart sagt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Historische Romane sind "in" - ob Umberto Ecos mittelalterliche Kriminalgeschichte, das Leben von Pharaos als Action-Roman oder selbst T.C. Boyles Abrechnung mit den Softies der amerikanischen Gegenwart, die am afrikantischen Niger vor 200 Jahren angesiedelt ist. Gemeinsam ist diesen Romanen, daß sie die Geschichte nur als exotische Kulisse benutzen, daß ihnen aber geschichtswissenschaftliche Akkuratesse wie Einfühlungsvermögen in Denken und Sprache früherer Epochen abgeht. Auch das "Urteil am Kreuzweg" ist kein Roman über die Entstehung der Neuzeit - die historischen Figuren sind nur Staffage und so realistisch wie Wachsfiguren -, sondern ein Roman über die englische Gegenwart, und darin liegen auch seine Stärken. Originell ist daran, daß es eigentlich vier verschiedene Bücher sind, weil die gleiche Geschichte aus den Perspektiven vier höchst unterschiedlicher Männer geschildert wird (unter denen sich übrigens kein einziger sympathischer Kerl findet). Am originellsten ist gleich die erste Geschichte aus der Perspektive eines venezianischen Reisenden, der sich naiv gibt und einige höchst witzige und so bissige Kommentare über die Engländer abgibt, wie sie sich nur ein Angelsachse selber erlauben kann (über die englische Küche, das englische Wetter, die englische Provinzialität...). Aber auch in den anderen Erzählungen finden sich zum Teil wunderbare Formulierungen, so z.B. eine feinsinnige Komposition, bei der auch Frauenbewegung ihren Teil abbekommt. Manche Zitate sind es wert, notiert zu werden, gehen aber leider in dem doch etwas langatmigen Verlauf der Geschichte unter. Ausdrücklich zu loben ist die hervorragende Arbeit der Übersetzer!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Wer den Film "Rashomon" schätzt,wird dieses Buch gerne lesen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Entspricht etwa den Grundaussagen des Filmes "Rashomon".Eine einzige Wahrheit gibt es bei verschiedenen Einzelsichtweisen nicht.Im Verlauf wird aber auch klar , daß einzelne Personen bewußt lügen , allerdings nur, wenn man Alles genau gelesen hat,was gegen Ende manchmal etwas mühsam werden kann.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ich weiss nicht, ich weiss nicht,
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Hallo zusammen,ich weiss nicht was ich von diesem Buch halten soll. Es ist mal was anderes, vier Geschichten zu einem Fall zu lesen. Und es sicherlich spannend diese Sichtweisen zu nehmen und zu sehen wie unterschiedlich Wahrheiten sein können. Und es ist auch schwierig, das als Autor so zu schreiben. Das hat er gut gemacht. Und ich habe sehr sehr viel über England im 17. Jhd gelernt. Das war auch toll. Aber dann ist es so, dass man das Buch zügig lesen sollte, denn sonst vergisst man beim nächsten Zeugen noch, worauf er sich stützt. Namen entfallen vielleicht etc. Ausserdem enthalten die Zeugenaussagen oftmals Seiten, die wirklich nichts mit dem Fall zu tun haben. Am Ende hatte ich dann den Eindruck, dass nicht alle offenen Punkte abschliessend geklärt waren oder nicht wirklich geklärt waren. ich hätte also bei allen Zeugen nochmals nachlesen müssen. Sehr unbefriedigend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Mühsam und 400 Seiten zu lang,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil am Kreuzweg (Gebundene Ausgabe)
Die erste Sicht der Hinrichtung und ihrer Ursachen ist noch einigermassen interessant und flüssig zu lesen. Die 2. und 3. jedoch sind zäh wie ein schuhledernes Schnitzel, und erst die alles aufklärende 4. Person sorgt dafür, dass das Buch am Ende nicht eine einzige Enttäuschung ist. Dafür muss man allerdings einen fast schon bewundernswerten Durchhaltewillen aufbringen. Ein Buch für Monate, nicht für wenige Nächte!
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Das Urteil am Kreuzweg. von Friedrich Mader (Broschiert - 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,06
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