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Kundenrezensionen

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am 24. Oktober 2013
Was einem beim Bücher ausmisten so in die Hände fällt: die gebundene Ausgabe von "Der Coach" von John Grisham.
Ich konnte mich dunkel erinnern, den Roman mal vor Jahren gelesen zu haben, also zu lange her und das heißt: ich habe ihn nochmal gelesen.

Die Geschichte dreht sich um den ehemaligen Highschool-Footballstar Neely Crenshaw der erstmals Jahre nach seiner Zeit als gefeierter Quarterback mit besten Aussichten in das Städtchen Messina zurückkehrt. Sein alter Coach, Eddie Rake, liegt im Sterben. Er trifft in Messina auf alte Weggefährten und andere ehemals gefeierte Footballspieler. Doch für Neely Crenshaw ist es mehr als ein reiner Höflichkeitsbesuch.

Bereits nach den ersten drei Seiten wusste ich, dass ich hier keinen typischen Grisham vor mir habe. Typisch ist ein Mix aus: Anwälten in schwierigen bis lebensbedrohlichen Situationen, Drama, großen Prozessen, moralischem Dilemma, schwerer Kriminalität und viel Geld. Dieser Grisham jedoch ist jedoch anders. Ganz anders.
Er hat viel von einer klassischen Kurzgeschichte, die mittendrin einsteigt und eine Episode - vielleicht wichtige Episode des Lebens des Protagonisten - erzählt. Wer die Charaktere sind? Das Wieso, wo und wann? Entwickelt und ergibt sich alles aus der Erzählung. Dieser Grisham ist eine ruhige, unaufgeregte Erzählung, die aber nie unspannend ist. Denn die verschiedenen Charaktere und deren Lebenswege, die der Leser aus Sicht von Neely Crenshaws erfährt, sind die Triebfeder weiterzulesen, weshalb ich das Buch sehr schnell durch hatte. Und dieses Wieder-Treffen alter Freunde, das sind die starken Momente, denn ich habe mir die Szenen und Personen immer sehr plastisch vorstellen und auch mitfühlen können.

Denn der Roman ist für meine Begriffe sehr lebensnah - eine Melange aus zerplatzen Träumen, großen Hoffnungen und traurigen Schicksalen, die dem Leser in Form verschiedener alter Mitstreiter präsentiert werde. Schräge Charaktere und ungewöhnlichen Lebenswege. Jedoch vereint alle Figuren das Spiel und die Liebe zum Football. Das zentrale Motiv des Romans. Wer Mannschaftssport betreibt, kennt das Gefühl: man fragt sich bei harten Trainings, warum man sich das antut, verflucht den Trainer desöfteren und schindet sich - aber es gibt nichts Großartigeres als einen Sieg und die Glückshormone danach, das Schulterklopfen und die Anerkennung. Wie eine Droge. Und ein langjähriger Coach hinterlässt immer seine Prägung bei einem Menschen, unweigerlich.
All das vereint die Figuren, die so unterschiedliche Wege genommen haben. Und alle trauern dieser großartigen Zeit mehr oder weniger hinterher. Sie waren Teil von Größerem als sie selbst je waren oder, ihrem Gefühl nach, sind. Und mit dem Coach droht das letzte Relikt, der letzte Strohhalm in diese Zeit, zu sterben.

In den USA ist die Glorifizierung von Sportgrößen und des Sports an sich ja schon in Highschools und Colleges sehr deutlich ausgeprägt. Sportstipendien, wahre Arenen und gut dotierte Coaches im Amateurbereich sprechen für sich - und König Football steht im Mittelpunkt, wie jeder USA-Reisende spätestens Anfang Februar zum Super Bowl bewundern darf. Daher verstehe ich den Roman auch als eine Auseinandersetzung mit diesem Phänomen. Allerdings bewertet der Roman nicht, sondern überlässt es dem Leser zu entscheiden - überflüssiger Heldenkult oder Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Identifikation?

Man muss hierbei nicht zwangsläufig alle Feinheiten und Regeln des Spiels kennen, um den Roman zu genießen. Zumindest rudimentäre Kenntnisse erleichtern das Lesen jedoch; gerade dort, wenn über mehrere Seiten über Football gefachsimpelt wird. Das kostet auch einen Stern, da man als nicht "Eingeweihter" in das Football-Vokabular, doch manchmal gar nicht versteht, worum es da geht. Das ist zwar für das Verstehen und Erfassen der gesamten Geschichte auch nicht wichtig, erhöht aber den Lesespaß doch nochmal ein wenig. Und der Glossar ist nur bedingt hilfreich, da nicht vollständig.

Alles in allem ist Der Coach, finde ich, ein gelungener Ausflug aus dem Justizthriller-Genre und deutlich "literarischer" als die weltbekannten Grishams wie Die Jury oder Der Klient. Wer also keine Scheu hat gewohnte Pfade von Grisham zu verlassen und Lust auf eine ruhige Lektüre hat, dem kann ich das Buch empfehlen. Wer einen Thriller erwartet oder einen klassischen Grisham, wird sicher enttäuscht. Ich werde es vorerst noch behalten und nicht aussortieren.
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am 11. Juli 2011
Die nordamerikanische Kleinstadt Messina wäre ein völlig bedeutungsloser Fleck auf der Landkarte, gäbe es da nicht das überaus erfolgreiche Football-Team der Highschool. Verantwortlich dafür war über 34 Jahre ein Trainer, der Generationen von Spielern durch unerbittliche Härte an ihre äußersten Grenzen und manchmal auch darüber hinaus getrieben hat.

Als dieser Jahre später im Sterben liegt, kommen viele der ehemaligen Spieler an den Ort ihrer Erfolge - und ihrer Demütigungen - zurück. Inzwischen sind sie erwachsene Männer, fast alle mit einigen Kilos zu viel und in mehr oder minder unauffälligen Existenzen gemündet. Sie tauschen Erinnerungen an die goldenen Tage aus, offenbaren aber auch Geschichten von verblasstem Ruhm, verletzten Gefühlen und zerplatzten Träumen. Im Mittelpunkt steht Neely, dessen Profi-Karriere gleich zu Beginn durch ein übles Foul zunichtegemacht wurde, und der nun ein Dasein als Immobilienmakler fristet. Wie die meisten verbindet ihn mit seinem ehemaligen Coach eine Mischung aus Liebe und Hass.

Der Vielschreiber Grisham setzt in diesem schmalen Buch nicht wie gewohnt auf Spannung, sondern auf menschliche Schicksale. Das gelingt ihm erstaunlich gut. Die Charaktere sind knapp, aber mit sicherer Hand gezeichnet. Und kaum jemanden dürfte die Trauerfeier für den schließlich verstorbenen Coach gegen Ende gänzlich ungerührt lassen.

Bis dahin hat der unbedarfte Leser allerdings einige Hürden zu überwinden. Denn wer kein Kenner des American Football ist, wird von der Fülle an Fachbegriffen und geschilderten Spielzügen einigermaßen erschlagen sein. (Zwar gibt es am Ende ein kurzes Glossar; dadurch erschließt sich einem das Spiel selbst aber noch nicht.)

Entweder hat Grisham dieses Buch nur für Insider geschrieben, oder er ist ein echter Fan, mit dem die Pferde ein bisschen durchgegangen sind. Das sei ihm angesichts der Menschlichkeit dieses Romans jedoch gerne nachgesehen.
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am 20. Februar 2009
John Grisham, Erfolgsautor in Sachen Justiz-Thriller, war in seiner Jugend Quarterback der Southaven Chargers. Da wundert es nicht, daß er seine Football-Leidenschaft in zwei Romane (neben dem hier zu besprechenden "Der Coach" noch "Touchdown, vgl. dort) umgesetzt hat.

Neely Crenshaw, 34, kehrt nach 15 Jahren erstmals wieder in seine Heimatstadt Messina zurück. Er war dereinst der Footballspieler mit der Nr. 19, ausgezeichnet mit dem Ehrentitel "All-American" als bester Spieler der Highschool-Liga - "ein vergessener Held, dessen Licht nur kurz geleuchtet hatte"; genauer: nur drei Spielzeiten lang. Eine irreparable Knieverletzung zwang den zu großen Hoffnungen berechtigenden Jungprofi bereits das Karriereende auf, bevor sie so recht begonnen hatte. Jetzt lebt er in der Nähe von Ontario, macht in Immobilien, ist geschieden, wirkt unglücklich und uneins mit sich. Noch immer ist es ihm nicht gelungen, mit seiner Footballvergangenheit abzuschließen.

Crenshaw ist zurückgekehrt, weil Eddie Rake, der legendäre Coach des Footballteams, im Sterben liegt. 34 Jahre lang hat er die Mannschaften zu größtem Erfolg geführt und damit Messina dazu verholfen, aus der provinziellen Bedeutungslosigkeit ins nationale Rampenlicht zu treten. Rake ist ein Charismatiker. Wer mit ihm als Spieler zu tun hatte, wurde von ihm sein Leben lang geprägt. Dabei waren seine Anforderungen und Methoden durchaus umstritten. So zwang er die ihm anvertrauten Jugendlichen zum "Spartan-Marathon" genannten Langlauf bis zum Zusammenbruch. Oder er ordnete den "Tribünen-Lauf" an, bei dem einer seiner Spieler tot zusammenbrach... Aber er war auch der erste Coach, der einen Schwarzen zum Kapitän ernannte oder der einem unter seinem Schwulsein leidenden Jungen dazu ermutigte, zu sich selbst zu stehen...

Zwischen Neely Crenshaw und Eddie Rake lastet ein dunkles Geheimnis, das hier natürlich nicht aufgedeckt werden soll. Wie dem auch sei: Als Crenshaw abreist, ist sein alter Coach gestorben - und er kann sich nun endlich auf sein Leben nach dem Football einlassen.

John Grisham hat mit routinierter Feder einen unterhaltsamen Sportroman geschrieben, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Die mir fremde Ideologie des Gewinnens um jeden Preis, die eine Niederlage nicht anerkennend zu akzeptieren bereit ist, wird vom Autor ausgehebelt, indem er sich Coach Eddie Rake zum Ende seines Lebens hin für sein arges Fehlverhalten mit schlimmen Folgen entschuldigen läßt.
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am 2. Dezember 2003
Ich gebe zu: Ich habe nie vorher einen Grisham gelesen. Allenfalls waren die Verfilmungen seiner Romane für mich nette Sonntagabend-Unterhaltung in TV oder auf Video. Bei der Suche nach Reiselektüre fiel mir dann "Der Coach" an einem Flughafenkiosk in die Hände. Und siehe da: Ich war begeistert! Und zwar genau deshalb, weil dieses Buch kein "typischer Grisham" ist - dies hier ist kein Justiz-Drama, dies ist ein Psychogramm. Das Psychogramm einer typischen, amerikanischen Kleinstadt, mit typischen Bewohnern, ihren Träumen, ihren (zerplatzten) Hoffnungen, ihrer Auseindersetzung mit der Vergangeheit (und damit mit sich selbst). Grisham schafft es genau, die Stimmungen dieser Menschen, die Atmosphäre amerikanischer Kleinbürgerlichkeit zu beschreiben. Eine Einschränkung muss ich allerdings machen: Für das Verständnis des Buches ist es fast unerlässlich, Sportfan zu sein; wenn man insbesondere einzuschätzen weiß, welchen Stellenwert Football in den Staaten einnimmt und auslöst (einen noch größeren nämlich als bei uns der Fußball!)...
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am 30. April 2013
Ich habe schon etliche Grisham Bücher in der Hand gehabt aber mit diesen Romanen bin ich nie so richtig warm geworden. Doch "Der Coach" ist der erste Roman von Grisham den ich wirklich gelesen habe. Hier präsentiert uns Grisham keinen Thriller mit Anwälten und Justiz sondern eine Geschichte die auch im wirklichen Leben vorkommen kann und somit spiegelt diese Geschichte das wahre Leben wieder und Geschichten die das Leben schreibt sind immer noch die besten. In dem Roman spielt Football zwar eine zentrale Rolle doch wer intelligent genug ist wird merken das es um weit mehr geht als nur um eine Sportart. Ich finde das man nicht unbedingt Football - Kentnisse haben muss um dieses Buch zu mögen. Für Grisham - Verhältnisse ist diese Geschichte recht kurz. Ich habe auch schon Geschichten gelesen die kürzer waren als "Der Coach". Für mich ist es nicht entscheidend ob ein Buch eine kurze oder lange Geschichte erzählt, entscheidend ist für mich die Qualität einer Geschichte ob sie gut oder schlecht ist und ich finde das "Der Coach" sehr gut geschrieben ist. In meiner Ausbildungszeit habe ich auch mal erfolgreich Faustball gespielt und habe daher auch Erfahrung mit Mannschaftssport und kann mich deswegen gut in die Geschichte hineinversetzen. Im Anhang des Buches werden auch einige Football - Begriffe erklärt.

Fazit: Mit dieser aus dem Leben gegriffenen Geschichte beweist Grisham eindrucksvoll das er mehr kann als nur Thriller schreiben.
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am 16. April 2006
Ein ehemaliger Footballspieler kommt nach Jahren der Abwesenheit wieder in seinen alten Heimatort. Der Grund: Sein früherer Trainer - der ob seines Erfolges und seiner Methoden geliebt und gehasst wurde - liegt im Sterben.
Doch wieder zurück, wird er auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert; er, der seine Wurzeln verließ, um ein ganz großer Star zu werden und tragisch scheiterte. Auf den Straßen trifft er seine Exfreundin und andere Bekannte, und abends im Footballstadion versammeln er und alte Teamkameraden sich, um auf den Tod des Coaches zu warten und Erinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Doch die Vergangenheit lässt sich nicht löschen und alte Fehler nur zum Teil wiedergutmachen, und so muss er erkennen, dass dies nicht mehr seine Heimat ist.
Ein sehr ruhiger Grisham, der nichts mit seinen Justizthrillern zu tun hat. Doch er zeigt mit diesem Werk, dass er auch die anspruchsvolle Literatur beherrscht.
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am 7. Juni 2015
Neely Greenshaw (und nicht etwa Rake, wie aus auf der Rückseite des Buches
geschrieben steht!) kehrt nach 15 Jahren nach Hause zurück, trifft alte Freunde
und besucht sein altes Stadion, wo er viele Jahre Football gespielt hat und es
dabei zu lokalem Heldentum brachte. Ein Unfall hatte damals seine Karriere beendet.
Er erinnert sich mit seinen Freunden an ein wichtiges Endspiel und vor allem an
Vorfälle rund um ihren Coach Rake - ein harter Hund, der aus einer Losertruppe
ein erfolgreiches Team gemacht hat, dabei ging er im wahrsten Sinne des Wortes
über Leichen.


Dies alles ist genauso langweilig wie es sich anhört. Keine Handlung, nur
Erinnerungen. Man erfährt nicht einmal, wie Neely mit dem Verlust seines
Lebensinhaltes umzugehen gelernt hat. Wer nicht gerade US-Amerikaner ist oder
sich aus anderen Gründen für dieses als Sport bezeichnete Abschlachten auf
dem Spielfeld begeistern kann, für den werden die seitenlange Beschreibungen
der Spielzüge sicherlich absolut langweilig sein. Immerhin ist es zumindest
stilistisch gut geschrieben und somit keine totale Katastrophe.

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am 20. März 2005
Zugegeben,American Football ist das beherrschende Thema dieses Buches und Grisham zeichnet Spielgeschehen und Spielverläufe etc. sehr ausführlich,doch wenn man darüber hinwegsieht,treffen seine Schilderungen der Fans etc. genauso auf unseren Fußball,Soccer zu.
Auch wir erwarten stets Topleistungen von der Nationalelf etc. und geben uns der Heldenverehrung hin,können es nicht verwinden,wenn das Team verliert etc.
Insoweit ist Grisham ein Spiegelbild von Sportfans aller Art gelungen am Beispiel von Messina.
Was nun den kurzen Roman selbst betzrifft,so kehren eben die ehemaligen Spieler zurück,hier insbesondere Neely Crenshaw,um Abschied von ihrem Coach zu nehmen.
Jeder hat seine ganz eigenen Erfahrungen mit Eddie Rake gemacht,Viele kennen ihn nur als den Sklaventreiber auf dem Spielfeld.
Und doch stellt sich im Verlaufe des Buches heraus,das Rake das Leben vieler Einzelner entscheidender geprägt hat,auch des Ortes und Das er am Ende menschlicher war,als man es von ihm gedacht hätte.
Auch toleranter und aufgeschlossener als vielleicht Andere des Ortes,so z.B. zu Nat Sawyer.
Als es heißt Abschied zu nehmen,fällt Crenshaws Rede anders als erwartet aus und er erkennt nachvollziehbar,was eben wirklich zählt und was bleibt,wenn die Träume vergangen sind.
Ein sehr gutes Buch von Grisham,nicht so gut wie "Das Fest",aber um Längen besser als "Die Farm".
Und Das,obwohl dieses Werk seitenmäßig sehr kurz ausgefallen ist.
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am 7. Februar 2013
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich ein großer American Football Fan bin und sich die Kurzzusammenfassung interessant angehört hat.
Leider plätschert die Geschichte nur vor sich hin und der Sport an sich spielt überhaupt keine große Rolle. Die Idee, in das Seelenleben eines ehemaligen erfolgreichen High School Quarterbacks, aus dem am Ende doch nicht der große NFL-Star wurde, zu schauen, ist nicht schlecht. Allerdings bleibt Grisham nur an der Oberfläche, was das Lesen recht langweilig macht.
Wer einen guten Football-Roman lesen will, sollte zu "Touchdown" (ebenfalls von Grisham) greifen!
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am 1. Mai 2011
Bis auf wenige Ausnahmen mag ich Grisham nicht besonders.
Dieses Buch ist eine davon.
Oberflächlich betrachtet geht es um Football.
Aber bei genauerem Hinsehen geht es um ein amerikanisches Lebensgefühl, bei dem Sport gerade in den ländlichen Regionen eine wichtige Rolle spielt.
Ich bin absolut kein Footballfreund und trotzdem hat mich das Buch begeistert mit seinem gefühlvollen, authentischen Erzählstil.
Es ist kein Thriller und vielleicht gerade deshalb so gut.
Dieses Buch lesen, heißt wohl auch die US-Amerikaner besser zu verstehen.
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