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148
4,2 von 5 Sternen
Wind: Roman (Der dunkle Turm, Band 8)
Format: TaschenbuchÄndern
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2013
Roland Deschain und seine Gefährten wandern wieder durch die magische Mittwelt, immer noch auf der Suche nach dem Dunklen Turm. Oy, der treue Billy-Bumbler, benimmt sich plötzlich merkwürdig und Roland erkennt dadurch, dass in Kürze ein mörderischer, alles vernichtender Orkan aufziehen wird. Die kleine Schicksalsgemeinschaft braucht dringend einen sicheren Unterschlupf und findet gerade noch rechtzeitig ein Steinhaus, dass ausreichend Schutz bietet und in dem sie sich verbarrikadieren verbarrikadieren können. Um seinen Mitstreitern ein wenig die Angst vor dem als Stoßwind bezeichneten, alles verheerenden Orkan zu nehmen, erzählt Roland ihnen aus seiner Vergangenheit. Zum einen ein Erlebnis aus seiner Anfangszeit als Revolvermann, als er Reihe grausamer Morde aufkären musste, begangen von einem Gestaltwandler, und zum anderen eine Geschichte aus seiner Kinderzeit, ein dunkles Märchen, das ihm einst seine Mutter erzählte.

Im Grunde handelt es sich bei Wind um 3 ineinander verschachtelte Geschichten, Da ist die Rahmenhandlung, die sich hauptsächlich während des Stoßwindes im Steinhaus abspielt, darin eingebettet sind die Story um den besessenen Serienmörder und das düstere Märchen, das den Hauptteil des Buches beansprucht. Das ist eine ungewöhnliche Erzählstruktur, die nicht jedem gefallen wird und nicht immer flüssig zu lesen ist, wegen der vielen verschachtelten Sätze. Doch viele Fans der Saga um den Dunklen Turm werden trotzdem ihre Freude daran haben.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2012
Ich liebe Stephen King. Ich liebe die "Der Dunkle Turm"-Reihe. Ich stehe voll und ganz hinter jedem Roman, der in Mittwelt spielt. Dachte ich zumindest bis jetzt. Für mich war diese wundervolle Geschichte eigentlich zu Ende. Und so habe ich -besitzen wollte ich es, kein Zweifel- denn auch mit gemischten Gefühlen "Wind" bestellt, der zwischen Band vier und fünf der ursprünglichen Reihe spielt. Diese gemischten Gefühle machten nach nicht allzu langer Zeit einem Gefühl des betrogen worden seins Platz. Was King hier bietet, ist für sich alleinstehend eine tolle Leistung, wie üblich. Es gibt die typischen Elemente des Schocks, Blut, Geheimnisse, Verwandlungen, altbekannte Charaktere etc. ABER: Mir drängte sich alsbald die Frage auf, ob dieses "Romanchen" wirklich unbedingt in dieser Form geschrieben hätte werden müssen. Stephen King ist dafür bekannt, Riesenromane zu verfassen, und die Geschichten, die in "Wind" erzählt werden, hätten sicherlich auch als eigenständige Kapitel in den ein oder anderen Roman der Reihe gepasst.
Aus Gründen der Geheimhaltung des Gesamtplots für Neuleser (lesen Sie bittebitte zuerst Band 1-4, dann diesen und die Restlichen!!!) gehe ich hier nicht auf Einzelheiten ein um "Wind" in den Kontext der Reihe zu setzen. Es sei nur soviel gesagt: Eine Geschichte sollte zu Ende erzählt sein, wenn der Autor sagt, dass sie es ist. Warum also das Ganze noch einmal neu aufrollen? Damit hat King für sich die Möglichkeit geschaffen, immer neue "Dinge-die-Sie -noch-nicht-wussten" zu veröffentlichen, und das hat dieser Titan der Horrorliteratur meiner Meinung nach nicht nötig.
Und so freue ich mich auf die nächsten Veröffentlichungen des Wörterschmieds, sage meinen Dank, und stelle "Wind" ins Bücherregal-hinter den letzten Roman.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Fan der "Dunkler Turm"-Saga freute mich die Meldung, dass Stephen King einen weiteren Band geschrieben hat. Zwar spielt dieser zwischen Teil 4 ("Glas") und 5, ("Wolfsmond") aber das schmälert die Freude nicht. Etwas Anderes hingegen schon: Roland und sein Ka-Tet spielen in dem Buch bloß eine untergeordnete Rolle. Um einem Sturm zu entkommen, suchen er und seine Freunde Schutz in einer abgelegenen Hütte. Damit ihnen nicht langweilig wird, erzählt Roland eine Geschichte. Kurioserweise ist das allerdings noch nicht mal die Hauptgeschichte. Diese ist ein Märchen und wird erst innerhalb von Rolands Geschichte erzählt.
Sprich: Es gibt eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte. Was ein interessantes Konzept ist. Leider aber verliert das Buch damit von seiner Spannung. Das Ende der Suche nach dem Gestaltenwandler in Rolands erster Erzählung wirkte beinahe unwichtig, dadurch, dass ich vorher über zweihundert Seiten von Tim und seiner wundersamen Reise lesen durfte. Keine Frage, Jeder Story war gut geschrieben und durchaus lesenswert. In einem anderen Umfeld wären diese und Rolands Rahmengeschichte allerdings deutlich besser zur Geltung gekommen. So würden auch die kleinen neuen Details über Roland und seine Vergangenheit nicht um ein Haar untergehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2014
Zugegeben Stephen King ist mein Lieblingautor der mich schon 35 Jahre beschäftigt,er hat Meisterwerke wie "Carrie","Es",Shining",The green mile" und 100 hier nicht genannter weiterer verfasst,"Der dunkle Turm" zält zu meinen liebsten Bücherreihen mit der ich gewachsen bin und auf die ich immer und immer wieder gewartet habe wie es denn weitergeht,nachdem also bekannt wurde das dieses Buch zwischen dem 4 und 5 Buch spielen sollte laß ich die Bänder 1 bis 4 in 5 Wochen komplett nochmals und zwar mit dem größten Vergnügen wohlgemerkt,das nun hier vorliegende Buch hat eingentlich nicht soviel mit der eigentlichen King Geschichte vom "Dunklen Turm" zu schaffen eher am Rande streift es die Saga,im Band 4 wurden ja auch Geschichten aus der Vergangenheit erzählt mit dem Unterschied aber das es aus Roland direkter Vergangenheit war und er auch selber darin vorkam.Also wer etwas vom dunklen Turm erwartet dürfte hier eher enttäuscht werden.Ein nettes Buch mehr auch nicht.Warten wir also auf die hoffentlich baldige Verfilmung der Saga und auf vielleicht irgendwann einmal einer Geschichte die noch viel Schreibstoff bietet,aber dann bitte wie ein echtes Buch aus der Raeihe
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2013
Ich wusste zuerst nicht recht, ob ich mich über einen weiteren (auch noch dazwischen geschobenen Teil) der Turm-Saga freuen sollte. Ich bin ein großer Fan der Geschichte und mag es generell nicht, wenn vieles nachträglich 'dazugebastelt' wird.
Da die Saga nunmal komplett sein sollte, hab ich mir das Buch gekauft.

Die Geschichte spielt zwischen Glas und Wolfsmond, hat aber mit der Reise von Roland und seinen Gefährten nicht viel zu tun. Einen Großteil nimmt die Geschichte ein, die Roland aus seiner Jugend erzählt. Diese war sehr spannend und ich hatte das Buch deshalb auch sehr schnell gelesen. Der jugendliche Roland erzählt ebenfalls eine Geschichte, die ihm seine Mutter vorgelesen hatte. Ebenfalls eine gute Geschichte.
Letztendlich muss ich sagen, war das Buch besser als ich geglaubt hatte, jedoch würde ich nichts vermissen, hätte ich es nicht gelesen.
Es kommen nicht unbedingt neue Erkenntnisse hinzu. Es sind einfach nur Geschichten, die erzählt werden. Als würde man mit Roland am Lagerfeuer sitzen und Geschichten aus einer anderen Zeit hören.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2012
Ich liebe die dunkle Turm Reihe und hatte mich im Vorfeld überhaupt nicht mit diesem Werk befasst. Ich habe tunlichst vermieden irgendwie gespoilert zu werden. Ich schätze mal aus diesem Grund hatte ich falsche Erwartungen.

Das Buch ist wie folgt auf gebaut:
- Roland und sein Ka-Tet
- Eine Geschiche aus Rolands Jugend
- Ein Märchen aus Rolands Kindheit

Der Schwerpunkt liegt hierbei jedoch eindeutig beim Märchen. Roland und sein Ka-Tet werden auf grad mal 40 Seiten abgehakt und die Geschichte aus seiner Jugend ist vielleicht doppelt so lang. (geschätzte Angaben)

Das Märchen war wirklich toll und würde King ein Märchenbuch aus Mittwelt rausbringen, würde ich es kaufen, aber in dieser Verpackung hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Es ist aber wirklich liebevoll geschrieben und erinnert sehr an der Talisman.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2013
Als großer Fan der "Turm" - Serie habe ich mir dieses Buch natürlich bestellt. Ein Pluspunkt ist, dass auch Nicht-Turm-Kenner dieses Buch ohne weiteres lesen können, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte bildet. Dies ist gleichzeitig ein für Turm-Fans recht enttäuschendes Faktum, da keinerlei neue Aspekte, Wissen oder Informationen der "Helden" des dunklen Turms für den Leser zu erfahren sind. Abgesehen davon erwartet einen bekannte, solide (Fantasy) Kost aus dem Hause King.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2012
Kennen Sie das? Ein guter Film kommt in die Kinos und wird dann im TV als Serie weitergeführt. In diesen Serien bestehen die Figuren dann meist kleinere Abenteuer, also bei weitem nicht so imposant, wie im Hauptfilm. Dieses Buch ist mit diesen Mini-Abenteuern vergleichbar.

Zum Inhalt ist nicht viel zu sagen. Die Handlung verläuft zu "glatt" und ohne Überraschungen. Ich würde sogar sagen, dass dieses Buch nicht zur Turm-Reihe gehört!

Für mich eine große Enttäuschung, zumal zu diesem Preis...
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Die Geschichte um den Dunklen Turm ist wahrlich ein erhabenes Werk und eine Schöpfung, die seinesgleichen sucht.
Nun kommt Meister King mit "Wind" erneut ums Eck und möchte dem Leser eine weitere Episode aus Mittwelt nahe bringen. Nun, bereits hier könnte man ihm den Vorwurf machen, er mache es sich ziemlich einfach - immerhin ist zwar die Geschichte um den Turm erzählt, aber es gibt genug Lücken im Leben Rolands, auf die man als Autor hinweisen könnte. Somit wäre es ein leichtes für Stephen King, sich den Rest seines Lebens um die detaillierte Darstellung Rolands zu kümmern - mit "Wind" scheint es los zu gehen.
Sehr leicht könnte man somit King diesen Vorwurf machen - jedoch handelt es sich hier um Stephen King, und wenn einer ein guter Geschichtenerzähler ist, dann er.

Stephen King legt nun eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte vor - klingt ziemlich verwirrend, ist aber sehr eingängig: Zuerst trifft man auf die bekannte Reisegruppe, die sich vor einem Sturm schützen muss und währenddessen genug Zeit für eine Erzählung Rolands hat. Roland erzählt nun eine Episode aus seiner Vergangenheit und in dieser Erzählung erzählt der junge Roland einem Kind eine weitere Geschichte. Am Ende dieser Geschichte kommen wir zurück zu Rolands Geschichte, um an deren Ende wieder bei unseren Hauptdarstellern des Dunklen Turms zu landen.
Klingt alles ziemlich verwirrend, ist aber logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Darüber hinaus befindet man sich innerhalb kürzester Zeit wieder im Sog des Universums von Mittwelt und man ist abermals gefangen von Rolands Leben.
Abermals neigt man das Haupt vor dem genialen Geschichtenerzähler und man ist erfreut, mal wieder in Mittwelt gewesen zu sein. "Wind" ist nebenbei erwähnt auch noch recht spannend und lässt ein wenig den Wilden Westen aufleben - dafür hat man ja Revolvermänner.
Alles in allem hat "Wind" aber auch ein erhebliches Problem zur Folge: Nach Schließen des Buches möchte man erneut in die Tiefen des Dunklen Turms eintauchen und somit am Liebsten wieder mit "Schwarz" beginnen - doch woher verdammt noch mal soll man sich die Zeit immer und immer wieder dafür hernehmen? Irgendwie dreht sich hier das Rad sehr stark und man muss ab und an Prioritäten setzen, um erneut auf dem Weg zum Turm zu sein.
Jürgen Seibold/08.12.2012
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Der letzte Revolvermann Roland Deschain und seine Gefährten Eddie, Jake, Susannah und Oy haben den Grünen Palast (Ende von Band 4 – Glas) hinter sich gelassen und folgen dem Balken weiter in Richtung Donnerschlag.

Als plötzlich ein heftiger Sturm, ein sogenannter Stoßwind, aufkommt, benötigen die Gefährten einen sicheren Unterschlupf. Denn dieser Stoßwind hat es in sich. Bringt er, bevor er losbricht, zunächst unübliche Hitze, folgt mit Beginn des Sturms eisige Kälte, die alles blitzschnell gefrieren lässt. Die Gefahr bei diesem Sturm besteht somit nicht nur aus dem heftigen Wind, der alles umreißt, sondern auch aus eben dieser Kälte, durch die z.b. Vögel im Fluge gefrieren und vom Himmel fallen.

Sie finden Zuflucht in einer verlassen Stadt, in der ein einziges Haus aus Stein steht. Die damalige Versammlungshalle. Dort kehren die fünf ein und um sich die langen Stunden zu vertreiben erzählt Roland eine (weitere) Geschichte aus seiner Jugend:

Nach dem Tod seiner Mutter schickt ihn sein Vater auf eine Ranch in Neu-Kanaan, wo sehr viele Menschen auf grausamste Weise ermordet wurden. Dem Anblick der Opfer nach handelt es sich um einen Gestaltwandler, einen sogenannten Fellmann. Es gibt einen Zeugen, den kleinen Jungen Bill Streeter, dessen Vater ebenso zu den Opfer gehörte.

Roland, damals selber noch kein Mann, sondern Teenager nimmt sich dem Kleinen an und versucht ihn mit einer Geschichte zu beruhigen. Eine Geschichte, die Roland selbst von seiner Ma vorgelesen bekam und die ihm immer die liebste war.

Die Geschichte heißt „Wind durchs Schlüsselloch“ im Englischen „Wind through the Keyhole“, was auch der Originaltitel des Romans ist. Sie erzählt vom kleinen jungen Tim, der sich unerschrocken auf einen abenteuerlichen und gefährlichen Weg begibt, um seine Ma zu retten.

Somit erzählt Roland der Revolvermann seinen Gefährten während des heftigen Stoßwindes eigentlich zwei Geschichten. Und Roland kann sehr gut erzählen und zieht Eddie, Jake und Susannah in seinen Bann …

***

Ich war überrascht als ich las, dass WIND ein weiterer Teil der „Dunkle-Turm-Reihe“ ist, denn eigentlich war die Geschichte ja nun einmal zu Ende erzählt. Doch hier war Stephen King geschickt. Roland erzählt immer mal wieder Geschichten aus seiner Jugend und so hat er einfach eine Station der Gefährten gewählt, bei der er eben genau dies wieder tut.

Laut Kings eigener Aussage ist WIND hinter GLAS einzuordnen, denn genau zu der Zeit spielt die Handlung. Was für mich ziemlich gut war, denn ich hatte beim Lesen der Reihe nach GLAS aufgegeben, weil mir dieser Teil zu langatmig war und ich dann pausiert habe.

WIND ist als gebundene Ausgabe erschienen und wird von einem weißen Schutzumschlag mit einem aufgerissenen Loch umhüllt, hinter dem sich ein Tiger im Sprung befindet. Das sieht sehr gut aus, doch mein erster Gedanke nach dem auspacken war:

Das Buch ist wieder bei HEYNE erschienen, warum wird es nicht im gleichen Design präsentiert, wie die gesamte Turm-Reihe? Nun, ich habe dann den Schutzumschlag entfernt und dahinter kommt dann genau das Design der vorherigen Bände zum Vorschein . Das Buch ist in einem glänzenden dunklen grün bedruckt (rundum) und wird von einer silbernen Schrift geziert. Also keine Beanstandung, sondern eine gute Idee

Auch wenn ich letztes Jahr nach GLAS aufgehört habe, war mir die bisherige Handlung noch gut in Erinnerung und als ich das Buch aufschlug und beginnen wollte zu lesen sagte ich zu meinem Lebensgefährten: „Jetzt habe ich echt eine Gänsehaut!“.

Ich hatte WIND in drei Tagen weg gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein Gefühl des „Nachhausekommens“ und fand es sehr schön alt bekannte, liebgewonne Personen wieder zu treffen und auf ihrem Weg zu begleiten.

Der Schreibstil ist wieder typisch Stephen King, wobei ich in der Geschichte „Wind durchs Schlüsselloch“ den neuen King erkannt habe, der sich Figuren und Wesen ausdenkt, die mich an LOVE erinnert haben.

Diesmal war die Geschichtenerzählerei von Roland überhaupt nicht langatmig und zäh, ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen. Die Idee der Geschichte in der Geschichte war eine gute, die die Handlung spannend und kurzweilig macht.

Somit war ich wie gesagt (leider) recht schnell durch. Doch da ich durch dieses Buch wieder so sehr in der Handlung und in dieser auch gefangen war, habe ich spontan beschlossen nahtlos die Reihe weiter/fertigzulesen. Mir war nicht danach Roland und seine Begleiter wieder zu verlassen, sodass ich nun gerade WOLFSMOND lese und die weiteren Rezensionsexempare ein bisschen warten müssen.

Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für WIND. Stephen King hat durch eine gute Idee einen seiner großen Erfolge wieder aufleben lassen und schafft es die Leser sogleich in ihren Bann zu ziehen. Ich empfehle den Roman nur zu gerne weiter und wünsche allen Turm-Fans eine schöne Heimkehr nach Mittelwelt!

© Buchwelten 2012
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