Kundenrezensionen


50 Rezensionen
5 Sterne:
 (26)
4 Sterne:
 (17)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen #Daumenhoch
Zoë Becks “Brixton Hill” ist ein gut konstruierter und kraftvoll erzählter Polit-Thriller, der sich vorwiegend mit der sozialen Ungleichheit und Internetkriminalität beschäftigt.

Neben diesen sehr komplexen, aber hochinteressanten Thematiken, beschäftigt mich aber eine Sache weit übers Lesen hinaus. Es geht um soziale...
Vor 7 Monaten von Lena G. veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher ein Krimi / 3,5 Sterne
Meine Meinung:

Vorab ein kleiner Hinweis: Wer “Brixton Hill” lesen möchte, weil er ein Thriller-Fan der blutrünstigen Art ist, wird sicherlich enttäuscht werden. Ich stand auch kurz davor, weil das Wort “Thriller” auf einem Buchcover ganz bestimmte Erwartungen in mir weckt und diese während des Lesens nicht...
Vor 8 Monaten von SaFi veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen #Daumenhoch, 6. Januar 2014
Von 
Lena G. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Zoë Becks “Brixton Hill” ist ein gut konstruierter und kraftvoll erzählter Polit-Thriller, der sich vorwiegend mit der sozialen Ungleichheit und Internetkriminalität beschäftigt.

Neben diesen sehr komplexen, aber hochinteressanten Thematiken, beschäftigt mich aber eine Sache weit übers Lesen hinaus. Es geht um soziale Medien, dem Missbrauch von Daten und die gewaltige Macht des Internets. Wie gläsern ist man wirklich? Was gibt man mit nur einem Klick, einer unbedachten Eingabe von sich preis? Täglich genießt man die Vorzüge des Internets, die Gefahren beachtet man erst dann, wenn es zu spät ist.

Mit genau diesen Folgen muss sich nun die Protagonistin Emma Vine, Mitglied der englischen Oberschicht, herumschlagen. Sie wird nicht nur von einem scheinbar unberechenbaren Hacker gestalkt sondern auch Opfer zweier Anschläge, bei denen Menschen ums Leben kamen. Da sie das einzige Bindeglied der Vorfälle ist, steht sie unter dringendem Tatverdacht. Emma weiß, wer ihr das Ganze in die Schuhe schieben will. Trotzdem möchte keiner ihren skurrilen Vermutungen Glauben schenken. Auf der Suche nach Beweisen deckt sie unfassbar skrupellose Machenschaften auf.

"Brixton Hill" war für mich das erste Buch von Zoë Beck und ich würde jederzeit wieder nach einem Werk von ihr greifen. Allein ihrer kühlen und sachlichen Erzählweise wegen.

Da sie neben der Haupthandlung gekonnt weitere Handlungsstränge kurz und informativ einbindet, entsteht auf knapp 380 Seiten eine komplexe Geschichte.

Die gut recherchierte und nicht ganz leichte Thematik erzählt sie locker und nüchtern. Zweifellos kauft man ihr jedes Wort ab, empört sich über die rücksichtslosen Machenschaften der Reichen, bekommt Angst vor Stalking und Datenmissbrauch.

Stellenweise hätte es für meinen Geschmack noch temporeicher zugehen können, doch die unterschwellige Spannung fesselte mich die gesamte Lesezeit über.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochaktuelle Gesellschaftskritik mit einer packenden Story, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
“Brixton Hill”, der neue Krimi von Zoe Beck, spielt im Frühjahr 2013, in den Tagen um den Tod der britischen Ex-Premierministerin Margret Thatcher. Das ist natürlich kein Zufall, denn die Autorin verknüpft die konservative Politik der “eisernen Lady” mit den aktuellen Problemen vieler Londoner, die sich ihre eigene Stadt nicht mehr leisten können. Wenige Jahre nach dem großen Finanz-Crash fallen immer mehr Viertel der teuersten Stadt Europas dem Goldrausch der Immobilenhaie zum Opfer; Luxuswohnungen entstehen und Alteingesessene können die Mieten nicht mehr aufbringen oder ihre teuren Kredite nicht bezahlen. So auch in Brixton, einem Stadtteil im Süden Londons, der lange Zeit als das “schwärzeste” Viertel der Metropole galt und in den 80er Jahren mehrfach durch soziale Unruhen in die Medien geriet - “Guns of Brixton” sangen The Clash nicht ohne Grund. Beck beschreibt in ihrem neuen Roman die Folgen dieser Gentrifizierug und beschäftigt sich zugleich mit der Occupy-Bewegung, mit der Bedeutung von Internetplattformen wie Wikileaks und Anonymous oder mit den Motiven von Computer-Hackern. In den Mittelpunkt stellt sie jedoch die Eventmanagerin Emma Vine, die selbst aus gut situiertem Elternhaus kommt, aber erkennen muss, wie schwierig es ist, sich gegen den blanken Kapitalismus zu stemmen - und die in ihrer vertrackten Lage plötzlich Hilfe von ganz unerwarteter Seite bekommt. Lange lässt uns Beck dabei im Dunkeln tappen, legt falsche Fährten, bis sehr spät der eigentliche Drahtzieher des Komplotts aus dem Schatten tritt. So verbindet Zoe Beck in ihrem neuen, temporeichen Krimi “Brixton Hill” eine hochaktuelle Gesellschaftskritik mit einer packenden Story.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Krimi, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Das Buch hat mir gefallen, von Zoe Beck fand ich allerdings bisher alle Bücher ganz gut. Kann ich durchaus empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent konstruierte Thrillerunterhaltung von einer Autorin die ohne Zweifel ihr Handwerk versteht!, 3. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Ich liebe Thriller die mich von Anfang an nicht loslassen und gleichzeitig viele Fragen aufwerfen, denn ich mag es mindestens genauso sehr in meinem Kopf mögliche Schuldige zu analysieren und Zusammenhänge zu erkennen.

Bei "Brixton Hill" ist mir das jedoch nicht gelungen, da die Story so intelligent aufgebaut ist, dass ich alle paar Kapitel neue Verdächtige auf meiner imaginären Liste hatte.

Die vielschichtigen Charaktere sind meiner Meinung nach nämlich so angelegt, dass sie einerseits mysteriös und geheimnisvoll wirken, und gleichzeitig machen sie sich durch kleine Details verdächtig. Geld und Stalking spielt hierbei eine große Rolle. Der zweite Punkt löst beim Lesen Ängste aus, die nicht nur einmal für Gänsehautkribbeln sorgen.

Zudem punktet der Thriller so meisterhaft mit Spannung, dass ich irgendwann nur noch durch die einzelnen Seiten gehechtet bin. Zoë Beck gelingt es zweifellos diese Spannung auf einem sehr hohen Niveau zu halten und überrascht mit einem fulminanten Finale.

Fazit: Intelligent konstruierte Thrillerunterhaltung von einer Autorin die ohne Zweifel ihr Handwerk versteht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hat es auf Emma abgesehen?, 28. Dezember 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Emma Vine lebt und arbeitet als Eventmanagerin in London. Eines Tages besucht sie ihre Freundin Kimmy, die im fünfzehnten Stock eines Hochhauses arbeitet, um mit ihr auf einen erhaltenen Auftrag anzustoßen. Doch dann quillt Rauch in den Flur und die Notausgänge sind blockiert. In ihrer Panik stürzt sich Kimmy aus dem Fenster. Kurz darauf wird Emma festgenommen: Ihr Smartphone soll der Zünder gewesen sein. Emmas Verdacht fällt schnell auf Alan, einen Hacker, der sie seit geraumer Zeit stalkt. Wird sie ihren Verdacht beweisen können? Doch es ist noch nicht vorbei: Bald gibt es einen zweiten Anschlag…

Das Buch startet dramatisch mit dem aus Panik erfolgtem Selbstmord von Emmas Freundin Kimmy und Emmas anschließender Verhaftung. So kam direkt zu Beginn des Buches Höchstspannung auf und fesselte mich an die Seiten. Ein erster Verdacht von Emmas Seite ist schnell da, und ich war neugierig, ob sie ihre Vermutung mit Beweisen untermauern kann. Zoe Becks klarer, nüchterner Schreibstil brachte die Dinge auf den Punkt und zog mich immer tiefer in die Geschichte hinein.

Die Protagonistin Emma ist kein einfacher Charakter. Ihre Vergangenheit lastet noch immer schwer auf ihr: Eine zerbrochene Familie, psychische Probleme und der Druck, nicht den Vorstellungen ihrer einflussreichen Großmutter zu entsprechen machen ihr das Leben nicht einfach. Der Leser erhält immer mehr Einblicke in das, was hinter Emmas tougher Fassade liegt und so lernte ich sie immer besser verstehen.

Emma muss bald feststellen, dass sie mitten in einem Netz voller Lügen und Intrigen steckt. Weitere Anschläge halten die Spannung hoch und setzen Emma auch zeitlich unter Druck. Über die sozialen Medien kontaktiert der Täter Emma immer wieder anonym, sodass Emma bald psychisch an ihre Grenzen stößt. Mit Themen wie Stalking, Hacking und unlautere Geschäftspraktiken werden hochaktuelle Aspekte thematisiert und verknüpft.

„Brixton Hill“ ist temporeich, spannend und hochaktuell. Mitten in London wird Emma Teil einer nervenaufreibenden Jagd, die sich online und offline abspielt. Überraschende Wendungen, interessante Charaktere und eine fesselnde Thematik haben bei mir keine Wünsche offen gelassen. Fans des Thrillers, die Interesse an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen haben, sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und athmosphärisch, eben ein echter Zoë Beck, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Mit Spannung habe ich Zoë Becks neuesten Roman Brixton Hill erwartet, gefielen mir doch die Vorgänger ausnehmend gut. Meine hochgesteckten Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Em hat einen Stalker, Alan, und als in einem modernen Hochhaus plötzlich die Elektronik komplett ausfällt, fällt ihr Verdacht zunächst auf ihn. Ihre Freundin Kimmy kam bei dem Vorfall ums Leben als sie in Panik aus dem 15. Stock sprang. Die Polizei glaubt ihr nicht und verhaftet zunächst Em selbst. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, den Verursacher von Kimmys Tod zu finden, sondern auch sie selbst zu entlasten. Als sie ein weiterer Schicksalsschlag trifft, ist sie noch mehr von Alans Schuld überzeugt. Sie sucht die direkte Konfrontation und fährt zu seinem Haus in Brixton Hill.
Ems Gefühl, dass sie das eigentliche Opfer sein sollte, hat sie nicht getrogen. Zoë Beck schafft eine Atmosphäre von Beklemmung und Energie, die Em durch den ganzen Roman begleitet. Sie wirft einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und am Ende muss sich der Leser fragen, wie lange wir noch tatenlos zusehen wollen, wie das Leben vieler den Profiten Einzelner untergeordnet wird.
Die Figurenzeichnung ist außerordentlich, mit schnellen Strichen entwirft die Autorin Bilder von komplexen Persönlichkeiten. Dabei taucht sie trotzdem tief in die Psyche ihrer Protagonisten ein und macht ihr Handeln bis zum Schluß verständlich. Die Geschichte ist spannend mit einem für mich überraschenden, aber stimmigen Ende. Sie spiegelt die heutige Lebenswirklichkeit wieder, bis ins letzte Detail. Der Roman erzählt von einer Gegenwart, wie sie nicht nur in London, sondern überall auf der Welt tagtäglich passiert. Trotzdem entsteht vor dem Leser ein sehr detailliertes Bild der einzigartigen Stadt an der Themse.
Die Handlung ist spannend, geschickt führt die Autorin den Leser immer wieder in die Irre, bevor gegen Ende der wahre Verantwortliche, für mich völlig überraschend, enthüllt wird. Trotzdem ist alles nachvollziehbar, es bleiben keine losen Enden, bis auf einen vage Andeutung zu Ems weiterem Leben aber andererseits hätte nichts anderes zu ihrer Persönlichkeit gepasst.
Ist es ein Thriller? Ist es ein Krimi? Das ist meiner Meinung nach völlig irrelevant, denn es steht Zoë Beck darauf. Das ist für mich allein schon Garantie genug für spannende, intelligente Unterhaltung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller über die Folgen von Stalking und Umstrukturierungsprozessen, 8. Dezember 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Der Thriller „Brixton Hill“ von Zoe Beck ist als Taschenbuch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 382 Seiten mit 46 Kapiteln. Der Roman spielt in der Zeit von Ende März bis zum ersten Maitag dieses Jahres, der Beginn eines neuen Tags wird mit Datum zwischen den Kapiteln angekündigt. Das Cover ist recht schlicht gehalten mit den Giebeln alter Häuser, die als schwarz-weiß Fotografie auf der Titelseite am oberen und unteren Rand zu erkennen sind. Solche alten Häuser stehen beispielsweise in Brixton Hill, einer Straße in London, die dem Buch den Titel gegeben hat und in welcher ein Teil der Geschichte spielt. In erhabener grüner glänzender Schrift hebt sich der Name der Autorin deutlich vom Untergrund ab und fängt den Blick des Betrachters ein.

Em Vine, 33 Jahre alt, selbständige Eventmanagerin und aus betuchtem Haus abstammend, ist in einer Besprechung mit einer inzwischen zur Freundin gewordenen Geschäftspartnerin, als Rauch in die Flure des Hochhauses eindringt in dem das Büro der Agentur liegt. Panisch springt Ems Freundin aus dem Fenster im 15. Stock des Gebäudes.

Em bleibt bei allem bemerkenswert ruhig, wird aber wütend als sie bei der anschließenden Befragung der Bewohner durch die Polizei verhaftet wird aufgrund des Verdachts, dass sich ihr Telefon in das WLAN des Gebäudes eingewählt hat um dann angeblich die Technik zu manipulieren. Vor kurzem erst hat sie jemanden kennengelernt, der sich auch als Hacker betätigt, doch diese Beziehung hat nicht im Guten geendet. Mittels Twitter und Email empfängt sie seitdem lästige Nachrichten und fühlt sich beobachtet. Ihr Argwohn richtet sich nun auf diese Person und sie stellt ihn zur Rede. Seine seltsamen Äußerungen scheinen ihre Vermutung zu bestätigen. Und dann geschieht etwas von dem sie glaubt, dass sie nun nichts mehr zu befürchten hat. Doch es ist noch lange nicht zu Ende.

Zoe Beck liefert mit dem Thriller „Brixton Hill“ einen hervorragend konstruierten Krimi ab. Und nicht nur das, denn er bietet auch eine Auseinandersetzung mit dem Bild der jetzigen Londoner Gesellschaft, unter dem Aspekt der Umstrukturierung einzelner Stadtteile aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Die Geschichte läuft in der Kulisse realen politischen Geschehens ab. Im Mittelpunkt steht Em, eine interessante Persönlichkeit, die ihre Mutter schon früh verloren und diesen Verlust auf ihre Weise verarbeitet hat. Doch dies ist wieder eine der Geschichten, von denen die Autorin uns im Laufe der Erzählung am Rande einige erzählt. So erhält der Leser in Rückblicken Kenntnis über die Beweggründe zum Handeln einzelner Charaktere und glaubt manchmal schon kurz vor der Lösung des Falls zu stehen. Diese kleinen Einschübe verleihen dem Thriller einen ganz eigenen Stil und halten den Spannungsbogen von Beginn bis Ende aufrecht.

Der Leser sollte sich nie ganz sicher sein, dass sympathisch wirkende Personen nicht zu den Übeltätern im Hintergrund zählen. Bemerkenswert ist auch die Weise wie die Nutzung heutiger Kommunikationskanäle dazu beitragen kann, Angst und Hilflosigkeit hervorzurufen. Von mir gibt es für diesen Thriller eine klare Leseempfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Spannend, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Kindle Edition)
Birxton Hill, ein toller Thriller. Glaubwürdiger Plot, gut gezeichnete Figuren. Das Buch war durchweg spannend, ohne dabei reißerisch zu sein. Auch die Auflösung war toll. Fazit: Ein Thriller muss nicht wahnsinnig blutig sein, damit er gut ist!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Eher ruhigerer Thriller, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Schauplatz London. Emma Vines befindet sich gemeinsam mit ihrer Freundin Kimmy im Büro in einem der Hochhäuser an der Canary Wharf, als dort ein Alarm ausbricht. Klimaanlage und Strom fallen aus, das Gebäude scheint abgeriegelt. Ihre Freundin Kimmy hat eine Panikattacke und stürzt sich aus dem Fenster. Kurz darauf kursieren bereits auf Twitter Gerüchte über einen terroristischen Hintergrund und möglicherweise eine Beteiligung Ems an diesem Anschlag. Sie wird verhaftet und hat einige Mühe, ihre Unschuld zu beweisen. Ganz offensichtlich will ihr jemand etwas anhängen. Und es wird noch schlimmer!

Doch wer steckt dahinter? Gibt es einen Zusammenhang zu Alan, dem Mann, der sie seit Wochen stalkt und belästigt? Mit seinen Fähigkeiten als Hacker traut ihm Em durchaus zu, das Gebäude entsprechend manipuliert zu haben. Sie sucht die Konfrontation, kommt aber nicht wirklich weiter und bald darauf scheint auch Alan verschwunden zu sein. Ist er untergetaucht, um einer Verhaftung zu entgehen oder was steckt dahinter?

Em entdeckt Spuren, die auf eine Verwicklung ihrer eigenen Familie in die Ereignisse hindeuten. Wer ist das Ziel der Attacken? Em selbst oder ihre Familie, die als Inhaber einer Privatbank durchaus ebenfalls im Fokus eines Angriffs stehen könnten? Doch was ist überhaupt das Motiv?

Zoe Beck hat hier einen spannenden Roman geschrieben, der verschiedenste aktuelle Themen anspricht, aber insbesondere durch die Charakterzeichnungen besticht und fesselt. Die Hintergründe, die da am Ende herauskommen, kann man als Leser unmöglich erahnen, hier setzt sich nach und nach ein Puzzle zusammen, dessen einzelne Teile anfangs noch gar nicht zu sehen sind. Auch historische Ereignisse spielen hier mit Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein.

Die Art der Auflösung habe ich als recht ungewöhnlich empfunden, es ist eine Art langer Epilog mit Beantwortung der offenen Punkte aus eher neutraler Perspektive, während die Geschichte vorher meist aus Ems Sicht geschildert wurde.

Insgesamt ein durchaus interessantes Thriller eher ruhigeren Tempos, der nicht mit Kritik an manchen aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft und Politik spart.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Wenn dir jemand nach dem Leben trachtet..., 26. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Zoe Beck war mir bis dato als Autorin völlig unbekannt, was ich nach der Lektüre von "Brixton Hill" sehr bedauere, denn der Thriller war einfach nur der Hammer und für mich ein echter Überraschungshit.

Emma Vines Arbeitsplatz liegt im 15. Stock eines Luxushochhauses, das plötzlich von einem Terroranschlag ins Chaos gestürzt wird. Der Strom fällt aus und über die Klimaanlage wird giftiger Rauch in das Gebäude geführt. Eine Person kommt zu Tode, nämlich Ems Freundin Kimmy, die aus Panik aus dem Hochhaus springt. Wer steckt nur hinter dem Anschlag? Und warum hat die Polizei ausgerechnet Em als Verdächtige im Visier ihrer Ermittlungen?

Der Autorin gelingt es mit ihrem Charakter der Emma Vine eine Figur zu schaffen, die ihr Leben meistert und allen Widrigkeiten trotzt, obwohl sie schon so viel durchmachen musste. Em ist sicher kein einfacher Charakter und niemand, den man sofort auf seiner Freundesliste haben will, aber sie weiß einen als Figur zu berühren und ihr Schicksal interessiert einen.

Interessant fand ich vor allem, was man mit den sozialen Netzwerken der heutigen Zeit so anstellen kann und wie jemand nur allein dadurch in Angst geraten kann.

Zoe Beck zeichnet sehr detailliert und gekonnt das Leben der Unterschicht mit all ihren Problemen. Die Thrillerhandlung steht stets im Mittelpunkt, aber die nebensächlichen Details sind so gekonnt gestreut, dass dadurch der Roman erst perfekt und rund wird.

Die Spannung bleibt auf hohem Niveau von der ersten bis zur letzten Seite und die Auflösung des Falls kam für mich so überraschend, dass ich mit einem zufriedenen Lächeln nach der Lektüre zurück bleibe. Keine Frage bleibt unbeantwortet und alle Fäden finden zu einem schlüssigen Ende zusammen.

Fazit: Ein rasanter Thriller, der aktuelle Themen aufgreift und dem Leser den Atem raubt. Für mich ein absolutes Must- Read, ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Brixton Hill: Roman
Brixton Hill: Roman von Zoë Beck (Taschenbuch - 9. Dezember 2013)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen