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4.0 von 5 Sternen #Daumenhoch
Zoë Becks “Brixton Hill” ist ein gut konstruierter und kraftvoll erzählter Polit-Thriller, der sich vorwiegend mit der sozialen Ungleichheit und Internetkriminalität beschäftigt.

Neben diesen sehr komplexen, aber hochinteressanten Thematiken, beschäftigt mich aber eine Sache weit übers Lesen hinaus. Es geht um soziale...
Vor 10 Monaten von Lena G. veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Spannend mit kleinen Abstrichen
Spannendes Setting, coole Location. Auch die Hauptperson ist fesselnd, als Leser geht man richtig mit ihr mit. Viel Spannung, nur leider flacht die Spannung nach ihrem Höhepunkt total ab. Am liebsten wäre ich da sofort ausgestiegen, doch ich war noch neugierig genug, um weiterzulesen. Und siehe da, die Geschichte nimmt wieder Fahrt auf. Etwas unglaubwürdig...
Vor 1 Monat von Yola S. veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen #Daumenhoch, 6. Januar 2014
Von 
Lena G. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Zoë Becks “Brixton Hill” ist ein gut konstruierter und kraftvoll erzählter Polit-Thriller, der sich vorwiegend mit der sozialen Ungleichheit und Internetkriminalität beschäftigt.

Neben diesen sehr komplexen, aber hochinteressanten Thematiken, beschäftigt mich aber eine Sache weit übers Lesen hinaus. Es geht um soziale Medien, dem Missbrauch von Daten und die gewaltige Macht des Internets. Wie gläsern ist man wirklich? Was gibt man mit nur einem Klick, einer unbedachten Eingabe von sich preis? Täglich genießt man die Vorzüge des Internets, die Gefahren beachtet man erst dann, wenn es zu spät ist.

Mit genau diesen Folgen muss sich nun die Protagonistin Emma Vine, Mitglied der englischen Oberschicht, herumschlagen. Sie wird nicht nur von einem scheinbar unberechenbaren Hacker gestalkt sondern auch Opfer zweier Anschläge, bei denen Menschen ums Leben kamen. Da sie das einzige Bindeglied der Vorfälle ist, steht sie unter dringendem Tatverdacht. Emma weiß, wer ihr das Ganze in die Schuhe schieben will. Trotzdem möchte keiner ihren skurrilen Vermutungen Glauben schenken. Auf der Suche nach Beweisen deckt sie unfassbar skrupellose Machenschaften auf.

"Brixton Hill" war für mich das erste Buch von Zoë Beck und ich würde jederzeit wieder nach einem Werk von ihr greifen. Allein ihrer kühlen und sachlichen Erzählweise wegen.

Da sie neben der Haupthandlung gekonnt weitere Handlungsstränge kurz und informativ einbindet, entsteht auf knapp 380 Seiten eine komplexe Geschichte.

Die gut recherchierte und nicht ganz leichte Thematik erzählt sie locker und nüchtern. Zweifellos kauft man ihr jedes Wort ab, empört sich über die rücksichtslosen Machenschaften der Reichen, bekommt Angst vor Stalking und Datenmissbrauch.

Stellenweise hätte es für meinen Geschmack noch temporeicher zugehen können, doch die unterschwellige Spannung fesselte mich die gesamte Lesezeit über.
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5.0 von 5 Sternen Wem kann man trauen?, 7. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Zuerst streikt nur das Internet, dann setzt hier und da die Technik kurz aus, bis schliesslich nichts mehr geht. Rauch zieht durch die Gänge des Limeharbour Towers, eines dieser modernen neuen Geschäftstowers, in denen auch Kimmy Rasmussen ihr Büro hat. Emma Vine, ihre Geschäftspartnerin und Freundin kann ihr nicht helfen, als sie sich in Panik aus dem Fenster des fünfzenhnten Stock stürzt. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wird sie kurz darauf von der Polizei abgeführt wegen des Verdachts, diesen Terroranschlag verübt zu haben.

Hinter all dem – da ist sich Emma Vine sicher – kann nur Alan stecken, der Mann, der sie seit Wochen stalkt, mit Twitternachrichten und anderem verfolgt. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, seine Reaktion bestätigt ihre Ahnung, leider will ihr niemand glauben. Kurz darauf ist auch Alan tot und Emma steht unter Mordverdacht. Von diesem Moment an ist Emma auf der Flucht. Sie ahnt noch nicht, wie gross die Kreise wirklich sind, die sich hinter allem verbergen. Was sie aber ahnt ist, dass sie die nächste sein soll.

Mit Brixton Hill ist Zoë Beck ein rundum gelungener Thriller gelungen. Die Figuren sind plastisch gezeichnet, haben Geschichte, sind abgerundete Charaktere. Die Schauplätze wirken realistisch und bildhaft und der Plot ist stimmig, spannend aufgebaut mit den nötigen Cliffhangern, Wendungen und dem doch erwünschten Ablauf des Geschehens. Zoë Beck zeigt einmal mehr, dass sie ihr Handwerk versteht.

Würde man einen Negativpunkt nennen wollen, dann wohl den, dass es am Schluss plötzlich schnell geht mit der Aufklärung, Dinge nicht mehr gezeigt werden, sondern beschrieben, ohne sie in eine Handlung einzubetten. Trotzdem tut dies dem Lesegenuss keinen Abbruch, die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite.

Fazit:
Brixton Hill packt einen von der ersten Seite und lässt einen nicht mehr los. Pures Lesevergnügen. Absolut empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Krimi, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Das Buch hat mir gefallen, von Zoe Beck fand ich allerdings bisher alle Bücher ganz gut. Kann ich durchaus empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent konstruierte Thrillerunterhaltung von einer Autorin die ohne Zweifel ihr Handwerk versteht!, 3. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Ich liebe Thriller die mich von Anfang an nicht loslassen und gleichzeitig viele Fragen aufwerfen, denn ich mag es mindestens genauso sehr in meinem Kopf mögliche Schuldige zu analysieren und Zusammenhänge zu erkennen.

Bei "Brixton Hill" ist mir das jedoch nicht gelungen, da die Story so intelligent aufgebaut ist, dass ich alle paar Kapitel neue Verdächtige auf meiner imaginären Liste hatte.

Die vielschichtigen Charaktere sind meiner Meinung nach nämlich so angelegt, dass sie einerseits mysteriös und geheimnisvoll wirken, und gleichzeitig machen sie sich durch kleine Details verdächtig. Geld und Stalking spielt hierbei eine große Rolle. Der zweite Punkt löst beim Lesen Ängste aus, die nicht nur einmal für Gänsehautkribbeln sorgen.

Zudem punktet der Thriller so meisterhaft mit Spannung, dass ich irgendwann nur noch durch die einzelnen Seiten gehechtet bin. Zoë Beck gelingt es zweifellos diese Spannung auf einem sehr hohen Niveau zu halten und überrascht mit einem fulminanten Finale.

Fazit: Intelligent konstruierte Thrillerunterhaltung von einer Autorin die ohne Zweifel ihr Handwerk versteht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hat es auf Emma abgesehen?, 28. Dezember 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Emma Vine lebt und arbeitet als Eventmanagerin in London. Eines Tages besucht sie ihre Freundin Kimmy, die im fünfzehnten Stock eines Hochhauses arbeitet, um mit ihr auf einen erhaltenen Auftrag anzustoßen. Doch dann quillt Rauch in den Flur und die Notausgänge sind blockiert. In ihrer Panik stürzt sich Kimmy aus dem Fenster. Kurz darauf wird Emma festgenommen: Ihr Smartphone soll der Zünder gewesen sein. Emmas Verdacht fällt schnell auf Alan, einen Hacker, der sie seit geraumer Zeit stalkt. Wird sie ihren Verdacht beweisen können? Doch es ist noch nicht vorbei: Bald gibt es einen zweiten Anschlag…

Das Buch startet dramatisch mit dem aus Panik erfolgtem Selbstmord von Emmas Freundin Kimmy und Emmas anschließender Verhaftung. So kam direkt zu Beginn des Buches Höchstspannung auf und fesselte mich an die Seiten. Ein erster Verdacht von Emmas Seite ist schnell da, und ich war neugierig, ob sie ihre Vermutung mit Beweisen untermauern kann. Zoe Becks klarer, nüchterner Schreibstil brachte die Dinge auf den Punkt und zog mich immer tiefer in die Geschichte hinein.

Die Protagonistin Emma ist kein einfacher Charakter. Ihre Vergangenheit lastet noch immer schwer auf ihr: Eine zerbrochene Familie, psychische Probleme und der Druck, nicht den Vorstellungen ihrer einflussreichen Großmutter zu entsprechen machen ihr das Leben nicht einfach. Der Leser erhält immer mehr Einblicke in das, was hinter Emmas tougher Fassade liegt und so lernte ich sie immer besser verstehen.

Emma muss bald feststellen, dass sie mitten in einem Netz voller Lügen und Intrigen steckt. Weitere Anschläge halten die Spannung hoch und setzen Emma auch zeitlich unter Druck. Über die sozialen Medien kontaktiert der Täter Emma immer wieder anonym, sodass Emma bald psychisch an ihre Grenzen stößt. Mit Themen wie Stalking, Hacking und unlautere Geschäftspraktiken werden hochaktuelle Aspekte thematisiert und verknüpft.

„Brixton Hill“ ist temporeich, spannend und hochaktuell. Mitten in London wird Emma Teil einer nervenaufreibenden Jagd, die sich online und offline abspielt. Überraschende Wendungen, interessante Charaktere und eine fesselnde Thematik haben bei mir keine Wünsche offen gelassen. Fans des Thrillers, die Interesse an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen haben, sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und athmosphärisch, eben ein echter Zoë Beck, 7. Dezember 2013
Von 
truffaldina - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Mit Spannung habe ich Zoë Becks neuesten Roman Brixton Hill erwartet, gefielen mir doch die Vorgänger ausnehmend gut. Meine hochgesteckten Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Em hat einen Stalker, Alan, und als in einem modernen Hochhaus plötzlich die Elektronik komplett ausfällt, fällt ihr Verdacht zunächst auf ihn. Ihre Freundin Kimmy kam bei dem Vorfall ums Leben als sie in Panik aus dem 15. Stock sprang. Die Polizei glaubt ihr nicht und verhaftet zunächst Em selbst. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, den Verursacher von Kimmys Tod zu finden, sondern auch sie selbst zu entlasten. Als sie ein weiterer Schicksalsschlag trifft, ist sie noch mehr von Alans Schuld überzeugt. Sie sucht die direkte Konfrontation und fährt zu seinem Haus in Brixton Hill.
Ems Gefühl, dass sie das eigentliche Opfer sein sollte, hat sie nicht getrogen. Zoë Beck schafft eine Atmosphäre von Beklemmung und Energie, die Em durch den ganzen Roman begleitet. Sie wirft einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und am Ende muss sich der Leser fragen, wie lange wir noch tatenlos zusehen wollen, wie das Leben vieler den Profiten Einzelner untergeordnet wird.
Die Figurenzeichnung ist außerordentlich, mit schnellen Strichen entwirft die Autorin Bilder von komplexen Persönlichkeiten. Dabei taucht sie trotzdem tief in die Psyche ihrer Protagonisten ein und macht ihr Handeln bis zum Schluß verständlich. Die Geschichte ist spannend mit einem für mich überraschenden, aber stimmigen Ende. Sie spiegelt die heutige Lebenswirklichkeit wieder, bis ins letzte Detail. Der Roman erzählt von einer Gegenwart, wie sie nicht nur in London, sondern überall auf der Welt tagtäglich passiert. Trotzdem entsteht vor dem Leser ein sehr detailliertes Bild der einzigartigen Stadt an der Themse.
Die Handlung ist spannend, geschickt führt die Autorin den Leser immer wieder in die Irre, bevor gegen Ende der wahre Verantwortliche, für mich völlig überraschend, enthüllt wird. Trotzdem ist alles nachvollziehbar, es bleiben keine losen Enden, bis auf einen vage Andeutung zu Ems weiterem Leben aber andererseits hätte nichts anderes zu ihrer Persönlichkeit gepasst.
Ist es ein Thriller? Ist es ein Krimi? Das ist meiner Meinung nach völlig irrelevant, denn es steht Zoë Beck darauf. Das ist für mich allein schon Garantie genug für spannende, intelligente Unterhaltung.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller über die Folgen von Stalking und Umstrukturierungsprozessen, 8. Dezember 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Der Thriller „Brixton Hill“ von Zoe Beck ist als Taschenbuch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 382 Seiten mit 46 Kapiteln. Der Roman spielt in der Zeit von Ende März bis zum ersten Maitag dieses Jahres, der Beginn eines neuen Tags wird mit Datum zwischen den Kapiteln angekündigt. Das Cover ist recht schlicht gehalten mit den Giebeln alter Häuser, die als schwarz-weiß Fotografie auf der Titelseite am oberen und unteren Rand zu erkennen sind. Solche alten Häuser stehen beispielsweise in Brixton Hill, einer Straße in London, die dem Buch den Titel gegeben hat und in welcher ein Teil der Geschichte spielt. In erhabener grüner glänzender Schrift hebt sich der Name der Autorin deutlich vom Untergrund ab und fängt den Blick des Betrachters ein.

Em Vine, 33 Jahre alt, selbständige Eventmanagerin und aus betuchtem Haus abstammend, ist in einer Besprechung mit einer inzwischen zur Freundin gewordenen Geschäftspartnerin, als Rauch in die Flure des Hochhauses eindringt in dem das Büro der Agentur liegt. Panisch springt Ems Freundin aus dem Fenster im 15. Stock des Gebäudes.

Em bleibt bei allem bemerkenswert ruhig, wird aber wütend als sie bei der anschließenden Befragung der Bewohner durch die Polizei verhaftet wird aufgrund des Verdachts, dass sich ihr Telefon in das WLAN des Gebäudes eingewählt hat um dann angeblich die Technik zu manipulieren. Vor kurzem erst hat sie jemanden kennengelernt, der sich auch als Hacker betätigt, doch diese Beziehung hat nicht im Guten geendet. Mittels Twitter und Email empfängt sie seitdem lästige Nachrichten und fühlt sich beobachtet. Ihr Argwohn richtet sich nun auf diese Person und sie stellt ihn zur Rede. Seine seltsamen Äußerungen scheinen ihre Vermutung zu bestätigen. Und dann geschieht etwas von dem sie glaubt, dass sie nun nichts mehr zu befürchten hat. Doch es ist noch lange nicht zu Ende.

Zoe Beck liefert mit dem Thriller „Brixton Hill“ einen hervorragend konstruierten Krimi ab. Und nicht nur das, denn er bietet auch eine Auseinandersetzung mit dem Bild der jetzigen Londoner Gesellschaft, unter dem Aspekt der Umstrukturierung einzelner Stadtteile aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Die Geschichte läuft in der Kulisse realen politischen Geschehens ab. Im Mittelpunkt steht Em, eine interessante Persönlichkeit, die ihre Mutter schon früh verloren und diesen Verlust auf ihre Weise verarbeitet hat. Doch dies ist wieder eine der Geschichten, von denen die Autorin uns im Laufe der Erzählung am Rande einige erzählt. So erhält der Leser in Rückblicken Kenntnis über die Beweggründe zum Handeln einzelner Charaktere und glaubt manchmal schon kurz vor der Lösung des Falls zu stehen. Diese kleinen Einschübe verleihen dem Thriller einen ganz eigenen Stil und halten den Spannungsbogen von Beginn bis Ende aufrecht.

Der Leser sollte sich nie ganz sicher sein, dass sympathisch wirkende Personen nicht zu den Übeltätern im Hintergrund zählen. Bemerkenswert ist auch die Weise wie die Nutzung heutiger Kommunikationskanäle dazu beitragen kann, Angst und Hilflosigkeit hervorzurufen. Von mir gibt es für diesen Thriller eine klare Leseempfehlung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochaktuelle Gesellschaftskritik mit einer packenden Story, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
“Brixton Hill”, der neue Krimi von Zoe Beck, spielt im Frühjahr 2013, in den Tagen um den Tod der britischen Ex-Premierministerin Margret Thatcher. Das ist natürlich kein Zufall, denn die Autorin verknüpft die konservative Politik der “eisernen Lady” mit den aktuellen Problemen vieler Londoner, die sich ihre eigene Stadt nicht mehr leisten können. Wenige Jahre nach dem großen Finanz-Crash fallen immer mehr Viertel der teuersten Stadt Europas dem Goldrausch der Immobilenhaie zum Opfer; Luxuswohnungen entstehen und Alteingesessene können die Mieten nicht mehr aufbringen oder ihre teuren Kredite nicht bezahlen. So auch in Brixton, einem Stadtteil im Süden Londons, der lange Zeit als das “schwärzeste” Viertel der Metropole galt und in den 80er Jahren mehrfach durch soziale Unruhen in die Medien geriet - “Guns of Brixton” sangen The Clash nicht ohne Grund. Beck beschreibt in ihrem neuen Roman die Folgen dieser Gentrifizierug und beschäftigt sich zugleich mit der Occupy-Bewegung, mit der Bedeutung von Internetplattformen wie Wikileaks und Anonymous oder mit den Motiven von Computer-Hackern. In den Mittelpunkt stellt sie jedoch die Eventmanagerin Emma Vine, die selbst aus gut situiertem Elternhaus kommt, aber erkennen muss, wie schwierig es ist, sich gegen den blanken Kapitalismus zu stemmen - und die in ihrer vertrackten Lage plötzlich Hilfe von ganz unerwarteter Seite bekommt. Lange lässt uns Beck dabei im Dunkeln tappen, legt falsche Fährten, bis sehr spät der eigentliche Drahtzieher des Komplotts aus dem Schatten tritt. So verbindet Zoe Beck in ihrem neuen, temporeichen Krimi “Brixton Hill” eine hochaktuelle Gesellschaftskritik mit einer packenden Story.
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3.0 von 5 Sternen Spannend mit kleinen Abstrichen, 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Kindle Edition)
Spannendes Setting, coole Location. Auch die Hauptperson ist fesselnd, als Leser geht man richtig mit ihr mit. Viel Spannung, nur leider flacht die Spannung nach ihrem Höhepunkt total ab. Am liebsten wäre ich da sofort ausgestiegen, doch ich war noch neugierig genug, um weiterzulesen. Und siehe da, die Geschichte nimmt wieder Fahrt auf. Etwas unglaubwürdig wirkt die Darstellung der Protagonistin. Erst wird sie als toughe, blitzgescheite, gut betuchte Computer-Spezialistin mit eigener Wohnung dargestellt. Doch ein paar Seiten später wohnt sie auf einmal in der Wohnung ihres Bruders, weil sie nicht gebacken kriegt, sich eine eigene Bleibe zu besorgen... das ist unlogisch.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannder London-Thriller, 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Brixton Hill: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Emma Vine muss mitansehen, wie ihre Freundin aus dem Fenster des 15. Stocks springt, nachdem es durch einen Stromausfall zu Rauchentwicklung im Hochhaus kam. Sie vermutet schnell, dass ihr Stalker dahinterstecken könnte, doch die Polizei sieht es anders und verdächtigt eher sie selbst. Als es weitere Zwischenfälle gibt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als unterzutauchen und selbst Nachforschungen anzustellen.

Setting und Stil:
London ist der ideale Schauplatz für diesen Thriller. Neben den Großstadtproblemen passen die Klassenunterschiede und -denkweisen perfekt zur Handlung. Gerade in London ist die Stadtentwicklung gut nachzuvollziehen samt den Folgen für die Anwohner. Man merkt, dass Zoë Beck London liebt und sich oft dort aufhält. Ihre Beschreibungen leben dank vieler Details, genauer Beobachtungen und Szenen, die angefüllt sind mit städtischem Leben. Ein schöner Blick in die Nebenstraßen der Stadt, die man sonst als Tourist eher nicht zu sehen bekommt.
Maggie Thatchers Tod als einer der Fixpunkte wird erstklassig in die Handlung mit eingebaut und gut die unterschiedlichen Meinungen über die Eiserne Lady präsentiert.
Man wird schnell an das Buch gefesselt, die verwendete Sprache ist modern und passt zu den Charakteren. Die kurzen Kapitel verlocken, gleich weiterzulesen, die verschiedenen Sichtweisen geben schöne Einblicke.

Charaktere:
Emma ist ein vielschichtiger Charakter. Sie hat schon einiges in ihrem Leben erlebt und trotzdem wurde ihr von ihrer Familie viel Spielraum eingeräumt. Gerade dies wird ihr nun fast zum Verhängnis und man beginnt schnell, mit ihr zu fiebern.
Ihre Familie ist typische englische Upperclass, mit allen ihren seltsamen Anwandlungen, die sich daraus ergeben können.
Der kleine Einblick in die Hackerwelt ist interessant, genau wie die Gestalten, denen sie dabei begegnet. Eine für sie und uns Leser völlig unterschiedliche Lebensweise, der man gerne mal auf die Finger schaut.

Geschichte:
Die Handlung beginnt überraschend und endet genauso, dabei gibt es einen Kreisschluss, den ich nicht erwartet hätte. Sehr geschickt entwickelt sich die Geschichte und selbst wenn man als Leser meint, manches vorhersehen zu können, gibt es immer noch eine weitere Ebene, mit der man nicht rechnen kann. Die Ausgangselemente Stalking und Gentrifizierung sind perfekt in die Handlung eingebaut und passen perfekt zu den Charakteren. Eine glaubhafte Erzählung, die so wirklich passieren könnte.

Fazit:
Thriller und Krimifans kann ich das Buch nur empfehlen. Es versteht zu fesseln, zu überraschen und zu bewegen. Die Thematik ist aktuell, die Umsetzung erfrischend und der Handlungsort an sich schon interessant. Ein Buch, das sich schwer zur Seiten legen lässt und dem man sich nicht entziehen kann und soll. Dank der starken Hauptfigur dürfen Leser, die eher nicht so mit dem Genre vertraut sind, auch gerne mal reinlesen, es lohnt sich.
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Brixton Hill: Roman
Brixton Hill: Roman von Zoë Beck (Taschenbuch - 9. Dezember 2013)
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