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4.0 von 5 Sternen Beschert einem den ein oder anderen Lacher!
Klingt ganz schön bescheuert, die Kurzbeschreibung, nicht? - Ist sie auch!

Jens Fischer ist tatsächlich kein Glückspilz, vor allem was Frauen anbelangt. Derweil ist er doch
echt ein ganz lieber, humorvoller Typ mit gutem Charakter. Ich kann mir da schon vorstellen,
was der Grund ist, warum er Keine abbekommt: er geht keinem "gescheiten"...
Vor 2 Monaten von Janine2610 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr originell aber...
Die Idee ist wirklich originell und ist mal was Neues. Die Figuren sind an sich nicht schlecht, doch lässt der Autor auch nicht sehr tief in die Welt der jeweiligen Personen tauchen, um mit ihnen wirklich mitzufiebern.
Das Ganze wird aus der Ich-Perspektive von Jens geschrieben.

Wenn man so eine geniale Idee hat und somit sich ein so gutes Thema...
Vor 10 Monaten von MessiCr7 veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr originell aber..., 26. Januar 2014
Die Idee ist wirklich originell und ist mal was Neues. Die Figuren sind an sich nicht schlecht, doch lässt der Autor auch nicht sehr tief in die Welt der jeweiligen Personen tauchen, um mit ihnen wirklich mitzufiebern.
Das Ganze wird aus der Ich-Perspektive von Jens geschrieben.

Wenn man so eine geniale Idee hat und somit sich ein so gutes Thema aussucht, dann ist eigentlich das Umsetzen Leichtigkeit. Denkt man. Ist aber nicht so. Was der Autor hier leider beweist. Problem ist, dass wie gesagt die Figuren zu plump sind und eine Möglichkeit für wirklich witzige Situationen, die geschaffen hätten werden können, nicht oder wirklich sehr selten geboten wurde. Leider.

Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet. Vielleicht gefällt mir der Nachfolger besser, weil ich nicht mehr so viel erwarte?

Alles in allem vergebe ich drei Sterne, weil die Geschichte nach Verfilmung gerufen hätte…..
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4.0 von 5 Sternen Beschert einem den ein oder anderen Lacher!, 20. September 2014
Klingt ganz schön bescheuert, die Kurzbeschreibung, nicht? - Ist sie auch!

Jens Fischer ist tatsächlich kein Glückspilz, vor allem was Frauen anbelangt. Derweil ist er doch
echt ein ganz lieber, humorvoller Typ mit gutem Charakter. Ich kann mir da schon vorstellen,
was der Grund ist, warum er Keine abbekommt: er geht keinem "gescheiten" Beruf nach. Ich
denke, dass er deswegen bei den Frauen einen eher flatterhaften Eindruck hinterlässt. - Frauen
haben wohl Angst, dass er nicht dauerhaft für sie sorgen kann. Und hinzu kommt, dass Jens mit
37 Jahren noch in einer WG wohnt, und die, ich drücke es mal nett aus, wie ein Drecksloch
aussieht... Soviel dazu. ;-P

"Frettsack" ist ein in meinen Augen gut gelungenes Debüt. Die meiste Zeit doch recht witzig
geschrieben, hat es mir den ein oder anderen Lacher abringen können. Nur Grinsen kam jedoch
wesentlich öfter vor.^^ Klar, hin und wieder hab ich mir auch wegen der niveaulosen, dämlichen
Szenen, vor allem mit Hondo (ein wirklich minderintelligenter, der deutschen Sprache nicht
mächtiger Prolet) und/oder Sven (Jens Mitbewohner und Killerfrettchenbesitzer), ein
Augenverdrehen nicht verkneifen können (deswegen auch ein Stern weniger), aber im Großen
und Ganzen war es sehr unterhaltsam und hat Spaß gemacht zu lesen. - Und das ist es ja
eigentlich, was ein Buch können soll, oder? ;-)
Erwähnen möchte ich an der Stelle noch, dass es durchaus auch ernste Szenen gab und da ich ja
generell eine aufmerksame "zwischen-den-Zeilen-Leserin" bin, habe ich da auch ein paar kluge,
zum Nachdenken bringende Zitate entdeckt, die ihr auf meinem Blog nachlesen könnt:
[...]

Dafür, dass das Buch "Frettsack" heißt und ein großes Frettchen am Cover zu sehen ist, habe ich
mir doch noch ein bisschen mehr Frettchen in der Hauptrolle erwartet, als tatsächlich war. - Kleines
Kritikpünktchen noch am Rande. ;-P
Aber sonst: Empfehle ich gerne weiter. Und auch den Nachfolgeroman "Frettnapf", wo noch ein
viel süßeres Frettchen am Cover ist^^, werde ich bestimmt lesen.
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4.0 von 5 Sternen Vorsicht vor dem Frett!, 11. April 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Jens Fischer wird bald 37 Jahre alt, ist Single und befasst sich mit dem Gedanken, ob er gerne Kinder haben möchte und wenn ja, welche Möglichkeiten für ihn noch offenstehen eine Frau für sich zu gewinnen mit der er eben diese Kinder bekommen möchte. Sein Leben finanziert er sich als Freiberufler mit gelegentlichen Moderationsjobs auf Messen. Als sein Freund und Wohngemeinschaftspartner Sven ihm von der Möglichkeit erzählt mit Samenspenden Geld zu verdienen, lässt er sich darauf ein. Sven erwirbt als eine weitere Einkommensquelle zwei Frettchen, um damit eine Zucht zu beginnen. Während eines heiteren Abends, an dem die beiden Freunde auch ein wenig kiffen, öffnet Sven den Käfig. Dabei entwischt ein Tier und klettert bei Jens am Bein bis zu einer brisanten Stelle in die es sich verbeißt. Leider wird Jens dadurch kastriert. Ihm kommt die Idee, dass eventuell bereits eine Frau aufgrund seiner Spende schwanger sein könnte. Mit Hilfe von Hondo, einem breitschultrigen, kräftigen Bekannten von Sven, verschafft er sich in der Praxis den Namen und die Adresse von Maren, die er nun unbedingt kennenlernen möchte. Dafür steht er nun in Hondos Schuld, die dieser bald darauf auch einfordert. Kann Jens eine zufällige Bekanntschaft mit Maren arrangieren und sie vielleicht sogar für sich gewinnen?

Der Roman liest sich flüssig und leicht, ideal zum Abspannen. Die Idee hinter der Geschichte ist unverbraucht. Murmel Clausen hat mit Jens Fischer einen durchaus liebenswerten Charakter geschaffen. Er ist ein Lebemann soweit seine Mittel dafür ausreichen. Gerne lässt er Sprüche los, die aber nicht von allen verstanden werden, so dass er häufig damit ins Fettnäpfchen tritt. Auch die weiteren männlichen Charaktere wie Sven, Hondo und auch der Mann von Maren sind treffend beschrieben und in ihren Eigenschaften überzeichnet, so dass immer wieder witzige Situationen eintreten. In der Mitte lässt der heitere Ton des Romans ein wenig nach und stimmt sogar Nachdenkliches in der Auseinandersetzung mit einem Kinderwunsch und der eigenen Vorstellung von der Zukunft. Da die gesamte Erzählung in München spielt, bleiben die Örtlichkeiten dicht beisammen und der Autor versteht es mit seinem Schreibstil diese so zu beschreiben, dass der Leser sie sich gut vorstellen kann. Ich fand diesen Roman originell und gut. Wer gerne Komödien mag und ein Freund von hintersinnigem Humor ist, dem empfehle ich dieses Buch gerne weiter.
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3.0 von 5 Sternen Nuscheln ohne Ende oder Frosch im Hals., 1. September 2014
Den Schweighöfer verstehe ich akustisch oft nicht. Ist zwar besser als beim Schweiger, aber bei Schweighöfer hab ich das Gefühl, dass der einen Frosch im Hals hat. So hört er sich für mich an.
Die Filme mit und von ihm sind alle nicht schlecht für dt.Verhältnisse.
Vaterfreuden habe ich gerade gesehen und würde ihm die Schulnote 3 geben.

An einer Stelle nuschelt er wieder und man versteht ihn nicht.
Im Interview mit der Sky-Moderatorin regt er sich auf, dass sie evtl. eine Nanny einstellen möchte. Er erwähnt einen Film, wo die Nanny das Kind ihre Brust gibt und die Mutter umbringen will. Leider versteht man akustisch nicht den Filmtitel. Weiß ihn jemand?
Ist natürlich nicht entscheidend, aber es gibt halt viele Stellen, wo man ihn dann nicht versteht.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom einem ausgewachsenen Frett kastriert!, 25. Mai 2012
Jens Fischer hat sein Leben nicht so recht im Griff. Ohne präsentablen Job fehlt das Geld für eine eigene Wohnung und daher wohnt er zusammen mit Kumpel Sven in einer WG. Bei Frauen kommt Jens eher mäßig an, doch um sein Erbgut wenigstens anonym weitergeben zu können, lässt er sich von Dauerspender Sven dazu überreden, ebenfalls Samenspender zu werden. Leider hat Jens die Rechnung ohne das Frettchen Idi Amin - Svens Versuch, Jens endlich einmal ein anständiges Hobby zuverschaffen -, gemacht. Eines schönen Abends durchtrennt Idi Amin mit einem gezielten Biss Jens Samenleiter und kastriert ihn wortwörtlich. Da sein Traum von einer eigenen Familie mit Frau und Kind nun zu platzen droht, bricht er mit Sven und Balkanpitbull Hondo in die Samenbank ein, um herauszufinden, welche Frau mit seinem Samen befruchtet wurde. So gelangt er an die Adresse der bezaubernden Maren, die allerdings - wie sollte es anders sein - schon mit dem Spießer Ralf verheiratet ist. Und endlich einmal setzt sich Jens ein Ziel in seinem Leben: Er muss Maren für sich gewinnen.

Alleine Cover, Titel und Klappentext versprechen einen wunderbar witzigen und pointierten Unterhaltungsroman, bei dem man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Dementsprechend habe ich mich auf einen humorvollen, aber seichten und wenig tiefgründigen Roman eingestellt. Was ich dann allerdings zu Lesen bekam, war ganz anders, als ich es erwartet hatte. "Frettsack" ist keinesfalls seicht und oberflächlich. Es steckt so viel Tiefe in diesem Roman, dass er mich teilweise sogar traurig, vorallem aber nachdenklich gestimmt hat. Witz und der Humor leiden allerdings ein wenig unter dieser Tiefgründigkeit. Oftmals musste ich zwar schmunzeln oder lächeln, wirkliche Brüller begegneten mir in diesem Unterhaltungsroman allerdings leider nicht.

Die Charaktere in "Frettsack" sind alle auf ihre Art liebenswert. Auch wenn man zu Beginn einfach nicht verstehen kann, wieso Jens seinen Hintern nicht endlich mal hoch bekommt und sein Leben in die Hand nimmt, um mit seinen 37 Jahren mal etwas auf die Beine zu stellen, auf das er stolz sein kann, entwickelt man mit jeder Seite, die man liest, mehr Sympathie für ihn. Er ist der ewige Verlierer, der weder im Beruf, noch bei den Frauen jemals Glück zu haben scheint. Letzteres ist für ihn natürlich besonders kränkend denn die Frauen machen oft Witze auf seine Kosten oder verarschen ihn nach Strich und Faden, nur um ihn hinterher belächeln zu können. Allerdings muss ich sagen, dass Jens in gewisser Hinsicht nicht viel besser ist. Er ist wirklich wahnsinnig oberflächlich und beurteilt Frauen beinahe ausschließlich nach ihrem Äußeren. Nachdem er doch schon so viel Ablehnung erfahren musste, finde ich es doch traurig, dass er beinahe genauso oberflächliche Gedanken hat, wie diejenigen Frauen, die sich über ihn lustig machen.

Sven empfand ich anfangs einfach nur als nervig. Mit der Zeit konnte ich aber sogar ihm positive Seiten abgewinnen und habe ihn am Ende des Buches doch noch in mein Herz schließen können.
Am meisten hat mir allerdings Ralfs Charakter gefallen. Es ist einfach genial, wie der Autor dieses Kleinbürgerliche und Spießige in Ralfs Person einfängt und zu Papier bringt. Die Szenen, in denen Ralf sich mal wieder total dem Klischee des spießigen Sohnes eines reichen Mannes entsprechend verhält, waren es auch, die mich wirklich zum Grinsen gebracht haben. Dieses "Nur-nicht-aus-der-Reihe-tanzen"-Wollen und das "zwanghaft-modern-und-trendig-sein"-Wollen hat der Autor richtig genial hervorgehoben!

Die Geschichte an sich entwickelt sich recht langsam. Der Leser lernt erstmal recht viel über die Charaktere, bevor die Geschichte richtig beginnt. Die Grundidee des Buch finde ich wirklich gelungen. Die Umsetzung wiederum war nicht so ganz nach meinem Geschmack. Meines Erachtens ist alles ein wenig zu konstruiert und zu gewollt bzw. aufgesetzt. Natürlich lebt ein Unterhaltungsroman von Übertreibung und Überspitzung, aber vorallem zum Ende hin fand ich, dass es ein wenig zu viel des Guten war. Alles hat sich irgendwie perfekt ineinander gefügt und es gab einfach zu viele Wendepunkte, die insgesamt einfach nicht zu einem authentischen Schluss geführt haben. Das finde ich wirklich sehr schade, denn ein schöner, in sich stimmiger Schluss hätte den Roman optimal abgerundet.

Der Schreibstil ist größtenteils zynisch und sarkastisch. Das fand ich absolut genial, da ich diese Stilmittel in einem Unterhaltungsroman wirklich schätze! Zudem wirkt der Roman durch einige geschickt verwendete Fachbegriffe und schlagfertigen Antworten geradezu clever und intelligent und nicht so abgedroschen und plump, wie viele andere Unterhaltungsromane daher kommen. Insgesamt lies sich "Frettsack" sehr leicht lesen, hätte aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas gekürzt werden können, da ich manche Stellen etwas weitausschweifend oder langatmig beschrieben fand.

Alles in allem ist "Frettsack" das optimale Buch für zwischendurch. Es ist kurzweilig, lässt sich leicht und vorallem sehr schnell lesen und unterhält den Leser, ohne oberflächlich oder plump zu erscheinen. Zwar hatte ich erwartet, dass mich der Roman mehr zum Lachen bringen würde, dafür trumpft er allerdings mit einer Tiefgründigkeit auf, mit der ich so auch nicht gerechnet hatte. Das Ende war für meinen Geschmack dann leider doch ein wenig zu konstruiert und somit konnte ich "Frettsack" nicht mit einem guten Gefühl abschließen. Dennoch hat mich der Roman unterhalten und somit seinen Zweck durchaus gut erfüllt. Für einen entspannten Tag am See oder im Schwimmbad ist dieses Buch genau das richtige!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Tag an dem ich das faslche Buch wählte, 15. Januar 2013
Im vornherein: "Frettsack" von Murmel Clausen ist kein schlechtes Buch.

Zum Inhalt:
Jens Fischer, 38 und mitten in einer kleinen Lebenskrise, möchte die Frau seines Lebens finden und mir ihr ein Kind haben. Nur blöd wenn das Frettchen des Mitbewohners einen kastriert...

Auf Grundes des Klappentextes wählte ich damals das Buch aus. Die Idee des kastrierten Typen der seiner Samenspende hinterher rennt ist an sich schon ziemlich witzig, aber die Lacher a la Tommy Jaud bleiben leider aus. Einzig der prollige Nebencharakter Hondo sorgt für vielerlei Spaß. Insgesamt aber gibt es in meinen Augen zu wenig Witz. Auch das Ende ist bereits nach 1/4 des Buches vorhersehbar. Positiv ist allerdings, dass sich die Story schnell weg lesen lässt und man eigentlich trotzdem wissen will wie es weitergeht. Von Langeweile kann also nicht gesprochen werden. Lediglich der Humor, den ich mir erhofft habe kam ein bisschen zu kurz.

Fazit: Wer ein Buch zum wegkugeln sucht, sollte es im Laden stehen lassen. Für die, die eine schöne Geschichte mit einem Hauch Humor suchen ist es genau das richtige.
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5.0 von 5 Sternen Frettsack: Roman. Jetzt verfilmt als »Vaterfreuden« Taschenbuch, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Toller Verkäufer !!
Habe hier schon mehrmals gebrauchte Bücher bestellt !
(Mein Tipp: ich suche mir immer die Bücher aus mit folgendem beschriebenen Zustand:
- in sehr gutem Zustand, fast wie neu, guter Zustand mit leichten Gebrauchsspuren -)
Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht !!
Die Bücher sahen immer gut aus - fast wie neu !!
Ganz viele Sterne von mir !!
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4.0 von 5 Sternen Mit Herz und Humor!, 10. April 2013
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Frettnapf: Roman (Taschenbuch)
Kurz vor der geplanten Hochzeit dreht Jens leicht durch, woraufhin seine hochschwangere Freundin Jessi sich eine kurze Auszeit erbittet um ihre Beziehung zu überdenken. Jens, der nun ständige Angst hat, dass Jessi ihn verlassen könnte und außerdem selbst erkennt, dass er sein Leben so nicht mehr im Griff hat und so auch nicht weiter machen will, versucht verzweifelt Wege aus seiner Krise zu finden und seine Freundin wieder zurück zu gewinnen.

Murmel Clausen hat nach "Frettsack" mit "Frettnapf" hier den zweiten Teil rund um die Figur Jens Fischer geschrieben. Den ersten Teil zu kennen ist nicht zwingend notwendig, in diesem zweiten Teil gibt es genügend Hinweise darauf, was im ersten Teil gelaufen ist.

Auch der zweite Teil ist wieder gelungen, voller Komik und einfach erfrischend flüssig geschrieben. Jens ist zwar eine Figur, die teils auch wirklich nervt, denn bei vielen Handlungen kann man sich als Leser einfach nur an den Kopf fassen, aber genau das macht natürlich auch den Witz aus. Insgesamt entwirft der Autor seine Figuren hier allesamt recht liebevoll, mal mit mehr, mal mit weniger stereotypischen Eigenschaften, was allerdings für einen humoristischen Roman durchaus gern gesehen ist, wie ich finde.

Messen spielen in diesem Roman eine große Rolle. Zu Beginn des Buches besuchen Jens und Jessi zusammen eine Hochzeitsmessen und lassen sich über die dortigen Erlebnisse in aller Ehrlichkeit aus. Generell trägt jedes Kapitel den Titel einer Messe mit einer kurzen Info dazu, zB. einem Motto, Daten oder anderen Fakten.

Das überwiegende Thema in diesem Buch sind Zukunftsängste, so wie sie wahrscheinlich heutzutage leider jeder kennt - mehr oder weniger. Dieses ernstzunehmende Thema wird hier locker und humoristisch aufgearbeitet, so dass man beim Lesen vielleicht selbst ein paar eigene Frettnäppchen erkennt, in die man selbst schon einmal getreten ist.

Ein wirklich gelungener Roman, voller Herz und Humor! Mich hat es voll mitgerissen, mich hat er getroffen und ich freue mich schon darauf, vielleicht bald mehr von Jens und seine zukünftigen Vaterpflichten zu lesen. Zumindest, wenn der Autor sich entschließt nicht in den Frettnapf zu treten und seiner Leser an dieser Stelle hängen zu lassen!
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21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll frettes Buch!, 5. Mai 2012
Von 
Oliver Nagel (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wenige Sachbücher haben mich in den letzten Monaten so begeistert wie Murmel Klausens Meisterwerk zur Frettchenhaltung in Männerhosen. "Frettsack" ist eine rasant geschriebene Abwägung der Vor- und Nachteile der intrabracaeralen Wieselaufzucht, die allerdings einen deutlichen Akzent auf die Nachteil setzt (schmerzhafte Hodenfütterung, Beißfreudigkeit paarungswilliger Wieselweibchen, nicht alle Frettchen passen in eng geschnittene Anzüge). Doch auch die Vorteile kommen nicht zu kurz (kein Käfigkauf nötig, praktische Wärmequelle in kalten Nächten, kuschlig weicher Pelz auch für Pelzgegner akzeptabel). Was allerdings eine romantische Liebesgeschichte in diesem Fachbuch für den Wieselfreund verloren hat, ist mir nicht ganz klar. Schwach!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues von Jens, Sven und Hondo - die Chaostruppe schlägt wieder zu, 10. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Frettnapf: Roman (Taschenbuch)
Nach dem Buch FRETTSACK aus dem Jahr 2012, folgte nun die Fortsetzung rund um die beiden chaotischen WG-Genossen Jens und Sven. FRETTNAPF, so der Titel, gleicht schon rein äußerlich seinem Vorgänger, ob er es aber auch inhaltlich geschafft hat, mich zu überzeugen?

Das Cover:

Quietschgelbhochglänzend leuchtet das Buch dem Leser entgegen. Und auch hier, wie bereits beim Vorgänger, ziert wieder ein Frettchen das Cover. Doch diesmal ist es die „Mini-Ausführung“, also ein niedliches Frettchenbaby, das dem Leser aus seinem hellblauen Babybadewännchen entgegenblickt – als Kontrast zum Hintergrund ist das Bild diesmal matt gestaltet. Der Autorenname und der Buchtitel ist wieder auf einem weißen, abgerissenen Stück Wellpappe aufgedruckt. Im Wort FRETTNAPF ist zwischen all den schwarzen Buchstaben das R in roter Farbe hervorgehoben, denn Fettnäpfe gibt es im Buch so einige...

Aber – so steht es auf der Rückseite des Buches: Totstellen ist auch (k)eine Lösung.

Die Handlung:

Jens Fischer, der im ersten Buch von Idi Amin (dem Frettchen seines damaligen Mitbewohners Sven) durch einen herzhaften Biss in die „Kronjuwelen“ entmannt wurde, führt inzwischen ein relativ glückliches Leben mit der „mittelhochschwangeren“ Jessi an seiner Seite. Die beiden freuen sich auf das Baby, welches Jessi von Sven, dem Ex-Mitbewohner von Jens, erwartet. Dass sich etwas ändern muss, realisiert Jens jedoch erst dann, als Jessi mit gepackten Koffern vor ihm steht und ihm verkündet, dass sie für einige Zeit zu ihrer Trauzeugin zieht. Jens ist entsetzt und befürchtet das Schlimmste – will seine geliebte Jessi sich etwa von ihm trennen? Und so beschließt er, sich und seiner kleinen Familie eine gesicherte Existenz aufzubauen. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach.

Der ehemalige „Bademeistermeister“ (Anmerkung: das ist kein Schreibfehler) und Balkanhüne Hondo indessen ist frisch verliebt in seine vermögende Freundin Aylin, wohnt mit ihr zusammen in einer Traumwohnung und möchte ihr zuliebe zum Judentum konvertieren.

Sven hingegen hat die Abenteuerlust gepackt und so möchte er die Welt umradeln, doch zuvor gilt es noch einiges zu erledigen und so verschiebt sich sein Aufbruch immer wieder nach hinten.

Meine Meinung:

Raus aus dem Fettnapf, rein in den Fettnapf! - Fast scheint es so, als wäre dies das Lebensmotto des Jens Fischer. Ereilt ihn erst ein Unglück, so folgt das nächste, das sich wiederum lawinenartig vermehrt.

Sehr amüsiert habe ich mich dafür über den Vater von Jens, der gerade ebenfalls eine schwere Zeit durchmachte. Er, der stets das brave und vorbildliche Familienoberhaupt war, hat die Singlebörsen im Internet für sich entdeckt und genießt seinen zweiten Frühling. Wie praktisch dass man über das Internet kommuniziert – so kann man es auch mal mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen. Doch zu seinem Pech, geht dies nicht lange gut. Ja, man gönnt ihm das, was ihn schließlich erwartet. Nach einem Rauswurf daheim hat er die Wahl zwischen der Obdachlosigkeit oder dem Asyl bei Hondo – gemeinsam mit seinem Sohn Jens. Zu zweit in einem aufgeblasenen Schlauchboot zu übernachten – kann es etwas schöneres für Vater und Sohn geben, als dieses gemeinsame Erlebnis? Wohl kaum!

Aber es trifft Jens ja wahrhaftig hart. Erst die Trennung von Jessi, seiner zukünftigen Frau und dann auch noch das. Jens würde nun, als Enddreißiger, nur zu gerne nicht mehr der große Junge sein, der er ja eigentlich noch immer ist, sondern endlich in angemessener Form Verantwortung übernehmen. Aber Jens wäre ja nicht Jens, liefe alles glatt – NATÜRLICH warten die Fettnäpfchen nur darauf, dass Jens in sie hineintritt (oder sich gar in ihnen wälzt)!

Jessi gibt sich zwar locker, aber wohl auch schwangerschaftsbedingt (wir erinnern uns - Jessi ist „mittelhochschwanger“), spielen ihre Hormone verrückt und sie legt jedes Wort auf die Goldwaage. Da kann Jens doch eigentlich nur verlieren.

Aber auch die Begegnung mit Aylin, Hondos Traumfrau bietet für Jens eine Überraschung, denn so hatte er sich die Dame, die Hondo so sehr in den Himmel lobte, gewiss nicht vorgestellt. Aber sich mit dem prolligen Hondo anzulegen, das traut sich Jens, seiner Gesundheit zuliebe, doch nicht und so schweigt er lieber.

Hondo, mein persönlicher „Anti-Held“, ist jetzt zwar in festen Händen, doch damit ist er leider (oder zum Glück für den Leser) kein anderer Mensch geworden, auch wenn er versucht, dies zu vermitteln und intellektuell gebildet zu wirken. Seine Angebetete Aylin ist schließlich ein guter Fang und so verfügt Hondo nun nicht nur über mehr Geld, sondern hat durch Aylin auch noch gleich ein Töchterchen bekommen und das gilt es zu beschützen – wenn nötig mit ganzem Körpereinsatz! Aber Hondos Sprüche in seinem mangelhaften deutsch sind auch in diesem Buch, so wie bereits im Vorgängerband, immer einen Lacher wert – selbst wenn es Drohungen sind. Das ist das, was Hondo ausmacht. So lernte ich ihm im ersten Band kennen und zum Glück hat er sich psychisch nicht wirklich weiterentwickelt.

Währenddessen will der Ex-Mitbewohner Sven zu einer „Weltumradelung“ aufbrechen. Klar, dass man bei einem so chaotischen Menschen befürchtet, dass da einiges schiefläuft. Und soviel sei verraten – das Projekt läuft natürlich keinesfalls wie geplant! Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch Svens außerkewöhnliche Englischkenntnisse – oder sollte ich besser sagen, seine Unkenntnisse? Äußerst amüsant und immer einen Lacher wert. Fraglich, wie weit man damit bei einer „Weltumradelung“ kommt.

Und dann ist da noch der äußerst gutmütige Ralf und seine Frau Maren, die ehemalige Traumfrau von Jens. Da Jens den beiden durch seine Samenspende zu einem Kind verholfen hat, kann es ja nicht schaden, sich dort Rat zu holen. Ob das gutgehen kann?

Ich bin ja ein Freund origineller Titelüberschriften. Im ersten Buch wurde jedes Kapitel einem Tier gewidmet und mit Infos über dasselbe versehen. Hier erhielt jedes Kapitel den Namen einer Verbrauchermesse zugeteilt, wiederum mit einigen Informationen dazu versehen. Wem auf Anhieb nur die herkömmlichen Messen einfallen – hier einige der Messen aus dem Buch (- Sachen gibt es, damit rechnet kaum einer): Hochzeitsmesse, Glücksspielmesse, Hebammenmesse, 50plus Messe, Spionagemesse, Auswanderermesse,... . Und weshalb wurden diese Messen gewählt? Ganz einfach deshalb, weil Jens als Promoter auf solchen Veranstaltungen sein Geld verdient – da ist diese Idee natürlich gekonnt umgesetzt.

Tja, ich hätte mir fast einen etwas größeren Hondo-Anteil gewünscht, denn dieser nicht gerade sonderlich intelligente, dafür aber umso kräftigere „Assi-Typ“ ist eines der Highlights im Buch - schon im ersten Buch hatte er einen Großteil zur humorvollen Unterhaltung beigetragen. Seine Freundin Aylin fand ich gut ausgewählt, denn erwartet hätte man wohl definitiv einen ganz anderen Typ Frau an Hondos Seite. Überhaupt: Typisch für den Autor Murmel Clausen, dass er die Jüdin nicht den „typischen“ Namen Sarah oder Rebekka,... verpasst hat, sondern einen eher „unpassenden“ Namen gewählt hat, den man vermutlich in einem anderen Kulturkreis vermuten würde. Aber auch an anderer Stelle trifft man auf Namen, die so gar nicht miteinander harmonieren wollen – sehr zur Freude der Leser.

Das Buch ist ja, wie bereits erwähnt, die Fortsetzung des Romans FRETTSACK, den ich vor einiger Zeit gelesen habe. Ich denke aber, dass man FRETTNAPF durchaus auch ohne die Vorkenntnisse des Vorgängerbandes versteht. Dennoch ist es natürlich immer besonders schön, wenn man die komplette Buchserie liest, denn auch an der Vorgeschichte wird der Leser seine helle Freude haben. Der Schluss dieses Bandes gefiel mir sehr gut. Eine überraschende Wendung und oft kommt alles anders, als man denkt – doch das wird hier natürlich nicht verraten.

Der Autor Murmel Clausen (wobei wir wieder einmal bei den Namen wären) ist zahlreichen Fernsehzuschauern indirekt bekannt – wenn auch nur im Hintergrund. So war er Headwriter bei Erkan & Stefans HEADNUT TV, schrieb unter anderem gemeinsam mit Michael „Bully“ Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz Sketche für die BULLYPARADE und den Kinoerfolg DER SCHUH DES MANITU, für Christian Tramitz verfasste er Texte für dessen Serie TRAMITZ & FRIENDS (3 Staffeln) und für Anke Engelke steuerte erSketche für LADYKRACHER bei. Aber auch bei der COMEDY-FALLE wirkte er mit. Dies sind aber nur einige seiner zahlreichen Projekte, an denen er beteiligt war. Was wäre also naheliegender, als humorvolle Romane zu schreiben. Eine weise Entscheidung, wie ich finde.

Fazit:

Amüsant und humorvoll, eine gelungene Fortsetzung vom FRETTSACK, doch leider konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen (aber fast!) – es fehlt das gewisse Etwas, das Tüpfelchen auf dem i, was vielleicht aber auch an der unterschiedlichen Vorstellung von Humor liegen könnte, die Männer und Frauen haben. Dennoch eine Buchempfehlung gibt es natürlich dennoch von mir, sowie 4 Sterne. - Und trotz kleinem Punkteabzug würde ich mich sehr über ein Wiederlesen mit der Chaostruppe rund um Jens, Sven und Hondo freuen.
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Frettnapf: Roman
Frettnapf: Roman von Murmel Clausen (Taschenbuch - 9. April 2013)
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