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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen388
4,7 von 5 Sternen
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am 6. August 2011
"Julia Win, eine junge Amerikanerin, reist auf der Suche nach ihrem Vater, in ein fremdes Land und löst dort die Rätsel ihrer Kindheit."

Dieser Kurzbeschreibung nach, hätte ich mir dieses Buch wohl nicht gekauft.
Erst eine Empfehlung machte mich auf diese Geschichte aufmerksam.

In seinem ersten Roman nimmt uns Jan-Philipp Sendker mit in eine Welt voller Mystik und Magie - nach Birma.
Es ist die Welt von Mi Mi, dem gehbehinderten Mädchen und Tin Win, einem blinden Jungen. Sie verbindet eine Liebe, die nicht an Zeit und Raum gebunden scheint, die nur scheinbar unerfüllt bleibt.
Frei von Kitsch und Sentimentalitäten berührte mich dieses Buch tief.
Weil es so klar, voller Weisheit, unaufdringlich in seiner Sprache - so lebendig in seinen Bildern ist.

Vor über drei Jahren ist mir dieses Buch begegnet. Viele Bücher habe ich seitdem gelesen, aber Tin Win und Mi Mi begleiten mich noch immer.
Was ist es, das diese Geschichte so besonders macht?
Die Sehnsucht nach tiefen, beständigen Gefühlen in einer Welt, die von Unbeständigkeit und Unverbindlichkeit erfüllt ist?
Oder das Erkennen dieser einen Wahrheit:
Dass alles in uns danach verlangt wahrhaftig und bedingungslos zu lieben und geliebt zu werden.

Ich finde es vollkommen nebensächlich, ob diese Liebesgeschichte nun in allen Einzelheiten realistisch ist, oder nicht.
Allein die Vorstellung macht unser Leben wärmer und heller.
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am 23. Februar 2010
Es ist ein Liebesbrief ihres Vaters, gerichtet an eine unbekannte Frau, den die Protagonistin Julia Win, des Romans "Das Herzenhören", in ein magisches Birma führt.

Seit vier Jahren nun hat niemand etwas von ihrem Vater Tin Win gehört, der als birmanischer Student in die USA kam, eine rasante Karriere machte und ein wie es schien eher unauffälliges aber doch harmonisches Familienleben führte. Bis zu dem Tag, an dem er aus heiterem Himmel verschwindet. Julia kann sich selbst kaum verstehen, aber der Wunsch, den Geheimnissen des Vaters auf die Spur zu kommen, wird übermächtig. Und so findet sie sich schließlich wieder in einem kleinen birmanischen Bergnest, Kalaw, teetrinkend mit einem mysteriösen Mann, der ihr die bewegende Lebensgeschichte ihres Vaters erzählt. Zunächst noch voller Distanz, kann sie sich schon bald der geheimnisvollen Geschichte, über die Macht des Glaubens und einer übergroßen Liebe, nicht mehr entziehen. Je länger sie dem alten Mann zuhört, desto stärker wird das Gefühl, ihrem Vater immer näher zu kommen - aber wird sie ihn schließlich auch finden?

Hier wird eine ganz besondere Liebe geschildert, die alles überdauert, Zeit und Raum, Höhen und Tiefen. Tragisch und wunderschön zugleich. Der Schreibstil, so lebendig. Ich habe erst letztes Jahr genau dieses winzige Örtchen Kalaw in Birma besucht und die Gerüche, die Geräusche und die Mentalität der Menschen genauso wahrgenommen, wie sie in diesem Buch beschrieben werden. Ein Buch, das einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal bekommen hat!
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am 9. Oktober 2007
Eine unglaublich schöne, sprachgewaltige, tief berührende Liebesgeschichte zwischen einem blinden Jungen und einem gehbehinderten Mädchen, die anrührt, bewegt und gleichzeitig auch etwas Mystisches hat.

Eine junge Rechtsanwältin findet einen Brief, den ihr Vater vor vierzig Jahren geschrieben hat. Es ist ein Liebesbrief, gerichtet an eine ihr unbekannte Frau in Birma. Vor vier Jahren hat der Vater die Familie verlassen und niemand hat seitdem etwas von ihm gehört. Der Wunsch den Geheimnissen ihres Vaters näher zu kommen, reist die junge Frau schließlich in ein Bergdorf in Birma. Und dort erzählt ihr ein alter Mann die Vergangenheit ihres Vaters.

Dieses Buch hat in meiner großen Bücherwand einen Ehrenplatz. Ein Lob an den Autor, der als Amerika- und Asien- Korrespondent gearbeitet hat. Einer der besten Schriftsteller, die ich je gelesen habe. Schade, dass das Buch nicht in die Bestseller-Liste gekommen ist. Aber Masse ist auch nicht immer Klasse. Verdient hätte der Autor jedoch, bei Buchbesprechungen vorgestellt zu werden. Ich habe das Buch inzwichen schon zahlreich verschenkt und werde weiter dafür werben.

Bitte unbedingt lesen.
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am 20. Mai 2008
Julia Win, amerikanische Anwältin, ist auf der Suche nach ihrem wortlos verschwundenen Vater. Sie erlebt die Geschichte ihres ursprünglich aus Birma ausgewanderten Vaters, indem sie einer reichhaltigen, bilderreichen, gefühlsanregenden, unglaublichen, märchenhaften Erzählung eines alten Mannes zuhört, der im fremden Land auf sie wartet.

U Ba, in offensichtlicher Bewunderung für Julias Vater, erzählt ihr jene Episoden aus dem Leben des Mannes, die der amerikanischen Familie verborgen blieben. Die Geschichte eines blinden, elternlosen Jungen Tin Win, einer zauberhaften Liebe zu seiner fussbehinderten Freundin Mi Mi, der Ergänzung von Sinnen und Empfinden die sich in einer unerschütterbaren Bewunderung und Hingabe für den anderen ergeben. Dies alles, bevor er unter Berücksichtigung familiärer Interessen auswandern muss.

Die Geschichte öffnet die Augen für uns fremde Weltanschauungen, für eine schichsalsergebene Lebensweise mit traditionellen Mustern, die uns im Westen mittlerweile fremd sind, und sie öffnet die Augen für die bedingungslose Liebe, welche zwischen zwei Menschen dann entsteht, wenn Vertrauen geübt, gelebt und die Stärken des einen Menschen die mangelnden Fähigkeiten des anderen sinnvoll ergänzen.

Dieses Buch setzt für mich - in seiner Kernaussage - einen Gegenpunkt zur ständigen Neuorientierung und Individualiseriung und lässt (und dies ist durchaus modern) die Liebe als eine Grundorientierung zu, die nicht auf eine Person beschränkt sein muss, sondern in vielfacher Gestalt in den Beziehungen den Menschen zu teil werden kann.

Tin Win kehrte in sein Heimatland zurück. Und das heisst nicht, dass er die Familie in Amerika nicht mehr liebt. Er schliesst jedoch einen wichtigen Lebensbogen. Und das verstehen wir. Und schliesslich auch Julia. Sie lernt ihren Vater kennen, ohne im Vorwürfe für seine Handlungen machen zu müssen. Und ohne Verlust zu empfinden. Im Vertrauen auf seine Liebe und in der Bestärkung für ihre Bewunderung und Liebe zu ihm.
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am 16. Juli 2005
Ich kann mich 100 % der vorherigen Rezensentin/Rezensen anschliessen. Für mich gehört dieses Buch zu den schönsten Büchern, die ich je gelesen habe. Die Mischung aus Spannung und grossen ehrlichen Gefühlen hätte in meiner jungen Ehe fast zu einer Krise geführt, da ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Ich habe dieses Buch schon diverse Male verschenkt und ausschliesslich sehr postive Rückmeldungen erhalten. Es bleibt für mich allerdings rätselhaft, warum dieses Buch nie in einer Bestsellerliste erschienen ist. Ich empfinde Bedauern, für diejenigen Leser, die dieses Buch versäumen.
Und so habe ich selbstverständlich grosses Verständnis für meinem Mann, der zur Zeit abends liest und nicht so richtig ansprechbar ist.
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am 14. Juni 2010
Julia Win, eine Anwältin aus New York, macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, der wie es schien, ein harmonisches Familienleben führte, und vor Jahren aus heiterem Himmel verschwunden ist. Als einzigen Anhaltspunkt hält Julia einen alten Liebesbrief ihres Vaters an eine ihr unbekannte Frau in Händen. Mit diesem im Gepäck begibt sie sich auf die Reise nach Birma in ein Bergdorf, um dort mehr über die Vergangenheit ihres Vaters zu erfahren, und ihn letztendlich zu finden. Ein geheimnisvoller Fremder erzählt ihr schließlich eine bewegende Geschichte; wie sich herausstellt die Lebensgeschichte ihres Vaters. Dabei hat Julia das Gefühl, ihrem Vater immer näher zu kommen.

>Das Herzenhören< handelt von einer alles überdauernden Liebe - unerschütterlich und beständig trotz räumlicher und zeitlicher Distanz. Der Roman über einen blinden Jungen und ein gehbehindertes Mädchen steckt voller Zärtlichkeit und Empfindungen. Tin Win und Mi Mi sind Seelenverwandte, verbunden im Herzen durch bedingungslose Liebe und tiefes Vertrauen. Die Macht der Liebe, des Glaubens an Schicksal und nicht zuletzt die eingeflochtenen buddhistischen Weisheiten bescheren schöne Lesestunden. Wenngleich der Verstand gelegentlich dagegen hält, kann man sich den Wundern des Lebens und seiner Intensität in diesem Buch nicht entziehen. Mit >Das Herzenhören< begibt man sich auf eine Reise der Sinne, ausgestattet stets mit dem Kompass unseres Herzens.

Jan-Philipp Senker - der als Amerika- und Asien- Korrespondent für die Zeitschrift "Stern" tätig war - hat ein märchenhaftes, berührendes Buch geschrieben. Eine Geschichte vom Leben in ausdrucksstarken Farben gemalt und dabei ermutigend für Alles, was einem auf dem Lebensweg widerfahren mag, wenn man nur stets auf die Liebe vertraut.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Oktober 2009
Die Geschichte um Tin Win und Mi Mi hat mich unglaublich berührt, zum Schluss habe ich mit den Tränen gekämpft. Trotzdem wird sie unaufdringlich und unkitschig erzählt, dass man es wohl auch an Leute empfehlen könnte, die keine Liebesgeschichten mögen. Das Buch ist voller Weisheiten, die verpackt werden in Gesprächen und Gedanken, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl etwas anstreichen oder mir merken zu müssen. Das alles und der Hintergrund Birma und dessen unglaubliche Menschen machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Einen Stern habe ich abgezogen, da es zur Mitte ein paar Längen hatte, an denen ich ein bisschen festhing. Fazit: Wer nicht mehr an die echte, wahre Liebe glaubt, muss dieses Buch lesen!!!
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am 19. März 2011
Meine Tochter kommentiert:

Dieser Roman führt in ein magisches Birma, wie auch "Stern" meint.
Ich habe bis jetzt schon viele Bücher gelesen, aber dieses Buch hat mich von Anfang an bezaubert. Noch nie hab ich ein Buch gelesen, das so berührend,lieb,gefühlvoll und einzigartig geschrieben wurde. Dem Autor gelingt es, seinen Leser in eine so schöne Atmosphäre zu führen, das ist unglaublich. Wenn man das Buch mit der Ruhe liest, ist es so, als ob man mittendrin ist. Einfach auch sehr kreativ. Es ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ! Das hat auch nichts mit kitsch zu tun. Es wird von einer Beziehung zwischen einem blinden Jungen und einem gehbehinderten Mädchen erzählt, welche sich während des buches intensiv entwickelt. Später ist daraus eine wahre und große Liebe entstanden, welche Vertrauen und Gebundenheit enthält.Jedoch stellen sich manchmal auch Hindernisse in den Weg. Es ist auch ein Buch, bei dem man manchmal ganz schön grübeln und nachdenken muss.Es stellt dem Leser auch sehr weise Fragen, meiner Meinung nach.Das gibt wirklich Denkanstöße. Man findet sozusagen zu sich zurück ;) :D
EIN WUNDERVOLLES BUCH, WELCHES VOLLE 6 STERNE VERDIENT HAT. Ein grooooßes Lob an den Autor. Ich werde dieses Buch mehrmals verschenken. Nur weiterzuempfehlen ;)
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am 25. Oktober 2005
Eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen: Wunderschöne Liebesgeschichte, gute Rahmenhandlung und viel Interessantes über Birma.
Schade, dass es nicht mehr von Jan-Philipp Sendker zu lesen gibt...
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TOP 500 REZENSENTam 15. Mai 2012
Mich entführte die Story nicht in ein magisches Birma, sondern ein (negativ) abergläubisches Birma. Da sind Mädchen nichts wert, Kinder werden verlassen, weil ein Wahrsager schlechtes Karma prophezeit, aus Kummer wird das Kind blind usw.

Eine Tochter macht sich auf die Suche nach ihrem Vater. Der die Familie einfach so verlassen hat. Sie landet in Birma bei einem Unbekannten, der ihr eine Bleibe anbietet und die Geschichte ihres Vaters erzählt.

Diese Geschichte ist einerseite schön: Er wird von seiner Mutter einfach zurück gelassen, da er ein schlechtes Karma haben soll. Daraufhin wird er blind. Er verliebt sich in ein Beinverkrüppeltes Mädchen. Zusammen sind sie ein magisches Duo. Sie sitzt auf seinen Schultern und weist ihm den Weg. Er hat ein ultrafeines Gehör, mit dem er sogar Spinnen ihr Netz weben hören kann...

Doch wenn es gerade schwelgerisch schön zu werden "droht", kommen negativer Aberglaube und unverständlich grausame Handlungsweisen dazwischen, die mir die Geschichte verleideten:
z.B. ein reicher Onkel will sein Gewissen erleichtern und überlegt wie er das am unkompliziertesten machen kann. Er schnappt sich so einfach den Hauptdarsteller Tin Win und lässt ihn ausbilden und heilen. Mir bleibt schleierhaft wieso Tin Win da einfach mitgeht (er war gerade kurz davor Mi Mi einen Heiratsantrag zu machen und beide schreiben sich täglich Briefe, obwohl der Onkel sie gegenseitig alle abfängt) und noch schleierhafter, wieso er nicht irgendwann (baldigst) wieder zu seiner großen Liebe Mi Mi zurückkehrt. Statt dessen geht er sogar noch ins Ausland studieren und heiratet dort eine Frau (mit dieser verbindet ihn überhaupt nichts, sie wird kaum erwähnt). Seine Beweggründe (wenn es vielleicht finanzielle gewesen wären) bleiben im Dunkeln. Diese Frau eben verlässt er irgendwann sang- und klanglos. Worauf seine Tochter sich eben auf die Suche nach ihm macht.
Tin Win erreicht erst im hohen Alter das Dorf, wo Mi Mi wohnt und der Schluß ist wirklich so dramatisch, dass ich mir dachte, nee, also dass musste ja wohl nun wirklich nicht sein. Wenn schon soviel Trauer, Entbehrung, Grausamkeit, dann doch bitte wenigstens ein einigermaßen sinnvolles/schönes Ende...
Eine tragische Geschichte, die aber wunderschön ist und bleibt, finde ich ist z.B. Bittersüße Schokolade (als Buch oder Film) von Laura Esquivel.
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