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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, Journalismus und stellenweise Poesie
Ein blutjunger Geisterfahrer, der verunglückt. Seine Eltern, die tot in ihrem Ehebett liegen. Eine seltsame, linksradikale Gruppierung auf Beutezug. Dazu ein Mädchen, entführt und versteckt, eine Ermittlerin, die ihre leibliche Mutter sucht und misshandelte Säuglinge. - So verwirrend das klingt, so gut vermengt Autorin Stephanie Fey all diese...
Vor 15 Monaten von Petra Plaum veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte ich mir besser vorgestellt
„Die Verstummten“ ist der zweite Teil der Reihe um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis und ihren Vater Kriminalhauptkommissar Matthias „Matte“ Kyreleis von Stefanie Fey. Der 432 Seiten umfassende Roman ist am 11. Februar 2013 im Heyne-Verlag und ich danke vielmals für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Eigentlich sollte es...
Vor 16 Monaten von buecher-fans.blogspot.de veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, Journalismus und stellenweise Poesie, 2. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Ein blutjunger Geisterfahrer, der verunglückt. Seine Eltern, die tot in ihrem Ehebett liegen. Eine seltsame, linksradikale Gruppierung auf Beutezug. Dazu ein Mädchen, entführt und versteckt, eine Ermittlerin, die ihre leibliche Mutter sucht und misshandelte Säuglinge. - So verwirrend das klingt, so gut vermengt Autorin Stephanie Fey all diese Plot-Zutaten zu einem ganz schön scharfen Krimi-Gericht, das der Leser folgerichtig verschlingt. Denn verstummt sind zum Glück nur einige der Figuren dieses Thrillers, und das auch nur auf den ersten Blick: Die ermordete Ehefrau und Mutter Olivia zum Beispiel hinterließ tatsächlich noch eine letzte Nachricht, und die Geschichten, die sie als Journalistin recherchierte, sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Und Ermittlerin Carina Kyreleis kann nicht nur - wie im Vorgängerband "Die Gesichtslosen" ausführlich erläutert - Gesichter Toter rekonstruieren, sie versteht es auch, unter Lebendigen Spuren zu lesen. Viel zugänglicher und sympathischer als in "Die Gesichtslosen", ermittelt sie rund um den im Koma liegenden jungen Unfallfahrer und seine ermordeten Eltern und kommt dabei auch dem Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur.
Mehr soll hier nicht verraten werden, nur so viel: Fey versteht es, die vielen Erzählstränge miteinander zu verweben - im Vergleich zu "Die Gesichtslosen" gibt's hier viel weniger Blut und Fleisch, aber das braucht "Die Verstummten" auch gar nicht, um zu fesseln. Wer es, wie ich, weniger blutrünstig mag, wer seine Thriller auf sprachlich hohem Niveau schätzt und auch mal einen Ausflug ins Journalistische sowie gelegentlich etwas Poesie verträgt (hier: In den Szenen, in denen das entführte Mädchen seine Gedanken teilt), kommt auf seine Kosten. Dass das Ende überrascht, ist das Tüpfelchen auf dem I.
Fazit: Bitte nicht verstummen, Frau Fey, weiter so!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiger Folgeband nach "Die Gesichtslosen", 22. Mai 2013
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Carina will endlich die Fragen zu ihrer Mutter von ihrem Vater beantwortet wissen und will dies bei einer Autofahrt ansprechen. Da ihr Vater Mattes noch immer an den Auswirkungen seiner Verletzung zu tun hat, fährt Carina das Auto.
Da kommt es fast zu einem Unfall, denn ein Geisterfahrer kommt ihnen entgegen. Ihr Vater kann schlimmes verhindern, indem er das Lenkrad schnell rüberreißt, der Geisterfahrer jedoch hat kurz darauf einen schweren Unfall. Er wird ins Krankenhaus gebracht und ist erst mal nicht ansprechbar. Derweil wollen Carina und ihr Vater die Eltern des Jungen, Olivia und Jakob Loos, vom Unfall berichten. Diese finden sie jedoch tot vor, alles deutet erst einmal darauf hin, dass der Sohn die Eltern ermordet haben könnte.
Als Carina ein weiteres Mal in die Wohnung der Toten kommt, findet sie einen Hinweis darauf, dass es auch noch eine Tochter gibt. Nur wo ist sie hin? Auch der Bruder des toten Jakob, der nebenan wohnt, kann sich keinen Reim über das Verschwinden von Flora machen, denn diese ist wie vom Erdboden verschluckt ...

Der vorliegende Roman ist der 2. Teil mit der Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis.
Auch hier geht sie wieder mit unkonventionellen und nicht ganz legalen Ermittlungen ans Werk.

Wie schon in Band 1 fährt auch hier die Autorin zweigleisig. Auf der einen Seite werden die Ermittlungen zum Mord am Ehepaar Loos und dem Verschwinden der Tochter Flora abgehandelt. Auf der anderen erfährt der Leser die Zusammenhänge um Carinas Mutter.

Auch in diesem Teil bindet sie ein Teil unaufgeklärter deutscher Kriminalgeschichte passgerecht in ihren Roman ein. Stephanie Fey hat sich des Mordanschlages an den Vorsitzenden der Treuhandanstalt Detlef Karsten Rohwedder angenommen und diesen glaubhaft gut mit Hintergründen und Tathergängen umgesetzt. An dieser Stelle alle Achtung an die Autorin, die die tatsächlichen Ereignisse präzise recherchiert hat.

Obwohl dieser Band ein würdiger Folgeband von Teil 1 ist, kommt er meiner Meinung nach nicht ganz an ihn heran. Ich fand ihn in einigen Situationen ein wenig zäh, da passierte nichts. So zog es sich für mich zu lange hin, bis der Vater sich endlich dazu herabließ, Carina etwas über ihre Mutter zu erzählen. Ich hätte mich an der Stelle nicht immer wieder vertrösten lassen.

Auch denke ich noch über eine Erklärung oder Auflösung nach, was es mit Edgars Kopf auf sich hat. Aber vielleicht ist das ja auch schon wieder ein loser Faden, der im kommenden Band aufgerollt wird?

Ein empfehlenswerter Roman, der privates mit beruflichem verbindet und ein Stück deutscher Kriminalgeschichte interpretiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Fall für Carina Kyreleis, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Die bekannte Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis kann im letzen Moment einem Unfall auf der Autobahn entgehen. Der 17jährige Geisterfahrer überlebt nur knapp den Zusammenprall mit einem anderen Auto. Als Carina und ihr Vater Matte die Eltern benachrichtigen wollen, finden sie diese in bizarrer Hochzeitstracht in ihrem Haus im Münchner Nobelviertel. Matte Kyreleis, der Stadtbekannte Ermittler beginnt sofort Nachforschungen, doch im Gegensatz zu ihm und seinen Kollegen schiebt Carina nicht nach kürzester Zeit die Schuld auf den jugendlichen Geisterfahrer...

Dies war mein erstes Buch von Stephanie Fey, den Vorgänger ihrer Elster-Reihe "Die Gesichtslosen" habe ich zuvor nicht gelesen. Dennoch hatte ich nur bei Kleinigkeiten das Gefühl etwas nicht nachvollziehen zu können, was offenbar im ersten Teil behandelt worden war. Auch ohne dieses Vorwissen hat mich die Autorin mit ihrer sympathischen und vor allem Menschlichen Rechtsmedizinerin sofort für sich eingenommen.
Nur widerwillig habe ich dieses Buch aus der Hand gelegt, denn mit den kurzen abwechslungsreichen Kapiteln und den verschiedenen Handlungsfäden die einen selbst zum rätseln anregen, entwickelt sich die Geschichte um den Geisterfahrer und ungeklärten RAF-Fällen schnell zu einem Pageturner.
Der Spannungsbogen wird zudem durch den angenehm flüssigen Schreibstil und das hohe Tempo der Ver- und Entwicklungen der Geschichte von Stephanie Fey konstant hoch gehalten.

Reihenfolge:

01. Die Gesichtslosen
02. Die Verstummten
03. Die Gesichter der Toten

Fazit: Sympathische Darsteller und ein spannend und flott erzählter Kriminalfall.
Garantiert nicht mein letzter "Elster"-Thriller! Absolute Leseempfehlung und Favoritenstatus von mir!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und vielschichtig, 9. März 2013
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Auf dem Weg zur Kindergartenabschiedsfeier ihres Neffen wird die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis mit ihrem Vater, dem Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis in einen Unfall durch einen jugendlichen Geisterfahrer verwickelt. Als sie die Eltern des Jungen informieren wollen, finden sie beide tot vor. So beginnt dieser zunächst sehr spannende Thriller von Stephanie Fey.

Es werden direkt am Anfang einige Handlungsstränge eröffnet, die bei mir sehr viele Fragen aufwerfen und die mich neugierig machen. Es ist spannend und genauso geheimnisvoll wie das sehr gelungene Cover. Aber letztendlich konnte mich das Buch nicht hundertprozentig begeistern und dafür gibt es einige Gründe.

Die Beziehung von Carina zu ihrem Vater spielt eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch und genau so wichtig ist die Frage nach ihrer leiblichen Mutter. Zunächst fand ich diese Familienwirrungen genau so interessant wie die anderen Nebenschauplätze. Ich bin ein Fan von vielen Handlungssträngen, die am Ende des Buches zusammen laufen. Hier allerdings haben mich einige Dinge doch sehr verwirrt, die am Ende leider nicht aufgeklärt wurden. Auch liefen einige Stränge einfach so ins Leere. Da wäre ein bisschen weniger mehr gewesen.

Das Rätsel des geheimnisvollen Prologs, den ich während des Lesens die ganze Zeit im Kopf hatte, hat sich am Ende für mich nicht richtig aufgelöst. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und ohne die Antwort der Autorin würde ich immer noch im Dunkeln tappen. Das ging mir auch mit einigen anderen Fragen so, die sich mir beim Lesen gestellt haben.

Fand ich Carina anfangs noch ziemlich interessant, wurde sie mir im Laufe des Buches genau wie ihr Vater immer unsympathischer. Carina hat Charakterzüge, die ich einfach nicht mag und der Umgang der beiden miteinander hat mir im Laufe der Geschichte nicht mehr gefallen. Das ist natürlich mein ganz persönliches Empfinden. Ich habe mich beim Lesen ein paar Mal über sie geärgert und Kopf schüttelnd weiter gelesen.

Das Buch ist sehr spannend aufgebaut und ich bin immer noch fasziniert von der komplexen und vielschichtigen Story. Aber es war mir in einigen Dingen einfach zu viel. Zu viele Nebenschauplätze, zu viele offene Fragen und ein Ende, das ich nicht erwartet habe, das mir allerdings auch nicht gefallen hat. Ich konnte das Buch nicht zufrieden zuklappen, es war für mich einfach nicht rund. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Das wäre vielleicht hilfreich gewesen.

Am liebsten würde ich 3,5 Sterne geben, da das leider nicht möglich ist, bewerte ich mit schwachen 4 Sternen.

Fazit: Ein solider und vielschichtiger Thriller mit vielen Wirrungen und falschen Fährten, der mir aber leider nicht so gut gefallen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verstummten, 23. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Super spannender Thriller, habe ich an einem Tag ausgelesen. Kann ich nur empfehlen für Krimifans. Muss noch 5 Wörter schreiben - möchte wissen, wer sich das ausgedacht hat.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasante und spannende Geschichte mit einem guten Schuss Thrill, 22. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
~Inhalt~

Carina Kyreleis ist mit ihrem Vater Matte, der Polizist ist, unterwegs zum Kindergartenabschluss ihres Neffen. Abgelenkt durch ihr Gespräch werden sie fast von einem Geisterfahrer gerammt, der danach in die Leitplanke kracht. Carina leistet bei dem jungen Mann erste Hilfe, danach fahren sie und ihr Vater zu den Eltern, um diese über den Unfall zu informieren. Dort angekommen, finden sie ein makabres Blutbad vor: die Eltern wurden getötet und in ihren Hochzeitskleidern auf dem Bett drapiert. Was als einfacher Mord mit versuchtem Selbstmord erscheint, wird wirklich kritisch, als die Untersuchungen ergeben, dass die Tochter der Familie verschwunden ist …

~Einschätzung~

“Die Verstummten” ist der zweite Thriller der Autorin Stephanie Fey um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis, der sich jedoch auch ohne Vorkenntnisse aus Band eins gut lesen lässt. Die Geschichte ist ungeheuer vielschichtig aufgebaut; es gibt verschiedene vergangene und gegenwärtige Erzählstränge, die erst mit der Zeit ein komplexes und vollständiges Bild ergeben. Durch die bis zum Ende offen bleibenden Fragen ist man als Leser stets gespannt auf den weiteren Verlauf der Story.

Carina ist eine interessante und problembelastete Heldin, mit der ich sehr gut mitfühlen konnte. Aufgrund der kürzlich erhaltenen Information, adoptiert worden zu sein, wird ihr Leben in den Grundfesten erschüttert. Alles, woran sie glaubte, ist dadurch zerbrochen; und auch ihr Vater ist ihr keine Hilfe – er will ihr weder den Namen, noch die Identität der Mutter verraten und auch über die Adoptionspapiere ist nicht zu erfahren, warum ihre leibliche Mutter sie verlassen hat. Ich mochte Carina sehr und hätte ihren Vater manchmal schütteln mögen, weil er ihr immer wieder ausweicht und ihr so die Antwort vorenthält. Trotz ihrer privaten Sorgen lässt sie sich nicht unterkriegen und ist in ihrem Job sehr aufmerksam und genau. Sie legt bei ihren Untersuchungen viel Wert auf kleine Details und zählt daher auch zu den gefragten Experten.

Auch die weiteren Personen und geschichtlichen Aspekte, die in der Geschichte auftauchen, sind gut eingeflochten und dargestellt. Besonders gut gefallen hat mir der Erzählstrang, der zurück ins Jahr 1991 geht und einen nie aufgeklärten Mord, den angeblich die RAF ausgeführt hat, in die Handlung miteinbezieht.

Frau Fey hat mehrere Handlungsstränge zu einer fesselnden Geschichte verwoben – die Hauptgeschichte um Carinas und Mattes Ermittlungen und die Entführung der Tochter der Familie Loos; dann den Fall eines zu Tode geschüttelten Babys, welchen Carina bearbeitet hat; die Gesichtsrekonstruktion eines unbekannten Schädels und die Geschichte um Carinas Mutter – wodurch eine sehr spannende, komplexe und mitreißende Geschichte geworden ist. Trotz der vielen Details und Handlungsstränge habe ich nie den Überblick verloren – gerade durch die abrupten Zeiten- und Ortswechsel wurde die Story niemals eintönig.

„Die Verstummten“ ist für mich in lesetechnischer Hinsicht ein Volltreffer, und natürlich musste ich mir nun auch „Die Gesichtslosen“ zulegen, da ich unbedingt noch mehr von Carina Kyreleis erfahren möchte.

~Fazit~

“Die Verstummten” ist eine rasante und spannende Geschichte mit einem guten Schuss Thrill. Die vielschichtige Handlung, sowie die sympathische Hauptprotagonistin Carina haben mich überzeugt und aus einer guten Geschichte eine wahre Perle werden lassen. Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung für Thrillerfans, außerdem 5 von 5 Punkten. (TS)

Reihe:
1. Die Gesichtslosen
2. Die Verstummten
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit gefächert und durch und durch überzeugend!, 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
"Die Verstummten" ist der zweite Thriller von Stephanie Fey um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis. Ich habe Teil 1 ("Die Gesichtslosen") zwar nicht gelesen, hatte in dem aktuellen Buch aber dennoch keinerlei Probleme, mich einzufinden. Man kann die Bücher also - bisher - ohne Weiteres einzeln lesen, ohne dass man eine Reihenfolge einhalten müsste. Auch toll finde ich, dass über den vorherigen Band nicht zu viel verraten wird - so kann man sich immer noch überlegen, ob man nicht Teil 1 im Anschluss lesen möchte.

In "Die Verstummten" werden Carina und ihr Vater, Kriminalhauptkommissar, fast in einen Autounfall verwickelt. Ein Geisterfahrer verfehlt das Auto der Familie nur knapp. Matte Kyreleis nimmt sich des Falles an, doch auch Carina wird nicht nur zur Ersthelferin, sondern letztlich auch beruflich involviert: als man die Eltern des jungen Falschfahrers benachrichtigen will, werden diese ermordet aufgefunden...

Endlich mal wieder ein Buch genau nach meinem Geschmack. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und mitgerissen, konnte mich nur äußerst schwer zu Lesepausen durchringen. Die Story ist absolut spannend und vielschichtig. Zum einen haben wir da den Verunglückten - was hat ihn dazu getrieben, zum Geisterfahrer zu werden? Wusste er vom Tod seiner Eltern, war er beteiligt? War er nun auf der Flucht, wollte er sich gar umbringen?
Dann die toten Eltern, Architekt und Journalistin, was ist mit ihnen geschehen und warum? Doch das ist noch nicht alles, denn es soll sich herausstellen, dass es noch viel mehr Geheimnisse rund um die Familie Loos gibt...

Die Protagonistin Carina, die auch als Gesichtsrekonstrukteurin tätig ist, hat mir super gefallen. Die abenteuerlichen und informativen Einblicke in ihre Berufswelt habe ich unter großer Spannung - regelrecht an das Buch gefesselt - mitverfolgt. Auch wenn mir hier Vorwissen aus Teil 1 fehlt, habe ich Carina sehr schnell sehr gut kennen gelernt, sie war mir auf Anhieb sympathisch, ihr Privatleben hat mich interessiert und ich war gespannt, wie sie die Rätsel ihrer Vergangenheit und die bestehenden Probleme mit ihrem eigensinnigen Vater lösen kann.

Alle Personen, die eine größere Rolle spielen - und das sind nicht gerade wenig -, haben Hand und Fuß; die Autorin hat wirklich tolle Charaktere geschaffen, die sie auch in Szene zu setzen weiß. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber doch betonen, dass gerade auch das Kind und dessen kunterbunte Gedanken brillant beschrieben wurden.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Thriller (auch für Zartbesaitete größtenteils problemlos zu ertragen) und politischem Krimi, die RAF wird immer wieder ins Spiel gebracht, die Namen Herrhausen und Rohwedder tauchen auf. Daneben spielt auch das wichtige Thema Kindesmisshandlung eine Rolle. Wie schon angedeutet: der Inhalt ist wirklich vielfältig. Insgesamt ist hier ein tolles und auf ganzer Linie überzeugendes "großes Ganzes" gelungen.

Ich hatte das Buch - leider! - im Nu ausgelesen und erwarte mit Spannung ein neues Werk um die Familie Kyreleis!
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5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert - Spannung pur!, 7. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Auf den Inhalt an sich gehe ich nicht ein - das kann man ja leicht nachlesen.
Dafür möchte ich meine Leseeindrücke in Worte fassen:
Schon Band 1 (Die Gesichtslosen) hatte mich fasziniert, aber "Die Verstummten" übertrifft den ersten Teil um Längen!
Besser geht es nicht - verschiedene Handlungsstränge, die man zunächst überhaupt nicht miteinander verknüpfen kann, clever aufgebauter Spannungsbogen und fantastisch ausgearbeitete Charaktere.
Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und las Seite um Seite, da es nie langweilig wurde. Immer war ich auf der Suche nach der Antwort auf die im Handlungsverlauf entstandenen Fragen.
Noch lange hat mich das Buch beschäftigt, besonders fasziniert war (und bin) ich von der Thematik "Synästhesie".
Nach der Lektüre von Band 1 fand ich den Schreibstil eher bemüht, d.h. alles sehr gekonnt konstruiert, aber ich hatte das Gefühl, hier wurde ein exakt ausgearbeiteter Schreibplan und Aufbau abgearbeitet.
Das war in Band 2 nicht mehr der Fall. Von Seite 1 an war ich im Bann der Ereignisse, der Stil war nicht mehr bemüht, sondern mühelos.
Fazit:
Daumen hoch!
und:
Ich will mehr davon!
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5.0 von 5 Sternen 2 Fall für Carina, 25. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Kindle Edition)
Zum Inhalt:

Carina ist mit ihrem Vater auf dem Weg zu Enkel bzw. Neffen Sandro, als sie auf der Autobahn einen Geisterfahrer sehen. Zu spät! Ein vorausfahrendes Fahrzeug knallt mit dem Geisterfahrer zusammen. Wie es sich rausstellt, handelt es sich hierbei um dem siebzehn jährigen Enrico, der mit dem Auto seines Vaters abhauen wollte.

Als Carino und ihr Vater die Eltern von Enrico aufsuchen, um vom Unfall zu berichten, finden sie beide tot im Schlafzimmer. Seltsamerweise: beide in Hochzeitskleidung - erschossen.

Zeitgleich wird ein 9jähriges Mädchen betäubt und entführt. Als das Mädchen in einem unbekannten Raum aufwacht, bemerkt sie, dass man ihre Füße durchbohrt und mit einer Plastikschnur durch die Knochen verbunden hat.

Meine Meinung:

Ein Krimi, der unter die Haut geht. Die Autorin hat es wiedermal verstanden, die Leser an die Geschichten zu binden oder nahezu zu fesseln. Aufgrund der Wortwahl kommt die Dramatik nicht zu kurz, und der Fortgang der Geschichten ist spannend zu lesen. Interessant ist auch, wie die Autorin die beiden Handlungssträng verknüpft, so dass es zum Schluß eine ganz klare Geschichte gibt. Schöne finde ich auch, dass die Autorin die Frage nach Carinas leiblicher Mutter wieder aufgreift (siehe Band 1). So bleibt Carinas Vergangenheit zwar präsent, aber nicht zu aufdringlich.

Ich freue mich schon auf eine weitere Fortsetzung und vergebe diesem Buch 5 Punkte.
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4.0 von 5 Sternen Nicht besonders blutig, aber sehr spannend und vor allem lesenswert!, 22. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Verstummten: Thriller (Taschenbuch)
Zum Inhalt:

Die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis entgeht nur knapp einem Unfall. Im letzten Augenblick kann sie dem jugendlichen Geisterfahrer ausweichen. Als sie wenig später dessen Eltern benachrichtigen will, findet sie das Ehepaar tot auf – in bizarrer Hochzeitstracht gemeinsam auf dem Ehebett liegend. Carinas Vater, Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis, übernimmt die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch zunehmend gerät der junge Geisterfahrer in Verdacht. (Buchrücken)

Meine Meinung:

Puh – ich musste nach Zuschlagen des Buches erst mal meine Gedanken ordnen. In diesem Buch ist einiges los.

Gleich vorweg möchte ich anmerken, dass der Buchrücken nicht mal ansatzweise das wiedergibt, was das Buch dann im Endeffekt hergibt. Im Grundsatz geht es schon um den jugendlichen Geisterfahrer Enrico Loos und seine ermordeten Eltern. Aber der Plot nimmt von Anfang an Ausmaße an, die sich so nicht erahnen lassen. Ich war gleich zu Anfang, schon beim ersten Kapitel sehr überrascht, und musste doch noch mal einen Blick auch den Buchrücken werfen, um mich zu vergewissern, dass ich das richtige Buch in den Händen halte.

"Sie war niemand, es gab sie nicht mehr. Wie Worte nach einem Streit oder das, was auf dem Papier übrig bleibt, wenn man alles wegradiert. Ein Wesen, das gewesen war. Sie hörte ihre Füße im Feuer schreien. Bald würden die Flammen an ihr hochkriechen, sie auflecken, wie eine Katze einen Rest Milch. Nur mehr eine Stimme, die schwieg. Ein Ohr, das vertrocknete, ein Herz, das davonlief.
Die Schlechtigkeit derer, die sie eingesperrt hatten, hüllte sie ein und legte sich auf sie. Sie sollte werden wie sie.
Der Ursprung." (S. 7)

Zur Handlung möchte ich am liebsten gar nichts verraten. Mir hat es sehr gut gefallen, dass ich während des Lesens von der sehr komplexen Geschichte immer wieder überrascht und vereinnahmt wurde. Nur so viel mag ich dann doch verraten: u. a. die RAF spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle.

Die Geschichte teilt sich mehrere Erzählebenen auf, die anfangs alle völlig zusammenhanglos wirken, im Laufe dann aber immer mehr Verbindungen zueinander aufweisen. Dies führt dazu, dass man während des Lesens schon eine gewisse Konzentration an den Tag legen muss, um keines der vielen Puzzleteilchen zu übersehen. Leider blieben für mich am Ende ein, zwei Fragen offen. Welche kann ich an dieser Stelle nun nicht verraten, weil ich dann zu viel über die Handlung verraten würde.

Sehr gut gefallen in diesem Rechtsmedizin-Thriller hat mir die dargestellte Arbeit von Carina Kyreleis und ihren Kollegen im Institut. Auf mich wirkte das Geschriebene sehr gut recherchiert und somit sehr real.

"Der Präparator rasierte Jakobs Hinterkopf, und Carina beschrieb die freigelegte Schusswunde. Danach zog Nusser die Kopfschwarte ab, und die Oszilliersäge kam zum Einsatz, um den Schädel zu eröffnen. Wie üblich wichen die Zuschauer bei diesem durchdringenden Sirrgeräusch zurück, sogar Matte verzog noch das Gesicht, obwohl er es doch eigentlich gewöhnt sein musste. Anschließend hob Susanne das Gehirn aus dem Schädelknochen und schnitt es auf." (S. 79/80)

Leider habe ich den ersten Teil "Die Gesichtslosen: Thriller" dieser Elster-Reihe nicht gelesen. Für die Geschichte an sich scheint mir das auch nicht weiter hinderlich gewesen zu sein. In Bezug auf Carina und ihren Vater aber hätte es sicherlich nicht geschadet. Ich würde also empfehlen, vor diesem Teil, wenn möglich, den ersten zu lesen.

Ein sehr gut geschriebener Thriller, der zwar nicht besonders blutig, aber sehr spannend und vor allem lesenswert ist.
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Die Verstummten: Thriller
Die Verstummten: Thriller von Stephanie Fey (Taschenbuch - 11. Februar 2013)
EUR 8,99
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