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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen49
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am 24. Juli 2012
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gerissen und ich habe es fast in einem Zug durchgelesen. Maxim Leo schafft es ganz wunderbar, seine Familie und deren Geschichte für den Leser lebendig werden zu lassen. Besonders mitreißend sind die Rückblicke auf die Geschichte des Großvaters, der in der französischen Résistance tätig war. Man liest ganz atemlos mit, man fiebert mit, man ist einfach dabei. Das Alltagsleben der Eltern in der DDR ist nicht ganz so dramatisch, aber deshalb noch lange nicht weniger lebenswert. Auch hier bietet der eingängige Schreibstil direkten Zugang zur Geschichte, man erfährt interessante Hintergründe (zB die Zensur bei der Zeitung - man wußte, daß es Zensur gab, aber diees Weitreichende war mir zumindest neu). Maxim Leo schafft es auch, die Motivation seiner Eltern gut zu erklären, die innere Zerissenheit und der schmerzhafte Prozeß der inneren Ablösung von der DDR, sowie die Gedankenwelt der Großeltern, deren ehrlichem Glauben an das System und das Land, welches sie mit aufgebaut haben.

Selten (wenn überhaupt) wurden so vielfältige Lebensgeschichten aus der DDR in einem Buch berichtet, und dies auf so lesenswerte Weise. Einziges kleines Manko: ein wenig mehr von den Alltagserfahrungen der Eltern und auch von Maxim Leo selbst wäre spannend gewesen, an manchen Stellen hätte ich mich über ausführlichere Berichte doch sehr gefreut. Ich will mehr von Leo lesen!
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am 10. März 2011
Gibt einen guten Einblick in das Lebensgefühl von drei Generationen DDR und ist außerdem sehr spannend und in schönem Stil geschrieben. Der Titel ist Programm.
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am 27. März 2014
Diese Auseinandersetzung über ostdeutsche Vergangenenheit war so wahrhaftig,ausgewogen und ehrlich,wie ich es mir von einem Maxim Leo erwartet hatte und hat mich,Jg.47,die Ähnliches in ihrer Familie erlebt hat,sehr berührt.Ich habe es meinen eigenen Kindern an die Hand gegeben,die auch noch im Osten geboren wurden und ihre ostdeutschen Wunrzeln auch nicht verleiren werden,obwohl sie inzwischen gesamtdeutsch empfinden,wie ihre Eltern.
Aber,so habe ich es empfunden,es ist vor allem ein Buch der Vermittlung zwischen der Eltern- und Großelterngeneration,die bei der Konstellation,in die Maxim Leo hineingeboren wurde(und meine Kinder auch) helfen kann,einander besser in seinen Lebensläufen,Entscheidungen und Motivationen zu verstehen und Verständnis füreinander aufzbringen und sich miteinander zu versöhnen.Besonder beeindruckt,weil selbst erlebt,hat mich die Schilderung der Sprachlosigkeit der Großeltern,dabei vor allem bei dem politisch so engagierte Großvater, in den familiären Auseinandersetzungen zwischen Eltern,Kindern/Schwiegerkindern und Enkeln angesichts sich verändernder politscher und gesellschaftlicher Verhältnisse in der DDR.
Sehr persönlich und emotional berührend geschrieben.
Es sollten viele lesen.
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am 28. Oktober 2015
Eine sehr interessante Familiengeschichte über mehrere Generationen mit den unterschiedlichsten politischen Richtungen und Gesinnungen. Sehr plastisch geschrieben. Ein Stück deutsche Geschichte
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am 11. Juni 2012
ein MUSS. Anschaulich und spannend geschrieben, eröffnet das Buch eine andere, interessante Perspektive auf die DDR ..... Die detaillierten Bechreibungen des Lebens der Großväter, die Zeitzeugnisse liefern und Geschichtsunterricht sind. Die Schwierigkeiten, mit welcher die "alten" Kommunisten (aus ihrer historischen Sicht heraus) versuchten ein besseres Deutschland zu errichten, das Scheitern und starrsinnige (mitunter schizophrene) Festhalten an Idealen ....... Die kritischen Intellektuellen-Kinder, die stets einen Spagat zwischen Anpassung und Karriere meistern mußten, und die fast unpolitische Enkelgeneration ..... Und alles mit viel Humor und Überzeichnung aufgeschrieben. Mir hat der Roman wahnsinnig gut gefallen, ein sehr privates Buch und ich lese fortan Maxims Texte mit noch größerem Vergnügen.
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am 11. Mai 2011
Es gibt wohl kein Buch, das den Lebensalltag in einer typischen DDR-Familie so hervorragend beschreibt wie "Haltet euer Herz bereit". Es sollte Pflichtlektüre in den deutschen Schulen werden - in Ost und West. Wenn das nicht geht, muss es unbedingt ins Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen werden... Danke, Maxim Leo!
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am 19. Juni 2013
...kann man besonders gut an den überwiegend positiven Bewertungen dieses Buches ablesen. Vermutlich wird die westdeutsche Leserin tatsächlich meinen, einen "authentischen" Einblick in das Leben in der DDR bekommen zu haben, so wie es "tatsächlich" war. Au contraire, Madame. Für mich ist das ein weinerlicher Käse eines privilegierten Jüngelchens aus einer superroten Funktionärsfamilie, das allenfalls im Jammern Besonderes leistet. Besonders bizarr (aber eigentlich auch amüsant): seine abgrundtief naive Mutter, die sich nicht genug darüber wundern kann, dass ihr Artikel über Pol Pot erst veröffentlicht wird, als es politisch opportun erscheint. Woraufhin etwas in ihr zerbricht. Knack.

Trash-Verlag und kitschiger Titel sollten eigentlich Warnung genug sein.
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am 10. Februar 2016
Für alle, die in der DDR aufgewachsen sind - ein schönes Buch um zu verstehen, mitzufühlen und sich zu erinnern....
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am 23. Februar 2014
Ich habe eine Rezension von dieser Biographie gelesen, die mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Die Rezension in 'The London Review of Books' scheint mir im Nachhinein recht eigenartig. Wie auch immer, eine erschütternde biographische Erzählung, die Ich jeder/m Germanisten nur empfehlen kann, um von der/dem allgemein interessierten Leserin/Leser ganz zu schweigen.
Wer wissen will, wie es um die DDR wirklich beschaffen war, der soll dieses Buch sofort in die Hand nehmen!
Richard McDowell,
Rossall School,
Fleetwood,
England
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am 11. September 2014
Die Geschichte der Familie Leo ist wirklich spannend und interessant, insbesondere die Schicksale von Gerhard und seinem Vater Wilhelm haben mich berührt. Warum ich trotzdem nur 3 Sterne vergebe, liegt an dem unerträglichen Stil des Ich-Erzählers.

Maxim Leo schreibt normalerweise Kolumnen bzw. die Seite 3 bei der Berliner Zeitung. Sein Stil erinnert an Alexander Osang, nur ohne jeden Witz (obwohl dies auf dem Cover behauptet wird). Das Distanzierte ist bei einer Zeitung natürlich ein Muss, für eine Familienchronik empfand ich es als fehl am Platz – diese Eiseskälte, die einem aus diesem Buch entgegenschlägt! Bei mir entstand schon auf den ersten Seiten das Gefühl, dass sich hier jemand auf Kosten seiner Familienmitglieder profilieren möchte, denn man spürt keine Liebe in seinen Beschreibungen.

In einer Rezension las ich, dass Anne so naiv gewesen sei … ich finde Maxim Leo mindestens genauso naiv, wenn er glaubt, dass Polit-Journalisten heute alles veröffentlichen können, was sie möchten, und sich nicht dem Mainstream anpassen müssen. Überhaupt ist mir nicht klar geworden, was für ein Mensch dieser Maxim Leo ist. Das war vermutlich auch seine Absicht. Auf jeden Fall erscheinen mir seine Taten klein im Vergleich zu denen seiner Großväter. Schade, dass sich kein würdigerer Chronist dieses Stoffes angenommen hat!
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